CH370368A - Stahldrahtwebelitze - Google Patents

Stahldrahtwebelitze

Info

Publication number
CH370368A
CH370368A CH7135759A CH7135759A CH370368A CH 370368 A CH370368 A CH 370368A CH 7135759 A CH7135759 A CH 7135759A CH 7135759 A CH7135759 A CH 7135759A CH 370368 A CH370368 A CH 370368A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
slots
wire
soldered
plates
double
Prior art date
Application number
CH7135759A
Other languages
English (en)
Inventor
Ramseier Paul
Original Assignee
Braecker Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Braecker Ag filed Critical Braecker Ag
Publication of CH370368A publication Critical patent/CH370368A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • B21F45/08Wire-working in the manufacture of other particular articles of loom heddles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/02Healds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


      Stahldrahtwebelitze       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine       Stahldrahtwebelitze    mit einem Doppeldraht, dessen  Enden in     Schlitzen    von     Endösenplättchen    festgelötet  sind.  



  Bei den bekannten     Webelitzen    dieser Art erfolgt  das Anlöten der     Endösenplättchen    an die Draht  enden in der Weise, dass in einer ersten Arbeitsstufe  der Doppeldraht in einem aus dem     Endösenplättchen     in der Breite des     Doppeldrahtes        ausgestanzten    Schlitz       festgeklemmt    und in einer zweiten Arbeitsstufe das       Endösenplättchen    mit dem Draht verlötet wird.

   Sehr  schwierig ist es dabei, die     Schlitzbreite    so auf die  Breite des Doppeldrahtes     abzustimmen,        dass    die       Endösenplättchen    während des Transportes zur     Löt-          vorrichtung    und während     des    Löteins selbst am Lit  zendraht so festgeklemmt bleiben, dass sie     während          dieser    Zeit nicht     abfallen.    Das sichere     Anklemmen     der     Endösenplättchen    ist auch     deshalb    besonders       schwierig,

      weil der Doppeldraht nur     mit    einer ganz  geringen Pressung Draht auf Draht in den     Schlitz    des       Endösenplättchens    eingedrückt werden     kann.    Ist  nämlich die Pressung nur ganz wenig zu gross, so  verdreht sich der     Doppeldraht    und federt wieder aus  dem Schlitz des     Endösenplättchens    heraus. Das kann  auch noch während des     Anlötens    des     Plättchens    vor  kommen, und zwar in dem     Augenblick,    in welchem  das Zinn zwischen den aneinander gelöteten Drähten  zum     Fliessen    kommt.

   Um jederzeit sicher zu gehen,       dass    die Schlitzbreite mit der zur Verarbeitung kom  menden Drahtstärke übereinstimmt, war man     ausser-          dem    bisher     gezwungen,    das     Ausstanzen    der Plätt  chen mit der Herstellung der Litze zu vereinigen,  wodurch die     Fertigung    sehr     kompliziert    wurde.  



  Die     Stahldrahtwebelitze    nach der     Erfindung    ge  stattet, diese     Schwierigkeiten    bei der bisher     üblichen     Herstellung , von     Stahldraht-Webelitzen    mit Doppel  draht und angelöteten     Endöse,nplättchen    zu vermei-    den,

   indem die     Endösenplättchen    je zwei     Schlitze     von     mindestens    annähernd dem Durchmesser     eines     Einzeldrahtes     entsprechender    Breite     aufweisen    und  die Enden der beiden Drähte des Doppeldrahtes je  einzeln in einem dieser     Schlitze        eingelötet    sind.  



  Bei entsprechender Bemessung     der    Dicke der  Einzeldrähte wird durch     Eindrücken    und gegebenen  falls ein     zusätzliches        Anstauchen    des     Litzendrahtes     oder des     COsenplättchens    eine bis jetzt nie     erreichte          Klemmung    zwischen     Endösenplättchen    und Litzen  draht erreicht,

   ohne an die     Toleranz    der Schlitzbreite  besonders hohe Anforderungen stellen und ohne ein       Herausspringen    der     Litzendrähte    aus dem     Endösen-          plättchen    vor oder während des     Anlötens        befürchten     zu müssen.

