CH370800A - Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin-Derivaten

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CH370800A
CH370800A CH717363A CH717363A CH370800A CH 370800 A CH370800 A CH 370800A CH 717363 A CH717363 A CH 717363A CH 717363 A CH717363 A CH 717363A CH 370800 A CH370800 A CH 370800A
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hydrazine
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chloroform
acetyl
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CH717363A
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Ernst Dr Jucker
Anton Dr Ebnoether
J Dr Lindenmann Adolf
Steiner Roy
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Sandoz Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D205/00Heterocyclic compounds containing four-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D205/02Heterocyclic compounds containing four-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D205/10Heterocyclic compounds containing four-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von neuen   Hydrazin-Derivaten   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin-Derivaten der Formel   I,   
EMI1.1     
 worin A eine Alkylengruppe,   Ri    und   R2    niedere Alkylgruppen und   R3    eine Acylgruppe bedeuten, wobei die Gruppen A,   Rt    und   R    zusammen mindestens 5 Kohlenstoffatome enthalten.



   Erfindungsgemäss werden die neuen Hydrazin Derivate hergestellt, indem man aus Isopropylidenhydrazin-Derivaten der Formel   II,   
EMI1.2     
 die Isopropylidengruppe abspaltet.



   Diese Abspaltung kann in der Weise erfolgen, dass man die wässerig alkoholische Lösung des Ausgangsproduktes bei einer Temperatur von 0-40  mit Chlorwasserstoffgas sättigt. Zur Vervollständigung der Reaktion lässt man das Gemisch noch 4 Stunden bei Raumtemperatur stehen, engt darauf ein und macht unter starkem Kühlen alkalisch. Das Endprodukt wird anschliessend aus dem Gemisch mit einem organischen indifferenten Lösungsmittel, vorzugsweise   Diäthyläther,    extrahiert und durch Hochvakuumdestillation gereinigt.



   Die erfindungsgemäss hergestellten neuen Hydrazin-Derivate sind wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung von Medikamenten. Ihre Umsetzung mit reaktionsfähigen mono-oder disubstituierten Malonsäure-Derivaten führt zu   l-Amino-2,    4-dioxoazetidin-Derivaten der Formel   III,   
EMI1.3     
 wobei A,   Ri,      R2    und   R3    die gleiche Bedeutung besitzen wie in Formel   I.    Diese Azetidine sind wertvolle Medikamente. Sie wirken antiphlogistisch und können in der Behandlung rheumatischer Erkrankungen angewendet werden. Einige Azetidin-Derivate übertreffen in ihrer Wirkung das Phenylbutazon um ein Mehrfaches.



   Besonders wichtig für die therapeutische Verwendung dieser Verbindungen ist, dass sie eine basische Gruppe enthalten. Aus diesem Grund können sie mit anorganischen oder organischen Säuren Salze bilden, die in Wasser löslich sind. Dies erleichtert einerseits die Resorption dieser Medikamente bei peroraler Medikation, ermöglicht aber anderseits auch die Herstellung hochkonzentrierter Lösungen, die in vielen Fällen für die parenterale Stosstherapie unentbehrlich sind.



   In den nachfolgenden Beispielen sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel   1   
Eine Lösung von 4, 0 g   1-(2'-Diäthylamino-iso-      hexyl-l')-l-acetyl-2-isopropylidenhydrazin    in 28 cm3 86%igem wÏsserigem ¯thanol wird unter Kühlung bei 0  mit Chlorwasserstoffgas gesättigt und anschliessend 4 Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen. Darauf wird die L¯sung im Vakuum bei 30  stark eingeengt, der Rückstand in 20 cm3 Eiswasser aufgenommen und unter starker Kühlung mit   50 böiger wässeriger    Kalilauge alkalisch gemacht.



