CH594635A5 - Anti-bacterial benzyl-pyrimidines - Google Patents

Anti-bacterial benzyl-pyrimidines

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Publication number
CH594635A5
CH594635A5 CH489377A CH489377A CH594635A5 CH 594635 A5 CH594635 A5 CH 594635A5 CH 489377 A CH489377 A CH 489377A CH 489377 A CH489377 A CH 489377A CH 594635 A5 CH594635 A5 CH 594635A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
compound
compounds
alkyl
formula
Prior art date
Application number
CH489377A
Other languages
English (en)
Inventor
Ivan Dr Kompis
Gerald Dr Rey-Bellet
Guido Dr Zanetti
Original Assignee
Hoffmann La Roche
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Publication date
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Publication of CH594635A5 publication Critical patent/CH594635A5/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D239/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings
    • C07D239/02Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings
    • C07D239/24Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings having three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D239/28Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings having three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D239/46Two or more oxygen, sulphur or nitrogen atoms
    • C07D239/48Two nitrogen atoms
    • C07D239/49Two nitrogen atoms with an aralkyl radical, or substituted aralkyl radical, attached in position 5, e.g. trimethoprim

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Benzylpyrimidinen der allgemeinen Formel
EMI1.1     
 worin R1 und R2   Cl-4-Alkyl    oder C2-3-Alkenyl bedeuten; R3 und R4   Cl-4-Alkyl sind;    Z ein an eines der Ringstickstoffatome gebundenes Sauerstoffatom darstellt und n = 0 oder 1 ist und von Säureadditionssalzen solcher Verbindungen.



   Beispiele con   Cl-4-Alkylresten    sind geradkettige oder verzweigte gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffgruppen mit 14 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Äthyl und Propyl. Allyl ist ein Beispiel für eine C2-3-Alkenylgruppe.



   Eine im Rahmen der vorliegenden Erfindung besonders bevorzugte Untergruppe von Verbindungen der Formel I sind diejenigen in denen   Rl    und R2 Alkyl, insbesondere Methyl oder Äthyl darstellen.



   Die   Benzylpyrimidine    der Formel I und ihre Salze werden erfindungsgemäss dadurch erhalten, dass man in einer Verbin   dung der Formel   
EMI1.2     
 in der   Rl,    R2, R3, Z und n die angegebenen Bedeutungen besitzen, die Carbonylgruppe mit einer entsprechenden Grignardverbindung umsetzt und gegebenenfalls eine erhaltene Base in ein Säureadditionssalz überführt.



   Die Umsetzung der Verbindung II mit einer Grignardverbindung, beispielsweise mit Methylmagnesiumjodid, und die Aufarbeitung des Reaktionsproduktes kann in der jedem Fachmann geläufigen Weise erfolgen.



   Für die Herstellung von Säureadditionssalzen, insbesondere von in pharmazeutischen Präparaten brauchbaren Salzen, kommen die üblicherweise für diesen Zweck verwendeten anorganischen Säuren, wie Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure etc., oder organische Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure, Bernsteinsäure, Milchsäure, Citronensäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Weinsäure, Methansulfonsäure, p Toluolsulfonsäure etc. in Betracht.



   Die Verbindungen der Formel I und ihre Salze sind antibakteriell wirksam. Sie hemmen die bakterielle Dihydrofolat Reduktase und potenzieren die antibakterielle Wirkung von Sulfonamiden, wie z. B. Sulfisoxazol, Sulfodimethoxin, Sulfamethoxazol,   4-Sulfanilamido-5, 6-dirnethoxy-pyrimidin,    2 Sulfanilamido-4,5-dimethyl-pyrimidin oder Sulfachinoxalin, Sulfadiazin, Sulfamonomethoxin, Isosulfisoxazol und anderen Inhibitoren für Enzyme, die an der Folsäurebiosynthese beteiligt sind, wie z. B.   Pteridinderivate.   



   Für solche Kombinationen einer oder mehrerer der erfindungsgemässen Verbindungen I mit Sulfonamiden kommt in der Humanmedizin orale, rectale und parenterale Applikation in Frage. Das Verhältnis von Verbindung I zu Sulfonamid kann innerhalb eines weiten Bereiches variieren; es beträgt z. B. zwischen 1:40 (Gewichtsteile) und 5:1 (Gewichtsteile); bevorzugte Verhältnisse sind 1:1 bis 1:5.



   So kann z. B. eine Tablette 80 mg einer erfindungsgemässen Verbindung I und 400 mg Sulfamethoxazol, eine Kindertablette 20 mg einer erfindungsgemässen Verbindung I und 100 mg Sulfamethoxazol; Sirup (pro 5 ml) 40 mg Verbindung I und 200 mg Sulfamethoxazol enthalten.



   Beispiel
Zu einer in üblicher Weise aus 24,3 mg Magnesium und 0,13 ml Methyljodid in 5 ml absolutem Äther hergestellten   Grignardiösung    wurde bei Zimmertemperatur und unter Rühren eine Lösung von 6,1 mg 2,6-Dimethoxy-4-(2,4-diamino-5pyrimidylmethyl)-acetophenon in 150 ml Tetrahydrofuran gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 18 Stunden unter Rückfluss erhitzt, mit 1 ml Wasser versetzt, unter vermindertem Druck zur Trockne abgedampft, der Rückstand mit Essigester extrahiert, der Extrakt getrocknet und der Rückstand aus Methanol umkristallisiert. Es wurde 4-(2,4-Diamino-5-pyrimi   dylmethyl)-2, 6-dimethoxy- a, o-dimetethylbenzylalkohol,    F.

 

     245-246"C,    erhalten.



