CH458809A - Lehrgerät - Google Patents

Lehrgerät

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CH458809A
CH458809A CH708667A CH708667A CH458809A CH 458809 A CH458809 A CH 458809A CH 708667 A CH708667 A CH 708667A CH 708667 A CH708667 A CH 708667A CH 458809 A CH458809 A CH 458809A
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CH708667A
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W Winistoerfer John
Original Assignee
W Winistoerfer John
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    • B42D19/00Movable-strip writing or reading apparatus
    • GPHYSICS
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    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B3/00Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers
    • G09B3/02Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers of the type wherein the student is expected to construct an answer to the question which is presented or wherein the machine gives an answer to the question presented by a student
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Description


      Lehrgerät       Die     Erfindung    bezieht sich auf ein Lehrgerät mit  einem Gehäuse mit frontseitigem Ausschnitt, in das ein  mit Lehrstoff bedruckter oder beschriebener Papier  streifen     einlegbar    und unter dem Ausschnitt vorbei  führbar ist und das mit Mitteln zur Beförderung des       Papierstreifens    unter dem Ausschnitt hinweg versehen  ist,     derart    dass der Lehrstoff abschnittsweise     innerhalb     des Ausschnittes sichtbar gemacht werden kann.  



       Lehrgeräte    dieser Art sind     allgemein    bekannt. Sie  haben den     wesentlichen        Vorteil,    dass der Lernende  sich auf den jeweils in dem Ausschnitt sichtbaren  Lehrstoff besser konzentrieren und sich diesen daher  leichter einprägen kann.  



  Besonders vorteilhaft sind Lehrgeräte dieser     Art,     bei denen der Lehrstoff     in    Form von Fragen und Ant  worten auf diese Fragen zusammengestellt ist, weil der       Lernende    in diesem     Fall        zum        Nachdenken    angeregt  wird. Die Fragen und Antworten sind     dabei    in     neben-          einanderstehenden'    Spalten auf dem Papierstreifen an  geordnet.

   Bei     diesen        Lehrgeräten    weist der     frontseitige     Ausschnitt ein, erstes     zur        Sichtbarmachung    einer Frage  vorgesehenes Feld und     ein    sich     an    das erste     in        Beför-          derungsrichtung    des     Papierstreifens    anschliessendes  und gegenüber dem ersten breiteres zweites     zur        Sicht-          barmachung        einer    Frage und:

   der zugehörigen neben  stehenden     Antwort    vorgesehenes Feld auf, so     dass    die       Antwort    auf     eine    in dem ersten Feld     stellende    Frage  zunächst von der Frontseite des Gehäuses verdeckt ist  und erst nach     Weiterbeförderung    zusammen mit der  zugehörigen Frage in dem     zweiten    Feld sichtbar     wird.     Der Lernende muss also erst die Antwort auf     eine        in     dem ersten Feld stehende Frage geben und kann nach  Weiterbeförderung des     Papierstreifens    dann feststellen,

    ob seine     Antwort    mit der richtigen im     zweiten    Feld  erscheinenden Antwort übereinstimmt.  



  In der Praxis hat sich nun gezeigt, dass sich der  Lernende bei der     Verwendung    von Lehrgeräten der       vorliegenden        Art    und insbesondere bei der Verwen  dung     solcher        Lehrgeräte,    bei denen der Lehrstoff     in     Form von Fragen und Antworten     zusammengestellt    ist,         in    der Regel Angaben schriftlich     notiert,    die er für     erst     nach     Weiterbeförderung    des Papierstreifens sichtbar  werdende Teile des Lehrstoffes wieder oder - z. B.

    zum     Vergleich    -     nochmals    benötigt.     Insbesondere    wer  den bei der Verwendung von     Lehrgeräten,    bei denen  der Lehrstoff in Form von Fragen und Antworten     zu-          sanlrnengestellt    ist, die Antworten in der Regel schrift  lich notiert, bevor sie     mit    der bei der     Weiterbeförderung     des Papierbandes erscheinenden. richtigen     Antwort    ver  glichen werden, besonders     dann,    wenn der     Lehrstoff     einen höheren     Schwierigkeitsgrad    hat.  



  Bisher wurden     Notizen        dieser.    Art nur auf einen  Notizblock gemacht, der     vorn    Lernenden meist neben  das Gerät gelegt und beschrieben wurde. Dabei wurde  in der Regel auf eine freie Seite des     Notizblocks    eine       Vielzahl        verschiedenartigster    Notizen gemacht, die auf  Grund ihrer Vielfalt den.

