CH348564A - Einrichtung zur selbsttätigen Wertübermittlung an elektrischen Rechenmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Wertübermittlung an elektrischen Rechenmaschinen

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CH348564A
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Spingies Erwin
Rose Herbert
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Spingies Erwin
Rose Herbert
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  Einrichtung zur selbsttätigen Wertübermittlung an elektrischen Rechenmaschinen    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur selbst  tätigen Wertübermittlung an elektrischen Rechen  maschinen.  



  Bisher wurden meist alle Werte, die zur Ab  rechnung, Statistik,     Überwachung    usw. weiterver  arbeitet werden müssen, in Rechenmaschinen von  Hand eingebracht.  



  Es ist auch bekannt, die Werte auf Lochkarten  zu bringen und maschinell zu verarbeiten. Dieses  Verfahren ist kostspielig, da hierfür umfangreiche  maschinelle Einrichtungen erforderlich sind, die nur  dann wirtschaftlich sind, wenn die Verrechnungs  werte vielfach für Abrechnungszwecke benötigt wer  den.  



  Die Einrichtung nach der Erfindung zeichnet sich  demgegenüber dadurch aus, dass mit mindestens einer  Rechenmaschine mechanisch und abschaltbar einer  seits ein Geber zur Weitergabe von den eingetasteten  Werten entsprechenden elektrischen Grössen verbun  den ist und anderseits mindestens ein Empfänger zur  Aufnahme von Wertangaben anderer Geber zur  selbsttätigen Verarbeitung in der Rechenmaschine,  sowie eine     Auslöseeinrichtung    zur Ausführung der  Rechenkommandos.  



  In den Zeichnungen wird die Erfindung beispiels  weise erläutert.  



       Fig.    1 zeigt eine Rechenmaschine mit Teilen der  Einrichtung, während die übrigen Figuren Einzel  heiten zeigen, und zwar:       Fig.    2 einen Spannungsgeber gemäss Teil A der       Fig.    1 für eine elektrische Rechenmaschine mit  Schreibwerk,       Fig.3a,    3b und 3c einen spannungsgesteuerten  Impulsempfänger, gemäss Teil B der     Fig.    1,       Fig.4    ein     Blockschaltschema    für einen Span  nungsgeber und für mehrere spannungsgesteuerte  Impulsempfänger,         Fig.5a    eine     Auslöseeinrichtung    zur Betätigung  der elektrischen Rechenmaschine für Rechenkom  mandos,

   gemäss Teil C der     Fig.    1,       Fig.    5b und 5c Einzelheiten der     Auslöseeinrich-          tung    nach     Fig.    5a und       Fig.6    eine     Abschaltvorrichtung    der Zusatzein  richtung, gemäss Teil C der     Fig.    1.  



  Aus der     Fig.    1 ist die allgemeine Lage der für  die Steuerung bedeutsamen Einzelteile wie eines Ge  bers<I>A,</I> eines Empfängers<I>B</I> mit     Gleichlaufkontroll-          einrichtung    und einer     Auslöseeinrichtung    C ersicht  lich. Die genannten Teile sind in einem gemeinsamen  Rahmen 50, hauptsächlich unterhalb einer Rechen  maschine 51, um einen Punkt y drehbar angeordnet.  



  In     Fig.2    ist als Geber ein Spannungsgeber A  dargestellt, der von einem je Dekade vorhandenen  Betätigungshebel     Sh    des Schreibwerkes der Rechen  maschine angetrieben wird. Bei Rechenmaschinen  ohne Schreibwerk mit einer Zahlenanzeige in Spei  cherwerken, wie z. B.     Multiplikations-    und Divisions  maschinen, kann statt der     geradlinigen    Bewegung des  Hebels     Sh    dieser in einer Kreisbewegung mit der  anzeigenden Rollenwelle der Rechenmaschine wirken.  



