CH404663A - Verfahren zur Gewinnung von reinen, alkohol- und wasserfreien organischen Flüssigkeiten aus alkohol- und/oder wasserhaltigen Flüssigkeitsgemischen - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von reinen, alkohol- und wasserfreien organischen Flüssigkeiten aus alkohol- und/oder wasserhaltigen Flüssigkeitsgemischen

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CH404663A
CH404663A CH1475661A CH1475661A CH404663A CH 404663 A CH404663 A CH 404663A CH 1475661 A CH1475661 A CH 1475661A CH 1475661 A CH1475661 A CH 1475661A CH 404663 A CH404663 A CH 404663A
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    .Vorrichtung   zum Setzen, Prä en und Nieten von    Uhrenbestandteilen_,   insbesondere zum Einsetzen von    Uhrensteinen   in    Uhrenwerkplatten   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Setzen, Prägen und Nieten von    Uhrenbestandteilen,insbesondere   zum Einsetzen von    Uhrensteinen   in    Uhrenwerkplatten,   mit einem um eine zentrale Welle    intermittierend   drehbaren Rundtisch sowie längs des Umfanges des Rundtisches verteilten Arbeitsstationen, zu denen eine Setz-, Präge- oder Nieteinrichtung mit einem axial verschiebbaren Stempel gehört, und ist dadurch gekennzeichnet, dass diese Einrichtung an einer parallel über dem Rundtisch angeordneten Platte befestigt ist,

   welche auf wenigstens zwei, zu beiden Seiten der Einrichtung befindlichen Stützsäulen ruht, von denen die eine durch die erwähnte zentrale Welle des Rundtisches gebildet wird und die andere ausserhalb des Umfanges des Rundtisches angeordnet ist. 

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 Bisher bekannte Vorrichtungen zum Setzen,    Prägen   und    Nietun      voci      Uhrunbestandteilen   weisen einen einseitig ausladenden    Träger      aui,   an welchem der axial verschiebbare Stempel bzw. ein    Druckorgan   angeordnet ist.

   Bei derartig    aufgebauten      Vurrichtungun      bostuht      j,--      doch   die Gefahr, dass bei der Ausübung des    Druckes      der      rl'rägur   leichte Verformungen erfährt und damit    Dciusticruligeri      dus      Stunipuls   bzw. des Druckorganes    auftreten   können. 



  Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist auch    bereits   eine Vorrichtung mit zwei Stützsäulen bekannt geworden, auf welchen ein    über   der Arbeitsplatte    angeordneter   beweglicher Block ruht; jedoch befinden sich diese beiden Stützsäulen auf diametral    gegenüberliegenden   Seiten der Arbeitsplatte, so dass die    gesamte   Vorrichtung    e,inc@   unerwünscht grosse Abmessung aufweist.    Ausserdem   behindert der sich über den gesamten Durchmesser der Arbeitsplatte erstreckende bewegliche Block die Handhabung der Vorrichtung. Ferner ist auch die Zugänglichkeit zur Arbeitsplatte durch die zwei vorhandenen    Stützsäulen   beeinträchtigt. 



  Diese Nachteile bisher bekannter Vorrichtungen werden nun durch die Erfindung beseitigt, welche einerseits eine    zuverlässige,   sichere    Be-      feAtigung   des druckausübenden    Organes   gewährleistet und    verhindert,   

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 dass als Folge der auftretenden Reaktionskräfte eine Verformung des Trägers eine    Dejustierung   des Druckstempels nach sich zieht, und welche andererseits die Abmessung der gesamten Vorrichtung nicht    ver-      grössert   und auch die Zugänglichkeit zu den Arbeitsstationen nicht beeinträchtigt. 



  In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Vorrichtung zum Setzen von    Uhrensteinen   in    Uhrenwerkplatten   dargestellt. 



  Es zeigen    Fig.   1 eine teilweise geschnittene Ansicht, und    Fig.   2 eine Draufsicht teilweise im Schnitt und mit weggebrochenen Teilen der gleichen Einrichtung. 



  Die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung ist auf einer Platte 1, z. B. der Platte eines Arbeitstisches montiert. In einem an dieser    Plat--      te   1 befestigten Drucklager 2 ist eine vertikale Welle 3 gelagert, auf welcher eine Kreisscheibe 4 drehfest gehaltert ist. Von einer Antriebswelle 5 aus kann die Welle 3 und damit die Scheibe 4 über ein Kegelradpaar 6, 7, eine Welle 8, eine auf dieser sitzende Schnecke 9 und ein die Welle 3 treibendes Schneckenrad in Drehung versetze werden.

   Da es aus später näher zu erläuternden Gründen erwünscht ist, dass 

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 die Scheibe 3 jeweils nur Drehbewegungen von 900 ausführt und hierauf wieder arretiert wird, ist unter der Scheibe 4 eine zweite Scheibe 10 befestigt, welche an ihrer Peripherie vier um 90o zueinander versetzte    Ausnehmungen   11 besitzt, in welche ein Nocken 12 einschnappen kann. Dieser Nocken sitzt am Ende eines Hebels 13, der durch eine nicht dargestellte Feder so    beaufschlagt   ist, dass der Nocken 12 stets gegen die Scheibe 3 gedrückt wird. Ein Elektromagnet wirkt in der Weise auf den Hebel 13, dass er in erregtem Zustand den Hebel entgegen der Wirkung der genannten Feder so weit    verschwenkt,   dass der Nocken 12 aus der    Ausnehmung   11 gezogen wird. 



