DE348475C - Einfaedige Spitzenkloeppelmaschine - Google Patents

Einfaedige Spitzenkloeppelmaschine

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DE348475C
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plates
lace
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braid
bobbins
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DE1918348475D
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Alb & E Henkels
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/20Arrangement of bobbin heads and guides or track plates in the machine
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    • D04C3/24Devices for controlling spool carriers to obtain patterns, e.g. devices on guides or track plates
    • D04C3/30Devices for controlling spool carriers to obtain patterns, e.g. devices on guides or track plates by controlling switches of guides or track plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Einfädige Spitzenklöppelmaschine. Zur Herstellung einfädiger Spitzengeflechte wird allgemein in der Weise verfahren, daß das Geflecht im Fadensammler mittels einflechtender oder einzuflechtender _Hilfsfäden zu einem geschlossenenSchlauch vereinigt, dieserSchlauch in geschlossenem Zustande über einen Flechtdorn abgezogen und endlich nach dem Verlassen der Maschine durch Entfernung der Hilfsfäden wieder aufgetrennt wird. Diese Arbeitsweise, durch die eine tadellose Ausbildung des Geflechts unmittelbar auf der Maschine erzielt wird, setzt einen geschlossenen Flechtgang äbrilich einem Kordelgang voraus, und es besitzen demzufolge die gebräuchlichen, einfädigen Spitzenklöppelmaschinen alle eigen geschlossenen Tellerkreis von einfachen, runden, einander gleichen und gleichwertigen Tellern mit Einrichtungen zum Stillsetzen der Klöppel in den Kreuzungsstellen der Gangbahnen, wobei einzelne dieser Teller mit Hilfsfadenspulen besetzt sind, die die Vereinigung der Geflechtsränder ermöglichen. Um auf diesen Maschinen die Bildung der Spitzenbogen zu ermöglichen, ist es erforderlich, mit einer Reihe von Leerspulen bzw. mit unbesetzten Tellern zu arbeiten und die eigentlichen Flechtfadenspulen unter zeitweiligem Stillstand über eine mehr oder minder große Zahl von Tellern zu führen, so daß die betreffenden Spulen vielfach große Wege machen müssen, ohne daß dabei eine für die Bildung des Geflechts wirklich nutzbringende Arbeit geleistet wird.
  • Bei den üblichen zweifälligen Spitzenklöppelmaschinen ist dieses zwar dadurch vermieden, daß an demjenigen Ende des das eigentliche Spitzengeflecht bildenden zweifälligen Flechtganges, wo der Bogen erzeugt werden soll, hierfür eine besondere Endtelleranordnung vorgesehen ist, auf welcher die Klöppel mit Hilfe verschiedener Aus- oder Umlaufteller verschiedene, aber gleich lange Wege machen und dadurch um verschiedene Flechtfedern oder Mittelendfedern die erstrebte Bogenform verleihen und sichern. Diese bekannten zweifälligen Maschinen besitzen aber alle einen offenen Flechtgang, und es kann demzufolge das eingangs erwähnte Verfahren zur Ausbildung des Geflechtes unmittelbar auf der Maschine bei ihnen nicht angewandt werden. Es müssen die so erzeugten Geflechte vielmehr nachher durch Erbreiterungsvorrichtungenu. dgl. in die gewünschte Form gebracht werden, wobei Verzerrungen des Geflechtes unausbleiblich sind.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine neue einfällige Spitzenklöppelmaschine, deren Eigentümlichkeit darin besteht, daß an den Enden eines in üblicher Weise aus einfachen runden Tellern bestehenden, mit Stillsetzvorrichtungen für die Klöppel ausgestatteten einfälligen Flechtganges je eine ohne Stillstand der Klöppel arbeitende, mit Flechtfedern oder Mittelendfäden ausgerüsteten Ausläufern versehene Endtelleranordnung zur Bildung der Spitzenbogen angeordnet ist und dabei diese beiden Endtelleranordnungen durch mit stillsetzbaren Hilfsfadenklöppeln besetzte Zwischenteller und Weichen verbunden sind.
