CH440496A - Verfahren zur Herstellung neuer Monoazofarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Monoazofarbstoffe

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CH440496A
CH440496A CH1812366A CH1812366A CH440496A CH 440496 A CH440496 A CH 440496A CH 1812366 A CH1812366 A CH 1812366A CH 1812366 A CH1812366 A CH 1812366A CH 440496 A CH440496 A CH 440496A
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CH
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sep
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aminobenzene
acid
sulfonic acid
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CH1812366A
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Henri Dr Riat
Oesterlein Fritz
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/04Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring
    • C09B62/08Azo dyes
    • C09B62/085Monoazo dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung neuer     Monoazofarbstofe       Die vorliegende     Erfindung        betrifft        ein    Verfahren zur       Herstellung    neuer,     wertvoller    wasserlöslicher Monoazo-         farbstoffe,        dass    dadurch     gekennzeichnet    ist, dass     man          Diazoverbindungen    eines     Amins    der Formel  
EMI0001.0013     
    worin Q einen mindestens     eine        saure        wasserlö:

  slichma-          chende    Gruppe enthaltenden     aromatischen    Rest, m     eine     ganze     Zahl    von 1 bis 3, das eine X einen     Sulfonsäure-          rest    und das andere X     einen        Rest    der Formel     NH2       und n eine     ganze    Zahl von 1     bis    2 bedeuten, mit     Bar-          bitursiäure    kuppelt.  



  Die wertvollsten Farbstoffe entsprechen der Formel  
EMI0001.0030     
    worin R' einen     mindestens    eine saure     wasserlöshchma          chende        Gruppe        enthaltenden        Phenyl-,        Naphthyl-    oder       Anthrachinonrest        bedeutet.     



       Die    Kupplung     erfolgt        zweckmässig    in     neutralem     bis sehwach     alkalischem    wässerigem     Medium.     



  Die als Ausgangsstoffe     verwendeten    Amine     können     auf an sich üblichem Wege dargestellt werden, beispiels  weise durch Kondensation     eines        Amins    der Formel  
EMI0001.0050     
    mit     Cyanurchlorid    und     anschliessende    Kondensation des  erhaltenen     Dichlortriazinderivates        mit        einer    Amina-         benzoyl-aminobenzolsulfonsiäure,        in    ,schwach saurem  Medium,     beispielsweise        mit          5-(4'-Aminobenzoylanvino)

  -2-aminobenzol-          1        sulfans,äure,          4-(4'-Aminobenzoylamino)-2-aminobenzol     1     Jsulfonsäure,          5-(3'-Aminobenzoylamino)-2-aminobenzol-          1-s        f        f        onsäure,     oder mit     einem          N-(Aminophenyl)-N'-(aminosulfophenyl)        harns:

  toff,          beispielsweise        mit          N-(4-Aminophenyl)        N'-(4-amino-5        sulfophenyl)-          harnsboff,     so dass ein     Monochlortriazinderivat        entstehet.         Als Amine der Formel     Q-NH2    sind u. a. folgende  zu nennen:

    o-,     mm    und     p-Aminobenzolsulfonsäuren,     o-, m- und     p-Aminobenzolcarbonsäuren,          N-Alkyl        a;nilinsulfonsäuren,     insbesondere         Me,thylanilinsulfonsäuren    und       Äthylanilinsulfonsäuren,          Anilndisulfonsäuren    und     Sulfoanthranils.äure.       Weiterhin sind     1-Amno-4-(4'-    oder     3'-amnnophenyl-          amino)-anthrachinon-2,3'-    bzw.     -2,4'-d.sulfonsäuren    zu  nennen.  



  Die     erfindungsgemässen    Farbstoffe werden aus der       Reaktionslösung    vorteilhaft durch     Aussalzen    und     Fil-          trieren    möglichst schonend     :

  isoliert.    Die     filtrierten    Farb  stoffe können gegebenenfalls nach Zugabe von     Coupage-          mitteln    oder     Puffersubstanzen    getrocknet werden.     Die     Trocknung der durch     Filtration        isolierten    Farbstoffe er  folgt zweckmässig unter     vermindertem    Druck bei nicht  zu hohen     Temperaturen.    Durch     Zerstäubungstrocknung     kann man     in        gewissen    Fällen die     erfindungsgemässen     trockenen Präparate direkt,

   das heisst     ohne        Zwischen-          isolierung    der     Farhstoffe    herstellen.  



