DE696351C - Vorrichtung zum Regeln des Vorschubs bei Kopiervorrichtungen an spanabhebenden Werkzeugmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln des Vorschubs bei Kopiervorrichtungen an spanabhebenden Werkzeugmaschinen

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DE696351C
DE696351C DE1939V0035847 DEV0035847D DE696351C DE 696351 C DE696351 C DE 696351C DE 1939V0035847 DE1939V0035847 DE 1939V0035847 DE V0035847 D DEV0035847 D DE V0035847D DE 696351 C DE696351 C DE 696351C
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
gauge
nose
micrometer screw
torsion spring
Prior art date
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Expired
Application number
DE1939V0035847
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Lindig
Johannes Walther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VOMAG MASCHINENFABRIK AG
Original Assignee
VOMAG MASCHINENFABRIK AG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/02Copying discrete points from the pattern, e.g. for determining the position of holes to be drilled

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

V35847
Bei dem Kopieren gegebener Musterformen im Wege spanabhebender Bearbeitung für die Herstellung insbesondere von Bohrungen mit in bestimmter Weise gestalteten Erweiterungen ist im allgemeinen .ein mehrfaches Abtasten des Musters erforderlich, um den abzutragenden Werkstoff scMchtenweise zu zerspanen. Bisher hat man die Beistellung des Werkzeugs nach Vollendung ,eines Arbeitsspiels im allgemeinen von Hand vorgenommen. Durch die Erfindung wird eine weitgehende Vereinfachung dieses Vorgangs dadurch erstrebt, daß nicht nur die Bewegungsumkehr der Vorschubbewegung, sondern auch die Beistellbewegung in einfacher Weise selbsttätig bewirkt wird, wobei der Betrag, um den. 'die Werkzeuge bei jedem Arbeitsspiel verstellt werden können, von Hand eingestellt werden kann. Es ist im Werkzeugrnaschinenbaxi zwar allgemein üblich, zur Erzeugung einer absatzweisen Vorschubbewegung von Arbeitstischen o. dgl. Schaltklinkengetriebe zu verwenden. Der vorliegende Vorschlag hen'utzt nun in neuartiger Weise diese bekannten Schaltklinkeingetriebe in Verbindung mit -Kopiereinrichtungem, um mit ihrer Hilfe das selbsttätige Beistellen der Kopierrolle !und damit des Werkzeugs zu ermöglichen. Gemäß der Erfindung wird zu diesem Zwecke die Vorrichtung in der Weise ausgebildet, daß die die Musterform oder Lehre tragende Scheibe an ihrem Umfang mit einer Nase versehen ist, die bei jedem Umlauf der Scheibe eine die Eindringtiefe des Tasters in die Lehre begrenzende Mikrometerschraube um einen einstellbaren Bietrag zurückstellt. Hierbei kann die Rückstellung der Mikrometerschraube in einfacher Weise dadurch regelbar gemacht werden, daß um die Achse der Mikrometerschraube schwenkbar ein Hebel ,angeordnet ist, der mit einem Vorsprung in die Balui der auf der Lehrenscheibe angeordneten Nase um einen entsprechend der Lage des Hebels einstellbaren
696851
Betrag hineinreicht, und daß dieser Hebel mit einem Gesperre verbunden ist, das durch den Vorbeigang der auf der Lehrenscheibe angeordneten Nase zu einer Mitnahme der; Mikrometerschraube um den durch die Ein: Stellung des Hebels festgelegten Drehwinke'f; veranlaßt wird. In besonders einfacher undzweckmäßiger Weise kann die Vorrichtung erfindungsgemäß derart ausgebildet sein, daß der von der Nase der Lehrenscheibe bewegte Hebel über eine Drehfeder mit einem von Hand einstellbaren, um die Achse der Mikrometerschraube herum schwenkbaren Anschlag derart verbunden ist, daß die mit dem j5 Hebel verbundene Schaltklinke ein Gesperrezahnrad auf der Mikrometerschraube nach dem Spannen der Drehfeder durch die dem Hebel von der Nase der Lehrenscheibe erteilte Schwenkung um einen der Einstellung des Anschlags entsprechenden Winkelbetrag beim Zurückgehen der Drehfeder in ihre Ausgangslage mitnimmt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. 2g Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch die Vorrichtung,
Abb. 2 verschiedene Querschnitte, Abb. 3 die Anordnung 'der Vorrichtung an der Werkzeugmaschine.
' Die Vorrichtung ist in einem Gehäuse ι untergebracht, das am Gestell der Werkzeugmaschine in unmittelbarer Nähe der die Werkzeugbewegungen beispielsweise über eine hydraulische Steuervorrichtung steuernden Ji5 Kurvenscheibe 2 angeordnet ist. Die "Kurvenscheibe 2 ist an ihrem Umfang mit einer zweifachen Abwicklung der zu übertragenden Form versehen. Sie trägt außerdem an der AnfangssteHe der Form einen Vorsprung oder eine Nase 3, die mit einem entsprechendein Vorsprung 4 eines um die Achse 5 der Mikrometerschraube 6 schwenkbaren Hebels 7 in Berührung gelangen kann. Der Hebel 7 trägt eine Klinke 8, die beispielsweise mittels der Schraube 9 auf ihm schwenkbar befestigt ist und die unter der Wirkung einer Blattfeder 10 in die Verzahnung des Gesperrerades 12 eingreift, das auf der Mikrometerschraube 6 befestigt ist.
