Vorrichtung zum Trocknen und Pressen von Zigarren unter Einwirkung von Wärme im Vakuum Es ist eine Vorrichtung zum Trocknen und Pressen von Zigarren im Vakuum unter Wärmezufuhr bekannt, die aus einem Metallformkasten besteht, ,der durch je ein beheiztes metallisches plattenförmiges Unter- und Ober teil mit dazwischen angeordnetem, in Einzelfächer unter teilten Rahmen gebildet wird, wobei dieser Formkasten an ein Vakuum anschllessbar ist.
Infolge des Vakuums wird der Formkasten fest geschlossen gehalten und es wird ferner durch das Vakuum :die Verdampfungstempe- ratur ganz beträchtlich herabgesetzt, so :dass eine rasche Trocknung schon bei ,geringer Erwärmung erzielt wird.
Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung wird eine Vielzahl derartiger Formkästen in Form eines Rades, einer endlosen Kette oder einer prismatischen Trommel vereinigt, sodass das Beschicken der Formkästen,
das Trocknen und das Entleeren und Neubeschicken in einem fortlaufenden Arbeitsgang durchführbar ist. Der Aufbau einer solchen Vorrichtung in Form eines Rades oder einer endlosen Kette bedingt, abgesehen von einem erhöhten Raumbedarf vor allem für jeden Formkasten die Anordnung je eines beheizbaren Ober- und Unter teiles, so dass zum Beispiel bei Anordnung von zehn Formkästen zwanzig plattenförmige Ober- und Unter teile aufgewendet werden müssen.
Die Ausführung als prismatische Trommel bietet den Vorzug, dass die Trommel selbst das Unterteil aller insgesamt vorzuse henden Formkästen darstellt. Dies aber führt bei einer ausreichenden Anzahl von Formkästen ebenfalls zu einem grösseren Raumbedarf, wobei die mögliche An zahl von Formkästen naturgemäss beschränkt ist.
Hier führt die vorliegende Erfindung zu einer ganz erheblichen Vereinfachung und zu :einer Verringerung des Raumbedarfs durch einen mit einer Beheizung ver- sehenen Metallformkasten zur Aufnahme einer Vielzahl von Zigarren, dessen Innenraum an .eine Vakuumleitung anschliessbar und infolge des Vakuums geschlossen ge halten ist,
wobei der Metallformkasten zur Trocknung durch unmittelbare Wärmeübertragung auf die einge- legten Zigarren und gleichzeitigen Fertigpressung der Zigarren dient. In vorteilhafter Weise kann der Metall- formkasten mehrere einzelne Formkästen aufweisen, die aus heizbaren Platten .mit dazwischen angeordnetem Rahmen bestehen.
Eine Vielzahl dieser heizbaren Platten kann in Führungen derart übereinander angeordnet sein, dass jeweils die das Oberteil eines Formenkastens bil dende Platte das Unterteil des darüberliegenden Form kastens bildet. Die oberste Platte des gesamten Stapels kann mit einer Hubeinrichtung verbunden sein.
Besonders zweckmässig zur Erzielung eines fortlau fenden Arbeitsganges ist es, wenn sämtliche Formkästen, bzw. Platten und die Hubeinrichtung in einem inner halb eines Maschinengestelles senkrecht zur Fläche eines Arbeitstisches auf- und abbewegbaren Fahrstuhl ange ordnet sind. Dieser Aufbau führt zu einer Vorrichtung, die in Längs- und Querrichtung ungeachtet auch einer hohen Anzahl von Formkästen über einen ausserge- wöhnlich geringen Raumbedarf verfügt.
Die Steigerung ,der Anzahl der Formkästen bedingt lediglich eine gering fügige Vergrösserung ,der Höhe der Vorrichtung, wofür aber jeder durchschnittliche Arbeitsraum genug Platz bietet. Zweckmässig ist .es, wenn ein gegenüber dem Fahrstuhl fest .angeordneter Riegel vorgesehen ist, der in durch die Hubeinrichtung angehobener Stellung der Platten deren unterste untergreift, so dass auch bei einem evtl. Ausfallen :des Vakuums kein ungewolltes Absenken der Formkästen bzw.
