CH87670A - Auswechselbarer Zahnersatz. - Google Patents

Auswechselbarer Zahnersatz.

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CH87670A
CH87670A CH87670DA CH87670A CH 87670 A CH87670 A CH 87670A CH 87670D A CH87670D A CH 87670DA CH 87670 A CH87670 A CH 87670A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/10Fastening of artificial teeth to denture palates or the like

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
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Description


      Auswechselharer        Zahnersatz.       In der Praxis ist es eine bekannte Tat  sache, dass die künstlichen Zähne, sowie  deren Befestigungen in den bisherigen For  men und Systemen     durchaus    noch nicht  Vollendetes darstellen und verschiedene  grosse Mängel aufweisen.  



  Bei Metallgebissen, Brücken, Stiftzähnen       und        Gussarbeiten    sind die zur Verwendung  kommenden     Cramponszähne    durch Löten  zu befestigen, wodurch die Zähne durch die       Löthitze    verfärbt und um die     Crampons     (Stifte) herum Sprünge bekommen.

   Die     :n     den Zähnen verankerten     Crampons    dehnen  sich im Feuer schneller aus als die kera  mische Masse der Zähne, und ist es selbst  verständlich, dass der schon von Anfang an       mit    Sprüngen, auch wenn sie noch so mini  mal sind - behaftete Zahn nicht mehr seine  zugedachte Widerstandsfähigkeit und Druck  festigkeit hat. Über kurz oder lang werden  die Risse grösser, und dann ist es nur noch  eine Frage der Zeit, wenn der Zahn ab  bricht. Man möchte behaupten, dass alle ge  löteten Zähne diesem Schicksal unterliegen  müssen.

   Einmal abgesprengte Porzellan  facetten an     getragenen    Stücken zu ersetzen,    besonders bei festsitzenden     Brücken,    Stift  zähnen und Kronen, ist von jeher eines der  schwierigsten Probleme der ganzen Zahn  technik gewesen.  



  Es existieren zwar, um diese Mängel der       Yletallteclinik    zu vermeiden,     Schieberzähne     ohne     Crampons.    Diese haben natürlich  schon den Vorzug, dass sie nicht in die  Löthitze müssen, und ist dieser Porzellan  zahn auf der hinteren, auf dem Metall auf  liegenden     Seite    (dem Rücken) mit einer       Rille    im Porzellan versehen und wird zur  Befestigung auf einer Rückenschiene unter       Zementierung    aufgeschoben.

   Diese Befesti  gungsart zeigt sich als nicht genügend halt  bar, auch werden die Zähne (Facetten) an  der Stelle der tief im Porzellan liegenden       Aufschiebrinne    zu     schwach    und brechen       leielit    bei etwaigem stärkerem Druck. Auch  leidet die     Farbe    unter dem Durchscheinen  der Rückenschiene, wie es bei dünnen  Porzellanfacetten der Fall ist.  



  Bei     KazctscchuJ,-arbeiten    sind die im Ge  brauch     befindlichen    Porzellanzähne auch  mit Stiften     (Crampons)    versehen, welche  in dein     Hautschuh,    einvulkanisiert werden      und so die Zähne festhalten.

   Lockert sich  jedoch der Zahn und bricht aus, was da  durch     öfters        hervorgerufen    wird, dass der       eingepresste        Kautschuk    immer etwas  schrumpft, oder ist es ein Bruch des Zah  nes, so muss diese Stelle des Kautschuks für  einen neu einzusetzenden Zahn herausge  schnitten, mit neuem Kautschuk versehen  und zur Befestigung     Lind    Verbindung das  ganze Gebiss neu vulkanisiert werden.

   Dem  Kautschuk ist     aber    ein wiederholtes Vulka  nisieren sehr     schädlich,    er wird brüchig  und porös, und da dann     öftere    Reparaturen       unvermeidlich        sind,    so wird das Gebiss sehr  bald unbrauchbar.  



