CH362000A - Verfahren zum Verschliessen von Gefässen, insbesondere Flaschen mit einem Korken auf einer Verschliessmaschine - Google Patents
Verfahren zum Verschliessen von Gefässen, insbesondere Flaschen mit einem Korken auf einer VerschliessmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
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Description
Verfahren zum Verschliessen von Gefässen, insbesondere Flaschen mit <B>einem Korken auf einer</B> Verschliessmaschine Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verschliessen von Gefässen, insbesondere Flaschen, mit einem Korken auf einer Verschliessmaschine mit einem Korkschloss und Stössel zum Eindrücken des Korken aus dem Korkschloss in die Öffnung des Gefässes.
Dieser Vorgang spielt sich bei bekannten Verschliessmaschinen in dem Zeitraum ab, in wel chem bereits das nächste zu verschliessende Gefäss in den Bereich des Korkschlosses gelangt, so dass es möglich ist, dass die beim Zusammenpressen des Kor kens anfallenden Staub- und Schmutzteilchen in das Innere des Gefässes gelangen. Besonders nachteilig wirkt sich dies in den Fällen aus, in denen der beim Zusammenpressen entstehende Korksaft mit Hilfe eines Luftstromes vom Korkspiegel entfernt wird, denn der Korksaft vermischt mit Schmutzteilen wird dann in das Gefässinnere geblasen.
Bei halbautoma tischen Maschinen zeigt sich noch der zweite Nach teil, dass bisher die Zeit zwischen dem Abnehmen des verschlossenen Gefässes und dem Einsetzen des nächsten zu verschliessenden Gefässes für weitere Arbeitsgänge in der Maschine nicht ausgenutzt wurde, so dass man nur auf verhältnismässig niedrige Lei stungen gekommen ist.
Die Erfindung will diese Nachteile vermeiden und besteht darin, dass jeweils ein Korken unmittelbar nach Verschliessung eines Gefässes dem Korkschloss zugeführt, gepresst und verschliessfertig gemacht wird, bevor das nächste zu verschliessende Gefäss unter das Korkschloss gelangt. Auf diese Weise wird vermieden, dass Schmutzteile in das Gefässinnere ge langen, und beim Einbringen des zu verschliessenden Gefässes ist bereits, der Korken verschliessfertig und kann infolgedessen unmittelbar danach in das Gefäss eingedrückt werden.
Durch Ausnutzung der für die Verschliessung bedingten Totzeit zwischen Abgang des verschlossenen Gefässes und Einführung des nächsten zu verschliessenden Gefässes für die Ver- schliessfertigmachung des Korkens kann die Leistung, insbesondere bei halbautomatischen Maschinen, we sentlich gesteigert werden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 das Schema eines Korkschlosses mit Luft- abblasung, in Fig. 2 das gleiche Schema, jedoch eine andere, nicht erfindungsgemässe Arbeitsweise darstellend, und in Fig. 3 ein Arbeitsdiagramm zu Fig. 1 dargestellt. Das Korkschloss besteht aus einer unteren Platte 10 mit Zentrierstück 11, einer oberen Platte 12, einer Fassung 13 und einem hin- und herbewegbaren Presstück 14.
In Fig. 1 ist ein Verschlusskork 15, z. B. ein Naturkork, in gepresstem Zustand gezeigt. Der sich hierbei aus dem Kork herausdrückende Korksaft und Korkstaub wird mit einem durch die Leitung 16 zu geführten Luftstrom fortgeblasen. Unterhalb des Korkschlosses steht eine gefüllte und bereits mit einem Korken 17 versehene Flasche 18 abnahmebe reit. Man erkennt, dass Zusammenpressen und Ab blasen des Korkens 15 bereits erfolgt, sobald die vor hergehend geschlossene Flasche sich von dem Kork- schloss abgesenkt hat.
Die Flasche 18 sitzt auf einem abwärtsbewegten Teller 19. Der Mechanismus für die Bewegung des Tellers 19, des Presstückes 14 und der Zuführung der Korken 15 ist an sich be kannt und deshalb nicht besonders dargestellt.
Aus Fig. 2 ist die bisherige Arbeitsweise erkennt lich. Hier erfolgt das Zusammenpressen des Korkens 15 und das Abblasen mittels Luft erst dann, wenn die nächste zu verschliessende Flasche 18 bereits un ter das Korkschloss gekommen ist, und die Folge davon ist, dass der Korkstaub und der Korksaft zum grossen Teil in die gefüllte Flasche gelangt. In Fig. 2 ist mit 20 der Stössel bezeichnet, welcher den Korken 15 durch Abwärtsbewegung in die Flasche 18 ein drückt.
In Fig. 3 ist ein Arbeitsdiagramm für die Bewe gungsvorgänge der Flasche, des Korkschlosses und des Druckstössels für die anhand der Fig. 1 beschrie bene Arbeitsweise wiedergegeben. Die Flasche macht zunächst eine Hubbewegung, bis sie an das Kork- schloss anstösst, bleibt in dieser Lage gesperrt, bis der Kork 15 in die Flasche eingedrückt wird und senkt sich nach Aufhebung der Sperre in die Ur sprungslage. Das Presstück 14 befindet sich beim Aufwärtshub der Flasche bereits in der Presslage.
Es wird dann zurückbewegt, worauf der Kork ein fällt und gelangt für eine neu zu verschliessende Fla sche wieder in die Presslage, und zwar in dem Zeit raum, in welchem sich die verschlossene Flasche nach unten bewegt. Beim Einsetzen der neuen zu verschliessenden Flasche ist also der neue Kork be reits gepresst und der Luftstrom hat Korkstaub und Korksaft bereits entfernt. Der Druckstössel bewegt sich von seiner Höchstlage in seine Tiefstlage und drückt den Kork in die Flasche, kurz bevor die Fla sche sich abwärts bewegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Verschliessen von Gefässen mit einem Korken auf einer Verschliessmaschine mit einem Korkschloss und Stössel zum Eindrücken des Korken aus dem Korkschloss in die Öffnung des Gefässes, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Korken (15) unmittelbar nach Verschliessung eines Gefässes (18) dem Korkschloss zugeführt, gepresst und verschliessfertig gemacht wird, bevor das nächste zu verschliessende Gefäss unter das Korkschloss ge langt. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ausser dem Zusammenpressen des Korkens auch das Entfernen des Korksaftes und Korkstaubes in dem Zeitraum zwischen Entfernen des bereits. verschlossenen Gefässes und Aufsetzen des nächsten zu verschliessenden Gefässes erfolgt. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Entfernen des Korksaftes und Korkstaubes mit Hilfe eines Luftstromes erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE362000X | 1957-03-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH362000A true CH362000A (de) | 1962-05-15 |
Family
ID=6302976
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH362000D CH362000A (de) | 1957-03-30 | 1958-02-21 | Verfahren zum Verschliessen von Gefässen, insbesondere Flaschen mit einem Korken auf einer Verschliessmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH362000A (de) |
-
1958
- 1958-02-21 CH CH362000D patent/CH362000A/de unknown
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