AT362387B - Verfahren zur herstellung von neuen unsymmetrischen n,n'-thio-di-carbamaten - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen unsymmetrischen n,n'-thio-di-carbamaten

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AT362387B
AT362387B AT160279A AT160279A AT362387B AT 362387 B AT362387 B AT 362387B AT 160279 A AT160279 A AT 160279A AT 160279 A AT160279 A AT 160279A AT 362387 B AT362387 B AT 362387B
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 
 EMI1.7 
 
 EMI1.8 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
In diesem Schema besitzen R, R   1 und R.   die oben genannten Bedeutungen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren besteht demgemäss darin, dass man entweder ein Fluorcarbonylaminosulfenylcarbamat der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 mit einer Hydroxylverbindung der allgemeinen Formel   R. OH, (IU)    oder ein Fluorcarbonylaminosulfenylcarbamat der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 mit einer Hydroxylverbindung der allgemeinen Formel   R, OH,   (V) in Anwesenheit von wenigstens einem Äquivalent eines Säureacceptors umsetzt, worin alle Substituenten die oben genannten Bedeutungen besitzen. 



   Ein Äquivalent eines Oxim- oder Hydroxyl-Reaktionsteilnehmers (ROH oder   R : OH)   wird mit dem   Thio-bis-carbamoylfluorid   in Anwesenheit von einem Äquivalent eines Säureacceptors, vorzugsweise in einem inerten Lösungsmittel, umgesetzt, um als Zwischenprodukt das Carbamatosulfenyl- 
 EMI2.3 
 wird. Die Herstellung der als Zwischenprodukt erhaltenen Carbamat-sulfenyl-carbamoylhalogenidVerbindungen ist in der BE-PS Nr. 848914 genauer beschrieben. Als Säureacceptor kann eine organische oder anorganische Base verwendet werden, z. B. Triäthylamin oder Natrium- oder Kaliumhydroxyd. Ausserdem kann ein Phasenübertragungsmittel,   z. B.   ein crown-Äther, angewendet werden. 



  Es kann mit allen üblichen inerten Lösungsmitteln gearbeitet werden,   z. B.   mit Benzol, Toluol, Dioxan, Tetrahydrofuran, Äthyläther oder Methylenchlorid. 



   Die Reaktionstemperatur ist nicht entscheidend. Die Reaktion verläuft bei Zimmertemperatur praktisch vollständig. Soll die Reaktionszeit verkürzt werden, so kann mit erhöhten Temperaturen gearbeitet werden. 



   Die in der oben beschriebenen Synthese verwendeten Hydroxyl- und Oxim-Reaktionsteilnehmer sind bekannte Verbindungen, die in bekannter Weise hergestellt werden können (siehe   z. B.   die US-PS   Nr. 3, 752, 841, Nr. 3, 726, 908   und Nr. 3, 843, 669 sowie die BE-PS Nr. 813206 und Nr. 815513). 
 EMI2.4 
 man Fluorwasserstoff mit einem entsprechenden Alkylisocyanat umsetzt, und das erhaltene Alkylaminocarbonylfluorid mit Schwefeldichlorid zu dem gewünschten Thio-bis-carbamoylfluorid-Ausgangsmaterial umgesetzt wird. 



   Ein Beispiel für ein erfindungsgemäss erhaltenes unsymmetrisches   N, N'-Thio-di-carbamat   ist   N- (2-Methylthio-2-methylpropionaldoxim-methylcarbamatosulfenyl)-1-methyl-thioacetaldoxim-methyl-carb-   amat mit der folgenden Strukturformel : 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Die nachstehenden Beispiele erläutern die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens : Beispiel 1 : Herstellung von   N- (2-Methylthio-2-methylpropionaldoxim-methylcarbamato-   sulfenyl0-1-methyl-thioacetaldoxim-methylcarbamat 
 EMI3.1 
 
A) In ein Polypropylen-Reaktionsgefäss, das 80 g (4, 0 Mol) Fluorwasserstoff in 1800 ml Toluol enthielt und auf-40 C gekühlt wurde, wurden innerhalb von 20 min tropfenweise unter Rühren
228 g (4, 0 Mol) Methylisocyanat gegeben.

