CH370368A - Stahldrahtwebelitze - Google Patents
StahldrahtwebelitzeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F45/00—Wire-working in the manufacture of other particular articles
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
Stahldrahtwebelitze Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Stahldrahtwebelitze mit einem Doppeldraht, dessen Enden in Schlitzen von Endösenplättchen festgelötet sind.
Bei den bekannten Webelitzen dieser Art erfolgt das Anlöten der Endösenplättchen an die Draht enden in der Weise, dass in einer ersten Arbeitsstufe der Doppeldraht in einem aus dem Endösenplättchen in der Breite des Doppeldrahtes ausgestanzten Schlitz festgeklemmt und in einer zweiten Arbeitsstufe das Endösenplättchen mit dem Draht verlötet wird.
Sehr schwierig ist es dabei, die Schlitzbreite so auf die Breite des Doppeldrahtes abzustimmen, dass die Endösenplättchen während des Transportes zur Löt- vorrichtung und während des Löteins selbst am Lit zendraht so festgeklemmt bleiben, dass sie während dieser Zeit nicht abfallen. Das sichere Anklemmen der Endösenplättchen ist auch deshalb besonders schwierig,
weil der Doppeldraht nur mit einer ganz geringen Pressung Draht auf Draht in den Schlitz des Endösenplättchens eingedrückt werden kann. Ist nämlich die Pressung nur ganz wenig zu gross, so verdreht sich der Doppeldraht und federt wieder aus dem Schlitz des Endösenplättchens heraus. Das kann auch noch während des Anlötens des Plättchens vor kommen, und zwar in dem Augenblick, in welchem das Zinn zwischen den aneinander gelöteten Drähten zum Fliessen kommt.
Um jederzeit sicher zu gehen, dass die Schlitzbreite mit der zur Verarbeitung kom menden Drahtstärke übereinstimmt, war man ausser- dem bisher gezwungen, das Ausstanzen der Plätt chen mit der Herstellung der Litze zu vereinigen, wodurch die Fertigung sehr kompliziert wurde.
Die Stahldrahtwebelitze nach der Erfindung ge stattet, diese Schwierigkeiten bei der bisher üblichen Herstellung , von Stahldraht-Webelitzen mit Doppel draht und angelöteten Endöse,nplättchen zu vermei- den,
indem die Endösenplättchen je zwei Schlitze von mindestens annähernd dem Durchmesser eines Einzeldrahtes entsprechender Breite aufweisen und die Enden der beiden Drähte des Doppeldrahtes je einzeln in einem dieser Schlitze eingelötet sind.
Bei entsprechender Bemessung der Dicke der Einzeldrähte wird durch Eindrücken und gegebenen falls ein zusätzliches Anstauchen des Litzendrahtes oder des COsenplättchens eine bis jetzt nie erreichte Klemmung zwischen Endösenplättchen und Litzen draht erreicht,
ohne an die Toleranz der Schlitzbreite besonders hohe Anforderungen stellen und ohne ein Herausspringen der Litzendrähte aus dem Endösen- plättchen vor oder während des Anlötens befürchten zu müssen.
Da etwaige unerwünschte Differenzen zwischen Schlitzbreite und Drahtstärke beim Fest klemmen des einfachen Drahtes durch Anstauchen oder dergleichen ausgeglichen werden können, er gibt sich ausserdem der Vorteil, dass die Endösen- plättchen mit Schlitzen für den einfachen Draht un abhängig von der Fertigung der Litze ausgestanzt werden können, wodurch eine wesentliche Verein fachung der Litzenmaschine erreicht wird.
Bei dem ebenfalls Gegenstand der Erfindung bil denden Verfahren zur Herstellung der Stahldraht- webelitze werden aus einem Metallband in gleich- mässigen Abständen Durchbrechungen für das Durchstecken von Aufreihschienen und Paare von Schlitzen von der Breite des Durchmessers eines Ein zeldrahtes des Doppeldrahtes ausgestanzt,
worauf die beiden Enden der Drähte des Doppeldrahtes einzeln in die Schlitze eines Schlitzpaares eingebracht wer den, dann das Band zwischen der zugeordneten Durchbrechung und dem folgenden Paar von Schlit- zen quer durchschnitten wird und die Drahtenden in den Schlitzen des so entstandenen Endösenplättchens festgelötet werden.
Dadurch, dass die Endösenplättchen aus Metall band zunächst nur vorgestanzt werden, ist eine auto matische Zuführung der Endösenplättchen bei der Herstellung der Litze sehr sicher und einfach durch führbar, wobei dieses vorgestanzte Band aufgewickelt in ein Magazin der Litzenmaschine eingesetzt wer den kann. Sehr einfach ist es dann, beispielsweise die Endösenplättohen nach dem Zusammenführen und Verklemmen mit dem Doppeldraht der Webelitze, durch Ausstanzen eines Querstreifens einzeln nach einander von dem Band abzutrennen.
In der beiliegenden Zeichnung sind ein Aus führungsbeispiel der Stahldrahtwebelitze gemäss der Erfindung sowie Detailvarianten dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine mit angelöteten Endösenplättehen versehene fertige Stahldrahtwebelitze in einer Seiten ansicht ; Fig. 2 in grösserem Masstab eine Seitenansicht eines Endösenplättchens mit angeklemmtem Doppel draht der Webelitze nach Fig. 1 ;
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. 1 ; Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie C-D in Fig. 1 ; Fig. 5 und 6 zwei Detailvarianten von Endösen- plättchen in Seitenansicht, und Fig. 7 ein mit Ausstanzungen versehenes Metall band zur Herstellung von Endösenplättchen.
