CH479260A - Verfahren zum Herstellen von trinkfertigem heissem Kaffee - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von trinkfertigem heissem Kaffee

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Description


      Verfahren        zum    Herstellen von trinkfertigem heissem     Kaffee       Es sind bereits     zahlreiche    Verfahren und Vorrich  tungen zum Herstellen von     trinkfertigem    heissem Kaffee  bekannt. So ist es bereits bekannt,     wässrige    Kaffeekon  zentrate dadurch herzustellen, dass man gemahlenen  Röstkaffee mit heissem Wasser extrahiert. Derartige  Konzentrate können mit oder ohne Anwendung weiterer  Konzentrierung durch Verdampfen sprühgetrocknet wer  den, um den sogenannten      InsStant -Kaffee        (Kaffee-          Extrakt    in Pulverform) zu bilden.

   Kaffeegetränk, das  durch die Benützung von solchen Konzentraten herge  stellt ist, ist vergleichsweise geringwertig gegenüber fri  schem Kaffeegetränk, das unmittelbar aus gemahlenem       Röstkaffee    hergestellt wurde. Geschmack und Aroma  sind wesentlich     verschlechtert,    und das Konzentrat ent  hält     vielfach    unerwünschte     Feststoffe,    die dazu neigen,  sich     als    Schlamm abzusetzen. Die wirksame Ausbeute  des Verfahrens ist verhältnismässig gering, was sich in  den Herstellungskosten widerspiegelt.

   Das flüssige Kon  zentrat ist leicht Verderben unterworfen und ist nicht  selbst an den Verbraucher verkauft worden, ausgenom  men in     begrenztem    Umfang in gefrorener     Form.     



  Es wurde ferner vorgeschlagen, gerösteten Kaffee  während des     Mahlens,    des     Extrahierens    mit heissem  Wasser und gegebenenfalls erfolgenden     Sprühtrocknens     vollständig von einer Gasatmosphäre einzuhüllen, die  gasförmige Komponenten enthält, welche sich aus der  unvollständigen Verbrennung eines     Kohlenwasserstoff-          brenngases    mittels     unzureichender    Mengen Luft ergeben  und ausser Kohlendioxid und Kohlenmonoxid noch Was  serstoff, Acetylen und Methan neben geringen Mengen  von ungesättigten gasförmigen Stoffen einschliessen, die  sich aus der gegenseitigen Einwirkung von H,     C02,

      CO  und ungesättigten     Kohlenwasserstoffen    in Gegenwart  von Wasserdampf ergeben.  



  Dieses Kaffeekonzentrat wurde in Dosen eingefüllt,  die verschlossen wurden. Zur Herstellung des Kaffee  getränkes wurde eine     kleine    Menge des Konzentrats mit  heissem Wasser entsprechend     verdünnt.     



  Es     ist    weiterhin     bekannt,    einen Vorrat eines hoch  karbonisierten Kaffeeaufgusses herzustellen und mit un-         ter    Druck stehendem Kohlendioxidgas     zu    speichern,  welches unter einem diese hohe     Karbonisierung    aufrecht  erhaltenden Druck zugeführt wird, und sodann einen  Teil dieses gespeicherten karbonisierten Kaffeeaufgusses  aus dem Vorrat abzuziehen und dann in einem Vorrats  behälter oder einer Rohrschlange entsprechenden Volu  mens zu erhitzen, dadurch zu     entkarbonisieren    und  schliesslich aus diesem heissen Vorrat     portionsweise    aus  zuschenken.  



  Bisher konnte sich jedoch keines der vorgeschlage  nen Verfahren in der Praxis durchsetzen, weil sich ge  zeigt hat, dass die Qualität des zum Ausschank gelangen  den Kaffees im allgemeinen nicht befriedigt hat: Es hat  nicht an Versuchen gefehlt, durch Modifikation des Zu  bereitungsverfahrens oder durch besondere Ausgestal  tung der Ausschankgeräte die Qualität des heissen Kaf  fees zu verbessern, doch haben diese Versuche bisher  zu keinem wirklich befriedigenden Ergebnis geführt. Es  wurden daher auch mit Grossinvestitionen vorbereitete  und zur     Einführung    gelangte Anlagen zur Grossherstel  lung von trinkfertigem Kaffee wieder ausser Betrieb ge  nommen.  



  Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass sich durch  eine     neuartige    Modifikation des Herstellungsverfahrens  zusammen mit einer Art     Reifeprozess    ein Getränk her  stellen und längere Zeit lagern lässt, das beim Aus  schank sich durch ein hervorragendes Aroma und einen       guten    Geschmack auszeichnet.  



