DE663676C - Kramponlose Zahnfacette - Google Patents

Kramponlose Zahnfacette

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Publication number
DE663676C
DE663676C DEO22788D DEO0022788D DE663676C DE 663676 C DE663676 C DE 663676C DE O22788 D DEO22788 D DE O22788D DE O0022788 D DEO0022788 D DE O0022788D DE 663676 C DE663676 C DE 663676C
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DE
Germany
Prior art keywords
facet
tooth
slot
metal
cramponless
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Expired
Application number
DEO22788D
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English (en)
Inventor
Dr Hans Oelpke
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HANS OELPKE DR
Original Assignee
HANS OELPKE DR
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/10Fastening of artificial teeth to denture palates or the like
    • A61C13/102Fastening of artificial teeth to denture palates or the like to be fixed to a frame
    • A61C13/1023Facing and backing

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Kramponlose Zahnfacette Die für zahnprothetische Metallarbeiten (Stiftzähne, Metallbrücken, metallplattierte Porzellanzähne an herausnehmbaren Zahnersatzstücken) zur Erzielung eines möglichst naturähnlichen Aussehens bestimmten Porzellanflachzähne (Facetten genannt) sind zwecks Verankerung im Metallrücken mit Krampons versehen, welche in sehr vielen Fällen mehr Platz beanspruchen als die Bißverhältnisse zulassen.
  • Insbesondere hat die sehr verbreitete sog. Kästchenmethode außerdem den 1Tachteil, daß sich die dabei verwendeten Knopfzähne sehr häufig aus ihrem Metallbett lösen. Das Lötverfahren wie auch Nietverfahren haben zum Nachteil die Umständlichkeit der Anwendung, das Erfordernis besonderer Geschicklichkeit und Erfahrung und eine überaus erschwerte (wenn nicht gar unmögliche) Entfernbarkeit im Reparaturfalle.
  • Demgegenüber .gestattet die hier zu beschreibende Erfindung unter Vermeidung von zusätzlichen Raum beanspruchenden Hafthilfsmitteln;, den Halt der Facette im Metallrücken ohne Krampons zu erreichen, lediglich durch rationelle Verwendung des vom Porzellankörper selbst eingenommenen Raumes. Die Haftwirkung beruht zwar auch hier, aber nur zum geringen Teil', auf der Güte des zur Befestigung erforderlichen Phosph.atzementes gebräuchlicher Art, im wesentliehen aber und auf die Dauer der Beanspruchung des Zahnersatzes wird er gewährleistet dadurch, daß ,alle Kau rucke von dem nach besonderer Art profilierten Metallrücken abgefangen und von der Facette ferngehalten werden.
  • Die neue Facette ist dadurch gekennzeichnet, daß in der Längsmittelachse ein Schlitz vorgesehen ist, der nach der Zahnschneide und dem Zahnhals hin in Stufenräume übergeht, so daß diese Aussparungen ein Doppel-T bilden und durch Beschleifen dem Metallträger ,anpaßbar sind. Die Facette kann durch geringes Beschleifen mit gebräuchlichen Siliciumcarbidsteinchen und -scheiben allen besonderen Platz- und Biß.verhältnissen angep:aßt werden, ohne nennenswerten Aufwand an Zeit, Mühe, Geschicklichkeit und Erfahrung. Sie wird durch Phosph,atzement gebräuchlicher Art in ihr Metallbett eingefügt und kann im Bedarfsfall durch kurzes Kochen in Salz- oder Schwefelsäure leicht ohne Zerstörung weder des Metallrückens noch der Facette wieder entfernt werden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs-, beispiel der Erfindung dargestellt, und zwär; läßt Fig. r in perspektivischer D@arstellua#: an dem Beispiel eines oberen mittlere Schneidezahnes die Anordnung des den w&=' sentlichen Bestandteil der Erfindung auemachenden Profils erkennen, bestehend ,aus den halbzylindrischen (oder auch halbkegelstumpfartigen) Stufenräumen und einen mitten verlaufenden Schlitz. Fig. 2 zeigt die Seitenansicht dieses Zahnes und enthält in gestrichelten Linien die Projektionen des Profils. Fig.3 zeigt einen Querschnitt senkrecht zur Zahnachse durch eine in ihr Metallbett einzementierte (durch Zureclitschleifen angepaßte) Porzellanfacette nach Art der Fig. r für den Fall eines Stiftzahnes. Der auf die Facette entfallende Teil dieser Darstellung entspricht dem in Fig. 2 angegebenen Schnitt nach der Linie S-S.