  • Durch diese eigenartige Ausbildung der einfälligen Spitzenklöppelmaschine ist erreicht, daß auf derselben die Erzeugung des Spitzenbogens in gleicher Weise erfolgen kann wie bei den üblichen zweifälligen Maschinen, d. h. also in der Weise, daß die daran beteiligten Klöppel auf dem von der Endtelleranordnung gebildeten Endteilgang ohne Stillstand und unter Zurücklegung immer gleich langer Wege bald über den einen, bald über den anderen Ausläufer und dadurch um verschiedene Flechtfäden geführt werden, welche dem entstehenden Geflechte die erstrebte Bogenform geben. Es werden also die bei der bisherigen Erzeugungsweise der Bogen an einfälligen Spitzengeflechten unvermeidlichen nutzlosen Wege und der dabei erforderliche öftere Stillstand der Klöppel vermieden, was eine wesentliche Verkürzung des Rapportes zur Folge hat. Dabei ist aber der Flechtgang dieser neuen einfälligen Klöppelmaschine doch ein geschlossener, so daß das Spitzengeflecht durch ein Hilfsfadengeflecht zu einem geschlossenen Schlauch vereinigt und so eine tadellose Ausbildüng des Spitzengeflechtes unmittelbar auf der Maschine in der obengeschilderten Weise erfolgen kann.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, wobei in schematischer Weise ein die Vereinigungsstelle des sonst in üblicher Weise eingerichteten einfälligen Flecbtganges dargestellt ist.
  • Bei dem gezeichneten Beispiel der neuen einfälligen Spitzenklöppelmaschine sind a und a' die letzten Teller des eigentlichen einfälligen Flechtganges. Dieser setzt sich in üblicher Weise aus einfachen runden Tellern zusammen, welche der Einfachheit halber zwar auf einer geraden Linie gezeichnet sind, tatsächlich aber auf einem Kreis angeordnet sind. An den Kreuzungsstellen dieses einfälligen Flechtganges wird die Bewegung der Klöppel durch Zungenweichen b geregelt, welchen gegenüber Stillsetzvorrichtungen vorgesehen sind, so daß die Klöppel an diesen Stellen c zeitweise stillgesetzt werden können. Dieser Flechtgang arbeitet in der bei einfälligen Klöppelmaschinen üblichen Weise, so daß bei der Zwirnung der Fäden auf einem Teller die Klöppel nach jeder halben Umdrehung für eine halbe Umdrehung stillgesetzt werden.
  • An die beiden letzten, je als Teilgang wirkenden Teller a, a' des einfälligen Flechtganges ist nun als Endteilgang je eine Endtelleranordnung angeschlossen. Diese bestehen, wie es bei zweifädigen Maschinen bekannt ist, aus drei runden Tellern d, e, f bzw. d', e', fund den beiden Umlauftellern g, h bzw. e, h', wobei Weichen die Bewegung der Klöppel auf diesen Endtelleranordnungen so regeln, daß die Klöppel nach Belieben über die drei runden Teller oder anstatt über den letzten runden auch über den einen oder den anderen der Umlaufteller g, h bzw. g', h' geführt werden können. Diese Umlaufteller sind mit Flechtfedern besetzt, wie sie bei zweifälligen Klöppelmaschinen zurBogenbildung bereits üblich sind. Angeschlossen sind diese Endtelleranordnungen, auf denen die Klöppel ohne Stillstand verkehren, an die Teller a bzw. a' des einfälligen Flechtgangteiles in an sich bekannter Weise durch einen zwischengeschalteten, hufeisenförmigen Übergangsteller i bzw. i' mit Weichen h bzw. k', wobei die offene Seite dieses Tellers der Endtelleranordnung zugekehrt ist.
  • Diese Übergangsteller i und i' besitzen im Beispiel ebenso wie die runden Teller d, e und d', e' der Endtelleranordnungen fünfflügelige Treiber, und sie werden von den Treibrädern der letzten Teller a bzw. a' des gewöhnlichen einfälligen Flechtgangteiles mit einer Übersetzung von 8 : 5 angetrieben. Die runden Teller f und f1 der Endtelleranordnung sowie auch der Umlaufteller g, lt und g1, k, besitzen dreiflügelige. Treiber, welche aber wie sechsflügelige wirken. Durch diese Einrichtung der Endtelleranordnung ist erreicht, daß die auf den von ihnen gebildeten Endteilgängen befindlichen Klöppel in derselben Zeit auf diesen Teilgängen ohne Stillstand einen Umlauf machen, in welcher die auf dem gewöhnlichen einfädigen Flechtgangteil befindlichen Klöppel, die nach jeder halben Umdrehung stillstehen, auf einem Teller eine Kreisung ausführen, und daß auch bei dem Austausch eines Klöppels zwischen diesen Endteilgängen und den von den Tellern a bzw. a1 gebildeten anschließenden Teilgängen der richtige Klöppelabstand gewahrt bleibt.
  • Die von den Umlauftellern g, h und g1, hl gebildeten Gangbahnen sind durch kreisförmige ,Gangbahnen ergänzt, so daß bei geeigneter Einstellung der darin befindlichen Weichen die auf diesen Tellern befindlichen Klöppel auf ihnen umkehren können.
