CH433264A - Verfahren zur Herstellung von substituierten Äthanolaminen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von substituierten Äthanolaminen

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CH433264A
CH433264A CH34163A CH34163A CH433264A CH 433264 A CH433264 A CH 433264A CH 34163 A CH34163 A CH 34163A CH 34163 A CH34163 A CH 34163A CH 433264 A CH433264 A CH 433264A
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aza
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dimethyl
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CH34163A
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Mervyn Osbond John
Charles Wickens James
Original Assignee
Hoffmann La Roche
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07D303/00Compounds containing three-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
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    • C07D303/04Compounds containing oxirane rings containing only hydrogen and carbon atoms in addition to the ring oxygen atoms
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von substituierten Athanolaminen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 1, 5-disubstituierten 3-Aza-pentan-1  an. der Focaiel   
EMI1.1     
 wann   R    und R1 Wasserstoff oder Methyl bedeuten und R2, R3 und R4 gleich oder verschieden sein k¯nnen und Wasserstoff, Hydroxy, Methoxy oder ¯thoxy bezeich  nen,    und   von.    in 3, 4-Stellung des Cyclohexanringes dehydrierten Darivaten davon, sowie von deren SÏureadditionssalzen.



   Das erfindungsgemÏsse Verfahren ist dadurch ge  khne,      t,      d'as,    ein Keton der Formel
EMI1.2     
 in der X Chlor oder Brom bezeichnet, oder ein entsprechendes 3,   4-Dehycko-Demivat davon    entweder als solches oder nach Reduktion der Oxo  gruptpe    zur Hydroxygruppe unter Bildung der entspre  chardon      nanan    Halogenhydrine und nach erfolgter Dehydrohalogenierung dieser Halogehydrine die so   oral-    tenen 1-EpoxyÏthyl-verbindungen der Formel
EMI1.3     
 bzw.

   die entsprechenden 3, 4-Dehydro-Derivate davon miit einem ArylÏthylamin der Formel
EMI1.4     
 worin   R2',    R3' und R4' unabhÏngig voneinander f r
Wasserstoff, Methoxy-, ¯thoxy- older Benzyloxylgruppen stehen, kondensiert wird, worauf das Kondensationsprodukt, so fern es ein 3-Aza-pentanon-(1) ist, katalytisch zum entsprechenden 3-Aza-pentanol-(1) reduziert wird und von dem so erhaltenen 1,5-disubstituierten 3-Aza-pentanol-(1) eventuell vorhandene Benzylgruppen abgespalten werden. Gew nschtenfalls werden die erhaltenen Produkte in SÏureadditionssalze  bergef hrt.



   Die Cyclohexenylketone der Formel H k¯nnen mit Hilfe einer Diels-Alder-Kondensation aus   Butadien- (1,    3) oder entsprechend substituiertem Butadien-(l,3) und   1,    4-Dichlor-butanon- (2)   odeur      1,    4-Dibrom-butanon-(2) hergestellt werden.



   Die Cyclohexylketone dar Formel II k¯nnen dadurch hergestellt werden, dass man ein HexahydrolbenzoesÏurehalogenid oder ein entsprechend methylsubstituiertes Derivat davon mit Diazomethan behandelt und das erhal tene Diazomethylketon anschliessend einer Behandlung mit Chlorwasserstoff oder Bromwasserstoff unterwirft
Die erfindungsgemÏss durchzuf hrende Reduktion   aines    Ketons dar   Formel    II kann   z.      B.      mit hile    von Kaliumborhydrid in ¯thanol (zweckmÏssigerweise in Gegenwart gesÏttigter Natriumbicarbonatl¯sung bei 0   b3s      5 )      ioidrr    mit Hilfe von Aluminiumisopropylat in Isopropanol durchgef hrt werden. Die Anwendung des letzteren Reduktionsmittel ist bevorzugt.

   Die entstandenen Halogenhydrine sind neue Verbindungen.    fDie    Dehydrohalogenierung kann z.   B.      diemmassen    stattfinden, dass man das Reduktionsprodukt mit einer verd nnten alkoholischen Alkalimetallhydroxydl¯sung bei niedriger Temperatur behandelt. Eine geeignete Weise besteht z. B. darin, dass man eine L¯sung des Reduktionsproduktes in Methanol mit einer verd nnten L¯sung von Kaliumhydroxyd in Methanol bei einer Temperatur unterhalb 0¯ reagieren lÏsst. Die Dehydrohalog, genierungsprodukte sind, mit Ausnahme von 1-Epoxy  ätihyl-. cycl'ahexen-    (3)   unid    1-EpoxyÏthyl-cyclohexan, neue   Verbmdungen.   



