DE546643C - Anlage zum Herstellen von Isolierplatten aus Fasermaterial in ununterbrochenem Arbeitsgang - Google Patents

Anlage zum Herstellen von Isolierplatten aus Fasermaterial in ununterbrochenem Arbeitsgang

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DE546643C
DE546643C DE1930546643D DE546643DD DE546643C DE 546643 C DE546643 C DE 546643C DE 1930546643 D DE1930546643 D DE 1930546643D DE 546643D D DE546643D D DE 546643DD DE 546643 C DE546643 C DE 546643C
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/52Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from mixtures containing fibres, e.g. asbestos cement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
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Description

  • Anlage zum Herstellen von Isolierplatten aus Fasermaterial in ununterbrochenem Arbeitsgang Das Einbringen von Fasermaterial mit Bindemitteln in eine Form, das Auspressen zu Platten und das Hindurchbewegen solcher Platten durch eine Trocknungsvorrichtung ist bekannt.
  • Die wirtschaftliche Herstellung solcher Platten aus Faserstoffen mit Bindemitteln in technisch einwandfreier, gleichmäßiger Weise in ununterbrochenem Arbeitsgang ist aber bisher nicht möglich gewesen. Vorliegende Erfindung zeigt nun eine für Fließarbeit eingerichtete Anlage, die aus einer zum Herstellen des Rohmaterials dienenden Tränk- und Auspreßvorrichtung, einer zweietagigen, zum Teil durch eine Trockenkammer führenden Fahrbahn, deren Etagen durch eine Hebevorrichtung miteinander verbunden sind, einer Preßvorrichtung und einer Ausstoßvorrichtung für die Formlinge, die in die Fahrbahn eingeschaltet sind, besteht. Bei dieser Anlage beschreiben die Formen einen endlosen Kreislauf, und liefert eine solche Anlage durchweg gleichmäßige Ware unter fast vollständiger Ausschaltung von Handarbeit.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes mit ihren besonderen Formen ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Fig. i die ganze Einrichtung im Aufriß, Fig.2 den dazugehörigen Grundriß, Fig.3, q. und 5 eine Ausführungsform der Form im Längsschnitt, Querschnitt und Grundriß, Fig. 6 und 7 eine andere Ausführungsform einer Form im Querschnitt und im Grundriß, Fig.8 einen Querschnitt durch den Ofenkanal, Fig. 9 und i o eine weitere Form mit besonderem Formenantrieb.
  • i ist ein Trockenofen mit zwei parallel verlaufenden Kanälen 5 und 6, welche im äußeren Ende des Ofens verbunden sind. Am Eingang des Ofens ist ein Querkana12, welcher in der Höhe des oberen Ofenkanals 5 liegt und mit einer Heizquelle, beispielsweise mit einem Feuerherd, in Verbindung steht. Unter dem Querkana12 liegt ein weiterer, mit dem Ofenkanal 6 in Verbindung stehender Querkanal 3, in welchem beispielsweise sich ein Saugventilator befindet. Wird dieser Ventilator in Betrieb gesetzt, so strömt die Wärme von der Wärmequelle durch den Querkanal 2, von hier aus durch den Kanal 5 nach dem äußeren Ende des Ofens i, von hier aus durch den unteren Kanal 6 und den Querkanal 3. Die Richtung, welche die Warmluft durchläuft, ist in der Zeichnung durch Doppelpfeile angegeben. Die Luft könnte aber auch in entgegengesetzter Richtung durch die Ofenkanäle 5 und 6 strömen, wenn die Heizquelle am Querkanal 3 und der Saugventilator am Querkanal 2 angebaut ist. Eine öffnung 7 führt zum oberen Heizkanal 5 und eine Öffnung 8 zum unteren Heizkanal des Trokkenofens i. 9 ist die Rückwand des Ofens i. Zu beiden Seiten des Kanals 5 -liegen die Schienen io, welche durch die Öffnung 7 über den Ofen i hervorragen. Im unteren Ofenkanal liegen zu beiden Seiten die Schienen i i, welche bei der Kanalöffnung 8 aus dem Ofen noch ein Stück nach vorn verlaufen.