   Da etwaige unerwünschte     Differenzen     zwischen     Schlitzbreite    und Drahtstärke beim Fest  klemmen des einfachen Drahtes durch     Anstauchen     oder dergleichen     ausgeglichen    werden können, er  gibt sich ausserdem der Vorteil, dass die     Endösen-          plättchen    mit Schlitzen für den einfachen Draht un  abhängig von der     Fertigung    der Litze     ausgestanzt     werden können, wodurch eine     wesentliche    Verein  fachung der     Litzenmaschine    erreicht wird.  



  Bei dem     ebenfalls        Gegenstand    der Erfindung bil  denden     Verfahren    zur Herstellung der     Stahldraht-          webelitze    werden aus einem     Metallband    in     gleich-          mässigen    Abständen     Durchbrechungen    für das       Durchstecken    von     Aufreihschienen    und Paare von  Schlitzen von der Breite des Durchmessers eines Ein  zeldrahtes des Doppeldrahtes     ausgestanzt,

      worauf die  beiden Enden der Drähte     des    Doppeldrahtes     einzeln     in die Schlitze eines     Schlitzpaares        eingebracht    wer  den, dann das Band     zwischen    der zugeordneten       Durchbrechung    und dem folgenden Paar von     Schlit-          zen    quer durchschnitten wird und die Drahtenden in  den     Schlitzen    des so entstandenen     Endösenplättchens     festgelötet werden.

        Dadurch, dass die     Endösenplättchen    aus Metall  band zunächst nur vorgestanzt werden, ist eine auto  matische Zuführung der     Endösenplättchen    bei der  Herstellung der Litze sehr sicher und einfach durch  führbar, wobei dieses vorgestanzte Band aufgewickelt  in ein Magazin der     Litzenmaschine    eingesetzt wer  den kann. Sehr einfach ist es dann,     beispielsweise    die       Endösenplättohen    nach dem     Zusammenführen    und  Verklemmen mit dem Doppeldraht der     Webelitze,     durch Ausstanzen eines Querstreifens einzeln nach  einander von dem Band abzutrennen.  



  In der beiliegenden     Zeichnung    sind ein Aus  führungsbeispiel der     Stahldrahtwebelitze    gemäss der  Erfindung sowie Detailvarianten dargestellt, und  zwar zeigen       Fig.    1 eine mit angelöteten     Endösenplättehen     versehene     fertige        Stahldrahtwebelitze    in einer Seiten  ansicht ;       Fig.    2 in grösserem     Masstab    eine Seitenansicht  eines     Endösenplättchens        mit        angeklemmtem    Doppel  draht der     Webelitze    nach     Fig.    1 ;

         Fig.    3 einen Querschnitt nach der Linie     A-B    in       Fig.    1 ;       Fig.    4 einen     Querschnitt    nach der Linie     C-D    in       Fig.    1 ;       Fig.    5 und 6 zwei Detailvarianten von     Endösen-          plättchen    in Seitenansicht, und       Fig.    7 ein mit     Ausstanzungen    versehenes Metall  band zur Herstellung von     Endösenplättchen.     



  Die     Stahldrahtwebelitze    gemäss den     Fig.    1 bis 4  weist den     Webelitzen-Doppeldraht    1, 1 auf und     End-          ösenplättchen    2. Die     Endösenplättchen    2 sind mit  einer     Durchbrechung    3 zum Durchstossen einer Auf  reihschiene 4 für die     Litzen    versehen.

   Ferner ist am  einen Ende des Plättchens 2     ein.    Paar von     Schlitzen     5 vorgesehen, deren Breite     mindestens    annähernd  gleich dem Durchmesser eines     einzelnen        Litzendrah-          tes    1 ist und in denen je ein Ende 1' der Einzeldrähte       gehalten    ist.  