   Die Kondensation der 1-EpoxyÏthyl-Verbindung mit dem An dar   Formel    III wird zweckmÏssigerweise in Gegenwart eines Kondensationsmittels bei etwa 20¯ durchgef hrt. Geeignete Kondensationsmittel sind z. B.



  Natriumhydroxyd, Natriumacetat oder Natriumcarbonat.



  Es ist angezeigt, Natriumhydroxyd als Kondensationsmittel zu verwenden und bei einer Temperatur von etwa 20¯ zu arbeiten. Auch kann die Kondensation erw nsch  .    nfalls in einer StickstoffatmosphÏre durchgef hrt werdem. Die Kondensation findet auch statt durch Erhitzen der EpoxyÏthylverbindungen mit   dem    der Formel III.



   Um zu den Verfahrensprodukten zu gelangen, kann, wie gesagt, auch ein Keton der Formel II direkt mit dem Amin der Formel III kondensiert und das Kondensationsprodukt anschliessend katalytisch reduziert werden.



  Die   Kondensationkanndadurchbefwirikt'wecdem,dass    man die gsmaterialien beispielsweise bei tiefer Temperatur mischt, z. B. bei-20¯. Es ist bevorzugt, 2 Mol Amin auf 1 Mol Keton zu verwenden und die   Reaktion m einfem Lösungsmittel vor sich gehen    zu lassen. Zuir : anschliessenden katalytischen Reduktion ist die Anwendung von Raney-Nickel geeignet; man arbeitet damit zweckmÏssigerweise bei 20¯ und unter AtmosphÏrendruck.



   In einer Zusatzreaktion k¯nnen Cyclohexenyl-Verfahrensprodukte oder Salze davon auf katalytische Weise zu den entsprechenden Cyclohexylverbindungen bzw. deren Salzen reduziert werden. Ein geeigneter Katalysator f r solch eine Reduktion ist z. B. Palladiumkohle.



   Ist die Herstellung von (Hydroxyphenyl-aza-pentan
1-olen beabsichtigt, kann man entsprechend einer Verfahrensvariante der vorliegenden Erfindung von einem Amin der Formel III ausgehen, worin anwesende Hydroxylgruppen am Phenylnest durch Benzylierung gesoh tzt sind. Nach erfindungsgemÏss durchgef hrter Kondensation und Reduktion werden die Produkte anschliessend, vorzugsweise katalytisch, debenzyliert.



   Die Verfahrensendprodukte k¯nnen in Salze  bergef hrt werden, z. B. durch Behandlung der Basen mit den  blichen anorganischen SÏuren die SalzsÏure, BromwasserstoffsÏure, SchwefelsÏure, oder mit den  blichen orgamischen SÏuren, wie WeinsÏure, CitronensÏure usw.



   Die Verfahrensprodukte besitzen hypotensive Eigenschaften, und k¯nnen deshalb als Heilmittel in Form pharmazeutischer PrÏparate Verwendung finden, welche si, oder   e      Salve    in   Mischfang    mit   aines      fUr    die   tenter-ale      one    parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen, organischen oder anorganischen inerten   Träger-      m,    aterial enthalten. Die pharmazeutisohen PrÏparate k¯nnen in tester Form oder in fl ssiger Form vorliegen. Sie können auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten.



   Beispiel 1 a)   1-(2'-Chlor-l'-hydroxy-äthylj-3,      4-dimetSyl-       cyclohexen- (3)   
In einem m 10-Liter-Rundkolben mit R hrer, Pulvertrichter und Thermometer gibt man 5   Llter      Athylialko-      thiol,    3 Liter gesÏttigte   Natri. umbicarbonatt. ösung unjd      746,    72 g 1-Chloracetyl-3,4-dimethyl-cyclohexen-(3). Die Mischung wird unter krÏftigem R hren in einem Eisbad bis 5¯C gek hlt Anschliessend gibt man portionenweise   tuber    eine Zeitspanne von 3   Stundssjn    1. 18, 69 g (2, 2 Mol) Kaliumborhydrid zu.

   AnfÏnglich steigt die Temperatur mach   jelder    Zugabe bis zu 10¯ Die Mischung wird anschliessend weitere 2 Stunden bei 5¯ ger hnt und bei dieser Temperatur während 16 Stunden stehengelassen.



  Anschliessend wind filtrient, der R ckstand zweimal mit ¯thylalkohol ausgewaschen und der Alkohol bei Wasserbadtemperatur im Vakuum entfernt. Zum R ckstand gibt man   2    Liber   Wasser, wonauif man zwecks Extraktion    des Produktes 3 mal mit 650 ml ¯ther assch ttelt. Die vereinigten ¯therextnakte wÏscht man zweimal mit je 200 ml Wasser, dann wird die Ïtherische Phase abgetrennt,  ber Natriumsulfat getrocknet, filtrient und im Vakuum eingeengt. Der R ckstand wird einer fraktionierten Hochvakuumdestillation bei 0,7-1,0 mm/Hg unterworfen, wobei die Fraktion, welche bei einer Badtemperatur von 140-160¯  berdestilliert (Temperatur im Kolben 103-118¯), aufgefangen wird.

