CH445352A - Vorrichtung zum Trocknen und Pressen von Zigarren unter Einwirkung von Wärme im Vakuum - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen und Pressen von Zigarren unter Einwirkung von Wärme im Vakuum

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CH445352A
CH445352A CH786863A CH786863A CH445352A CH 445352 A CH445352 A CH 445352A CH 786863 A CH786863 A CH 786863A CH 786863 A CH786863 A CH 786863A CH 445352 A CH445352 A CH 445352A
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CH
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elevator
plate
cigars
vacuum
plates
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CH786863A
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Wagner Jakob
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Wagner Jakob
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/38Final treatment of cigars, e.g. sorting
    • A24C1/44Bundling and pressing devices for cigars

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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


      Vorrichtung        zum    Trocknen und Pressen von Zigarren unter Einwirkung von     Wärme        im    Vakuum    Es ist     eine    Vorrichtung zum     Trocknen    und Pressen  von     Zigarren    im Vakuum unter Wärmezufuhr bekannt,  die aus einem     Metallformkasten    besteht,     ,der    durch je ein  beheiztes     metallisches        plattenförmiges    Unter- und Ober  teil mit dazwischen angeordnetem, in Einzelfächer unter  teilten Rahmen gebildet wird, wobei dieser Formkasten  an ein Vakuum     anschllessbar    ist.

       Infolge    des Vakuums  wird der Formkasten fest geschlossen     gehalten    und es  wird ferner durch das Vakuum :die     Verdampfungstempe-          ratur    ganz beträchtlich herabgesetzt, so     :dass    eine rasche  Trocknung schon bei     ,geringer    Erwärmung erzielt wird.

    Bei     einer    weiteren     bekannten    Vorrichtung wird eine  Vielzahl     derartiger        Formkästen    in Form     eines    Rades,       einer    endlosen Kette oder     einer        prismatischen        Trommel          vereinigt,    sodass das     Beschicken    der Formkästen,

   das       Trocknen    und das Entleeren und     Neubeschicken    in       einem    fortlaufenden Arbeitsgang durchführbar     ist.    Der       Aufbau    einer solchen Vorrichtung in Form eines Rades  oder einer endlosen Kette bedingt, abgesehen von einem  erhöhten Raumbedarf vor allem     für    jeden     Formkasten     die Anordnung je     eines    beheizbaren Ober- und Unter  teiles, so     dass    zum Beispiel bei Anordnung von zehn  Formkästen zwanzig plattenförmige Ober- und Unter  teile     aufgewendet    werden müssen.

   Die Ausführung     als     prismatische Trommel bietet den Vorzug, dass die  Trommel selbst das Unterteil aller insgesamt vorzuse  henden Formkästen darstellt. Dies aber     führt    bei einer  ausreichenden Anzahl von Formkästen     ebenfalls    zu       einem        grösseren    Raumbedarf, wobei die     mögliche    An  zahl von Formkästen     naturgemäss    beschränkt ist.  



  Hier führt die vorliegende Erfindung zu einer     ganz     erheblichen     Vereinfachung    und zu :einer     Verringerung     des Raumbedarfs durch einen mit einer     Beheizung        ver-          sehenen        Metallformkasten    zur Aufnahme einer     Vielzahl     von Zigarren, dessen     Innenraum    an .eine Vakuumleitung       anschliessbar    und infolge des Vakuums geschlossen ge  halten ist,

   wobei der     Metallformkasten    zur Trocknung  durch unmittelbare Wärmeübertragung auf     die        einge-          legten        Zigarren    und gleichzeitigen     Fertigpressung    der  Zigarren dient. In     vorteilhafter    Weise kann der Metall-         formkasten    mehrere     einzelne    Formkästen aufweisen, die  aus heizbaren Platten .mit dazwischen angeordnetem  Rahmen bestehen.

