CH416682A - Vorrichtung zum Auslegen gefalzter Bogen - Google Patents

Vorrichtung zum Auslegen gefalzter Bogen

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CH416682A
CH416682A CH161764A CH161764A CH416682A CH 416682 A CH416682 A CH 416682A CH 161764 A CH161764 A CH 161764A CH 161764 A CH161764 A CH 161764A CH 416682 A CH416682 A CH 416682A
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CH
Switzerland
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sheet
rake
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folded
folded sheets
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Application number
CH161764A
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English (en)
Inventor
Freistedt Reinhold
Kratzsch Achim
Original Assignee
Leipziger Buchbindereimaschine
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/38Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by movable piling or advancing arms, frames, plates, or like members with which the articles are maintained in face contact
    • B65H29/46Members reciprocated in rectilinear path

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum Auslegen gefalzter Bogen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Auslage von Falzbogen aus   Falzmaschinen    mit einem, die Falzbogen   ausschiebenden    Auslagerechen, der die Falzbogen einem auf den Bogenkanten stehenden Bogenstapel zuführt.



   Es sind   Vorrichtungen zur Auslage von    Falzbogen bekannt, bei denen ein Auslagerechen, der als Klappe   oder Schieber iausgebildet    sein kann, und ein Stapel eine Tasche bilden, in die der Falzbogen hineinfällt, um beim   Schliessen    der Tasche durch den gegen den Stapel bewegten Auslagerechen gegen denselben gedrückt zu werden. Hierbei wird der mit den Falzkanten auf einem   Stapelbrett    stehende Stapel gegen den Widerstand eines R ckhaltewinkels um   Falzbogenstärke    verschoben.



   Die Auslagerechen dieser Vorrichtungenarbeiten   taktgebunden    und werden direkt oder über eine Hebelübersetzung durch Kurvenscheiben angetrieben.



  Der Bewegungsablauf der Kurvenscheiben muss dabei entsprechend den Bewegungsverhältnissen in der Maschine und der Grosse des auszulegenden Formates ausgebildet sein, wobei zu beachten ist, dass die sich bildende Tasche so gross ist und so lange   geöff-    net sein muss, bis der auszulegende Bogen im freien Fall oder zwangsmässig mit seiner Vorderkante das   Stapelbrett    erreicht hat. Erst wenn dies erfolgt ist, darf der Auslagerechen den   Taschenspalt    schliessen, den Falzbogen an den Stapel rücken und den ganzen Stapel um   Falzbogenstärke    verschieben. Der Ausla  gerechen    muss, bis die neue Vorderkante des folgenden Bogens in die   Auslage    kommt, in seine hintere Ruhestellung zurückschwingen.



   Durch idiesen notwendigen Bewegungsablauf entstehen im   Kurvengesetz    hohe Beschleunigungswerte und damit Massenkräfte, die einer   Leistungssteige-    rung der Maschinen und einem einfachen Aufbau des Auslagerechens entgegenstehen.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebenen Vorrichtungen zur Auslage von Falzbogen so umzugestalten, dass die der   Leistungssteige-    rung   entgegenstehenden Massenkräfte    ohne konstruktiven Mehraufwand vermieden wenden.



   Diese Aufgabe   wirderfindungagemäss.dadurch    gelost, dass der Auslagerechen mit einem Kurbeltrieb verbunden und zwischen   der äusseren Totlage    des Auslagerechens und dem Bogenstapel ein Bogenhalter angeordnet ist. Die Zeit der Bewegung des Auslagerech, ens von   : des    Bogenhalter in die äussere Totlage und zurück zum Bogenhalter entspricht hierbei zweckmässig mindestens der   Einschubzeit des gröss-    ten auszulegenden Bogens. Der Kurbeltrieb des Auslagerechens kann aus einer Kurbelschwinge bestehen. Es ist jedoch ebenso möglich, eine Parallelschwinge zu verwenden. Der Bogenhalter   kaum    aus einzelnen Haltezungen oder aus Haltestäben bestehen. Ist er aus einem Stück gefertigt, so kann er mit Durchbrüchen für den Auslagerechen versehen sein.



   Der durch die Erfindung erzielte Vorteil liegt in der gleichförmigen Beschleunigung und Verzögerung des Auslagerechens über den gesamten Hub. Dadurch ist eine wesentliche Leistungssteigerung bei ruhigem Lauf des Auslagerechens gewährleistet.



   In der Zeichnung ist eine erfindungsgemässe   Bogenauslagevorrichtung    in Seitenansicht als Aus  fübrungsbeispiel dargestellt.   



   Unterhalb des aus   Falzwalzen    1, 2 und einem Falzmesser 3 bestehenden letzten Falzwerkes einer   Falzmaschine ist    eine   Falzbogenauslage    gelagert.



  Letztere besteht aus einem Stapelauflagebrett 4, einem   Stapelwinkel    5 und   Bogenriickhaltezungen    6.



  Zwischen dem Stapelwinkel 5 und den Bogenrück haltezungen 6 ist der sich bildende auf den Bogen  kantien    stehende Bogenstapel 7 eingeschlossen.