   Die Ausbeute be .   tnägt 612 : g    (81, l%) eines Produktes vom Siedepunkt   92-94 /0,      075    mm ;   n,"D    =   1,    5037.



   Das gleiche Produkt kann auch wie folgt erhalten   we, rdien    :
In   Eanen    n 2-Liter-Vierhalsrundkolben, welcher mit    107,    25 g (0, 525 Mol) Aluminiumisopropylat in einem Liter trockenen Isopropylalkoholes beschickt ist, werden unter Rühren, wÏhrend   crawla    5   Mimu. ten bei einer Tem-      pieu,    tur von 1-10¯ 93, 37 g (0, 5 Mol) 1-Chloracetyl-3,4dimethyl-cyclohexen-(3) zugegeben. Restliches Keton wind mit   200      mA    Isopropanol nachgewaschen. Die Mischung wird dann zum Siedepunkt gebracht(Ílbadtempenatur 120¯)und wÏhrend 20 Minuten unter R ckfluss gehalten. Dann k hlt man schnell mit Eiswasser zu etwa 25¯.

   Anschliessend entfernt man etwa 600-700 ml Isopropanol im Vakuum bei einer Wasserbadtemperatur von 40-45¯ Der R ckstand wird auf eine Mischung von Eis, Wasser und 150ml konzentrierter SalzsÏure gegossen, wobei krÏftig ger hrt wird.Das Produkt wird anschlies . send 3   mat    mit je 500   nl    ¯ther extrahiert.

   Die kombinierten ¯therextrakte wÏscht man zweimal mit je 200ml Wasser und trocknet sie anschliessend  ber Natrium  s'ulfatt.    Nach   Enttfecntung    des   AtnacsimVakmumdastil-    lient man den R ckstand bei einem Druck von 0,8-1 mm   Hg    bei einer Badtemperatur von etwa 145-155¯(Innentemperatur 102-116¯) ;

   Ausbeute 86, 71 g (91,   9  /o).       b)    EpoxyÏthyl-3, 4-dimethyl-cyclohexen- (3)    In'emnen 5-Litar-RmdfMben mit Rünner, Tharmo      matar    und Tropfrichter gibt man 900 ml Methanol und 613, 3 g (3, 25 Mol) 1-(2'-Chlor-1'-hydroxy-Ïthyl)-3,   4-    dimethyl-cyclohexen- (3).   Zu diaaer Lösung, wal. d ! ie in    einem Eis/Kochsalzbad zu einer Temperatur von-15¯ abgek hlt worden ist, gibt man eine L¯sung von 214, 5 g (3, 25 Mol) 85%iger Kalilauge in 2 Liter Methanol unter langsamem R hren wÏhrend 21/2 Stunden. Die Mischung wind weiterhin während 2 Stunden bei 0¯ ger hrt und während 16 Stunden bei   5  stehengelassen. Ausgeschie-    denes Kaliumchlorid wird durch Filtrierung und Aus  waischen mit Methanol Entfernt.

   Der groaste Teil des      Méthanols    wird anschliessend auf dem Wasserbad    (35-40 ) im Vakmum'entssernt. Zum Rückstand gibt man    anschliessend 1, 5 Liter Wasser, worauf die Mischung 3 mal mit je   650mlÄtherextrahierwird..Diekombi-    nierten ¯therextrakte werden zweimal mit je 400 ml Wasser gewaschen, abgetrennt und  ber Natriumsulfat getrocknet, wonach der ¯ther unter reduziertem Druck abdestilliert wird. Der   Rückataimd    wird   fraktioniiert    de   stiilNeKt, wobei die Fraktion'aufgefangen wimd, welche      untel      eiaem    Druck   vom 12    mm bei einer Badtemperatur von 130-140  (Innentemperatur 102-108 )   überdestil-      Me'Dt.

   Man efihätt so 426, 06. g    (86, 1  /o) eiines Proiduktes vom Siedepunkt 95-98¯/10 mm; n20D = 1,   4807.    c) 1-[3',4'-dimethyl-cyclohexen-(3')-yl]-5-(3',4'-dimeth   oxyphenyl)-3-aza-peníanol-(1)-hydrochlorid   
Ein   1-Liter-D@eihalsrundkolben wird mit    260, 4 g   (1,    32 Mol) (3, 4-Dimethoxy-phenyl)-Ïthyl-amin, 182, 64 g (1, 20 Mol) 1-EpoxyÏthyl-3, 4-dimethyl-cyclohexen-(3) und 144 ml 2 n Natronlauge beschickt. Die Mischung wird d   user    Stickstoff bei 20¯ wÏhrend 90 Stunden gut   ger h@t.    600 ml Wasser   cardan    alsdann   zn    der dicken farblosen Paste, gegeben, worauf das Produkt mit 3 mal 1 je   500    ml ¯ther extrahiert wird.

