DE483473C - Rechenmaschine - Google Patents
RechenmaschineInfo
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- DE483473C DE483473C DET34399D DET0034399D DE483473C DE 483473 C DE483473 C DE 483473C DE T34399 D DET34399 D DE T34399D DE T0034399 D DET0034399 D DE T0034399D DE 483473 C DE483473 C DE 483473C
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- magnet
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Description
- Rechenmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Multiplikationsmaschinen und betrifft insbesondere eine in Verbindung mit solchen Maschinen zu benutzende Vorrichtung, durch die es ermöglicht wird, ohne Änderung der Zählwerks-und Steuereinrichtungen, in jede Maschine vor Durchführung einer Multiplikation beide Faktoren einzustellen.
- Die Einstellung beider Faktoren ist mittels Tasten, Schiebern o. dgl. möglich, wobei die Ausführung der Zählwerke und der benutzten Steuerorgane (Staffelwalzen, Sprossenräder usw.) eine beliebige sein kann.
- In Abb. i ist eine beispielsweise Ausführungsform der Maschine nach der Erfindung wiedergegeben; Abb. a zeigt eine Teilansicht und Abb. 3 ein Schaltungsschema.
- Wie aus Abb. i hervorgeht, schließt sich an die Normaleinstellvorrichtung i die Multiplikationseinstellv orrichtung a an. Jeder Schieber der Multiplikationseinstellv orrichtung steuert eint' zugeordnetes Einstellstück 3, welches am unteren Rande gezahnt ist und mit einem Zahnrad 4 kämmt. An das Zahnrad 4. ist ein Kontakt 5 derart angebracht, daß in der Ausgangslage die den einen Kontaktpol bildende Feder 6 durch den an einem koaxialen Schaltrad 7 sitzenden Anschlag 8 gegen den anderen Kontaktpol gepreßt wird, so daß ein Stromkreis geachlossen ist. Der eine Kontaktpol steht in Verbindung mit einem Kontaktblättchen g. Jedes dieser Kontaktblättchen 9, von denen für jede Schieber- oder Tastenreihe der Multiplikationseinstellv orr ichtung eines vorhanden ist, besteht aus zwei voneinander isolierten Lamellen, von denen immer eine mit den Polen der Kontakte 5 in umgekehrter Reihenfolge verbunden ist, so daß, wenn beispielsweise das Lineal (Schlitten) io sich in Ausgangslage befindet, ein am Lineal befestigter Schleifkontakt i i über ein Kontaktblättchen mit dem Kontakt 5 des ,äußersten rechten Schiebers in Verbindung steht. Die zweite Lamelle jedes Kontaktblättchens 9 steht in Verbindung mit einer Magnetspule 2i. Der Schleifkontakt ii ist so ausgebildet, daß er beim Weitersprung des Lineals das eine Kontaktblättchen erst v erläßt, wenn er das nächste bereits berührt hat.
- Der zweite Pol des Kontaktes 6 schließt über ein Relais 1a und den Anlaßschalter 13 an die Stromquelle an.
- Der Anker 14 des Relaismagneten 12 stellt eine Weiche dar und ermöglicht in angezogenem Zustand einen Stromkreis über den Linealsprungauslösemagneten i 5 und einenKontakt 16, während er in abgestoßenem Zustand einen Stromkreis über den Kupplungsmagneten 17 schließt. Der Anlaßschalter 13 ist so ausgebildet, daß er durch das Lineal io, wenn dasselbe in der Endstellung nach Durchlaufen aller Stellen angelangt ist, zwangsläufig geöffnet wird.
- Eine auf der Antriebswelle ig sitzende Nockenscheibe 18 schließt bei jeder Umdrehung der Welle ig für kurze Zeit einen Kontakt 2o und erregt dadurch einen Magneten 21, dessen Anker mittels einer Schaltklinke 22 das Schaltrad 7 bei jedem Kontaktschluß um einen Zahn weiter schaltet.
- Die Arbeitsweise der Maschine ist nun folgende: Die zu multiplizierenden Zahlen, z. B. 7365 und 826, wer-len mit den beiden Einstellvorrichtungen i und 2 in die Maschine gebracht; und zwar vorteilhafterweise der größere Faktor mit der Normaleinstellvorrichtung, der kleinere mit der Multipfikationseinstellvorrichtung. Das Äußerste rechte Einstellstück 3 würde daher das zugehörige Zahnrad 4 um sechs Zähne verdrehen, die nächstfolgenden Einstellstücke würden die ihnen zugeordneten Zahnräder um zwei bzw. acht Zähne drehen.
- Nach erfolgter Einstellung wird der Anlaßschalter 13 betätigt und dadurch der Stromzufluß in das Leitungssystem der Maschine ermöglicht. Nachdem infolge Verdrehung des Zahnrades 4 aus seiner Ausgangslage der zugehörige Kontakt 5 geöffnet ist, bleibt der Relaismagnet 12 stromlos, der Anker desselben wird einen Stromkreis über den Kupplungsmagneten i7 schließen, wodurchdieKupplung 23 zwischen normaler Maschinenantriebswelle ig und der vom Elektromotor o. dgl. kommenden Welle 24 eingerückt wird. Der Kontakt 2o wird durch die Nockenscheibe 18 bei jeder Umdrehung der Welle ig einmal geschlossen, wodurch der Magnet 21 erregt wird, der das Schaltrad 7 entsprechend weiterzuschalten beginnt. Da die. Zahnteilungen der Räder 4 und 7 übereinstimmen, wird nach sechsmaligem Kontaktschluß, der einer sechsmaligen Umdrehung der Antriebswelle ig entspricht, der Kontakt 5 wieder geschlossen werden. Dadurch wird der Relaismagnet 12 erregt, der seinen Anker anhebt und einen Stromkreis durch denMagneten i5 vorbereitet, der wirksam wird, wenn der Kontakt 16 sich durch eine auf der Welle 22 sitzende Nockenscheibe 25 schließt.
