CH437367A - Antrieb für die Heberwalze von Bogenrotations-Druckmaschinen - Google Patents

Antrieb für die Heberwalze von Bogenrotations-Druckmaschinen

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CH437367A
CH437367A CH1217264A CH1217264A CH437367A CH 437367 A CH437367 A CH 437367A CH 1217264 A CH1217264 A CH 1217264A CH 1217264 A CH1217264 A CH 1217264A CH 437367 A CH437367 A CH 437367A
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CH
Switzerland
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roller
lifter
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lifter roller
sheet
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Application number
CH1217264A
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English (en)
Inventor
Johne Hans
Original Assignee
Planeta Veb Druckmasch Werke
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/14Applications of messenger or other moving transfer rollers

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description


      Anhieb    für     die        Heberwalze    von     Bogenrotations-Druckmaschinen       Die Erfindung bezieht sich auf einen Antrieb für die       Heberwalze    von     Bogenrotations-Druckmaschinen,    wel  cher die Pendelbewegung der     Heberwalze    mittels eines       exzentergesteuerten    Gelenkviereckes erzeugt und bei  dem die     Heberwalze    in schwenkbar auf der     Heberwalze     angeordneten Hebeln gelagert ist, die durch einen  Schwinghebel bewegt werden.  



  Die elastische Umkleidung der     Druckwalzen,    insbe  sondere der     Heberwalzen,    unterliegt mannigfaltigen  physikalischen und chemischen Einflüssen. Je nach der       Intensität    und Art     der        Beanspruchungen        verschliessen,     quellen oder     verspröden    diese elastischen     Umkleidungen.     Die hohen Herstellungskosten dieser Walzen erfordern,  dass die unbrauchbar gewordene Oberfläche durch  Überschleifen wieder nutzbar gemacht wird.  



  Bei     Heberwalzen    wirkt sich ein derartiges über  schleifen so aus, dass der Pendelweg, welcher gleich dem  Zwischenraum von Doktorwalze und Übernahmewalze  plus einer elastischen     überdrücku,ng    nach beiden ge  nannten Walzen etwa 0,5 mm gross ist, um das Mass  der Durchmesserverringerung grösser werden muss.  



  Die bekannten Antriebe für die     Heberwalze    haben  deshalb bei einer     Heberwalze    mit Originaldurchmesser  zwischen Kurvenrolle und unterer Rast der Kurven  scheibe etwa 2 mm Luft, die dadurch zustande     kommt,     dass die     Heberwalze    bereits vor Erreichen der unteren  Rast an der     Doktorwalze    anliegt, was etwa     i/4    des  Gesamthubes der Kurvenscheibe entspricht.  



  Wird eine     überschliffene        Heberwalze    eingesetzt, so  kann der :dadurch entstehende grössere Pendelweg da  durch ausgeglichen werden, dass die Kurvenrolle durch  die vorgegebene Luft entsprechend länger auf der Kur  venscheibe abrollen kann. Diese bekannte Artdes Aus  gleiches :der Durchmesserdifferenz der     Heberwalze    wirkt  sich jedoch sehr ungünstig auf die Funktionsgüte des  gesamten     Hebersystems    und den Verschleiss des Heber  schaltgetriebes aus, indem das Anlegen der     Heberwalze     an die     Doktorwalze    stossartig erfolgt, ebenso das Ab  heben.

   Die ungünstigsten Betriebsverhältnisse treten da  bei     im        Originalzustand    der     Heberwalze    ein, da hier der    kleinste Pendelweg zurückgelegt wird und damit die  Kurvenrolle den kleinsten Wegbetrag dem Bewegungs  gesetz der     Kurvenschevb#e    von der oberen Rast zur  unteren Rast erfolgt.

