CH83038A - Sicherheitsschalteinrichtung mit absoluter Zeiteinstellung bei elektrischen Anlagen - Google Patents

Sicherheitsschalteinrichtung mit absoluter Zeiteinstellung bei elektrischen Anlagen

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CH83038A
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CH
Switzerland
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relay
circuit
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auxiliary
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Application number
CH83038A
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English (en)
Inventor
Fabrik Elektrischer Appa Aarau
Original Assignee
Sprecher & Schuh Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/08Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current
    • H02H3/093Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current with timing means
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/44Automatic release mechanisms with or without manual release having means for introducing a predetermined time delay

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  • Relay Circuits (AREA)

Description


      Sicherheitsschalteinrichtung    mit absoluter Zeiteinstellung bei elektrischen Anlagen.    Gegenstand der Erfindung ist eine Sicher  heitsschalteinrichtung mit absoluter Zeit  einstellung bei elektrischen Anlagen, bei  welcher ein den Hauptstromkreis über  wachendes, auf den zulässigen Strom ein  gestelltes Hauptrelais und ein durch Hilfs  strom     gespiesenes    Hilfsrelais. mit drei Kon  taktpaaren derart zusammenwirken, dass bei  Ansprechen des Hauptrelais dieses durch ein  Kontaktpaar den Stromkreis einer Auslöse  spule auf Auslösen eines Hauptschalters vor  bereitet.

   und nach einer bestimmt einstell  baren Zeit der Anker des Hilfsrelais infolge  einer darauf wirkenden Triebkraft mit Hilfe  eines andern der genannten Kontaktpaare  die     Auslösespule    nunmehr tatsächlich zur  Wirkung bringt.  



  Die beiliegende     Zeichnung    veranschau  licht schematisch zwei Ausführungsbeispiele  des     Erfindungsgegenstandes.     



  Unter Bezugnahme auf     Fig.    9. ist A ein  den Hauptstromkreis überwachendes, auf  den zulässigen Strom eingestelltes Haupt  relais und B ein durch Hilfsstrom     gespie-          senes    Hilfsrelais, z. B.

       Ferrarisanker.    Das    Hilfsrelais B erhält in der Ruhelage des  Hauptrelais<I>A</I> über .das Kontaktpaar     b1,        b2     Spannung von dem hinter dem Haupt  schalter     H    an den Hauptstromkreis anzu  schliessenden Hilfsstromkreis, wodurch sich  die mit dem Anker des Hilfsrelais zwangs  läufig verbundene Kontaktbrücke b' von  dem     Hilfskontaktpaare        b3,        b4    abhebt.

   Der       Auslösestrompreis,    welcher die den Haupt  schalter     Il        beherrschende        Aus:lösespule        D     enthält und an den Kontaktpaaren     b',        b'     und     bl,        bl    liegt, ist somit.     doppelseitig.offen.     



  Wird nun das Hauptrelais A von dem zu  schützenden     Hauptstromkreis    aus mit der  diesbezüglich eingestellten Stromstärke er  regt, so wird dessen Anker angezogen, wo  durch das Kontaktpaar     b1,        b=    seinen Strom  schluss verliert, der Hilfsstromkreis geöffnet  und dadurch der Anker des Hilfsrelais B in  folge     Sch-#verkraft    oder Federzug veranlasst  wird, mit regulierbarer Geschwindigkeit  eine rücklaufende     Betz-egung    auszuführen       und    die Kontaktbrücke     b,    gegen das     Kon-          taktpaar        b3,

          bl        niederzuführen.    Zugleich  schliesst der Anker des Hauptrelais A das           IIilfskontaktpaar        b',        bI',    wodurch der Aus  lösestromkreis nur noch einseitig, das heisst  über das Kontaktpaar     b3,        bl    offen bleibt. Das  letztere wird jedoch ebenfalls noch geschlos  sen, sobald der Anker des Hilfsrelais B ge  mäss seiner einregulierten Geschwindigkeit  die Rückwärtsbewegung vollendet und die  Kontaktbrücke b' vollends auf jenes Kon  taktpaar niedergesenkt hat.

