DE486490C - Vorrichtung zur Reinigung von Gasen unter Druck mittels einer Waschfluessigkeit, die durch eine Umlaufpumpe zu- und abgefuehrt wird - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung von Gasen unter Druck mittels einer Waschfluessigkeit, die durch eine Umlaufpumpe zu- und abgefuehrt wird

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DE486490C
DE486490C DESCH88643D DESC088643D DE486490C DE 486490 C DE486490 C DE 486490C DE SCH88643 D DESCH88643 D DE SCH88643D DE SC088643 D DESC088643 D DE SC088643D DE 486490 C DE486490 C DE 486490C
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DE
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washing liquid
piston
pump
under pressure
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DESCH88643D
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Heinrich Schmidt
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning
    • B01D47/08Spray cleaning with rotary nozzles
    • B01D47/085Spray cleaning with rotary nozzles with nozzles which are partly immersed in the washing fluid

Description

  • Vorrichtung zur Reinigung von Gasen unter Druck mittels einer Waschflüssigkeit, die durch eine Umlaufpumpe zum und abgeführt wird Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Reinigung von Gasen unter Druck mittels einer Waschflüssigkeit und bezweckt, eine solche Auswaschung mit möglichst geringem Kraftbedarf und möglichst kleinen Druckverlusten zu gestatten. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Pumpe als doppelt wirkende Kolbenpumpe ausgebildet ist, die auf jeder Kolbenseite durch eine mittels Ventils absperrbare Leitung mit dem zugehörigen Gaswascher in Verbindung steht und bei der sich auf der einen Kolbenseite eine zur Zuführung der frischen Waschflüssigkeit dienende Zuleitung und auf der anderen Kolbenseite eine zur Abführung der angereicherten Waschflüssigkeit dienende Ableitung befindet, die ebenfalls mittels Ventile absperrbar sind. Die Ventile werden dabei derart gesteuert, daß während eines Kolbenhubes die Ventile der zu dem Wascher führenden Verbindungsleitungen geöffnet sind, während die Ventile der Zu- und Ableitung der Waschflüssigkeit geschlossen bleiben und während des nächsten Kolbenhubes die umgekehrte Stellung der Ventile vorhanden ist. Trotzdem beispielsweise die Gase bei einem Druck von 10 Atm. abs. ausgewaschen werden sollen, während die Waschflüssigkeit der Vorrichtung mit Atmosphärendruck zugeführt und ebenfalls mit Atmosphärendruck wieder abgeführt werden muß, ist es bei dem Gegenstand der Erfindung möglich, stets beide Seiten des Pumpenkolbens entweder unter Atmosphärendruck oder unter den angegebenen Überdruck von IO Atm. abs. zu setzen. Auf diese Weise arbeitet, wie keiner weiteren Erläuterung bedarf, die Pumpe mit dem geringstmöglichen Kraftbedarf. Ferner ist, wie später näher beschrieben werden wird, stets der gesamte Pumpenzylinder auf beiden Seiten des Pumpenkolbens mit Flüssigkeit angefüllt, so daß beim Öffnen der Ventile, die den unter Druck stehenden Gaswascher mit dem Pumpenzylinder in Verbindung setzen, keine nennenswerte Vergrößerung des den unter Druck stehenden Gasen zur Verfügung stehenden Raumes erfolgt, also auch keine Druckverluste eintreten.
  • In der Zeichnung ist in einfacher Darstellungsweise ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Querschnitt durch die Pumpe und den zugehörigen Gaswascher veranschaulicht.
  • Mit a ist der Pumpenzylinder einer doppelseitig wirkenden Kolbenpumpe bezeichnet, in dem in üblicher Weise der Pumpenkolben b durch Kolbenstange c beweglich angeordnet ist.
