CH453055A - Tragbeutel mit zwei aufgeklebten Traggriffen und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Tragbeutel mit zwei aufgeklebten Traggriffen und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Tragbeutel mit zwei aufgeklebten Traggriffen und Verfahren zu seiner Herstellung Die Erfindung betrifft einen Tragbeutel mit zwei Traggriffen, deren auf die Aussenseite der Beutelwand aufgeklebte Enden durch einen über diese und die genannte Aussenseite geklebten Verstärkungsstreifen gesichert sind. Bei der normalen Benutzung des Tragbeutels verteilt sich die Last auf die beiden Traggriffe. Anders liegen die Verhältnisse, wenn, wie dies nicht selten der Fall ist, der Beutel bei der Befüllung oder Entleerung vorübergehend nur an einem Griff gehalten wird. Es besteht dann die Gefahr, dass der eine Traggriff, der nunmehr allein die ganze Last aufzunehmen hat, am freien Rand des Beutels beginnend und von da aus fortschreitend von der Beutelseitenwand abgeschält wird. Um diese Nachteile zu beseitigen, ist es schon bekannt, die angeklebten Griffenden mit einem zusätzlich aufgeklebten Papieretikett vor dem Abschälen zu sichern. Doch auch diese Sicherungsetiketten reissen bei stärkerer Belastung noch ein. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Abschälen der Griffe ohne grossen Mehraufwand an Material mit Sicherheit zu verhindern. Der erfindungsgemässe Tragbeutel kennzeichnet sich dadurch, dass der Verstärkungsstreifen an seiner parallel zum freien Rand des Beutels verlaufenden oberen Kante durch Falzung gedoppelt ist, und dass in den Falz eine Verstärkungseinlage aus Bastband oder Fasermaterial eingelegt ist, welche durch Verklebung mit der durch die Falzung gebildeten Doppelung des Verstärkungsstreifens in ihrer Lage gesichert und zugfest mit dem Verstärkungsstreifen verbunden ist. Die Breite des Verstärkungsstreifens sollte hierbei zweckmässig gleich oder grösser als die Länge der Befestigungsenden der Traggriffe sein. Es empfiehlt sich, die Verstärkungsstreifen so zu wählen, dass sie die Befestigungsenden der Traggriffe vollständig abdecken. Bei Tragbeuteln, deren Seitenwände beiderseits durch je eine einwärts gerichtete Falte voneinander getrennt sind, erstrecken sich die Verstärkungsstreifen zweckmässig über die ganze Breite der Seitenwände. Sie können gegebenenfalls aber auch noch geringfügig darüber hinausgeführt werden, um auch die Knickstellen noch zu verstärken. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung des Tragbeutels, wobei das Aufkleben der Traggriffe auf die Seiten des Tragbeutels mittels einer Traggriff-Aufklebemaschine durchgeführt wird und wobei die Griffenden zusätzlich mit einem Verstärkungsstreifen überklebt werden, der von einer Vorratsrolle quer zur Durchlaufrichtung der Tragbeutel durch die Aufklebemaschine zugeführt und über die Griffenden geklebt wird. Das Verfahren zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass der Verstärkungsstreifen vor dem Aufkleben an seinem im Befestigungszustand der Beuteloberseite zugewandten Rand gefalzt und unter den gefalzten Rand eine Verstärkungseinlage aus einem Bastband oder Fasermaterial eingeführt wird, worauf die gefalzten Randflächen und die Verstärkungseinlage untereinander verklebt werden und der Verstärkungsstreifen dann über die Griffenden auf die Beutelseitenwand geklebt wird. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Der Tragbeutel 10, dessen Konstruktion an sich beliebig ist, ist an seinen gegenüberliegenden Seiten mit Traggriffen 11 versehen, deren Enden 12 aussenseitig aufgeklebt sind. Die Heftenden 12 sind zusätzlich gesichert durch einen Verstärkungsstreifen 13. Das Anheften der Traggriffe 11 sowie das Aufbringen des Verstärkungsstreifens 13, der die Befestigungsenden 12 überdeckt und zusätzlich sichert, erfolgt in einem kontinuierlichen Arbeitsgang auf der Traggriff-Aufklebemaschine. Abweichend von der gebräuchlichen Ausführung ist der Sicherungsstreifen 13 an seiner dem freien Rand 14 des Beutels zugekehrten Seite durch eine Falzung 15 gedoppelt. Diese Falzung liegt zweckmässig auf