   Eine Vielzahl dieser heizbaren Platten       kann    in Führungen derart übereinander angeordnet sein,       dass    jeweils die das Oberteil eines     Formenkastens    bil  dende Platte das     Unterteil    des     darüberliegenden    Form  kastens     bildet.    Die oberste Platte des gesamten Stapels  kann mit einer Hubeinrichtung verbunden     sein.     



  Besonders     zweckmässig    zur Erzielung eines fortlau  fenden Arbeitsganges ist es, wenn sämtliche Formkästen,  bzw. Platten und die Hubeinrichtung in einem inner  halb eines Maschinengestelles     senkrecht    zur Fläche eines  Arbeitstisches auf- und     abbewegbaren        Fahrstuhl    ange  ordnet     sind.    Dieser Aufbau führt zu     einer    Vorrichtung,  die in Längs- und Querrichtung     ungeachtet    auch einer  hohen     Anzahl    von Formkästen über einen     ausserge-          wöhnlich        geringen    Raumbedarf verfügt.

   Die     Steigerung     ,der     Anzahl    der Formkästen     bedingt    lediglich eine gering  fügige Vergrösserung ,der Höhe der Vorrichtung, wofür  aber jeder     durchschnittliche    Arbeitsraum genug Platz  bietet. Zweckmässig ist .es, wenn ein gegenüber dem  Fahrstuhl fest .angeordneter Riegel vorgesehen ist, der  in durch die Hubeinrichtung angehobener     Stellung    der  Platten deren unterste     untergreift,    so dass auch bei  einem     evtl.        Ausfallen    :des     Vakuums        kein        ungewolltes     Absenken der Formkästen bzw.

   Platten eintreten kann.  Der zwischen den beheizten Platten angeordnete, die Zi  garren     aufnehmende    Rahmen besitzt mit Vorteil rost  artig angeordnete Wände, von denen die mittlere fest  stehend, die übrigen jedoch auf     Führungen    parallel zu  der     mittleren    und zu .sich selbst verschiebbar     gelag,-rt     sind und die aussenliegenden je mit einer in die Führun  gen     einrastenden    Verriegelung versehen sind. Zur Be  wegung des Fahrstuhles kann     ,ein    umsteuerbarer An  trieb vorgesehen sein, dessen Umschaltorgane durch am  unteren und oberen Ende des     Fahrstuhles    vorgesehen.       Umsteueranschläge    betätigt werden.

   An allen beheiz  baren Platten, mit Ausnahme :der obersten, können An  schläge vorgesehen sein, die jeweils in Tischhöhe einen  dort vorgesehenen     Stopschalter    betätigen. Das in der      obersten Stellung des Fahrstuhles durch .den     Umsteuer-          anschlag        b-        -tätige        Umschaltorgan        kann        zusätzlich        den          Stopschalter        überbrücken,

      während das in der untersten       Fahrstuhlstellung    betätigte Umschaltorgan diese     über-          brückung    des     Stopschalters    wieder aufhebt und in dieser  Endstellung als     Stopschalter    wirkt.

   An jeder der beheiz  baren Platten, mit Ausnahme der untersten, können       Dreiwegeventile    sowie an dem Maschinengestell ein An  schlag angeordnet sein, der nur bei der Aufwärtsbewe  gung des Fahrstuhls jeweils wenn ein Formkasten die  Höhe des Arbeitstisches erreicht, das     Dreiwegventil    die  ses Formkastens in      ffnungsstellung    umschaltet, was  einer     Belüftung    des Formkastens entspricht. Um den  Rahmen licht mit Zigarren beschicken und die getrock  neten Zigarren hieraus wieder entnehmen zu können, ist  mit Vorteil auf dem Arbeitstisch eine vorzugsweise hy  draulisch betätigte Spannvorrichtung angeordnet.  