   Lernenden wiederum     ablen4          ken    und     damit    einen     Teil    des mit dem     Lehrgerät    beab  sichtigten Effektes der besseren     Konzentration    des Ler  nenden. auf dun     jeweils    im     frontseitigen    Ausschnitt des       Lehrgerätes        sichtbaren        Lehrstoff    wieder zunichte  machten.  



  Der Erfindung lag nun die Aufgabe     zugrunde,        eire          Lehrgerät    zu schaffen, bei dem insbesondere der ge  nannte Effekt der     besserem.        Konzentration    voll in Gel  tung kommen kann und bei dessen Verwendung auch  kein     zusätzlicher    Notizblock     erforderlich        ist.-          Erfindungsgeinäss    wird das bei einem Lehrgerät       der        obengenannten        Art        dadurch    erreicht,

       dass    an der  Frontseite des Gehäuses ausserhalb des Bereiches     des          Ausschnittes    ein zur Aufzeichnung     handschriftlicher     Notizen geeigneter, löschbarer Aufzeichnungsträger  vorgesehen ist.  



  Besonders vorteilhaft kann ein solches Lehrgerät,  das     für        Papierstreifen    mit einer Spalte von Fragen und  einer daneben angeordneten Spalte von     Antworten    auf  die jeweils nebenstehende Frage vorgesehen ist und bei  dem der     frontseitige        Ausschnitt        ein    erstes,

   zur Sicht       barmachung    einer     Frage    vorgesehenes Feld und     ein     sich an     das        erste    in     Beförderungsrichtung    des Papier-           streifens        anschliessendes    und gegenüber dem ersten  breiteres zweites, zur     Sichtbarmachung    einer Frage und  der     zugehörigen,    nebenstehenden Antwort vorgesehe  nes Feld     aufweist,    derart,

   dass die Antwort auf eine in  dem ersten Feld stehende Frage von der Frontseite das  Gehäuses verdeckt ist und erst nach Weiterbeförderung       zusammen        mit    der Frage     in    dem zweiten Feld sichtbar       wird,    so ausgebildet sein, dass der     Aufzeichnungsträger          in    dem Bereich neben dem ersten Feld angeordnet ist,  der zur     Verdeckung    der Antwort auf     eine    im ersten  Feld stehende Frage vorgesehen ist,

   so dass die Ant  wort auf eine im ersten Feld stehende Frage     hand-          schriftlich    auf dem Aufzeichnungsträger notiert und  nach Weiterbeförderung der Frage und Antwort ins  zweite Feld     mit    der richtigen Antwort verglichen und  dann gelöscht werden kann.  



  Der löschbare Aufzeichnungsträger kann dabei       zweckmässig    nach Art eines Dauernotizblockes eine       Wachsmatrize,    eine über derselben     liegende    durchsich  tige glatte     Deckfolie    und eine unter derselben liegende  farbige Grundfolie oder     -fläche    umfassen, wobei die  Grundfolie bzw.     -fläche    mit einem Mittel präpariert ist,       das    die     Wachsmatrize    bei einem von der     Deckfolie    her  auf dieselbe     einwirkenden    Druck an den Druckstellen  festhält, so dass die Farbe der Grundfolie bzw.

       -fläche     an den Druckstellen durch die Wachsmatrize hindurch  scheint, und wobei ferner Mittel zur Ablösung der       Wachsmatrize    von der Grundfolie bzw.     -fläche    zum  Zwecke der Löschung der Aufzeichnung vorgesehen  sind.  



  Anhand der nachstehenden Figuren ist die     Erfin-          dung        im    folgenden     an        einem    Ausführungsbeispiel  näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine schematische perspektivische Aussenan  sicht     eines    Lehrgerätes nach der     Erfindung;          Fig.    2 einen Längsschnitt durch das Lehrgerät in       Fig.l    entlang der in     Fig.    1 schraffiert angedeuteten       Schnittfläche.     



