CH355776A - Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Vitamin-A-Reihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Vitamin-A-Reihe

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CH355776A
CH355776A CH355776DA CH355776A CH 355776 A CH355776 A CH 355776A CH 355776D A CH355776D A CH 355776DA CH 355776 A CH355776 A CH 355776A
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Horst Dr Pommer
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Basf Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C46/00Preparation of quinones
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C50/00Quinones

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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Vitamin-A-Reihe Es wurde gefunden, dass man Ester von Säuren der Formel
EMI1.1     
 worin R ein 2,2,6-Trimethyl-cyclohexenylrest ist, in einfacher Weise erhält, wenn man ein Jonon in Gegenwart aktiver Metalle mit einem Ester einer   e-Halo-      gen-ss-methyl-sorbinsäure    der Formel
EMI1.2     
 kondensiert. Das mit   S-Jonon    erhaltene Kondensationsprodukt kann zum Beispiel durch Abspalten von Wasser in den Vitamin-A-säureester übergeführt und dieser danach in an sich bekannter Weise zum Vitamin-A-alkohol hydriert werden.



   Dass man   E-Halogen-p-methyl-sorbinsäureester    in Gegenwart aktiver Metalle mit Jonon kondensieren kann, war insofern überraschend, als die Umsetzung von   a-Brom-sorbinsaureester      (ohne Methylsubsti-    tuenten in   e-Stellung)    mit einem Jonon in Gegenwart aktiver Metalle bisher nicht oder nur mit sehr unbefriedigenden Ausbeuten gelingt (vgl. die Arbeiten von Heilbron u. Mitarb., J. Chem. Soc. London, 1946, S. 866, von Karrer u. Mitarb., Helv.   Chim.    Acta 29, 1946, Seiten 573 und 1191, sowie die Dissertation von K. Bartram, Braunschweig, 1949) ; dort erfolgt nämlich als Hauptreaktion eine Entbromierung des   e-Brom-sorbinsäureesters.   



   Es war deshalb völlig unerwartet, dass   s-Halogen-      IS-methyl-sorbinsäureester    bei der Umsetzung mit Jonon in Gegenwart aktiver Metalle nur in ganz untergeordnetem Ausmass   Enthalogenierung    erleiden und als Hauptprodukt in guten Ausbeuten Verbindungen der Formel I liefern, welche Zwischenpro  dukte    für weitere Verbindungen der Vitamin-A-Reihe darstellen.



   Die   e-Halogen-S-methyl-sorbinsäureester smd    aus den technisch zugänglichen Estern der 4-Methyl-hexa  dien-    (2, 4)-al-(1)-säure-(6) durch Reduktion der Aldehydgruppe, z. B. mit Aluminiumisopropylat, zur Hydroxylgruppe und Umsetzen der so erhaltenen   s-Oxy-      ss-methyl-sorbinsäureester    mit Phosphorhalogeniden leicht herstellbar.



   Die im Beispiel genannten Teile sind Gewichtsteile.



   Beispiel
Man lässt eine Lösung von 21 Teilen   ?-Jonon    und 25 Teilen   e-Brom-p-methyl-sorbinsäureäthylester      (Schmp.      53     C, erhältlich in über   90"/piger    Ausbeute durch Umsetzen des   e-Oxy-SS-methyl-sorbinsäureäthyl-    esters vom   Kp. o, o = 133-135 'C    mit Phosphortribromid) in 80 Teilen wasserfreiem Tetrahydrofuran auf 8 Teile mit Jod aktiviertes Zink, die sich in einem mit Rückflusskühler versehenen Gefäss befinden, derart fliessen, dass das Gemisch am Sieden bleibt. Man erhitzt dann noch weitere 10-15 Minuten zum Sieden, kühlt ab und giesst die dunkel gefärbte Lösung auf ein Gemisch aus Eis und überschussiger Phosphor säure.

   Die Tetrahydrofuranschicht wird mit dem gleichen Volumen   Ather    verdünnt und zunächst mit Wasser, dann mit   5 loiger Natriumthiosulfatlösung    und schliesslich nochmals mit Wasser gewaschen. Man trocknet mit Natriumsulfat, verdampft den Äther und destilliert dann bei vermindertem Druck   unumgesetzte    Ausgangsstoffe ab, die man erneut verwenden kann.



  Als Rückstand hinterbleiben 23 Teile eines zähen Öls, das im wesentlichen aus dem Kondensationsprodukt der Formel
EMI2.1     
 besteht. Es kann durch Chromatographieren seiner etwa   2Ooloigen Lösung    in Petroläther an Aluminiumoxyd der   Aktivitätsstufe    II (nack Brockmann), Entwickeln mit Benzol und Äther und Eluieren mit Ather gereinigt werden und liegt dann als hellgelbes, sehr zähes   01    vor, dessen methanolische Lösung eine Absorptionsbande bei 261-262   mu (8    15 300) zeigt.  



   Das so gereinigte oder auch das rohe Kondensationsprodukt der obigen Formel kann in Vitamin-Asäureäthylester umgewandelt werden, indem man seine Lösung in thiophenfreiem Benzol unter Durchleiten von Stickstoff nach Zugabe von kleinen Mengen   Ea-Toluol-sulfonsäure    zum Sieden erhitzt, bis die Dehydratisierung beendet ist, die erhaltene gelbrote Lösung mit Natriumbicarbonatlösung und mit Wasser wäscht, über Natriumsulfat trocknet und dann das Benzol bei vermindertem Druck abdestilliert. Man erhält in guter Ausbeute den   Vitamin-A-säureäthylester,    den man in an sich bekannter Weise reinigen und zur 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. säure. Die Tetrahydrofuranschicht wird mit dem gleichen Volumen Ather verdünnt und zunächst mit Wasser, dann mit 5 loiger Natriumthiosulfatlösung und schliesslich nochmals mit Wasser gewaschen. Man trocknet mit Natriumsulfat, verdampft den Äther und destilliert dann bei vermindertem Druck unumgesetzte Ausgangsstoffe ab, die man erneut verwenden kann.
    Als Rückstand hinterbleiben 23 Teile eines zähen Öls, das im wesentlichen aus dem Kondensationsprodukt der Formel EMI2.1 besteht. Es kann durch Chromatographieren seiner etwa 2Ooloigen Lösung in Petroläther an Aluminiumoxyd der Aktivitätsstufe II (nack Brockmann), Entwickeln mit Benzol und Äther und Eluieren mit Ather gereinigt werden und liegt dann als hellgelbes, sehr zähes 01 vor, dessen methanolische Lösung eine Absorptionsbande bei 261-262 mu (8 15 300) zeigt.
    Das so gereinigte oder auch das rohe Kondensationsprodukt der obigen Formel kann in Vitamin-Asäureäthylester umgewandelt werden, indem man seine Lösung in thiophenfreiem Benzol unter Durchleiten von Stickstoff nach Zugabe von kleinen Mengen Ea-Toluol-sulfonsäure zum Sieden erhitzt, bis die Dehydratisierung beendet ist, die erhaltene gelbrote Lösung mit Natriumbicarbonatlösung und mit Wasser wäscht, über Natriumsulfat trocknet und dann das Benzol bei vermindertem Druck abdestilliert. Man erhält in guter Ausbeute den Vitamin-A-säureäthylester, den man in an sich bekannter Weise reinigen und zur
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