CH413003A - Schaltungsanordnung zum Schutz gegen Fehlansprechen von Emprfängern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Mehrfrequenzcodewahl - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Schutz gegen Fehlansprechen von Emprfängern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Mehrfrequenzcodewahl

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CH413003A
CH413003A CH414164A CH414164A CH413003A CH 413003 A CH413003 A CH 413003A CH 414164 A CH414164 A CH 414164A CH 414164 A CH414164 A CH 414164A CH 413003 A CH413003 A CH 413003A
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CH
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CH414164A
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Inventor
Schmidt Otto
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/444Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
    • H04Q1/45Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling
    • H04Q1/453Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling in which m-out-of-n signalling frequencies are transmitted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung zum Schutz gegen     Fehlansprechen    von  Empfängern in     Fernmelde-,        insbesondere    Fernsprechanlagen mit       Mehrfrequenzcodewahl       In Fernmeldeanlagen, die nach dem Mehrfrequenz.       codewahlverfahren    arbeiten, wird die     Wählnforma-          tion        bekanntlich    zwischen Registern ausgetauscht.

    Dabei werden die aus einem bestimmten Code gebil  deten Zeichen     tonfrequent    auf die     übertragungslei-          tung    gegeben, wobei die Zeichengabe sowohl in Vor  wärts- als auch in     Rückwärtsrichtung    erfolgen kann.  Um die Zeichen gleichzeitig .in beiden Richtungen  aussenden zu können, sind der Vorwärtsrichtung an  dere Frequenzen als der     Rückwärtsrichtung    zugeord  net worden.

   Bei diesem     -sogenannten        Getrenntlagever-          fahren    sind die     Zeichenfrequenzen    so gewählt, dass  die den Richtungen     zugeordneten    Zeichenfrequenz  gruppen entweder ineinander verzahnt sind oder aber  in einem oberen und unteren     Frequenzband    liegen.  



  Während eines Wahlvorganges ist das den Ver  bindungsaufbau steuernde, abgehende     Register    stän  dig mit der Übertragungsleitung verbunden. Am fer  nen Ende dieser Leitung ,schalten sich Register an, die  nach Empfang der nötigen     Ziffern        weiterführende          Leitungen    belegen, deren     Durchschaltung    veranlassen  und sich selbst abschalten. Bei solchen Schaltvor  gängen werden, z. B. hervorgerufen durch die     Frittung     der Kontakte,     Schaltknacke    erzeugt, die auf die Emp  fänger gelangen und sie zum     Fehlansprechen    bringen  können. Auf diese Weise können Codezeichen vorge  täuscht werden.  



  Zum Schutz gegen     Fehlanspreehen    der Empfänger  sind schon     Verzögerungsglieder    verwendet worden,  die die Empfänger beim Vorhandensein eines     Signa-          les    erst nach einer bestimmten, kurze Knacke     über-          dauernden    Zeit     ansprechen    lassen. Diese Massnahme    vermindert aber auch     die    so     wichtige        Schnelligkeit     bei der     Übermittlung    der     Wählinformationen.     



  Es ist für den genannten Zweck weiterhin bekannt,  an die     Siebmittelausgänge    von für eine     übertragungs-          richtung    vorgesehenen Empfängern eine die Anzahl  vorliegender     Zeichenfrequenzen        überprüfende        Koinzi-          denzschaltung        anzuschliessen,    die nur dann anspricht  und die Auswertung des     Signals    freigibt, wenn ein  Signal in der dem Code entsprechenden Zusammen  setzung     vorliegt.    Bestehen z.

   B. die zu übertragenden  Codezeichen jeweils aus zwei von sechs Frequenzen,  so wird     bei    einem mehr oder     weniger    als zwei Zei  chenfrequenzen aufweisenden     Signal    eine     Auswertung     unterdrückt. In dem     Frequenzgemisch    eines Schalt  knackes jedoch können unter Umständen gerade zwei  Zeichenfrequenzen ausgeprägt vorhanden sein und  zur Vortäuschung eines Codezeichens führen.  



