CH360102A - Signalübertragungsschaltung - Google Patents

Signalübertragungsschaltung

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CH360102A
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CH
Switzerland
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relay
alarm
signals
relays
tariff
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English (en)
Inventor
Wilhelm Haffter Hans
Hegi Max
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/08Manual exchanges using connecting means other than cords

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description


      Signalübertragungssehaltung       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Signal  übertragungsschaltung für das Fernmeldewesen, ins  besondere für Netze von automatischen Fernsprech  ämtern.  



  Bis anhin     erfolgte    die     Signalisierung    z. B. eines  Alarms nur über eine freie Verbindungsleitung.  Dadurch wurde diese während der Übertragung des  Alarms dem normalen Verkehr entzogen. War die  Leitung jedoch durch eine Gesprächsverbindung be  legt, so konnte keine     Übertragung    eines Signals  (Alarms) erfolgen, bis die Verbindung aufgehoben  wurde.  



  Daher benötigte jede Zentrale eine separate Lei  tung. Damit beispielsweise die Übertragung eines  Alarms durch ein Knotenamt mit fünf Unterämtern  nach dem Hauptamt möglich war, mussten zwischen  Knotenamt und Hauptamt sechs Leitungen zu die  sem Zweck vorgesehen werden, die dem Gesprächs  verkehr entzogen waren.  



  Es ist deshalb naheliegend, wenn Schritte unter  nommen wurden, um diesen Aufwand zu vermeiden.  Zu diesem Zweck sieht die vorliegende Erfindung  eine     Signalübertragungsschaltung    zwischen Fern  meldeämtern eines Netzes vor, mit Sendeeinrichtun  gen und Empfangseinrichtungen in den Ämtern des  Netzes, welche gestattet, über Verbindungsleitungen  zu signalisieren, wenn diese auch anderweitig be  nützt werden.  



  Die Erfindung wird anhand eines Ausführungs  beispiels, dessen Zeichnung die Beschreibung be  gleitet, erklärt. Die Zeichnung zeigt in der       Fig.    1 das Schema einer Fernsprechanlage, von  welcher ein Hauptamt, ein Knotenamt und ein     End-          amt    schematisch durch Verbindungsleitungen     anein-          andergeschlossen    sind,       Fig.    2 einen Empfangsstromkreis für die Alarm  übertragung,         Fig.    3 einen Sender für die Alarmübertragung,       Fig.    4 einen Sender für die Tarifumschaltung,       Fig.    5 einen Empfangsstromkreis und Sender für  die Tarifumschaltung,

         Fig.    6 einen Empfangsstromkreis     für    die Tarif  umschaltung.  



       Fig.1    zeigt ein     Fernsprech-Zentralennetz    mit  den Endämtern     UA,    dem Knotenamt<I>KA</I> und dem  Hauptamt<I>HA.</I> Die Aufgabe der     Signalübertragungs-          schaltung    besteht einesteils nun     darin,    die Alarme,  das heisst die Fehleranzeigen von den nicht bedienten  Endämtern und dem Knotenamt über die doppel  adrigen Verbindungsleitungen, welche auch dem  Gesprächsverkehr dienen,

   nach dem Hauptamt zu       übermitteln.    Anderseits sendet das Hauptamt über  dieselben Verbindungsleitungen nach den genannten       Netzämtern    die Befehle zur     Tarifumschaltung    für  die Tag- und Nachtzeiten usw. Die Übertragung  der Signale über die Gleichstromverbindungsleitun  gen erfolgt mit Wechselstrom von 50 Hz über zwei  Verbindungsleitungen als     Phantomkreis.    Die ankom  menden     Wechselstromsignale    werden     beim    Senden  durch den     Transformator        SP    als Längsspannungen  auf die Leitung induziert oder beim Empfangen auf  das polarisierte Relais geleitet.

   Das eine Aderpaar  dient als Hin- und das andere als Rückleiter. Über  die     Mittelanzapfung    der     Querdrosseln        QD1    und     QD2     wird der Stromkreis für den     50-Hz-Wechselstrom    ge  schlossen. Die     Drosseln        LDl    und     LD2    verhindern ein  Abfliessen des Wechselstromes über die Speiserelais.  



  Für die Sprechströme bilden die Längsspulen       LDl    und     LD"    sowie der Transformator     SP        (Fig.    2,  3) praktisch     keinen    Widerstand,     weil    sich. die Wir  kungen der Wicklungen     aufheben.    Für die     im    glei  chen     Sinne        fliessenden        50-Hz-Wechselströme    stellen  diese     Längsdrosseln    jedoch eine hohe Impedanz dar.      Bei den Querdrosseln     QDi    und     QD2    sind die  Verhältnisse gerade umgekehrt.

   Diese drosseln die  Sprechströme und lassen die Signalströme praktisch       ungehindert    durch. Die Kondensatoren von<I>2</I>     ,ctF     sind zur Sperrung des Gleichstromflusses notwendig.  