  • Die Teller g, f, lt einerseits und die Teller g1, f1, lzl anderseits liegen nun in geraden Reihen nebeneinander, und zwischen diesen beiden Tellerreihen sind Verbindungsteller 1, m, n eingeschaltet, deren Bahnen nicht nur an diejenigen der Teller g, f, h und g1, f1, hl angeschlossen, sondern auch untereinander verbunden sind, so daß die auf diesen Verbindungstellern befindlichen Klöppel bei geeigneter Einstellung der dafür vorgesehenen Weichen nicht nur von einem der Verbindungsteller auf den andern, sondern auch von diesen auf die anschließenden Teller g, f, h und g1, f1, lt, übergeführt werden können.
  • Die Verbindungsteller 1, m, n besitzen im Beispiel vierflügelige Treiber, wobei diese aber von den anschließenden, dreiflügelige Treiber besitzenden Tellern mit einer Übersetzung von 3:4 angetrieben werden, so daß sie eine Vierteldrehung machen während einer Dritteldrehung der Treiber der anschließenden Teller. Ferner sind die Treiber der Verbindungsteller 1, in, zz durch eine von dem Musterwerk beeinflußte Kupplung, welche der Einfachheit halber auf der Zeichnung nicht dargestellt ist, lösbar mit ihrem Triebrad verbunden, so daß sie stillstehen, bei Bedarf aber durch einen Zug des Musterwerks in Tätigkeit gesetzt werden können. Diese Verbindungsteller 1, m, n sind mit vier Hilfsfadenklöppeln besetzt, welche bei Stillstand der Treiber eine solche Lage auf diesen Tellern einnehmen, daß sie das Arbeiten der das eigentliche Spitzengeflecht bildenden, auf den Endteilgängen der Maschine befindlichen Klöppel nicht behindern, welche aber zur Verbindung der Ränder dieses Spitzengeflechts auf die genannten Endteilgänge d, e, f, g, h bzw. dl, ei, f1, g1, hl übergeführt werden können, wenn die Treiber in Tätigkeit gesetzt werden. Endlich können die Verbindungsteller 1, in, iz noch je mit einer Einrichtung zur Zuführung von Mi ttelendfäden ausgestattet sein.
  • Beim Gebrauch dieser so eingerichteten Maschine wird das einfädige Spitzenwerk auf dem in üblicher Weise eingerichteten und wie die beka-inten einfädigen Maschinen arbeitenden, mittleren, mit den Tellern a und a1 endigenden Teil des Flechtganges gebildet. Die Bildung der Spitzenränder, und zwar sowohl die des Bogens wie auch die des Börtchens, erfolgt wie bei der zweifädigen Spitzenklöppelmaschine auf den mit Umlauftellern und Flechtfedern ausgerüsteten Endtelleranordnungen. Zugleich wird aber das entstehende Spitzengeflecht durch die auf den Verbindungstellern befindlichen, zu dem Zwecke auf die Endtelleranordnungen übergeführten und auf deren Endtellern g, f, h bzw. g1, f, hl umlaufenden Hilfsfädenklöppel I bis IV zu einem geschlossenen Schlauch vereinigt. Dabei werden immer die das eigentliche Geflecht bildenden Klöppel zu beiden Seiten über symmetrische Teile der Endtelleranordnungen geführt und das Hilfsfadengeflecht jeweils mit den beiden auf dem zwischenliegenden Verbindungsteller befindlichen Hilfsfadenklöppeln gebildet: Es kann also bei Benutzung dieser neuen einfädigen Spitzenklöppelmaschine die Bildung der Bogen in der bei zweifädigen Maschinen üblichen, einfacheren, einen kürzeren Rapport ergebenden Weise erfolgen und dabei doch das Geflecht gleich auf der Maschine in tadelloser Weise ausgebildet werden.
  • Bemerkt sei noch, daß der nach Art der gewöhnlichen einfädigen Maschine eingerichtete Gangteil im einzelnen auch anders konstruiert und auch die Endtelleranordnung in anderer Weise ausgeführt sein kann als im gezeichneten und beschriebenen Beispiele.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einfädige Spitzenklöppelmaschirie, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden eines in üblicher Weise aus einfachen runden Tellern bestehenden, mit Stillsetzungsvorrichtungen für die Klöppel -ausgestatteten einfädigen Flechtganges je eine ohne Stillstand der Klöppel arbeitende, mit Flechtfedern o. dgl. versehenen Umlauftellern ausgerüstete Endtelleranordnung (d, e, f, g, h bzw. dl, e1, f1, g1, hl) angeordnet ist, und daß dabei diese Endtelleranordnungen durch mit stillsetzbaren Hilfsfadenklöppeln (I bisIV) besetzte Verbindungsteller (1, m, n) und Weichen verbunden sind, so daß der ganze Flechtgang einen geschlossenen Tellerkreis besitzt.
DE1918348475D 1918-03-02 1918-03-02 Einfaedige Spitzenkloeppelmaschine Expired DE348475C (de)

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