g0 Der Hebel 7 ist an seiner Unterseite mit einer für die Übertragung von Drehbewegungen geeigneten Schraubenfeder 13 verbunden, die gleichmittig mit der Mikrometerschraube 6 angeordnet ist und deren anderes Ende mit der Nabe 14 eines um die Achse 5 schwenkbaren AnscHagarm.es 15 verbünden ist. Dieser kann durch den Handgriff 16 entlang dem Rastenkreis 17 eingestellt werden, wobei der Hehel 7 unter der Wirkung der S0 zwischengeschalteten Drehfeder 13 mitgenommen wird.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Nach Vollendung eines Arbeitsspiels ge-.'langt die Nase 3 der Kurvenscheibe 2 in den --.Bereich des Vorsprungs 4 und drückt den iljgbel 7 bis in seine Ausgangsstellung zu-"■ffck, wobei die Klinke 8 über die Rasten 12 hinwegläuft. Hierbei wird die Drehfeder 13 gegenüber dem mittels des Handgriffs 16 vorher eingestellten schwenkbaren Anschlagarm 15 gespannt, so daß nach dem Vorbeistreifen der Nase 3 am Vorsprung 4 der Hebel 7 von der gespannten Drehfeder 13 bis zur Berührung mit dem gegebenenfalls durch die Schraube 18 fein einstellbaren Anschlagarm 15 zurückgezogen wird, wobei die Klinke 8 das Gesperrerad 12 und damit die Mikrometerschraube 6 um einen entsprechenden Winkelbetrag mitnimmt. s°
1 Um die Mikrometerschraube 6 unabhängig von der selbsttätigen Nachstellvorrichtung von Hand verstellen zu können, ist eine Stellspindel 19 vorgesehen, die einen Handgriff 20 trägt und über ein Zahn- oder Schneckenrad 21 in Eingriff mit einem entsprechenden Zahnrad 22 auf der Achse 5 der Mikrometerschraube 6 gelangt. Die Spindel 19 kann in axialer Richtung verschoben werden, um auf diese Weise ein Entkuppeln der Zahnräder 21 und 22 zu ermöglichen.
Zur Erleichterung der Bedienung der Vorrichtung kann an der Mikrometerschraube 6 ein Maßstab 23 angeordnet sein, auf dem mittels der Anzeigemuffe 24 die jeweilige Einstellung der Mikrometerschraube 6 abgelesen werden kann. An dem gleichen Maßstab 23 ist längs der Führung 26 ferner ein Anschlag 25 einstellbar, der die Endstellung des Werkzeugs kennzeichnet. Wenn der AnscHag 24 den Anschlag 25 erreicht, findet ein Anheben der den Anschlag 25 tragenden Gleitführung
26 statt. Hierdurch wird eine Kontaktvorrichtung 27 betätigt, derart, daß entweder die Maschine stillgesetzt oder ein Signal ausgelöst wird.
Die Feineinstellung der Mikrometerschraube 6 kann in der üblichen Weise durch ■eine Meßtrommel 28 angezeigt werden, die am oberen Ende der Mikrometerschraube 6 befestigt ist. Durch die Kontaktvorrichtung
27 kann beispielsweise die im Oberteil des Gehäuses 1 angeordnete Glühlampe 29 eingeschaltet werden, wenn die zu bearbeitende Form fertiggestellt ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Regeln des Vorschubs bei Kopiervorrichtungen an spanabhebenden Werkzeugmaschinen, insbesondere Feinbohr werken mit auf einer umlaufenden Kurvenscheibe angeordneter, die
    696851
    Verstellung des Werkzeugs steuernder Lehre und einem verstellbaren Anschlag zur Regelung der Eindringtiefe des Fühlers in die Lehre, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lehre tragende Scheibe
    (2) an ihrem 'Umfang mit einer Nase
    (3) versehen ist, die bei jedem Umlauf ■der Scheibe die die Eindringtiefe des Tasters in die Lehre begrenzende Mikrometerschraube (6) um einen einstellbaren Betrag zurückstellt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß um die Achse (5) der Mikrometerschra'ube- (6) schwenk-
    t>5 bar lein Hebel (7) angeordnet ist, der mit einem Vorsprung (4) in die Bahn der auf der Lehrenscheibe (2) angeordneten Nase. (3) hineinreicht, und daß dieser 'Hebel (7) mit einem Gesperre (8 bis 10) verbunden ist, das durch den Vorbeigaing der' auf der Lehrenscheibe (2) angeordneten Nase (3) zu einer Mitnahme der Mikrometerschraube um den durch die Einstellung des Hebels (7) festgelegten Drehwinkel veranlaßt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Nase (3) der Lehrenscheibe (2) bewegte Hebel (7) über eine Drehfeder (13) mit 'einem von Hand einstellbaren, um die Achse der Mikrometerschraube (6) herum schwenkbaren Anschlag (15) derart verbunden ist, daß die mit dem Hebel (7) verbundene Schaltklinke (8) ein Gesperrezahnrad (12) auf der Mikrometerschraube (6) nach dem Spannen, der Drehfeder (13) durch die dem Hebel (7) von der Nase (3) erteilte Schwenkung um einen der Einstellung des Anschlags" (15) entsprechenden Winkelbetrag beim Zurück- 40" gehen der Drehfeder (13) in ihre Ausgangslage mitnirnmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1939V0035847 1939-04-18 1939-04-18 Vorrichtung zum Regeln des Vorschubs bei Kopiervorrichtungen an spanabhebenden Werkzeugmaschinen Expired DE696351C (de)

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