  Bei dem den Gegenstand der Erfindung  bildenden     Zahnersatz    sind diese Nachteile  vermieden. Das     Zahnersatzstück    hat auf  einer ebenen Sitzfläche zwei vorstehende       Kopfstifte,    und der Sitz dieses Stückes ist  wenigstens teilweise aus Metall gebildet  und zum     Einführen    der Kopfstifte mit min  destens einer Schlitzöffnung versehen, in       welcher    die über die Sitzfläche des     Zahn-          ersatzslückes    vorstehenden Kopfstifte     mit-          telst        erhärtender    Masse fixiert sind.  



  Zum besseren Verständnis ist der Erfin  dungsgegenstand im Nachstehenden anhand       beiliegender    Zeichnung beispielsweise er  läutert. In derselben ist.     Fig.    1 ein Schnitt  durch einen     Schneidzahnersatz    in Verbin  dung     mit.    einer     iNIetallgebissplatte,        Fig.    2 eine  Einzelheit. hierzu in Seitenansicht,     Fig.    3 ein  Schnitt, durch einen Stockzahnersatz in Ver  bindung mit einer     Kautschukgebissplatte,     und     Fi.-.    4 eine Einzelheit dazu;

       Fig.    5     zei_"-t     den nach Art eines Stiftzahnes in der Zahn  wurzel befestigten     Zahnersatzträger    und  den von diesen getrennten Zahnersatz  körper von der Sitzfläche her;     Fig.        f    und     6n     veranschaulichen die Befestigung einer       Stiftbackenzalinersatzkrone    und     Fig.    7 die       Befesti-ung    eines     Stiftschneidzahnersatzes-          Fig.    8 zeigt eine weitere Detailvariante.  



  Nach     Fig.    i und 2 ist für jeden     Schneid-          oder    Eckzahn an der äusseren Seitenfläche  des unteren Randflansches 1 der aus Me  tall gebildeten     Gebissplatte    2 ein Metall-         plätteben    3 angebracht, das auf seiner Rück  seite ein in den Flansch 1 eingelassenes  leingegossen oder     gepressti    Kästchen 4 be  sitzt. Das Metallplättchen 3 ist rechteckig  oder quadratisch, je nachdem in demselben  zwei     einerends    erweiterte Schlitze 5     (Fig.    ?)  übereinander oder nebeneinander     (Fig.    4i  sich befinden.

   Das vorzugsweise aus Por  zellan bestehende     Zahnersat.zstück    6 ist auf  der Innenseite der Aussenseite des Flansche  1 und des unteren Teiles der     Gebissplatte    2  genau angepasst und mit einer innen vor  springenden, unter den Flansch 1 greifen  den Nase 7 versehen, so dass der Zahn beim  Beissen einen kräftigen Stützpunkt an der  unteren Randfläche des Flansches 1 findet.

    Die     senkrechte        Sitzflä.clte    des Zahnersatz  stückes     ist    mit zwei vorspringenden Kopf  stiften     S    versehen, welche sich analog der  Anordnung     der    Schlitze 5 im     Plättehen          über    oder nebeneinander befinden.

   Der       Zwischenraum    zwischen den Köpfen der  Stifte     S    und der Sitzfläche des Zahnersatz  stückes     entspricht        der    Dicke des Plättchens  3 und die Tiefe des     Kästchens    4 der     Hölie     der     Stift,kö_pfe.     



  Zwecks Befestigung des     Zahnersat.z-          stückes    an der     Gebissplatte    2,     resp.    -dessen  Flansch i wird das Kästchen 4 mit einer       erhärtenden    Masse, z. B. Zement, gefüllt  und. das     Stück    6 mit den     Kopfstiften        S    in  die Schlitze 5 eingeführt und so verschoben.       cla.ss    die Kopfstifte, im engeren Teil dersel  ben sich befindend, mit ihren Köpfen pas  send auf der     Rückseite    des     Plä.itehens    3 und  am Boden des     Kästchens    4 anliegen.

   Nach  dem Erhärten     der    im Kästchen 4 befind  lichen Masse sitzt das Stück 6 an der     Ge-          bissplatte    2 unverrückbar fest.  