  Die     übersprechdämpfung    zwischen den beiden  Verbindungsleitungen wird durch die Stromspule D  möglichst hoch gehalten.  



  Die ganze Schaltung ist symmetrisch aufgebaut,  sowohl für die Sprechströme als auch für die     50-Hz-          Signalströme.     



  Die Speisespannung beträgt auch bei extrem lan  gen Leitungen nie über 50 Volt.  



  Wenn immer möglich, erfolgt die Übertragung  auf zwei einfach gerichteten Leitungen, wobei der  Richtung von der     Landzentrale    nach dem Haupt  amt der Vorzug gegeben wird, weil in dieser Rich  tung kein Nachrufen verlangt ist und so die Längs  drosseln auf der Seite des Empfangsstromkreises  weggelassen werden können.  



  Für die     Alarmübertragung    werden sämtliche  Signale nur in der Richtung von der     Landzentrale     nach dem Hauptamt gegeben. Dadurch ist es mög  lich, die Übertragungseinrichtung in der umgekehrten  Richtung, für einen anderen Zweck, z. B. für die  Tarifumschaltung, zu benützen.  



  Die als Beispiel gezeigte Normalausrüstung dient  zur     Signalisierung    von 10 verschiedenen Alarmen;  ihre Anzahl kann aber ohne weiteres erhöht werden.  



  Die     Fig.    2 zeigt den Empfangskreis für die  Alarmübertragung. Dieser Stromkreis ist in jenen  Ämtern ausgerüstet, welche die Alarmmeldung ent  gegennehmen. Er dient in der dargestellten Form  zum Empfang von 10 verschiedenen Signalen, welche  von einer anderen Zentrale über zwei Verbindungs  leitungen gesendet werden. Der Stromkreis besteht  a) aus einer Anzahl Relais und einem Schalter  zum Empfang der Signale,  b) aus Spulen, Drosseln und Kondensatoren, als  eigentliche Übertragungseinheiten.  



  Die Übermittlung der Signale erfolgt mittels     50-          Hz-Wechselstrom,    durch zeitlich gestaffelte Impulse  von verschiedener Dauer. Es werden für die Alarm  übertragung nur Signale in Richtung Netzhauptamt  gesendet.  



  Über die Übertragungseinheit erfolgt ebenfalls  die Betätigung der Tarifumschaltung, aber in umge  kehrter Richtung, also     Hauptamt-Landzentrale,     ebenfalls mit     50-Hz-Wechselstrom.     



  Der Transformator     SP    dient sowohl zum Emp  fangen wie zum Senden der     50-Hz-Signale.     



  Bei der Übertragung eines Alarms wird zuerst  ein langer Impuls gesendet von etwa 500-600 ms  Dauer. Dadurch werden allfällige     früher    signalisierte  Alarme ausgelöst und die eigentliche Übertragung  kann hierauf erfolgen.  



  Durch den langen Impuls wird Relais C er  regt und als Folge davon arbeiten die Relais J und  <I>Va.</I> Über die Arbeitskontakte der Relais J und<I>Va</I>  spricht Relais V an. Hierauf arbeitet Relais     V1    und    trennt die Erregung von Relais<I>Va,</I> welches stark  verzögert abfällt. Ist der Impuls genügend lang, fällt  Relais<I>Va</I> ab, bevor dieser beendet ist. Dadurch  verlieren die Alarmrelais     A2_1,    die Haltung und fal  len ab. Ein kurzer Impuls kann die bestehende  Alarmierung nicht auslösen, weil Relais<I>Va</I> dank  der Verzögerung erregt bleibt.  



  Am Ende des langen Impulses fallen die Relais  C und J ab. Relais<I>An</I> arbeitet über den Ruhe  kontakt (RK) von Relais J, AK Relais     V1    und RK  Relais<I>Va.</I> Relais<I>An</I> hält sich dann über seinen  eigenen und den AK von Relais     V1.     



  Bevor Relais V abgefallen ist, werden vom Sen  der die 10 Steuerimpulse abgegeben. Die Relais C  und J arbeiten impulsmässig. Die Impulse werden  durch den AK des Relais J auf den Zählmagnet     ZM     geleitet. Das Verhältnis zwischen Trenn- und Schliess  zeit des Impulses beträgt 70:70 Millisekunden (ms).  



  Relais V bleibt, dank seiner Verzögerung, wäh  rend der Impulsserie gehalten. Relais     Av    spricht über  den RK von Relais J an und bleibt während der  normalen Impulsgabe erregt, weil das erstere seine       niederahmige    Wicklung durch seinen AK kurz  schliesst. Um einen Alarm signalisieren zu können,  wird der Steuerimpuls etwa auf die doppelte Zeit  dauer verlängert. Die Verzögerung des Relais     Av    ist  so bemessen, dass dieses jetzt abfällt. Dadurch ge  langt die Erde von RK Relais     Av    über einen Kon  takt des Zählmagneten (z. B. Pos. 2) auf Relais     A2,     welches sich über seinen AK hält und so einen Alarm       signalisiert.    Der Zählmagnet wird weiter geschaltet.

