DE539152C - Vorrichtung zum Abdrehen profilierter Schleifscheiben - Google Patents

Vorrichtung zum Abdrehen profilierter Schleifscheiben

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DE539152C
DE539152C DE1930539152D DE539152DD DE539152C DE 539152 C DE539152 C DE 539152C DE 1930539152 D DE1930539152 D DE 1930539152D DE 539152D D DE539152D D DE 539152DD DE 539152 C DE539152 C DE 539152C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/06Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels
    • B24B53/08Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like
    • B24B53/081Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like by means of a template

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Vorrichtung nach Patent 509 480. Gemäß der Erfindung ist ein schwenkbarer und gegen die Schleifscheibe radial zu seinem Drehpunkt verschiebbarer Werkzeughalter angeordnet, dessen Schwenkachse an dem Werkzeughalter befestigt ist und in einer zur Werkzeugachse senkrechten Ebene liegt. Dadurch, daß der Schwenkzapfen die Vorschubbewegungen des Werkzeughalters mitmacht, ergibt sich eine feste Stellung der Werkzeugspitze, der Schwenkachse und des Führungsstiftes zueinander, was die Bearbeitung sowohl der Stirn- als auch der Seitenflächen der Schleifscheibe ermöglicht.
Dabei kann das Schwenken des Werkzeughalters durch ein Kurbelgetriebe bewirkt werden, dessen Antrieb von der Drehbewegung des Diamanten im Werkzeughalter abgeleitet ist. Der Schwenkpunkt des Werkzeughalters von der Schablone kann um ein Vielfaches größer sein als sein Abstand vom Diamanten, woraus sich eine in bezug auf das Gewindeprofil vielfach verbreiterte Schablone ergibt, die für die Genauigkeit des herzustellenden Gewindeprofils von großem \rorteil ist und ein sehr sanftes Gleiten des Führungsstiftes ermöglicht.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung für eine Gewindeschleifscheibe dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung nach A-B der Fig. 3,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach C-D "der Fig. 3,
Fig. 3 eine Draufsicht.
Fig. 4 und 5 zeigen schematisch die durch die Schablonenführung bewirkte Bewegung des Diamanten.
Die zu bearbeitende Gewindeschleifscheibe 1, die sich dabei um ihre Achse dreht, wird von der Spitze eines Diamanten 2 bearbeitet, der vorn in einer Achse 3 befestigt ist. Die Achse 3 ist in dem Werkzeughalter 4 drehbar, axial, aber nicht verschiebbar gelagert und wird durch die biegsame Welle 5 mit verhältnismäßig großer Umdrehungszahl gedreht. Der Werkzeughalter 4 ruht auf einem waagerechten Schlitten 6, zu dessen Oberfläche die Achse 3 parallel ist und trägt vorn einen senkrechten Zapfen 7, der in eine entsprechende
Bohrung 8 des Schlittens 6 eintaucht, derart, daß der Werkzeughalter 4 um diesen Zapfen in waagerechter Ebene leicht drehbar ist und dabei auf dem Schlitten 6 gleitet. Letzterer ist auf einer Geradführung 9 leicht gleitbar gelagert, die senkrecht zur Werkstückachse an einem Kreuzsupport befestigt ist, mittels dessen in üblicher Weise die ganze Vorrichtung parallel und senkrecht zur Werkstückachse eingestellt werden kann.
Die schwingende Bewegung des Werkzeughalters 4 in einer waagerechten Ebene wird in folgender Weise bewirkt: Die angetriebene Achse 3 treibt durch die Schnecken das Schneckenrad 12 und durch die Zahnradgetriebe 13, 14, 15, 16 die Kurbelscheibe 17, an der ein radial verstellbarer Kurbelzapfen 18 sitzt, an dem eine Kurbelstange 19 angelenkt ist, deren anderes Ende um einen am Schlitten 6 verstellbar befestigten Zapfen 20 schwingt. Da nun die Kurbelscheibe mit ihrem Antrieb am Werkzeughalter gelagert ist und der Zapfen 20 festsitzt, so wird durch die Drehung des Kurbelzapfens 18 der ganze Werkzeughalter um den Zapfen 7 hin und her geschwenkt. Ein Abklappen des Werkzeughalters vom Schlitten 6 wird durch das Eigengewicht des ersteren und die Zugwirkung der Feder 29 verhindert.
