DE913667C - Schaltuhr - Google Patents

Schaltuhr

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DE913667C
DE913667C DEJ4438A DEJ0004438A DE913667C DE 913667 C DE913667 C DE 913667C DE J4438 A DEJ4438 A DE J4438A DE J0004438 A DEJ0004438 A DE J0004438A DE 913667 C DE913667 C DE 913667C
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DE
Germany
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time switch
shaft
springs
contact
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Expired
Application number
DEJ4438A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Braitsch
Dr-Ing E H Helmut Junghans
Hans Schlenker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E H HELMUT JUNGHANS DR ING
Gebr Junghans AG
Original Assignee
E H HELMUT JUNGHANS DR ING
Gebr Junghans AG
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Filing date
Publication date
Application filed by E H HELMUT JUNGHANS DR ING, Gebr Junghans AG filed Critical E H HELMUT JUNGHANS DR ING
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/16Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day acting only at one preselected time or during one adjustable time interval

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Schaltuhr Die Erfindung betrifft eine Schaltuhr zum Einschalten und Wiederausschalten von elektrischen Geräten, z. B. Radiogeräten, Kochplatten u. dgl., zu vorbestimmten Zeitpunkten. Die Erfindung bezweckt, eine Schaltuhr zu schaffen, die im Aufbau einfach ist, insbesondere weitgehend aus in der Uhrentechnik gebräuchlichen Bauelementen besteht und die im Betrieb zuverlässig ist.
  • Die Schaltuhr gemäß der Erfindung, die diesen Forderungen entspricht, ist gekennzeichnet durch ein gebräuchliches Uhrwerk mit zwei an sich bei Weckeruhren bekannten, Auslösemittel tragenden Einstellwellen in Verbindung mit dem Stundenzeigerantrieb, nebst an sich ebenfalls bekannten Vorschubfedern und durch zwei das Uhrwerksgestell quer durchsetzende Kontaktsteuerschieber, die einerends zur Mitnahme in Auslösestellung mit den Vorschubfedern verbunden sind, anderends Nasen zur Steuerung einer Schaltschwinge tragen, die auf einer von Hand gegenüber einer Markierung einstellbaren Welle befestigt ist und die, von einer Schaltfeder in Wirkstellung gedrängt, mittels je eines Armes mit je einer der Steuerschiebernasen zusammenwirkt, wobei ferner ein Steuernocken auf der Schaltschwinge angeordnet ist, der mit einem Paar von unter Vorspannung in Schließrichtung stehenden Kontaktfedern zusammenwirkt.
  • Zusätzliche Merkmale der Erfindung betreffen eine Ausführung der erfindungsgemäßen Schaltuhr als Einbaugerät, wie es z. B. für Elektroherde gebraucht wird, sowie Einzelheiten an den Steuermitteln für den elektrischen Kontakt sowie an diesem selbst.
  • Zwei Ausführungsbeispielg der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, wobei die fier das Verständnis der Erfindung nicht notwendigen Getriebeteile des Zeitlaufwerkes fortgelassen sind. Es zeigt Fig. i ein Schaltuhrwerk für eine T ischschaltuhr in Vorderansicht; Fig. 2 ist eine Seitenansicht zu Fig. i, wobei das Uhrgehäuse teilweise dargestellt ist; Fig.3 ist eine Rücksicht des Schaltuhrwerks; Fig. 4 zeigt die Schaltuhr in Vorderansicht; Fig. 5 zeigt eine Einzelheit; Fig.6 zeigt als zweites Ausführungsbeispiel in Vorderansicht das Schaltuhrwerk für eine Einbauschaltuhr; Fig. 7 ist die Seitenansicht zu Fig. 6 mit teilweise eingezeichnetem Gehäuse; Fig. 8 zeigt die Einbauschaltuhr in Vorderansicht. Mit i und 2 sind die Werkplatten des Schaltuhrwerks bezeichnet, mit 3 die Werkpfeiler. Vom Zeitlaufwerk der Uhr ist lediglich die Minutenwelle 4 (Fig. i), der auf der Minutenwelle festsitzende Minutentrieb 5, das lose auf der Welle 4 sitzende Stundenrad 6, das Wechselrad 7 und der Wechselradtrieb 8, der mit dem Stundenrad 6 kämmt, gezeichnet, während die übrigen Getriebeteile samt der Triebfeder und dem Gangregler fortgelassen sind; sie sind von gebräuchlicher Bauart und jedem Fachmann bekannt.