  Das Lehrgerät in     Fig.    1 hat ein Gehäuse 1 mit  einem frontseitigen Ausschnitt 2, in das ein (in der  Zeichnung nicht dargestellter) mit Lehrstoff bedruckter  oder beschriebener Papierstreifen     einlegbar    ist. Der  Papierstreifen ist, wie bei diesen Lehrgeräten üblich,  auf eine Rolle aufgerollt, die im Gehäuseinnern (in       Fig.    1 vorn)

   drehbar und mit dem Drehknopf 3       kuppelbar    eingehängt werden kann und     mittels     des     Drehknopfes    3     antreibbas        ist.    Von     dieser    Rolle ist  der Papierstreifen unter dem Ausschnitt 2 vorbei auf       eine        Aufnehmerolle    geführt, die ebenfalls     im    Gehäu  seinnern (in     Fig.    1 hinten) drehbar und mit dem Dreh  knopf 4     kuppelbar    eingehängt werden kann und mittels  des     Drehknopfes    4     antreibbar    ist.

   Diese ganze     Beförde-          rungseinrichtung        für    den Papierstreifen ist also wie  eine     Filmtransporteinrichtung    in einer Kamera aufge  baut, wobei der Papierstreifen dem Film und die bei  den Rollen den Filmspulen entsprechen. Da Lehrgeräte  der vorliegenden Art     einschliesslich    solcher     Beförde-          rungseinrichtungen    allgemein bekannt sind, wurde auch       in    der     Fig.2    aus     übersichtlichkeitsgründen    auf die  Darstellung der beiden Rollen und des Papierstreifens  verzichtet.  



  Der     Papierstreifen    ist mit je einer Spalte Fragen  und     Antworten    versehen, die nebeneinander auf dem  Papierstreifen angeordnet sind, und zwar die Fragen  auf der linken Seite des Papierstreifens und die Ant  worten auf der rechten Seite jeweils in gleicher Höhe  wie     die    zugeordneten Fragen. Der Papierstreifen hat    etwa die Breite des Feldes 5 in dem Ausschnitt 2     bzw.     nahezu die     Breite    des Gehäuses, die Breite der Fra-  gen-Spalte entspricht der Breite des Feldes 4 in dem  Ausschnitt 2, und die Breite der Antwort-Spalte ent  spricht der     Differenz    der Breite des Feldes 5 und des  Feldes 4.

   Jede Frage und Antwort ist auf dem Papier  streifen in     einem    Abschnitt untergebracht, dessen Höhe  der halben Länge des Ausschnittes 2, d. h. also der  Länge des Doppelpfeiles 6 entspricht.  



  Wenn nun im Feld 4 in dem Ausschnitt 2 eine  Frage steht, dann ist die Antwort auf diese Frage  durch den rechts neben dem Feld 4     befindlichen    Ge  häuseteil 7, in den der löschbare Aufzeichnungsträger  8 eingebaut ist,     verdeckt.    Der Lernende kann nun auf  den löschbaren Aufzeichnungsträger 8 die     Antwort    auf  die Frage im Feld 4 aufnotieren und anschliessend mit  tels des     Drehknopfes    4 den Papierstreifen um einem  dem Doppelpfeil 6     entsprechenden    Abschnitt weiterbe  fördern,

   so dass nunmehr die betreffende Frage im  Feld 5 in dem     Ausschnitt    2 steht und die richtige Ant  wort     nunmehr    ebenfalls in diesem Feld 5 rechts neben  der betreffenden Frage sichtbar wird und der Lernende  vergleichen kann, ob seine auf dem Aufzeichnungsträ  ger 8 aufnotierte Antwort     mit    der richtigen im Feld 5  sichtbaren Antwort     übereinstimmt.    Ist dies der Fall,  dann löst der Lernende durch Zug am     Knopf    9 die  Betätigungssperre     für    die im folgenden näher beschrie  benen     Mittel    zur Löschung der Aufzeichnung, worauf  hin die Notiz gelöscht wird.

   Nunmehr kann sich der     Ler-          nend:"    mit der im Feld 4 stehenden neuen Frage be  schäftigen und die Antwort     darauf    wieder auf dem  Aufzeichnungsträger 8 aufnotieren.  



  In     Fig.    2 ist das in     Fig.    1 gezeigte Lehrgerät im  Schnitt längs der     in        Fig.    1 schraffiert eingezeichneten       Schnittfläche    gezeigt, wobei aber aus     übersichtlich-          keitsgründen        im        wesentlichen    nur die Elemente darge  stellt sind, die zu dem löschbaren Aufzeichnungsträger  8 sowie zu den     Mitteln    zu dessen Löschung gehören,

    und insbesondere der     Papierstreifen    samt den zugehöri  gen Rollen und andere Elemente der Einrichtung     zur          Beförderung    des Papierstreifens, wie schon erwähnt,  nicht dargestellt sind.  