  • Links oben in den Fig. i und 2 ist die Tränk- und Auspreßvorrichtung dargestellt, die in der Hauptsache aus dem nach rechts ansteigenden und links durch die Wand 9i abgeschlossenen Bassin 95 besteht. Längs den beiden oberen Bassinrändern sind die U-Eisen 96 befestigt. Auf der rechten Seite schließt sich an das Bassin ein Schacht 94 an. Links an der Bassinwand 9 1 ist eine Welle 98 mit den zwei Kettenrädern 104 und dem Handrad 99 und am Kopf der Vorrichtung eine weitere, ebenfalls mit zwei Kettenrädern ioi versehene Welle io2 gelagert. über diese Kettenräder und über die Leitrollen 97 führt je eine Kette ioo. An den Punkten io6 dieser zwei Ketten ist quer durch das Bassin ein eine Anzahl senkrechte Stäbe i05. tragender Rechen befestigt. Die beiden äußeren Stäbe io5 sind oben nach hinten verbreitert und mit in den U-Eisen 96 laufenden Rollen i 14 versehen. Imr oberen Teil der Vorrichtung ist ein zweiter durch die Stäbe 107 gebildeter, dem Rechen io5 gleicher Rechen angebracht, der aber nicht mit den Ketten i oo in Verbindung steht, sondern durch die Klinken io8 auf' den U-Eisen 96 verklinkt ist. Bei iio ist eine Konsole mit einem Rädchen i i i befestigt, über welches eine Kette i o9 führt, die einerseits an der Klinke io8 befestigt ist und andererseits einen Zuggriff 112 besitzt.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Man füllt das Bassin 95 mit dem Bindemittel, mit welchem das Fasermaterial zur Herstellung der Isolierplatten getränkt werden muß. Dann taucht man in dieses Bindemittel ein gewisses Quantum Faserstoffe. Hierauf setzt man durch Drehen das Handrad 99, die beiden Ketten ioo in Umlauf, wodurch an den Stäben io5, des Querrechens die durchtränkte Holzwolle nach dem hochliegenden Bassinteil 92 hochgeführt und gegen den feststehenden Rechen 107 gedrückt wird. Das am Rechen 107 ausgedrückte überschüssige Bindemittel fließt auf der schrägen Wand 92 nach dem Tiefpunkt des Bassins 95 zurück. Ist das Fasermaterial genügend abgetropft, so löst man durch einen Zug am Kettengriff i 12 die Klinke io8 und dreht dann in gleicher Richtung am Handrad 99 weiter, wodurch das Fasermaterial mitsamt dem Rechen io7 hochgehoben wird. Sobald das Material über- den Schacht 94 zu liegen kommt, fällt es in den durch einen Boden abgeschlossenen Schacht.
  • Rechts neben diesem Schacht 9,4 ist eine Kniehebelpresse, bestehend aus dem Gestell 33, den durch die Zugstange 141 miteinander verbundenen Kniegelenken 140 und 142, die oben an den Trägern 38 schwenkbar angebracht. sind. Auf dieser Presse liegt eine der Größe der herzustellenden Isolationsplatten entsprechende Form. Diese Form wird mit dem aus dem Schacht 94 kommenden Fasermaterial gefüllt und mit dem Formendeckel zugedeckt. Hierauf werden Querriegel 39, die im Preßgestell waagerecht verschiebbar gelagert sind, über den Deckel vorgeschoben. Hierauf betätigt man den durch die Welle 37 mit einem Kettenrad 38a der Kette 36 und dem Kettenrad mit der den Kniehebel 142 tragenden Pressenwelle34 verbundenen Handgriff 43, wodurch die auf der Presse liegende Form hochgehoben und gegen den Formdeckel gedrückt wird, bis derselbe genügend in die Form hineinragt bzw. bis das Fasermaterial genügend gepreßt ist. Hierauf wird der Formendeckel mit der Form verriegelt und die gefüllte Form so weit gesenkt, bis diese auf die Höhe der in den Schienen i i gelagerten und mit den Achsen 16 verbundenen Rollen 15 gelangt. Die übrigen Formen, die schon auf dieser Formbahn liegen, und diejenigen, die im oberen Heizkanal liegen, sind bereits auf die vorbeschriebene Art und Weise gefüllt worden.