    In Pos. 10 arbeitet Relais E und hält sich über den  AK von Relais<I>An.</I> Durch Relais E wird Relais<I>Eh</I>  erregt, welches ebenfalls in Haltung kommt. Relais J  bleibt nun in Ruhelage, weil es den 10. Impuls er  halten hat, so dass auch die Relais V und     V1    ab  fallen, während Relais A v über den RK von Relais J  erregt wird. Über den RK des Relais     VI    und AK  Relais<I>An</I> wird der     Rückstellmagnet    erregt und der       ZM    löst aus. Der Ruhekontakt trennt die Haltung  des Relais<I>An,</I> welches hierauf verzögert abfällt und  so auf den     ZM    einen     Auslöseimpuls    genügender  Länge gibt.  



  Das erregte Alarmrelais     A.ö    hält sich jetzt mit  Erde am AK des Relais A v. Sobald Relais<I>An</I> ab  gefallen ist, übernimmt die Erde auf dem RK des  Relais<I>An</I> die Haltung der Alarmrelais. Alle übrigen  Relais fallen nun ab.  



  Sollten aus irgendeinem Grunde weniger als 10  Impulse gesendet werden, so fallen Relais V und       V1    ab; letzteres gibt, wie vorher beschrieben, eine  Erde auf den     Rückstellmagnet    und zugleich noch  auf die Wicklung des Relais     Ea    über die RK der  Relais     Sv,   <I>Eh,</I>     V1    und AK Relais<I>An.</I> Relais     Ea     löst einen Alarm aus und hält sich, bis die Haltung  durch Betätigung eines Schlüssels aufgehoben wird.  



  Erhält der Empfänger 11 und mehr Impulse, so  wird Relais     Ea    über die erregten Relais<I>J</I> und<I>Eh</I>  arbeiten und sich, wie oben, halten.      Durch eine fehlerhafte Impulsübertragung wird  also ein Alarm ausgelöst.  



  Auf dem Schema sind noch die Anschlüsse für  den     Tarifumschaltestromkreis    eingezeichnet.  



  Die     Fig.    3 zeigt einen Sender für Alarmübertra  gung. Dieser Stromkreis ist in den Ämtern enthalten,  welchen die Aufgabe zufällt, Signale in ein anderes  Amt zu vermitteln. Im vorliegenden Fall handelt es  sich um die     übertragung    von Alarmsignalen, die  von einem Netzamt zum Hauptamt gegeben werden.  Auch hier besteht der Stromkreis aus zwei Teilen:       ca)    aus Relais und Schaltern zur Aufnahme der  Alarme und zur Weiterleitung derselben,  b) aus Spulen, Drosseln und Kondensatoren als  eigentliche     übertragungseinheiten.     



  Der Sender läuft jedesmal an, wenn sich der  Zustand der Alarmierung ändert, sei es, dass ein  Alarm erscheint, ein weiterer dazu kommt oder ein  anderer verschwindet. Jedesmal wird der momen  tane Zustand übertragen. Erfolgt eine Änderung  während der Übertragung, so läuft der Sender noch  mals an, für den Fall, dass die     Signalisierung    nicht  mehr möglich war. Zwischen den einzelnen über  tragungen wird durch ein Relais     (Sp)    eine kurze  Pause eingeschaltet.  



  Soll ein Alarm nach dem     Landamt    signalisiert  werden, so wird das entsprechende Relais     Az_ip    er  regt. (Relais A     i    ist für die Tarifumschaltung reser  viert.) Wird z. B. Relais     A2    erregt, so arbeiten hier  auf die Relais     Av,        Avi    und<I>Ara.</I> Letzteres hält sich  über seinen AK (Arbeitskontakt) mit der Erde von  Relais     A2.    Relais<I>An</I> trennt den Stromkreis des  Relais     Av,    welches stark verzögert abfällt, und hier  auf fällt auch Relais     Avi    ab.

   Wenn Relais     Avi    sei  nen RK (Ruhekontakt) schliesst, wird der folgende  Stromkreis geschlossen:  Erde, AK Relais     Az,    RK Relais     Ak.,    und     Avi,     AK Relais<I>An,</I> RK der Relais<I>Au,</I>     Sp    und<I>H,</I> Wick  lung     Hv,    Batterie.  



  Relais     Hv    arbeitet. Die Verzögerung der Relais       Av    und     Avi    soll ein Anlaufen der     übertragungs-          einrichtung    verhindern, wenn Relais     A2    nur kurz  zeitig arbeitet, und beträgt etwa 3 Sekunden.  



  Nach dem Relais     Hv    werden die Relais     Hvi,    V,       V1    und<I>H</I> erregt. Relais<I>H</I> schliesst den Stromkreis  für das Senderelais S.  