   Die Reaktionsmischung wurde auf   0 C   erwärmen gelassen und 1 h auf dieser Temperatur gehalten. Dann wurden 206 g (2 Mol) frisch destilliertes Schwefel- dichlorid zugesetzt und anschliessend langsam bei-20 bis   0 C   346 g (4, 4 Mol) Pyridin zugeführt.
Nachdem 2 h bei-10 C und 16 h bei Zimmertemperatur gerührt worden war, wurde die Reaktions- mischung mit 500 ml Wasser verdünnt. Die Toluolschicht wurde dreimal mit je 500 ml Wasser gewa- schen, getrocknet und destilliert. Es wurden 244 g (66%)   N. N'-Thio-bis-methylcarbaminsäurefluorid   erhalten ; Kp (0, 33 mbar) = 55 bis   57 C ;   Fp. = 40 bis 41 C. 



   Analyse C4H6F2N2O2S: 
Berechnet : C 26, 09% H 3, 28% N 15, 21%
Gefunden : C 26, 19% H 3, 20% N 14, 79% 
B) In eine Lösung von 0, 714 g 1-Methylthioacetaldoxim und 1, 36 g   N, N'-Thio-bis-methyl-   carbaminsäurefluorid in 15 ml Dioxan wurden 0, 687 g Triäthylamin getropft. Die Lösung wurde 20 h stehen gelassen, dann mit Wasser verdünnt und mit Äthylacetat extrahiert. Der organische Extrakt wurde mit Wasser gewaschen, mit Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum konzentriert ; es wurde 1, 0 g 1-Methylthioacetaldoxim-N-methyl-N-(N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamat erhalten, das aus Isopropyläther-Äthylacetat auskristallisiert wurde. Fp. = 102 bis   104 C.   



   Analyse   C,     H     FN,   O3   Sz :   
Berechnet : C 31, 22% H 4, 49% N 15, 60%
Gefunden : C 31,67% H 4,69% N 15, 34% 
C) Eine Lösung von 2, 69 g   l-Methylthioacetaldoxim-N-methyl-N- (N'-fluorformylaminosulfenyl)-   - carbamat und 1, 33 g 2-Methylthio-2-methylpropionaldoxim in 50 ml Dioxan wurde tropfenweise mit 1, 01 g Triäthylamin versetzt. Nach 48 h wurde die Reaktionsmischung mit Wasser verdünnt und in Äthylacetat extrahiert. Der organische Extrakt wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und konzentriert. Die als Produkt erhaltene Titelverbindung wurde aus Isopropyläther auskristallisiert. 



  Ausbeute   1, 87 g ;   Fp. = 99 bis   101 C.   



   Analyse   C     H 22 N. O. S. :   
Berechnet : C 37,68% H 5,80% N   14.   65%
Gefunden : C 37, 68 H 5, 72% N 14, 51% 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
In eine Lösung von 2, 69 g   1-Methylthioacetaldoxim-N-methyl-N- (N'-methyl-N'-fluorformylamino-   sulfenyl)-carbamat und   1,   5   g 1, 4-Dithian-2-onoxim   in 50 ml Dioxan wurden unter Rühren 1, 01 g Triäthylamin getropft. Nachdem 48 h bei Zimmertemperatur gerührt worden war, wurde der Feststoff durch Filtrieren gesammelt. Er wurde in Methylenchlorid gelöst, mit Wasser gewaschen, getrocknet und konzentriert. Es wurden 2,2 g der Titelverbindung erhalten, die aus Äthylacetat-Chloroform auskristallisiert wurden ; Fp. = 164 bis 165 C. 