  Man schüttelt nun portionenweise mit total 100 cm3 Äther aus, trocknet die vereinigten Ätherextrakte über Magnesiumsulfat und entfernt den Äther im Vakuum. Der Rückstand wird im Hochvakuum destilliert, wobei das   1-(2'-Diäthylamino-isohexyl-l')-    1-acetylhydrazin zwischen   126-128     bei 1, 5 mm Hg als farbloses   01     berdestilliert. nD = 1, 4629.



   Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(2'-Di  äthylamino-isohexyl-1')-1-acetyl-2-isopropyliden-    hydrazin wird wie folgt hergestellt :
1,   0 g 1- (2'-Diäthylamino-isohexyl-l')-hydrazin    wird in 5 cm3 Aceton gelöst, wobei Erwärmung eintritt. Man lässt die Reaktionslösung 16 Stunden bei Zimmertemperatur stehen und erhitzt anschliessend noch 1/2 Sunde am Rückfluss zum Sieden. Darauf wird das Aceton abdestilliert, und der Rückstand im Vakuum fraktioniert, wobei das 1-(2'-Diäthyl  amino-isohexyl-1')-2-isopropylidenhydrazin    bei 110  bei 9 mm Hg als farblose Flüssigkeit  berdestilliert. n22 D = 1,4532.



   Zu einer L¯sung von 2,3 g 1-(2'-DiÏthylaminoisohexyl-1')-2-isopropylidenhydrazin in 10 cm3 abs.



  Chloroform lässt man bei 0  unter starkem Kühlen und Rühren langsam eine L¯sung von 0, 83 cm3 Acetylchlorid in 5   cm3    abs. Chloroform zutropfen.



  Anschliessend wird die Reaktionslösung noch 3 Stunden   bei +3    bis   +5  weitergerührt    und sodann 15 Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen. Darauf wird die Reaktionslösung auf 0  abgekühlt und zweimal mit je 25 cm3 eisgekühlter, wässeriger,   gesättig-    ter Sodalösung gewaschen. Die Chloroformlösung wird über Magnesiumsulfat getrocknet, das Chloroform im Vakuum entfernt und der Rückstand im Vakuum destilliert, wobei das   1-(2'-Diäthylamino-      isohexyl-l')-1-acetyl-2-isopropylidenhydrazin    zwischen   119-121     bei   1    mm Hg als leicht gelb ge  färbtes      01     bergeht. n22 D = 1, 4669.



   Beispiel 2
Eine L¯sung von 4, 9 g   l- (-Diäthylaminoäthyl)-    1-acetyl-2-isopropylidenhydrazin in 28 cm3   85 tigern Äthanol    wird unter Kühlung bei 0  mit Chlorwasserstoffgas gesättigt und anschliessend 4 Stunden bei 220 stehengelassen. Darauf wird das Athanol im Vakuum bei 30  entfernt, der ölige Rückstand in 20 cm3 Wasser aufgenommen und unter starkem Kühlen mit 50%iger wässeriger Kalilauge alkalisch gemacht. Man extrahiert mit total 100 cm3 Ather, trocknet die vereinigten   Ätherauszüge    über Magnesiumsulfat, dampft den Ather ab und destilliert den Rückstand im Vakuum, wobei das 1-(¯-DiÏthylaminoÏthyl)-1-acetylhydrazin bei   106     bei 1 mm Hg als farbloses Íl  bergeht. n22 D = 1, 4682.



   Das als Ausgangsmaterial verwendete   l- (jd-Di-      äthylaminoäthyl)-1-acetyl-2-isopropylidenhydrazin    wird wie folgt hergestellt :
3, 4 g   jS-Diäthylaminoäthylhydrazin    werden in 20 cm3 Aceton gelöst, wobei Erwärmung eintritt.



  Man lässt die Reaktionslösung 15 Minuten bei Zimmertemperatur stehen und erhitzt sie anschliessend noch 1/2 Stunde am Rückfluss zum Sieden. Darauf wird das Aceton abdestilliert und der Rückstand im Vakuum fraktioniert, wobei das 1-(¯-DiÏthyl  aminoäthyl)-2-isopropylidenhydrazin    zwischen 86 und 87  bei 9 mm Hg  berdestilliert. n   2 =    1, 4561.