  Erde, AK Relais<I>H,</I> RK Relais<I>AS,</I>     Ak    von<I>AN,</I>  AK von     Hvi,    Draht 6, RK Relais Ei in der Tarif  umschaltung, Draht 4, Wicklung Relais S, Batterie.  



  Relais S arbeitet und schaltet den Transformator       Sp    an die     50-Hz-Wechselstromquelle,    nachdem Re  lais     Ani    über den AK des Relais<I>An</I> von Relais<I>H</I>  erregt wurde.  



  Relais H trennt den Stromkreis des Relais     Hv.     Hierauf fallen die Relais     Hv    und     Hvi    ab und da  durch auch Relais S. Die Verzögerung von Relais     Hv     dient zur Begrenzung des     Wechselstromimpulses    und  beträgt etwa 500-600     msek.     



  Der lange Impuls dient     zur    Löschung des Alarm  zustandes, eingestellt durch eine frühere Übertragung.    Nachdem Relais     Hvi    abgefallen ist, wird Relais       Ai    erregt. Dadurch wird der Impulssender, beste  hend aus den Relais     Jx,        Jy    und     Jz,    angelassen. Durch  Relais     Jz    wird Relais S impulsmässig gesteuert, welch  letzteres     Wechselstromimpulse    auf die Verbindungs  leitung gibt und parallel dazu den Zählmagnet     ZM          weiterschaltet.    Während der Impulsgabe bleibt Re  lais V angezogen dank seiner Abfallverzögerung.  



  Erreicht der Schalter     ZM,    Pos. 2, so arbeiten die  Relais     Ju    und<I>Akt</I> in Serie wie folgt:  Batterie, Wicklung Relais<I>Akt,</I> AK Relais     A2,     Stellung<I>2</I>     ZM,    Wicklung Relais     Ju,    AK der Relais       Jz,   <I>A!</I> und<I>An,</I> RK Relais<I>As,</I> AK Relais<I>H,</I> Erde  Relais<I>Akt</I> hält sich über seine 2. Wicklung und über  seinen AK. Relais     Jz    hält sich ebenfalls über die  2. Wicklung und über AK Relais     Ai    und     Ju,    RK  Relais     Hvi,    AK Relais<I>H,</I> mit Erde, bis Relais<I>A!</I>  abgefallen ist.

   Die Abfallverzögerung ist so zu be  messen, dass der 2. Impuls etwa auf das Doppelte  des normalen Impulses verlängert wird.  



  Der normale Impuls beträgt etwa 75     msek.     Der verlängerte Impuls beträgt etwa 150     msek.     Der verlängerte Impuls signalisiert im Empfänger  der Alarmübertragung auf Pos. 2 einen Alarm und  lässt die entsprechende Alarmlampe aufleuchten.  Nachher werden wieder Impulse der normalen  Dauer weiter gesandt, bis der     ZM    Pos. 10 erreicht.  Hier spricht Relais E an und erregt Relais<I>As.</I> Der  Sender wird abgestellt, die Übertragung ist beendet.  



  Durch das Ansprechen des Relais As fällt Relais       Jz    ab und als Folge davon auch Relais V und     V1.     Zugleich wird auch der     Rückstellmagnet        ..    des     ZM     betätigt:       Allg.    Erde, RK Relais     fz,    AK Relais E und As,       Rückstellwicklung        ZM,    Widerstand 835     ,5J,    Batterie.  Der Schalter     ZM    löst aus und trennt die Haltung  des Relais<I>H.</I> Die Relais E und<I>As</I> fallen nun eben  falls ab.

   Nur Relais<I>Akt</I> bleibt über seinen AK  blockiert, weil Relais H vor Relais     V1    abfällt. Re  lais     A2    bleibt vom Alarmstromkreis erregt.  



  Verschwindet der Alarm, so fällt Relais     A2    ab  und Relais     Hv    wird wieder erregt, diesmal durch die  Erde am RK der Relais     A2,    AK Relais<I>Akt</I> usw.,  wie bereits am Anfang der     Stromkreisbeschreibung     bemerkt wurde.  



  Beim Arbeiten von Relais     Hvi    verliert Relais  <I>Akt</I> die Haltung und fällt ab. Beim Durchlaufen der  Pos. 2 des     ZM    kann diesmal Relais<I>Akt</I> nicht mehr  ansprechen, weil Relais     A2    abgefallen ist. Der 2. Im  puls wird nicht mehr verlängert und deshalb auch  kein Alarm mehr signalisiert.  



  Der     Tarifumschaltungsstromkreis    nach     Fig.    4 ist  ein Sender, der sich im Knotenamt befindet. Er  schaltet von Tag- auf Nachttarif und umgekehrt. Das  zur Umschaltung verwendete Signal ist ein Impuls  von ungefähr 2 Sekunden für die     Tag-Nacht-    bzw.  von ungefähr 1 Sekunde für die     Nacht-Tag-Um-          schaltung.    Die Steuerimpulse werden zum Knoten  amt gesandt und von da zu dessen Unterämtern.      Dieser Stromkreis dient zur zeitlich genauen  Übermittlung des Tarifwechsels vom     Landamt    nach  den     Landzentralen.    Der Stromkreis wird von einer  zentralen Stelle aus (Mutteruhr)     gesteuert.     



