DE801430C - Sportschuh mit UEberfallzunge und Doppelschnuerung - Google Patents

Sportschuh mit UEberfallzunge und Doppelschnuerung

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DE801430C
DE801430C DEST10A DEST000010A DE801430C DE 801430 C DE801430 C DE 801430C DE ST10 A DEST10 A DE ST10A DE ST000010 A DEST000010 A DE ST000010A DE 801430 C DE801430 C DE 801430C
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DE
Germany
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tongue
shoe
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hold
sports shoe
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Expired
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DEST10A
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English (en)
Inventor
Albert Steinhilber
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Bei den bekannten Sportschuhen mit Überfallzunge und Doppelschnürung ist diese Überfallzunge als selbständiges Stück zugeschnitten und nachträglich im Bereich ihres unteren Endes mit dem Schubschaft vernäht. Diese übliche Art der Herstellung und Anbringung cler Überfallzunge wird durch die Erfindung wesentlich verbessert, und zwar bringt sie demgegenüber eine Vereinfachung des Zuschnittes und vor allem einen glatteren Übergang vom Kappenbereich des Schaftes zur Überfallzunge. Auch ergibt sich bei der neuen Art der Anbringung der Überfallzunge von selbst eine wesentlich einfachere Gestaltung des Zwikkens, d. h. der Herausarbeitung der Kappenwölbung aus dem ebenen Lederstück.
  • Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zweck vorgesehen, daß die Überfallzunge mit dem gesamten Schuhschaft oder einem über dem Schaft angeordneten Cberfallvorschuh aus einem einzigen Lederstück besteht. Dies wird am einfachsten dadurch erreicht, daß das ebene Ausgangsstück des Schuhschaftes oder Überfallv > >rschuhes so zugeschnitten ist, daß der Schnitt für die Seitenkanten der Überfallzunge im wesentlichen mit demjenigen für die zu verschnürenden Kanten des Schaftes oder Vorschuhes zusammenfällt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch erläutert, und zwar zeigt Fig. i den eben ausgebreiteten Zuschnitt des Schuhschaftes und Fig. 2 eine Ansicht des fertigen Schuhes von oben. In dem in Fig. i gezeichneten, aus einem einzigen Stück bestehenden Zuschnitt des Schuhschaftes ist die Überfallzunge mit i bezeichnet. Sie geht nahtlos und glatt in die Kappenpartie des Schuhschaftes über. An letztere schließt sich die eine Seiten- und Hinterpartie 3 des Schaftes an, wobei die Lage der Hinterkante des Schuhes durch die Linie 4 angedeutet ist. Die Endkante 5 dieser Seitenpartie 3 wird bei der Herstellung des Schuhschaftes mit der Endkante 6 der kleineren Saitenpartie 7 auf der anderen Seite, z. B. durch eine Bestechnaht, zusammengenäht.
  • In Fig. i ist auch bei 8 die Lage der am fertigen Schaft vorgesehenen Schnürösen angedeutet. Sie verlaufen also in einer parallelen Reihe entlang den zu verschnürenden Kanten 9 des Schaftzuschnittes.
  • Damit nun diese Kanten 9 von der Überfallzunge i, deren Seitenkanten beim ebenen Zuschnitt praktisch noch mit diesen zu verschnürenden Kanten 9 zusammenfallen, am fertigen Schuh überdeckt werden, müssen beim Herstellen des Schaftes vor allem die mit Pfeilen gekennzeichneten Partien des Zuschnittes in Pfeilrichtung unter die untere Partie der Zunge i heruntergearbeitet und dort mit der Zunge, z. B. durch eine Bestechnaht, vertieftet werden. Dabei gelangen auch die Kanten 9 so weit unter die Zunge i, daß sie nach der Verschnürung parallel zueinander verlaufend einander berühren.
  • Die Lage der unter die Zunge i heruntergearbeiteten Ränder 9 des Zuschnittes ist in Fig. 2 gestrichelt angedeutet, wo auch die neue Lage der Pfeile erkennbar ist. Die Nähte, welche die im Bereich der Pfeile liegenden Teile der Kante 9 mit der Zunge vertieften, sind mit io bezeichnet. Auch die unterhalb der Zunge liegende Verschnürung ii ist gestrichelt angedeutet. Die durch die Haken 12 zu ziehende obere Verschnürung wurde dagegen der Deutlichkeit halber in der Zeichnung weggelassen.
  • Bei dem Herunterarbeiten der ursprünglich mit den Seitenkanten der Zunge i zusammenfallenden Verschnürungskanten 9 unter diese Zunge bildet die Kappenpartie 2 von selbst eine natürliche Wölbung, welche der Gestaltung des Zwickens besonders günstig ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sportschuh mit Überfallzunge und Doppelschnürung, dadurch gekennzeichnet, daß die Überfallzunge mit dem gesamten Schuhschaft oder einem über dem Schaft angeordneten Überfallschub aus einem einzigen Lederstück besteht.
  2. 2. Sportschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das ebene Ausgangsstück des Schuhschaftes oder des Cberfallvorschuhes so vorgeschnitten ist, daß der Schnitt für die Seitenkanten der Überfallzunge im wesentlichen mit demjenigen für die zu verschnürenden Kanten des Schaftes oder Vorschubes zusaininenfällt.
  3. 3. Verfahren zur Verarbeitung, eines Ausgangsstückes nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verschnürenden Kanten des Schaftes unter die Überfallzunge gezogen und im Bereich der unteren Zungenpartie mit dieser vertieftet werden.
DEST10A 1949-10-05 1949-10-05 Sportschuh mit UEberfallzunge und Doppelschnuerung Expired DE801430C (de)

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DE801430C true DE801430C (de) 1951-10-08

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DE (1) DE801430C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3124504A1 (de) * 1981-06-23 1983-01-13 Hans 6749 Schwanheim Ehrhart Schuhoberteil und verfahren zu dessen herstellung
WO1987007479A1 (en) * 1986-06-02 1987-12-17 Keith Raymond Sutherland Sports shoe soles

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3124504A1 (de) * 1981-06-23 1983-01-13 Hans 6749 Schwanheim Ehrhart Schuhoberteil und verfahren zu dessen herstellung
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