   Zu einer L¯sung von 14, 0 g   1- (/3-Diäthylamino-      äthyl)-2-isopropylidenhydrazin    in 40 cm3 abs. Chloroform lässt man bei 0  unter starkem Kühlen und Rühren langsam eine L¯sung von 6, 5 cm3 Acetylchlorid in 15 cm3 abs. Chloroform zutropfen. Anschliessend wird die Reaktionslösung noch 3 Stunden bei einer Temperatur von + 2 bis   + 5     weitergerührt und sodann 20 Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen. Darauf wird die Reaktionslösung auf 0  abgekühlt und zweimal mit je 25 cm3 wässeriger gesättigter Sodalösung gewaschen.

   Die Chloroformlösung wird über Magnesiumsulfat getrocknet, das Chloroform im Vakuum entfernt, und der Rückstand im Vakuum destilliert, wobei das 1-   (ss-Diäthylaminoäthyl)-1-acetyl-2-isopropyliden-    hydrazin zwischen   103-105     bei 1 mm Hg als farblose Flüssigkeit  bergeht. nD = 1, 4721.



   Beispiel 3
16, 2 g   1-(Dimethylamino-isopropyl)-l-acetyl-2-    isopropylidenhydrazin werden in einem Gemisch aus 72 cm3 Äthanol und 8 cm3 Wasser gelöst. In diese L¯sung leitet man bei einer Temperatur von   30-35     Chlorwasserstoff bis zur Sättigung ein und lässt das Gemisch 3 Stunden bei dieser Temperatur stehen.



  Dann dampft man im Vakuum ein, löst den ¯ligen Rückstand in wenig Wasser und gibt unter gutem Kühlen   50/eige    Kalilauge zu, bis sich ein   01    abscheidet. Dieses wird in Äther aufgenommen, die ätherische L¯sung über Magnesiumsulfat getrocknet und dann eingedampft. Der Rückstand wird bei 11 mm Hg fraktioniert, wobei von   63-68     zuerst etwas   1- (Dimethylamino-isopropyl)-2-isopropyliden-    hydrazin, dann von   117-119       1- (Dimethylamino-iso-      propyl)-l-acetylhydrazin    destilliert.



   Diese Verbindung bildet mit Phenylisothiocyanat 1-   (Dimethylamino-isopropyl)-l-acetyl-4-phenyl-thio-    semicarbazid, das nach Kristallisation aus Essigester bei   159-160     unter Zersetzung schmilzt.



   Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(Di   methylamino-isopropyl)-1-acetyl-2-isopropyliden-    hydrazin wird wie folgt hergestellt :
75 g Dimethylamino-isopropylenhydrazin werden unter Kühlung zu 200 cm3 Aceton gegeben und über Nacht bei Zimmertemperatur stehengelassen. Darauf wird die Reaktionslösung noch   1    Stunde am R ckfluss zum Sieden erhitzt, das überschüssige Aceton im  Vakuum entfernt und der Rückstand im Vakuum destilliert, wobei das   1- (Dimethylamino-isopropyl)-2-    isopropylidenhydrazin zwischen 63-64  bei 10 mm Hg übergeht.



   Dipikrat, Prismen vom Smp.   144-148     (aus Methanol).



   Man lässt zur L¯sung von 33 g 1- (Dimethylamino-isopropyl)-2-isopropylidenhydrazin in 100 cm3 abs. Chloroform unter Rühren bei 0-10  17 cm3 Acetylchlorid zutropfen. Nach 16stündigem Rühren bei Zimmertemperatur werden zu der L¯sung unter gutem Kühlen 150 cm3   30 /aige    Pottaschelösung tropfenweise zugesetzt, dann die Chloroformschicht abgetrennt und die wässerige Phase noch zweimal mit Chloroform ausgeschüttelt. Nach Trocknen der vereinigten Chloroformextrakte über Magnesiumsulfat und Abdampfen des Chloroforms wird der Rückstand im Hochvakuum fraktioniert, wobei 1-(Dimethylamino-isopropyl)-1-acetyl-2-isopropylidenhydrazin bei 0, 2 mm Hg zwischen 76-82  als gelbes   01    übergeht.