  Die erfindungsgemässen Farbstoffe     eignen    sich zum  Färben und Bedrucken der     verschiedensten    Materialien  faseriger Struktur,     beispielsweise    von Wolle, insbeson  dere aber von     Fasermaterial    aus nativer     Cellulose,     wie Leinen, und vor allem Baumwolle, oder von Mate  rialien aus     regenerierter        Cellulose,    wie     Kunstseide    oder  Zellwolle.

   Sie eignen sich besonders zum Färben nach  den     Ausziehverfahren,        können    aber auch nach den mo  dernen     Foulardfärbeverfahren        appliziert    werden, wobei  man zur Fixierung des     Farbstoffes    dem Färbebad     Alkali          zusetzt    oder das gefärbte Material     einer        alkalischen     Nachbehandlung unterwirft und     gegebenenfalls        eine          Hitzebehandlung        anschliesst.        Als.        Alkali;    kommen z.

   B.       Natriumcarbonat,        Natriumhydroxyd,        Tninatriumphos-          phat    usw.     in    Betracht.  



  Die so erhaltenen     Färbungen    und Drucke zeichnen  sich durch die     Reinheit    des Farbtones und durch die sehr  gute Wasch- und     Lichtechtheit    aus.  



       In    den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile,  sofern     nichts    anderes angegeben wird,     Gewichtsteile,       die Prozente     Gewichtsprozente,    und die     Temperaturen     sind in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  21,7 Teile     1-Aminobenzol-2-carbons@äure-4-sulfon-          säure    werden in 200 Teilen Wasser und 19 Teilen  30%iger     Natriumhydroxydlösu:ng    gelöst. Die neutrale  Lösung lässt man     in    eine eiskalte,     wässerige    Suspension  von 18,5     Teilen        Cyanurchlorid        bei    0-5  laufen.

       Innert     einer Stunde werden 100     Teeile        ln-Natriumhydroxyd-          lösung        zugetropft    bis der     pH-Wert    von 6,5 konstant  bleibt und     kein    freies:     Amin    mehr nachweisbar ist.

    Hierauf wird die neutrale     wässerige        Lösung    aus 30,7  Teilen     5-(4'-Aminobenzoylanuno)-2-arninobenzol-l-sul-          fonsäure    zugegeben und     einige        Stunden    bei 35-40      ge-          rührt,    wobei durch Zugabe von 100     Teilen        ln-Natriu,m-          hydroxydlösung    der     pH-Wert    von 5-6 gehalten wird.

    Nach beendeter     Kondensation    wird die sekundäre     Kon-          densationslösung    nach üblicher Methode     diazotiert    und  die     Diazoverbindung    zu einer Lösung aus 12,8 Teilen       Barbitursäu.re,    200     Teilen    Wasser und 30     Teilen     30 %     ige.r        Natriumhydroxydlösung    zugegeben und ausge  kuppelt.

   Durch Zugabe     einer    2 % des Volumens der  so erhaltenen Lösung     entsprechenden    Menge Natrium  chlorid wird der     Farbstoff    ausgefällt,     abfiltriert    und bei  60-70  getrocknet.  



  Er färbt     Cellulose    in reinen,     grünstichig    gelben  Tönen.  



  Man erhält praktisch den     gleichen        Farbstoff,    wenn  man aus     Cyanurchlorid    und, der     5-(4'-Anünobenzoyl-          amino)-2-aminobenzol-l-sulfonsäure        erhaltene        primäre          Kondensationsprodukt        dianotiert,    auf     Barbitursäure    kup  pelt und den erhaltenen     Dichlortriazinmonoazofarbs:toff          mit        1-Aminobenzol-2-carbonsäure-4-sulfonsäure    bei 40   kondensiert.  



  Setzt man anstelle von     1-Aminobenzol-2-carbon-          säure-4-sulfonsäure    die     äquimolekulare    Menge einer     in     Spalte 1 der nachfolgenden Tabelle     aufgeführten    Ver  bindung,     anstelle    von 5-(4'     Amino-benzoylamÜno)-2-          aminobenzol-l-sulfonsäure    die     äquimolekulare    Menge  der entsprechenden     in    Spalte     1I    aufgeführten Verbin  dung     ein,

      kuppelt auf     die        in    Spalte     III    genannte Kupp  lungskomponente und verfährt sonst in analoger Weise,  erhält man einen     Farbstoff,    der     Cellu:lose    in der in  Spalte IV     angegebenen    Nuance anfärbt.