  Nach     Fig.    3 und 4 ist die Sitzfläche  für die Stock- und     Backenzahnersatzstücke     an. die     Gebissplatte    2 schräg     abwärts     gekehrt und mit einem     Metallplättelten     3 von annähernd quadratischer     Fortn     belegt. Dasselbe besitzt, zwei     nebenein-          anderliegende,        einerends    erweiterte Schlitz  öffnungen 5, in     welche    die an der  Sitzfläche der Zahnkrone 9 angeordneten           Kopfstifte    8 hineinragen.

   Auf der oberen  Seite ist das Schutzplättchen     J    mit einem  Kästchen 4' versehen, dessen Boden 10 all  seitig über die Seitenwände des Kästchens 4'  vorsteht, wenn die     Gebissplatte    2 aus Kaut  schuk besteht. Dies trifft in diesem Falle  auch beim Kästchen 4 in     Fig.    1     und    ? zu.  



  In     Fig.    5 ist der     zweckmässigerweise     hohle     .Metallaufsatz    11, welcher in üblicher  Weise mittelst eines Stiftes 12 auf der Zahn  wurzel 13 festgemacht ist, mit einer ebenen  Seitenfläche 14 versehen, welche zwei  Schlitzlöcher.<B>1.5</B> aufweist. In dieselben wer  den die an der Sitzfläche vorspringenden  Kopfstifte 8' des     Zahnersatzstückes    16 in  Form eines Vorderteiles (Facette) unmittel  bar eingesetzt, also ohne Anwendung eines  metallenen Schutzplättchens.  



  Der in     Fig.    6 und 6a veranschaulichte       Zahnersatz    unterscheidet sich dem in     Fig.    5  dargestellten gegenüber dadurch, dass die  ebene Seitenfläche des Metallaufsatzes     71'     nur teilweise mit einem metallenen Schutz  plättchen 17 bekleidet ist, das zwei neben  einander befindliche Schlitzlöcher 18 und  auf der Rückseite ein in eine flache Vertie  fung des     Meiallaufsatzes        11'    passend ver  senkten Kästchen 19 aufweist. Das Zahn  ersatzstück 16' ist in früher beschriebener  Weise befestigt.  



  Nach     Fig.    7 ist der Metallaufsatz 20 oben       mit    einer schrägen Fläche versehen, die  mit einem als Sitzfläche für die     Zahnersatz-          krone    21 dienenden, metallenen Schutzplätt  chen 22 bedeckt ist, dessen Kästchen 23 in  eine     flache    Vertiefung des Metallaufsatzes       eingepasst    (gegossen oder gepresst) ist. Die       Zahnersatzkrone    ist unten mit einer schrä  gen Sitzfläche und über diese vorspringen  den Kopfstiften 24 versehen, während das       Schul.zplättchen,    wie früher beschrieben.  zur Aufnahme der letzteren zwei     einerends     erweiterte Schlitze aufweist.

   Gemäss der in       Fig.    8 dargestellten Detailvariante ist das  Plättchen 3" mit nur einem Schlitz 5", je  doch mit zwei Erweiterungen versehen,  durch welche ganz nahe an der Sitzfläche  des     Zahnersatzstückes    übereinander ange-    ordnete Stifte mit ihren Köpfen eingeführt  werden können. Die Länge des Schlitzes 5"  soll     etwas    grösser sein als der Abstand zwi  schen den Stiften,     damit    beide Stifte sich  in i Schlitz befinden, wenn das     Zahnersatz-          stück    an seinem Träger angebracht ist. Diese       Variante    kommt besonders bei kleinen Zäh  nen, z.

   B. bei unteren Schneidezähnen. die  bekanntlich schmäler sind als die des oberen  Gebisses, zur Anwendung.  



  Die Stellung und Lage des Schutzplätt  chens ist     natürlich    verschieden, je nach Art  der Zähne. Sollte ein     Zahnersatzstück    bre  chen, was     aber    bei der gezeichneten Befesti  gung fast: ganz ausgeschlossen ist, so ist eine  Reparatur einfach und sofort ausführbar.  Das     defekte        Stück    wird. entfernt, der Zement  aus den Löchern des     Schutzplattenkästchens.     sowie allfällig darin stecken gebliebene  Stifte     herausgebohrt    und ein neues Zahn  ersatzstück unter Einzementieren eingesetzt.       ist    die     Gebissplatte    aus Kautschuk, so ist.

    wie aus obigem erhellt, ein Vulkanisieren  vierselben also     nicht    notwendig, wodurch  ihre     Haltbarkeit    durch die Reparatur nicht       beeinträchtigt        wird.     