   Beispiel 4
Eine Lösung von 7, 9 g   1- (Diathylamino-isopro-    pyl) -1 - acetyl - 2 - isopropylidenhydrazin in 36 cm3 Athanol und 4 cm3 Wasser wird bei einer Temperatur von 30-35  mit HCl-Gas gesättigt. Dann lässt man 4 Stunden bei Zimmertemperatur stehen, dampft die L¯sung im Vakuum ein, versetzt den Rückstand mit Eiswasser und gibt unter guter Kühlung   500/oigne    wässerige Kalilauge hinzu, bis sich ein   51    ausscheidet. Dieses wird in Ather aufgenommen, die   äthe-    rische L¯sung über Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird destilliert, wobei das   1- (Diäthylamino-isopropyl)-l-acetylhydrazin    bei einer Luftbadtemperatur von   120-140     bei 12 mm Hg als farbloses   01    übergeht.



   Zur Charakterisierung wird mit Phenylisothiocyanat das Phenylthiosemicarbazid hergestellt. Smp.



  140-141  aus   EssigesterlÄther.   



   Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(Diäthylamino-isopropyl)-1-acetyl-2-isopropylidenhydrazin wird wie folgt hergestellt :
8, 3 g   Diäthylamino-isopropylidenhydrazin    werden in 25 cm3 Aceton gelöst, wobei die Temperatur auf 30  steigt. Man lässt über Nacht stehen, erhitzt darauf die L¯sung 1 Stunde am Rückfluss zum Sieden und dampft das Aceton ab. Der Rückstand wird im Vakuum destilliert, wobei das   1-(Diäthylamino-isopro-    pyl)-2-isopropylidenhydrazin zwischen   77-80     bei 10 mm Hg übergeht.



   Das Dipikrat, umkristallisiert aus Methanol, schmilzt bei   124-128     (Zers.).



   Zu einer L¯sung von 9, 0 g l- (Diäthylamino-isopropyl)-2-isopropylidenhydrazin in 30 cm3 abs.



  Chloroform wird unter Kühlung und Rühren eine L¯sung von 4 cm3 Acetylchlorid in 10   cm3    abs.



  Chloroform zugegeben. Man rührt 3 Stunden bei   5 ,    lässt über Nacht bei Zimmertemperatur stehen, kühlt die Reaktionslösung auf   0     ab und schüttelt mit Pottaschelösung durch. Die Chloroformlösung wird über Magnesiumsulfat getrocknet, das Chloroform abgedampft und der Rückstand destilliert, wobei das    1- (Diäthylamino-isopropyl)-1-acetyl-2-isopropyliden-    hydrazin zwischen 93-95  bei 0, 2 mm Hg übergeht.



   Beispiel 5
In die L¯sung von 19, 4 g   l-(l'-Dimethylamino-    butyl-3')-1-acetyl-2-isopropylidenhydrazin in 100   cm       95  /o igem Äthanol    leitet man bei   15-20     Chlorwasserstoff bis zur Sättigung ein. Nach 4stündigem Stehen bei Zimmertemperatur dampft man die Lösung im Vakuum ein. Der Rückstand wird in wenig Wasser gelöst und unter guter Kühlung mit   piger    Kalilauge versetzt. Das sich ausscheidende 01 wird in Äther aufgenommen, die Atherlösung über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft, und der Rückstand fraktioniert destilliert.



      1- (1'-Dimethylaminobutyl-3')-1-acetylhydrazin      destilliert bei 12 mm Hg von 114-115. n    = 1, 4685.