  Wird in dem Schreibwerk der Rechenmaschine  z. B. in der Einerstelle die Zahl  3  geschrieben,  so legt der Hebel     Sh    der Einerstelle eine bestimmte  Strecke aus der Nullstellung in Pfeilrichtung 52 nach       Fig.    2 zurück. Er nimmt hierbei den Schieber S der  Einerstelle des Spannungsgebers um die gleiche Weg  länge mit, so dass dieser eine Verbindung zwischen  einem Kontakt K3 und einer Kontaktbahn KO her  stellt. An dargestellten Kontakten K 1 bis K10 liegen  zehn verschiedene Spannungen U1 bis U10, die in  einfacher Weise einem     Spannungsteiler    entnommen  werden und die gleichzeitig allen angeschalteten       Rechenmaschinen    für Steuerungen und Kontrollen      des Gleichlaufs gemeinsam sind.

   In vorgenanntem  Beispiel würde also an der Kontaktbahn KO die  Spannung U3 liegen und zur weiteren Auswertung,  wie später dargelegt, zur Verfügung stehen. Während  der Hebel     Sh    nach Erledigung des Schreibvorganges       zwangläufig    in seine Grundstellung zurückgeht, bleibt  der Schieber S in der eingestellten Lage so lange  stehen, bis ein Nullimpuls aus den Impulsempfängern  <I>B</I> über einen     Auslösemagneten   <I>AM</I> einen Hebel     .1h     wirksam werden lässt, der seinerseits den Schieber S  in die Grundstellung zurückdrückt.  



  Der spannungsgesteuerte Impulsempfänger B, wie  in den     Fig.3a,    3b und 3c dargestellt, besteht aus  einem     in    seiner Lage veränderlichen Segment     Sg    für  jede Dekade, das Abstufungen     a1    bis a9 aufweist.  Entsprechend der jeweiligen Lage der Segmente     Sg     können die     Abgreifschieber   <I>St</I> der Rechenmaschine  51 nach Auslösung und     Entriegelung    mehr oder weni  ger weit heraustreten und so die gewählte Zahl in die  Rechenmaschine übertragen.

   Der vorhandene Null  schieber     Spr    der Rechenmaschine     wird    hierbei durch  einen Hebel     HSpr    festgehalten. Diese Massnahme hat  nichts mit dem eigentlichen     Erfindungsgedanken    zu  tun, sondern ist durch die Konstruktion der betrachte  ten Rechenmaschinen bedingt.

   Die normalen Rechen  maschinen haben     in    jeder Dekade einen     Abgreif-          schieber    St und einen Nullschieber     Spr.    Jeder Ab  greifschieber St,     in    dessen Dekade     eine    Zifferntaste  gedrückt ist, wird nach Auslösen einer der Tasten  für Addition, Subtraktion, Zwischensumme oder       Schlusssumme    entriegelt, da der Nullschieber     Spr    der       Rechenmaschine    durch die gedrückte     Zifferntaste     festgelegt wird.

   In den Dekaden, in denen keine       Zifferntaste    gedrückt worden ist, schwenkt der Null  schieber     Spr    gegen den     Abgreifschieber    und hält ihn  fest. Der     Abgreifschieber,    in dessen Dekade     eine          Zifferntaste    gedrückt worden ist, verschiebt sich  unter Federwirkung bis zur gedrückten     Zifferntaste,     die in die     Bewegungsbahn    des     Abgreifsehiebers    hin  einragt und die damit den Weg des     Abgreifschiebers     begrenzt.  



  Um nun alle     Abgreifschieber    gemeinsam ohne  gedrückte Zifferntasten zwecks ferngesteuertem Wert  empfang entriegeln zu können, damit die     Abgreif-          rschieber   <I>St</I> bis an die     Abstufungen    a1 bis a9 der  Segmente     Sg    vorschnellen können, ist der Hebel     HSpr     vorhanden, der, wie beschrieben, die Nullschieber       Spr    in allen Dekaden festsetzt.  