  In der     Zeichnung    ist der Erfindungsgegenstand in  schematischer Darstellungsweise beispielsweise veran  schaulicht. Es zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht der     Gesamtvorrichtung    von vorn  bei gesenktem Fahrstuhl,       Fig.    2 eine Seitenansicht bei gehobenem     Fahrstuhl,          Fig.    3 als     Einzelheit    eine Teilansicht der     übereinan-          deranordnung    von insgesamt acht Formkästen sowie die  Anordnung der     verschiedenen        die    Auf- und Abwärts  bewegung des Fahrstuhles steuernden und die     Dre:

  iwege-          ventile    umschaltenden Steuerorgane,       Fig.    4 in     d.er    Draufsicht einen mit rostartigen     Wän-          den        v-crsehen -n    Rahmen, wobei der linke Teil der       Fig.    4 den Rahmen im geöffneten, der rechte     Teil    im  zusammengeschobenen Zustand wiedergibt.  



  Die einzelnen Formkästen werden durch je ein     be-          hciztes    Unter-     und    Oberteil von plattenförmiger Aus  führung     gebildet.    Sämtliche Formkästen sind     übereinan          dergestapelt,    so dass nur ein eigentliches Unterteil 1  in Form Binar beliebig     beheizten    Metallplatte und ebenso  auch nur ein     plattenförmiges    beheiztes Oberteil 2 vorge  sehen ist.

   Die übrigen Platten des     Stapels        sind    je mit  1,2 bezeichnet, da jede von ihnen gleichzeitig das Ober  teil des unter ihr     liegenden    Formkastens sowie das Un  terteil des im Stapel     darüberliegenden    Formkastens bil  det. An der     obersten    Platte 2 ist ein Rand 3 angeord  net, der die     Seitenwanidunge:n    des aus :dieser Platte 2  und der     im    Stapel darunter liegenden nächsten Platte  1,2 bildet.

   Auch die Platten 1,2 besitzen gleichartige  Seitenränder 3, um jeweils mit der     darunterliegenden     nächsten Platte 1,2 bzw. mit der untersten     Plate    1  einen Formkasten     zu        bilden.    Zwischen diesen Seiten  rändern 3 und er an ihnen anliegenden Seite der Platte  1,2 ist eine     Dichtung    (nicht veranschaulicht) angeord  net. Jeweils zwischen einer oberen und einer unteren  Platte 1,2 ist ein Rahmen     einlegbar    angeordnet, der aus  zwei parallel     angeordneten        Führungsstäben    21 und als  Verbindung zwischen diesen vorgesehenen Wänden 5,  5a, Sb besteht.

   Die mittlere Wand     5a    ist hierbei     fest-          steh2nd    auf den Führungsstäben 21 angeordnet, wäh  rend die übrigen Wände 5, Sb auf     diesen    Führungsstä  ben entgegen der Wirkung von: Federn 22 zusammen  schiebbar angeordnet     sind.    Die unterste     Platte    1     des     Stapels ist fest     angeordnet,    während die übrigen Platten  1,2 auf Führungsstangen 23 höhenverschiebbar gelagert  sind. Die oberste     Platte    2 ist mit einer beispielsweise  hydraulisch betätigten Hubeinrichtung 20 verbunden.

    Die     Fiihrungsstangen    23 sind zusammen mit sämtlichen  Platten 1,2 in einem aus einer Grundplatte 24 und einer    oberen     Platte    25 bestehenden Fahrstuhl angebracht, der  auf den Stangen 26 des Maschinengestells auf- und ab  gleitend geführt ist. Zu seiner Bewegung dient ein um  steuerbarer Antrieb 27, der über eine Gewindespindel 28  das Anheben und Absenken des     Fahrstuhles    24, 25  zusammen mit dem gesamten Stapel von Platten 1 bzw.  1,2 bzw. 2 bewerkstelligt.

   In     Fig.    1 ist der Fahrstuhl in  seiner untersten     Stellung    veranschaulicht, wobei der zur  Aufnahme der Zigarren dienende     Pressrahmen    5,     5a,    21  in Höhe eines vor :dem Stapel angeordneten Arbeits  tisches 29 liegt.     Di,e    das Oberteil dieses Formkastens       bildende.    Platte 2 ist dabei in durch die Hubeinrich  tung 20 .angehobenem Zustand veranschaulicht.