  • Rechts von der Presse ist eine Ausstoßvorrichtung von gleicher Bauart wie die Presse angebracht, die mit dem zugehörigen Antrieb aus den Teilen 43, 44 45, 46, 47, 48, 49, 50, 5 i und 52 besteht und zum Ausstoßen der aus dem oberen Ofenschacht herauskommenden getrockneten Isolationsplatten aus den Formen dient. Um eine Isolationsplatte 3o auszustoßen, hebt man nach Lösen der Formdeckel durch Drehen am Handgriff 52 die beiden Träger 47, welche auf den in die Form eingelegten Boden 26 (Fig. 3, 4 und 5) drükken. Ist eine Isolationsplatte ausgestoßen, so legt man dieselbe beiseite, schiebt die leere Form nach links gegen die Presse und den Deckel über die Rollen 13 auch nach der Presse hin, damit die leere Form dort wieder gefüllt werden kann. Wenn im unteren Kanal wieder eine Form nachgeschoben werden muß, so muß vorerst die hinterste Form hochgeschoben werden. Dies geschieht beispielsweise durch eine Hebe- und Senkvorrichtung von ähnlicher Konstruktion wie die Presse und die Ausstoßvorrichtung. Sie ist zusammengesetzt aus den Teilen 54 55, 56,. 57, 58, 59 und den Rollen 6o. Der Antrieb ist gleich wie bei den vorerwähnten Vorrichtungen und besteht aus dem Kettenrad 64,- der Kette 62 und dem Kettenrad 6i. Um eine hinten im Ofen ankommende Form hochzuheben, wird diese Vorrichtung, d. h. die Plattform derselben, mit den Rollen 6o gesenkt; hierauf kommt eine Form auf diese Rollen 6o, und die Plattform 59 wird durch Drehen am Kettenrad 64 hochgehoben.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. i und 2 ist die Einrichtung so, daß sämtliche Formbewegungen von einem Standort aus, der zwischen der Tränkvorrichtung und dem Trockenofen i gelegen ist, gemacht werden können. Jedesmal, wenn im unteren Heizkanal eine Form nach hinten bewegt werden muß, muß im oberen Schacht eine Form nach vorn bewegt werden. Diese zwei Bewegungen lassen sich gegebenenfalls miteinander verbinden, wie in der vorstehenden Ausführungsform durchgeführt ist.
  • In der Höhe des unteren Heizkanals ist links neben der Presse eine Welle 72 mit einem Zahnrad 76, dem Kettenrad 78 und dem Handrad 73 gelagert. Das Zahnrad 76 steht im Eingriff mit einer hin und her bewegbaren Zahnstange 71.
  • Hinter dem Trockenofen i ist ebenfalls eine Welle 86 in den Lagern 87 gelagert, welche mit dem Zahnrad 9o und dem Kettenrad 82 versehen ist. Das Zahnrad 9o steht im Eingriff mit der Zahnstange 9, welche in der Führung 88 in der Höhe des oberen Ofenkanals hin und her bewegbar ist. Da die beiden Kettenräder 82 und 73 miteinander durch die Kette 75 oder durch ein anderes über die Rollen 84, 82, 78 und 8o geführtes Zugmittel verbunden sind, wird, wenn beispielsweise am Handrad 73 in der Pfeilrichtung gedreht wird, die Zahnstange 74 den unteren Formenzug um eine Formlänge nach rechts und die Zahnstange 89 den oberen Formenzug um eine Formlänge nach links bewegen. Das Einfüllen der Formen, das Ausstoßen der Isolationsplatten und das Nachschieben der Formen hat absatzweise zu erfolgen. Die Fördervorrichtung nach den Fig. i und 2 hat den Nachteil, daß jedesmal, wenn ein Nachschieben der Formen stattgefunden hat, der Mechanismus eine rückgängige Leerlaufbewegung machen muß. Dies kann vermieden werden nach der Ausführungsform gemäß Fig.9 und i o.
  • Hier arbeiten immer zwei Zahnstangen 126 und 127 gegenläufig miteinander, weil dieselben im Eingriff mit einem gemeinsamen, auf der Antriebswelle 123 sitzenden Zahnrad 124 stehen. Damit die jeweils vorgeschobene Zahnstange (126 in der Fig. io) das Herunterlassen der nächsten Form nicht hemmt, drücken die Zahnstangen gegen die senkrechten Anschläge, die seitlich an den Formen befestigt sind.
  • Durch diese Figuren ist auch die Ausführungsform gezeigt, bei welcher die Formenbewegung auf motorische Art und Weise erfolgt. Auf der Welle 123 sitzt beispielsweise das Kettenrad 130, welches mittels der Kette 131 mit einem Elektromotor 133 in Verbindung steht. Der Elektromotor kann durch die Leitung 135, die beliebig lang sein kann, und den Schalter 134 in Betrieb gesetzt und abgestellt werden.
  • Statt die radlosen Formen auf Rollen, die ortsfest gelagert sind, laufen zu lassen, können erstere auch mit Rädern versehen sein. Eine Ausführungsform dieser Art ist durch die Fig. 9 und i o dargestellt. 18 ist eine Form mit den Achsen 121 und den Rädern 120. 122 sind die Schienen, auf welchen die Formen laufen.
  • Fig.8 zeigt einen Schnitt durch die Ofenkanäle nach Fig. i und 2. Es ist wichtig, die Rollen, die in stark erhitzter Luft laufen müssen, richtig zu schmieren.
  • Zwei Ausführungsformen der Rollenschmierung sind in Fig. 8 dargestellt.