  In vorgenanntem Beispiel würde der     Abgreif-          schieber    St bis zur Abstufung a3 heraustreten können.  Die Bewegung der Segmente     Sg    kann erfolgen durch  ein     Schrittschaltwerk        Sw,    das ein     Doppel-Zahn-          segment    Z trägt, dessen Verzahnung 53 in eine ent  sprechende Zahnung des Segmentes     Sg    greift     (Fig.    3a)  oder durch     einen    Magneten M mit Stossklinken  antrieb     KL    nach     Fig.    3b.

   Die Segmente können auch  aus in Richtung der     Abgreifschieber   <I>St</I> verschieb  baren Begrenzungen b bestehen     (Fig.    3c).  



  Die Wirkungsweise ist folgende: Wird dem Schritt  schaltwerk     Sw    nach     Fig.3a    durch das spannungs-    gesteuerte Relais RS     (Fig.4)    eine Anzahl von Im  pulsen zugeführt, so dreht sich das Doppelzahn  segment Z um die dem Impulswert entsprechende  Anzahl von Zähnen in Pfeilrichtung 54 und hebt  dabei das Segment     Sg.    Es steht nun eine der Ab  stufungen     a1    bis a9 in der Höhe des     Abgreifschiebers     <I>St,</I> der vorerst noch in seiner Grundstellung ist.  Gleichzeitig wird ein Schaltarm<I>SA</I> auf einen dem  Impulswert entsprechenden Kontakt     Ktl    bis     Kt10     gelegt.

   Der Schaltarm<I>SA</I> greift dort die Spannung  ab, die dem     ImpuIswert    entspricht. Soll die Zahl 3       dargestellt    werden, so greift der Schaltarm<I>SA</I> die  Spannung U3 ab, die für weitere     Steuerungs-    oder  Kontrollaufgaben, wie später beschrieben, benutzt  wird. Nach erfolgter Auslösung der Rechenmaschine  durch die     Auslöseeinrichtung    C wird der     Abgreif-          schieber    St bis an die Abstufung a3 des Segmentes     Sg     gebracht.

   Danach wird das     Schrittschaltwerk        Sw,    wie  später beschrieben, selbsttätig durch einen bekannten       Relaisunterbrecher    in Pfeilrichtung 54 bis zur Grund  stellung weitergedreht. Sobald der letzte Zahn des       Doppelzahnsegmentes    Z aus dem Eingriff mit dem  Segment     Sg    kommt, kann dieses in die Grundstellung,  wie in     Fig.    3a dargestellt, zurückgehen.  



  Nach     Fig.3b    wird das Segment     Sg    durch den  Magneten M über die Stossklinke     KL    betätigt. Die  Stossklinke     KL    wird durch eine kleine Feder 55 gegen  eine Sperre     Sp    gedrückt. Bei Eintreffen eines Impulses  wird die Stossklinke     KL    an der Sperre     Sp    vorbei  geschoben und gelangt zum Eingriff und schiebt das  Segment     Sg    um einen Zahn vor. Ein Zurückziehen  des Segmentes     Sg    wird durch eine unter der Wirkung  einer Feder 56 stehende Sperrklinke R verhindert.

    Gleichzeitig mit der Bewegung des Segmentes     Sg    wird  ein Kontakt Kt auf den dem Impuls entsprechenden  Kontakt der Kontaktbahn     Ktl    bis     Kt10    gelegt und  nimmt von dort den Spannungswert     U1    bis U10, der  dem betreffenden Impuls entspricht, für weitere Aus  wert- oder Kontrollaufgaben über die Kontaktbahnen  <I>SA</I> ab.    Nach erfolgter Auslösung der Rechenmaschine  durch die     Auslöseeinrichtung    wird der     Abgreifschie-          ber    St bis an die Abstufung a3 des Segmentes     Sg     gebracht.