  Der löschbare Aufzeichnungsträger 8 des     in    der  Zeichnung dargestellten Lehrgerätes     ist    nach Art eines  Dauernotizblockes aufgebaut. Er besteht aus einer       Deckfolie    10, einer     darunterliegenden    Wachsmatrize  11,     einer    unter dieser angeordneten farbigen Grundfo  lie 12 und einer Grundplatte 13. Zwischen Wachsma  trize 11 und Grundfolie 12 sind Trennorgane 14 hin  durchziehbar. Die Trennorgane 14 sind zu beiden Sei  ten an je einem ausserhalb der Aufzeichnungsfläche  verlaufenden endlosen Band 15 befestigt.

   Die beiden  endlosen Bänder 15     sind    über die Rollen 16 und 17       geführt    von denen die eine (17)     mit    einer Antriebsvor  richtung versehen ist. Die Deckfolie 10 und die Wachs  matrize 11 sind von innen am Rand 7a des Gehäuse  teiles 7 befestigt, z. B. geklebt. Die     Grundfolie    12 ist  auf der     Grundplatte    13 befestigt. Die     Grundplatte    13  ist in der in     Fig.    2 dargestellten Höhe beiderseits am  Gehäuse befestigt. Die Befestigungsstelle der Grund  platte 13 liegen in     Fig.    1 rechts und links des Auf  zeichnungsträgers 8 an der Innenwand des Gehäusetei  les 7.

   Die Bänder 15 laufen     zwischen    diesen Befesti  gungsstellen hindurch. Die Rollen 16 und 17 sind  ebenfalls     an    der Innenwand des Gehäuseteiles 7 dreh  bar     gelagert.         Die genannte     Antriebsvorrichtung    für die Rolle 17  umfasst ein mit dem Drehknopf 4 über die Welle 27  gekuppeltes Kettenrad 26, das sich bei Weiterbeförde  rung des Papierstreifens     mitdreht    und dabei die über  das Kettenrad 20 geführte Kette 19 anzieht. Die mit  dem Knopf 9 lösbare Betätigungssperre 29 (die im vor  liegenden Fall aus einem einfachen in das Kettenrad  18 eingreifenden und dadurch eine Drehung des Ket  tenrades 18 verhindernden Stift besteht, aber auch in  anderer bekannter Form, z.

   B. nach Art einer Ratsche,  aufgebaut sein könnte) ist, wie aus den obigen diesbe  züglichen Erläuterungen hervorgeht, während der Wei  terbeförderung     des        Papierstreifens    noch     gesperrt    und       verhindert    daher,     dass    sich mit der Anziehung der  Kette 19 durch das Kettenrad 26 das Kettenrad 18       mitdrehen    kann.

   Daher wird mit der Anziehung der  Kette 19 durch das Kettenrad 26 der auf der Welle 27  schwenkbar     gelagerte    Hebel 21, an dem das Kettenrad  20 drehbar befestigt ist, gegen die Wirkung der Feder  22 nach oben gezogen, bis der Hebel 21 an den An  schlag 28     anschlägt.    Gleichzeitig mit der Aufwärtsbe  wegung des Hebels 21 bewegt sich der ebenfalls auf  der Welle 27 schwenkbar gelagerte Hebel 24, an dem  das Kettenrad 25 drehbar befestigt ist, auf Grund der  Wirkung der gegenüber der Feder 22 wesentlich  schwächeren Feder 23 wegen der Lockerung des von  diesem Hebel 24 belasteten über das Kettenrad 25 lau  fenden     Kettentrums    nach unten.

   Der Hebel 24 mit dem  Kettenrad 25 und der Feder 23 hat nur den Zweck,  dass das von ihm -belastete     Kettentrum    gespannt bleibt;  diese     Teile    können daher bei geeigneter     Kettenführung     unter     Umständen    auch weggelassen werden. Mit dem  Anschlag des Hebels 21 an dem Anschlag 28 wird  neben der Begrenzung der Hebelbewegung auch die  Weiterbeförderung des Papierstreifens begrenzt, da  dann das über das Kettenrad 20 laufende     Kettentrum     nicht mehr weiter     verkürzt    werden kann und dement  sprechend auch das Kettenrad 26 und der mit diesem  über die Welle 27 gekuppelte Drehknopf 4     nicht    mehr  weiter gedreht werden können.