  • Mit dem Wechselradtrieb 8 stehen außerdem die Räder 9 und io im Eingriff; sie haben die gleiche Geschwindigkeit wie das Stundenrad 6, drehen sich nämlich einmal in 12 Stunden. Die Räder g und io sind auf Wellen ii und 12 gelagert, und zwar sowohl lose drehbar wie axial verschiebbar. Die Wellen ii und 12 sind zwischen den Werkplatten i und 2 gelagert und tragen einerends Stundenscheiben 13, 14 (Fig. 2 und 4), anderends Richtknöpfe i5. Auf den Zahnrädern 9, io sind Steuernocken, sogenannte Weckerschnecken 16, 17 befestigt, die mit in den Wellen 11, 12 befestigten Querstiften 18, ig zusammenwirken. Vorschubfedern 2o, 21 halten die Weckerschnecken 16, 17 in kraftschlüssiger Anlage an den Querstiften 18, ig. Diese Einstell- und Auslösemittel sind an sich von jeder gebräuchlichen Weckeruhr her bekannt. Die Stundenscheiben 13, 14 sind in segmentförmigen Ausschnitten 22a und 221 des Zifferblattes 22 (Fig. 4) sichtbar, und zu ihrer Einstellung und Ablesung sind am Zifferblatt Marken 22e und 2211 angebracht.
  • Im Uhrwerksgestell 1, 2, 3 quer verschiebbar sind die Kontaktsteüerschieber 23, 24 gelagert; sie besitzen an ihren, dem Zifferblatt 22 zugekehrten Enden Querstifte 25, 26, mit denen sie vor die Federn 2o, 21 greifen, derart, daß sie mit diesen Federn auf Mitnahme in Vorschubrichtung zum Zifferblatt hin verbunden sind. Die rückwärtigen Enden 23a und 24a der Schieber 23 und 24 sind zu verbreiterten Köpfen ausgebildet, und zwischen diese Köpfe und die Werkplatte 2 sind Rückholfedern 27 (Fig. 2) eingeschaltet, die, wie später noch zu beschreiben, schwächer sind als die Vorschubfedern 20, 21. Die Schieberköpfe 23a und 24a besitzen Steuernasen 23b und 24b (Fig. 2 und 3) und sind schräg abgeschnitten (Fig. 2, 23e) zu einem Zweck, der weiter unten zu beschreiben ist.
  • Im Uhrwerksgestell 1, 2, 3 ist ferner die Welle 28 gelagert; auf ihr sind befestigt die Schaltschwinge 2g, der Zeiger 30 und der Einstellknopf 31. Die Schaltschwinge besitzt Arme 29a und 2gb, die mit den Steuerschiebern 23 bzw. 24 zusammenarbeiten. Eine Schaltfeder 32 ist bestrebt, die Schaltschwinge 29 aus der Bereitschaftsstellung in Wirkstellung zu drehen (in Fig. 3 im Uhrzeigersinn). 33 und 34 sind Anschläge für die Schaltschwinge. Der Zeiger 3o der Schaltschwinge ist in einem Zifferblattausschnitt 22e sichtbar; das Zifferblatt trägt entsprechend den drei Funktionsstellungen des Zeigers die Marken: »Bereit«, »Ein«, »Aus«. .
  • In der »Bereit«-Stellung (Fig. 3) liegt der Arm 2911 der Schaltschwinge 29 auf der Steuernase 231 des Kontaktsteuerschiebers 23, der damit die Schaltschwinge festhält. Ein an der Schaltschwinge 29 befestigter Stift 35 liegt im Bereich der Isolierplättchen 36, 37 tragenden Enden der Kontaktfedern 38, 39, die bei 40, 41 an einer Klemmenplatte 42 befestigt sind. 43 und 44 sind Stützen für die mit Vorspannung in Schließrichtung eingebauten Kontaktfedern 38 und 39.