   Danach wird die Sperrklinke R mechanisch  durch einen Hebel H, der an der Welle 57 für die  Nullschieber     Spr    der Rechenmaschine angebracht ist,  ausgehoben, so dass das Segment     Sg    in die Ruhestel  lung zurückgeht. Das Ausheben der Sperrklinke Rist  wie folgt:  Sind die durch die Segmente     Sg    dargestellten  Werte von der Rechenmaschine aufgenommen, dann  schwenkt der Hebel H aus seiner Lage 1 bis zur  Lage 2, greift hierbei mit einer federnden Unterkante  58 hinter eine Verlängerung 59 eines     Auslösehebels     <I>Ah</I> und zieht diesen bei der Bewegung in die Stel  lung 1 zurück. Der     Auslösehebel   <I>Ah</I> hebt hierbei die  Sperrklinke R aus.

   In der Ruhelage des Hebels H  kann der     Auslösehebel   <I>Ah</I> unter diesem hinweg in  seine Ruhelage durch die Feder 56     zurückfedern.         Die Kontrolle, ob die Segmente oder Begrenzun  gen     Sg    bzw.<I>b</I> der Empfänger in ihre Grundstellung  zurückgegangen sind, übernimmt bei dem Antrieb  nach     Fig.    3a ein zweiter Schaltarm<I>SA</I> und bei den  Antrieben nach     Fig.    3b und 3c ein Kontakt     Nk,    wie  später beschrieben wird.  



  Die Zusammenarbeit zwischen dem Spannungs  geber<I>A</I> und den Empfängern<I>B</I> erläutert das Block  schaltschema in     Fig.4,    das dargestellt ist für drei  elektrische Rechenmaschinen BI,     BII,        BIII,    die gleich  zeitig an eine von Hand betriebene Rechenmaschine  mit dem Geber A angeschlossen sind, wobei die  Handrechenmaschine den Geber A betätigt. Zur ver  einfachten Darstellung ist nur je ein Segment     Sg    mit       Schrittschaltwerk        Sw    für jede Rechenmaschine vor  gesehen.

   Die     Schrittschaltwerke        Sw    der Rechen  maschinen BI,     BII,        BIII    sind über einen zweipoligen  Schalter SS eingeschaltet. In der Stellung I des  Schalters<I>SS</I> sind die     Schrittschaltwerke        Sw    mit dem  Spannungsgeber A, wie vorher in     Fig.    2 beschrieben,  und in der Stellung     1I    mit gesonderten Impulsleitun  gen J, die durch Impulse anderer zentraler Steuerungs  stellen gespeist werden, verbunden.  



  Durch in allen angeschlossenen Rechenmaschinen  vorgesehene Relais RE kann jeweils eine oder meh  rere der angeschlossenen Rechenmaschinen über Ein  schaltleitungen E angesprochen werden. Der Arbeits  vorgang zwischen Spannungsgeber und spannungs  gesteuertem Impulsempfänger ist hierbei folgender:  Soll z. B. die Zahl 3 dargestellt werden, so hat  der Geber A den Schieber S in     Fig.    2 so weit     ge-          haben,    dass die Spannung U3 über den Kontakt K3  auf die Kontaktbahn KO gelangt. Diese Spannung  wird über eine Leitung L den Relais RS zugeführt,  die weiter je mit einem Schaltarm SA verbunden  sind. Der Schaltarm<I>SA</I> steht in der Ruhelage auf  dem Kontakt     Ktl,    der die Spannung     U1    führt.

   Durch  das Spannungsgefälle zwischen U3 der Leitung L und       U1    des Schaltarmes<I>SA</I> werden die Relais RS erregt  und schliessen ihre Kontakte     RS-1.    Ist nun z. B. die  Einschaltleitung E2 des Rechenwerkes     BII    einge  schaltet, dann kann das Relais RE ansprechen, so  dass dem     Schrittschaltwerk        Sw    dieses Rechenwerkes       BII    eine Spannung von einer Plusleitung     PL    über  einen Kontakt     RE-1,    einen geschlossenen Kontakt       Sw-1    (dieser Kontakt ist dem     Schrittschaltwerk    selbst  zugeordnet)

   und weiter über einen Schalterkontakt       SS-1    in Stellung 1 zugeführt wird.  