   PATENTANSPRUCH



   Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel
EMI1.3     
 worin   Rl    und R2   Cl-Alkyl    oder C2-3-Alkenyl bedeuten; R3 und R4   C1-4-Alkyl    sind; Z ein an eines der Ringstickstoffatome gebundenes Sauerstoffatom darstellt und n = 0 oder 1 ist und von Säureadditionssalzen solcher Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der Formel
EMI1.4     
 die Carbonylgruppe mit einer entsprechenden Grignardverbindung umsetzt und gegebenenfalls eine erhaltene Base in ein Säureadditionssalz überführt.



   UNTERANSPRUCH
Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, in denen Rl und R2 Methyl darstellen.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Benzylpyrimidinen der allgemeinen Formel EMI1.1 worin R1 und R2 Cl-4-Alkyl oder C2-3-Alkenyl bedeuten; R3 und R4 Cl-4-Alkyl sind; Z ein an eines der Ringstickstoffatome gebundenes Sauerstoffatom darstellt und n = 0 oder 1 ist und von Säureadditionssalzen solcher Verbindungen.
    Beispiele con Cl-4-Alkylresten sind geradkettige oder verzweigte gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffgruppen mit 14 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Äthyl und Propyl. Allyl ist ein Beispiel für eine C2-3-Alkenylgruppe.
    Eine im Rahmen der vorliegenden Erfindung besonders bevorzugte Untergruppe von Verbindungen der Formel I sind diejenigen in denen Rl und R2 Alkyl, insbesondere Methyl oder Äthyl darstellen.
    Die Benzylpyrimidine der Formel I und ihre Salze werden erfindungsgemäss dadurch erhalten, dass man in einer Verbin dung der Formel EMI1.2 in der Rl, R2, R3, Z und n die angegebenen Bedeutungen besitzen, die Carbonylgruppe mit einer entsprechenden Grignardverbindung umsetzt und gegebenenfalls eine erhaltene Base in ein Säureadditionssalz überführt.
    Die Umsetzung der Verbindung II mit einer Grignardverbindung, beispielsweise mit Methylmagnesiumjodid, und die Aufarbeitung des Reaktionsproduktes kann in der jedem Fachmann geläufigen Weise erfolgen.
    Für die Herstellung von Säureadditionssalzen, insbesondere von in pharmazeutischen Präparaten brauchbaren Salzen, kommen die üblicherweise für diesen Zweck verwendeten anorganischen Säuren, wie Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure etc., oder organische Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure, Bernsteinsäure, Milchsäure, Citronensäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Weinsäure, Methansulfonsäure, p Toluolsulfonsäure etc. in Betracht.
    Die Verbindungen der Formel I und ihre Salze sind antibakteriell wirksam. Sie hemmen die bakterielle Dihydrofolat Reduktase und potenzieren die antibakterielle Wirkung von Sulfonamiden, wie z. B. Sulfisoxazol, Sulfodimethoxin, Sulfamethoxazol, 4-Sulfanilamido-5, 6-dirnethoxy-pyrimidin, 2 Sulfanilamido-4,5-dimethyl-pyrimidin oder Sulfachinoxalin, Sulfadiazin, Sulfamonomethoxin, Isosulfisoxazol und anderen Inhibitoren für Enzyme, die an der Folsäurebiosynthese beteiligt sind, wie z. B. Pteridinderivate.
    Für solche Kombinationen einer oder mehrerer der erfindungsgemässen Verbindungen I mit Sulfonamiden kommt in der Humanmedizin orale, rectale und parenterale Applikation in Frage. Das Verhältnis von Verbindung I zu Sulfonamid kann innerhalb eines weiten Bereiches variieren; es beträgt z. B. zwischen 1:40 (Gewichtsteile) und 5:1 (Gewichtsteile); bevorzugte Verhältnisse sind 1:1 bis 1:5.
    So kann z. B. eine Tablette 80 mg einer erfindungsgemässen Verbindung I und 400 mg Sulfamethoxazol, eine Kindertablette 20 mg einer erfindungsgemässen Verbindung I und 100 mg Sulfamethoxazol; Sirup (pro 5 ml) 40 mg Verbindung I und 200 mg Sulfamethoxazol enthalten.
    Beispiel Zu einer in üblicher Weise aus 24,3 mg Magnesium und 0,13 ml Methyljodid in 5 ml absolutem Äther hergestellten Grignardiösung wurde bei Zimmertemperatur und unter Rühren eine Lösung von 6,1 mg 2,6-Dimethoxy-4-(2,4-diamino-5pyrimidylmethyl)-acetophenon in 150 ml Tetrahydrofuran gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 18 Stunden unter Rückfluss erhitzt, mit 1 ml Wasser versetzt, unter vermindertem Druck zur Trockne abgedampft, der Rückstand mit Essigester extrahiert, der Extrakt getrocknet und der Rückstand aus Methanol umkristallisiert. Es wurde 4-(2,4-Diamino-5-pyrimi dylmethyl)-2, 6-dimethoxy- a, o-dimetethylbenzylalkohol, F.
    245-246"C, erhalten.
    PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel EMI1.3 worin Rl und R2 Cl-Alkyl oder C2-3-Alkenyl bedeuten; R3 und R4 C1-4-Alkyl sind; Z ein an eines der Ringstickstoffatome gebundenes Sauerstoffatom darstellt und n = 0 oder 1 ist und von Säureadditionssalzen solcher Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der Formel EMI1.4 die Carbonylgruppe mit einer entsprechenden Grignardverbindung umsetzt und gegebenenfalls eine erhaltene Base in ein Säureadditionssalz überführt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, in denen Rl und R2 Methyl darstellen.
CH489377A 1974-06-21 1974-06-21 Anti-bacterial benzyl-pyrimidines CH594635A5 (en)

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