  • Zur Zuleitung der Waschflüssigkeit dient eine Leitung d, die durch ein Ventil e gegen den Innenraum des Pumpenzylinders a absperrbar ist.
  • Auf der anderen Seite des Kolbens b mündet in den Zylinder a eine zur Abführung der Waschflüssigkeit dienende Leitung f, die gleichfalls durch ein Ventil g absperrbar ist. Auf der gleichen Kolbenseite wie Leitung d ist eine zum Gaswascher h führende, mit Ventil i absperrbare Leitung k an den Zylinder a angeschlossen, und auf der anderen Kolbenseite die Rückleitung vom Wascher h zum Zylinder a, die mit m bezeichnet und durch Ventil n absperrbar ist.
  • Der Wascher h ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, als rotierender Stufenwascher ausgebildet und mit einer Gaszuleitung o und Gasableitung p versehen.
  • Die geschilderte Vorrichtung arbeitet wie folgt: Es ist angenommen, daß die Gasleitungen o und p und damit auch der Wascher k unter einem Überdruck IO Atm. abs. stehen, während in den Leitungen d und f Atmosphärendruck herrscht.
  • Beim ersten Hub bewegt sich der Kolben b von rechts nach links, Ventile e und g sind geöffnet, Ventile i und n sind geschlossen. Im Innenraum des Zylinders a herrscht also auf beiden Kolbenseiten Atmosphärendruck. Aus der Zuleitung d wird frische Waschfiüssigkeit angesaugt und die auf der anderen Kolbenseite befindliche Flüssigkeit, die sich mit den auszuwaschenden Stoffen im Gaswascher h angereichert hat, in die Ableitung f gedrückt.
  • Nach Beendigung des ersten Hubes werden (in der linken Endstellung des Kolbens b) die Ventile e und g geschlossen, die Ventile i und n geöffnet. Auf beiden Kolbenseiten herrscht nunmehr der im Wascher k befindliche Betriebsdruck von IO Atm. abs. Beim zweiten Hub, dem Rückgang des Kolbens von links nach rechts, wird die vorher angesaugte frische Waschflüssigkeit durch Leitung k in den Wascher k gedrückt und gleichzeitig angereicherte Waschflüssigkeit aus dem Wascher h durch Leitung rn in den Pumpenzylinder a auf die andere Kolbenseite abgesaugt. Zweckmäßig wird im Wascher wie auch gezeichnet, das Gegenstromprinzip aufrechterhalten; das aus Leitung o frisch zuströmende Gas wird zunächst mit schon angereicherter Flüssigkeit ausgewaschen und kommt zuletzt mit frischer aus Leitung k zuströmender Flüssigkeit in Berührung.
  • Nach Beendigung des zweiten Hubes (in der rechten Endstellung des Kolbens b) werden nun die Ventile i und n wieder geschlossen und die Ventile e und g wieder geöffnet. Dadurch wird der Innenraum des Zylinders a auf beiden Seiten des Kolbens b mit den unter Atmosphärendruck stehenden Leitungen d und f in Verbindung gebracht und dementsprechend die im Zylinder a befindliche Flüssigkeit auf diesen Druck entspannt. Darauf wiederholt sich der geschilderte Arbeitsvorgang von neuem.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCXI : Vorrichtung zur Reinigung von Gasen unter Druck mittels einer Waschfiüssigkeit, die durch eine Umlaufpumpe zum und abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe als doppeltwirkende Kolbenpumpe ausgebildet ist, die auf jeder Kolbenseite durch eine mittels Ventils absperrbare Leitung mit dem zugehörigen Gaswascher in Verbindung steht und bei der sich auf der einen Kolben seite eine zur Zuführung von frischer Waschfiüssigkeit dienende Zuleitung und auf der anderen Kolbenseite eine zur Abführung der angereicherten Waschflüssigkeit dienende Ableitung befindet, die ebenfalls mittels Ventile absperrbar sind.
DESCH88643D 1926-12-21 1926-12-21 Vorrichtung zur Reinigung von Gasen unter Druck mittels einer Waschfluessigkeit, die durch eine Umlaufpumpe zu- und abgefuehrt wird Expired DE486490C (de)

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