   In. diesem Falle  sind die Bedingungen für die Auslösung des  selbsttätigen Schalters H erfüllt, indem der       Auslösestromkreis    jetzt vollends geschlossen  ist und die     Auslösespule    D zum Öffnen des  Schalters H erregt wird.  



  Mit dem     Unterbruche    des Hauptstromes  fällt der Anker des Hauptrelais A ab . und  schliesst. den Hilfsstrom zum Hilfsrelais B  wieder, wodurch letzteres von neuem in die       Auslösebereitschaft    geführt wird und Span  nung erhält, sobald durch das     Einleo-en    des  Hauptschalters H der Hilfsstromkreis wieder  an die Stromquelle gelegt wird.

   Geschieht  das Einlegen des Hauptschalters H unter zu  hoher Belastung (Kurzschluss), so wird der  Anker des Hauptrelais A den Kontakt bei       b1,        b'    öffnen und denjenigen bei<I>b',</I>     b'    schlie  ssen, den     Auslösestrom    somit zur Arbeit     arri     Hauptschalter H zwingen, ohne dass das mit  Zeitelement versehene Hilfsrelais B aus sei  ner Ruhelage, das heisst mit seiner Kontakt  brücke<I>b'</I> von dem     Hilfskontaktpaare        b3,        bl     sich wegbewegen konnte: dadurch ist. ein       momentanes    Auslösen des Hauptschalters er  reicht.  



  Ist ein momentanes Auslösen bei sehr  kurzfristigen Stromstössen nicht. erwünscht.  zum Beispiel für das Einschalten Ton Lei  stungstransformatoren; , so wird der Hilfs  stromkreis des Relais B entweder an den  Hauptstromkreis vor dem Hauptschalter     H     oder, an eine Stromquelle angeschlossen, die  von dem zu schützenden Stromkreis unab  hängig ist.  



  In     Fi.g.    2 ist die Schaltweise der beiden  Relais A und B für den Fall dargestellt, dass  nicht ein besonderer     Auslösestrom    den  Hauptschalter H auslöst; sondern es wird der       Auslösestrom    direkt. von dem zu schützen-    den Hauptstromkreis aus als sogenannter       Stromwandlerstrom    geliefert.  



  In der Ruhelage, wie in     Fig.    2 dargestellt,  hat das Hilfsrelais B über das     Hilfskontakt-          paar        b1,        bl    bereits von einer     Hilfsstromquelle,     zum Beispiel von dem zu schützenden Strom  kreis, oder von einer separaten Quelle Strom  erhalten, und es befindet sich infolgedessen  sein Anker in angezogener Stellung.

   Der  Stromwandler C speist das Hauptrelais A  über das geschlossene Kontaktpaar     b'.        b'.     Das     Ililfskontaktpaar        b3,        b4    wird ebenfalls,  durch     Schwerkraft    oder Federzug des Kon  takthebels     b,    geschlossen gehalten, wodurch  die den Hauptschalter H beherrschende Aus  lösespule D kurzgeschlossen und somit nicht  arbeitsfähig ist.  



  Wird nun das Hauptrelais A von dem  zu schützenden Hauptstromkreis aus mit der  diesbezüglich eingestellten Stromstärke er  regt, so wird :dessen Anker angezogen, wo  durch an dem Kontaktpaare     b1,        b=    der Hilfs  stromkreis des Relais B geöffnet und .dessen  Anker infolge Schwerkraft oder Federzug .  mit regulierbarer Geschwindigkeit zur rück  laufenden Bewegung veranlasst wird. Am  Ende dieser Bewegung     angelangt,    hebt er  den Kontakthebel     b'    von dem     Hilfskon-          takt.paare        b3.        bl    ab.

   Gleichzeitig     mit     dem Öffnen des Kontaktpaares     b1,   <I>b=</I> wird  durch die mit dem Anker des Relais A       zwangsläufig    verbundene Kontaktbrücke     b$     auch das Kontaktpaar     b',        b6    geöffnet.  