  • Während es, wie beschrieben, Aufgabe des Kontaktsteuerschiebers 23 ist, die Schaltschwinge 29 an ihrem Arm 29a in der »Bereit«-Stellung (Fig. 3) festzuhalten, ist es Aufgabe des Schiebers 24, mit seiner Steuernase 241 die Schaltschwinge am Arm 29b in der »Ein«-Stellung, d. h. der Einschaltstellung festzuhalten. In dieser Stellung hat sich der Steuerstift 35 vom Isolierplättchen 36 der Kontaktfeder 38 entfernt und liegt nun vor dem Isolierplättchen 37 der Kontaktfeder 39. Die Kontaktfeder 38 hat sich in dieser Stellung der Schaltvorrichtung ihrer Vorspannung folgend zu der Feder 39 hingebogen. Die Feder 38 ist mit größerer Federkraft ausgestattet als die Kontaktfeder 39 und biegt sich daher bis zum Anschlag an der Stütze 43 durch, wobei sie die (schwächere) Feder 39 etwas zurückbiegt, d. h. vom Anschlag 44 etwas abhebt, wenn die beiderseitigen Kontaktplättchen 45, 46 in Berührung treten.
  • Wenn auch der Kontaktsteuerschieber 24 den Arm 291 der Schaltschwinge freigegeben hat, wird diese sich unter der Wirkung der Feder 32 bis zum Anschlag 34 bewegen, und der Stift 35 wird die Kontaktfeder 39 mitnehmen, wobei ihr die Kontaktfeder 38, die durch den Anschlag 43 aufgehalten ist, nicht folgen kann. In der Endstellung befindet sich der Zeiger 30 auf der Marke »Aus«.
  • Im Zusammenhang beschrieben, arbeitet die Schaltuhr nach den Fig. i bis 4 wie folgt; es wird dabei angenommen, daß sie sich in der »Aus«-Stellung befinde, däs Uhrwerk jedoch aufgezogen sei.
  • Zeiteinstellung: Mittels der Richtknöpfe 15 werden die Stundenscheiben 13 und 14 auf den Einschalte-und den Ausschaltepunkt eingestellt, im Beispielsfalle auf i Uhr und 6 Uhr. Dabei drehen sich die Wellen ii, i2 mit den Querstiften 18, ig, während die Räder 9, io mit den Steuerkurven 16, 17 stehenbleiben; ihre Stellung wird bekanntlich durch den Ablauf des Uhrwerks über den Wechseltrieb 8 bestimmt.
  • »Bereit«-Einstellung: Mittels des Einstellknopfes 31 über die Welle 28 wird die Schaltschwinge 29 unter Spannung der Schaltfeder 32 in die »Bereit«-Stellung geschwenkt. Da die Schieberköpfe 23a und 24a schräg abgeschnitten sind (Fig. 2), können die Arme 29a und 29b, an den Schrägflächen 23c und 24c anlaufend, die Schieber in Richtung auf das Zifferblatt und gegen die Wirkung der Federn 27 einwärts drücken und so unbehindert über die Schieberköpfe hinweggleiten, bis in der »Bereit«-Stellung der Schieber 23 mit der Nase 23b vor den Arm 29a der Schaltschwinge tritt und sie in der »Bereit«-Stellung festhält. Diese Stellung ist am Zifferblatt sichtbar, indem der Zeiger 30 auf die Marke »Bereit« zeigt.
  • Einschaltung: Mit dem Ablauf des Uhrwerks treibt der Wechseltrieb 8 die Zahnräder 9 und io in entgegengesetzter Laufrichtung vorwärts, in gleichem Zeitmaß wie den Stundenzeiger 47 des Uhrwerks und unter Beibehaltung des eingestellten zeitlichen Abstandes von 5 Stunden, bis die Abfallkante 17a der Weckerschnecke 17 unter den Querstift 18 der Welle 12 getreten ist; dann vermag die Vorschubfeder 21 die Weckerschnecke 17 samt dem Rad io in Richtung zum Zifferblatt 22 hin vorzuschieben und die Vorschubfeder 21, die beträchtlich stärker als die Rückholfeder 27 ist, vermag den Schieber 23 über den Stift 25 mitzunehmen. Die Schiebernase 23b gleitet am Arm 29a der Schaltschwinge ab, und diese vermag unter der Wirkung der Schaltfeder 32 sich bis zum Anschlag des Armes 29b an der Schiebernase 24b zu drehen. Dabei verläßt der Steuerstift 35 das Isolierplättchen 36 an der Kontaktfeder 38, und diese biegt sich vor, bis der Kontakt 45 auf dem Gegenkontakt 46 aufliegt. Da die Feder 38 mit größerer Federkraft ausgestattet ist als die Feder 39, biegt sich die Feder 38 bis zum Anschlag an der Stütze 43 durch, und die Feder 39 wird etwas von ihrem Anschlag 44 abgehoben; der Steuerstift 35 steht zwischen den beiden Isolierplättchen 36, 37, dicht vor dem Plättchen 37.