Platten eintreten kann. Der zwischen den beheizten Platten angeordnete, die Zi garren aufnehmende Rahmen besitzt mit Vorteil rost artig angeordnete Wände, von denen die mittlere fest stehend, die übrigen jedoch auf Führungen parallel zu der mittleren und zu .sich selbst verschiebbar gelag,-rt sind und die aussenliegenden je mit einer in die Führun gen einrastenden Verriegelung versehen sind. Zur Be wegung des Fahrstuhles kann ,ein umsteuerbarer An trieb vorgesehen sein, dessen Umschaltorgane durch am unteren und oberen Ende des Fahrstuhles vorgesehen. Umsteueranschläge betätigt werden.
An allen beheiz baren Platten, mit Ausnahme :der obersten, können An schläge vorgesehen sein, die jeweils in Tischhöhe einen dort vorgesehenen Stopschalter betätigen. Das in der obersten Stellung des Fahrstuhles durch .den Umsteuer- anschlag b- -tätige Umschaltorgan kann zusätzlich den Stopschalter überbrücken,
während das in der untersten Fahrstuhlstellung betätigte Umschaltorgan diese über- brückung des Stopschalters wieder aufhebt und in dieser Endstellung als Stopschalter wirkt.
An jeder der beheiz baren Platten, mit Ausnahme der untersten, können Dreiwegeventile sowie an dem Maschinengestell ein An schlag angeordnet sein, der nur bei der Aufwärtsbewe gung des Fahrstuhls jeweils wenn ein Formkasten die Höhe des Arbeitstisches erreicht, das Dreiwegventil die ses Formkastens in ffnungsstellung umschaltet, was einer Belüftung des Formkastens entspricht. Um den Rahmen licht mit Zigarren beschicken und die getrock neten Zigarren hieraus wieder entnehmen zu können, ist mit Vorteil auf dem Arbeitstisch eine vorzugsweise hy draulisch betätigte Spannvorrichtung angeordnet.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in schematischer Darstellungsweise beispielsweise veran schaulicht. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht der Gesamtvorrichtung von vorn bei gesenktem Fahrstuhl, Fig. 2 eine Seitenansicht bei gehobenem Fahrstuhl, Fig. 3 als Einzelheit eine Teilansicht der übereinan- deranordnung von insgesamt acht Formkästen sowie die Anordnung der verschiedenen die Auf- und Abwärts bewegung des Fahrstuhles steuernden und die Dre:
iwege- ventile umschaltenden Steuerorgane, Fig. 4 in d.er Draufsicht einen mit rostartigen Wän- den v-crsehen -n Rahmen, wobei der linke Teil der Fig. 4 den Rahmen im geöffneten, der rechte Teil im zusammengeschobenen Zustand wiedergibt.
Die einzelnen Formkästen werden durch je ein be- hciztes Unter- und Oberteil von plattenförmiger Aus führung gebildet. Sämtliche Formkästen sind übereinan dergestapelt, so dass nur ein eigentliches Unterteil 1 in Form Binar beliebig beheizten Metallplatte und ebenso auch nur ein plattenförmiges beheiztes Oberteil 2 vorge sehen ist.
Die übrigen Platten des Stapels sind je mit 1,2 bezeichnet, da jede von ihnen gleichzeitig das Ober teil des unter ihr liegenden Formkastens sowie das Un terteil des im Stapel darüberliegenden Formkastens bil det. An der obersten Platte 2 ist ein Rand 3 angeord net, der die Seitenwanidunge:n des aus :dieser Platte 2 und der im Stapel darunter liegenden nächsten Platte 1,2 bildet.
Auch die Platten 1,2 besitzen gleichartige Seitenränder 3, um jeweils mit der darunterliegenden nächsten Platte 1,2 bzw. mit der untersten Plate 1 einen Formkasten zu bilden. Zwischen diesen Seiten rändern 3 und er an ihnen anliegenden Seite der Platte 1,2 ist eine Dichtung (nicht veranschaulicht) angeord net. Jeweils zwischen einer oberen und einer unteren Platte 1,2 ist ein Rahmen einlegbar angeordnet, der aus zwei parallel angeordneten Führungsstäben 21 und als Verbindung zwischen diesen vorgesehenen Wänden 5, 5a, Sb besteht.