Die Stahldrahtwebelitze gemäss den Fig. 1 bis 4 weist den Webelitzen-Doppeldraht 1, 1 auf und End- ösenplättchen 2. Die Endösenplättchen 2 sind mit einer Durchbrechung 3 zum Durchstossen einer Auf reihschiene 4 für die Litzen versehen.
Ferner ist am einen Ende des Plättchens 2 ein. Paar von Schlitzen 5 vorgesehen, deren Breite mindestens annähernd gleich dem Durchmesser eines einzelnen Litzendrah- tes 1 ist und in denen je ein Ende 1' der Einzeldrähte gehalten ist.
Die beiden Schlitze 5 gehen an ihrem offenen Ende in einen gemeinsamen Schlitz 6 über, dessen Breite doppelt so gross wie der Litzendrahtdurch- messer ist und in welchem der zusammengelötete Doppeldraht 1, 1 anschliessend an die freien Einzel enden 1' der Drähte 1 liegt.
Die Enden 1' passen entweder so genau in die Schlitze 5, dass bei in die selben -eingedrückten Enden 1', das Endösenplätt- chen 2 diese Enden durch Klemmung festhält, oder die Enden 1' oder die Plättchen 2 werden so ge staucht, dass sich diese Klemmung ergibt. Die Enden 1' werden dann in die Schlitze 5 eingelötet. Die Klemmung ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil beim Transport zur Lötstelle und beim Löten selbst das Endösenplättchen nicht vom Draht abfällt.
Wie aus den Varianten des Endösenplättchens nach den Fig. 5 und 6 hervorgeht, kann die Durch brechung 3' für die Aufreihschiene auch seitlich offen sein. Die Schlitze 5 nach den Fig. 1 bis 4 verlaufen parallel zueinander, während die Schlitze 5' nach Fig. 5 sich gegen ihr offenes Ende zueinander nä- hern. Nach Fig. 6 verlaufen die Schlitze 5" gegen ihr offenes Ende hin bogenförmig gegeneinander.
Zur Herstellung der beschriebenen Webelitze werden aus einem Metallband 7 (Fig. 7), dessen Dicke mindestens annähernd dem Durchmesser eines einzelnen Litzendrahtes entspricht, in gleichmässigen Abständen Durchbrechungen 3 und Schlitze 5 und 6 herausgestanzt.
Durch Herausstanzen eines Querstreifens 8 aus dem Band 7 wird dieses so zerschnitten, dass der Schlitz 6 am einen Ende geöffnet wird. Die beiden Einzeldrähte 1 des Doppeldrahtes der Litze werden nun mit den Enden 1' in die Schlitze 5 eingebracht und festgeklemmt. Durch Herausstanzen eines wei teren Querstreifens 8 wird das an den Drähten 1 sitzende Endösenplättehen 2 vom Band 7 abge schnitten und kann zum Einlöten der Drähte 1 in die Schlitze 5 einer Lötvorrichtung zugeführt werden.
Der beschriebene Vorgang wird für die nächste her zustellende Webelitze wiederholt, wobei die einzelnen Arbeitsgänge nacheinander in derselben Maschine automatisch durchführbar sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Stahldrahtwebelitze mit einem Doppeldraht, dessen Enden in Schlitzen von Endösenplättchen fest gelötet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die End- ösenplättchen je zwei Schlitze von mindestens an nähernd dem Durchmesser eines Einzeldrahtes ent sprechender Breite aufweisen und dass die Enden der beiden Drähte des Doppeldrahtes je einzeln in einem dieser Schlitze eingelötet sind.II. Verfahren zur Herstellung einer Stahldraht webelitze nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass aus einem Metallband in gleichmässigen Abständen Durchbrechungen für das Durchstecken von Aufreihschienen und Paare von Schlitzen von der Breite des Durchmessers eines Einzeldrahtes des Doppeldrahtes ausgestanzt werden, worauf die beiden Enden der Drähte des Doppeldrahtes einzeln in die Schlitze eines Schlitzpaares eingebracht werden,dann das Band zwischen der zugeordneten Durchbrechung und dem folgenden Paar von Schlitzen quer durch schnitten wird und die Drahtenden in den Schlitzen des so entstandenen Endösenplättchens festgelötet werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Stahldrahtwebelitze nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze an ihrem offenen Ende in einen gemeinsamen Schlitz über gehen, in dem die Drähte des Doppeldrahtes neben einanderliegen. 2.Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtenden vor dem Ab trennen der Endösenplättchen und dem Festlöten in den Schlitzen festgeklemmt werden. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Endösenplättchen mindestens im Bereich der Schlitze oder die Drahtenden ge- staucht werden, um dieselben in den Schlitzen fest zuklemmen. 4.Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass beim Durchschneiden des Ban des zum Abtrennen des Endösenplättchens nach dem Einbringen der Drahtenden in den Schlitzen ein Querstreifen aus dem Band so ausgestanzt wird, dass die Schlitze für die Aufnahme einzelner Drahtenden oder ein Schlitz, in den diese Schlitze münden, am einen Ende geöffnet werden.
Applications Claiming Priority (1)
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