   Die ¯therextrakte werden einmal mit Wasser gewaschen und dann  ber Na , triumsulfat getrocknet. Auch diese Operationen werden unter StickstoffatmosphÏre durchgef hrt. Der ¯ther wird   berna.    im Vakuum auf einem Wasserbad bei 20-25¯ entfert. Der farblose teilweise feste R ckstand wird in 250 mil   Methanol gelöst umd unter Rühran. und    unter StickstoffamosphÏre bei 0¯ C mit etwa 250 ml einer ätherischen Chlorwasserstoffl¯sung (¯ther gasÏttigt mit Chlorwasserstoff bei 0¯ C) versetzt. Zur gleichen Zeit werden getrennt dazu 300 ml ¯ther in das gleiche ReaktionsgefÏss zugegeben, um das R hren zu erleichtern.   tuber Nacht wird das Gemisch bed 0  C gehialtan. Danach    filtriert man das Hydrochlorid ab und wäscht es mit   250    ml ¯ther aus.

   Der feste Filterr ckstand wird trokken gesaugt, dann in 1200 ml 2 n SalzsÏure suspendiert und das ganze Gemisch unter StickstoffatmosphÏre bei 20  C während 30 Minuten gerührt. Der sich abschei  dende Festajnteil wird aMUtriert und    im Vakuum während mehrerer Tage bei 20¯  ber Phosphorpentoxyd   ge,    trocknet. Das getrocknete Produkt gibt man dann als Ganzes unter R hren zu 3600 ml siedendem Isopropylalkohol. Das Salz l¯st sich schnell und die L¯sung wird unverz glich noch in heissem Zustande durch einen Faltenfilter filtriert. Das klare gelbe Filtrat lässt man nun bei 0  unter Stickstoff atmosphäre während 16 Stunden stehen, nach welcher Zeit man von dem ausgefallenen Produkt abfiltriert.

   Man erhält dabei 232g (52,   3"/o)    des Hydrochlorides, welches mit Isopropylalkohol nachgewaschen und im Vakuum  ber Phosphorpentoxyd bei 20¯ getrocknet wird. Um das Salz geruchlos zu erhalten, lÏsst man es anschliessend im Dunklen noch wei  tex,      12    Stunden an der Luft trocknen. Man erhÏlt das Salz in farblosen Kristallen vom Schmelzpunkt 159, 5
162,   5     (Zersetzung) ; es   istanailytisoh rein.   



   Das Ausgangsmaterial 1-Chloracetyl-3,4-dimethylcyclohexen-(3) kann wie folgt hergestellt werden:
In einen 10-Liter-Dreihalsrundkolben mit R hrer, Tropftrichter und Energiek hler gibt man 3420 ml Dioxan, 180 ml Waser, 643, 3 g (6, 65 Mol) Kaliumacetat und 1, 0 g Hydrochinon. Die Suspension wird weiterhin unter R hren mit 451, 77 g (5, 5 Mol)   2,    3-Dimethyl-but  adien- (l,    3) und anchliessend mit 853,11 g (6, 05 Mol)    1,    4-Dichlor-butanon-(2) bei einer Temperature von 20¯ versetzt. Die Zugabe verteilt sich  ber eine Zeitspanne von etwa 15 Minuten. Dabei steigt die Innentemperatur.



  Man rührt wÏhrend   einerSftumdebeiewta.20 ,'unddann    während 16 Stunden bei 45¯. Beim   Emaichen.derTetn-    peratur von 45¯ setzt eine schwache exotherme Reaktion ein und die Innentemperatur steigt bis etwa 55¯. Am Schluss filtriert man die dicke pastöse Mischung und   wäscht das zurückbleibe'nde Kaliiuimahlond dreimal    mit Dioxan aus. Man engt das Filtrat bis zur Sirupkonsistenz auf einem Wasserbad bei 40¯ im Vakuum ein. Dann gibt man 2   LiterWasNerzuumdextrahiantdasGeniisch      drei-      mial    mit je 1 Liter ¯ther. Die kombinierten ¯therl¯sun . gen wenden zweimal mit je 500 ml Wasser gewaschen und  ber Natriumsulfat getrocknet. Man filtriert, engt ein und destilliert den R ckstand im   Vakuum.