Die mittlere Wand 5a ist hierbei fest- steh2nd auf den Führungsstäben 21 angeordnet, wäh rend die übrigen Wände 5, Sb auf diesen Führungsstä ben entgegen der Wirkung von: Federn 22 zusammen schiebbar angeordnet sind. Die unterste Platte 1 des Stapels ist fest angeordnet, während die übrigen Platten 1,2 auf Führungsstangen 23 höhenverschiebbar gelagert sind. Die oberste Platte 2 ist mit einer beispielsweise hydraulisch betätigten Hubeinrichtung 20 verbunden.
Die Fiihrungsstangen 23 sind zusammen mit sämtlichen Platten 1,2 in einem aus einer Grundplatte 24 und einer oberen Platte 25 bestehenden Fahrstuhl angebracht, der auf den Stangen 26 des Maschinengestells auf- und ab gleitend geführt ist. Zu seiner Bewegung dient ein um steuerbarer Antrieb 27, der über eine Gewindespindel 28 das Anheben und Absenken des Fahrstuhles 24, 25 zusammen mit dem gesamten Stapel von Platten 1 bzw. 1,2 bzw. 2 bewerkstelligt.
In Fig. 1 ist der Fahrstuhl in seiner untersten Stellung veranschaulicht, wobei der zur Aufnahme der Zigarren dienende Pressrahmen 5, 5a, 21 in Höhe eines vor :dem Stapel angeordneten Arbeits tisches 29 liegt. Di,e das Oberteil dieses Formkastens bildende. Platte 2 ist dabei in durch die Hubeinrich tung 20 .angehobenem Zustand veranschaulicht.
Jede d er einzelnen Platten 1 bzw. 1,2, jedoch nicht die oberste 2, ist mit einem Anschlag 30 (Fig. 3) versehen, der einen Stopschalter 31 für den umsteuerbaren Antrieb 27 des Fahrstuhles :dann, betätigt, wenn die Oberfläche einer der Platten 1,2 bzw. der untersten Platte 1 in Höhe des Arbeitstisches 29 liegt. Jede :der Platten 1,2 und die oberste Platte 2 ist mit einem Dreiwegeventil beliebiger bekannter Bauart (nicht veranschaulicht) versehen, zu dessen Steuerung an jeder dieser Platten ein Schalthebel 32 angeordnet ist.
Das Dreiwegeventil kann als magnet gesteuertes Ventil ausgeführt sein, so dass die in Fig. 3 dargestellten Schalthebel 32 dann aus üblichen Kipp schaltern bestehen. Über dieses Dreiwegeventil kann jede der Platten 1,2 und die Platte 2 je nach der Stel lung,des Schalthebels 32 mit .einer Vakuumleitung (nicht dargestellt) oder mit der Aussenluft verbunden werden.
Im Bereich .der untersten Platte 1 und ebenso auch der obersten Platte 2 ist je ein Umsteueranschlag 33 bzw. 34 angeordnet, wobei der untere Anschlag 33 mit einem Umschaltorgan 33a, der Anschlag 34 mit einem weiteren Umschaltorgan 34a zusammenarbeitet, die ihrerseits den umsteuerbaren Antrieb 27 im Sinne einer Abwärts- bzw. Aufwärtsbewegung des Fahrstuhles 24, 25 beeinflussen.
Nach :dem wiedergegebenen Ausführungsbeispiel ist ferner,_gegenüber ,dem Fahrstuhl 24, 25 fest ein hydrau lisch, pneumatisch oder elektrisch gesteuerter Riegel 35 vorgesehen, der in angehobener Stellung der Plat ten 1,2 bzw. 2 vorgeschaltet werden kann, um die un terste der angehobenen Platten zu untergreifen (Fig. 2), so dass er den gesamten angehobenen Stapel von Platten 1,2 bzw.
die Platte 2 in angehobener Stellung auch dann sichert, wenn die beispielsweise pneumatisch be tätigte Hubeinrichtung 20 durch irgendwelche Umstände ausser Wirkung :geraten sollte oder das- Vakuum in einem ider durch @die angehobenen Platten gebildeten Formkästen durch ,eine Unidichtheit nachlässt.