  Die Umschaltung erfolgt nach dem     Tagtarif     durch einen Impuls von etwa 1 Sekunde Dauer,  auf den     Nachttarif    durch einen Impuls von etwa  2 Sekunden Dauer.  



  Die Signale werden über die     übertragungsein-          richtung    der     Alarmübertragung    geleitet, welche unter       Fig.2    beschrieben ist. Die Tarifumschaltung kann  jederzeit unabhängig vom Zustand der Alarmüber  tragung erfolgen.  



  Bei jeder     Änderung    des Tarifs in der Landzen  trale erfolgt eine Rückmeldung nach dem     Landamt.     Sollte aus irgendeinem Grund der Tarif des Land  amtes mit demjenigen der     Landzentrale    nicht über  einstimmen, so wird ein dringender Alarm ausgelöst.  Die Tarifumschaltung kann jederzeit durch Betäti  gung einer Klinke vorgenommen werden.  



  Ferner wurde in diesem Stromkreis noch eine       Kontrolleinrichtung    zur Prüfung der Alarmübertra  gung eingebaut. Durch Betätigung einer Taste wird  ein kurzer     Impuls    von etwa 100 ms Dauer nach den       Landzentralen    gesendet und so ein nichtdringender  Alarm ausgelöst, welcher nach dem Hauptamt über  mittelt wird. Nach Erscheinen der betreffenden  Alarmlampe kann durch nochmaliges Betätigen der  Taste der Alarm wieder gelöscht werden durch  Aussenden eines Impulses von etwa 200 ms Dauer.  



  Tarifumschaltung durch die Uhr. Während des  Tages legt die Uhr eine dauernde Erde auf die  Klemme beim Relais U. Dadurch werden die Re  lais     Tul    und<I>Tu.</I> erregt und als Folge Relais V.  Die Lampe     TUL    brennt und zeigt den     Tagtarif    an.  Relais     Bi    arbeitet über den Ruhekontakt     (RK)    Re  lais     Ai,    Arbeitskontakt (AK) Relais     Tul,    RK Relais       Wt    mit Erde. Mit der gleichen Erde wird auch Re  lais<I>A!</I> erregt, welches verzögert arbeitet und hierauf  Relais<I>Bi</I> wieder trennt.

   Letzteres fällt sehr langsam  ab infolge der Verzögerungskette, gebildet durch  einen Kondensator von     100,uF    und einen Wider  stand von 500     S2.    Relais<I>Bi</I> arbeitet während etwa  1 Sekunde und steuert dabei das Relais So und in  Kaskade die Relais     Si-..    Die Relais     Si-,    betätigen  durch die Arbeitskontakte über die Drähte 3 die  Relais     Sk        (Fig.    3) und     Sv        (Fig.    2) der Alarmübertra  gungen für die verschiedenen Richtungen,

   wobei  Relais     Sk    den - Strom auf die     übertragungseinrich-          tung        gibt.     



       Ferner    brennt in der     Alarmübertragung    die  Lampe<I>TAL</I>     (Fig.    2) über folgenden Stromkreis:  Erde, RK Relais<I>Co</I> und     Tul    oder<I>Tue</I> Draht 6,  RK des Relais     Al    in der     Alarmübertragung,    Lampe  <I>TAL,</I> Wicklung Pilot-Relais, Batterie.  



  Durch den - Stromimpuls wird in der Land  zentrale auf Tag umgeschaltet und in der Folge  in der Alarmübertragung Relais     Al    erregt, wodurch  die Lampe<I>TAL</I> wieder gelöscht wird.    Sollte keine Übertragung erfolgen, wird Relais       A1    nicht arbeiten, die Lampe<I>TAL</I> leuchtet konstant  und durch das     Pilotrelais    (siehe oben) wird ein  dringender Alarm ausgelöst.  



  Zur Umschaltung auf den Nachttarif     trennt    die  Uhr die Erde der Relais Tu, und     Tuz,    so dass die  selben abfallen. Hierauf fällt Relais V stark ver  zögert ab, bedingt durch die Verzögerungskette zu  150     ,u.F    und     500d2.    Bis Relais<I>V</I> abgefallen ist, wird  Relais So erregt über:  Batterie, Wicklung<I>So,</I> RK Relais<I>Co,</I> AK Re  lais<I>V,</I> RK der Relais     Tul    und     Wt.    Beim Arbeiten  von Relais So wird, wie bereits oben beschrieben,  ein -Stromimpuls auf die Leitung gegeben, diesmal  von etwa 2 Sekunden Dauer, welcher in den Land  zentralen den Nachttarif einschaltet.  