  Ferner ist es bekannt, den für eine Übertragungs  richtung vorgesehenen Empfängern einen besonderen  Signalempfänger zuzuordnen, der eine kürzere An  sprechzeit als die     Zeichen-Empfänger        besitzt.    Dieser  Signalempfänger ist     breitbandig    ausgelegt und     dient     dazu, den     weiterführenden    Übertragungsweg aufzu  trennen,

       bevor    die eintreffenden und an der Emp  fangsstelle noch     umzutastenden    Signale mit einer  störenden Länge in den folgenden Leitungsabschnitt  gelangen     können.    Ein solcher     Signalempfänger    ist  aber     nicht    dafür geeignet,     Schaltknacke    von den     Zei-          chen-Empfängern    fernzuhalten.  



  Die     Aufgabe    der Erfindung     besteht        darin,    eine       Schaltungsanordnung    zum Schutz     gegen        Fehlanspre-          chen    von Empfängern in     Fernmeldeanlagen    mit Mehr  frequenzcodewahl zu schaffen, die frei von den Nach-      teilen der     bekannten    Anordnungen ist.

   Dies wird     ge-          mäss    der     Erfindung    dadurch erreicht, dass jeweils  den für eine Übertragungsrichtung vorgesehenen     Zei-          chen-Empfängern    ein besonderer, schneller als diese  Empfänger ansprechender Signalempfänger zugeord  net ist und dass dieser so ausgebildet ist, dass er auf       ausserhalb    des für die Zeichen vorgesehenen Fre  quenzbandes liegende Frequenzen anspricht und in  diesem Fall die Empfänger unwirksam schaltet. Wer  den z.

   B. für die Vorwärtsrichtung die Zeichenfre  quenzen 660, 900, 1140, 1380, 1620, 1860 Hz und für  die     Rückwärtsrichtung    die     Zeichenfrequenzen    780,  1020, 1260, 1500, 1740,<B>1980</B> Hz gewählt, so wird der  Signalempfänger zweckmässig so ausgelegt werden,       dass    er nur auf Frequenzen unterhalb von etwa  520     Hz    und oberhalb von etwa 2120 Hz schnell an  spricht. Solche Frequenzen werden immer in einem       Schaltknack        enthalten    sein, so dass ein     Schaltknack     auch immer zum Ansprechen des Signalempfängers  führt.

   Der     Signalempfänger    kann dann beispielsweise  Sperrpotential an die zugehörigen Empfänger legen  oder die Eingänge der Empfänger für die Dauer des       Schaltknackes    kurzschliessen.  



  Es genügt auch schon und ist in dem Fall, in dem  Oberwellen der Zeichenfrequenzen mit grösseren Am  plituden zu erwarten sind, zweckmässig, den Signal  empfänger nur     m-it    einem     Tiefpassfilter    zu versehen,       dessen    Grenzfrequenz nahe und unterhalb der     tiefsten     Zeichenfrequenz liegt. Dem oben genannten Beispiel  entsprechend wird die     Grenzfrequenz    des Tiefpass  faters dann etwa bei 520 Hz gewählt werden.  



  Es können nun noch Schwierigkeiten auftreten,  wenn sich eine Verbindung über eine grössere Zahl  von Leitungsabschnitten, insbesondere     Trägerfre-          quenz-Strecken,    erstreckt. In diesem Fall werden die  tiefen Frequenzen durch die Filter der     Trägerfre-          quenz-Einrichtung    so stark verzögert, dass der Signal  empfänger nicht mehr rechtzeitig ansprechen kann.