    
EMI0002.0149     
  
    <U>I</U> <SEP> 1I <SEP> IIl <SEP> Iv
<tb>  1-Aminobenzol-3-sulfonsäure <SEP> 5-(4'-Aminobenzoylamino)- <SEP> Barbitursäu:re <SEP> grünstichig <SEP> gelb
<tb>  2-aminobenzol-l-sulfonsäure
<tb>  1-Aminobenzol-2,5-disulfonsäure <SEP>   <SEP>   <SEP>  
<tb>  2-Naphthylamin-4,8-disulfons:äu,re <SEP>   <SEP> Iminobarbitursäure <SEP> gelb
<tb>  1-Aminobenzol-4-sulfonsäure <SEP> 4-(4'-Aminobenzoylamino)- <SEP> Barbitursäuxe <SEP> grünstichig <SEP> gelb
<tb>  2-aminobenzol-l-sulfonsäure
<tb>  1-Aminobenzol-2,5-disulfonsäure <SEP> 5-(3'-Aminobenzoylamino)- <SEP> @ >
<tb>  2-aminobenzol-l-sulfonsäure
<tb>  1-Aminobenzol-2-sulfonsäure <SEP>   <SEP> Cyanbarbitursäure <SEP> gelb
<tb>  2-Naphthylamin-3,6,8-trisulfon- <SEP> 4-(3'-Aminobenzoylamino)- <SEP> Barbitursäu:

  re <SEP> > 
<tb>  säure <SEP> 2-aminobenzol-l-sulfonsäure       <I>Beispiel 2</I>  21,7     Teile        1-Aminobenzal-2-carbonsäure-4-sulfon-          säure    werden in 200 Teilen Wasser und 19     Teilen       30 %     iger        Natnumhydroxydlösung    gelöst: Die     neutrale     Lösung lässt man in eine eiskalte, wässerige     Suspension     von 18,5 Teilen     Cyanurchlorid    bei 0-5  laufen.

   Im      Laufe von     einer    Stunde     werden    100     Teile        n-Natrium-          hydroxydlösung        zugetropfit,    bis der     pH-Wert    von 6,5  konstant     bleibt    und     kein        freies        Amin    mehr nachweisbar  ist.

   Hierauf wird die neutrale     wässerige        Lösung    von  32,2 Teilen     N-(4-Aminophenyl-)-N'-(4'-amino-3'-sulfo-          phenyl)-harnstoff        zugegeben    und     vier    Stunden     bei    35  bis 40      gerührt,    wobei     durch    Zugabe von 100     Teilen          n-Natriumhydroxydlösung        der        pH-Wert    bei 5-6     gehal-          tnen    wird.

   Nach     beendeter    Kondensation wird     die    sekun  däre     Kondensationslösung    nach     üblicher    Methode     di-          azotiert    und die     Diazoverbindung    zu einer Lösung aus  12,8 Teilen     Barbitursäure,    200,     Teilen        Wasser    und 30    Teilen 30 %     iger        Natriumhydroxydlösung    zugegeben und  ausgekuppelt.

   Durch Zugabe     einer    15 % des Volumens  der     @so        erhaltenen    Lösung     entsprechenden    Menge     Na-          triumchlorid    wird der Farbstoff     ausgefällt,        filtriert    und  bei 60-70  getrocknet.  



  Es färbt     Cellulose    in     gelben    Tönen.

Claims (1)

  1. P A'TPXTT <B>A</B> XTCP7? <B>T</B> TrT-T Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man Diazoverbindungen eines. Amins der Formel EMI0003.0058 worin Q einen mindestens eine saure was serlöslichma- chend'e Gruppe enthaltenden aromatischen Rest, m eine ganze Zahl von 1 bis 3,
    das eine X einen Sulfonsäure- rest und das andere X einen Rest der Formel NH2 und n eine ganze Zahl von 1 bis 2 bedeuten, mit Bar bitursäure kuppelt.
CH1812366A 1963-01-10 1963-01-10 Verfahren zur Herstellung neuer Monoazofarbstoffe CH440496A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN119661602A (zh) * 2024-12-13 2025-03-21 湖南省中医药研究院 一种含有偶氮苯基和二茂铁基的小分子单体及其合成方法和用途

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN119661602A (zh) * 2024-12-13 2025-03-21 湖南省中医药研究院 一种含有偶氮苯基和二茂铁基的小分子单体及其合成方法和用途
CN119661602B (zh) * 2024-12-13 2025-10-10 湖南省中医药研究院 一种含有偶氮苯基和二茂铁基的小分子单体及其合成方法和用途

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