   Das daraus mit Phenylisothiocyanat hergestellte
1-   (1'-Dimethylaminobutyl-3')-1-acetyl-4-phenyl-thio-    semicarbazid schmilzt nach Kristallisation aus Chloro  form/Ather    bei 132  unter Zersetzung.



   Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(1'-Di  methylaminobutyl-3')-1-acetyl-2-isopropyliden-    hydrazin wird wie folgt hergestellt :
Man löst 38, 2 g   1-Dimethylaminobutyl-3-hy-    drazin unter Kühlung in   100    cm3 Aceton, lässt die L¯sung 18 Stunden bei Zimmertemperatur stehen, erhitzt sie darauf   1    Stunde zum Sieden am Rückfluss, dampft das Lösungsmittel ab und destilliert den   Rückstand. 1- (1'-Dimethylaminobutyl-3')-2-isopropy-    lidenhydrazin destilliert bei   12mm    Hg bei   87-89     als farblose   Fliissigkeit.      n2r,    = 1, 4575.



   Das Dipikrat kristallisiert aus Methanol in Prismen, die bei   132-134     unter Zersetzung schmelzen.



   Zu einer L¯sung von 46 g   l-(l'-Dimethylamino-      butyl-3')-2-isopropylidenhydrazin    in 150 cm3 Chloroform lässt man unter Rühren bei 5  20 cm3 Acetylchlorid tropfen. Dann rührt man 16 Stunden bei Zimmertemperatur. Darauf gibt man unter Kühlen 200 cm3   30 /Oige Pottaschelösung    zu, trennt die Chloroformschicht ab und schüttelt die Pottaschelösung nochmals mit Chloroform aus. Nach Trocknen der vereinigten Chloroformextrakte wird das Lösungsmittel abgedampft und der Rückstand fraktioniert destilliert.   l-(l'-Dimethylaminobutyl-3')-1-    acetyl-2-isopropylidenhydrazin destilliert bei 0, 03 mm Hg von   86-87 .      nid =    1, 4690.



   Beispiel 6
In die L¯sung von 29 g   l-(l'-Diäthylaminobutyl-       3')-1-acetyl-2-isopropylidenhydrazin    in 150 cm3 Athanol und 5 cm3 Wasser leitet man bei 20  Chlorwasserstoff bis zur Sättigung ein. Man rührt noch 4 Stunden bei Zimmertemperatur und dampft an schliessend die L¯sung im Vakuum bei   30     ein. Der
Rückstand wird in wenig Wasser gelöst und die Lö- sung unter gutem Kühlen mit   50 feiger wässeriger     Kalilauge stark alkalisch gemacht. Man gibt anschlie ssend noch so viel festes KOH zu, bis sich eine ölige Substanz abgeschieden hat. Alsdann wird von aus  geschiedenem    Kaliumchlorid über hochgereinigter Diatomeenerde filtriert, und der Filterrückstand mit einem Gemisch aus gleichen Teilen Methylenchlorid und Äther gewaschen.

   Das Filtrat wird anschliessend mehrmals mit dem gleichen Lösungsmittelgemisch ausgeschüttelt. Die vereinigten organischen Fraktionen werden nach Trocknen über Pottasche eingedampft und der Rückstand zweimal fraktioniert destilliert.   1- (l'-Diäthylamino-butyl-3')-1-acetylhy-    drazin destilliert bei 0, 08 mm Hg bei   102-105 .      n 24    1, 4711.



   Das als Ausgangsmaterial verwendete   1- (l'-Di-      äthylaminobutyl-3')-l-acetyl-2-isopropylidenhydrazin    wird wie folgt hergestellt :
Man löst 29, 4 g   1-Diäthylaminobutyl-(3)-hydrazin    unter Kühlung in 50 cm3 Aceton, lässt die L¯sung über Nacht stehen, erhitzt dann 1 Stunde zum Sieden am Rückfluss, dampft das überschüssige Aceton ab und destilliert den Rückstand. 1-(1'-DiÏthylamino  butyl-3')-2-isopropylidenhydrazin    destilliert bei 11 mm Hg bei   104-107 .   



