CH350902A - Abhebevorrichtung für die Streckwalzen an einer Spinnereimaschine - Google Patents

Abhebevorrichtung für die Streckwalzen an einer Spinnereimaschine

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CH350902A
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CH
Switzerland
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lifting device
arm
shoes
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spinning machine
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Inventor
Fuerst Willy
Original Assignee
Rieter Joh Jacob & Cie Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/56Supports for drafting elements
    • D01H5/565Top roller arms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Abhebevorrichtung        für    die     Streckwalzen    an     einer        Spinnereimaschine       Die vorliegende     Erfindung        betrifft    eine Abhebe  vorrichtung für die Streckwalzen an einer Spinnerei  maschine mit hinter den Streckwerken längs der Ma  schine verlaufender Tragstange.  



  Bisher wurden im     Spinnereibetrieb    die Streck  walzen, wenn deren Entfernung aus irgendwelchen  Gründen sich als notwendig erwies, von     einzelnen     Arbeitern an verschiedenen Stellen angefasst und seit  lich unterschiedlich mehr oder weniger stark angeho  ben und dann weggelegt. Als Folge davon trat ein  Verbiegen der Walzen     zwangläufig    ein. Diese Ver  biegungen wirken sich bekanntlich nachher nachteilig  auf den Rundlauf der     Streckwalzen    aus, was bei den  heutigen hohen     Verzügen    und Anforderungen an  die Garngleichmässigkeit nicht mehr geduldet werden  kann.  



  Um diesen Nachteil zu überwinden, wurde eine  Einrichtung geschaffen, zu deren Bedienung nur ein  einziger Arbeiter notwendig ist, und die ein Verbie  gen der     Streckwalzen    während der     Herausnahme     gänzlich     verunmöglicht    und deren Rundlauf in keiner  Weise     beeinträchtigt.     



  Die erfindungsgemässe     Abhebevorrichtung    zeich  net sich aus durch einen auf die Tragstange  lösbar aufgesteckten, senkrecht zur     Streckfeldebene     schwenkbaren Arm, der zum Halten der Streck  walzen Schuhe aufweist, die entlang dem Arm indi  viduell eingestellt werden, können. Bei einem Aus  führungsbeispiel der Erfindung greift am freien Ende  des Armes eine Hebevorrichtung an, die entweder  mit der     Spindelbank    angehoben werden kann, oder  alternativ, bei feststehender     Spindelbank,    durch eine  pneumatische oder hydraulische, auf dem Boden ab  gestützte Hebevorrichtung betätigt wird.  



  Nachstehend werden anhand der Zeichnung Aus  führungsbeispiele der Erfindung erläutert. Es zeigt:         Fig.    1 eine Vorrichtung im Aufriss, wie sie auf  einer Spinnmaschine mit bewegter     Spindelbank    An  wendung findet,       Fig.    2 eine Variante der     Ausführung        gemäss          Fig.    1,       Fig.    3 eine Hebevorrichtung, die durch pneuma  tische oder hydraulische Mittel bei feststehender       Spindelbank    betätigt wird.  



  Die längs der Maschine durchgehende, zum Auf  bringen der     Streckwerks-Führungsarme    (nicht ge  zeigt) vorgesehene Tragstange 1 trägt eine     Anzahl     um diese schwenkbare, senkrecht zu dieser verlau  fende     Arme    2. Der Abstand der sie bildenden par  allelen Flachstäbe 3 ist so gehalten, dass die da  zwischen durchgehenden     Schraubenverbindungen    4,  5 und 6 längsverschiebbar untergebracht werden  können. Die Flachstäbe sind am einen Ende auf  ein unten offenes Aufsteckstück 7 aufgeschweisst.

    Auf den untern Flächen 8 des Armes 2     sitzen,     durch die     Schraubenverbindungen    gehalten,     U-för-          mige    Schuhe 10, 11, 12, deren     U-Schenkelabstand     so gewählt ist, dass die in der Stanze 9 ruhenden       Streckwalzen    13, 14, 15 zwischen den     Krallen    (ge  riffelte Partien) gefasst werden können. Die Schenkel  16, 17 der Schuhe sowie das nach unten offene Auf  lagestück 7, das auf die Tragstange 1 zu liegen  kommt, sind mit auf gleicher zum Arm parallelen  Achse liegenden Bohrungen versehen, die zur Auf  nahme eines Sicherungsstabes 18, der von vorn  durchgesteckt wird, dienen.