   Die Frak-      tionen,      welche    bei einer Badtemperatur von 130-150¯ (Innentemperatur 102-116¯) unter einem Druck von 0, 7-0, 8 mm Hg destillieren,   wemdien.    gesammelt und nochmals destilliert, wobei man 793,   72 g (77  /o) leines      Produktes vom Siedepunkt 82-84¯/@,    15 mm   Hg    erhält ;   DpeD =    1, 4972.



   Beispiel 2 a) 1-[3',4'-Dimethyl-cyclohexen-(3')-yl]-5-(3',4'-dimeth   oxy-phenyl)-3-aza-pentanon- (1)-hydrochlorid       il8,    65 g (0,1 Mol) 1-Chloracetyl-3,4-dimethyl-cyclo  hexen- (3) in    50 ml   tmckenem    ¯ther und 36, 2 g (0, 2 M   (3,    4-Dimethoxy-phenyl)-Ïthylamin in 75 ml trokkenem   Archer      weriden    auf -20¯ gek hlt und zusammengemischt. WÏhrend 24 Stunden   wenden dia    vereinigten   Losungen zwischen 0'und 5 . gehalten. Danach werden      50      ml Äther zugegeibsn und    16, 84   g    (3, 4-Dimethoxyphenyl)-Ïthylamin-hydrochlorid werden durch Abfiltrie . nen entfernt.

   Man engt das Filtrat im Vakuum ein und   venaatat    den R ckstand mit Methanol und Ïtherischer Chlorwasserstoffl¯sung. Dabei fÏllt das Hydrochlorid   iaus.    Man erhÏlt 5,88 g (16    /o) das Hydroahlorides    vom Schmelzpunkt 191-196¯.

   Nach Umkristallisation aus ¯thanol schmilzt das Hydrochlorid bei 196-200¯.    b) 1- [3', 4'-Dimethyl-cyclohexen- (')-yf]-5- (3', 4'-dimeth- oxy-phenyl)-3-aza-pentanol- (1)-hydrochlorid   
1, 84 g (0, 002 Mol) 1-[3',4'-Dimethyl-cyclohexen (3)-yl]-5- (3', 4'-dimethoxy-phenyl)-3-aza-pentanon-(1)   .in50mlMthmolwardenbaiAftmasphärendruckund    20¯ mit Raney-Nickel katalytisch reduziert Nach der   Aufnahume    von 128 ml Wasserstoff (Theorie 121 ml) nimmt die Reaktionsgeschwindigkeit ab und die Hydrierung   wird dann untarbrooben.

   Man filtriert vom Kataly-      sator    ator ab, engt das Filtrat ein und behandelt den R ckstand mit ¯ther, welcher ein wenig Chlorwasserstoff ent  hällt.    Man   erhält. auf diese Waisa    1, 5 g (81 %) des   Hydrochlorides    vom Schmelzpunkt   162-164 .   



     J : n ähnlicher Weise wie    in den beiden oben beschriebenen Beispielen erhÏlt man folgende Verbindungen : 1- [3', 4'-Dimethyl-cyclohexen-(3')-yl]-5-phenyl-3-azapentanol-(1)-hydrochlorid, Schmelzpunkt 203,   5-207     ;   l [3', 4'-Dmethyl-cyctohexen- (3)-yl-] 5- (2'-methoxy-      plhemyl)    ntanol-(1)-hydrochlorid,   Schmelzpunkt      120-125     ; 1-[3',4'-Dimethyl-cyclohexen-(3')-yl]-5-(3'-methoxy phenyl)-3-aza-pentanol-(1)-hydrochlorid,Schmelzpunkt   219-221   ;    1- [3', 4'-Dimethyl-cyclohexen-(3')-yl]-5-(4'methoxyphenyl)-3-aza-pentanol-(1)-hydrochlorid, Schmelzpunkt   219-2il, ;

   1- [3', 4'-Dimethyl-cyclohexen- (3)-yl]-5- (3', 4'-diäthyloxy-    phenyl)-3-aza-pentanol-(1)-hydrochlorid, Schmelzpunkt 160, 5-163,   5     ; 1-[3',4'-Dimethyl-cyclohexen-(3')-yl]-5-(3'-Ïthoxy4-methoxy-phenyl)-3-aza-pentanol-(1)-hydrochlorid, Schmelzpunkt 145-150¯ ;   1    [3', 4'-Dimethyl-cyclohexen-(3')-yl]-5-(3'-methoxy4-Ïthoxy-phenyl)-3-aza-pentanol-(1)-hydrochlorid, Schmelzpunkt 142-145¯.