  Die beiden Schlitze 5 gehen an     ihrem    offenen  Ende in einen gemeinsamen Schlitz 6 über, dessen  Breite doppelt so gross wie der     Litzendrahtdurch-          messer    ist und in welchem der zusammengelötete  Doppeldraht 1, 1     anschliessend    an die freien Einzel  enden 1' der     Drähte    1 liegt.

   Die Enden 1' passen  entweder so genau in die Schlitze 5,     dass    bei in die  selben -eingedrückten Enden 1',     das        Endösenplätt-          chen    2 diese Enden durch     Klemmung    festhält, oder  die Enden 1' oder die Plättchen 2     werden    so ge  staucht, dass sich diese     Klemmung    ergibt. Die Enden  1' werden dann in die Schlitze 5 eingelötet. Die       Klemmung    ist deshalb von besonderer Bedeutung,  weil beim     Transport    zur Lötstelle und beim Löten  selbst das     Endösenplättchen        nicht    vom Draht abfällt.  



  Wie aus den Varianten des     Endösenplättchens     nach den     Fig.    5 und 6 hervorgeht, kann die Durch  brechung 3' für die     Aufreihschiene    auch seitlich offen  sein. Die Schlitze 5 nach den     Fig.    1 bis 4 verlaufen  parallel zueinander, während die     Schlitze    5' nach       Fig.    5 sich gegen ihr offenes Ende zueinander nä-         hern.    Nach     Fig.    6 verlaufen die     Schlitze    5" gegen ihr  offenes Ende hin bogenförmig     gegeneinander.     



  Zur Herstellung der     beschriebenen        Webelitze     werden aus einem Metallband 7     (Fig.    7), dessen  Dicke mindestens annähernd dem Durchmesser eines  einzelnen     Litzendrahtes    entspricht, in gleichmässigen  Abständen     Durchbrechungen    3 und     Schlitze    5 und 6       herausgestanzt.     



  Durch     Herausstanzen    eines Querstreifens 8 aus  dem Band 7 wird dieses so zerschnitten, dass der  Schlitz 6 am einen Ende geöffnet wird. Die beiden  Einzeldrähte 1 des     Doppeldrahtes    der Litze werden  nun mit den Enden 1' in die Schlitze 5 eingebracht  und festgeklemmt. Durch     Herausstanzen    eines wei  teren Querstreifens 8 wird das an den Drähten 1  sitzende     Endösenplättehen    2 vom Band 7 abge  schnitten und kann zum     Einlöten    der Drähte 1 in die  Schlitze 5 einer     Lötvorrichtung        zugeführt    werden.

    Der beschriebene Vorgang wird für die nächste her  zustellende     Webelitze    wiederholt, wobei die     einzelnen     Arbeitsgänge nacheinander in derselben Maschine  automatisch durchführbar sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Stahldrahtwebelitze mit einem Doppeldraht, dessen Enden in Schlitzen von Endösenplättchen fest gelötet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die End- ösenplättchen je zwei Schlitze von mindestens an nähernd dem Durchmesser eines Einzeldrahtes ent sprechender Breite aufweisen und dass die Enden der beiden Drähte des Doppeldrahtes je einzeln in einem dieser Schlitze eingelötet sind.
    II. Verfahren zur Herstellung einer Stahldraht webelitze nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass aus einem Metallband in gleichmässigen Abständen Durchbrechungen für das Durchstecken von Aufreihschienen und Paare von Schlitzen von der Breite des Durchmessers eines Einzeldrahtes des Doppeldrahtes ausgestanzt werden, worauf die beiden Enden der Drähte des Doppeldrahtes einzeln in die Schlitze eines Schlitzpaares eingebracht werden,
    dann das Band zwischen der zugeordneten Durchbrechung und dem folgenden Paar von Schlitzen quer durch schnitten wird und die Drahtenden in den Schlitzen des so entstandenen Endösenplättchens festgelötet werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Stahldrahtwebelitze nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze an ihrem offenen Ende in einen gemeinsamen Schlitz über gehen, in dem die Drähte des Doppeldrahtes neben einanderliegen. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtenden vor dem Ab trennen der Endösenplättchen und dem Festlöten in den Schlitzen festgeklemmt werden. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Endösenplättchen mindestens im Bereich der Schlitze oder die Drahtenden ge- staucht werden, um dieselben in den Schlitzen fest zuklemmen. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass beim Durchschneiden des Ban des zum Abtrennen des Endösenplättchens nach dem Einbringen der Drahtenden in den Schlitzen ein Querstreifen aus dem Band so ausgestanzt wird, dass die Schlitze für die Aufnahme einzelner Drahtenden oder ein Schlitz, in den diese Schlitze münden, am einen Ende geöffnet werden.
CH7135759A 1958-04-15 1959-03-26 Stahldrahtwebelitze CH370368A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB48567A DE1118733B (de) 1958-04-15 1958-04-15 Verfahren zum Herstellen von Weblitzen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH370368A true CH370368A (de) 1963-06-30

