DE609036C - Kuenstlicher, dem Zahnfleisch angepasster Zahnersatz - Google Patents

Kuenstlicher, dem Zahnfleisch angepasster Zahnersatz

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DE609036C
DE609036C DEM124839D DEM0124839D DE609036C DE 609036 C DE609036 C DE 609036C DE M124839 D DEM124839 D DE M124839D DE M0124839 D DEM0124839 D DE M0124839D DE 609036 C DE609036 C DE 609036C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/26Dentures without palates; Partial dentures, e.g. bridges

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Description

  • Künstlicher, dem Zahnfleisch angepaßter Zahnersatz Die zum Ersatz von Naturzähnen bestimmten Kunstzähne werden bisher in. der Regel in der Weise angeordnet, daß sie sich mit Hilfe metallischer Kronen auf zwei oder auch nur auf einen benachbarten gesunden Zahn stützen und in Form einer Bogenbrücke oder einer schwebenden Brücke mit Abstand über dem Kiefer stehen. In beiden Fällen wird der Kaudruck nur über den bzw. die Stützzähne und deren Wurzeln auf den Kiefer übertragen, wodurch ein Biegungsmoment hervorgerufen wird, das häufig in kurzer Zeit eine Schädigung der Stützzähne zur Folge hat. Ein weiterer Nachteil dieser Anordnung von Ersatzzähnen besteht darin, daß sich unter dem Zahn leicht Speisereste ansammeln, die nur schwer entfernt werden können. Wo mehrere Ersatzzähne in dieser Weise nebeneinanderstehen, ist ferner die Gefahr eines Bruches, besonders bei Metallbrücken, sehr groß.
  • Man hat versucht, diese Nachteile dadurch zu vermeiden, daß man einzelne Ersatzzähne oder mehrere solche Zähne blockweise unmittelbar und herausnehmbar auf den Kiefer aufsetzt oder metallische Gehäuse auf den Kiefer setzt, in welchen einzelne Zähne aus anderem Stoff eingesetzt sind. Bei diesen Anordnungen fehlt aber der feste Zusammenhalt mit dem gesunden Teile des Gebisses, so daß eine Lokkerung mit ihren Nachteilen im Gebrauch schwer vermieden werden kann. Gemäß der Erfindung wird der Nachteil der bisherigen Anordnungen durch einen künstlichen, dem Zahnfleisch angepaßten Zahnersatz vermieden, dessen wesentliche Merkmale darin. bestehen; daß zur Erzielung einer festen, nicht herausnehmbaren Brücke Goldkronen verwendet werden, die nach der Wurzelseite hin mit einer genau geprägten, dem Zahnfleisch, satt anliegenden Platinunterlage abgedeckt sind.
  • Kunstzähne gemäß der Erfindung können in verschiedenen Kombinationen hergestellt werden. Einige Ausführungsformen sind in der Zeichnung beispielsweise in schematischer Form dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht eines gemäß der Erfindung mit künstlichen Zähnen versehenen Kieferteiles, Fig. z in vergrößertem Maßstab einen Schnitt nach der Linie I-I in der Fig. i, Fig.3 eine andere Ausführungsform in der Seitenansicht, wobei der Querschnitt gleichfalls dem Schnitt nach Fig. 2 entspricht, Fig. q. in Seitenansicht eine dritte Ausführungsform, Fig. g den Schnitt nach der Linie I-I in der Fig. q. in vergrößertem Maßstab.
  • Gemäß Fig. i sitzen auf dem Zahnfleisch i die Zähne z1, z2, z3, z4, z,; neben diesen Zähnen befinden sich die durch Ausziehen oder Ausfallen von Zähnen gebildeten Lücken, an deren Stelle künstliche Zähne .gemäß der Erfindung gesetzt werden sollen. Zu diesem Zweck werden die Zähne z, und z2 mit Metallkronen versehen, die miteinander verbunden sind und deren Endkrone auch mit den gleichfalls unter sich verbundenen Ersatzzähnen dl und d2 bzw. dl, d2, d3 verbunden ist. Die Metallkronen sind in der Zeichnung durch schraffierte Flächen dargestellt. Fig.2 zeigt einen Durchschnitt durch den Ersatzzahn d2, der in seinem Grunde mit einem Platinplättchen P versehen ist, - welches vollkommen an das Zahnfleisch l angepaßt ist.
  • In den Fig. 3 bis 5 sind die entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in Fig. z und 2. Fig. 5 läßt ganz besonders deutlich erkennen, wie sich das Platinplättchen an das Zahnfleisch-genau anlegt.
  • Diese Kronen werden durch Verlöten an Metallkronen befestigt, welche über die benachbarten gesunden Zähne gezogen sind, während der Grund der Ersatzzähne so ausgearbeitet wird, daß seine Form sich vollkommen mit jener der Zahnfleischoberfläche deckt. Die untere Öffnung der Ersatzzähne bzw. ihre untere Fläche wird mit einem Platinplättchen verschlossen, welches durch Löten so an dem Ersatzzahn befestigt wird, daß es vollkommen gleichmäßig auf dem Zahnfleisch des Kiefers aufsitzt.
  • Durch die Verbindung zwischen den Metallkronen der gesunden Zähne und den Ersatzzähnen wird eine feste, statisch sichere Einheit geschaffen, welche ein Herausfallen oder Lokkern, einzelner Ersatzzähne verhindert. Dabei wird der durch das Kauen hervorgerufene Druck nicht nur auf die Wurzeln der echten Zähne, sondern gleichmäßig auch auf das mit dem Platinplättchen belastete Zahnfleisch des Kiefers übertragen, so daß ein Auftreten von Biegungsmomenten an den echten Zähnen verhindert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : . Künstlicher, dem Zahnfleisch angepaßter Zahnersatz; dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer festen, nicht herausnehmbaren Brücke Goldkronen verwendet werden, die nach der Wurzelseite hin mit einer genau geprägten, dem Zahnfleisch fest anliegenden Platinunterlage abgedeckt sind.
DEM124839D 1932-09-03 1933-08-30 Kuenstlicher, dem Zahnfleisch angepasster Zahnersatz Expired DE609036C (de)

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