   Die Pendelgeschwindigkeit der       Heberwalze    - sie beträgt beim     Anlegen    an ,die     Doktor-          walze    etwa     8/1o    der     maximalen        Pendelgeschwindigkeit     und     wird        nahezu    in der     Zeit    t=o auf den     Wert        v=o     verzögert bzw. wird beim Abheben die     Heberwalze        in     der Zeit t=o auf     v=8/lo    V max.     beschleunigt    - verur  sacht die auftretenden Stösse.

    



  Da diese Stösse quadratisch mit der Geschwindig  keit anwachsen, sind derartig ausgebildete Antriebe für  moderne     Bogenrotations-Offsetmaschinen,    die 7000       Bogen/St.    und mehr im Dauerbetrieb leisten, nicht mehr  einsetzbar. Ebenso setzen -derartig ausgebildete Antriebe  dem Nachschleifen der     Heberwalze    eine sehr enge  Grenze, (nur etwa 1 mm möglich) da eine grössere  Differenz eine Erhöhung der vorgegebenen Luft be  dingen und damit die Betriebsverhältnisse weiter ver  schlechtern würde, obwohl die elastische Umkleidung  eine weitaus grössere Durchmesserdifferenz zulässt.  



  Es ist eine Einstellvorrichtung für die     Heberwalze     bekannt, die sich dadurch kennzeichnet, dass eine     Nok-          kenscheibe    auf einem Träger der     Heberwalze    angeord  net ist und ihre axialen und verschieden hohen Nocken  fiächen mit einem Antriebsorgan der     Heberwalze    und  am Maschinengestell angeordneten     Anschlägen    zusam  menwirken und damit die Einstellung der     Heberwalze          bestimmen.     



  Diese     Einrichtung    ist konstruktiv aufwendig gelöst  und     ihre    Funktion von drei     Stellorganen    abhängig. Da  durch ist eine den Gegebenheiten entsprechende     gleich-          mässige    Einstellung nicht mit Sicherheit gegeben; son  dern vom Gefühl des Einstellenden mehr oder weniger  abhängig.  



  Weiterhin ist eine     Farbheber-Vorrichtung    bekannt,  bei ;der der Heber noch     während    der Schaltbewegung  des Doktors von     dieser    abgehoben wird. Dies soll die  Bildung einer Farbwulst an der Berührungsstelle der       Heberwalze    am Doktor     verhindern.        Eine    Veränderung      des Pendelweges der     Heberwalze    kann mit dieser Ein  richtung nicht erreicht werden.  



  Durch eine andere bekannte Vorrichtung ist die  Verstellung des Weges der     Heberwalze    zwischen     Duk-          tor-    und     Farbauftragwalze    dadurch vorgesehen, dass  die     Heberwalze    in Schienen gelagert ist, die in Führungs  stücken hin- und     hergleiten,    wobei     letztere    auf der die  Schienen     bewegenden    Welle schwenkbar     gelagert    und in  die jeweilige gewünschte Stellung feststellbar sind.

   Diese  geradlinige Bewegung der     Heberwalze    kann die Anlage  nur durch Arbeiten der Kurve in die Feder erzielen, wo  durch ungleiche     Anpr        ssdrucke    an den Walzen ent  stehen.  



  Es ist auch bekannt, die     Heberwalzenbewegung    ge  genüber der     Farbkastenwalze    durch zwei auf einer ge  meinsamen Achse angeordnete, zueinander verstellbare  umlaufende Kurven zu steuern, auf denen .eine mit der       Heberwalze    verbundene Rolle gleitet. Die eine der bei  den Kurven wird     durch    eine Spindel verstellt, die in der  Tragspindel der beiden Kurven gelagert ist, so dass die  Breite des Farbstreifens auch während des Betriebes  eingestellt werden kann.  



  Auch hier kann eine Veränderung des Pendelweges  der     Heberwalze    mit     dieser        Einrichtung        nicht        erreicht          werden.     



  Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die  genannten Nachteile .dadurch zu beseitigen, dass ein  funktionssicheres und dabei     unkompliziertes    Einstellen  des     erforderlichen    Pendelweges der     Heberwalze,    auch  bei verändertem Durchmesser derselben, gegeben ist und  dabei der Stoss im kritischen Punkt der Pendelbewegung  der     Heberwalze    - Anlegen bzw. Abheben der Heber  walze zu     Duktorwalze    wie     übernahmewalze    - wesent  lich verringert wird.  



  Erfindungsgemäss ist die Lösung der gestellten Auf  gabe dadurch erreicht,     ,dass    der     mit    dem Exzenter     zu-          sammenwirkende        Rollenhebel.    mit     einer    kreisbogenför  migen     Kulisse    versehen ist, in der der     Gelenkbolzen    der  den Rollenhebel mit dem Schwinghebel verbindenden  Koppelstange verstellbar gelagert ist, und dass der Ra  dius der Kulisse gleich ist der Länge (R) der Koppel  stange.  



  Eine     Durchmesserdifferenz    der     Heberwalze    kann  dadurch ausgeglichen werden, indem der Hebelarm ver  längert wird. Durch die Ausbildung der     Kulissen    kann  der Ausgleich sowohl zur     Übernahmewalze    als auch  zur     Duktorwalze    hin zu gleichen Teilen     erfolgen,    was  ein bequemes und unkompliziertes Einstellen des er  forderlichen Pendelweges gewährleistet.  



  Da zur einwandfreien Funktion der     Heberwalze     notwendig ist, dieselbe während der Anlage an beiden  genannten     Walzen    um etwa 0,5 mm elastisch zu     über-          drücken,    kann die     Heberwalze        vorteilhafterweise    beide       Walzen    um eine diesen Betrag entsprechende Wegdiffe  renz früher     berühren,    als     die        Kurvenrolle    die jeweilige  Rast erreicht.  



  Beim Abheben kann .dieser Vorgang umgekehrt ab  laufen. Dieser kritische Punkt in der Pendelbewegung  der     Heberwalze    - Punkt des Anlegers bzw.     Abhebens     der     Heberwalze    - kann durch die     Ausbildung    des An  triebes :der     Heberwalze,    zur     Duktorwalze    ebenso wie  zur     Übernahmewalze    nur noch etwa     1/1z    des Gesamt  hubes von der Rast .der Kurvenscheibe entfernt sein.

    Diesen Umstand nutzend, kann eine weitere Verbesse  rung dadurch erzielt werden, dass der Wegverlauf des  Anstieges c sowie Abstieges d der Kurvenscheibe einem       symmetrischen        Bewegungsgesetz    entspricht, welches aus    einer Geraden mit Übergangsbogen einer geneigten     Si-          nuskurve    bestehen     kann.     



  Dieses Bewegungsgesetz kann einen äusserst flachen  Anstieg der Geschwindigkeit haben und durch die Ver  lagerung der kritischen Punkte auf etwa     1/l2    des Ge  samthubes von der Rast entfernt, kann diese geringe  Geschwindigkeit auch im kritischen Punkt der     Duktor-          walze    wirksam werden.  



  Insgesamt kann durch die Verringerung der     An-          legegeschwindigkeit    der     Hebierwalze    an die     Duktorwalze     die dabei durch die Massenkräfte entstehende     Stoss-          wirkung    auf etwa 25 % verringert werden, und     gleiche     Betriebsverhältnisse     können    zwischen     Duktorwalze/He-          berwalze    und     17bernahmewalze/Heberwalze    geschaffen  werden.  



  Weitere Vorteile sind, dass durch die Ausbildung  der     Kulissenbahn    als Langloch ein stufenloser Ausgleich  der Durchmesserdifferenz der     Heberwalze    möglich sein  kann und dass es ohne Beeinträchtigung der Betriebs  verhältnisse möglich sein kann, durch eine entspre  chende     Kulissenbahnlänge    die mögliche Durchmesser  differenz der elastischen Umkleidung der     Heberwalze     voll auszunutzen.  