   Das Kettenrad 26 ist  im Durchmesser so bemessen, dass der Papierstreifen  bis zum Anschlagen des Hebels 21 an dem Anschlag  28 gerade um einen Abschnitt von der Länge des Dop  pelpfeiles 6 weiterbefördert wird. Eine     Rückwärtsdre-          hung    der Welle 27 nach dem Loslassen des Drehknop  fes 4, die von der gespannten Feder 22 verursacht wer  den könnte, wird durch die Ratsche 30 verhindert.  



  Wenn nun nach der Weiterbeförderung des Papier  streifens und der damit     unter    Anspannung der Feder  22 erfolgenden     Aufwärtsbewegung    des Hebels 21 der  Lernende nach Vergleich seiner     Antwort    mit der im  Feld 5 stehenden richtigen Antwort den Knopf 9 her  auszieht und damit die Betätigungssperre 29 löst, wird  der Hebel 21 von der Feder 22 nach unten gezogen  und dabei das Kettenrad 18 und die mit diesem     gekup-          pelte    Rolle 17 gedreht. Gleichzeitig wird auch der  Hebel 24 wieder nach oben gezogen.

   Der Durchmesser  des     Kettenrades    18 ist so bemessen, dass die von der  Feder 22 bewirkte Abwärtsbewegung des Hebels 21  und die dadurch verursachte Drehung des Kettenrades  18 und der mit diesem gekuppelten Rolle 17 die endlo  sen Bänder 15 genau um eine halbe Bandlänge vor  wärtsbewegt. Das in     Fig.2    unten rechts liegende  Trennorgan 14 wird dadurch bis in die Position des in       Fig.    2 oben links     liegenden    Trennorgans 14 weiterbe  fördert und dabei zwischen der     Wachsmatrize    11 und  der Grundfolie 12 hindurchgezogen. Bei diesem Hin-    durchziehen bewirkt das Trennorgan 14 die Löschung  der Aufzeichnung.

   Damit die Ruhelage der Trennor  gane 14 immer ausserhalb der Aufzeichnungsfläche  bleibt, kann zweckmässig eine rutschfreie Kupplung  zwischen den Bändern 15 und der Rolle 17 vorgesehen  sein, beispielsweise indem die Bänder 15 perforiert  sind und die Rolle 17 mit in diese Perforation eingrei  fenden Nasen versehen ist.  



  Natürlich kann bei einfachen Lehrgeräten der vor  liegenden Art zum Zwecke der Kosteneinsparung auch  auf eine solche     Antriebsvorrichtung    verzichtet werden.  Im einfachsten Fall kann ein bekannter, im Handel  erhältlicher Dauernotizblock geeigneter Grösse fest auf  die Frontseite des Gehäuses     eines    bekannten und eben  falls     im    Handel erhältlichen Lehrgerät der vorliegen  den Art aufmontiert werden, beispielsweise bei     Lehrge-          räten,    bei denen der     Lehrstoff    in Form von Fragen  und Antworten zusammengestellt ist, auf dem die Ant  wort auf eine sichtbare Frage verdeckenden Gehäuse  teil. In diesem Fall erfolgt die Lösung einer Aufzeich  nung dann von Hand, z.

   B. in der bei Dauernotiz  blocks üblichen Art durch Herausziehen des Aufzeich  nungsträgers, wobei ein feststehendes Trennorgan die  Grundfolie von der Wachsmatrize trennt. Zwischen  dieser einfachsten Art und dem beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel gibt es natürlich noch eine ganze Skala  von     Variationsmöglichkeiten,    je nach dem     dafür    ein  setzbaren Aufwand, beispielsweise ein zwar in das  Lehrgerät eingebauter, aber von Hand zu löschender  Aufzeichnungsträger, oder ein zwar automatisch lösch  barer Aufzeichnungsträger, bei dem die Löschung aber  unmittelbar mit der Weiterbeförderung durch direkte  Kupplung der Mittel zur Weiterbeförderung mit den  Löschmitteln erfolgt.

