AT240717B - Verschließvorrichtung für luftdicht zu verschließende Gefäße - Google Patents

Verschließvorrichtung für luftdicht zu verschließende Gefäße

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AT240717B
AT240717B AT1051563A AT1051563A AT240717B AT 240717 B AT240717 B AT 240717B AT 1051563 A AT1051563 A AT 1051563A AT 1051563 A AT1051563 A AT 1051563A AT 240717 B AT240717 B AT 240717B
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alcohol
hermetically sealed
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Kurt Volc
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Kurt Volc
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  Verschliessvorrichtung für luftdicht zu verschliessende Gefässe 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschliessvorrichtung für luftdicht zu verschliessende Gefässe. 



  Aus der österr. Patentschrift Nr. 173633 ist eine in dieses Gebiet fallende Vorrichtung bekannt, bei welcher ein zwischen dem Gefässinhalt und dem auf einer Gummidichtung aufsitzenden Gefässdeckel einzuhängender, zur Anpassung an verschiedene Gefässgrössen mit einer Kröpfung versehener Haltebügel an seinem Mittelteil eine aus gut wärmeleitender Metallfolie gefertigte Kammer zur Aufnahme von Alkohol trägt, wobei die Kammer zur Einbringung des flüssigen Alkohols   und zur Führung des Alkoholdampfstromes   an ihrer Unterseite eine in ihr Inneres hineinragende Düse aufweist. Diese bekannte Vorrichtung beruht auf der Wirkung von überhitztem Alkoholdampf, wodurch einerseits die Verschlusswirkung   sowòhl   nach   dem.

   Prinzip   der Gasgesetze als auch dem des Dampfdruckes summarisch eintritt und anderseits neben der Bindung des Sauerstoffes auch eine Sterilisierung des Luftraumes im Gefäss erfolgt. Derartige Verschliessvorrichtungen haben in der Praxis jedoch insoferne Mängel gezeigt bzw. die erwartete Funktion nicht voll erfüllen können, als   durch Überschäumen   des kochenden Alkohols im Verdampferraummittelstück ein wesentlicher Anteil brennender Alkoholtropfen ungenützt in das Einkochgut fällt, wodurch der solcherart unverbrannte Alkohol nicht nur den Wirkungsgrad der Vorrichtung beeinträchtigt, sondern in manchen Fällen auch das Einkochgut geschmacklich ungünstig beeinflusst. 



   Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile, was dadurch erreicht wird, dass die Kammer seitlich zum Haltebügel führende Überlaufkanäle besitzt und die Düse durch den Raum der Kammer bis über das Niveau der Überlaufkanäle, vorzugsweise bis knapp unterhalb der oberen Kammerwand, geführt ist. Zufolge dieser Ausbildung wird der unvermeidlich überschäumende Alkohol durch die Überlaufkanäle in erster Linie an die   erhitzten Flächen   der Schenkel des Haltebügels geleitet, wo der Alkohol zerfliessend spontan zur Verdampfung gelangt. Die erfindungsgemässe Ausführung der Düse trägt zu dieser Wirkung durch einen günstigen Niveauunterschied zwischen Düsenöffnung und   Überlaufkanal   bei. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, wobei Fig. 1 den Haltebügel in Unteransicht und Fig. 2 den Oberteil eines Gefässes mit eingesetztem Haltebügel im Schnitt zeigen. 



   Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Verschliessvorrichtung ist folgende : Mittels eines einem Augentropfer ähnlichen Füllers wird durch die Düse 2 eine kleine Menge Alkohol in den Verdampferraum 1   eingespritzt. Sodann wird die Vorrichtung mittels des durch Biegen verstellbaren Haltebügels   3 in das mit heissem Einkochgut gefüllte, zu verschliessende Konservenglas eingehängt und anschliessend werden zur Erreichung der nötigen Verdampfungswärme die an der Aussenseite der Vorrichtung befindlichen Alkoholspuren zur Entzündung gebracht. Die dadurch erzeugte Verbrennungswärme tritt durch die gut wärmeleitende Metallfolie in den Alkohol über, wodurch aus der Düse 2 eine nach unten gerichtete Flamme tritt, die den darüber gelagerten Alkohol zur raschen Verdampfung bringt. 



   Durch den Niveauunterschied zwischen der Öffnung der Düse 2 und den Überlaufkanälen 4, die aus der Kammer 1 seitlich zum Haltebügel führen, wird   aufbrausender Alkohol vorzugsweise über die     Kanäle   an die heissen Flächen der Bügelschenkel geleitet und dort zur sofortigen Verdampfung gebracht. 



  Auf diese Weise wird das unerwünschte Eintropfen unverdampften Alkohols in das Einkochgut verhindert und ausserdem die Wirksamkeit des Verschlusses erhöht. Der   Verbrennungs- bzw. Verdampfungsvorgang   vollzieht sich unter dem inzwischen aufgelegten Deckel des Konservenglases und garantiert erfahrungsgemäss einen jahrelang   wirksamen Verschluss ohne Auftreten   eines   unerwünschten Nebengeschmackes   im Gefässinhalt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verschliessvorrichtung für luftdicht zu verschliessende Gefässe, bei welcher ein zwischen dem Gefässinhalt und dem auf einer Gummidichtung aufsitzenden Gefässdeckel einzuhängender, zur Anpassung ai verschiedene Gefässgrössen mit einer Kröpfung versehener Haltebügel an seinem Mittelteil eine aus gu wärmeleitender Metallfolie gefertigte Kammer zur Aufnahme von Alkohol trägt, wobei die Kammer zu Einbringung des flüssigen Alkohols und zur Führung des Alkoholdampfstromes an ihrer Unterseite eine il ihr Inneres hineinragende Düse aufweist, dadurch gekennzeichnet.
    dass die Kammer (1) seitlich zum Haltebügel (3) führende Überlaufkanäle (4) besitzt und die Düse (2) durch den Raum der Kamme] bis über das Niveau der Überlaufkanäle, vorzugsweise bis knapp unterhalb der oberen Kammerwand, geführt ist.
AT1051563A 1963-12-31 1963-12-31 Verschließvorrichtung für luftdicht zu verschließende Gefäße AT240717B (de)

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