  • Die Rollen im unteren Kanal 6 werden durch die Schmierkanäle 128, die durch die Ofenwandung hindurchgehen, geschmiert, beispielsweise von den Staufferbüchsen 129 aus. Die Rollen im oberen Heizkanal können beispielsweise dadurch geschmiert werden, daß man in den Ofenwandungen Aussparungen macht, welche mit den Deckeln 150 verschlossen werden können. Durch diese Aussparungen ist es möglich, die im Ofeninnern liegenden Staufferbüchsen zu schmieren.
  • Fig.3, 4 und 5 stellen eine Ausführungsform einer Form dar. 18 ist ein Rahmen, welcher unten durch eine Abbiegung nach außen und durch die Flacheisen 19 verstärkt ist. 27 sind Träger, die quer durch die Form hindurchgestoßen werden können, und zwar in beliebiger Höhe. 29 sind die entsprechenden Löcher in dem Formenrahmen 18. Auf die Träger 27 kommt ein Boden 26 zu liegen. Oben kann die Form durch einen Deckel mit dem Verriegelungsmechanismus 21, 22, 23, 24 und 25 verschlossen werden, indem durch das Verschieben der Hebe123 die Riegel 24 durch die Löcher 25 in der Formwand hindurchstoßen. 30 ist der Faserstoff in dieser Form.
  • Will man dünne Platten herstellen, so versetzt man die Träger 27 nach oben. Auf diese Art und Weise ist es möglich, mit der gleichen Form Platten von verschiedener Dicke herzustellen.
  • Fig. 6 und 7 zeigen eine andere Formausführung, welche gestattet, in der gleichen Form mehrere Platten von gleicher oder verschiedener Dicke herzustellen.
  • Der Deckelverschluß kann gleich sein, wie bei der Form nach den Fig.3, 4 und 5. Zwischen dem Deckel und dem Boden sind beispielsweise drei Zwischenböden, welche distanziert werden durch die auswechselbaren Lineale, so daß mit dieser Form gleichzeitig vier Platten hergestellt werden können.
  • Bei der Form nach den Fig. 3, 4 und 5; 6 und 7 kann nach dem Öffnen des Deckels der ganze Forminhalt durch einen Druck auf den Formboden, welcher nur eingelegt ist, herausgenommen werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anlage zum Herstellen von Isolierplatten aus Fasermaterial in ununterbrochenem Arbeitsgang, gekennzeichnet durch eine zum Herstellen des Rohmaterials dienende Tränk- und Auspreßvorrichtung und eine zweietagige, zum Teil durch , eine Trockenkammer führende Fahrbahn, deren Etagen durch eine Hebevorrichtung miteinander verbunden sind, in welche eine Preßvorrichtung und eine Ausstoßvorrichtung für die Formlinge eingeschaltet ist und auf welcher die Formen einen endlosen Kreislauf beschreiben.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tränk- und Auspreßvorrichtung zum Herstellen des Rohmaterials aus einem Behälter (95) für das Bindemittel mit schräg aufwärts gerichteter überlaufswand (92) besteht, durch den das zu tränkende faserige Material mittels einer Fördervorrichtung (i oo, 10i, 104) hindurchgezogen und nach dem Tränken in den Füllrumpf (94) abgegeben wird.
  3. 3. -Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Preß- sowie die Heb- und Senkvorrichtung und die Ausstoßvorrichtung durch Kniehebel (140, 144 142, 55, 56, 57, 42, 43, 44) betätigt wird.
  4. 4. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen ohne Räder auf Rollen (14, 15) oder mit Rädern (1.2o) auf Schienen (ii, io) laufen, wobei gegebenenfalls das Einschieben der Formen in die- Tiöckenkammern durch gegenläufig bewegte Zahnstangen (i26, 127) erfolgt.
DE1930546643D 1929-03-28 1930-03-28 Anlage zum Herstellen von Isolierplatten aus Fasermaterial in ununterbrochenem Arbeitsgang Expired DE546643C (de)

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DE (1) DE546643C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752551C (de) * 1939-07-23 1953-02-02 Karl Schneider Vorrichtung zum Herstellen von Leichtbauplatten
DE1158891B (de) * 1959-08-10 1963-12-05 Fritz Homann Ag Vorrichtung zum Herstellen von Leichtbauplatten aus Faserstoffen
DE1231620B (de) * 1958-05-23 1966-12-29 King Ltd Geo W Kettenfoerderer fuer Lasttraeger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1231620B (de) * 1958-05-23 1966-12-29 King Ltd Geo W Kettenfoerderer fuer Lasttraeger
DE1158891B (de) * 1959-08-10 1963-12-05 Fritz Homann Ag Vorrichtung zum Herstellen von Leichtbauplatten aus Faserstoffen

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