  Es wird daher bei einem Verfahren zum Herstellen  von     trinkfertigem    heissem Kaffee erfindungsgemäss zu  erst gerösteter, gemahlener Kaffee gebrüht und anschlie  ssend gefiltert, sodann der Kaffeesud unter Schutzgas  atmosphäre langsam abgekühlt, hierauf mehrere Tage  unter Schutzgas ruhig     in    einem Lagerbehälter gelagert,  nachher in Behälter abgefüllt und unter     Schutzgas    in  diesen gelagert bzw. zum Verbrauchsort     transportiert     und schliesslich unmittelbar vor Ausschank schnell er  hitzt und in Trinkgefässe abgefüllt.  



  Versuche haben gezeigt, dass der Kaffeesud kurz  nach der Filterung     bzw.    bei Beginn der Lagerung nur      eine nicht ganz befriedigende Qualität hat und sich bei  weiterer Lagerung die Qualität noch verschlechtert. Bei  richtiger Anwendung der notwendigen Menge von  Schutzaas und ruhiger     Lagerung    ergibt sich jedoch über  raschenderweise nach einiger Zeit ein erheblicher Qua  litätsanstieg, der vielleicht mit     einer    Art     Reifeprozess     eines Weines verglichen werden könnte. Diese Qualitäts  verbesserung erreicht nach einiger Zeit einen Endwert,  der bei längerem Lagern nicht mehr verbessert wird.

    Die Schnelligkeit der     Qualitätsverbesserung        ist    unter  den verschiedenen Kaffeesorten unterschiedlich.  



  Es ist zweckmässig, wenn die     langsame    Abkühlung  mit nicht mehr als 60  Celsius Temperaturabnahme  pro Stunde erfolgt.  



       Vorteilhafterweise    wird als Schutzgas Kohlendioxid  verwendet, wobei es günstig ist, wenn der Druck des       Schutzaases    bei der     Lagerung    geringer als 0,1 atü ist.  



  Die verhältnismässig gute Qualität des gelagerten  Kaffees wird besonders wirksam für den Verbraucher  nutzbar gemacht, wenn der Kaffee unmittelbar vor dem  Ausschank in die Tassen sehr schnell erhitzt wird, also  die Zufuhr von thermischer Energie praktisch     impuls-          förmig    erfolgt. Der auf diese Art erhitzte und zum  Ausschank gelangende Kaffee zeichnet sich durch ein  besonders gutes Aroma aus.  



  Dies könnte vielleicht darauf zurückgeführt werden,  dass durch die stossartige Erhitzung der Flüssigkeit die  geringe, im Kaffee enthaltene     Schutzgasmenge    schlag  artig entbindet und dabei die in der Kaffeeflüssigkeit  enthaltenen     Aromastoffe    besser als bei der üblichen  Art der Erwärmung freigemacht und für den Genuss  aufgeschlossen     bzw.    aufbereitet werden. Bei der erfin  dungsgemässen Vorrichtung zur Ausführung des Ver  fahrens ist in einem     Ausschankgerät    zum Ausschenken  von     trinkfertigem    heissem Kaffee ein Mittel zur schnel  len Erhitzung der Flüssigkeit in dem Teil der von der  Flüssigkeit beim Ausschenken durchströmten Rohrlei  tung angeordnet, welcher sich zwischen Zapfhahn bzw.

         Auslassventil    und     Ausflussöffnung        befindet.     



  Hierbei ist es günstig, wenn das Mittel zur schnellen  Erhitzung als ein von der Flüssigkeit umspülter Draht       ausgebildet    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Herstellen von trinkfertigem hei ssem Kaffee, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst ge rösteter, gemahlener Kaffee gebrüht und anschliessend gefiltert wird, sodann der Kaffeesud unter Schutzgasat- mosphäre langsam abgekühlt wird, hierauf mehrere Tage unter Schutzgas ruhig in einem Lagerbehälter gelagert wird, nachher in Behälter abgefüllt und unter Schutzgas in diesen gelagert bzw. zum Verbrauchsort transportiert wird und schliesslich unmittelbar vor Ausschank schnell erhitzt und in Trinkgefässe abgefüllt wird. Il.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Ausschankgerät ein Mittel zur schnellen Erhitzung der Flüssigkeit in dem Teil der von der Flüssigkeit beim Ausschenken durchströmten Rohrleitung angeordnet ist, welcher sich zwischen Zapfhahn bzw. Auslassventil und Ausflussöffnung befindet. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die langsame Abkühlung mit nicht mehr als 60 Celsius Temperaturabnahme pro Stunde erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als Schutzgas Kohlendioxid verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Druck des Schutzgases bei der Lagerung geringer als 0,1 atü ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die schnelle Erhitzung innerhalb we niger Sekunden erfolgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die schnelle Er hitzung innerhalb einer Zeitspanne von nicht mehr als einer Sekunde erfolgt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass das Mittel zur schnellen Erhitzung als ein von der Flüssigkeit umspülter Draht ausgebildet ist.
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