    Zur Vermeidung dieses Nachteils wird für Anlagen  mit Unterteilung der Zeichenfrequenzen im eine obere  Gruppe für die eine Übertragungsrichtung und eine  untere Gruppe für die andere     Übertragungsrichtung     insbesondere vorgeschlagen, der     Vorwärtsrichtung    die  untere     Zeichenfrequenzgruppe    zuzuordnen und für  den den Empfängern der oberen     Zeichenfrequenz-          gruppe    zugeordneten besonderen Signalempfänger ein       Tiefpassfilter    vorzusehen, dessen Grenzfrequenz nahe  und unterhalb der tiefsten     Zeichenfrequenz        der    obe  ren     Zeichenfrequenzgruppe    liegt.

   Wenn beispielsweise  der Vorwärtsrichtung die Frequenzen 540, 660, 780,  900, 1020, 1140 Hz und der     Rückwärtsrichtung    die  Frequenzen 1380, 1500, 1620, 1740, 1860, 1980 Hz    zugeteilt sind,     @so    kann die     Grenzfrequenz    des Signal  empfänger-Tiefpasses etwa 1200 Hz betragen. Damit  werden diejenigen Frequenzen des     Schaltknackes    zu  sätzlich     erfasst,    die kürzere Laufzeiten haben. Ein be  sonderer Signalempfänger für die Empfänger der un  teren     Zeichenfrequenzgruppe    (Vorwärtsrichtung) kann  eingespart werden, wenn     ausser        Schaltknacken    keine  anderen wesentlichen Störeinflüsse zu erwarten sind.

    Die Empfänger im fernen Register können nämlich ge  gen die     Schaltknacke    bei der An- und Abschaltung  der Empfänger an die Leitung oder beim Durchschal  ten der Leitung vom Register selbst geschützt werden,  da ja das ferne Register den Zeitpunkt solcher Schalt  vorgänge selbst bestimmt. Dagegen steht für die Emp  fänger der     Rückwärtsrichtung,    insbesondere für dieje  nigen des Ausgangsregisters, das     Auftreten    der in den  fernen     Ämtern    erzeugten     Schaltknacke    in keiner zeit  lich festgelegten Beziehung zu den Vorgängen im  Ausgangsregister, so dass für die     Rückwärtsrichtung     der besondere Signalempfänger unbedingt erforder  lich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zum Schutz gegen Fehlan- sprechen von Empfängern in Fernmelde-, insbesonde re Fernsprechanlagen, mit Mehrfrequenzcodewahl, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils den für eine Übertragungsrichtung vorgesehenen Zeichen-Emp- fängern ein besonderer, schneller als diese Empfänger ansprechender Signalempfänger zugeordnet ist und dass dieser so ausgebildet ist, dass er auf ausserhalb des für die Zeichen vorgesehenen Frequenzbandes liegende Frequenzen anspricht und in diesem Fall diie Empfänger unwirksam schaltet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Signalempfänger ein Tiefpassfilter enthält, dessen Grenzfrequenz nahe und unterhalb der tiefsten Zeichenfrequenz liegt. 2. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, für Anlagen mit Unterteilung der Zeichenfrequenzen in eine obere Gruppe für die eine Übertragungsrichtung u.eine untere Gruppefürdieandere übertragungsrich- tung, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Vorwärtsrich tung die untere Zeihenfrequenzgruppe und der Rückwärtsrichtung die obere Zeichenfrenzgruppe zugeordnet ist u. dass der den Empfängern der oberen Zeichenfrequenzgruppe zugeordnete besondereSignal- empfänger ein Tiefpassfilter enthält, dessen Grenz frequenz nahe und unterhalb der tiefsten Zeichenfre quenz der oberen Zeichenfrequenzgruppe liegt.
CH414164A 1963-04-02 1964-04-01 Schaltungsanordnung zum Schutz gegen Fehlansprechen von Emprfängern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Mehrfrequenzcodewahl CH413003A (de)

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DE921575C (de) * 1951-11-30 1954-12-20 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Vermeidung von Stoerungen bei der UEbertragung von Signalspannungen zwischen zwei unterschiedlichen Fernwahlsystemen
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