CH397196A - Sickerplatte - Google Patents

Sickerplatte

Info

Publication number
CH397196A
CH397196A CH319364A CH319364A CH397196A CH 397196 A CH397196 A CH 397196A CH 319364 A CH319364 A CH 319364A CH 319364 A CH319364 A CH 319364A CH 397196 A CH397196 A CH 397196A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
drainage
channels
ribs
masonry
plate
Prior art date
Application number
CH319364A
Other languages
English (en)
Inventor
Buechel Anton
Original Assignee
Buechel Anton
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buechel Anton filed Critical Buechel Anton
Priority to CH319364A priority Critical patent/CH397196A/de
Publication of CH397196A publication Critical patent/CH397196A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/70Drying or keeping dry, e.g. by air vents
    • E04B1/7023Drying or keeping dry, e.g. by air vents by collecting water in basements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description


      Sickerplatte       Umfassungsmauern von Bauwerken und     dergl.,     die unter die Erdoberfläche zu liegen kommen, sind  der Gefahr ausgesetzt, dass sie von Feuchtigkeit oder  Wasser     an    der dem Erdreich     zugekehrten    Seite zer  stört oder durchsetzt werden. Um diesem     übelstand     vorzubeugen, wird das Mauerwerk auf der gefährde  ten Seite mit einem wasserdichten Verputz versehen,  auf dem noch in     bestimmten    Fällen ein Isolieran  strich angebracht wird.

   Durch diese Massnahme soll  erreicht werden, dass das Wasser nach dem Fusse des  Mauerwerkes abgeleitet wird und in eine dort vorge  sehene Sickerleitung mit darüber liegender     Ge-          röllschüttung    gelangt. An besonders gefährdeten Stel  len wird ausserdem noch eine Stein- oder     Geröllpak-          kung    oder neuerdings auch eine Schicht aus wasser  durchlässigem Sickerbeton angeordnet, die je nach  Erfordernis sich nur über einen Teil der Höhe des  Mauerwerkes erstreckt oder aber bis hinauf zur Erd  oberfläche reicht.  



  Die Steinpackung wird     in    der Form einer     Trok-          kenmauer        in    der Stärke von 25 - 30 cm aus losem  aufeinander geschichtetem Steinmaterial ausgeführt  und am Fusse auf der     Geröllschüttung    über der     Sik-          kerleitung    aufgesetzt sowie je nach Erfordernis bis  unter die     Erdoberfläche    hochgeführt. Durch die vor  handenen Hohlräume in der Steinpackung wird das  Wasser in die     Geröllschüttung    und durch diese hin  durch in die Sickerleitung abgeleitet.

   Bei der Ausfüh  rung der Trockenmauer besteht aber die grosse Ge  fahr, dass bei unvorsichtiger Ausführung der Arbeit  die Isolierschicht am Mauerwerk beschädigt und  damit illusorisch gemacht wird. Ein weiterer kosten  erhöhender Nachteil besteht im grossen Arbeitsauf  wand durch den     Aufbau    des Materials auf der Bau  stelle sowie in der Anschaffung des Materials selbst  und dessen Zufuhr und Zurüstung.    Zum Unterschied von der Steinpackung besteht  die     Geröllpackung    aus rundlichem Steinmaterial un  terschiedlicher Grösse von 4-6 cm Durchmesser.

   Bei  der Herstellung der     Geröllpackung        ist    jedoch zu be  achten, dass die runden Steine sich nicht aufschichten  lassen, so dass     vorgängig    der Arbeitsausführung eine  Schalwand aus Gerüstladen oder     Blechtafeln    im Ab  stand der vorgeschriebenen Stärke der     Geröllpackung     vom Mauerwerk erstellt werden muss.

   Der Raum  zwischen der Schalwand und dem Mauerwerk wird  mit     Geröllmaterial    ausgefüllt und hierauf der     ausser-          halb    der Schalwand befindliche Raum mit     Erdmate-          rial        angefüllt.    Sobald eine Lage erstellt ist, wird die  Schalwand hochgezogen und die beschriebenen  Arbeitsvorgänge werden zur Erstellung einer weiteren  Lage wiederholt.

