DE252560C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE252560C DE252560C DENDAT252560D DE252560DA DE252560C DE 252560 C DE252560 C DE 252560C DE NDAT252560 D DENDAT252560 D DE NDAT252560D DE 252560D A DE252560D A DE 252560DA DE 252560 C DE252560 C DE 252560C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frame
- movement
- feed
- machine
- lever
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 10
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 10
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 230000002301 combined effect Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D100/00—Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
- A43D100/02—Punching and eyelet-setting machines or tools
Landscapes
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 252560 -KLASSE 71 c. GRUPPE
V. St. A.
Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Maschinen zum Einsetzen von Befestigungsmitteln,
z. B. Ösen, Schnürhaken ο. dgl. Maschinen dieser Gattung sind in der Regel so ausgebildet,
daß der den Vorschub des Werkstückes bewirkende Teil an einem um eine feste Achse
schwingenden oder drehbaren Rahmen angeordnet ist. Der Vorschub wird in der Regel
durch den Einsetzstempel oder durch die
ίο Lochstanze bewirkt, und zwar wird dem das
Vorschubglied tragenden Rahmen eine Winkelbewegung erteilt, die dem beabsichtigten
Abstand zwischen den einzelnen Ösen entspricht. Auf diese Weise wird der Vorschub
aber nicht in einer geradlinigen Bahn, sondern in einer bogenförmigen Bahn bewirkt,
deren Halbmesser der Entfernung des Vorschubgliedes von dem Schwingungsmittelpunkt
des Rahmens entspricht. Beim Ein-
ao setzen von in geringer Entfernung voneinander stehenden Ösen weicht die Vorschubbewegung
nur in belanglosem Maßstabe von der geradlinigen Bahn ab. Wenn jedoch verhältnismäßig
große ösen eingesetzt werden sollen, die in beträchtlicher Entfernung voneinander
stehen, so bildet die in einer bogenförmigen Bahn stattfindende Vorschubbewegung
häufig die Ursache lästiger Unregelmäßigkeiten.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen, und zwar wird dies erreicht, indem,
der das Vorschubglied tragende Teil des Vorschubrahmens in einer geradlinigen Bahn bewegt
wird, wenn der Rahmen um seinen Zapfen geschwungen wird. Die Bewegung des
Rahmens in einer geradlinigen Bahn wird durch eine geeignete Führung bestimmt, und
zweckmäßig kann der Drehzapfen des Rahmens während der Vorschubbewegung des letzteren ungehindert Bewegungen ausführen.
Die Vorschubbewegung des Rahmens wird durch die erwähnte Führung bewirkt, während
der Rahmen nach vollendetem Vorschub des A'Verkstückes durch weitere, zu diesem
Zwecke vorgesehene Vorrichtungen in seine Anfangslage zurückgeführt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise an einer Öseneinsetzmaschine
nach dem Patent 173033 veranschaulicht, doch ist es klar, daß anderweitige Ausführungs
formen möglich sind, ohne aus dem Bereich der Erfindung zu treten.
Fig. ι ist ein Grundriß der zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile einer
Öseneinsetzmaschine.
. Fig. 2 ist eine Einzelansicht der die Vorschubbewegung beaufsichtigenden Teile.
Fig. 3 zeigt gewisse Teile der Maschine am Ende des Vorschubvorganges.
Fig. 4 ist ein Grundriß der die Vorschubbewegung beaufsichtigenden Kurvenscheiben
und der· mit denselben zusammenwirkenden Hebel; die Teile sind in derjenigen Lage dargestellt,
die sie am Ende der Vorschubbewegung einnehmen.
Die Lochstanzen 10, die Einsetzstempel 12
und die Widerlagsplatte 16 werden von einem Rahmen 14 getragen. An der zwischen den
Lochstanzen und den Einsetzstempeln angeordneten Widerlagsplatte 16 ist ein mit den
Lochstanzen zusammenwirkender Block 18 angebracht. Die Widerlagsplatte 16 ist ferner
mit .Gegenstempeln 20 ausgerüstet, die in Zusammenwirkung
mit den Einsetzstempeln das Umnieten der Schäfte der einzusetzenden Ösen bewirken. Das obere oder rückwärtige
Ende des Rahmens 14 schwingt um einen Zapfen 22, der von dem Arm 24 eines bei 26
an dem Maschinengestell drehbaren Winkelhebels getragen wird. Der andere Arm dieses
Winkelhebels trägt eine Rolle 28, die in eine Kurvennut 30 eingreift.