   Beispiel 3
1-[3',4'-Dimethyl-cyclohexen-(3')-yl]-5-(3',4',5'-trimeth   oxy-phenyl)-3-aza-pentanol- (1)-hydrochlorid   
14, 85   g      (3,    4, 5-trimethoxy-phenyl)-Ïthylamin-hydrochlorid und eine Lösung von 2, 51 g   Natriumhydroxyd      au    10   ml    Wasser werden unter K hlung zusammen ver  nns.oht,umdiefneieBasefndizuNeitzen.ZudieserMi-    schung   gibet man    7, 65 g 1-EpoxyÏthyl-3,4-dimethyl-cyclohexen-(3)(hergestellt nach den Angaben in Beispiel 1).



     Die MiNchiUing'wird    68   Stunlden    bei 20¯ gesch ttelt, da  naos,    gibt man Wasser zu und extrahient die basischen   Beatandteale zwemnal mit Äther. Nach Abdampfen des    ¯thers l¯st man die Base in Methanol und gibt Ïtherische Chlorwasserstoffl¯sung zu. Man erhÏlt 1,1,01 g des Hydrochlorides vom Schmelzpunkt 135,   5¯14û .    Zur Reinigung wird das Hydrochlorid wÏhrend einer halben Stunde bei 20¯in 2 n SalzsÏure suspendiert,   woáuf    man abfiltriert und das Produkt aus Methanol/¯ther umkristallisiert. Das reine Hydrochlorid kristallisiert in farblosen Prismen vom Schmelzpunkt 149-151¯.



   Beispiel 4 a)   1- [3', 4'-Dimethyl-cyclohexen- (3)-yl]-5- (4'-benzyloxy-       3'-methoxy-phenyl)-3-aza-pentanol- (I)-hydrochlorid       9,    79 g (4-Benzyloxy-3-methoxy-phenyl-Ïthylaminhydrochlorid werden in Wasser suspendiert, worauf die Suspension durch Zugabe von 2   n    Natronlauge alkalisch gestellt wird. Nach Extraktion mit ¯ther wird die Base mit 5,1 g 1-EpoxyÏthyl-3,4-dimethyl-cyclohexen-(3) (hergestellt nach den Angaben in Beispiel 1), 2 ml 2 n Natriumhydroxydl¯sung und 2 ml ¯thanol unter StickstoffatmosphÏre wÏhrend 96 Stunden bei 20¯ gesch ttelt.



  Man erhÏlt die basischen Bestandteile wie in Beispiel 3 beschrieben Die Menge des danauf erhaltenen rohen   HydnooModdas baträgt    9, 83 g vom Schmelzpunkt 140  147 .    Reines Hydrochlorid vom Schmelzpunkt 165168    ezhält    man   durab    Suspendieren des rohen Hydrochlorides in Wasser, filtrieren und zweimaligem Umkristallisieren aus ¯thanol.    b) 1- [3', 4-Dimethyl-cyclohexen- (3)-yo-5- (4'-hydroxy-
3-methoxy-phenyl)-3-aza-pentanol- (1)-hydrochlorid   
1,12 g der Benzyloxyverbindung (hergestellt nach des Angaben im obigen Absatz) werden in 20 ml Methanol bei 20¯ und AtmosphÏrendruck  ber Palladiumkohle hydriert Nach Aufnahme von 65   ml WiasseistoS    filtriert man vom Katalysator ab und verd nnt das Filtnat mit ¯ther.

   Dabei fallen 0, 78 g (87 %) des Hydro    chie,    vom   Schmeifizpunkt 171-178  jams.    Nach   Um-    kristallisation aus ¯thanol betrÏgt der Sohmelzpunkt 180-184¯.



   In Ïhnlicher Weise wie in diesem Beispiel beschrie  bau    enhÏlt man   1-    [3', 4'-Dimethyl-cyclohexen-(3')-yl]-5 (3'-hydroxy-4'-methoxy-phenyl)-3-aza-pentanol-(1)hydrochlorid vom Schmelzpunkt 195-198¯.



   Beispiel 5 a) 1-(2'-Chlor-1'-hydroxy-Ïthyl)-3(oder 4)-methyl   cyclohexen- (3)   
Zu 69, 04 g 1-Chloracetyl-3(oder 4)-methyl-cyclohexen- (3) [hergestellt aus 2-Methyl-butadien-(1, 3) und d
1,4-Dichlor-butanon-(2) gemÏsis Beispiel 1] einem Liter   Athamol umd      350    ml gesÏttigter Natriumbicarbonatl¯sung gibt man portionenweise bei einer Tempera  bu°    von 0¯ und  ber eine Dauer von 30 Minuten 15, 7   tg    Kaliumborhydrid zu. Nach 16st ndigem R hren zwischen 0-15¯ entfernt man das L¯sungsmittel im Va  Jbmum.    Das gebildete Chlorhydrin wird mit ¯ther extrahiert und nach Abdampfen des Letzteren destilliert.

