CH365338A - Zeitschalter - Google Patents

Zeitschalter

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CH365338A
CH365338A CH468360A CH468360A CH365338A CH 365338 A CH365338 A CH 365338A CH 468360 A CH468360 A CH 468360A CH 468360 A CH468360 A CH 468360A CH 365338 A CH365338 A CH 365338A
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CH
Switzerland
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time
motor
wheel
pinion
clockwork
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Application number
CH468360A
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English (en)
Inventor
Grossen Walter
Pfister Johannes
Original Assignee
Sauter Ag
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/04Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement
    • G04C1/06Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs
    • G04C1/065Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs by continuous rotating movement
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/02Constructional details
    • G04C23/06Driving or regulating means
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/06Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with electric driving mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Zeitschalter Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Zeitschalter, der z. B.    zur   direkten Ein-, Aus- oder Umschaltung von Wechselstromkreisen gemäss einem eingestellten Schaltprogramm verwendet werden kann. 



  Es sind bereits Einrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen der Antriebsmotor elektrischer Uhren schrittweise in Abständen von einigen Sekunden arbeitet, einerseits zum Aufziehen der Aufzugsfeder und andererseits    zur   Betätigung des Uhrwerkes, das die Zeiger der Uhr nachstellt. Abgesehen davon, dass bei solchen Uhren eine Gangreserve fehlt, welche die bei abgeschaltetem Motor ablaufende Zeit    registriert   und das genaue Nachlaufen der Zeiger bzw. Zeitscheibe bei eingeschaltetem Motor ermöglicht, bleiben die Zeiger bei    Spannungsunterbrücken   stehen und die verstrichene Zeit kann nicht nachgeholt werden. 



  Bei einer anderen    bekannten   Schaltuhr wird ein Elektromotor zum Aufzug des Federhauses des Uhrwerks verwendet, und zwar nur während der Schaltvorgänge. Je nach der Anzahl Schaltungen pro Tag kann hieraus ein    unregelmässiger   Aufzug der Uhrfeder resultieren. Auch bei dieser Uhr werden ausgebliebene Schaltbefehle bei wiederkehrender Spannung nach einem    Unterbruch   nicht nachgeholt.    Aus-      serdem   wird die Zeitscheibe vom Federhaus des Uhrwerks und nicht vom Motor angetrieben. 



  Der    erfindungsgemässe   Zeitschalter    vermeidet   die beschriebenen Mängel, kommt mit einem kleinen konstruktiven Aufwand aus    und   ist deshalb mit relativ geringen Kosten    herstellbar.   Der Zeitschalter mit einem eine Zeitscheibe antreibenden und ein Uhrwerk aufziehenden Motor ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass ein über    ein      Vorgelege   des    Motorritzels   angetriebenes    Differentialritzel   vorgesehen ist, welches einerseits ein über einen Be-    grenzungsmechanismus   mit dem Federhaus des Uhrwerkes verbundenes Nachlaufrad antreibt und andererseits über einen um eine Achse schwenkbar gelagerten Hebelarm mit    einem   Kleinschalter in Wirkverbindung steht,

   derart, dass bei aufgezogenem Uhrwerk und blockiertem Nachlaufrad der Motor zwar weiterdreht, das    Differentialritzel   aber    seitlich   ausweichen muss, bei welcher Bewegung der Hebelarm den    Kleinschalter   betätigt und den Motor abschaltet ;

   ferner, dass der    Kleinschalter   periodisch wieder eingeschaltet wird, sobald die Zeitscheibe um eine bestimmte Zeiteinheit hinter der Uhrzeit zurückbleibt, wobei die    aufzuholende   Zeit durch das Ablaufen des Uhrwerkes gegenüber dem Begrenzungsmechanismus bestimmt ist und der Motor jeweils so lange eingeschaltet bleibt, bis die vom Motor nachgeführte Zeitscheibe die zeitliche    Gleichlaufstel-      lung      mit   dem Uhrwerk erreicht, so dass auch nach einer Stromunterbrechung die Zeitscheibe nachgeführt    und   die Durchgabe der während der Unterbrechung unterlassenen Schaltbefehle nachgeholt wird. 



  Gegenüber den bekannten Zeitschaltern besitzt der Gegenstand    vorliegender   Erfindung den Vorteil, dass das Uhrwerk klein gehalten werden    kann   und trotzdem eine    gute      Ganggenauigkeit      aufweist,   weil das    Uhrwerk   keine Zeitscheibe antreibt, beim Auflauf der Schalter keine    Drehmomentsschwankungen   erleidet. und, ausser bei    längerem   Stromausfall,    gleich-      mässig   aufgezogen ist. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des    Erfindungsgegenstandes      dargestellt,   und zwar zeigen    Fig.   1 eine Seitenansicht des Zeitschalters und    Fig.   2 eine Draufsicht desselben Zeitschalters. Auf einer Grundplatte 1 ist ein Uhrwerk angeordnet, dessen Gehäuse nicht näher dargestellt ist. Mit 2 ist    ein   vorzugsweise als    Synchronmotor   ausge- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    bildeter   Antrieb mit Getriebe bezeichnet, der das    Nachlaufsystem      einer   ebenfalls nicht dargestellten Zeitscheibe über    ein      Motorritzel   3 antreibt.