   Analyse CIl   H sN80,. S4 :   
Berechnet : C 33, 15% H 4, 55% N 14, 06%
Gefunden : C 33, 06% H 4, 55% N 13, 80% 
Beispiel 3 : Herstellung von   N- (3, 5, 5-Trimethyl-thiazolidin-2, 4-dion-2-oxim-methyl-     carbamatosulfenyl) -1, 4-dithian-2-onoxim-methylcarbama t :    
 EMI4.1 
 
In eine Suspension von   3,   4 g N-(3,5,5-Trimethyl-thiazolidin-2,4-dion-2-oxim-methyl-carbamatosulfenyl)-N-methylcarbaminsäurefluorid und   1,   5   g l, 4-Dithian-2-onoxim   in 70 ml Toluol, die auf 15 C abgekühlt worden war, wurden innerhalb von 20 min tropfenweise 1, 05 g Triäthylamin eingerührt. Nachdem 17 h bei Zimmertemperatur gerührt worden war, wurde die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck konzentriert.

   Der Feststoff wurde in Methylenchlorid aufgenommen und mit Wasser gewaschen. 



   Die organische Schicht wurde getrocknet und konzentriert und lieferte 3,5 g der Titelverbindung, die aus Äthylacetat und Isopropyläther umkristallisiert wurde ; Fp. = 170 bis   171 C.   
 EMI4.2 
 
HBerechnet : C 35, 96% H 4,53% N 14,98%
Gefunden : C 35, 90% H 4, 94% N 14, 75% Beispiel 4 : Herstellung von   N- (Propargyl-methylcarbamatosulfenyl)-3. 5, 5-trimethyl-   
 EMI4.3 
 
 EMI4.4 
 
In eine auf 10 bis   15 C   gekühlte Lösung von   1,   7   g N- (3, 5, 5-Trimethyl-thiazolidin-2, 4-dion-   -2-oxim-methylcarbamatosulfenyl)-N-methyl-carbaminsäurefluorid und 0, 28 g Propargylalkohol in 20 ml Toluol wurden 0, 55 g Triäthylamin als Lösung in 5 ml Toluol getropft. Nachdem 20 h bei Zimmertemperatur gerührt worden war, wurde die Reaktionsmischung mit Wasser und Äthylacetat verdünnt.

   Der organische Extrakt wurde mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Mangnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck konzentriert. Die als Produkt erhaltene Titelverbindung wurde aus Isopropyläther und Äthylacetat umkristallisiert ; Ausbeute 0, 52 g ; Fp. = 96 bis   96, 8 C.   

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



  Analyse   Cl, H1S N, OsS2 :   
Berechnet : C 41, 70% H 4, 84% N 14, 96%
Gefunden :   C 41 ; 86%   H 5, 06% N14, 22% 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 
In eine Lösung von 5, 0 g   l-Methylthioacetaldoxim-N-methyl-N- (N'-methyl-N'-fluorformylamino-   sulfenyl)-carbamat und 3, 05 g 2,2-Dimethyl-2,3-dihydrobenzofuran-7-ol in 50 ml Dioxan wurden 1,87 g Triäthylamin getropft. Die Reaktionsmischung wurde 18 h stehen gelassen und dann mit 200 ml Wasser abgeschreckt, worauf das Produkt mit Äthylacetat extrahiert wurde. Der organische Extrakt wurde mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zu einem Öl konzentriert.

   Die als Produkt erhaltene Titelverbindung wurde aus Äthylacetat 
 EMI5.3 
 
3 g ;Berechnet : C 49, 38% H 5, 60% N 10,16% Gefunden : C   49, 59%   H 5, 63% N 10, 34% 
 EMI5.4 
 
 EMI5.5 
 
Zu einer Lösung von 6, 5 g   1-[   [N-Methyl-N-(N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamoyloxy-naphthalin und 2, 94 g 2-Methylthio-2-methylpropionaldoxim in 100 ml Toluol wurden 2, 23 g Triäthylamin gegeben, worauf die Reaktionsmischung 18 h gerührt wurde. Die Mischung wurde mit zusätzlichen 100 ml Toluol verdünnt und mit einer 100%igen Lösung von Natriumcarbonat und Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde getrocknet und im Vakuum konzentriert und lieferte 7, 7 g der rohen Titelverbindung in Form eines viskosen Öls.