  • Ausschaltung: Mit dem weiteren Ablauf des Uhrwerks gelangt schließlich auch die (nicht gezeichnete) Abfallkante der Weckerschnecke 16 unter den Querstift i9 der Welle ii, die Vorschubfeder 20 kann das Rad 9 in Richtung auf das Zifferblatt vorschieben und dabei den Kontaktsteuerschieber 24 mitnehmen. An der Steuernase 24b fällt der Arm 291 der Schaltschwinge ab, und diese kann von der Schaltfeder 32 bis zum Anschlag am Stift 34 geschwenkt werden. Bei dieser Bewegung gelangt der Zeiger 3o auf die Marke »Aus«, und der Stift 35 biegt die Kontaktfeder 39 von der Kontaktfeder 38 weg, d. h. öffnet den Kontakt, da die Feder 38, am Anschlag 43 anliegend, der Feder 39 nicht zu folgen vermag.
  • Das in den Fig. 6 bis 8 dargestellte Ausführungsbeispiel ist eine Einbauschaltuhr, die im Prinzip gleich aufgebaut ist wie das in den Fig. i bis 5 dargestellte Ausführungsbeispiel.
  • Zum Einstellen der Uhrzeiger 5o und 51 ist die Minutenwelle 104 durch eine Bohrung des Uhrglases 52 durchgeführt und trägt den Richtknopf 53 (Fig. 7). Der Aufzug des Uhrwerks erfolgt über den Aufzugknopf 54 (Fig. 8), Welle 55, Trieb 56 und Rad 57, das auf der Federwelle 58 sitzt. Die Welle 55 ist ebenfalls durch eine Bohrung (nicht gezeichnet) des Uhrglases 52 durchgeführt.
  • Zum Verdrehen der Einstellwellen 111, 112 ist folgende Vorrichtung getroffen: Auf den dem Ziffer-Blatt 59 zugekehrten Enden der Wellen 111, 112 sind Zahnräder 6ö, 61 befestigt, die mit Zahnsegmenten 62, 63 kämmen. Die Zahnsegmente 62, 63 sind auf der Minutenwelle 104 lose drehbar gelagert; sie tragen Fahnen 62a und 63a, mit denen sie durch Schlitze am Umfang des Uhrgehäuses 64 durchgreifen. An den Fahnen 62a und 63a sind Zeigergriffe 621 und 631 befestigt, die die Marken »Ein« und »Aus« tragen und auf Bogenteilungen 65 und 66 weisen, die auf dem Rand 59a des Zifferblattes angebracht sind. Die Übersetzung zwischen den Zahnsegmenten und den Einstellwellen 111, 112 ist so gewählt, daß für eine volle Umdrehung der Einstellwelle der zugehörige Zeiger 621 bzw. 63' um etwas weniger als i8o° (Fig. 8) verschoben werden muß. Zwischen den Endpunkten der beiden Bogenskalen 65 und 66 ist Raum gelassen einerseits für die Durchführung der Aufzugswelle 55 und anderseits für die Einstellwelle 128 der Schaltschwinge 29. Auch die Welle 128 ist durch eine Bohrung des Uhrglases 52 durchgeführt und trägt den Stellknopf 131. Die Anordnung der Marken zur Einstellung der Schaltschwinge auf dem Zifferblatt ist die gleiche wie beim ersten Ausführungsbeispiel, wie auch die Anordnung und Ausbildung der Auslöse- und Schaltorgane die gleiche ist.
  • Mit 67 ist ein Ring bezeichnet, der die Durchführung der Fahnen 62a und 63a am Gehäuse 64 überdeckt und einen Flansch 67a aufweist, mit dem die Schaltuhr an dem Gerätgehäuse befestigt wird.
