CH362000A - Verfahren zum Verschliessen von Gefässen, insbesondere Flaschen mit einem Korken auf einer Verschliessmaschine - Google Patents

Verfahren zum Verschliessen von Gefässen, insbesondere Flaschen mit einem Korken auf einer Verschliessmaschine

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Publication number
CH362000A
CH362000A CH362000DA CH362000A CH 362000 A CH362000 A CH 362000A CH 362000D A CH362000D A CH 362000DA CH 362000 A CH362000 A CH 362000A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cork
vessel
lock
closed
closing
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Dipl Ing Graeser
Original Assignee
Seitz Werke Gmbh
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Publication date
Application filed by Seitz Werke Gmbh filed Critical Seitz Werke Gmbh
Publication of CH362000A publication Critical patent/CH362000A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/04Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description


      Verfahren    zum     Verschliessen    von Gefässen, insbesondere Flaschen       mit   <B>einem Korken auf einer</B>     Verschliessmaschine       Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum  Verschliessen von Gefässen, insbesondere Flaschen,  mit einem Korken auf einer     Verschliessmaschine    mit  einem Korkschloss und Stössel zum Eindrücken des  Korken aus dem Korkschloss in die Öffnung des  Gefässes.

   Dieser Vorgang spielt sich bei bekannten       Verschliessmaschinen    in dem Zeitraum ab, in wel  chem bereits das nächste zu     verschliessende    Gefäss  in den Bereich des Korkschlosses gelangt, so dass es  möglich ist, dass die beim Zusammenpressen des Kor  kens anfallenden Staub- und Schmutzteilchen in das  Innere des Gefässes gelangen.     Besonders        nachteilig     wirkt sich dies in den Fällen aus, in denen der beim  Zusammenpressen entstehende     Korksaft    mit     Hilfe     eines Luftstromes vom Korkspiegel entfernt wird,  denn der Korksaft vermischt     mit        Schmutzteilen    wird  dann in das Gefässinnere geblasen.

   Bei halbautoma  tischen Maschinen zeigt sich     noch    der     zweite    Nach  teil, dass bisher die Zeit zwischen dem Abnehmen  des verschlossenen     Gefässes    und dem Einsetzen des  nächsten zu verschliessenden Gefässes für weitere  Arbeitsgänge in der Maschine nicht ausgenutzt wurde,  so dass man nur auf verhältnismässig niedrige Lei  stungen     gekommen    ist.  



  Die Erfindung will diese     Nachteile    vermeiden und  besteht darin, dass jeweils ein Korken     unmittelbar     nach     Verschliessung    eines Gefässes dem     Korkschloss     zugeführt,     gepresst    und     verschliessfertig    gemacht  wird, bevor das nächste zu verschliessende Gefäss  unter das Korkschloss gelangt. Auf diese Weise wird  vermieden, dass     Schmutzteile    in das Gefässinnere ge  langen, und beim Einbringen des zu verschliessenden  Gefässes ist bereits, der Korken     verschliessfertig    und  kann     infolgedessen    unmittelbar danach in das Gefäss  eingedrückt werden.

   Durch Ausnutzung der für die       Verschliessung    bedingten Totzeit zwischen Abgang    des verschlossenen Gefässes und     Einführung    des  nächsten zu     verschliessenden    Gefässes für die     Ver-          schliessfertigmachung    des Korkens kann die     Leistung,     insbesondere bei halbautomatischen Maschinen, we  sentlich     gesteigert    werden.  



  Nachfolgend wird die     Erfindung    anhand der  Zeichnung beispielsweise erläutert.  



  In der Zeichnung ist     in          Fig.    1 das Schema     eines    Korkschlosses mit     Luft-          abblasung,        in          Fig.    2 das gleiche Schema, jedoch eine andere,  nicht     erfindungsgemässe    Arbeitsweise darstellend,  und in       Fig.    3 ein Arbeitsdiagramm zu     Fig.    1     dargestellt.     Das Korkschloss besteht aus einer unteren Platte  10 mit     Zentrierstück    11, einer oberen Platte 12,  einer Fassung 13 und einem hin- und     herbewegbaren     Presstück 14.  



