CH84508A - Elektrisch betriebener Flaschenzug - Google Patents
Elektrisch betriebener FlaschenzugInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D3/00—Portable or mobile lifting or hauling appliances
- B66D3/18—Power-operated hoists
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Details Of Gearings (AREA)
Description
Elektrisch betriebener Flaschenzug. In staubigen Betrieben und im Freien kommt es darauf an, Flaschenzüge anzuwen den, welche staub- und wasserdicht geschlos sen sind, d. h. deren Getriebe, bezw. alle beweglichen Teile in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht sind. Eile solche Kon struktion ist in der deutschen Patentschrift 261238 behandelt, wobei von dem Grundge danken ausgegangen ist, sämtliche beweg liche Teile einzukapseln und den elektrischen Motor, das Getriebe und die Lastdruckbremse innerhalb der Hubtrommel unterzubringen.
Eine derartige Anordnung bedingt eine un- normale Ausbildung der Hubtrommel, und zwar dergestalt, dass dieselbe nicht zentrisch gelagert werden kann, sondern die Lagerung derselben am Umfange der Trommel geschehen muss. Um hierbei den Wirkungsgrad des ge samten Getriebes einigermassen in den Gren zen zu halten, ist es unbedingt erforderlich, die Trommel all ihrem Aussendurchmesser mit Rollelf- oder Kugellagern zu versehen. Ganz abgesehen von diesen Bedingungen er fordert aber die Bedienung derartiger Flaschen züge ausgebildetes Bedienungspersonal, schon mit Rücksicht auf die Reinigung und Ölung des gesamten Triebwerkes.
Es sollte aber bei solchen Transporteinrichtungen, welche von den verschiedensten ungelernten Arbei tern bedient werden müssen, Wert darauf gelegt werden, dass nur allerorts bekannte und gebräuchliche Hilfsmittel für Getriebe und Lagerung Verwendung finden, die nicht nur allein von jeder ungeschulten, aussenste henden Person im Stande gehalten, sondern auch ausgewechselt werden können. Weiter muss der Eingriff zu allen maschinellen Teilen auf die bequemste, einfachste Art und Weise möglich sein.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass das Getriebe ausserhalb der Hub trommel in unmittelbarer Nähe eines an seiner Aussenseite den Motor und die Lastdruck bremse tragenden Gehäusedeckels angeordnet ist. Ein Radkranz für die Hubtrommel kann zwechiniissigerweise an der dein Gehäusedeckel zugekehrten Seite derselben befestigt werden;
und unten am Gehäuse ist eilte die Hubtrom- mel bei abgenommenem Deckel in ihrer Lage festhaltende Zeutriervorrichtnng vorgesehen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungs- form. des Erfindungsgegenstandes bcispiels- weise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 eine Vorderansicht.
Die Hubtrommel a ist auf einer Welle b gelagert, welche ausserhalb liegende Zentral schmierung erhält. Die Welle b ist einerseits im Gehäuse c und anderseits im Deckel d angeordnet und gegen Verdrehung durch An ordnung von Achshaltern an der Kopfwand des Gehäuses c gesichert. Der Motor e, der vollständig ausserhalb des Deckels d liegt; treibt das Ritzel f au, welches seine Bewe- gung auf das Rad g mit Trieb h überträgt. Der Trieb h treibt die beiden Räder i mit Trieb k an, wodurch der Zahnkranz l, welcher mit der Trommel a verschraubt ist, in Dre hung versetzt wird. Die Lastdruckbremse n, welche durch Trieb m in Tätigkeit gesetzt wird, ist bekannter Bauart.
Damit bei Abnahme des Deckels d die Trommel a mit der Welle b genau in ihrer Lage verbleibt, ist unten am Gehäuse c eine Zentnervorrichtung o vorgesehen, welche durch die Schrauben p eingestellt wird.
Durch die eigenartige Konstruktion des Flaschenzuges, nämlich dadurch, dass das Ge triebe ausserhalb der Hubtrommel a in un mittelbarer Nähe des an seiner Aussenseite den Motor e und die Lastdruckbremse n tra genden Gehäusedeckels d angeordnet ist, kön- neu die gesamten Zahnräder, Ritzel und der gleichen auf Büchsen laufen, während ledig lich der Zahnkranz l an der Trommel a an geschraubt ist. Es kann somit das gesamte Getriebe von jeder auch ungeschulten Person abgezogen und ersetzt werden, da aufgekeilte und auf ähnliche Weise fest miteinander ver bundene maschinelle Teile nicht erforderlich sind.
In i weiteren bietet die neue Konstruk tion die Gewähr, dass der gesamte Flaschen zug in äusserst gedrungener Form ausgebildet werden kann.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektrisch betriebener Flaschenzug, des sen Hubtrommel und Getriebeteile in einem Gehäuse eingeschlossen sind, dadurch gekenn zeichnet, dass das Getriebe ausserhalb der Hubtrommel in unmittelbarer Nähe eines an seiner Aussenseite den Motor und eine Last- druckbrenuse tragenden Gehäusedeckels an geordnet und dass unten am Gehäuse eine die Hubtrommel bei abgenommenem Deckel in ihrer Lage festhaltende Zentriervorriehtung vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH84508T | 1919-09-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH84508A true CH84508A (de) | 1920-03-16 |
Family
ID=4340547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH84508A CH84508A (de) | 1919-09-02 | 1919-09-02 | Elektrisch betriebener Flaschenzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH84508A (de) |
-
1919
- 1919-09-02 CH CH84508A patent/CH84508A/de unknown
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