  Die Lampe     TUL    erlöscht. Über den RK des Re  lais     Tul    und Draht 5 brennt wieder die Lampe<I>TAL.</I>  Ist die Umschaltung in der     Landzentrale    richtig er  folgt, fällt Relais A     l    in der Alarmübertragung ab  und Lampe<I>TAL</I> erlöscht. Erfolgt keine Umschal  tung auf Nachttarif, brennt die Lampe<I>TAL</I> und es  wird ein dringender Alarm ausgelöst.  



  Die     Fig.5    zeigt einen     Tarifumschaltungs-    und  Kontrollstromkreis, Empfänger und Sender im Kno  tenamt.  



  Dieser Stromkreis dient zur Umschaltung des  Tarifs. Dieselbe erfolgt vom Nacht- auf den Tag  tarif durch einen Impuls von etwa 1 Sekunde Dauer,  während ein Impuls von etwa 2 Sekunden Dauer  vom Tag- auf den Nachttarif umschaltet. Die Steuer  impulse werden vom     Landamt    gesandt. Von diesem  Stromkreis werden die empfangenen Signale sofort  noch in die angeschlossenen     Unterknotenämter    wei  tergeleitet.  



  Die Signale werden über die     übertragungsein-          richtung    der Alarmübertragung gesandt. Die Tarif  umschaltung, kurz TU, kann jederzeit unabhängig  vom Zustand der Alarmübertragung erfolgen.  



  Die Impulsdauer der TU wurde auf 1 bzw. 2  Sekunden festgelegt, um bei gleichzeitiger Betätigung  der Alarmübertragung der TU den Vorrang zu ge  währleisten.  



  Bei jeder Umschaltung des Tarifs erfolgt eine  Meldung nach dem     Landamt,    so dass beim fehler  haften Arbeiten der TU sofort ein dringender Alarm  im     Landamt    ausgelöst wird.  



  Zur Umschaltung von Nacht- auf     Tagtarif    wird  ein - Stromimpuls von 1 Sekunde Dauer gesandt.  Dieser Strom induziert in der Sekundärwicklung des  Transformators     SP    des Senders der Alarmübertra  gung     (Fig.    2) eine Spannung.

   Dadurch wird über die  Drähte 3 und 5 der Gleichrichter     GL        (Fig.    5)     ge-          spiesen.    Der gleichgerichtete Strom erregt das pola  risierte Relais E und hierauf arbeitet Relais     El.     Relais     El    betätigt die Relais<I>V</I> und<I>Va.</I> Relais<I>V</I>  schliesst seinen AK, wodurch Relais     Av    verzögert  aufzieht und sich über seinen AK und den AK  Relais     El    hält. Relais     Av    trennt die Arbeitsstrom  kreise der Relais V und<I>Va,</I> wobei Relais<I>Va</I> die      grössere Abfallverzögerung, mehr als 1 Sekunde, als  Relais V aufweist.

   Relais V fällt nun wieder ab und  Relais     Tui    kann arbeiten über den AK Relais     Av,     RK Relais<I>V,</I> AK Relais<I>Va,</I> AK Relais Ei mit Erde.  Relais<I>Tu,</I> hält sich mit der Erde des Relais<I>Va</I> und  betätigt Relais     Tuz.    Wenn der Impuls beendet ist,  fallen die Relais E, Ei und     Av    ab, während sich  Relais<I>Va</I> über den AK von Relais     Tui    und RK  Relais Ei mit Erde hält. Der Tarif ist umgeschaltet.  



  Hört ein Impuls auf, bevor Relais V abgefallen  ist, so kann Relais Tu, nicht arbeiten. Ein kurzer  Impuls kann also die Tarifumschaltung nicht be  tätigen.  



  Bei der Umschaltung auf den Nachttarif wird  ein Impuls von etwa 2 Sekunden Dauer gesandt. Es  arbeiten wieder die Relais E, Ei, V und     Av.     



  Die Relais<I>Va,</I>     Tui    und     Tu,"    sind während des  Tages bereits erregt. Durch das Arbeiten des Relais  Ei verliert Relais<I>Va</I> die Haltung und fällt stark  verzögert ab. Der Impuls von 2 Sekunden ist so lang,  dass diesmal sowohl Relais V als auch Relais<I>Va</I> ab  fallen. Dadurch verliert Relais Tu, die Haltung und  sein Arbeitsstromkreis wird ebenfalls unterbrochen.  Hierauf fällt auch Relais<I>Tu,</I> ab. Der -Tarif ist auf  Nacht umgeschaltet. Nach dem Impuls fallen sämt  liche Relais wieder ab.  



  Beim Arbeiten von Relais Ei werden auch die  Relais     E.,    und     E3    betätigt. Diese Relais geben eine  Erde über die Drähte 3 in den Empfänger der  Alarmübertragungen     (Fig.    2) der     Unterknotenämter.     Dort arbeiten die Relais     Sk        (Fig.    3) und     Si,    synchron  mit dem Empfängerrelais E der TU. Durch Relais       Sk    wird im Empfänger der Alarmübertragung eine  Wechselspannung auf den Transformator     Sp    gelegt.  Dadurch wird über die Übertragungseinrichtung die  Tarifumschaltung im     Unterknotenamt    gesteuert.  