  Im Antrieb der Scheibe 4 ist weiter noch eine elektromagnetische Kupplung eingebaut. In der Scheibe 4 sind an vier zueinander um 90o versetzten Stellen Schab    loneneinsätze   14 eingesetzt, welche im vorliegenden Beispiel die einzutreibenden Uhrsteine aufnehmen. Der Aufbau dieser Einsätze 14 ist am besten aus    Fig.   1 ersichtlich. In einer Bohrung 15, welche den ganzen Einsatz 14 durchsetzt, ist am oberen Ende eine    Ausnehmung   16 gebildet, welche den zu setzenden Uhrstein so aufnimmt, dass dessen obere Fläche mit der Oberfläche des Einsatzes bündig ist. In der Bohrung 15 ist ein Stössel 17 geführt, der durch eine Druckfeder 18, die sich einerseits an einer Ringschulter 19 des Einsatzes abstützt und auf einen Ringflansch 20 des Stössels wirkt, nach unten, d. h. von einem eingesetzten Uhrstein weggedrückt wird.

   Das untere Ende des Stössels 17 

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 ragt nach unten hervor. 



  Der Einsatz 14 trägt weiter an seiner Oberfläche Stifte 21, die ein Aufsetzen und lagerichtiges Haltern eines Werkstückes W,    ivie   im folgenden noch näher erläutert wird, gestatten. 



  Die beschriebene und dargestellte Einrichtung arbeitet, z. B. bei halbautomatischem Betrieb folgendermassen ; An der in    Fig.   2 an der Stelle der "neun" eines Zifferblattes befindlichen Arbeitsstelle A der Scheibe 4 wird von einer Bedienungsperson entweder eine, mit in ihrer    Ausnehmung   16 oder in ihren    Ausnehmungen   eingesetzten Uhrsteinen versehene Schablone 14 eingesetzt, oder besser noch, es werden an dieser Arbeitsstelle die Uhrsteine in die dort befindliche leere Schablone eingelegt. 



  Bei automatischem Betrieb der Einrichtung könnte an dieser Stelle ein Magazin mit Uhrsteinen und eine automatische Füllvorrichtung vorgesehen sein, die jedesmal dann, wenn eine leere Schablone 14 in dieser Arbeitsstelle eingesetzt wird, die leeren    Ausnehmungen   16 mit je einem Uhrstein belegt. 



  Die Scheibe 4 dreht im Betrieb im    Gegenuhrzeigersinn   in Figur 2. Die an der zur Stelle A um 90o versetzten Arbeitsstelle B befindliche Schablone 14 ist bereits mit Uhrsteinen versehen. An der Arbeitsstelle B bei "sechs Uhr" wird nun das Werkstück W, beispielsweise eine    Uhrwerkplatine   aufgesetzt, 

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 wobei die Stifte 21 der    ,lone   in entsprechende Bohrungen des Werkstückes W eingreifen und dieses in der richtigen Lage halten, in welcher der oder die zu setzenden Uhrsteine in der Schablone sich genau unter der    Oeffnung   oder den    Oeffnungen   im Werkstück befinden, in welche sie gesetzt werden sollen. 



  Bei automatischem Betrieb der Einrichtung wird natürlich auch dieses Aufsetzen der Werkstücke an der Arbeitsstelle B durch eine automatische    Zuführvorrich-      tung   erfolgen, die von einem Magazin her mit Werkstücken    gespiesen   wird. 



  Die Einrichtung ist mit diesen Vorarbeiten zum Normalbetrieb vorbereitet. In diesem wird jeweils gleichzeitig an der Arbeitsstelle A die Schablone neu mit Uhrsteinen versehen und an der Arbeitsstelle B ein neues    Werksück   W aufgesetzt. 



  Durch Betätigung eines Schalters, der bei halbautomatischem Betrieb durch die Bedienungsperson über einen Druckknopf oder ein Pedal (nicht dargestellt) betätigt wird, bei vollautomatischem Betrieb jedoch durch das in Lage gebrachte Werkstück W oder durch einen Zeitschalter eingeschaltet wird, werden nun folgende Vorgänge ausgelöst : Der Antrieb der Scheibe 4 über die Antriebswelle 5, wird, beispielsweise durch    Inbetriebsetzen   eines Elektromotors eingeleitet. Die elektromagnetische Kupplung gestattet ein Schlüpfen dieses    An-      triebes,solange   der Nocken 12 am Hebel 13 in die    Ausnehmung   11 der Scheibe 4 eingreift. 