  Von     Sw    erfolgt die     Spannungsrückleitung    über  einen Schalterkontakt     SS-2    in Stellung I zum Kon  takt     RS-1    zu einer Nulleitung     Mi.    Das     Schrittschalt-          werk        Sw    wird dadurch erregt und dreht das Doppel  zahnsegment Z     (Fig.3a)    um einen Zahn vorwärts,  unterbricht hierbei seinen zugeordneten Kontakt       Sw-1    und fällt ab.

   Gleichzeitig wird der Schaltarm SA  auf den Kontakt     Kt2    gelegt, so dass das Spannungs  gefälle zwischen der Spannung U3 der Leitung L  und dem Schaltarm<I>SA</I> verkleinert wird, aber noch  ausreicht, um das Relais RS in Arbeitsstellung zu  halten.    Dieser Vorgang wiederholt sich so oft, bis der  Schaltarm SA den Kontakt     KC    erreicht. Das Schritt  schaltwerk     Sw    macht also so viel Schritte, bis der  Spannungsunterschied zwischen der Leitung L und  dem Schaltarm<I>SA</I> Null wird, so dass das Relais RS ab  fallen kann.

   In diesem Fall würde das     Schrittschalt-          werk        Sw    das Segment     Sg    nach     Fig.    3a so weit haben,  dass die     Abgreifschieber   <I>St</I> der Rechenmaschine 51  nach Betätigung der     Auslöseeinrichtung    C in die  Abstufung a3 gebracht sind. Der sich nun anschlie  ssende Betätigungsvorgang für die Grundstellung der  Segmente wird durch die     Auslöseeinrichtung    einge  leitet.  



  Sollte nach erfolgtem Arbeitsablauf eine Störung  beim Zurücklaufen des Segmentes     Sg    in die Grund  stellung auftreten, sei es     im    Geber A oder im Schritt  schaltwerk     Sw,    derart, dass eines dieser Segmente     Sg     nicht in     Grundstellung    zurückläuft, so würde der  Spannungsunterschied zwischen der Leitung L und  dem Schaltarm SA ein Abfallen des Relais RS ver  hindern. Ein Überprüfungsrelais     RÜ,    das über eine  Leitung F mit den Empfängern verbunden ist, kann  dann nicht abfallen und zeigt so die Störung an.

   Nach  erfolgtem Rücklauf der     Schrittschaltwerke        Sw    in die  Grundstellung schaltet der Schaltarm SA' über den  Kontakt     Ktl'    eine Nulleitung W ein, die über einen  Kontakt S1 den     Auslösemagneten   <I>AM</I> zur Betätigung  des Hebels     Jh        (Fig.    2) im Geber<I>A</I> einschaltet, so dass  dieser den Schieber S in die Grundstellung bringen  kann. In der Grundstellung drückt der Schieber S  den Kontakt S1 auf, so dass der     Auslösemagnet   <I>AM</I>  stromlos wird.  



  Für den Fall, dass die Rechenmaschinen BI,     BII,          BIII    zur Aufnahme von Werte darstellenden Im  pulsen an eine zentrale Steuerungsstelle angeschlossen  sind, wird der Schalter SS in die Stellung     1I    gelegt.

    Nach Auswahl der Rechenmaschine, in der bestimmte  Werte verbucht werden sollen, durch Betätigung des  in Frage kommenden Relais RE über die Einschalt  leitung E1 bis E3 erhalten die     Schrittschaltwerke        Sw     wie folgt ihre Arbeitsimpulse:

    Von     einer    Impulsleitung J, Kontakt     SS-1    in Stel  lung     II,        Schrittschaltwerk        Sw,    weiter über Kontakt       SS-2    in Stellung     II,        RE-2    zur Minusleitung     Mi.    Die  Spannungen     U1    bis U10, die an den Kontakten     Ktl     bis     Kt10    liegen, werden nun zur     Gleichlaufkontrolle     aller angeschalteten Rechenmaschinen benutzt.