   Jede d er  einzelnen Platten 1 bzw. 1,2, jedoch nicht die oberste 2,  ist mit einem Anschlag 30     (Fig.    3) versehen, der einen       Stopschalter    31 für den umsteuerbaren Antrieb 27 des       Fahrstuhles        :dann,    betätigt, wenn die Oberfläche einer  der Platten 1,2 bzw. der untersten Platte 1 in Höhe des  Arbeitstisches 29 liegt. Jede :der Platten 1,2 und die  oberste Platte 2 ist mit einem     Dreiwegeventil        beliebiger          bekannter        Bauart    (nicht veranschaulicht) versehen, zu  dessen Steuerung an jeder dieser Platten ein Schalthebel  32 angeordnet ist.

   Das     Dreiwegeventil    kann als magnet  gesteuertes Ventil ausgeführt sein, so dass die in     Fig.    3  dargestellten Schalthebel 32 dann aus     üblichen    Kipp  schaltern bestehen. Über dieses     Dreiwegeventil    kann  jede der Platten 1,2 und die Platte 2 je nach der Stel  lung,des Schalthebels 32 mit .einer     Vakuumleitung        (nicht     dargestellt) oder mit der Aussenluft verbunden werden.

    Im Bereich .der untersten Platte 1 und ebenso auch     der     obersten Platte 2 ist je ein     Umsteueranschlag    33     bzw.    34       angeordnet,    wobei der untere Anschlag 33 mit einem  Umschaltorgan 33a, der Anschlag 34 mit einem weiteren  Umschaltorgan 34a zusammenarbeitet, die ihrerseits den  umsteuerbaren Antrieb 27 im Sinne einer Abwärts- bzw.       Aufwärtsbewegung    des Fahrstuhles 24, 25 beeinflussen.  



  Nach     :dem    wiedergegebenen Ausführungsbeispiel ist       ferner,_gegenüber    ,dem Fahrstuhl 24, 25 fest ein hydrau  lisch, pneumatisch oder elektrisch gesteuerter Riegel  35     vorgesehen,    der in angehobener Stellung der Plat  ten 1,2 bzw. 2 vorgeschaltet werden kann, um die un  terste der     angehobenen    Platten zu     untergreifen        (Fig.    2),  so dass er den gesamten angehobenen Stapel von Platten  1,2 bzw.

   die Platte 2 in angehobener Stellung auch  dann sichert, wenn die beispielsweise     pneumatisch    be  tätigte     Hubeinrichtung    20 durch irgendwelche Umstände  ausser     Wirkung        :geraten    sollte oder     das-    Vakuum in  einem     ider    durch     @die    angehobenen Platten     gebildeten     Formkästen durch ,eine     Unidichtheit        nachlässt.     



  Die Arbeitsweise     ider    Vorrichtung ist     folgende:     In die Fächer 6 des in der     Fig.    4 links in geöffne  tem Zustand     dargestellten    Rahmens werden Zigarren  eingelegt.

   Die verschiebbaren Wände Sb des Rahmens  werden sodann auf den Führungen 21 zusammenge  schoben, wobei sich auch ,die verschiebbaren     rostartigen     Wände 5     ,gegenüber    der     mittleren        feststehenden        Wand          5a    zusammenschieben und die eingelegten Zigarren unter  leichte Seitenpressung     setzen.    In     zusammengeschobenem     Zustand rasten die Verriegelungen 36, die an den     äusser-          sten    verschiebbaren Wänden Sb     angeordnet    sind,

   an  den     Führungen    21     ein,    .so     :dass    die eingelegten Zigarren  sicher     festgehalten    werden. Der Fahrstuhl 24, 25 be  findet sich in     seiner    untersten     Stellung        (Fig.    1).

   Vermit  tels der Hubeinrichtung 20, die über einen beliebigen  Schalter (nicht dargestellt)     in    Bewegung gesetzt werden  kann, wird die oberste     Platte    2 angehoben, während  sich die     Oberseite    der     zunächst        darunterliegenden    Platte      1,2 in bündiger Stellung mit der Oberfläche des     Ar-          beitstisches    29 befindet.