  Der beschriebene, auswechselbare Zahn  ersatz hat gegenüber bisher üblichen     Zahn-          befeskigungsarten    folgende Vorteile: 1. Der  Zahnersatz ist für jede Arbeitsmethode und  alle gebräuchlichen Materialien verwend  bar, als für Metall- und Kautschukplatten  und     Brücken,        lironen-    und     Stiftzahnersatz     und     Gussarbeiten;    2. als Front- oder     Backen-          za.hn,    in ganzen Reihen oder einzeln gleich       widerstandsfähig    und fest     verankerbar,    so  wohl bei normalem, als tiefem     Biss;

      3. bei  allfälligem Bruch ist der Zahnersatz, dessen  Halt durch erforderliches Schleifen oder  Verkürzen nicht leidet, leicht und schnell,  ohne die Arbeit ins Feuer oder in den     VuI-          kankes.sel    nehmen zu müssen, auswechsel  bar, und 5.

   ist ein Praktiker nicht mehr     ge-          zwLingen.    ein grösseres Zahnlager in     ver-          scüicrtene=n        Systemen    zu unterhalten, wenn  er den Zahnersatz gemäss Erfindung     verwen-          ciet,was    seinerseits eine erhebliche     Vermin-          derung    vier Betriebskosten und eine Verein-      facheng in der Herstellung von     künstlichem          Zahnersatz    mit sich bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUC I-I Auswechselbarer Zahnersatz, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnersatzstück auf einer ebenen Sitzfläche zwei vorstehende Kopfstifte liat und der Sitz dieses Stückes wenigstens teilweise aus Metall gebildet und zum Einführen der Kopfstifte mit minde stens einer Schlitzöffnung versehen ist, in welcher die über die Sitzfläche des Zahn ersatzstückes vorstehenden Kopfstifte mit- telst erhärtender Masse fixiert sind.
    ITNTERANSPRüCHE: 1. Zn iinersatz nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Sitz des Zalinersatzstückes aus einem Metaliplätt- clien gebildet ist, das auf der Rückseite ein flaches, in den Zahnersatzträger pas send versenktes Kästchen und mindestens einen in dieses führende Schlitze auf weist., in welche die an der Sitzfläche des Zahnersatzstückes angeordneten Kopf stifte eingreifen,
    wobei die erhärtende Masse zum Fixieren der Kopfstifte im ge nannten Kästchen untergebracht ist.. Zahnersatz nach Patentanspruch und Unteranspruch I, dadurch gekennzeich net, dass die Entfernung zwischen den Köpfen der an der Sitzfläche des Zahn- ersatzstückes angeordneten Stifte und der letzteren der Dicke des Metallplättchens und die Tiefe desselben der Höhe der Stiftköpfe entspricht.
    ;_ Zahnersatz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Schlitzöffnung einerends er weitert ist. i. Zahnersatz nach Patentanspruch und linteranspr#uch 7., dadurch gekennzeich net, < lassder Boden des am Metallplätt- elien angeordneten Kästchens über die Seiten ;vä nde desselben vorsteht.
    7i. Zahnersatz nach Patentanspruch und Unteranspruch. 1, dadurch gekennzeich net, dass bei Stiftzähnen der Sitz des Zalinersatzstückes an einem Metallaufsatz angeordnet ist, der seinerseits mittelst eines Stiftes in bekannter Weise in der Zahnwurzel festsitzt.
CH87670D 1920-02-26 1920-02-26 Auswechselbarer Zahnersatz. CH87670A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2020169952A1 (en) * 2019-02-18 2020-08-27 Davis, Schottlander & Davis Ltd Prosthetic tooth

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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