  Bei der Umschaltung des Tarifs wird der Zu  stand desselben vom     Unterknotenamt    nach dem  Knotenamt signalisiert, wodurch während des Tages  Relais     Al    im Empfänger der     AL-übertragung    er  regt und während der Nacht abgefallen ist.  



  Relais     AI    im Empfänger und Relais<I>Tue</I> sollen  sich immer im gleichen Arbeitszustand befinden. Ist  dies nicht der Fall, so heisst das: die Tarifumschal  tung im KA und im     UKA    stimmen nicht überein.  Es leuchtet dann die Lampe<I>TAL</I> und es wird ein  dringender Alarm ausgelöst und in das     Landamt     signalisiert.  



  Ist Relais     Tu.,    angesprochen und Relais     H1    ab  gefallen, so gelangt die Erde von AK Relais     Tuz     über Draht 6 und über RK Relais     Al    auf die Lampe  <I>TAL.</I> Ist hingegen Relais<I>Tue</I> abgefallen und Relais       Al    angesprochen, so brennt die Lampe über den  Draht 5.  



  Wird auf den     Tagtarif    geschaltet, so arbeitet  in jedem Empfänger     (Fig.    2) der Alarmübertragung  von     UKA    das Relais     A1.    Eine Erde gelangt in Serie  über die AK aller Relais     Al,    über Draht 1, AK  Relais     Tui,    Draht 1 nach dem Sender     (Fig.    3) auf  Relais     AV    Dieses Relais arbeitet, lässt die Alarm-         übertragung    nach dem     Landamt    anlaufen und signa  lisiert so die Umschaltung auf den     Tagtarif.    Fällt  irgendein Relais     A1    im Empfänger oder Relais Tu,  ab,

   so fällt auch Relais     A1    im Sender ab und     signa-          lisiert    Nachttaxe. Ein Alarm wird ausgelöst.  



  Wird umgekehrt während der Nacht irgendein  Relais     A1    des Empfängers oder Relais Tu, erregt,  so arbeitet im Sender auch Relais     A1    und es wird  der     Tagtarif    nach dem     Landamt    signalisiert, und es  wird     ebenfalls    ein Alarm ausgelöst.  



  Durch Senden     eines    Impulses von etwa 100 ms  Dauer wird ein nicht dringender Alarm ausgelöst.  Dieser dient zur Kontrolle der Alarmübertragung.  



  Dieser Impuls betätigt die Relais E, Ei und     Jv          (Fig.    5). Durch Relais     Jv    wird auch das aufzugver  zögerte Relais Je arbeiten, welches sich über den  AK von Relais E hält, während Relais     Jv    stromlos  wird, sich aber noch eine gewisse Zeit halten kann,  dank der Verzögerung durch Widerstand und Gleich  richter. Fällt Relais     El    ab, bevor Relais     Jv    seine  Kontakte öffnet, arbeitet Relais<I>Na</I> über den AK  der Relais     Jv    und<I>Je</I> und RK Relais Ei; Relais<I>Na</I>  kommt in Selbsthaltung.

   Die Lampe     NAL    brennt  und in Serie mit derselben arbeitet ein     Pilotrelais,     welches einen nichtdringenden Alarm auslöst. Dauert  der Impuls mehr als 100 ms, so arbeiten die Relais  <I>E, Ei,</I>     Jv-    und<I>Je</I> wie oben angegeben. Diesmal fällt  aber Relais     Jv    wieder ab. Unterdessen ist auch Re  lais<I>Na</I> abgefallen, und es kann auch nicht mehr  arbeiten, weil Relais     Jv    seinen AK geöffnet hat.  Der nicht dringende     Alarm    erlöscht mit dem Ab  fallen von Relais<I>Na.</I>  



  Der     Auslöseimpuls    wird auf 200 ms begrenzt,  weil sonst die Tarifumschaltung ansprechen könnte.  Der Regulierwiderstand dient zur genauen Einstel  lung der Abfallverzögerung des Relais     Jv.     



  Der Stromkreis der     Fig.    6 dient ebenfalls zur  Umschaltung des Tarifs, und zwar dem Empfang  der Umschaltsignale. Die Impulslängen sind die  nämlichen, wie sie oben erwähnt wurden.  



  Zur Umschaltung von Nacht- auf     Tagtarif    wird  ein - Stromimpuls von 1 Sekunde Dauer gesendet.  Dieser Strom induziert in der Sekundärwicklung des  Transformators     SP    des Senders der Alarmübertragung       (Fig.3)    eine Spannung. Dadurch wird über die  Drähte 3 und 5 der Gleichrichter     GL        gespiesen.    Der  gleichgerichtete Strom erregt das polarisierte Relais  E und hierauf arbeitet Relais Ei. Relais Ei betätigt  die Relais<I>V</I> und<I>Va.</I> Relais V schliesst seinen AK,  wodurch Relais     Av    verzögert aufzieht und sich über  seinen AK und den AK Relais Ei hält.

