DE836897C - Verfahren zum Herstellen von Schuhwerk und nach dem Verfahren hergestellter Schuh - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Schuhwerk und nach dem Verfahren hergestellter Schuh

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DE836897C
DE836897C DEC31A DEC0000031A DE836897C DE 836897 C DE836897 C DE 836897C DE C31 A DEC31 A DE C31A DE C0000031 A DEC0000031 A DE C0000031A DE 836897 C DE836897 C DE 836897C
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Germany
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DEC31A
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CALZATURIFICIO VERBANO EMILIO
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CALZATURIFICIO VERBANO EMILIO
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/02Uppers; Boot legs
    • A43B23/04Uppers made of one piece; Uppers with inserted gussets
    • A43B23/042Uppers made of one piece
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Die Erfindung lrtrifft ein Verfahren zur Herst:llung von wenigstens teilweise rohrförmigem Schuhwerk und nach diesem Verfahren hergestellte Schuhe.
  • Sclittliwerk, bei wlchem mindestens das Vorderteil aus einem rohrförmigen Element hergestellt ist, das auf dem Leisten finit Hilfe von Nähten geschlossen ist, so daß man °in den Fuß vollständig umhüllendes, handschuhartiges Gebilde erhält, ist bekannt. Das zur Herstellung dieser Schuhe dienende Verfahren ist sehr umständlich, da es die vollkommene Anlage des Leders an den Leisten bedingt und eine gewisse Anzahl von Einschnitten erfordert, die einer eventuellen, den Fuß benachteiligenden Falten- oder Knotenbildung vorbeugen sollen. Das erfindungsgemäße Verfahren schließt diese Nachteile vollkommen aus und ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß das Oberleder und/oder das Futter ohne Leisten mit Hilfe eines bzw. mehrerer miteinander verbundener Einzelstücke hergestellt wird, so daß, was zum mindesten das Vorderteil des Schuhwerks anbelangt; ein rohrförmiges geschlossenes Gebilde erzielt wird, in das in der Folge der Leisten eingesetzt wird, wobei durch das daraus folgende Dehnen das Oberleder und/oder das Futter die gewünschte Form annehmen.
  • Die Erfindung wird im nachstehenden an Hand eines Beispiels mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt Fig. i ein.,- von unten gesehene Vorderansicht eines erfindungsgemäß hergestellten Schuhes, in dem das Futter vor Einführung des Leistens ersichtlich ist, Fig. 2 diesen Schuh in Grundriß und Draufsicht und Fig. 3 einen Querschnitt gemäß Linie 111-III der Fig. 2.
  • In der Zeichnung ist mit A das Futter und mit B (las Oberleder bezeichnet. Im Ausführungsbeispiel ist das Futter A aus zwei Elementen 2 und 4 gebildet, die in ihrem Vorderteil durch eine in der Axial-Vertikal-Ebene des Schuhes verlaufenden Naht miteinander verbunden sind. Die Obernaht 6 wird nach Annäherung der beiden Enden der Elemente 2 und 4 ausgeführt, während die Unternaht 8 die peripherisohen Enden der beiden Elemente miteinander vereint, wobei dieselben, um nicht Fußschmerzen zu verursachen, nach außen umgebogen sind. Die Elemente 2 und 4 verlängern sich nach rückwärts, so daß sie die Seiten des Sdhuhwerks I> lden,und sind miteinander mittels derInnenlasche io vernäht. Das Futter A bildet oberhalb die Zunge 12. In das so zusammengenähte Futter wird nun der Leisten eingepreßt, wobei nach Druck und Dehnen das Futter die gewünschte Form annimmt. Das Anpassen des Futters an den Leisten kann durch entsprechendes Anfeuchten und Warmaufbügeln des Futters begünstigt werden. Das Oberleder B bestfIit aus einem einzigen Lederstück, das durch die Nähte 14 mit (lein Futter verbunden ist. Diese Nähte diencti auch zur Befestigung des mit der Schnalle 18 versehenen Streifens i6, der am Fuß der am Oberleder vorgesehenen Zunge 2o sitzt, wobei diese wieder an die am Futter vorgesehene Zunge 12 genäht ist. Den oberen Rand bedeckt einfassend ein Lederstreifen C, der umgeschlagen und sowohl an das Futter als auch an das Oberleder festgenäht ist. Auch das Oberleder reicht mach rückwärts, wobei die beiden Hinterenden vermittels der Außenlasche 22 miteinander verbunden sind. Nun wird das Oberleder B in der bekannten Weise aufgebracht und dann die Sohle in der üblichen Weise mittels einer Naht befestigt, wobei die Naht die Umfangsenden des Oberleders und Futters an der Sohle befestigt.
  • Praktisch können die verschiedenen Einzelheiten der Ausführung, wie der Leisten, das Oberleder und die allgemeinen Merkmale des Schuhwerks einige Veränderungen erfahren, ohne dabei den Erfindungsbereich zu verlassen.
  • Insbesondere kann das Oberleder rohrförmig ausgebildet sein und in diesem Fall vorzugsweise aus einem einzigen Lederstück bestehen, das zweckmäßig ausgebildet und vor Einführung des Leistens angenäht wird. In diesem Fall kann das Futter auch fehlen bzw. in der bekannten Weise ausgeführt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß das aus einem Stück oder aus mehreren zu einem Stück vereinigten Teilen bestehende Oberleder und/oder Futter zu einem mindestens in seinem Vorderteil röhrenförmigen Teil zusammengefügt wird und daß dieser dann anschließend durch Einpressen eines Leistens in die gewünschte Form gebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Obernähte (6) des Futters durch Vernähen seiner stumpf aneinanderstoßenden- Enden und die Unternähte (8) unter Umschlagen der Enden nach außen gebildet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Leder vor Einbringen des Leistens angefeuchtet und dann warm auf den Leisten aufgebügelt wird.
  4. 4. Schuh nach dem Verfahren gemäß den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Futter aus zwei svminetrischen, längs einer axialen Vertikalebene des Schuhes miteinander verbundenen Teilen (2, 4) besteht.
  5. 5. Schuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (2, 4) nach rückwärts verlaufen und so die beiden Seiten des Schuhes bilden.
  6. 6. Schuh nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das gesamte Oberleder aus einem einzigen rohrfö rmigenLederstück besteht.
DEC31A 1949-02-25 1949-10-15 Verfahren zum Herstellen von Schuhwerk und nach dem Verfahren hergestellter Schuh Expired DE836897C (de)

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IT836897X 1949-02-25

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