CH85538A - Verfahren zur Herstellung von Spitzen auf einfädigen Spitzenklöppelmaschinen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Spitzen auf einfädigen Spitzenklöppelmaschinen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Spitzen auf einl"ädigen Spitzenklöppelinaschinen. Gegenstand der Erfindung ist ein neues Verfahren zur Herstellung von Spitzen auf einfälligen Spitzenklöppelmaschinen. Dieses Verfahren besteht darin, dass der eigentliche Spitzengrund und der Bogen je für sich aus einer besonderen Gruppe von Fäden, und zwar der erstere in der üblichen, einfädigeu Arbeits- und Bindungsweise,
der letztere da gegen in der bei zweifälligen Spitzen gebräuch lichen Ausführung erzeugt und dabei beide Teile an ihren Stossstellen bei der Herstellung durch Verschlingung ihrer Fäden miteinander verbunden werden. Dabei werden zweckmässig bei Erzeugung der Spitzenbogen zur Bildung von Randöschen unter Anwendung von Hilfs fäden immer die gleichen Fäden, und zwar solche mit starker Drehung benutzt, so dass diese Öschen, wenn sie durch Entfernung der bei ihrer Herstellung verwendeten Hilfs fäden freigegeben werden, von sich aus um schlagen, das heisst eine Verdrehung erfahren und dadurch das Aussehen der bei handgeklöp pelten Spitzen vorhandenen Oschen erhalten.
Durch dieses neue Verfahren erhält man eine Spitze, die ihrem Aussehen nach einer rein einfälligen Spitze fast vollkommen ent spricht und als solche auch verkauft werden kann, die sich aber in der Herstellung weit billiger stellt, da der bei solchen einfälligen Spitzen zur Erzeugung des Bogens erforder liche häufige Stillstand der Klöppel bei dem vorliegenden Verfahren in Wegfall kommt oder doch auf ein Mindestmass herabgesetzt ist, so dass die quantitative Leistung der Maschine bei Anwendung des neuen Verfahrens wesent lich höher ist und die erforderliche Zahl der Jacquardkarten eine weit geringere ist.
Auf der Zeichnung ist zur näheren Er läuterung der Erfindung eine nach dem neuen Verfahren erzeugte Spitze in schematischer Darstellung veranschaulicht. In diesem Bei spiele ist aus den Fäden 1-12 der Grund der Spitze erzeugt, welcher in üblicher ein fälliger Bindungsweise gearbeitet ist, die im einzelneu auch eine andere sein kann, wie auf der Zeichnung. Zur Bildung des Bogens dienen die Fäden 13-22; es sind alle bei zweifälligen Spitzen gebräuchlichen Normen und Ausführungen bei der neuen Spitze mög lich.
Die Fäden 13-17 durchziehen dabei mehr in der Längsrichtung der Spitze den Bogen, während die Fäden 18-22 im we sentlichen der Quere nach verlaufen und zu gleich die Öschen a am Rande des Bogens der Spitze bilden. Für diese letzteren Fäden 18-22 werden nun entsprechend dem vor liegenden Verfahren Fäden mit starker Dre hung benutzt, so dass die Oschen durch den starken Drall der Fäden nach ihrer Freigabe eine Drehung erfahren und dadurch ihre Schen kel eine kreuzweise Lage erhalten, wie. dies aus der Zeichnung erkennbar ist.
Spitzen grund und Bogen sind nun dadurch zu einem einseitlichen Ganzen vereinigt, dass in den Punkten b und c ihre Fäden in geeigneter Weise miteinander verschlungen sind, was zugleich zu einer Bildung von Figuren be nutzt sein kann, wie dies in den Punkten b im gezeichneten Beispiele der Fall ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Spitzen auf einfädigen Spitzenklöppelmaschinen, da durch gekennzeichnet, dass der eigentliche Spitzengrund und der Bogen je für sich aus einer besonderen Gruppe von Fäden, und zwar der erstere in der üblichen einNdigen Arbeits- und Bindungsweise, der letztere da gegen in der bei zweifädigen Spitzen gebräuch lichen Ausführung erzeugt und dabei beide Teile an ihren Stossstellen bei der Herstellung durch Verschlingung ihrer Fäden miteinan der verbunden werden.UNTERANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Spitzen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erzeugung der Bogen zur Bildung von Rand- öschen derselben unter Anwendung von Hilfs fäden immer die gleichen Fäden, und zwar solche mit starker Drehung verwendet werden, so dass die Öschen nach ihrer Freigabe durch Entfernung der Hilfsfäden von selbst durch den Drall umschlagen, das heisst eine Ver drehung erfahren und dadurch das Aussehen der bei handgeklöppelten Spitzen vorhande nen Öschen erhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE85538X | 1919-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH85538A true CH85538A (de) | 1920-06-16 |
Family
ID=5640889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH85538D CH85538A (de) | 1919-03-17 | 1919-08-01 | Verfahren zur Herstellung von Spitzen auf einfädigen Spitzenklöppelmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH85538A (de) |
-
1919
- 1919-08-01 CH CH85538D patent/CH85538A/de unknown
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