  In     Fig.    1 ist ein Verschlusskork 15, z. B. ein  Naturkork, in gepresstem Zustand gezeigt. Der sich  hierbei aus dem Kork     herausdrückende    Korksaft und  Korkstaub     wird    mit     einem    durch die     Leitung    16 zu  geführten     Luftstrom    fortgeblasen. Unterhalb des       Korkschlosses    steht eine gefüllte und bereits     mit     einem Korken 17 versehene Flasche 18 abnahmebe  reit. Man erkennt, dass Zusammenpressen und Ab  blasen des Korkens 15 bereits erfolgt, sobald die vor  hergehend geschlossene Flasche sich von dem     Kork-          schloss    abgesenkt hat.

   Die Flasche 18 sitzt auf einem       abwärtsbewegten    Teller 19. Der     Mechanismus    für  die Bewegung des     Tellers    19, des Presstückes 14  und der Zuführung der Korken 15 ist an sich be  kannt und deshalb nicht besonders dargestellt.  



  Aus     Fig.    2 ist die bisherige Arbeitsweise erkennt  lich. Hier     erfolgt    das     Zusammenpressen    des Korkens  15     und    das Abblasen mittels Luft erst dann, wenn      die nächste zu     verschliessende    Flasche 18 bereits un  ter das Korkschloss gekommen ist, und die Folge  davon ist, dass der Korkstaub und der     Korksaft    zum  grossen     Teil    in die gefüllte Flasche gelangt. In     Fig.    2  ist mit 20 der Stössel bezeichnet, welcher den Korken  15 durch     Abwärtsbewegung    in die Flasche 18 ein  drückt.  



  In     Fig.    3 ist ein Arbeitsdiagramm für die Bewe  gungsvorgänge der Flasche, des Korkschlosses und  des     Druckstössels    für die anhand der     Fig.    1 beschrie  bene Arbeitsweise wiedergegeben. Die Flasche macht  zunächst eine Hubbewegung, bis sie an das     Kork-          schloss    anstösst, bleibt in dieser Lage gesperrt, bis  der Kork 15 in die Flasche     eingedrückt    wird und  senkt sich nach Aufhebung der Sperre in die Ur  sprungslage. Das Presstück 14 befindet sich beim  Aufwärtshub der Flasche bereits in der Presslage.

    Es wird dann     zurückbewegt,    worauf der Kork ein  fällt und     gelangt    für eine neu zu verschliessende Fla  sche wieder in die Presslage, und zwar in dem Zeit  raum, in welchem sich die     verschlossene    Flasche  nach unten bewegt. Beim Einsetzen der neuen zu  verschliessenden     Flasche    ist also der neue Kork be  reits gepresst und der Luftstrom hat Korkstaub und  Korksaft bereits entfernt. Der Druckstössel bewegt    sich von seiner     Höchstlage    in seine     Tiefstlage    und  drückt den Kork in die Flasche, kurz bevor die Fla  sche sich abwärts bewegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Verschliessen von Gefässen mit einem Korken auf einer Verschliessmaschine mit einem Korkschloss und Stössel zum Eindrücken des Korken aus dem Korkschloss in die Öffnung des Gefässes, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Korken (15) unmittelbar nach Verschliessung eines Gefässes (18) dem Korkschloss zugeführt, gepresst und verschliessfertig gemacht wird, bevor das nächste zu verschliessende Gefäss unter das Korkschloss ge langt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ausser dem Zusammenpressen des Korkens auch das Entfernen des Korksaftes und Korkstaubes in dem Zeitraum zwischen Entfernen des bereits. verschlossenen Gefässes und Aufsetzen des nächsten zu verschliessenden Gefässes erfolgt. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Entfernen des Korksaftes und Korkstaubes mit Hilfe eines Luftstromes erfolgt.
CH362000D 1957-03-30 1958-02-21 Verfahren zum Verschliessen von Gefässen, insbesondere Flaschen mit einem Korken auf einer Verschliessmaschine CH362000A (de)

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DE362000X 1957-03-30

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CH362000A true CH362000A (de) 1962-05-15

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CH362000D CH362000A (de) 1957-03-30 1958-02-21 Verfahren zum Verschliessen von Gefässen, insbesondere Flaschen mit einem Korken auf einer Verschliessmaschine

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