- Der Magnet 15 wirkt auf die normale Linealsprungtaste und veranlaßt, daß das Lineal io zur nächsten Stelle weiterspringt. Dort ist das Zahnrad 4 um zwei Schritte verstellt, die Antriebswelle ig wird daher zweimal umgedreht werden, das Lineal wird neuerdings weiterspringen, um nunmehr mit dem um acht Phasen verdrehten dritten Zahnrad die Verbindung herzustellen. Sind auch diese acht Umdrehungen der Antriebswelle bewirkt, so springt das Lineal im Zeitmaße der durch den Kontakt i6 bewirkten Stromstöße bis in die Endstellung, «-o es den Schalter 13 öffnet.
- Um die Einstellstücke nach erfolgter Durchführung der Rechenoperation rückstellen zu können, werden dieselben entweder aus der Verzahnung der Räder 4 ausgerückt oder aber es nehmen auch die Räder 4 und 7 an der Rückbewegung teil, dann werden die in die Räder 7 eingreifenden Schaltklinken 22 ausgehoben.
- Finden an Stelle der Schieber Tasten Verwendung, so wird das Einstellstück in bekannter Weise mit Anschlägen versehen und unter die Wirkung einer Feder gestellt, derart, daß es beim Drücken einer Taste jeweils um ein entsprechendes, Wegstück vorschnellt und dadurch das Zahnrad 4 verdreht. Es kann aber die Einstellung anstatt mit Schiebern oder Tasten auch durch Hebel erfolgen und dann tritt an Stelle des Zahnrades 4 eine Scheibe, an welcher der Stellhebel befestigt ist, mit dessen Hilfe die Scheibe unmittelbar der einzustellenden Zahl entsprechend verdreht wird. Diese letztere Art der Ausführung eignet sich vorzugsweise für Sprossenradrechenmaschinen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an Rechenmaschinen zur selbsttätigen Durchführung von Multiplikationen, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur vollständigen Einstellung des mehrstelligen Multiplikators für jede Stelle gesondert einen Stromkreis überwachen,-welcher jeweils nach Ablauf der dem eingestellten Zahlenwert jeder Stelle des Multiplikators entsprechenden Anzahl von Umdrehungen der Antriebswelle die Weiterschaltung des Resultatwerkes zur nächsten Stelle durch Zwischenmittel (z. B. Elektromagnet, Solenoid o. d"&1.) bewirkt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bei der die Kupplung zwischen Kraftquelle und Maschinenantriebswelle elektrisch bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Stromkreise für die Überwachung der Kupplung (23) vorgesehen sind, die einzeln in Abhängigkeit von der Stellung des Resultatwerkes - (Schlittenwerkes) freigegeben werden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch r und 2" gekennzeichnet durch einen Schalter (i4), der wechselweise den Stromfluß auf Kupplungsbetätigung oder auf Betätigung der Resultatwerkschaltung schaltet.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung des Einstellorgans (Schieber, Taste, Hebel o. dgl.) durch Trennung eines Kontaktes (5) von einem Anschlag (8), der mit einem Relaismagneten (1z) o. dgl. verbundene Schalter (i4) einen Stromkreis über den Kupplungsmagneten (i7) zu schließen vermag.
- Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Umdrehung der Maschinenantriebswelle (i9) der Anschlag (8) Schritt für Schritt wieder in die ursprüngliche relative Stellung zum Kontakt (5) gebracht wird.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließung des Stromkreises eines Elektromagneten (i5), durch den das Weiterschalten des .Lineals (Schlittens)- durch Betätigung der Sprungtaste erfolgt, durch den Relaismagneten (1a) vorbereitet und durch eine. auf der von der Kraftquelle kommenden Welle sitzende Nockenscheibe (a5) vollzogen wird.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Lineal (Schlitten) befindlicher Schleifkontakt (ii) Stromschlüsse nur für den der jeweiligen Linealstellung entsprechenden Kontakt (5) zuläßt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT483473X | 1927-01-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE483473C true DE483473C (de) | 1929-10-02 |
Family
ID=3674984
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET34399D Expired DE483473C (de) | 1927-01-04 | 1927-12-25 | Rechenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE483473C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE957081C (de) * | 1944-07-19 | 1957-02-28 | Deutsche Telephonwerk Kabel | Multiplikationssteuerung fuer Rechenmaschinen |
-
1927
- 1927-12-25 DE DET34399D patent/DE483473C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE957081C (de) * | 1944-07-19 | 1957-02-28 | Deutsche Telephonwerk Kabel | Multiplikationssteuerung fuer Rechenmaschinen |
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