  Durch dieses doppelseitige Öffnen von       V,        bl    und     b5,        bl    wird der Kurzschluss der       Auslösespule    D aufgehoben, und der Strom  wandler C arbeitet in direktem Stromkreis  in Reihenschaltung auf Relais A und, Spule  D, was letztere veranlasst, den Hauptschalter  H auszulösen, so dass er geöffnet wird.  



  Ist ein momentanes Auslösen bei sehr  kurzfristigen Stromstössen nicht erwünscht,  so wird der Hilfsstrom für das Relais<B>13</B>  dem Hauptstromkreise vorteilhaft vor dein  Hauptschalter H oder einer Stromquelle ent  nommen, die von dem zu schützenden  Stromkreis unabhängig ist, weil .dann Re  lais B im Momente des     Einschaltens    seinen      Anker schon hochgezogen hat und folglich  der Brückenhebel     b7    die     Auslösespule    D über  das     Kontaktpaar        b3,        b4    kurzgeschlossen hält.  



  Im umgekehrten Falle, wo der Hilfs  strom hinter dem Hauptschalter H des     ziz     schützenden Netzes abgenommen wird, be  hält das Relais B den Stromkreis der Aus  lösespule D wohl offen, dieser wird jedoch  von der Kontaktbrücke     b$    über das Kon  taktpaar     b',        be    kurzgeschlossen. Ein Anspre  chen der Spule D wird somit ohne     Zutun     des Relais B in dem Moment erfolgen, wo  das Hauptrelais A anspricht und den Kurz  schluss bei     b5,        bl    aufhebt. Dieser Vorgang  wird sich vornehmlich im Momente des       Einschaltens    bei hohen     Stromstössen    ab  spielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsschalteinrichtung mit absolu ter Zeiteinstellung bei elektrischen Anlagen, dadurch gekennzeichnet, class ein den Haupt stromkreis überwachsendes, auf den zuläs sigen Strom eingestelltes Hauptrelais und ein durch Hilfsstrom, gespiesenes Hilfsrelais mit. drei Kontaktpaaren derart zusammen wirken, dass bei Ansprechen des Hauptrelais dieses durch ein Kontaktpaar den Strom kreis einer Auslösespule auf Auslösen eines Hauptschalters vorbereitet und nach einer bestimmt einstellbaren Zeit der Anker des Hilfsrelais infolge einer darauf wirkenden Triebkraft mit Hilfe eines andern der ge nannten Kontaktpaare die Auslösespule nun mehr tatsächlich zur Wirkung bringt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Sicherheitsschalteinrichtung nach Patent- ansprüch, dadurch gekennzeichnet; dass das Hilfsrelais hinter dem Hauptschalter an den zu schützenden Hauptstromkreis angeschlossen ist. 2. Sicherheitsschalteinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsrelais vor dem Hauptschalter an den zu schützenden Hauptstromkreis ange schlossen ist.
    3. Sicherheitsschalteinrichtung nach Patent- anspruch, bei welcher eines der Kontakt paare im Stromkreise des Hilfsrelais liegt und vom Anker des Hauptrelais be herrscht wird, während von den beiden andern Kontaktpaaren, die an der Haupt schalterauslösespule liegen, das eine eben falls vom Anker des Hauptrelais, das an dere vom Anker des Hilfsrelais beherrscht wird.
    4. Sicherheitsschalteinr ichtung nach Patent anspruch, bei welcher eines der Kontakt paare im Stromkreise des Hilfsrelais liegt und vom Anker des Hauptrelais beherrscht wird, während von den beiden andern Kontaktpaaren das eine. mit dem Hauptrelais in Reihe liegt und ebenfalls von dessen Anker beherrscht wird, das andere .zum Kurzschliessen. der Haupt schalterauslösespule dient und vom An ker des Hilfsrelais beherrscht. wird.
CH83038A 1919-05-12 1919-05-12 Sicherheitsschalteinrichtung mit absoluter Zeiteinstellung bei elektrischen Anlagen CH83038A (de)

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