   Auf der    einen   Seite des    Motorritzels   3 sind zwei Räder 4 und 5 des    Uhrwerks   angeordnet. Das untere mit dem    Motorritzel   3 kämmende ist das eine Aufzugsfeder    aufziehende   Aufzugsrad 4, während das obere Rad 5 über einem Federhaus 6 sitzt und    im   weiteren als Nachlaufrad bezeichnet wird. 



  Zwei Räder 7 und 8 auf der anderen Seite des    Motorritzels   3 bilden    eine   Art    Vorgelege      und   sind durch ein hohles    Ritzel   9 fest miteinander verbunden und auf    einer   Steckachse    gelagert.   Das hohle    Ritzel   9 steht mit einem nicht dargestellten Rad in der Zeitscheibenachse im    Eingriff.   Das    letzte   Rad des Nachlaufsystems ist    ein      Differentialritzel   10, welches sich über dem    Motorritzel   3    befindet   und auf dem horizontalen Finger 11 eines    Nachlaufhebels   12    gelagert   ist.

   Der Hebel 12 ist um die Achse 13 schwenkbar    gelagert   und betätigt mit dem Arm 14 einen Kleinschalter 15. 



  Ein senkrechter Finger 16 des    Nachlaufhebels   12 tastet eine    Nockenscheibe   17 des    Motorritzels   3 ab, so dass die    Verschiebung   des    Differentialritzels   10 zur    Betätigung   des    Kleinschalters   15 nur in bestimmten    Stellungen   der    Nockenscheibe   17 und demzufolge des    Motorritzels   3    möglich   ist. 



  Das Nachlaufrad 5 ist über einen Begrenzungsmechanismus mit dem    Federhäus   6 verbunden, der dem Nachlaufrad 5 erlaubt, sich gegenüber dem Federhaus 6 um eine bestimmte Anzahl Umgänge, die beispielsweise 44    Stunden   Gangreserve entsprechen, zu drehen. Der Begrenzungsmechanismus besteht aus    einem      Spezialräderpaar   18 und 19, einer vom Rad 18 getragenen Flachfeder 20 und einem Anschlagstift 21    auf   der Unterseite des Nachlaufrades 5. Für die oben angegebene    Gangreserve   von 44 Stunden erlauben die Räder 18 und 19 eine Drehung des Rades 5 um 11    Umdrehungen   gegenüber dem Federhaus 6.

   Das Federhaus 6 treibt wie üblich die Ablaufräder, die zum    Ankerrad      und   zur Unruh führen und in einer    bestimmten   Zeit einen    Umgang   ablaufen lassen. 



  Die Stellung des Aufzugsrades 4 muss derjenigen des    Nachlaufrades   5 angepasst werden, damit bei aufgezogenem    Uhrwerk   sich das Nachlaufrad 5 bzw. dessen    Anschlagstift   21 am federnden Anschlag der Flachfeder 20    befindet.   



  Das    Vorgelege   mit den beiden    Rädern.   7 und 8 treibt das    Differentialritzel   10 an, welches seinerseits das Nachlaufrad 5 im    Ausführungsbeispiel   im    Gegen-      uhrzeigerdrehsinn   in Drehung versetzt. Sobald das Werk aufgezogen ist,    wird   der federnde    Anschlag   des    Begrenzungsmechanismus   zwischen Nachlaufrad 5 und    Federhaus   6 gespannt. Da der Motor aber noch weiter aufzieht, weicht das    Differentialritzel   10 seitlich aus, bei welcher Bewegung der    Nachlaufhebel   12 den Schalter 15 betätigt und damit den Motor 2 abschaltet. 



  Dieses Ausweichen des    Differentialritzels   10 ist aber nur    dann      möglich,   wenn die    Nockenscheibe   17 des    Motorritzels   3 den senkrechten Absatz 16 des    Nachlaufhebels   12 freigibt, indem der Absatz 16 über einen Nocken    hinwegrutscht.   Bis    zur   Freigabe desselben    federt   der Anschlag am Nachlaufrad 5 durch. Nach dem Abschalten bleibt der Hebel - 12 über dem Nachlaufrad 5 und dem    Differentialritzel   10 unter dem Druck des federnden Anschlages des Federhauses 6.

   Da jedoch das Federhaus abläuft, nimmt der Druck progressiv ab,    derart,   dass wieder die Eigenfederung des Schalters 15 und der als Drahtfeder ausgebildeten    Hilfsfeder   22    überwiegt   und der Antriebsmotor 2 durch die Bewegung des    Hebelarmes   14 in Richtung des Pfeiles wieder eingeschaltet wird.