Family

ID=6968622

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7135759A CH370368A (de) 1958-04-15 1959-03-26 Stahldrahtwebelitze

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH370368A (de)
DE (1) DE1118733B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183027B (de) * 1962-10-19 1964-12-03 Braecker A G Stahldrahtwebelitze

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE289895C (de) *
CH132282A (de) * 1928-06-15 1929-04-15 Zipfel Alphons Weblitze.
US2019822A (en) * 1934-07-24 1935-11-05 Steel Heddle Mfg Co Loom heddle and method of making the same

Also Published As

Publication number Publication date
DE1118733B (de) 1961-12-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60312843T2 (de) H-förmiger Abzweigquetschverbinder
DD244231A5 (de) Verfahren zur herstellung u-foermiger kernbleche und zwischen deren schenkel passendder t-foermiger rueckschlussbleche einer drossel oder eines transformators, insb. fuer gasentladungslampen
DE2004332A1 (de) Anschlußstecker für einsteckbare gedruckte Schaltungen
CH370368A (de) Stahldrahtwebelitze
DE2459069A1 (de) Elektrischer kontakt fuer isolierte kabel
DE1091631B (de) Verfahren zur Herstellung eines Geraetechassis mit flaechenhafter Leitungsfuehrung und nach einem solchen Verfahren hergestelltes Chassis
DE69601109T2 (de) Verbindungsanordnung, sein Herstellverfahren, und elektrische Vorrichtung mit einem solchen Verbindungsanordnung
DE568246C (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen elektrischer Leitungsdraehte und -litzen mit einteiligen Anschlussstuecken
DE1935359A1 (de) Verfahren zum Entfernen von Reissverschlussgliedern und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DE912466C (de) Roehrenfoermige Verbindungsklemme fuer elektrische Leitungen
DE699989C (de) Stecknaht zum Verbinden der Stirnkanten von Siebbaendern, insbesondere Metallsiebgeweben
DE2841665C2 (de) Anschlußklemme
DE2948047C2 (de)
DE1955240A1 (de) Werkzeug zum Einfuehren eines Drahtes in einen Schlitz
DE215963C (de)
DE1194981B (de) Kontaktfederanordnung fuer Relais und andere Schaltvorrichtungen
DE2821512C3 (de) Aufquetschvorrichtung für Kabelklemmen
DE1710428B1 (de) Vorrichtung zum UEberfuehren von Webelitzen von einer Hilfsschiene auf die Litzentragschiene eines Webschaftes und umgekehrt
DE622978C (de) Fahrdraht-Speiseklemme
DE549041C (de) Flachstahlweblitze und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT207926B (de) Verfahren zur Erzeugung von Schaltungsanordnungen
DE1297206B (de) Verfahren zum Herstellen von Schmelzleitern in Bandform fuer traege Schmelzeinsaetze
DE2946600A1 (de) Harnischrahmen fuer webmaschinen
DE1113735B (de) Verfahren zum reihenweisen Verkerben von Huelsen mit elektrischen Leitern
DE554047C (de) Kraftband aus nebeneinander angeordneten, quer verbundenen, geflochtenen Seilen