   Relais     Av     trennt die Arbeitsstromkreise der Relais V und<I>Va,</I>  wobei Relais<I>Va</I> die grössere Abfallverzögerung,  mehr als 1 Sekunde, als Relais V aufweist. Relais V  fällt nun wieder ab und Relais<I>Tu</I> kann arbeiten  über den AK Relais     Av,    RK Relais V, AK Relais  <I>Va,</I> AK Relais Ei mit Erde. Relais<I>Tu</I> hält sich mit  der Erde des Relais<I>Va.</I> Wenn der Impuls beendet  ist, fallen die Relais E,     El    und     Av    ab, während sich      Relais<I>Va</I> über den AK von Relais<I>Tu</I> und RK  Relais     El    mit Erde hält. Der Tarif ist umgeschaltet.  



       Hört    ein Impuls auf, bevor Relais V abgefallen  ist, so kann Relais<I>Tu</I> nicht arbeiten. Ein kurzer  Impuls kann also die Tarifumschaltung nicht be  tätigen.  



  Bei der Umschaltung auf den Nachttarif wird  ein Impuls von etwa 2 Sekunden Dauer gesendet.  Es arbeiten wieder die Relais E, EI, V und     Av.     



  Die Relais<I>Va</I> und<I>Tu</I> sind während des Tages  bereits erregt. Durch das Arbeiten des Relais Ei       verliert    Relais V die Haltung und     fällt    stark ver  zögert ab. Der Impuls von 2 Sekunden ist so lang,  dass diesmal sowohl Relais V als auch Relais<I>Va</I>  abfallen. Dadurch verliert Relais<I>Tu</I> die Haltung  und sein Arbeitsstromkreis wird ebenfalls unter  brochen. Der Tarif ist auf Nacht umgeschaltet.  Nach dem Impuls fallen sämtliche Relais wieder ab.  



  Beim Umschalten auf den     Tagtarif    arbeitet Re  lais<I>Tu,</I> wie weiter oben beschrieben wurde. Relais  <I>Tu</I> gibt eine Erde auf die Drähte 1 und 2 nach  dem Sender der     Alarmübertragung.    Über Draht 1  wird Relais     A1    gesteuert, während der Draht 2 zur  Haltung von Relais     Aki    dient. Arbeitet Relais     A1,     läuft die     Alarmübertragung    an und signalisiert die  Umschaltung der<I>TU</I> nach Knoten- bzw.     Landamt.     Stimmt der     signalisierte    Zustand nicht mit dem  Tarif des Knoten- oder     Landamtes    überein, so wird  ein dringender Alarm ausgelöst.  



  Fällt beim Umschalten auf Nachttarif Relais<I>Tu</I>  ab, so fallen auch die Relais     A1    und     Aki    im Sen  der der Alarmübertragung ab. Es wird die Umschal  tung auf den Nachttarif signalisiert. Auch diesmal  wird ein dringender Alarm ausgelöst, wenn der  Tarif im einen Amt nicht mit dem im anderen  übereinstimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Signalübertragungsschaltung zwischen Fernmelde ämtern eines Netzes, mit Sendeeinrichtungen und Empfangseinrichtungen in den Ämtern des Netzes, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Ein richtungen so ausgebildet sind, um Signale einer Bedeutung in der einen Richtung und Signale einer anderen Bedeutung in der anderen Richtung zu übertragen, während die der Übertragung dienenden doppeladrigen Verbindungsleitungen durch Signale anderer Art belegt sein können.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Signalübertragungsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung im Hauptamt eines Netzes eine Empfangseinrichtung für Signale einer Bedeutung und eine Sendeeinrich tung für Signale anderer Bedeutung aufweist und zwei Verbindungsleitungen belegt. 2. Signalübertragungsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung im Knotenamt eines Netzes eine Empfangseinrich tung, eine Sendeeinrichtung und für Unterämter eine kombinierte Empfangs- und Sendeeinrichtung auf weist und zwei Verbindungsleitungen belegt.
    3. Signalübertragungsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung im Unteramt des Netzes eine Sendeeinrichtung für Signale und eine Empfangseinrichtung für Signale aufweist und zwei Verbindungsleitungen belegt. 4. Signalübertragungsschaltung nach den Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sende- und Empfangseinrichtungen an den Ver bindungsleitungen Übertragungseinrichtungen auf weisen, die in die Verbindungsleitungen eingeschlauft sind.
    5. Signalübertragungsschaltung nach Unteran spruch 4, gekennzeichnet durch Mittel, welche die Schaltung hindern, auf Signale anderer Art als die ihr zugeordneten anzusprechen. 6. Signalübertragungsschaltung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Signale, welche die genannten Empfangseinrichtungen betäti gen und von den Sendeeinrichtungen gesendet wer den, Wechselstromsignale sind.
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