   Das     Auflagestück    7 be  sitzt auf der Innenfläche eine     Filzschicht    19 oder  dergleichen zwecks Schonung der Tragstange 1.  Gegen das freie Ende des Armes 2 zu ist ein Quer  bolzen 20, der die Flachstäbe 3 verbindet, vor  gesehen. Ein     abgekröpfter    Hebel 21 mit einer Kerbe  22 zur Aufnahme des     Querbolzens    20 ist schwenk-      bar mittels eines als Gelenk dienenden Bolzens 23  auf     einem    Rahmen 24 befestigt.

   Der Rahmen 24,  aus zwei abgewinkelten Stäben 25, 26 bestehend,  wovon der horizontale 25 hinter die     Spindelbank    27  einer Ringspinnmaschine     greift,    während der verti  kale 26 sich am     untern        U-Schenkel    der     Spindelbank     mittels seiner horizontalen     Abwinkelung    28 ab  stützt, erhält eine bestimmte Lage auf der Spindel  bank.  



  Die in     Fig.    2 beschriebene Variante zeichnet sich  durch einen Winkelhebel 29 aus, der in einer Ebene  senkrecht zu den     Streckwalzen    schwenkbar mittels  eines     Gelenkbolzens    30 mit dem Rahmen 24 verbun  den ist.

   Der Rahmen 24 besteht, wie in der Aus  führungsform von     Fig.l,    aus dem abgewinkelten  Stab 25 zum Einhängen in die     Spindelbank    27 und  dem senkrecht nach unten sich ausdehnenden abge  winkelten     Abstützstück    26, das am untern     U-Schen-          kel    31 der     Spindelbank    27 zur Auflage kommt, wo  mit der Rahmen bei nach unten gerichteter Be  lastung sicher auf der     Spindelbank    (vgl.     Fig.    3) ge  halten ist.

   Der     Winkelhebel    29 besitzt beim An  schluss an den     Arm        ebenfalls    ein     U-förmiges    End  stück 32, dessen einer     freier        U-Schenkel    33     zwischen     den     Flachstäben    3     gelenkig    mit dem     Arm    2 durch       Schraubenbolzen    34 verbunden ist. Der     U-Bogen    35  ist so weit nach oben verlegt, dass ein Schwenken  des Armes nach oben bis mindestens in die gestri  chelte Stellung von     Fig.    2 möglich ist.  



  Die Arbeitsweise der     Einrichtung    erfolgt wie  nachstehend beschrieben:  Der Rahmen 24 wird auf die in unterer Stellung  befindliche     Spindelbank    27 aufgesetzt und der Arm  2 auf die Tragstange 1 bei vorheriger approximativer  Einstellung der Schuhe 10, 11, 12 aufgesetzt und  geschwenkt, bis die Schuhe im nicht     geriffelten    Be  reich auf die     Streckwalzen    gelangen. Dann wird der  zwischen dem Rahmen 24 und dem Arm 2 bzw.

    Hebel 29     anzubringende        Gelenkbolzen    23 an passen  der Stellung in einem der hierzu auf dem Hebel 21  bzw. 29 vorgesehenen     Vielzahl    von     Löchern    36 ein  gesteckt und der     Sicherungsstab    18 unter den Streck  walzen und dem Tragarm durch die ausgerichteten  Bohrungen gesteckt. Dies wird an andern Stellen  längs der     Spinnmaschine    mit gleichen Einrichtungen  so viele Male     durchgeführt,    als unter den vorliegen  den Verhältnissen notwendig erscheint.

   Ein Anheben  der     Spind'elbank    in üblicher Weise hat nun zur Folge,  dass sämtliche Arme in die in     Fig.    1     bzw.    2 strich  punktierte Stellung gebracht werden, wobei alle       Streckwalzen        zwangläufig    gleichzeitig angehoben  werden.  



  Handelt es sich um     ein        Riemchen-Streckwerk,     bei dem endlose     Riemchen    um die     Streckwalzen    ge  schlungen sind, werden diese nach Aushängen der  Spanner     selbstverständlich    ebenfalls angehoben.