   Die  Aufgaben des Spannungsgebers A übernimmt ein  nicht dargestelltes elektrisches Kontrollwerk bei der  zentralen Steuerungsstelle, das in seinem     Aufbau    dem  Empfänger der Rechenmaschinen BI,     BII,        BIII    ent  spricht und das gleichfalls über die Impulsleitungen J  ständig angeschaltet ist.

   Weicht eine der Spannungen  an dem Schaltarm SA, der in diesem Fall die abge  griffene, dem eingestellten Wert entsprechende Steuer  spannung über den Relaiswiderstand des Relais RS  der ferngesteuerten Rechenmaschine dem nicht dar  gestellten Relais des Kontrollwerkes zuführt, ab,  spricht das Relais des Kontrollwerkes an und schaltet  damit die Leitung F, die den Fehler im über-           wachungsrelais        RÜ    anzeigt, ein. Die Nulleitung W       steuert    in diesem Fall den Nullauf des Kontrollwerkes  ein.  



  Sind, wie vorstehend beschrieben, die Segmente       Sg        (Fig.    3a, 3b), Teil<I>b</I>     (Fig.    3c)     in    die ihrem Wert  entsprechende Stellung gebracht worden, dann wird  je nach der gewünschten Rechenart, Addition oder  Subtraktion durch Betätigung der entsprechenden  Drucktaste     Rt    an der steuernden Rechenmaschine ein  Kommandoimpuls ausgelöst, der in der angeschlosse  nen     ferngesteuerten    Rechenmaschine über eine elek  trische Leitung die Rechenart und die     Übernahme     des durch die Stellung der Segmente dargestellten  Wertes auslöst. Diese Einrichtung ist schematisch in  den     Fig.    5a, 5b, 5c und 6 dargestellt.

   Ein kleiner  Motor M treibt eine Welle     We    an, auf der sich zwei  Nocken     N1    und N2 je     Rechnungsart    befinden, von  denen der eine Nocken     N1        (Fig.   <B>5e)</B> eine besondere  Formgebung     erhält.    Ein Magnet<I>SM</I> wird durch den  Kommandoimpuls, der durch die Betätigung der  Drucktaste     Rt        in    der steuernden Rechenmaschine aus  gelöst wird, erregt, und zieht eine Brücke     Br,    die auf  einem Hebel     Hv    verschiebbar angeordnet ist,

   in den  Wirkungsbereich des Nockens     Nl.    Dieser greift mit  einer vorspringenden Kante 60 hinter eine Erhöhung  61 an der Brücke     Br    und zieht diese Brücke vor, so  dass der Hebel     Hv    in Pfeilrichtung 62     (Fig.    5c) ge  schwenkt wird. Eine an dem Hebel     Hv    befestigte Zug  stange Zu betätigt dadurch die entsprechende Taste       Rt    der Rechenmaschine für den Rechenvorgang       (Fig.    6).  



  Im Verlauf der weiteren Drehung von NI gleitet  die vorspringende Kante 60 aus der Erhöhung 61 an  der Brücke     BY,    so dass diese durch eine Feder<I>Fe</I> in  ihre Ausgangsstellung zurückgezogen wird.  



  Der Nocken N2 mit den zugeordneten Kontakten       N2a    und     N2r        (Fig.    5b) ist vorgesehen, damit der  Kommandoimpuls für eine begrenzte Zeit über elek  trische Schaltglieder gehalten wird.  