Die Arbeitsweise ider Vorrichtung ist folgende: In die Fächer 6 des in der Fig. 4 links in geöffne tem Zustand dargestellten Rahmens werden Zigarren eingelegt.
Die verschiebbaren Wände Sb des Rahmens werden sodann auf den Führungen 21 zusammenge schoben, wobei sich auch ,die verschiebbaren rostartigen Wände 5 ,gegenüber der mittleren feststehenden Wand 5a zusammenschieben und die eingelegten Zigarren unter leichte Seitenpressung setzen. In zusammengeschobenem Zustand rasten die Verriegelungen 36, die an den äusser- sten verschiebbaren Wänden Sb angeordnet sind,
an den Führungen 21 ein, .so :dass die eingelegten Zigarren sicher festgehalten werden. Der Fahrstuhl 24, 25 be findet sich in seiner untersten Stellung (Fig. 1).
Vermit tels der Hubeinrichtung 20, die über einen beliebigen Schalter (nicht dargestellt) in Bewegung gesetzt werden kann, wird die oberste Platte 2 angehoben, während sich die Oberseite der zunächst darunterliegenden Platte 1,2 in bündiger Stellung mit der Oberfläche des Ar- beitstisches 29 befindet.
Der Rahmen, 5, 5a, 5b wird nunmehr auf diese Platte 1,2 gelegt, wonach durch erneute Betätigung ,des die Hubeinrichtung 20 steuern den Schalters die Platte 2 gesenkt wird.
Es wird dann der Schalthebel 32 oder zuvor abgesenkten Platte 2 nach oben umgelegt, so dass deren Dreiwegeventil den durch die abenliegende Platte 2 und die darunterliegende Platte 1,2 gebildeten Formkasten mit der Vakuumlei tung (nicht dargestellt) verbindet. Durch Betätigung eines Schalters (nicht dargestellt) wird nun der Antrieb 27 des Fahrstuhls 24, 25 eingeschaltet, der den gesamten Plattenstapel anhebt,
bis der Anschlag 30 der zunächst darunter befindlichen Platte 1,2 den Stopschalter 31 be tätigt, wobei dann die Oberfläche ider zunächst darunter befindlichen Platte 1;2 in Höhe des Arbeitstisches 29 angelangt ist.
Bei dieser Aufwärtsbewegung wird der Schalthebel 32 dieser Platte, wie in Fig. 3 dargestellt, durch einen Anschlag 37 nach unten umgelegt, dass nunmehr das Draiwegeventil ;dieser Plattei die Verbin dung mit der Aussenluft herstellt.
Der Anschlag 37 ist so nusgef ührt, dass er nur beider Aufwärtsbewegung des Plattenstapels die Schalthebel 32 beeinflusst, bei der Abwärtsbewegung aber federnd ausweichen kann und auf die Schalthebel 32 nicht einwirkt. Durch Wie- dereinschalten der Hubeinrichtung 20 wird neun die oberste Platte 2 und infolge des zwischen ihr und der nächst unteren Platte 1,2 wirkenden Vakuums auch diese nächste Platte 1,2 angehoben,
so dass nun zwi schen diese Platte 1,2 und die zunächst darunter in Höhe des Arbeitstisches 29 liegende ein weiterer mit Zigarren gefüllter Rahmen eingeschoben werden kann.
Es wird dann, wie oben beschrieben, wiederum durch einen beliebigen Schalter die Hubeinrichtung 20 im Sinne des Absenkens betätigt, so dass sich nun die oberste Platte 2 gemeinsam mit der nächst unteren Platte 1,2 auf die nächst darunter in Tischhöhe lie gende Platte 1,2 absenkt, worauf sich der Arbeits gang wie beschrieben weiter abspielt und zwar so lange, bis,sich ;
die Oberfläche ider unterstem Platte 1 infolge der Betätigung des Stopschalters 31 durch den Anschlag 30 der untersten Platte 1 in Höhe des Arbeitstisches 29 befindet. Es wird nun oder letzte mit Zigarren ge füllte Rahmen auf diese Platte .gelegt und der Schalter (nicht,dargestellt)
des Fahrstuhles sowie der Schalthebel 32 der darüberliegenden Platte betätigt, so dass nun mehr auch der letzte eingelegte Rahmen mit dem Va kuum in Verbindung .gebracht wird.