der Seite des verstärkten Streifens 13, die nach dem Anheften an den Beutel 10 dessen Flachseite zugekehrt ist. Durch die Dopplung wird der obere Rand des Sicherungsstrei fens 13 derart verstärkt, dass ein Einreissen und damit ein Abschälen der Befestigungsenden 12 der Traggriffe normalerweise nicht mehr zu befürchten ist. Bei der skizzierten Ausführung ist aber noch eine zusätzliche Verstärkung dadurch gewonnen worden, dass in den Falz 15 noch ein Bastband oder ein sonstiger Verstärkungsstreifen 16 eingelegt ist, der mit dem Verkleben des Falzes 15 seinerseits zugfest mit dem Verstärkungsstreifen 13 verbunden ist. Der Sicherungsstreifen 13 mit seiner durch Falzung 15 gewonnenen Kopplung in Verbindung mit dem eingelegten Faden 16 bewirkt, wenn ein solcher Streifen über die Befestigungsenden 12 des Traggriffes seitlich auf die Flachseite des Beutels geklebt wird, dass die durch die Befestigungsenden 12 auf die Tasche zu übertragenden Kräfte praktisch über die ganze Breite des Verstärkungsstreifens verteilt werden. Ein Einreissen des Verstärkungsstreifens an seinem oberen Rand ist dann praktisch kaum noch zu befürchten. Der Verstärkungsstreifen 13 wird von einer Rolle 17 abgespult. Der Streifen läuft in der Pfeilrichtung 18, die senkrecht zur Durchlaufrichtung 19 der Maschine steht, zu. Auf dem Wege zwischen der Rolle 17 und von dem Einlauf in die Traggriff-Aufklebemaschine wird der eine Rand 15 etwa durch eine Umlegeschiene 20 zur Bildung des Falzes gedoppelt. Vorher ist durch eine Düse 21 der zu doppelnde Rand des Streifens 13 bereits mit einem Klebstoff versehen. Zur zusätzlichen Verstärkung kann zugleich bei der Bildung des Falzes 15 und beim Verkleben desselben noch ein Verstärkungsstreifen 22 eingeführt werden, der seinerseits von einer Rolle 23 abläuft. Dieser Verstärkungsstreifen 22 aus Bast oder einem sonstigen geeigneten Fasermaterial legt sich dicht in die Falzkante und wird beim Verkleben des Falzes 15 zugleich festgeklebt und festgelegt. Das beschriebene Verfahren hat den Vorteil, dass die Herstellungsdauer des Beutels nicht verlängert wird. Die Zuführung des Verstärkungsstreifens 13, nachdem er seinerseits vorher bereits durch Einlegen des Bastban
Claims (1)
- des 22 und Bildung des Falzes 15 sowie durch Verkleben desselben verstärkt worden ist, geschieht vielmehr in dem normalen Arbeitstakt der Traggriffmaschine, ohne dass dafür zusätzlich Zeit in Anspruch genommen würde.PATENTANSPRÜCHE I. Tragbeutel mit zwei Traggriffen, deren auf die Aussenseite der Beutelwand aufgeklebte Enden durch einen über diese und die genannte Aussenseite geklebten Verstärkungsstreifen gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsstreifen (13) an seiner parallel zum freien Rand des Beutels (10) verlaufenden oberen Kante durch Falzung (15) gedoppelt ist, und dass in den Falz (15) eine Verstärkungseinlage (16) aus Bastband oder Fasermaterial eingelegt ist, welche durch Verklebung mit der durch die Falzung (15) gebildeten Doppelung des Verstärkungsstreifens in ihrer Lage gesichert und zugfest mit dem Verstärkungsstreifen (13) verbunden ist.II. Verfahren zur Herstellung des Tragbeutels nach Patentanspruch I, wobei das Aufkleben der Traggriffe auf die Seiten des Tragbeutels mittels einer Traggriff Aufklebemaschine durchgeführt wird und wobei die Griffenden zusätzlich mit einem Verstärkungsstreifen überklebt werden, der von einer Vorratsrolle quer zur Durchlaufrichtung der Tragbeutel durch die Aufklebemaschine zugeführt und über die Griffenden geklebt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsstreifen (13) vor dem Aufkleben an seinem im Befestigungszustand der Beuteloberseite zugewandten Rand gefalzt und unter den gefalzten Rand (15) eine Verstärkungseinlage (22) aus einem Bastband oder Fasermaterial eingeführt wird, worauf die gefalzten Randflächen und die Verstärkungseinlage (22)untereinander verklebt werden und der Verstärkungsstreifen dann über die Griffenden auf die Beutelseitenwand geklebt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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