   Eine Teilmenge wurde durch Säulenchromatographie gereinigt. 
 EMI5.6 
 :Berechnet : C 54, 13% H 5, 50% N 9, 96% Gefunden : C 53, 19% H 5, 56% N 9, 58% 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 
 EMI6.2 
 
Nach dem Verfahren des Beispiels 5 wurde die Titelverbindung hergestellt, indem man 3, 88 g 1-Methylthioacetaldoxi9m-N-methyl-N-(N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamat mit 2, 07 g 1-Naphthol und 1, 45 g Triäthylamin als Säureacceptor umsetzte. Ausbeute   4, 1 g ;   Fp. = 88 bis   90 C.   



   Analyse C17H19N3O4S2: 
Berechnet : C 51, 89% H 4, 87% N 10, 68%
Gefunden : C 52, 35% H 4, 86% N 10, 31% 
Beispiel 8 : Herstellung von N-(1-Methylthioacetaldoxim-methylcarbamatosulfenyl- -4-isopropylphenyl-N-methylcarbamat : 
 EMI6.3 
 
Nach dem Verfahren des Beispiels 5 wurde die Titelverbindung hergestellt, indem man 3, 56 g 1-Methylthioacetaldoxim-N-methyl-N- (N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamatmit2,04g 4-Isopropylphenol und 1, 51 g Triäthylamin als Säureacceptor umsetzte. Gewicht des Produktes = 3, 7 g ; Fp. = 108 bis 110 C. 



   Analyse   CHNOS :   
Berechnet : C 49, 85% H 6, 01% N 10, 90%
Gefunden : C 49, 22% H 6, 07% N 10, 97% 
Beispiel 9 : Herstellung von N-(1-Methylthioacetaldoxim-methylcarbamatosulfenyl)-   - 4-tert. butylphenyl-N-methylcarbamat :    
 EMI6.4 
 
Nach dem Verfahren des Beispiels 5 wurde die Titelverbindung hergestellt, indem man 3, 56 g 1-Methylthioacetaldoxim-N-methyl-N-(N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamat mit 2, 25 g   4-tert. Butylphenol   und 1, 51 g Triäthylamin als Säureacceptor umsetzte. Ausbeute   3, 8 g ;   Fp. = 141 bis 143 C. 



   Analyse C17H25N3O4S2: 
Berechnet: C 51,10% H 6,30% N 10,51%
Gefunden : C 50, 69% H 6, 37% N   10, 59%   

 <Desc/Clms Page number 7> 

 Beispiel 10 : Herstellung von 1-[N-Methylthioacetaldoxim-methylcarbamatosulfenyl)- -1- (2-cyanäthylthio)-acetaldoxim-N-methylcarbamat: 
 EMI7.1 
 
Nach dem Verfahren des Beispiels 3 wurde die Titelverbindung hergestellt, indem man 2, 88 g 1-(2-Cyanäthylthio)-acetaldoxim und 4, 75 g 1-Methylthioacetaldoxim-N-methyl-N-(N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamat in 75 ml Toluol mit 2, 02 g Triäthylamin als   Säureacceptor   umsetzte. 



  Ausbeute   5, 2 g ;   Fp. 121 bis   1230C.   



   Analyse   CHNsOS :   
Berechnet : C 36, 62% H 4, 87% N 17, 80%
Gefunden : C 36, 48 H 4, 81% N 17, 44% 
Beispiel 11 : Herstellung von   N- (l-Methylthioacetaldoxim-methylcarbamatosulfenyl)-   -1-methylthio-1- (N',N'-dimethylcarbamoyl0-formaldoxim-N-methylcarbamat: 
 EMI7.2 
 
Nach dem Verfahren des Beispiels 3 wurde die Titelverbindung hergestellt, indem man 5, 39 g 1-Methylthioacetaldoxim-   [N-methyI-N- (N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamat]   mit 3, 24 g 1-Methylthio-1-(N,N-dimethylcarbamoyl)-formaldoxim in 100 ml Toluol und mit 2, 02 g Triäthylamin als Säureacceptor umsetzte. Ausbeute an umkristallisiertem Produkt   4, 0 g ;   Fp. = 121 bis   123 C.   