   Der   Siedepunkt des Chlorhydrins betrÏgt 72-80¯/@,   3 mm Hg (41,   05 g).       b) l-Epoxyäthyl-3 (oder 4)-methyl-cyclohexen-(3)   
Zu 17, 47 g des gemÏss a) erhaltenen Chlorhydrins   Åan    30   mil      Méthanol      wandern    bei 0¯ unter gutem R hren  ber eine Zeitspanne von 2 Stunden 100 ml 1 n Kaliumhydroxydl¯sung gegeben. Nach dreist ndigem R hren   bai    20  wird das L¯sungsmittel im Vakuum entfernt, Wasser zugegeben und die EpoxyÏthylverbindung mit ¯ther extrahiert. Die Ïtherische L¯sung wird  ber Na @ triumsulfat getrocknet und darauf eingedampft.

   Man erhält 8, 67 g des   Epoxyds    vom Siedepunkt 78¯/7 mm ; , n20D = 1,   4722.    c) 1- [3' (oder 4')-methyl-cyclohexen- (3')-yl]-5- (3', 4'-di   methoxy-phenyl)-3-azal pentanol- (1)-hydrochlorid       9,, 06 g    (3, 4-Dimethoxy-phenyl)-Ïthylamin und 6, 91 g   l-Ep,    oxyÏthyl-3(oder 4)-methyl-cyclohexen- (3) warden auf einem siedenden Wasserbad wÏhrend 4   Stmhdan Ser-      hitzt. Das übemadmissigp Amm    (5, 27 g) wird abdestilliert (Siedepunkt   1,20122 /0,3mm).DerRückstamdwi]idm      Mathainiol    gel¯st und durch Zugabe Ïtherischer Chlorwasserstoffl¯sung in das Hydrochlorid umgewandelt.



  Man   veRält    2, 35 g das reinen Hydrochlorides vom Schmelzpunkt 1,   68-174       nech    Umkristallisation aus Methanol/¯ther in Form farbloser Prismen.    d)    1-[3'(oder 4')-Methyl-cyclohexyl]-5-(3',4'-mileth   oxy-phenyl)-3-aza-pentanol- (1)-hydrochlorid   
3, 56 g   1- [3' (oder 4')-methyl-cyclohexen- (3')-yl]-5-    (3', 4'-dimethoxy-phenyl)-3-aza-pentanol-(1)-hydrochlorid wenden in 50 ml 1 Methanol in Gegenwart von 2 g 5%iger Palladiumkohle bei etwa 20¯ und Normaldruck hydriert. Nach einer Aulfnahme von 308 ml Wasserstoff bei 22    (Theofrie    24. 2 ml) wird die Reaktion unterbro  chien,    di e L¯sung filtriert und das Filtrat eingeengt.

   Das erhaltene Hydrochlorid (1, 77 g) besitzt einen Schmelz  p, unk von,    188, 5-191,5¯ nach zweimaligen Umkristallisationen aus Isopropylalkohol Die Ausbeute nach der Umkristallisation betrÏgt 1,16 g.



   Beispiel 6 a)   (2-Chlor-l-hydroxy-dthyl)-cyclohexan       310,      5    g Chloracetyl-cyclohexan (hergestellt aus HexahydrobenzoesÏurechlorid durch Behandeln desselben mit Diazomethan und Behandeln des erhaltenen Diazomethylketones mit SalzsÏure)in 270 ml ¯thanol und 167 ml gesÏttigter Natriumbicarbonatl¯sung werden bei -10¯ reduziert durch portioneweise Zugabe von 7, 5 g Kaliumborhydrid wÏhrend einer Zeitspanne von 3/4 Stun den. Der Äthylalkohol wird durch Destillation bei   35     entfernt.

   Nach Zugabe von Wasser und ¯ther zum R ckstand wird die Ïtherische Phase wie  blich aufgearbeitet, um 26,   5    g (86 %) das Chlorhydrins vom Siedepunkt 64-65, 5 /0, 6 mm in Form eines farblosen ¯las zu   er-    geben. b)   l-Epoxyäthyl-cyclohexan   
Zu   veiner    Lösung von 26, 56 g   (2-Cbrl-hydroxy-    Ïthy)-cyclohexan in 50 ml Methanol gibt man unter   Ruban    bei   0  wahrend    2 Stunden n 81, 6 ml einer   meth-    anolischen L¯sung von Kaliumhydroxys zu (hergestellt durch L¯sen von 13, 2 g Kaliumhydroxyd in 100 ml Methanol). Die Mischung g wird weiter wÏhrend 3   Stun-    den gerührt, wonach der Methylalkohol entfernt und Wasser   zugagsben    wird.