  Der Antrieb der     Heberwalze    ist durch die Zeichnung  an einem Ausführungsbeispiel erläutert und zeigt in  schematischer Darstellung eine Seitenansicht des An  triebes.  



  Die Wirkungsweise     ist    folgende:  Auf der Kurvenwelle 1 ist der Exzenter 2 angeord  net,     dessen        Wegevexlauf    sich im     Anstieg    c und Abstieg d  durch die Geraden 3, 3' und die geneigten     Sinuskurven     4., 4'     bildet.    Auf dem Drehpunkt 5 ist der Rollenhebel 6  gelagert; dieser trägt im Abstand a vom Drehpunkt 5  die bogenförmige Kulisse 10 mit dem Langloch 10'.       Der        I#',ulissenbahnbogen    entspricht dem Radius R in  der Länge der Koppel 12.

   Die Anlage der     Kurvenrolle     7 des Rollenhebels 6     sichert    die Druckfeder 9 über die  Führungsstange 8, die     gelenkig    mit dem Rollenhebel 6  am Drehpunkt 8' verbunden ist. In der Kulisse 10 ist  verstell- und feststellbar der Drehpunkt 11 der Koppel  stange 12 angeordnet.  



  Sie stellt am Drehpunkt 13 die     Verbindung    mit dem  Schwinghebel 14 her.  



  Letzterer ist auf dem Drehpunkt 20 sitzend über die  Gabel 15 und den Führungskolben 16     mittels    beid  seitiger Druckfedern 17 mit dem ebenfalls auf dem  Drehpunkt 20 gelagerten doppelarmigen Schwinghebel  18/18' kraftschlüssig verbunden. In den Lagern 19 des  Schwinghebels 18/18' ist die     Heberwalze    21 gelagert.  Den     Ausschlagweg    ,der     Heberwalze    21 begrenzt einer  seits die     Duktorwalze    22 und anderseits die     über-          tragungswalze    23.  



  Die Regulierung des erforderlichen Ausschlages der       Heberwalze    21 wird durch Verstellendes Drehpunktes 11  in der     Verstellbahn    10 innerhalb ihrer Länge e vorge  nommen, so dass durch     entsprechende    Verlängerung  oder Verkürzung des Armes a bzw.     a+e    am Rollen  <B>hebel</B> 6 der jeweils     erforderliche    Pendelweg von     der          Duktorwalze    22     zur    Auftragwalze 23 erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antrieb für die Heberwalze von Bogenrotations- Druckmaschinen, welcher die Pendelbewegung der He berwalze mittels eines exzentergesteuerten Gelenkvier- eckes erzeugt und bei dem die Heberwalze in .schwenk bar auf der Heberwalze angeordneten Hebeln gelagert ist, die durch einen Schwinghebel bewegt werden, da- durch gekennzeichnet, dass der mit dem Exzenter (2) zusammenwirkende Rollenhebel (6)
    mit einer kreisbogen- förmigen Kulisse (10) versehen ist, in der der Gelenk bolzen (11) der den Rollenhebel mit dem Schwinghebel (14) verbindenden Koppelstange (12) verstellbar ge lagert ist, und dass der Radius der Kulisse (10) gleich ist der Länge (R) der Koppelstange (12). UNTERANSPRUCH Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Kulisse (10) eine die Durchmesserdifferenz der Heberwalze (21) ausgleichende Länge (e) hat und dass der Exzenter (2) im Auflaufteil (c) und im Ablauf teil (d) aus einer Geraden sowie aus einem sinusförmigen übergangsbogen (4, 4') besteht.
CH1217264A 1964-04-09 1964-09-18 Antrieb für die Heberwalze von Bogenrotations-Druckmaschinen CH437367A (de)

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SE (1) SE306331B (de)

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SE306331B (de) 1968-11-25
AT258971B (de) 1967-12-27

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