DE670180C - Staubabsaugevorrichtung an Pressen - Google Patents

Staubabsaugevorrichtung an Pressen

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DE670180C
DE670180C DEM137638D DEM0137638D DE670180C DE 670180 C DE670180 C DE 670180C DE M137638 D DEM137638 D DE M137638D DE M0137638 D DEM0137638 D DE M0137638D DE 670180 C DE670180 C DE 670180C
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DE
Germany
Prior art keywords
dust
extraction device
mold frame
dust extraction
presses
Prior art date
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Expired
Application number
DEM137638D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Franke
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VORM GEORG DORST A G MASCHF
Original Assignee
VORM GEORG DORST A G MASCHF
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/0082Dust eliminating means; Mould or press ram cleaning means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)

Description

  • Staubabsaugevorrichtung an Pressen Bei Pressen, welche Formlinge aus pulverförmiger Masse herstellen, tritt ein großer Übelstand auf. Durch das Hineinfahren des Oberstempels der Presse in die Form wird die in der pulverförmigen Masse vorhandene Luft mit starkem Druck zwischen Stempel und Formenrahmen herausgepreßt. Dies führt zu einer sehr lästigen Staubentwicklung.
  • Diese Staubentwicklung bringt verschiedene Nachbeile mit sich. Die Erfahrung hat nämlich einerseits erwiesen, daß sehr viel Leute, welche längere Zeit derartige Pressen bedienen, frühzeitig .an :einer sog. Staublunge erkranken. Auch die Gewerbeinspektionen sind auf diesen Nachteil aufmerksam geworden und seit langem bemüht, Abhilfe zu schaffen. Weiter aber führt die Staubentwicklung auch dazu, die Maschine nachteilig zu beeinflussen, insofern, als der in die teilweise mit höchster Genauigkeit hergestellten La,-er eindringende Staub einen frühzeitigen und daher unerwünschten Verschleiß verursacht. Es ist also -unbedingt erforderlich, die Staubentwicklung in irgendeiner Weise zu beherrschen. Dies um so mehr, da bei den dauernd steigenden Preßgeschwindigkeiten der Mangel in immer stärkerem Maße auftritt.
  • Es ist allerdings mehrfach versucht worden, die Staubentwicklung zu bekämpfen. So hat man Rohre mit Düsen in der Nähe der Form verlegt und durch diese die Staubbeseitigung angestrebt. Eine restlose Entstaubung konnte aber nicht erreicht werden. Auch die bei der bekannten Anordnung erforderliche große Sauggeschwindigkeit konnte trotz der hierbei aufgewendeten beachtlichen Saugkräfte zu einer restlosen Entstaubung nicht führen.
  • Die Erfindung schlägt nun eine Anordnung vor, welche die restlose Entstaubung der Preßform gewährleistet, und ist überall, dort wirksam, wo pulverförmige und daher staubende Massen durch Pressen verdichtet werden sollen. Die erfindungsgemäße Staubabsaugevorrichtung besteht aus zwei Schutzringen, welche während des Preßvorganges die Oberkante und die Unterkante des F ormenrahmens abdecken und deren Inneres mit einer Absauge- oder Unterdruckleitung in Verbindung steht. Der Aufbau der neuen Staubabsaugevorrichtung soll an Hand der Zeichnung näher beschrieben werden, in ivelcher ein Ausführungsbeispiel schematisch und im Schnitt dargestellt ist.
  • Ein blasebalgartiger Ring g, welcher der Umfangsform des Formenrahmens angepaßt ist, also quadratischen, runden oder sonstigen Querschnitt haben mag, wird an der Unterseite des oberen Formenrahmens b z. B. mittels Schrauben befestigt. Das untere Ende des Ringes g sitzt mit deiner Wulst oder einem ähnlichen abdichtenden Teil auf dem unteren Forinenrahmen a unter einer gewissen Spannung auf. Abs.augestutzen g1 gestatten die Verbindung mit der in den meisten Betriehen befindlichen Absaugevorrichtung. Diese Absaugung kann durch natürlichen Zug oder durch Entlüfter erzeugt werden. Bei kleineren Formenrahmen wird gegebenenfalls .ein Absaugestutzengl genügen, während bei größeren Rahmen zwei oder auch mehrere Absaugestutzen Verwendung finden können.
  • Ein ähnlicher blasebalgartiger Ring/ ist im Ausführungsbeispiel mit Hilfe einer Platte Ja über dem in die Form ,eintretenden Stempel,d befestigt. Auch dieser Ring hat je nach Größe und Form des Stempels Beinen oder mehrere Absaugestutzen, welche an eine Saugleitung .angeschlossen werden. Der untere Schutzring g sitzt dann fest an dem Formenrahmen b und drückt federnd auf den unteren Formenrahmen a, während der obere Schutzring f fest mit der Platte lt und dem Oberstempeld verbunden ist, sich also mit dem Oberstempel auf und ab bewegt.
  • Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Tritt der Oberstempel d in die Form ein, so setzt sich kurz danach der obere Schutzring f mit seiner unteren Wulst o. dgl. auf die Oberkante des oberen Formenrahmens b auf und dichtet sofort restlos ab. lach der weiteren kurzen Abwärtsbewegung des Oberstempels erfolgt die Pressung der pulverförmigen Massee. Die in der Preßmasse enthaltene Luftmenge ist verschieden groß und beträgt z. B. fürpulverförmige Preßmassen zur Herstellung keramischer Massen etwa Soo'o des Füllraumes der Form. Man erkennt hieraus, mit welcher Geschwindigkeit die Luft aus der Form entweichen muß, wenn man bedenkt, daß innerhalb einer Minute etwa sechszehn Pressungen und mehr mit den modernen Pressen vorgenommen werden. Die Luft entweicht daher mit beträchtlicher Kraft nicht nur .nach oben zwischen dem oberen Formenrahmen v und dem eintretenden Oberstempel d, sondern auch nach unten zwischen dem Unterstempel e und dem oberen Formenrahmen b. Da die schädliche Staubentwicklung erst auftritt, wenn der Oberstempel um ,etwa die Hälfte der Füllraumhöhe in die Form eingetreten ist, sorgt die erfindungsgemäße Vorrichtung mit Sicherheit für eine restlose Absaugung des Staubes und beseitigt daher grundlegend die eingangserwähnten Übelstände.
  • Erwähnt sei noch, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung hier nur in einer Ausführungsform dargestellt ist. Es können selbstverständlich auch Schutzringe anderer Form Verwendung finden, z. B. solche, welche sich während der Bewegung der Pressemeile gegeneinander teleskopartig zusammenschieben und unter Federdruck eine ausreichende Abdichtung an den Aufsetzstellen gewährleisten. Erfindungsgemäße Vorrichtungen sind ferner auf sämtliche Pressen anwendbar, gang gleich in welcher Art diese Pressen aufgebaut sind und welche staubenden Massen von ihnen verpreßt werden.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜCIII?: i. Staubabsaugevorrichtung an Pressen, welche pulverförmige Massen verarbeiten, gekennzeichnet durch die Austrittsstellen des Staubes am Formenrahmen zumindest während des Preßvorganges abdeckende Schutzringe (f, g).
  2. 2. Staubabsaugevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere der Ringe mit einer Absauge- od-er Unterdruckleitung, z. B. durch Anschlußstutzen (f1, g1), in Verbindung steht.
  3. 3. Staubabsaugevorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzringe (f, g) blasebalgartig ausgebildet und an ihrem einen Ende mittelbar oder unmittelbar am Oberstempel (d) bzw. der Unterseite des Formenrahmens (b) befestigt sind, wobei sie zumindest während des Preßvorganges mit an ihrem andern Ende vorgesehenen Wulsten o. dgl. Abdichtungsmitteln unter einer gewissen Spannung fest auf dem oberen bzw. unteren Formenrahmen aufsitzen. 4.. Staubabsaugevorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzringe (f, g) aus teleskopartig zusammenschiebbaren Einzelteilen bestehen, welche unter Federdruck, zumindest während des Preßvorganges, die Staubaustrittsstellen abdichten.
DEM137638D 1937-03-28 1937-03-28 Staubabsaugevorrichtung an Pressen Expired DE670180C (de)

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DE670180C true DE670180C (de) 1939-01-13

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DE (1) DE670180C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1170849B (de) * 1959-09-17 1964-05-21 Steuler Industriewerke Gmbh Vorrichtung zum Herstellen von Brenn-kapseln od. dgl. duennwandiger kastenfoermiger keramischer Formlinge
EP0396942A3 (de) * 1989-05-11 1992-09-23 Umformtechnik ERFURT GmbH Verfahren zur Reinigung der Distanzen an aushärtbare Kunststoffe verarbeitenden Presswerkzeugen und Presswerkzeug mit einer Reinigungsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP0623456A1 (de) * 1993-05-05 1994-11-09 KILIAN & Co. GmbH Rundlauf-Tablettenpresse

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0396942A3 (de) * 1989-05-11 1992-09-23 Umformtechnik ERFURT GmbH Verfahren zur Reinigung der Distanzen an aushärtbare Kunststoffe verarbeitenden Presswerkzeugen und Presswerkzeug mit einer Reinigungsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
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