Am Kreuzsupport 10 ist ein Halter 21 befestigt, der eine Schablone 22 aus Stahlblech o. dgl. trägt, die, um einen senkrechten Zapfen drehbar, durch Klemmschrauben 24 in gedrehter Lage feststellbar auf einer Platte 25 ruht, die für sich noch in Richtung der Werkstückachse verschiebbar und durch Stellschrauben 26 genau einstellbar ist. Gegen die Stirnfläche dieser Schablone wird durch eine Feder 27, die am Werkzeughalter 4 einerseits und am Schablonenhalter 21 andererseits befestigt ist, ein am ersteren befestigter Taster 28 gedrückt. Wenn nun der Werkzeughalter 4 um den Zapfen 7 geschwenkt wird und er gleichzeitig mit seinem Taster 28 gegen die Schablone 22 gedrückt' wird, so wird bei dieser Schwenkung eine der Form der Schablone entsprechende Gleitbewegung des Schlittens 6 und damit auch des Werkzeughalters 4 eintreten, d. h. die Spitze 2 des Diamanten beschreibt, wenn die Schablone 22 richtig ist, einen dem herzustellenden Gewindeprofil genau entsprechenden Weg, während sie das Werkstück bearbeitet. Der Taster oder Führungsstift 28 ist kegelig und axial einstellbar, um evtl. eintretende Üngenauigkeiten damit beheben zu können.
Wie die Fig. 4 und 5 zeigen, befindet sich
die Diamantspitze bei den äußersten Schwenklagen des Werkzeughalters in Fig. 5 auf dem innersten Punkt des Gewindeprofils, in der mittleren Schwenklage auf dem äußersten Punkt desselben und beschreibt zwischen beiden äußersten Schwenklagen das ganze Gewindeprofil.
Ist ein solches Gewindeprofil fertig bearbeitet, wird der Kreuzsupport um eine Profilteilung verschoben und das benachbarte Gewindeprofil in derselben Weise bearbeitet.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel bildet der Werkzeughalter einen zweiarmigen Hebel mit sehr ungleich langen Hebelarmen. Die Schablone 22 ist demgemäß wesentlich breiter als das zu erzeugende Profil, was ein gutes und sanftes Gleiten des Führungsstiftes ermöglicht. Es kann der Drehzapfen des Werkzeughalters aber auch zwischen Diamant und Werkstückachse liegen, so daß die Diamantspitze an einem einarmigen Hebel sitzt. Dies ergibt eine wesentlich andere Schablonenform, die aber auch erheblich größere Abmessungen besitzt als das zu bearbeitende Gewindeprofil, entsprechend dem Verhältnis der Abstände der Diamantspitze 2 und des Tasters 28 von dem Zapfen 7.
Der Zapfen 20 ist genau einstellbar in Richtung der Werkstückachse, damit die äußersten ScTiwenklagen des Werkzeughalters genau dem zu erzeugenden Profil entsprechen. Das kann z. B. durch die Stellschrauben 26 erreicht werden, durch welche der Zapfen in richtige Lage gebracht und darin festgehalten werden kann.
Die Vorrichtung eignet sich zur Erzeugung aller Arten von Profilen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Abdrehen profilierter Schleifscheiben nach Patent 509 480, gekennzeichnet durch einen schwenkbaren und gegen die Schleifscheibe radial zu seinem Drehpunkt verschiebbaren Werkzeughalter (4), dessen Schwenkachse (7) an dem Werkzeughalter befestigt ist und in einer zur Werkzeugachse senkrechten Ebene liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegungen des Werkzeughalters von der Drehbewegung des Diamanten abgeleitet werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegungen des Werkzeughalters durch ein an ihm gelagertes, von der Drehachse (3) des Diamanten aus angetriebenes Kurbelgetriebe bewirkt werden, dessen Kurbelstange sich gegen einen Kurbelzapfen (20) am Schlitten (6) stützt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, da-
durch gekennzeichnet, daß die Entfernung des Zapfens (20) vom Werkzeughalter einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch axiale Verstellung des in der Schablone gleitenden kegeligen Führungsstiftes (28) auftretende Ungenauigkeiten in der Flanke des Profils sofort ausgeglichen werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1930539152D 1930-03-12 1930-03-12 Vorrichtung zum Abdrehen profilierter Schleifscheiben Expired DE539152C (de)

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