   Diese     Art    der automatischen  Löschung ist wegen der direkten Kupplung weniger  aufwendig als die zeitlich wählbare Löschung beim  Ausführungsbeispiel, sie gestattet dafür aber keinen       direkten    Vergleich der vom Lernenden gegebenen Ant  wort mit der richtigen auf dem Papierstreifen befind  lichen Antwort, weil die letztere erst während der  Löschung der vom Lernenden gegebenen Antwort  sichtbar wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lehrgerät mit einem Gehäuse mit frontseitigem Ausschnitt, in das ein mit Lehrstoff bedruckter oder beschriebener Papierstreifen einlegbar und unter dem Ausschnitt vorbeiführbar ist und das mit Mitteln zur Beförderung des Papierstreifens unter dem Ausschnitt hinweg versehen ist, derart dass der Lehrstoff ab schnittsweise innerhalb des Ausschnittes sichtbar ge macht werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass an der Frontseite des Gehäuses (1) ausserhalb des Berei ches des Ausschnittes (2) ein zur Aufzeichnung hand schriftlicher Notizen geeigneter, löschbarer Aufzeich nungsträger (8) vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Lehrgerät nach Patentanspruch, das für Papier streifen mit einer Spalte von Fragen und einer daneben angeordneten Spalte von Antworten auf die jeweils nebenstehende Frage vorgesehen ist und bei dem der frontseitige Ausschnitt ein erstes, zur Sichtbarmachung einer Frage vorgesehenes Feld und ein sich an das er ste in Beförderungsrichtung des Papierstreifens an- schliessendes und gegenüber dem ersten breiteres zwei tes, zur Sichtbarmachung einer Frage und der zugehö- rigen nebenstehenden Antwort vorgesehenes Feld auf weist, derart,
    dass die Antwort auf eine in dem ersten Feld stehende Frage von der Frontseite des Gehäuses verdeckt ist und erst nach Weiterbeförderung zusam men mit der Frage in dem zweiten Feld sichtbar wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufzeichnungsträger (8) in dem Bereich (7) neben dem ersten Feld (4) an geordnet ist, der zur Verdeckung der Antwort auf eine im ersten Feld stehende Frage vorgesehen ist, so dass die Antwort auf eine im ersten Feld stehende Frage handschriftlich.
    auf dem Aufzeichnungsträger notiert und nach Weiterbeförderung der Frage und Antwort ins zweite Feld (5) mit der richtigen Antwort ver glichen und dann gelöscht werden kann. 2. Lehrgerät nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der löschbare Aufzeichnungsträger (8) nach Art eines Dauernotiz blockes eine Wachsmatrize (11), eine über derselben liegende, durchsichtige, glatte Deckfolie (10) und ein unter derselben liegende, farbige Grundfolie (12) oder -fläche umfasst,
    wobei die Grundfolie bzw. -fläche mit einem Mittel präpariert ist, das die Wachsmatrize bei einem von der Deckfolie her auf dieselbe einwirkenden Druck an den Druckstellen festhält, so dass die Farbe der Grundfolie bzw. -fläehe an den Druckstellen durch die Wachsmatrize hindurchseheint, und dass ferner Mittei (14, 15, 16, 17) zur Ablösung der Wachsmatrize von der Grundfolie bzw.
    -fläche zum Zweck der Löschung der Aufzeichnung vorgesehen sind. 3. Lehrgerät nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur Ablösung der Wachs matrize mindestens ein Trennorgan (14) umfassen, das zwischen Wachsmatrize (11) und Grundfolie (12) bzw.
    -fläche relativ gegen dieselben derart verschiebbar ist, dass es die gesamte Aufzeichnungsfläche überstreichen kann und sich in Ruehlage ausserhalb der Aufzeich- nungsfläche befindet; 4.. Lehrgerät nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch mit den Mitteln (4, 27) zur Beförderung des Papierstreifens gekoppelte Mittel (14 bis 26) zur Löschung der Aufzeichnung. - -- 5.
    Lehrgerät nach den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennorgan (14) durch federnde Mittel (17 bis 26) betätigbar ist, die mit den Mitteln (4, 27) zur Beförderung des Papier streifens gekoppelt sind und jeweils bei der Weiterbe- förderung gespannt werden und nach Lösung einer Betätigungssperre (29) das Trennorgan (14) zwischen Wachsmatrize (11) und Grundfolie (12) bzw.
    -fläche hindurchziehen und damit die Löschung von hand- schriftlichen Aufzeichnungen auf dem Aufzeichnungs träger (8) bewirken. 6. Lehrgerät nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anspannung der federnden Mit tel (17 bis 26) bei der Weiterbeförderung des Papier streifens durch einen Anschlag (28) begrenzt ist, der gleichzeitig mit der Begrenzung der Anspannung auch die Weiterbeförderung begrenzt.
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