   Es wird also die     Geröllpackung    in  aufeinanderfolgenden Etappen erstellt, wobei     ausser-          dem    zu beachten ist, dass die Arbeit nur durch Hand  arbeit einwandfrei ausgeführt werden     kann.    Es han  delt sich also um eine kostspielige, weil arbeitsinten  sive Arbeitsausführung. Wird schlammiges     Ausfüll-          material    verwendet, besteht die Gefahr, dass solches  in die     Geröllpackung    eindringt und sich mit dem     Ge-          röllmaterial    vermischt.

   Bei der heute üblichen       Arbeitsweise    besteht weiter die grosse Gefahr einer  qualitativ schlechten Arbeitsausführung zufolge der  Verwendung von Baumaschinen zum Einbringen des       Geröllmaterials    und zum Ausfüllen mit     Erdmaterial.     



  Es ist auch schon vorgeschlagen worden eine     Sik-          kerbetonpackung    vorzusehen, die aber bei Verwen  dung von nicht einwandfreiem oder richtigem Mate  rial die ihr zugedachten Funktionen     nicht    zu erfüllen  vermag und zudem das Mehrfache einer     Geröllpak-          kung    kostet.  



  Die     Erfindung    betrifft nun eine Sickerplatte, bei  deren Anwendung die erwähnten Nachteile der ver-           schiedenen    heute gebräuchlichen Packungsarten zur  Sicherung von Mauerwerk gegen Wasser vermieden  werden sollen. Diese Sickerplatte zeichnet sich da  durch aus, dass sie als plattenförmiger Körper ausge  bildet und auf einer Seite mit unter sich parallelen  Rippen mit zwischenliegenden,     beiderends    offenen  Kanälen versehen ist, in welche Kanäle den     platten-          förmigen    Körper durchdringende Löcher ausmünden.  



  Die Verwendung von Sickerplatten nach der vor  liegenden Erfindung zum Schutze von im Erdreich  liegendem Mauerwerk ist dadurch gekennzeichnet,  dass die Sickerplatten zwecks Herstellung einer  Schutzwand unter Bildung mindestens einer Reihe  von nebeneinander gestellten Elementen auf eine am  Fusse des Mauerwerkes vorgesehene, über einer     Sik-          kerleitung    angeordnete     Geröllpackung    derart verlegt  werden, dass die Rippen mit dem Mauerwerk in  Berührung stehen und die zwischen den Rippen be  findlichen Kanäle nach unten in Richtung     auf    die     Sik-          kerleitung    weisen,

   und dass als oberer Abschluss der  Schutzwand eine weitere Reihe aus     horizontal    geleg  ten Platten gebildet wird, die die     senkrechten    Kanäle  nach aussen hin verschliessen.  



  Die Zeichnung zeigt eine     beispielsweise    Ausfüh  rungsform und eine     Detailvariante    der erfindungsge  mässen Sickerplatte, und zwar in       Fig.    1 in einer Ansicht,       Fig.    2 in einem     Vertikalschnitt    nach der Linie 2-2  in     Fig.    1,       Fig.    3 in einem Horizontalschnitt nach der Linie  3-3 in     Fig.    1 und       Fig.    4 in einem     Horizontalschnitt    analog demjeni  gen nach     Fig.    3 gemäss der Detailvariante.  



  Die Sickerplatte entsprechend     Fig.    1 bis 3 weist  einen plattenförmigen Teil 11 auf, auf dessen einer  Fläche unter sich in Abständen     auseinanderliegende     Rippen 12 befinden, die ausserdem parallel zu den  beiden     Plattenlängskanten    angeordnet sind.

   Von die  sen Rippen 12 befinden sich zwei an den beiden     Plat-          tenlängskanten.    Die Sickerplatte weist somit eine An  zahl je durch zwei Rippen 12     begrenzte        rinnenför-          mige    Kanäle 13 auf, in die den     plattenförmigen    Teil  11 durchsetzende Löcher ausmünden und die     beider-          ends    offen sind.