Querbewegungen des Rahmens 14 werden durch Lenkstücke 32, 34 und durch den bei 38
an dem Maschinengestell drehbaren Hebel 36 bewirkt. Der Hebel 36 ist mit einer Rolle
versehen, die in eine Kurvennut 40 eintritt.
Die Vorschubbewegung wird durch die Einwirkung des Hebels 36 bewirkt und kann
zwecks Veränderung der Abstände der Ösen verändert werden. Zweckmäßig wird dies erreicht,
indem die dem Rahmen 14 durch Vermittlung der Lenkstücke 32, 34 von dem Hebel
36 aus erteilte Querbewegung geregelt werden kann. An dem die Lenkstücke 32, 34 verbindenden Gelenkzapfen ist ein weiteres
Lenkstück 42 befestigt, welches an einem über die Fläche eines Quadranten 45 bewegbaren
Armes 44 drehbar angeordnet ist. Die Bewegung des Lenkstückes 42 wird durch einen
Anschlagstift 46 begrenzt, und zwar wird das Lenkstück 42 durch eine Feder 47 gegen den
Anschlagstift 46 gehalten. Das rückwärtige Ende des Armes 44 ist drehbar an dem Quadranten
45 angebracht, so daß durch Schwingbewegung des Armes 44 nach rechts der Drehpunkt
des Lenkstückes 42 in eine Lage bewegt wird, in der das Lenkstück 42 den Gelenkzapfen
der Lenkstücke 32,34 in einer bogenförmigen Bahn führt, die mehr oder
weniger quer zur Vorschubbewegung des Rahmens gerichtet ist. Je mehr der Arm 44 nach rechts bewegt wird, desto größer wird
die wirkungslose Komponente der Bewegung der Drehpunkte der Gelenkstücke 32 und 34
. sein.
Die Lochstanzen und die Einsetzstempel sind in parallelen Lagerungen des Rahmens
14 angeordnet und werden durch den Hebel 50 betätigt und durch Hebel 52, 54 zurückgezogen,
welch letztere durch Torsionsfedern 55 angehoben werden. Der Rahmen 14 wird vor oder zurück bew.egt, um
entweder die Lochstanzen oder die Einsetzstempel unter das Ende des Antriebshebels 50
zu bringen, und zwar wird dies durch die auf den Winkelhebel 24 einwirkende Kurvenscheibe
30 herbeigeführt. Fig. 1 zeigt die Lochstanzen in wirksamer Lage mit Bezug
auf den Hebel 50, und auch die in Fig. 2 dargestellten, betreffenden Teile nehmen ihre
wirksame Lage mit Bezug auf den Hebel 50 ein.
An einem festen Teil des Maschinengestelles ist eine Führungsplatte 56 und ein
Stoffdrücker 57 angebracht, welche gemeinsam die Führung des durch die Querbewegung
des Rahmens 14 zur Einsetzstelle gezogenen Werkstückes bewirken. Die den
Winkelhebel 24 betätigende Kurvenscheibe 30 ist so ausgebildet, daß der Rahmen 14 nach
dem Stanzvorgang rasch zurückgezogen wird, damit die Einsetzstempel unmittelbar hierauf
mit den vorgestanzten Löchern in Übereinstimmung gelangen. Die Kurvennut 30 besitzt
einen erweiterten Teil (Fig. 4), der so breit ist, daß die Bewegung des Rahmens 14
während des tatsächlichen Vorschubes seitens der Kurvennut 30 überhaupt nicht beeinträchtigt
wird. Die Kurvennut 30 ist derart ausgebildet, daß sie an dem Ende der Vorschubbewegung
auf die Rolle 28 und auf den Winkelhebel 24 zwecks Vorrückens des Rahmens 14 einwirkt. Diese Bewegung findet statt,
wenn der Rahmen 14 eine Querbewegung in entgegengesetzter Richtung ausführt, um die
Maschinenteile in die Anfangslage zurückzuführen, go
An der vorderen Seite des Rahmens 14 ist
eine Konsole 60 angebracht, in der eine Rolle 61 lagert. An dem Maschinengestell ist eine
starre Führungsplatte 62 befestigt, die mit einem-Querflansch oder einer Schulter 63 versehen
ist. Die Rolle 61 liegt während der Vorschubbewegung an dem Flansch 63 an.