   Zu einer L¯sung von 34 g   l-(l'-Diäthylamino-      butyl-3')-2-isopropylidenhydrazin    in   100    cm3 abs.



  Chloroform lässt man unter Rühren bei   5O eine Lö-    sung von 11, 5 cm3 Acetylchlorid in 10 cm3 Chloroform zutropfen. Dann rührt man 17 Stunden bei Zimmertemperatur. Darauf gibt man unter guter Kühlung 100   cm3 30 /Oige wässerige    Kalilauge zu, trennt die Chloroformschicht ab und schüttelt die wässerige alkalische L¯sung noch dreimal mit Chloroform aus.



  Nach Trocknen der vereinigten Chloroformextrakte über Magnesiumsulfat wird das Lösungsmittel eingedampft und der Rückstand fraktioniert destilliert.



      1- (1'-Diäthylaminobutyl-3')-1-acetyl-2-isopropyliden-    hydrazin destilliert bei 0, 1 mm Hg bei   106-110 .   



   Beispiel 7
In die L¯sung von 21 g   l-(l'-Dimethylamino-      pentyl-4')-1-acetyl-2-isopropylidenhydrazin    in 120cm3 Athanol und 4   cm3    Wasser leitet man bei   15-20     Chlorwasserstoff bis zur Sättigung ein. Man lässt die L¯sung noch 4 Stunden bei Zimmertemperatur stehen und dampft die L¯sung anschliessend im Vakuum bei 30  ein. Der Rückstand wird in wenig Wasser gelöst und die L¯sung unter gutem Kühlen mit 50  /o iger wässeriger Kalilauge stark alkalisch gemacht. Man gibt anschliessend noch so viel festes KOH zu, bis sich eine ölige Substanz abgeschieden hat. Alsdann wird vom ausgefallenen Kaliumchlorid über hochgereinigter Diatomeenerde filtriert und der Filterrückstand gut mit einem Gemisch aus gleichen Teilen Methylenchlorid und Ather gewaschen.



  Aus dem Filtrat wird die organische Schicht abgetrennt und die wässerige Phase noch dreimal mit dem gleichen Lösungsmittelgemisch ausgeschüttelt.



  Die vereinigten organischen Fraktionen werden nach Trocknen über Pottasche eingedampft und der   Rück-    stand fraktioniert destilliert.   l-(l'-Dimethylamino-      pentyl-4')-1-acetylhydrazin    siedet unter einem Druck von 0, 15 mm Hg bei   106 .      n2r,    = 1, 4727.



   Das als Ausgangsmaterial verwendete 1-(1'-Dimethylaminopentyl-4')-1-acetyl-2-isopropylidenhydrazin wird wie folgt hergestellt :
Man löst 7, 8 g   1-Dimethylaminopentyl-4-hydrazin    unter Kühlung in 20   cm3    Aceton, lässt die L¯sung über Nacht bei Zimmertemperatur stehen, erhitzt dann   1    Stunde zum Sieden am Rückfluss, dampft das überschüssige Aceton ab und destilliert den Rückstand.   1- (l'-Dimethylaminopentyl-4')-2-iso-      propylidenhydrazin    siedet unter einem Druck von 12 mm Hg bei   104-106 .   