   Der Rahmen, 5, 5a, 5b wird  nunmehr auf     diese    Platte 1,2 gelegt, wonach durch       erneute    Betätigung ,des     die        Hubeinrichtung    20 steuern  den     Schalters    die     Platte    2     gesenkt    wird.

   Es wird dann  der Schalthebel 32 oder     zuvor        abgesenkten    Platte 2 nach  oben     umgelegt,    so dass     deren        Dreiwegeventil    den durch  die     abenliegende        Platte    2 und die     darunterliegende     Platte 1,2 gebildeten     Formkasten    mit der Vakuumlei  tung (nicht dargestellt)     verbindet.        Durch    Betätigung  eines     Schalters    (nicht dargestellt) wird nun der Antrieb  27 des Fahrstuhls 24, 25 eingeschaltet, der den gesamten       Plattenstapel    anhebt,

       bis    der     Anschlag    30 der zunächst  darunter befindlichen     Platte    1,2 den     Stopschalter    31 be  tätigt, wobei dann die Oberfläche     ider        zunächst        darunter     befindlichen Platte 1;2 in Höhe des Arbeitstisches 29       angelangt    ist.

   Bei dieser     Aufwärtsbewegung    wird     der          Schalthebel    32 dieser Platte, wie in     Fig.    3     dargestellt,     durch einen     Anschlag    37 nach     unten        umgelegt,    dass       nunmehr    das     Draiwegeventil    ;dieser     Plattei    die Verbin  dung mit der Aussenluft herstellt.

   Der Anschlag 37  ist so     nusgef        ührt,        dass    er     nur    beider     Aufwärtsbewegung     des     Plattenstapels    die Schalthebel 32     beeinflusst,    bei  der Abwärtsbewegung aber federnd ausweichen kann  und auf die     Schalthebel    32 nicht     einwirkt.    Durch     Wie-          dereinschalten    der     Hubeinrichtung    20 wird     neun    die  oberste Platte 2 und infolge des zwischen ihr und der  nächst unteren Platte 1,2 wirkenden Vakuums auch  diese nächste Platte 1,2 angehoben,

   so dass nun zwi  schen diese Platte 1,2 und die zunächst darunter in  Höhe des Arbeitstisches 29     liegende    ein weiterer mit       Zigarren        gefüllter        Rahmen        eingeschoben        werden    kann.

    Es wird dann, wie oben beschrieben, wiederum durch  einen beliebigen     Schalter    die Hubeinrichtung 20 im       Sinne    des     Absenkens        betätigt,    so     dass    sich nun die  oberste Platte 2 gemeinsam mit der nächst unteren  Platte 1,2 auf die nächst darunter in Tischhöhe lie  gende Platte 1,2 absenkt, worauf sich der Arbeits  gang wie beschrieben weiter abspielt und zwar so lange,       bis,sich    ;

  die Oberfläche     ider        unterstem        Platte    1     infolge    der       Betätigung        des        Stopschalters    31     durch    den Anschlag  30 der untersten Platte 1 in Höhe des Arbeitstisches  29     befindet.    Es     wird    nun oder     letzte    mit Zigarren ge  füllte Rahmen     auf        diese        Platte    .gelegt und der Schalter       (nicht,dargestellt)

      des     Fahrstuhles    sowie der Schalthebel  32 der     darüberliegenden    Platte betätigt, so     dass    nun  mehr auch der     letzte    eingelegte Rahmen mit dem Va  kuum in     Verbindung        .gebracht    wird.  



  Bei der     Wiederbetätigung    des Schalters (nicht darge  stellt) des     Antriebes    27 hebt sich der     Fahrstuhl    24, 25  an. Dabei gelangt     ,dann    der     Anschlag    33 in     Eingriff        mit     dem     Umschaltorgan    33a, welches :den Antrieb 27 um  steuert, .so     idass    sich     ider    Fahrstuhl wieder senkt.