   Analyse C15H21N5O5S3: 
Berechnet : C 35, 02% H 5, 14% N 17, 02%
Gefunden : C 35, 00% H 5, 18% N 16, 58% 
Beispiel 12 : Herstellung von   N-H-Methylthioacetaldoxim-methylcarbamatosulfenyl)-     - N-methyl-4-nitrophenylcarbamat :    
 EMI7.3 
 
Nach dem Verfahren des Beispiels 5 wurde die Titelverbindung hergestellt, indem man 5, 0 g 1-Methylthioacetaldoxim-N-methyl-N-(N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl0-carbamat mit 2, 59 g 4-Nitrophenol in 75 ml Dioxan und mit 1, 87 g Triäthylamin umsetzte. Ausbeute 3, 9 g ; Fp. 164 bis 165 C. 



   Analyse C13H16N4O6S2: 
Berechnet : C 40, 20% H   4, 15%   N 14, 42%
Gefunden : C 40, 35 H 4, 05% N 14, 23% 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 Beispiel 13 : Herstellung von N-(1-Methylthioacetaldoxim-methylcarbamatosulfenyl)-   - 1-methylthio-l-äthoxycarbonylformaldoxim-N-methylcarbamat :    
 EMI8.1 
 
 EMI8.2 
 
 EMI8.3 
 
 EMI8.4 
 
 EMI8.5 
 Nach dem Verfahren des Beispiels 5 wurde die Titelverbindung hergestellt, indem man 3, 56 g 
 EMI8.6 
 beute   3, 2 g ; Fp.   = 98 bis 99 C. 



   Analyse C15H21N3O4S3: 
 EMI8.7 
 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 Beispiel 16 : Herstellung von N-(1-Methylthioacetaldoxim-methylcarbamatosulfenyl)-   - 4-methoxycarbonylamino-3-isopropylphenyl-N-methylcarbamat :    
 EMI9.1 
 
Nach dem Verfahren des Beispiels 5 wurde die Titelverbindung hergestellt, indem man 4, 0 g 1-Methylthioacetaldoxim-N-methyl-N-(N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamat mit 3, 75 g 4-Methoxycarbonylamino-3-isopropylphenol in 75 ml Toluol und 1,81 g Triäthylamin als Säureacceptor umsetzte.

   Ausbeute   3, 6 g ;   Fp. = 113 bis 115 C. 
 EMI9.2 
 :Berechnet : C 47, 14% H 5, 72% N 12, 22%
Gefunden : C 46, 86% H 6, 05% N 12, 11% Beispiel 17 : Herstellung von N-(1-Methylthioacetaldoxim-methylcarbamatosulfenyl)-   - 3 (und 4-)-isopropylphenyl-N-methylcarbamat :    
 EMI9.3 
 
Nach dem Verfahren des Beispiels 5 wurde das Gemisch der Titelverbindungen hergestellt, indem man 2,69 g 1-Methylthioacetaldoxim-N-methyl-N-(N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamat mit 1, 36 g m/p-Isopropylphenol (Verhältnis 60 : 40) in 50 ml Dioxan und 1, 01 g Triäthylamin als Säureacceptor umsetzte. Ausbeute an rohem Produkt 2, 18 g ; eine Teilmenge wurde durch Chromatographie gereinigt. 
 EMI9.4 
 
HBerechnet : C 49, 85% H 6, 01% N 10, 90% Gefunden : C 48, 14% H 5,90% N 11, 07% 
 EMI9.5 
 
 EMI9.6 
 
 EMI9.7 
 



  Analyse C16H23N3O4S2:
Berechnet : C 49, 85% H 6, 01% N 10, 90%
Gefunden : C 49, 57% H 5, 97% N   10, 89%   

 <Desc/Clms Page number 10> 

 Beispiel 19 : Herstellung von N-91-Methylthioacetaldoxim-methylcarbamatosulfenyl)- -2,4-dinitro-6-sek.butylphenyl-N-methylcarbamat : 
 EMI10.1 
 Nach dem Verfahren des Beispiels 5 wurde die Titelverbindung hergestellt, indem man 3, 56 g 
 EMI10.2 
    (N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamat2, 4-Dinitro-6-sek. butylphenol   in 100 ml Toluol und 1, 8 g Triäthylamin als Säureacceptor umsetzte. 