Bei der Wiederbetätigung des Schalters (nicht darge stellt) des Antriebes 27 hebt sich der Fahrstuhl 24, 25 an. Dabei gelangt ,dann der Anschlag 33 in Eingriff mit dem Umschaltorgan 33a, welches :den Antrieb 27 um steuert, .so idass sich ider Fahrstuhl wieder senkt.
Das Umschaltorgan 33a ist so ausgeführt, dass es den Stromkreis ödes Stopschalters 31 überbrückt.
Der Fahr- stuhl. 24, 25 gleitet daher zusammen mit dem darauf befindlichen Plattenstapel 1, 1,2 und 2 ungeachtet der Betätigung des Stopschalters 31 durch die verschiedenen Anschläge 30 der Platten 1 und 1,2 nach unten,
bis der Umsteueranschlag 34 an dem zweiten Umschaltorgan 34a anschlägt und den Antrieb 27 auf Anheben des Fahrstuhles umschaltet. Gleichzeitig mitdieser Umschal tung des Antriebes 27 hebt das Umschaltorgan 34a die zuvor durch das Umschaltorgan 33a bewirkte über brückung des Stopschalters 31 wieder auf, so dass sich nunmehr die Oberfläche der zunächst unterhalb der Platte 2 befindlichen Platte 1,2 in Höhe des Arbeits- tisches 29 befindet.
Es wird dann durch Betätigung der Hubeinrichtung 20 die oberste Platte 2 angehoben, so dass der darunterliegende Rahmen 5, 5a, 5b zugänglich wird. Es kann gleichzeitig der Riegel 35 betätigt werden, der die angehobene Platte 2 in angehobener Stellung sichert.
Durch Druck .auf die Nase 38 der Verriegerlungen 36 werden die Wände 5, 5:b :des Rahmens freigegeben, sodass sie sich unter der Wirkung von Federn 22 aus einanderschieben können und die eingelegten, gepressten und getrockneten Zigarren herabfallen lassen. Es wird sodann nach Wiederfüllung ödes Rahmens und dessen Zusammenschieben der Arbeitsgang wie beschrieben fortgesetzt.
Zum Zus:amenpressen des Rahmens kann auf dem Arbeitstisch 29 eine durch einen Druckzylinder 39 be tätigte Spannvorrichtung 40 vorgesehen sein, die nur auf die Wände 5b wirkt, so lange, bis deren Verriege lungen 36 an den Führungen 21 einrasten. Diese Spann vorrichtung kann auch benutzt werden, um die Verrie gelung 36 wieder zu lösen, wobei lediglich in die Spann vorrichtung 40 beiderseits eine Leiste eingelegt wird,
die anstatt auf die Wände 5b des Rahmens auf die einander gegenüberliegenden Nasen 38 der Verriegelun gen 36 einwirkt.
Es ist zweckmässig, eine solche Anzahl von Platten 1,2 vorzusehen und dadurch so viele Formkästen zu bilden, dass jeweils zwischen dem Beschicken eines Kastens und seinem darauf folgenden Anhe ben, Absenken und Wiederanheben bis auf Tischhöhe eine .so lange Zeitspanne verfliesst, wie sie für das Trocknen der eingelegten Zigarren unter Einfluss der beheizten Platten 1,2 und des Vakuums für eine Fertig trocknung ausreichend ist.
Bei entsprechendem Vakuum kann trotz geringer Wärme hierfür eine Zeitspanne von etwa 5 bis 6 Minuten .ausreichend sein, sodass schon bei insgesamt etwa 8 Formkästen ein fortlaufender Arbeits gang ohne Unterbrechungen gewährleistet ist.
Selbstverständlich besteht :die Möglichkeit, die ge- samte Vorrichtung h insichtlich der Betätigung der Schal- ter (nicht dargestellt) des Antriebes 27 des Fahrstuhles 24, 25, der Hubeinrichtung 20, des Riegels 35 und der Schalthebel 32 durch eine .an sich bekannte Programm schaltung selbsttäig auszuführen, so dass es lediglich notwendig ist, nacheinander die verschiedenen Rahmen 5, 5a, 5b mit frischen Zigarren zu beschicken,
einzule gen und wieder zu entleeren.