  Um die     Rechenmaschinen    ohne Zusatzeinrichtung  benutzen zu können, ist eine in     Fig.    6 dargestellte  einfache     Abschaltvorrichtung    vorgesehen. Durch Be  tätigung eines Handhebels     Hh    wird über einen     Nok-          ken    N3 der angehängte gemeinsame Rahmen 50 des  Gebers<I>A,</I> des     Empfängers   <I>B</I> und der     Auslöseeinrich-          tung    C um den Drehpunkt y     (Fig.    1) in die strich  punktiert gezeichnete Lage geschwenkt.

   Gleichzeitig  wird der Hebel     HSpr    aus dem Nullschieber     Spr    über       eine    zwischen der Rechenmaschine 51 und dem Rah  men befestigte Verbindung     V    ausgerastet. Nunmehr  können die     Abgreifschieber   <I>St</I> der Rechenmaschine  51 sich frei über die abgesenkten Segmente     Sg    hin  wegbewegen und den durch Hand in die Tastatur       eingebrachten    Wertangaben folgen.

   Gleichzeitig mit  dem Absenken des gemeinsamen Rahmens 50 wird  eine durch ' Stift i     geführte    Stange G mit ihrer Ab  schrägung an einem Stift r so verschoben, dass eine  Stange q einen     Arretierhebel        Ri    von einem Stift s  freimacht. Hierdurch verschiebt sich die zur Betäti-         gung    der Tasten     Rt    benötigte aus zwei Teilen be  stehende Zugstange Zu der     Auslöseeinrichtung    C in  einer Führung T, ohne die Taste     Rt    zu betätigen. Die  Bedienungstasten sind damit für den Handbetrieb  freigegeben, so dass die Maschine frei benutzt werden  kann.  



  Nach erfolgtem Einlauf der     Schrittschaltwerke        Sw     geben     Kommandoimpulse    über nicht dargestellte  Steuerleitungen an, wie die durch die     Schrittschalt-          werke    dargestellten Werte gemeinsam zu verrechnen  sind, z. B. positiv oder negativ.  



  Soll der in die     Schrittschaltwerke    eingebrachte  Wert positiv verrechnet werden, wird ein Kommando  impuls zu dem Kontakt     N2a    gegeben, der erst dann  wirksam werden kann, wenn der Nocken N2 den  Kontakt schliesst. Dieser Nocken N2 ist mit dem  Nocken     N1    der     Auslösevorrichtung    C für die positive  Betätigung der Rechenmaschine 51 gekoppelt. Durch  die Betätigung des Kontaktes     N2a    wird ein  Betätigungsmagnet SM erregt. Der Magnet SM hält  sich über den Kontakt     N2r    selbst so lange, bis der  Nocken<I>N2</I> den Ruhekontakt     N2r    unterbricht.

   Da der  Nocken N2, wie bereits vorher erwähnt, mit dem  Nocken<B>NI</B> über die Welle     We    gekuppelt ist, erfolgt  die Abschaltung des Magneten<I>SM</I> erst nach Betäti  gung der entsprechenden positiven Rechenmaschinen  taste     Rt    durch die Zugstange Zu     (Fig.    5 und 6).    Damit der Rücklauf der     Schrittschaltwerke        Sw     in die Grundstellung erst nach erfolgtem Schreibvor  gang der Rechenmaschine möglich ist, ist ein weiterer  Kontakt an der Hauptantriebswelle der Rechen  maschine 51 vorgesehen.  



  Nach erfolgtem Arbeitsgang der Rechenmaschine,  das heisst nach Abschluss des Schreibvorganges, legt  die Hauptantriebswelle der Rechenmaschine ihren  Kontakt um, so dass der zentral angeordnete Relais  unterbrecher, der den Rücklauf der     Schrittschalt-          werke    bewerkstelligen soll, eingeschaltet wird.  



  Ein     Nullauffehler    wird über den Schaltarm<I>St',</I>  und den Kontakt Kt' und die Leitung W     (Fig.    4) im  Kontrollgerät angezeigt.  