   Die Längsrippen 12 haben     rechteck-          förmigen    Querschnitt, wie     Fig.    3 zeigt, können aber  auch einen     trapezförmigen        Querschnitt    aufweisen,  wie aus     Fig.    4 ersichtlich ist,

   wobei die am     plattenför-          migen    Teil 11 sitzende Basisfläche der Rippen breiter  ist als die freie     Endfläche.    Es können aber auch an  den Längskanten der     plattenförmigen    Teile 11 Rip  pen mit     rechteckförmigem    Querschnitt und zwischen  diesen Rippen solche mit     trapezförmigem    Quer  schnitt vorgesehen sein. Auch lassen sich anstelle von  Rippen mit     rechteckförmigem    Querschnitt auch sol  che mit quadratischem oder einem anderen Quer  schnitt vorsehen, derart, dass die Kanäle die Form  eines Dreiecks, eines Quadrates,     eines    Halbkreises  oder einer Halbellipse aufweisen.  



  Die     Sickerplatten    lassen sich aus     gebranntem    Zie--         gelmaterial,    Beton oder aus     einem    anderen geeigne  ten Material herstellen.  



  Zur Anwendung der Sickerplatten werden diese  nebeneinander stehend so auf eine     vorgängig    über  der Sickerleitung erstellte und planierte     Geröllpak-          kung    angeordnet, dass die Längsrippen 12 in Berüh  rung mit dem Mauerwerk M treten und die Kanäle  13 nach abwärts in Richtung auf die     Geröllpackung     und damit auf die Sickerleitung weisen. Je nach Be  darf und Grösse der zu schützenden Mauer und der  zu verwendenden Sickerplatten lassen sich zwei oder  mehr Reihen von Sickerplatten übereinander anord  nen. Der zwischen den glatten Plattenaussenseiten  und dem Terrain verbleibende     Zwischenraum    wird  mit Erdmaterial EM ausgefüllt.

   Damit kein     Erdmate-          rial    in die Kanäle 13 eindringen kann, wird auf der  obersten Reihe der senkrecht gestellten Sickerplatten  eine Plattenreihe angeordnet, deren Kanäle waag  recht verlaufen, d. h. deren Kanäle winkelrecht zu  denjenigen der     darunterliegenden    Sickerplatten liegen  und deren Rippen ebenfalls mit dem Mauerwerk in  Berührung stehen. An Stelle dieser einen     Abschluss     darstellenden     Sickerplattenreihe    könnte auch eine  Reihe aus anderen     Formkörpern    aus dem gleichen  oder einem ähnlichen Material, z.

   B. aus     Zement-          oder    Backsteinen, zum Abschliessen der oberen  Enden der auf die     Geröllpackung        weisenden        Kanäle     vorgesehen sein. Die Sickerplatten und die den     Ab-          schluss    bildenden Elemente werden durch den infolge  der Auf- und Hinterfüllung entstehenden Erddruck  gegen die zu isolierende Mauer gepresst und dadurch  in der wirkungsvollen Lage gehalten.  



  Die     Sickerplatten    sind einfach im     Aufbau    und  auch billig sowohl in der Herstellung und Anwen  dung, wobei zu berücksichtigen ist, dass sie durch       Hilfsarbeitskräfte    verlegt werden können und die  Mauerisolierung der Gefahr einer Verletzung nicht       ausgesetzt    ist. Ausserdem ist der Zeitaufwand zur Er  stellung einer Schutzwand aus den Sickerplatten sehr  viel kleiner als ein solcher für die Herstellung einer  Steinpackung. Zu beachten ist ferner, dass eine Ge  fahr für die Beeinträchtigung der Funktion der Schutz  wand als Schutzmittel für das Mauerwerk bei der  Verwendung von Sickerplatten praktisch ausge  schlossen ist.  