   Das       Umschaltorgan    33a     ist    so     ausgeführt,        dass    es den       Stromkreis    ödes     Stopschalters    31 überbrückt.

   Der     Fahr-          stuhl.    24, 25 gleitet daher     zusammen    mit dem darauf       befindlichen        Plattenstapel    1, 1,2 und 2 ungeachtet der       Betätigung    des     Stopschalters    31 durch     die    verschiedenen  Anschläge 30 der Platten 1 und 1,2 nach unten,

   bis der       Umsteueranschlag    34 an dem zweiten Umschaltorgan  34a     anschlägt    und den     Antrieb    27 auf     Anheben    des       Fahrstuhles        umschaltet.        Gleichzeitig        mitdieser    Umschal  tung des Antriebes 27 hebt das Umschaltorgan 34a die  zuvor durch das Umschaltorgan 33a bewirkte über  brückung des     Stopschalters    31 wieder auf, so dass sich  nunmehr die Oberfläche der zunächst unterhalb der  Platte 2 befindlichen Platte 1,2 in Höhe des Arbeits-         tisches    29 befindet.

   Es wird dann durch Betätigung der  Hubeinrichtung 20 die oberste Platte 2 angehoben, so  dass der     darunterliegende    Rahmen 5, 5a, 5b zugänglich  wird. Es kann gleichzeitig der Riegel 35 betätigt werden,  der die angehobene Platte 2 in angehobener Stellung  sichert.  



  Durch Druck .auf     die    Nase 38 der     Verriegerlungen     36 werden die Wände 5, 5:b :des Rahmens freigegeben,  sodass sie sich unter der     Wirkung    von Federn 22 aus  einanderschieben können und die eingelegten, gepressten  und     getrockneten        Zigarren        herabfallen    lassen. Es wird  sodann     nach        Wiederfüllung    ödes Rahmens und dessen  Zusammenschieben der Arbeitsgang wie beschrieben       fortgesetzt.     



  Zum     Zus:amenpressen    des Rahmens kann auf dem       Arbeitstisch    29 eine     durch    einen     Druckzylinder    39 be  tätigte Spannvorrichtung 40 vorgesehen     sein,    die     nur     auf die Wände 5b wirkt, so lange, bis deren Verriege  lungen 36 an den     Führungen    21     einrasten.    Diese Spann  vorrichtung kann auch benutzt werden, um die Verrie  gelung 36 wieder zu lösen, wobei     lediglich    in die Spann  vorrichtung 40     beiderseits        eine        Leiste    eingelegt     wird,

       die anstatt auf die Wände 5b des Rahmens auf die  einander gegenüberliegenden Nasen 38 der Verriegelun  gen 36 einwirkt.  



  Es ist     zweckmässig,    eine solche     Anzahl    von Platten  1,2 vorzusehen und dadurch so viele Formkästen zu  bilden, dass jeweils zwischen dem Beschicken  eines Kastens und seinem darauf folgenden Anhe  ben, Absenken und     Wiederanheben    bis auf     Tischhöhe          eine    .so lange Zeitspanne     verfliesst,    wie sie für das  Trocknen der     eingelegten    Zigarren unter     Einfluss        der     beheizten Platten 1,2 und des Vakuums für eine Fertig  trocknung     ausreichend    ist.

   Bei entsprechendem Vakuum  kann trotz     geringer    Wärme     hierfür    eine     Zeitspanne    von  etwa 5 bis 6 Minuten     .ausreichend    sein, sodass schon bei       insgesamt        etwa    8 Formkästen     ein        fortlaufender    Arbeits  gang ohne     Unterbrechungen    gewährleistet ist.  