  • An die ebene Rückenfläche acuv (Fig. z ) des Zahnes schließt in stumpfem Winkel die normalisiert vorgeformte Schneidenschutz;auflagefläche :abc an. Von dieser so gekennzeichneten Rückenfläche der Facette aus erstrekken sich die drei Aussparungen P, Q, R in den Porzellankörper. Dabei entspricht P dem Raum hgiilzlcef (Schneidenstufe), Q dem Raum stiiinqrl7o (Basisstufe) und R dem Raum qnzlkijpo (Schlitz).
  • Der Schlitz R ist mathematisch genommen notwendig und wesentlich quaderförmig. Die Stufenräume P und Q werden im Porzellankörper begrenzt durch halbkreis- oder halbellipsenförmige Grundebenen "jililhj und rl,loiziizq und durch die Wandflächen fedliijg und tizoprsx, welche sich als Mantelteile von Zylindern oder Kegelstümpfen darstellen. Die wesentliche Eigenschaft besteht darin, daß in jedem der vier Eckpunkte h, q, m, L des nozwendig quaderfö:rmigen Schlitzes R sich drei aufeinander senkrechte Porzellankanten treffen. Die nach diesen Vorschriften und in allen gebräuchlichen Zahnfarben und Zahnformen. und für alle Zahngattungen (Schneide-, Eck-, kleine und große Backenzähne, obere und untere) fabrikatorisch normalisiert vorgeformt hergestellten Facetten werden vom verarbeitenden Laboratoriumstechniker durch Korrekturschleifungen mit Steinchen und Scheiben den Platz- und Bißverhältnissen in jedem vorliegenden Anwendungsfall angepaßt. Es ist gerade der Zweck der normalisierten Vorformung des Rückenprofils, diese auch bei allen anderen Facettenkonstruktionen unerläßliche Korrekturschleifung unter einem möglichst geringen Aufwand an Zeit, Geschicklichkeit und Schleifmaterial zu ermäglichen. Alle Flächen der Facette können von der Korrekturschleifung betroffen werden. Durch dieses Zurechtschleifen der genorm-;tgn Facette ergibt sich eine solche mit besönders gelagertem und ausgeweitetem Schlitz- und Stufenprofil. Dieses gestattet, nach Einfetten, Modellieren in Blauwachs und Gießen in dem für die Arbeit vorgesehenen Metall (Gold o. dg1.) ein genau in seine Hohlräume passendes Metallbettrelief herzustellen. Unter Zahnbett ist jene Außenfläche des Metallr ückens N zu verstehen, die zur Aufnahme einer Facette bestimmt isst. Durch die dem Schlitz R (genauer: dem aus dem Schlitz R durch Zurechtschleifen ermittelten Schlitz neuer Form) entsprechende Metallrippe des Zahnbettreliefs verleiht dem ganzen Metallrücken eine derartige Versteifung und Steigerung seiner Festigkeit gerade. in der Richtung der hauptsächlich abzuwehrenden vertikalen Kaudrucke, daß eine gewaltsame Verformung des Zahnbettes nicht mehr in Frage kommen kann und eine Hauptursache für die ungewollte Lösung der Facette beseitigt ist. Die Facette haftet allein durch das, erhärtete Zement, ohne hierin durch den Kaudruck gestört zu werden. Erhöht ist diese Zementhaftung gegenüber anderen Facettenkonstruktionen durch die Vergrößerung der Haftfläche und die durch die Profilgestaltung bedingte Verzapfung von Metallbett und Zahnrücken. Weiter kann die Zementhaftung :erhöht werden durch Ilintersichgehendgestaltung des Schlitzes (allerdings erst nach Fertigstellung des Metallgusses) und der von ihm aufzunehmenden, bis dahin quaderfärmigen Metallrippe nach Art der Fig. 3.
  • Der Versuch, die Facette nach Erhärtung des Zementes zu entfernen durch .eine mechanische Kraft, wird durch die Druck- bzw. Scherfestigkeit des in, den verbreiterten Fugen BCl, C11 und ED@1, DHl erhärteten Zementes zum Scheitern, gebracht.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCH: Kramponlose Zahnfacette mit in ihrer Rückseite eingelassenem Schlitz- und Stufenprofil zum Einzementieren in Metallträger, dadurch gekennzeichnet, daß in der Längsmittelachse der Porzellanfacette ein Schlitz (R) vorgesehen ist, der nach der Zahnschneide und dem Zahnhals hin in Stufenräume (P, Q) übergeht, so daß diese Aussparungen (R, P, Q) ein Doppel-T bilden und durch Beschleifen dem Metallträger (N) anpaßbar sind.
DEO22788D 1937-01-29 1937-01-29 Kramponlose Zahnfacette Expired DE663676C (de)

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DEO22788D DE663676C (de) 1937-01-29 1937-01-29 Kramponlose Zahnfacette

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DEO22788D DE663676C (de) 1937-01-29 1937-01-29 Kramponlose Zahnfacette

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DEO22788D Expired DE663676C (de) 1937-01-29 1937-01-29 Kramponlose Zahnfacette

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