  Soll das Ergebnis negativ verrechnet werden, so  erfolgt ein Kommandoimpuls über den Nocken für  die Minustaste, der in seinem     Aufbau    dem Nocken       Nl    für die Positivtaste     Rt    entspricht     (Fig.    5 und 6).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur selbsttätigen Wertübermittlung an elektrischen Rechenmaschinen, dadurch gekenn zeichnet, dass mit mindestens einer Rechenmaschine mechanisch und abschaltbar einerseits ein Geber (A) zur Weitergabe von den eingetasteten Werten entspre chenden elektrischen Grössen verbunden ist, und anderseits mindestens ein Empfänger (B) zur Auf nahme von Wertangaben anderer Geber zur selbst tätigen Verarbeitung in der Rechenmaschine sowie eine Auslöseeinrichtung (C) zur Ausführung der Rechenkommandos. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Geber (A) 10 Schaltelemente (K1 bis K10), die vom Antrieb des Schaltwerkes der Rechenmaschine beaufschlagbar sind, und einem Abgreifkontakt (KO) je Stellenspalte der Rechen maschine aufweist, wobei jedem Kontakt eine unter schiedliche Spannung (U1 bis U10) je nach der dar zustellenden Wertangabe zugeordnet ist, und wobei der Abgreifkontakt (KO) eine den Wertangaben ent sprechende Steuerspannung zum Empfänger (B) einer anderen Rechenmaschine weitergibt, und eine gemeinsame Stromquelle für die den darzustellenden Werten entsprechenden Steuerspannungen aller ange schalteten Geber und Empfänger der Rechenmaschi nen vorgesehen ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger durch Span nungsunterschiede über ein Steuerrelais (RS) ge steuert wird, die durch die Stellung des Empfängers und die dem jeweiligen, darzustellenden Wert ent sprechende Arbeitsstellung des Gebers bedingt sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Umschaltkontakt an der Hauptantriebswelle der Rechenmaschine angebracht ist, der erst nach erfolgter Übernahme der durch die Schrittschaltwerke (Sw) angegebenen Werte in die Rechenmaschine den Rücklauf der Schrittschalt- werke (Sw) in die Grundstellung einschaltet. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger (B) durch magnetische Schaltwerke verstellbare Begrenzungen (Sg bzw.<I>b)</I> besitzt, die den Arbeitsweg der Abgreif- schieber <I>(St)</I> der Rechenmaschine entsprechend dem darzustellenden Wert begrenzen, und den verstell baren Begrenzungen (Sg bzw.<I>b)</I> Schaltelemente (Ktl bis Kt10) zugeordnet sind, die das Abgreifen von den eingebrachten Werten entsprechenden Steuer spannungen (U1 bis U10) durchführen, und dass den Begrenzungen (Sg bzw.
    b) weiter Schaltelemente (SA', Ktl') zur Kontrolle der Grundstellung zugeordnet sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöseeinrichtung (C) auf einer Welle (We) Nocken<I>(N1, N2)</I> aufweist, die bei eingeschalteter Rechenmaschine umlaufen, und einer der Nocken<I>(N2)</I> Schaltkontakte (N2a bzw.
    N2r) zum Weitergeben und zum Festhalten der Rechen kommandos steuert und andere Nocken (N1) über eine Brücke (Br) und Hebel (Hv, Zu) die Betätigungs tasten (Rt) der Rechenmaschine bewegen, wobei die Nocken (N1, <I>N2)</I> auf der Welle (We) so zuein ander versetzt angeordnet sind, dass ein von den Kontakten gesteuerter Schaltmagnet (SM) die Brücke (Br) nur dann in den Wirkungsbereich des zweit genannten Nockens (N1) bringen kann, wenn dieser die Brücke greifen kann.
CH348564D 1955-04-09 1956-03-12 Einrichtung zur selbsttätigen Wertübermittlung an elektrischen Rechenmaschinen CH348564A (de)

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