  • Da das Uhrtriebwerk durch die Betätigung doppelter Auslöseorgane zusätzlich belastet ist, kann (vgl. Fig. 5) zur Verminderung der Reibung zwischen den Weckerschnecken und den Querstiften auf dem Querstift 2i9 der Welle 211 eine Rolle 7o angebracht sein, die mit der zur Erreichung gleicher Einstellgenauigkeit im Durchmesser entsprechend vergrößerten Weckerschnecke 216 bei beträchtlich verminderter Reibung zusammenwirkt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Schaltuhr, gekennzeichnet durch die Verbindung des Stundenzeigerantriebs eines gebräuchlichen Uhrwerks mit zwei an sich bei Weckeruhren bekannten, Auslösemittel tragenden Einstellwellen (11, 12 bzw. 111, 112) nebst an sich ebenfalls bekannten Vorschubfedern (2o, 21) und durch zwei das Uhrwerksgestell quer durchsetzende Kontaktsteuerschieber (23, 24), die einerends zur Mitnahme in Auslösestellung mit den Vorschubfedern ver-' Bunden sind, anderends Nasen (23b, 24b) zur Steuerung einer Schaltschwinge (29) tragen, die auf einer von Hand gegenüber einer Markierung einstellbaren Welle (28 bzw. 128) befestigt ist und die von einer Schaltfeder (32) in Wirkstellung gedrängt mittels je eines Armes (29a, 29b) mit je einer der Steuerschiebernasen (23b, 24b) zusammenwirkt, ferner gekennzeichnet durch die Anordnung eines Steuernockens (35) auf der Schaltschwinge und eines Paars von unter Vorspannung in Schließstellung stehender Kontaktfedern (38, 39) im Bereich des Steuernockens (35).
  2. 2. Schaltuhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Schaltschwinge (29) zusammenwirkenden Enden der Kontaktsteuerschieber (23, 24) schräg abgeschnitten sind (23e, 24c) und Rückholfedern (27) für die Steuerschieber vorgesehen sind, derart, daß die Schaltschwinge(29) über die ausweichenden Steuerschieber in Bereitschaft zurückgestellt werden kann.
  3. 3. Schaltuhr nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (43, 44) zur Bestimmung der Endlage der Kontaktfedern (38, 39) nach Freigabe durch den Steuernocken (35) der Schaltschwinge (29) vorgesehen sind und daß vorzugsweise eine der Kontaktfedern größere Federkraft aufweist als die andere.
  4. 4. Schaltuhr nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Einstellwellen (111, 112) Einstellzahnräder (6o, 61) befestigt sind, die mit Einstellzahnsegmenten (62, 63) kämmen, deren Einstellgriffe (62a, 631 seitlich aus dem Uhrgehäuse herausgeführt sind und in Zeigern (62b, 635 enden, für welche auf dem Uhrzifferblatt (5g) Einstellbogenteilungen (65, 66) angebracht sind.
  5. 5. Schaltuhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellzahnsegmente (6a, 63) auf der Minutenwelle (io4) des Uhrwerks lose drehbar gelagert sind und daß bei gleichmittiger Anordnung der Einstellteilungen (65, 66) zur Uhrteilung die Einstellübersetzung so getroffen ist, daß jede Einstellteilung (65, 66) etwas weniger als 18o° einnimmt und zwischen den Endpunkten der beiden Teilungen die Bedienungsorgane (54 und 131) für die Einstellwelle der Schaltschwinge und den Uhrwerksaufzug liegen.
  6. 6. Schaltuhr nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei entsprechend vergrößertem Durchmesser der Weckerschnecke (216) auf den Querstift (21g) der Einstellwelle (211) eine Rolle aufgesetzt ist zum Zwecke der Verminderung der vom Uhrtriebwerk zu überwindenden Reibungskräfte.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076788B (de) * 1958-04-08 1960-03-03 Heliowatt Werke Elek Zitaets A Schaltuhr
DE1146168B (de) * 1956-08-02 1963-03-28 Walter Holzer Schaltuhr
DE1150435B (de) * 1955-10-24 1963-06-20 Smith & Sons Ltd S Von einem Uhrwerk gesteuerter Zeitschalter, insbesondere fuer Kochgeraete
DE1184398B (de) * 1957-10-14 1964-12-31 Int Register Co Zeitschaltuhr
DE1225271B (de) * 1962-10-11 1966-09-22 Heliowatt Werke Elek Zitaets G Zeitschalter
DE1265824B (de) * 1959-07-21 1968-04-11 Gen Electric Zeitschalter fuer Kochherde

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