   Danach nmt man das Pro   dukit    in ¯ther auf, trocknet die Ïtherische Phase, dampft den   Ather,    ab und destilliert den R ckstand, wobei man 16, 7 g (81 %) des gew nschten Epoxydes vom Siede  pfunkt    83¯/30 mm als farbloses ¯l erhÏlt. c)   I-Cyclohexyl-5-(3', 4'-dimethexy-phenyl)-3-aza-       pentanol-(l)-und dessen Hydrochlorid   
6, 31 g 1-EpoxyÏthyl-cyclohexan, 10, 87 g (3, 4-Dimethoxy-phenyl)-Ïthylamin und 10 mit Wasser werden bei 20¯ wÏhrend 68 Stunden gesch ttelt. Dabei fallen
15, 43 g der Base in   For.      einier farbliosm      weissen festen    Masse   aws,    welche nach Umkristallisation aus ¯thylacetat einen Schmelzpunkt von 104-108¯ bestzt.

   Durch Behandeln der Base mit ¯thanol, ¯ther und Chlorwasser  staff      enhälit    man das   HydmyoMarid,      wdohes    mach   Umkri-    stallisieren aus Isopropanol in Form von Nadeln vom Schmelzpunkt 159-161,5¯ ausfÏllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 1,5-disubstituierten 3-Aza-pentan-1-olen der Formel EMI5.1 warm R und R, Wasserstoff oder Methyl bedeuten und R2, R3 tmd R4 gleich oder verschieden sein k¯nnen und Wassersstoff Hydroxy, Methoxy oder ¯thoxy bezeichnen, oder von in 3, 4-Stellung des Cyclohexarings dehydrierten Derivaten davon, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kebon der Foaznel EMI5.2 in der X Chlor oder Brom bezeichnet, oder ein entsprechendes 3,
    4-Dehydro-Derivat davon entwedar als solches oder nach Reduktion der Oxogruppe zur Hydroxygruppe water BtiNdung der entsprechenden newen Halogenhydrine und nach erfollgter Dehydrohalogenierung dieser Halogenhydrine die so erhaltenen 1-EpoxyÏthyl-verbindungen der Formel EMI5.3 bzw.
    die entsprechenden 3, 4-Dehydro-Dorivate davon mit einem ArylÏthylamin der Formel EMI5.4 worin R2', R3' und R4' unabhÏngig voneinander f r Wassenstoff, Methoxy-, ¯thoxy-oder Benzyloxygruppen stehen, kondensiert wind, worauf das Kondensationsprodukt, sofern ein 3-Aza-pentanon-(1) ist, katalytisch zum entsprechenden 3-Aza-penthanol-(1) neduziert wird, und von dem so erhaltenen l,5-disubstituierten 3-Aza-pentanol (1) evenSwell vorhandene Benzylgruppen abgespalten werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. VerEahnen nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zaichmet, dass man eine erhaltene Base in ein SÏureadditionssalz berf hrt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Keton mit Kaliumborhydrid in ¯thanol bei niedriger Temperatur oder mit Aluminium isopropylat in Isopropanol reduziert.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehydrohalogenierung dar Halogenhydrine mit einer verd nnten alkoholischen Alkalimetallhydroxydl¯sung bei niedriger Temperatur durchgef hrt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiciet, dass man die Kondsation der EpoxyÏthyl Verbinjdnng def Formel IIa mit dem Aryläthylamin der Formel III in Gegenwart eines Kondensationsmittels bei etwa 20¯ C oder durch Erhitzen der Epoxyathyl-Verbindung mit dem Amin vornimmt.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Kondensationsmittiel Natrilumhydroxyd verwendet wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kondensation des Ketons der Formel II mit dem Aryläthylamin der Formel in in dinem Lösrnnjgsmittal bei medriger Temperatur durch füh und 2 Mol Aamn auf 1 Mol Keton verwendet.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die katalytische Redution des 1, 5disubstituierten 3-Aza-pentan-1-ons mit Hilfe von Raney-Nickel bei etwa 20¯ C und AtlmosphÏrendruck aus fülut 8. Vefahren nach Patentanpruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Keton der Formel II 1-Chloracetyl-3,4-dimethyl-cyclo hexen-(3) und als ArylÏthylamin ne Er Fotimsl III (3, 4-Dimethoxy-phenyl)-Ïthylamin ver wenÅaet 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Keton der formel II 1-Chloracetyl-3(oder 4)-methylcyclohexen- (3) Uimd s Arylätbyl- amin der Formel III (3, 4-Dimethoxy-phenyl)-äthylamin verwendet.
    10. Verfhren nach Patentanspruch, dadurch gekenzeichnet, dass man eine erhaltene Cyclohexeloylverbindung katalyltisch zur entsprechenden Cyclohexeloylverbindung hydriert.
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