   Ein  Verschieben oder Herausnehmen dieser     Riemchen          längs    der Streckwalzen über die Auflagestelle der  Schuhe eines Armes hinaus geschieht nun in Variante       Fig.2    auf einfachste Weise dadurch, dass der be-    treffende Arm von Hand nach     vorgängiger    Heraus  nahme des Sicherungsstabes in die in     Fig.2    punk  tierte Stellung hochgehoben wird, wobei die     links    und  rechts vorhandenen Arme in der     strichpunktierten     Stellung verbleiben. Da vor dieser Operation der Si  cherungsstab herausgezogen wurde, blieben die  Streckwalzen in der strichpunktiert eingezeichneten  Stellung in den links und rechts folgenden Armen  gelagert.

   Die     Riemchen    können somit ohne Schwie  rigkeiten bis an einen dieser Arme     herangeschoben,     der hochgeklappte Arm wieder in seine strichpunk  tierte Stellung zurückgebracht und der Sicherungs  stab wieder eingeschoben werden. Wird die gleiche  Operation dann immer wieder mit dem nächstfolgen  den Arm     durchgeführt,    das heisst, so viele Male als       Abhebearme    in der begangenen Richtung längs der  Streckwalzen vorhanden sind, so können auf diese  Weise die     Riemchen    bis ans Ende der Streckwalzen  verschoben und     dort        abgenommen    werden, ohne die       Streckwalzen    irgendwie nachteilig zu beeinflussen.

         Ferner    können die Lagerstellen und die Stanzen  ohne Schwierigkeiten freigelegt werden.  



  Als Variante zu der in     Fig.    1 und 2 gezeigten       Abhebevorrichtung    ist in     Fig.    3 eine Spinnmaschine  mit feststehender     Spindelbank    37 angedeutet, wobei  der obere Teil der     Abhebeeinrichtung    nun weg  gelassen ist. Der Winkelhebel 21     bzw.    29 ist mittels  der     Schraubenverbindung    38 gelenkig mit einer Kol  benstange 39 verbunden, die verschiebbar und axial  geführt in einem hydraulischen oder pneumatischen  Zylinder 40 liegt. Am     untern    Ende des Zylinders 40  ist ein Anschluss 41 für eine     Druckfluidumzufuhr    42  vorgesehen.

   Der Zylinder 40 ist durch eine unten  zu einer Platte 43 erweiterten Stütze 44 auf dem  Boden 45 abgestützt. Die Ausführungsform in vor  liegender Variante     funktioniert    ebenfalls an meh  reren über die Maschinenlänge vorgesehenen Stel  len gleichzeitig, sobald die     Druckfluidumzufuhr    zu  jedem Zylinder gleichmässig     dosiert    wird, was leicht  zentral geschehen kann, womit ein Anheben sämt  licher     Streckwalzen    gleichzeitig ohne die     aerinaste     Verbiegung derselben erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abhebevorrichtung für die Streckwalzen an einer Spinnereimaschine mit hinter den Streckwerken längs. der Maschine verlaufender Tragstange, gekennzeich net durch einen auf die Tragstange lösbar auf gesteckten, senkrecht zur Streckfeldebene schwenk baren Arm, der zum Halten der Streckwalzen Schuhe aufweist, die entlang dem Arm individuell eingestellt werden können. UNTERANSPRÜCHE 1. Abhebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Arm mittelbar auf der Spindelbank abgestützt und mit dieser angehoben oder abgesenkt werden kann.
    2. Abhebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Arm durch ein auf dem Boden abgestütztes, pneumatisch oder hydrau lisch betätigbares Gestänge angehoben werden kann. 3. Abhebevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Hebeln, denen je ein Arm zugeordnet ist, gemeinsam von einer zentralen Speisung aus be- tätigbar sind. 4. Abhebevorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein Rückhaltmittel, um die Streckwalzen in den Schuhen zu halten.
    5. Abhebevorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Rückhaltmittel ein durch alle Schuhe durchsteckbarer Sicherungsstab ist.
CH350902D 1957-05-11 1957-05-11 Abhebevorrichtung für die Streckwalzen an einer Spinnereimaschine CH350902A (de)

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