  Das hinter der aus Sickerplatten gebildeten Schutz  wand sich ansammelnde Wasser kann durch die  Löcher 14, die     zylinderförmig    sind oder auch die  Form von Schlitzen haben können, in die Kanäle 13  übertreten und wird durch die letzteren der     Sickerlei-          tung    am Fusse des Mauerwerkes zugeleitet. Bei allfäl  lig späterem Bedarf ist es nach Wegnahme der ober  sten, aus querliegenden Elementen gebildeten     Ab-          schlussreihe    auch möglich die Kanäle unter Verwen  dung eines Gartenschlauches durchzuspülen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Sickerplatte zur Anwendung als Schutz von im Erdreich liegendem Mauerwerk, dadurch gekenn zeichnet, dass sie als plattenförmiger Körper ausge- bildet und auf einer Seite mit unter sich parallelen Rippen mit zwischenliegenden, beiderends offenen Kanälen versehen ist, in welche Kanäle den platten- förmigen Körper durchdringende Löcher ausmünden.
    II. Verwendung von Sickerplatten nach Patentan spruch I zum Schutze von im Erdreich liegendem Mauerwerk, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicker- platten zwecks Herstellung einer Schutzwand unter Bildung mindestens einer Reihe von nebeneinander gestellten Elementen auf eine am Fusse des Mauer werkes über einer Sickerleitung angeordnete Geröll packung derart verlegt werden, dass die Rippen mit dem Mauerwerk in Berührung stehen und die zwi schen den Rippen befindlichen Kanäle nach unten auf die Sickerleitung weisen,
    und dass als oberer Ab- schluss der Schutzwand eine weitere Reihe aus hori zontal gelegten Platten gebildet wird, die die senk rechten Kanäle der Schutzwand nach aussen hin verschliessen. UNTERANSPRÜCHE 1. Sickerplatte nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen rechteckförmigen, quadratischen oder trapezförmigen oder einen sol chen Querschnitt aufweisen, dass die Kanäle die Form eines Quadrates, eines Rechteckes, eines Dreiecks, eines Halbkreises oder einer Halbellipse aufweisen. 2.
    Sickerplatte nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen eine unterschiedli che Querschnittsform besitzen. 3. Sickerplatte nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die den plattenförmigen Körper durchdringenden Löcher runden oder schlitzförmigen Querschnitt besitzen.
CH319364A 1964-03-12 1964-03-12 Sickerplatte CH397196A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH319364A CH397196A (de) 1964-03-12 1964-03-12 Sickerplatte

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH319364A CH397196A (de) 1964-03-12 1964-03-12 Sickerplatte

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH397196A true CH397196A (de) 1965-08-15

Family

ID=4250660

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH319364A CH397196A (de) 1964-03-12 1964-03-12 Sickerplatte

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH397196A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3017064C2 (de) Böschungsformstein
DE2345436A1 (de) Betonbauelement
DE69108246T2 (de) Verfahren zur errichtung einer gründungsstruktur für eine gebäude-unterkonstruktion.
DE1811682C3 (de) Verlorene Schalung für eine Stützmauer
CH397196A (de) Sickerplatte
EP0034565A1 (de) Mauer in Elementbauweise
DE2714869A1 (de) Schallabsorbierender laermschutzschirm aus betonfertigteilen und erdauffuellung
DE2934074C2 (de) Schwimmbecken
DE2519743C2 (de) Verfahren zum Errichten eines mehrgeschossigen Gebäudes
DE554729C (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlsteinbalken
DE4328672C2 (de) Verwendung eines Bauelementes zur Abgrenzung einer Mauer gegen angrenzendes Erdreich
DE1659099C (de) Betonformstein zur Herstellung einer Dranschicht an einer im Erdboden einge betteten Gebäudewand
DE1634431A1 (de) Verfahren zum Wiederherstellen der Tragfaehigkeit baufaellig gewordener Gruendungskoerper
DE804125C (de) Fugenfuell- und Abstrichgeraet zur Herstellung von begrenzten Moertelbettungen an Waenden
DE2815261C2 (de) Fundamentstein
DE3507688A1 (de) Abdeckung fuer eine berme
DE810304C (de) Bauelement zur Vergroesserung der Hoehe von Decken- und Unterzugschalkoerpern
AT367131B (de) Fundament, insbesondere fuer einen damm
AT411774B (de) Flächiges bauelement
DE2459691C3 (de) Geschütteter Erdstaudamm sowie Verfahren zur Herstellung der Kerndichtung
DE8506249U1 (de) Abdeckung für eine Berme
DE3018421C2 (de) Reinigungsrohr
DE3520755C2 (de)
DE1940493U (de) Draenagekoerper.
DE202009014911U1 (de) Schalungselement für eine Stützvorrichtung