  Das Produkt wurde aus Methanol auskristallisiert. Fp. = 129 bis   130 C.   



   Analyse   C   H23   H NsO, S :   
Berechnet : C 41, 71% H 4, 74% N 14, 31%
Gefunden : C 41,60% H 4,52% N 14, 22% 
 EMI10.3 
 
 EMI10.4 
 
Nach dem Verfahren des Beispiels 5 wurde die Titelverbindung hergestellt, indem man 3, 55 g 1-Methylthioacetaldoxim-N-methyl-N-(N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamat mit 1, 78 g 3-Dimethylaminophenol in 150 ml Toluol und 1, 52 g Triäthylamin als Säureacceptor umsetzte. Ausbeute nach der Reinigung 1, 3 g ; Fp. = 108 bis   109 C.   



   Analyse C13H22N4O4S2: 
Berechnet : C 46, 61% H 5, 74% N 14, 50%
Gefunden : C 46, 33% H 5, 52% N 14, 19% 
 EMI10.5 
 
 EMI10.6 
 
Nach dem Verfahren des Beispiels 5 wurde die Titelverbindung hergestellt, indem man 4, 04 g   l-Methylthioacetaldoxim-N-methyl-N-     (N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamat mit 2, 67   g 4-Formamido-m-cresol in 200 ml Toluol und 1, 56 g Triäthylamin als Säureacceptor umsetzte. Nach 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 
 EMI11.1 
 
7isoliert ; Fp. = 143 bis   145 C.   



   Analyse C   15   H20N4O5S2: 
Berechnet : C 44, 98% H 5, 03% N 13, 99%
Gefunden : C   44, 87% H 4, 98%   N 13, 79% 
Beispiel   22 :   Herstellung von N-(1,4-Dithian-2-onoxim-methylcarbamatosulfenyl)-   - 1-naphthyl-N-methylcarbamat :    
 EMI11.2 
 
 EMI11.3 
    0imino-l, 4-dithian in   100 ml Toluol und 1, 64 g Triäthylamin als Säureacceptor umsetzte. Ausbeute 5, 0 g ; Fp. = 148 bis 150 C. 



   Analyse C18H19N3O4S3: 
Berechnet : C 49, 41% H 4, 38% N 9, 60%
Gefunden : C 48, 70% H 4, 28% N 9, 53% 
 EMI11.4 
 
 EMI11.5 
 
 EMI11.6 
 
 EMI11.7 
 

 <Desc/Clms Page number 12> 

 
Nach dem Verfahren des Beispiels 5 wurde die Titelverbindung hergestellt, indem man 3, 13 g 1,4-Dithian-2-onoxim-N-methyl-N-(N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamat mit 1, 65 g 2, 3-Dihydro-2,2-dimethylbenzofuran-7-ol in 150 ml Toluol und 1, 01 g Triäthylamin als Säureacceptor umsetzte.. Das rohe Produkt wurde durch Säulenchromatographie gereinigt und lieferte einen amorphen Feststoff. 



   Analyse   C H N, O S, :   
Berechnet : C 47, 24% H 5, 07% N 9, 18%
Gefunden : C 46, 04% H 5, 03% N 8, 81% 
 EMI12.1 
 
 EMI12.2 
 
Nach dem Verfahren des Beispiels 5 wurde die Titelverbindung hergestellt, indem man 3, 13 g 1,4-Dithian-2-onoxim-N-methyl-N-(N'-methyl-N'-fluorformylaminosulfenyl)-carbamat mit 1, 36 g 4-Isopropylphenol in 150 ml Toluol und 1, 01 g Triäthylamin umsetzte. Ausbeute nach Säulenchromatographie   1, 1 g ;   Fp. = 129 bis 131 C. 