Der Flansch 63 ist in begrenztem Maßstabe kurvenförmig ausgebildet, um der Drehbewegung
des Rahmens 14 Rechnung zu tragen. Die Lochstanzen und die Einsetzstempel können
demzufolge in einer geradlinigen Bahn bewegt werden. Der Rahmen 14 wird nachgiebig
gegen die Rückseite der Maschine gehalten, so daß die Rolle 61 mit dem Flansch 63
in Berührung steht, und zwar wird dies durch eine Feder 66 bewirkt, die zwischen einem
Arm 67 des rückwärtigen Endes des Winkelhebels 34 und einer Knagge des Maschinengestelles
angeordnet ist. Während der Vor-Schubbewegung des Werkstückes wird derjenige
Teil des Rahmens 14, der die Einsetzstempel 12 trägt, durch die Zusammenwirkung
des Flansches 63, der Feder 66 und des Hebels 36 in einer geradlinigen Bahn bewegt, ng
Die Anfangsstellung der Rolle 61 und des Rahmens 14 mit Bezug auf den Flansch 63 ist
in Fig. 2 dargestellt. Während des ersten Teiles des Arbeitsganges der Maschine wird
der Rahmen 14 zurückbewegt, und die Rolle 61 gelangt mit dem Flansch 63 in Berührung.
Diese Lage ist in Fig. 3 durch gestrichelte
Linien angedeutet. Während der Vorschubbewegung bewegt sich die Rolle 61 aus der
durch volle Linien angedeuteten Läge heraus, und die Einsetzstempel werden in einer im
wesentlichen parallelen Bahn bewegt. Während des letzten Teiles des Arbeitsganges der
Maschine bewegt sich die Rolle 61 von der in Fig. ι dargestellten Lage in einer kurvenförmigen
Bahn in die in Fig. 3 dargestellte Lage, und zwar wird dies durch die kombinierte
Einwirkung der Kurvenscheiben 30 und 40 herbeigeführt.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i. Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln, in der ein das Werkstück verschiebender Teil an einem schwingenden oder drehbaren Rahmen oder Kopf angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der das Vorschubglied (12,20) tragende Teil des Rahmens (14) in einer geradlinigen Bahn bewegt wird (62,63), wenn der Rahmen (14) um seinen Zapfen (22) geschwungen wird.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Rahmens (14) in einer geradlinigen Bahn durch eine Führung (62,63) bestimmt wird, und daß der Drehzapfen (22) des Rahmens während der Vorschubbewegung des letzteren Bewegungen ausführen kann (Kurvennut 30, Fig. 4).
- 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubbewegung des drehbaren Rahmens durch die Führung (62, 63) bewirkt wird, während der Rahmen (14) nach vollendetem Vorschub durch weitere Vorrichtungen (32, 34, 36) in seine Anfangslage zurückgeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE252560C true DE252560C (de) |
Family
ID=510905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT252560D Active DE252560C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE252560C (de) |
-
0
- DE DENDAT252560D patent/DE252560C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE713264C (de) | Vorrichtung zum Zufuehren von Knoefen an Knopfannaehmaschinen | |
| DE252560C (de) | ||
| DE267741C (de) | ||
| CH680056A5 (de) | ||
| DE256843C (de) | ||
| DE618763C (de) | Nietvorrichtung zum Verbinden-mittels Hohlnieten-von zwei oder mehr flachen, blechartigen Werkstuecken | |
| DE493750C (de) | Zweinadelnaehmaschine | |
| DE431520C (de) | Papierfuehrung fuer Schreibmaschinen | |
| DE173033C (de) | ||
| DE351222C (de) | Bogenanlegevorrichtung mit Anlegemarken und Ausrichtgreifern | |
| DE242865C (de) | ||
| DE74308C (de) | Drahtheftmaschine mit selbstthätiger Klammerbildung | |
| DE289764C (de) | ||
| DE637669C (de) | Selbsttaetige Ablegevorrichtung an Fadenheftmaschinen | |
| DE230314C (de) | ||
| DE232456C (de) | ||
| DE526090C (de) | Ausrueckvorrichtung fuer Rotationsdrucker beim Fehlen eines Bogens | |
| CH99300A (de) | Vorrichtung für Schreibmaschinen zum Vorschieben, Abschneiden und Ablegen von Formularen. | |
| DE2053635C3 (de) | Vorrichtung an Näheinrichtungen zum selbsttätigen Einspannen von schlauchförmigen Gebilden | |
| DE169976C (de) | ||
| DE307498C (de) | ||
| DE464895C (de) | Regelvorrichtung fuer den Drahtvorschub an Drahtheftmaschinen | |
| DE196523C (de) | ||
| DE257766C (de) | ||
| DE252557C (de) |