   Rechts der Falzwalzen   1,    2 ist ein Auslagerechen 8 an einem   Parallelgestänge    9, 10 im Maschinenge  stell    gelagert. Die Stange 9 ist hierbei mit einem Win   kelhebel    11 starr   verbunden,an    dem eine Zugstange
12 gelagert ist. Die Zugstange 12 ist an einer Antriebskurbel 13 angelenkt, die mit einer Antriebswelle 14 fest verbunden ist. Zwischen dem Auslagerechen   8    und dem Bogenstapel 7 befindet sich ein Bogenhalter   I5.    Dieser ist mit   ajus    der Zeichnung nicht ersichtlichen   Durchbrücben für das Hindurch-    greifen   des Auslagerechens 8 versehen.

   Der Bogen-    halter 15 könnte jedoch, ebenso aus einzelnen Halte  zungen, Haltestäben, Haltedrähten oder    aus Bogengreifern bestehen.



   Ein Falzbogen 16 wird durch das letzte   Falzwerk    1 bis 3 getrieben und in den freien Raum 17 zwischen, den Bogenhalter 15 und die Bogenrückhaltezungen 6 eingeführt. Der Auslagerechen 8 befindet sich zu dieser Zeit rechts des Bogenhalters 15. Der ausgelegte Falzbogen 16 legt sich an den Bogenhalter 15 an, so dass er nicht in sich   zusammenfiallen    kann. Nun   greift der kurbelgetriebene Auslagerechen    8 durch den Bogenhalter 15 hindurch und schiebt den Falzbogen 16 in Richtung des Bogenstapels 7.



  Hierbei drückt er den Falzbogen 16 hinter die Bogenrückhaltezungen 6 und bewegt, den Bogenstapel 7   einschliesslich den    Stapelwinkel 5 um eine Falzbogenstärke nach links. Der Auslagerechen 8 befindet sich in dieser Stellung in linker Totlage. Der Auslagerechen 8 bewegt sich daraufhin wieder nach rechts.



  Sobal d er hierbei den freien Raum 17 verlassen   bat,      kann der nächste Falzbogen    vom letzten   Falzwerk    1 bis 3 in den freien Raum 17 einlaufen. Die Zeit der Bewegung des Auslagerechens 8 von   tdem    Bogenhalter 15 in die äussere Totlage und zurück zum Bogenhalter 15 muss hierbei   mindestens der : Einschubzeit    des grössten auszulegenden Falzbogens entsprechen.



   Das Wesentliche der   Erfedung, ist fidarin    zu sehen, dass der Auslagereehen 8 : durch die Antriebskurbel 13 betätigt wird.   Bekanmterweise    durchläuft das An  triebsglied    einer Kurbel den Hub, sich gleichförmig    steigernd, bis    zum Maximalwert der Geschwindigkeit   hubmittig, um vdann die    gleiche Verzögerung bis zur anderen Totlage zu erhalten. Damit ist das Abtriebsglied während des gesamten   Kurbelhubes'in    Bewegung und erhält nur in den Totlagen eine Umkehr,   d.    h. die Geschwindigkeit wird dort Null.

   Es wird folglich eine   leichförmige      Beschleunigung iund Verzö-      gerung des Auslagerechens    8 über seinen gesamten   Hub-ohne jeden Stillstand-erreicht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Auslage von Falzbogen aus Palzmaschinen mit einem die Falzbogen ausschiebenden Auslagerechen, der die Falzbogen einem auf den) Bogenkanten stehenden Bogenstapel zuführt, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslagerechen (8) mit einem Kurbeltrieb (9 bis 14) verbunden und zwischen der äusseren Totlage des Auslagerechens (8) und dem Bogenstapel (7) ein Bogenhalter (15) angeordnet ist.
    UNTBRANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeit der Bewegung des Auslagerechens (8) von dem Bogenhalter (15) in die äus- sere Totlage und zurück zum Bogenhalter (15) min destins der Einschubzeit des grössten auszulegenden Falzbogens (16) entspricht.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspriuch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausla gerechen (8) mit einer Kurbelschwinge verbunden ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausla gerechen (8) mit einer Parallelschwinge verbunden ist.
    4. Vorrichtung mach"Patentanspruch und den Un- teranspr chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bogenhalter (15) mit Durchbrüchen für den Aus lagerechen (8) versehen ist.
    5. Vonichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bogenhalter (15) aus einzelnen Haltezungen, HaltestÏben, HaltedrÏhten oder aus Bogengreifern besteht.
CH161764A 1963-12-11 1964-02-11 Vorrichtung zum Auslegen gefalzter Bogen CH416682A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113928901A (zh) * 2021-10-18 2022-01-14 东莞市浩信精密机械有限公司 一种用于纸张输送和堆叠成型的组装机构

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113928901A (zh) * 2021-10-18 2022-01-14 东莞市浩信精密机械有限公司 一种用于纸张输送和堆叠成型的组装机构
CN113928901B (zh) * 2021-10-18 2024-09-03 东莞市浩信精密机械有限公司 一种用于纸张输送和堆叠成型的组装机构

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