   Zu einer L¯sung von 17, 5 g   1- (I'-Dimethyl-    aminopentyl-4')-2-isopropylidenhydrazin in 50 cm3 abs. Chloroform lässt man unter Rühren bei 0-5  eine L¯sung von 6, 7 cm3 Acetylchlorid in 10 cm3 Chloroform zutropfen. Dann rührt man 17 Stunden bei Zimmertemperatur. Anschliessend versetzt man unter guter Kühlung mit 50 cm3   30",'oiger wässeri-    ger Kalilauge, trennt die Chloroformschicht ab und schüttelt die wässerige Phase noch dreimal mit Chloroform aus. Nach Trocknen der vereinigten Chloroformextrakte über Magnesiumsulfat wird das Lösungsmittel abgedampft und der Rückstand fraktioniert destilliert.   1-(1'-Dimethylaminopentyl-4')-1-    acetyl-2-isopropylidenhydrazin siedet unter einem Druck von 0, 08 mm   Hg bei 100-103 .   



   Beispiel 8
In die L¯sung von 18, 5 g   1- [I'- (N-Methyl-N-iso-      propyl)-aminobutyl-3']-1-acetyl-2-isopropyliden-    hydrazin in 95 cm3 Athanol und 3, 2 cm3 Wasser leitet man bei 20  Chlorwasserstoff bis zur Sättigung ein. Man rührt noch 4 Stunden bei Zimmertemperatur und dampft die L¯sung anschliessend im Vakuum bei 30  ein. Der Rückstand wird in wenig Wasser gelöst und die L¯sung unter gutem Kühlen mit   50 /0iger wässeriger    Kalilauge stark alkalisch gemacht. Man gibt anschliessend noch so viel festes KOH zu, bis sich eine ölige Substanz abgeschieden hat. Alsdann wird vom ausgeschiedenen Kaliumchlorid filtriert und der Filterrückstand gründlich mit Chloroform gewaschen. Aus dem Filtrat wird die organische Schicht abgetrennt und die wässerige Phase mit Chloroform extrahiert.

   Die vereinigten Chloroformauszüge werden nach Trocknen über Magnesiumsulfat eingedampft und der Rückstand fraktioniert destilliert. 1-   [1'-    (N-Methyl-N-isopropyl)  aminobutyl-3']-1-acetylhydrazin    siedet unter einem Druck von 0, 3 mm Hg bei   95-98 .   



   Das als Ausgangsmaterial verwendete   1- [l'- (N-      Methyl-N-isopropyl)-aminobutyl-3']-1-acetyl-2-iso-    propylidenhydrazin wird wie folgt hergestellt :
Man löst 18, 0 g   l-[l'-(N-Methyl-N-isopropyl)-    aminobutyl-3']-hydrazin in 30 cm3 Aceton, erhitzt die L¯sung 3 Stunden zum Sieden am Rückfluss, dampft das überschüssige Aceton ab und destilliert den Rückstand.   l-[l'-(N-Methyl-N-isopropyl)-amino-    butyl-3']-2-isopropylidenhydrazin destilliert bei 11 mm Hg bei   103-108 .   



   22, 0 g 1-   [1'-    (N-Methyl-N-isopropyl)-amino  butyl-3']-2-isopropylidenhydrazin    werden tropfenweise mit 9, 0 g Acetylchlorid versetzt. Nach dreistündigem Stehen bei Zimmertemperatur wird die Lösung mit 30%iger wÏsseriger Kalilauge stark alkalisch gemacht und anschliessend dreimal mit Chloroform extrahiert. Die vereinigten Chloroformauszüge werden über Magnesiumsulfat getrocknet, das Lösungsmittel verdampft und der Rückstand destilliert.   1- [1'-    (N-Methyl-N-isopropyl)-amino  butyl-3']-1-acetyl-2-isopropylidenhydrazin    siedet unter einem Druck von 0, 3 mm Hg bei   102-106 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin Derivaten der Formel I, EMI5.1 worin A eine Alkylengruppe, Ri und R2 niedere Alkylgruppen und R3 eine Acylgruppe bedeuten, wobei die Gruppen A, Ri und R2 zusammen mindestens 5 Kohlenstoffatome enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man aus Isopropylidenhydrazin- Derivaten der Formel II, EMI5.2 die Isopropylidengruppe abspaltet.
CH717363A 1958-08-08 1958-08-08 Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin-Derivaten CH370800A (de)

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