   Analyse   Cl7     N,     OS, :   
Berechnet : C 47,53% H 5,40% N 9,   70%  
Gefunden :   C 47, 40%   H 5, 27% N 9, 73% 
Die Verbindungen der Beispiele 26 bis 41 wurden gemäss den Verfahren der Beispiele 1 bis 25 hergestellt. Die physikalischen Eigenschaften der so erhaltenen Verbindungen sind in Tabelle I zusammengefasst. 

 <Desc/Clms Page number 13> 

 



   Tabelle 1 Schmelzpunkte und Elementaranalysen von weiteren N, N'-Thio-di-carbamaten 
 EMI13.1 
 
 EMI13.2 
 

 <Desc/Clms Page number 14> 

 Tabelle 1 (Fortsetzung) 
 EMI14.1 
 

 <Desc/Clms Page number 15> 

 



  Tabelle 1 (Fortsetzung) 
 EMI15.1 
 

 <Desc/Clms Page number 16> 

 



  Tabelle 1 (Fortsetzung) 
 EMI16.1 


Claims (1)

  1. : R Fp. C Summenformel Berechnet/GefundenPATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen unsymmetrischen N. N'-Thio-di-carbamaten der allgemeinen Formel EMI17.1 EMI17.2 EMI17.3 EMI17.4 oderdurch Halogen, Nitro, Alkyl, Alkenyl, Alkadienyl, Alkylthio, Dialkylamino, Alkoxycarbonylamino, Formylamino, Alkoxy, Alkinyloxy, Phenoxy, Phenyl, 2-Dithialanyl oder 2-Dioxalanyl substituiertes Phenyl bedeutet, oder mit der Massgabe, dass Rl und R2 voneinander verschieden sein müssen, auch eine Gruppe EMI17.5 EMI17.6 Aroyl, Alkoxycarbonyl oder Dialkylaminocarbonyl und A entweder Thia-alkylaza-oxoalkylen ist, welches einen 5gliedrigen Ring vervollständigt, oder Di- bzw.
    Trithiaalkylen ist, welches einen 6gliedrigen Ring vervollständigt, vorausgesetzt, dass die Gesamtzahl der aliphatischen Kohlenstoffatome in R 3'R. und A einzeln nicht mehr als 8 beträgt, dadurch gekennzeichnet, dass man entweder ein Fluorcarbonylaminosulfenylcarbamat der allgemeinen Formel EMI17.7 mit einer Hydroxylverbindung der allgemeinen Formel R : OH, (III) oder ein Fluorcarbonylaminosulfenylcarbamat der allgemeinen Formel EMI17.8 mit einer Hydroxylverbindung der allgemeinen Formel RIOH (V) in Anwesenheit von wenigstens einem Äquivalent eines Säureacceptors umsetzt, worin alle Substituenten die oben genannten Bedeutungen besitzen. <Desc/Clms Page number 18>
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Ausgangsverbindungen (II) oder (IV) einsetzt, worin R für Methyl steht. EMI18.1 EMI18.2 EMI18.3 EMI18.4 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Hydroxylverbindungen (III) einsetzt, worin Rg für Alkyl und R4 für Alkylthio stehen.
    6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Hydroxylverbindungen (III) einsetzt, worin Rg für Wasserstoff und R4 für Alkylthioalkyl stehen.
    7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als Hydroxylverbindung (III) ein 1-Cyanalkylthioalkanaldoxim einsetzt.
    8. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man Hydroxylverbindungen (III) EMI18.5 EMI18.6
    10. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als Hydroxylverbindung (III) ein Naphthol, ein substituiertes Phenol oder ein Tetralol einsetzt.
    11. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs- EMI18.7 EMI18.8 dung (III) ein Naphthol oder 2, 2-Dimethyl-2, 3-dihydro-7-benzofuranol oder ein substituiertes Phenol einsetzt.
    13. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Ausgangsverbindungen (IV) einsetzt, worin R für Naphthyl oder Tetrahydronaphthyl oder substituiertes Phenyl steht. EMI18.9 EMI18.10 EMI18.11
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