   Der jeweils folgende Aufzug entspricht immer    einem      Schritt   der    Nockenscheibe   17, vorausgesetzt, dass dem Einschalten nicht ein    längerer      Stromunterbruch   vorausging, der ein entsprechend langes Aufziehen des Uhrwerkes    erfordert.   Bei normalem Betrieb ermöglicht die    Nockenscheibe   in erster Linie eine periodische Arbeitsweise, die ein Mindestintervall zwischen zwei Einschaltungen gewährleistet. 



  Während des Aufzuges macht beispielsweise das    Motorritzel   3 mit der    Nockenscheibe   17    eine   Umdrehung in der Minute. Weist die    Nockenscheibe   17    zwölf   Nocken auf, so    passiert   ein    Abschaltpunkt   alle fünf Sekunden den Finger 16 des Hebels 12. Damit die Zeitscheibe in diesen fünf Sekunden jeweils um fünf Sekunden jeweils um    fünf   Minuten vorgestellt wird, muss sie eine Umdrehung in 24 Minuten ausführen können. 



  Läuft z. B. das Federhaus 6 um eine    '/4   Umdrehung    in   der Stunde ab, so muss dies für das    Diffe-      rentialritzel   10 eine volle Umdrehung in der Stunde zur Folge haben. Da sich die    Nockenscheibe   17    bei   jeder Einschaltung    um'/,_   Umdrehung dreht, verstreichen jeweils fünf Minuten bis der Motor wieder eingeschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zeitschalter mit einem eine Zeitscheibe antreibenden und ein Uhrwerk aufziehenden Motor, dadurch gekennzeichnet, dass ein über ein Vorgelege des Motorritzels angetriebenes Differentialritzel vorgesehen ist, welches einerseits ein über einen Begrenzungsmechanismus mit dem Federhaus des Uhrwerkes verbundenes Nachlaufrad antreibt und andererseits über einen um eine Achse schwenkbar gelagerten Hebelarm mit einem Kleinschalter in Wirkverbindung steht, derart, dass bei aufgezogenem Uhrwerk und blockiertem Nachlaufrad der Motor zwar weiterdreht, das Differentialritzel aber seitlich ausweichen muss,
    bei welcher Bewegung der Hebelarm den Kleinschalter betätigt und den Motor abschaltet ; ferner, dass der Kleinschalter periodisch wieder eingeschaltet wird sobald die Zeitscheibe um eine bestimmte Zeiteinheit hinter der Uhrzeit zurückbleibt, wobei die aufzuholende Zeit durch das Ablaufen des Uhrwerkes gegenüber dem Begrenzungsmechanismus bestimmt ist und der Motor jeweils so lange eingeschaltet bleibt, bis die vom Motor nachgeführte Zeitscheibe die zeit- <Desc/Clms Page number 3> liche Gleichlaufstellung mit dem Uhrwerk erreicht,
    so dass auch nach einer Stromunterbrechung die Zeitscheibe nachgeführt und die Durchgabe der während der Unterbrechung unterlassenen Schaltbefehle nachgeholt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Zeitschalter gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (2) über das auf der Endwelle sitzende Motorritzel (3) einerseits ein eine Aufzugsfeder aufziehendes Aufzugsrad (4) und andererseits über das Vorgelege (7, 8) eine Zeitscheibe antreibt, dass das Vorgelege aus zwei axial angeordneten Rädern (7) und (8) besteht, die durch ein ein Rad in der Zeitscheibenachse antreibendes Ritzel (9) fest miteinander verbunden und auf einer Steckachse gelagert sind, und dass das Federhaus (6)
    mit dem Nachlaufrad (5) gleichachsig mit dem Aufzugsrad (4) gelagert ist. 2. Zeitschalter gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Begrenzungsmechanismus zwischen dem Nachlaufrad (5) und dem Federhaus (6) aus einem Räderpaar (18, 19), einer vom Rad (18) getragenen Flachfeder (20) und einem auf der Unterseite des Nachlaufrades (5) angebrachten Anschlagstift (21) besteht, wobei die Räder (18) und (19) derart ausgebildet sind, dass das Nachlaufrad (5) gegenüber dem Federhaus (6) eine bestimmte Anzahl Umgänge ausführen kann und sich bei aufgezogenem Uhrwerk mit dem Anschlagstift (21) am federnden Anschlag der Flachfeder (20) befindet. 3.
    Zeitschalter gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorritzel (3) mit einer Nockenscheibe (17) versehen ist, die von einem Absatz (16) des mit dem Differentialritzel (10) verbundenen Hebelarms (12) abgegriffen wird, derart, dass das seitliche Ausweichen des Differentialritzels (10) nur dann möglich ist, wenn der Absatz (16) einen Nocken vorbeilässt, womit bei Normalbetrieb ein Mindestintervall zwischen zwei Enschaltungen gewährleistet ist.
    Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke Schweizerische Patentschrift Nr. 301026 Deutsche Patentschrift Nr. 329242
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