       Selbstverständlich    besteht :die Möglichkeit, die     ge-          samte        Vorrichtung    h     insichtlich    der Betätigung der     Schal-          ter    (nicht     dargestellt)    des Antriebes 27 des Fahrstuhles  24, 25, der     Hubeinrichtung    20, des Riegels 35     und    der       Schalthebel    32 durch eine .an sich bekannte Programm  schaltung     selbsttäig    auszuführen, so dass es lediglich  notwendig ist, nacheinander die verschiedenen Rahmen  5, 5a, 5b mit frischen Zigarren zu beschicken,

   einzule  gen und wieder zu entleeren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Trocknen und Pressen von Zigar ren im Vakuum unter Wärmezufuhr, gekennzeichnet durch einen mit einer Beheizung versehenen Metallform- kasten zur Aufnahme einer Vielzahl von Zigarren, dessen Innenraum an eine Vakuumleitung anschliessbar und in folge des Vakuums geschlossen gehalten ist,
    wobei der Metallformkasten zur Trocknung durch unmittelbare Wärmeübertragung auf die eingelegten Zigarren und gleichzeitigen Fertigpressung :der Zigarren dient. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass derRTI ID="0003.0201" WI="27" HE="4" LX="1480" LY="2443"> Metallformkasten aus beheizba ren Platten mit dazwischen angeordnetem Rahmen ge- bildeten Formkästen besteht und eine Vielzahl von be heizbaren Platten (1,2) in Führungen (23) derart über einander angeordnet ist,
    idass jeweils @die das Oberteil eines Formkastens bildende Platte das Unterteil des da- rüberliegenden Formkastens bildet und die oberste Platte (2) des gesamten Stapels mit einer Hubeinrich tung (20) verbunden ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Metallformkasten mit Einzel- kästen versehen ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Form kästen und die Hubeinrichtung (20) in einem innerhalb eines Maschinengestelles (26) senkrecht zur Fläche eines Arbeitstisches (29) auf- und abbewegbaren Fahrstuhl (24, 25) angeordnet sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, gekennzeichnet durch einen gegenüber dem Fahrstuhl (24, 25) fest angeordneten in durch die Hub einrichtung (20) angehobener Stellung der Platte (1,2) deren unterste untergreifenden Riegel (35). 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (5, 5e,, 5b) rostartig angeordnete Wände (5, 5.e,, 5b) be sitzt, von denen die mittlere (5e,) feststehend, die übri gen (5, 5b) jedoch auf Führungen (21) parallel zu der mittleren und zu sich selbst verschiebbar gelagert sind und dass die aussenliegenden (5b) je mit einer in die Führungen (21)
    einrastenden Verriegelung (36) verse hen sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bewegung des Fahrstuhles (24, 25) ein umsteuerbarer Antrieb (27) vorgesehen ist, dessen Umschaltorgane (33a, 34a) durch am unteren und oberen Ende des Fahrstuhles vorge sehene Umsteueranschl'äge (33, 34) betätigt werden. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran- spruch 1, gekennzeichnet durch an allen Platten (1,2), mit Ausnahme der obersten, angeordnete, jeweils in Tischhöhe einen dort vorgesehenen Stopschalter (31) be- tätigende Anschläge, (30).
    B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 3, 6 und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das in oberster Stellung des Fahrstuhles (24, 25) durch den einen Umsteueranschlag (33) betätigte Umschaltorgan (33a) zusätzlich den Stopschalter (31) überbrückt, wäh rend das in oder untersten Fahrstuhlstellung betätigte Umschaltorgan (34a) diese Überbrückung des Stopschal- ters (31) wieder :
    aufhebt und in dieser Endstellung als Stopschalter wirkt. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1 und 3, gekennzeichnet durch an jeder der Plat ten (1,2), mit Ausnahme der untersten, angeordnete Dreiwegeventile und einen am Maschinengestell (26) an geordneten Anschlag (37), der nur bei der Aufwärtsbe- wegung des Fahrstuhles das Dreiwegeventil der die Höhe des Arbeitstisches (29) erreichenden Platte (1,2)
    in Öffnungsstellung zur Aussenluft schaltet. 10. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 9, gekennzeichnet durch eine auf dem Arbeitstisch (29) angeordnete Spannvorrichtung (39, 40) zum Spannen des Rahmens (5, 5e,, 5b).
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