  Gleichzeitig mit dem Einschalten des Motors wird aber auch der Elektromagnet erregt, welcher durch Anziehen des Hebels 13 den Nocken 12 aus der Aus- 

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    nehmung   11 zieht, so dass die Scheibe zu drehen beginnt. Der Elektromagnet wird nur kurzzeitig erregt um den Nocken aus der    Ausnehmung   zu ziehen. Sobald dies geschehen ist, wird der Elektromagnet wieder stromlos und die auf den Hebel wirkende Feder drückt den Nocken 12 gegen den Umfang der Scheibe 10, längs welchem er gleitet, bis er nach einer Drehung der Scheiben 0 4, 10 um 90 in die nächste    Ausnehmung   einschnappen kann und die Scheiben arretiert. 



  Die an der mit A in    Fig.   2 bezeichnete Arbeitsstelle befindliche Schablone ist nun in die    Sechs-Uhrstellung   an die Arbeitsstelle B    verschwenkt   worden, während die vorher dort befindliche Schablone mit dem aufgesetzten Werkstück W jetzt an die Arbeitsstelle C bei    ttdrei't   Uhr gelangt ist. Sobald diese    Verschwenkung   beendet ist, d. h. sobald nach Eingriff des Nockens 12 in die entsprechende    Ausnehmung   11 die Scheibe 4 arretiert wird, gelangt eine elektromechanische Vorrichtung 22 zur Wirkung    (Fig.l)   die über einen Stempel 23 das Werkstück W senkrecht nach unten gegen die Schablone presst um beim nun folgenden Setzvorgang als    Widerlager   zu dienen.

   Unmittelbar darauf wird ein hydropneumatischer Zylinder 24 betätigt, dessen Kolbenstange eine Platte betätigt, die bei ihrer Aufwärtsbewegung die nach unten vorragenden Enden der Stössel 17 erfasst und die Stössel entgegen der Wirkung ihrer Feder 18 nach oben treibt. Bei dieser Hubbewegung treibt jeder Stössel den in der entsprechenden    Ausnehmung   befindlichen Uhrstein in die hierzu vorgesehene    Oeffnung   des    darüberliegenden   Werkstückes. Nachdem damit der Setzvorgang beendet ist, wird der Stempel 23 wieder gehoben und der Kolben des Zylinders 

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 24 wieder gesenkt. Die Stössel 17 gelangen unter der Wirkung ihrer Feder 18 wieder in die in Figur 1 bei der Arbeitsstelle A gezeigte Ruhelage. 



  Bei erneuter Betätigung des Schalters, welcher die Scheibe 4 mit den Arbeitsstellen in Drehung um 90o versetzt, gelangt das an der Arbeitsstelle C mit Uhrsteinen versehene Werkstück zur Arbeitsstelle D, wobei ein auf der Welle 8 sitzender Auswerfer 25 das fertige Werkstück in eine Rutsche 26 befördert. Bei der nächsten Drehung um 90o gelangt die nunmehr wieder leere Schablone zur Arbeitsstelle A wo sie wieder mit Uhrsteinen versehen wird und der beschriebene Zyklus kann von vorne beginnen. 



  Es ist zu beachten, dass bei der beschriebenen Einrichtung gleichzeitig an vier Stellen gearbeitet wird. Während des    eingenth      chen   Setzvorganges an der Arbeitsstelle C wird an der Arbeitsstelle D das unmittelbar vorher bei C mit Uhrsteinen versehene Werkstück ausgeworfen, während gleichzeitig an den    nrL;Citsstellen   A bzw. B die Uhrsteine in die Schablone eingesetzt, bzw. das Werkstück auf die mit Uhrsteinen versehene Schablone aufgesetzt werden. 

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 Leistung kann durch vollautomatischen Betrieb noch erheblich erhöht werden. 



  Statt wie im dargestellten Beispiel zum Setzen von Uhrsteinen in Uhrwerkplatten könnte die Vorrichtung ohne wesentliche    Aenderungen   zum Nieten und Prägen mit gleichen Leistungen verwendet werden. Für die letztgenannte Bearbeitung könnten die Stössel 17 z. B. als Prägestempel ausgebildet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Setzen, Prägen und Nieten von Uhrenbestandteilen, insbesondere zum Einsetzen von Uhrensteinen in Uhrwerkplatten, mit einem um eine zentrale Welle intermittierend drehbaren Rundtisch sowie längs des Umfanges des Rundtisches verteilten Arbeitsstationen, zu denen eine Setz-, Präge- oder Nieteinrichtung mit einem axial verschiebbaren Stempel gehört, dadurch gekennzeichnet, dass diese Einrichtung an einer parallel über dem Rundtisch (4) angeordneten Platte befestigt ist, welche auf wenigstens zwei, zu beiden Seiten der Einrichtung befindlichen Stützsäulen ruht, von denen die eine durch die erwähnte zentrale Welle (3) des Rundtisches gebildet wird und die andere ausserhalb des Umfanges des Rundtisches angeordnet ist.
CH1475661A 1960-12-30 1961-12-21 Verfahren zur Gewinnung von reinen, alkohol- und wasserfreien organischen Flüssigkeiten aus alkohol- und/oder wasserhaltigen Flüssigkeitsgemischen CH404663A (de)

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