CH344291A - Verfahren zur Gewinnung eines haltbaren roten Farbstoffes - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung eines haltbaren roten FarbstoffesInfo
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Classifications
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 335935 Verfahren zur Gewinnung eines haltbaren roten Farbstoffes Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Ge winnung von roten Farbstoffen aus pflanzlichen Aus gangsstoffen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man das Ausgangsmaterial nach Vorzerkleinerung in einer Kolloidmühle bei Zimmertemperatur und ohne Wasserzusatz zu einer Paste vermahlt, die man aus presst, worauf der anfallende Saft sofort klarfiltriert und, gegebenenfalls bis zur Trockne, eingeengt wird.
Dadurch, dass man den Presssaft nach seiner Ge winnung ohne Verzug konzentriert bzw. in eine Trok- kensubstanz überführt, kann eine Veränderung des Farbstoffes während dessen Gewinnung vermieden werden.
Ein in dieser Hinsicht besonders schonendes Trocknungsverfahren würde darin bestehen, dass man den Saft einer Zerstäubungstrocknung unterwirft. In dessen ist damit die Schwierigkeit verbunden, dass Vorrichtungen zur Zerstäubungstrocknung nicht über all zur Verfügung stehen, abgesehen davon, dass das Verfahren im Vergleich zu andern Verfahren teuer ist.
Wenn man versucht, den Saft auf Walzen zu trocknen, muss man im Hinblick auf das notwendige schnelle Arbeiten hohe Temperaturen anwenden, z. B. solche von 120 C. Hierbei entstehen aber wie der schädliche Einflüsse auf den Farbstoff.
überraschenderweise hat sich nun gezeigt, dass durch einen Zusatz von Kohlenhydraten oder kohlen- hydrathaltigen Produkten zum klarfiltrierten Presssaft die Trocknung in dünner Schicht bei hohen Tempera turen, wie z. B. 120 , ohne schädigenden Einfluss auf den Farbstoff erfolgen kann.
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Gewinnung eines haltbaren roten Farbstoffes nach dem Patent anspruch des Hauptpatentes ist dadurch gekenn zeichnet, dass im klarfiltrierten Presssaft ein Kohlen hydrat oder ein kohlenhydrathaltiges Produkt suspen- diert wird und die Suspension in dünner Schicht in ein Trockengut übergeführt wird. Hierbei übt das Kohlenhydrat, beispielsweise Stärke, oder das kohlen- hydrathaltige Produkt in merkwürdiger Weise eine schützende Wirkung auf den Farbstoff aus. Man wird z.
B. bei Verwendung eines Walzentrockners, bei wel chem das zu trocknende Gut durch eine Auftrags walze auf die Trockenwalze aufgebracht wird, eine Sumpfbildung zwischen Auftrags- und Trockenwalze vermeiden, so dass bei hohen Trocknungstemperaturen von durchschnittlich l00-120 schon nach etwa 10-15 Sekunden Trocknungszeit ein dünnes Flies anfällt, und im Falle der Verwendung stärkehaltiger Produkte keine Verkleinerung auftritt. Das Trocken gut wird dann zweckmässig zu einem feinen Pulver vermahlen und kann in dieser Form unmittelbar zur Herstellung von Speisen oder dergleichen verwendet werden.
Unter dem Ausdruck Sumpf ist eine Flüssig keitsansammlung zwischen Auftrags- und Trocken walze zu verstehen.
Um eine möglichst feine Verteilung der Suspen sion sicherzustellen und übermässige Trocknungs- zeiten zu verhüten, wird die Suspension zweckmässig mittels Düsen auf die Heizwalzen aufgesprüht. Weiter hin hat sich für die Konzentrierung des Saftes in Verbindung mit Stärke die Verwendung eines als Schnellumlauftrockner bekannten Dünnschichttrock- ners bewährt, da auch hierbei das zu trocknende Material nur sehr kurze Zeit erhöhten Temperaturen ausgesetzt ist.
Gewöhnlich wird Stärke verwendet. Es können statt dieser gegebenenfalls auch andere Substanzen, z. B. Dextrose, Mehl, Zucker und dergleichen zum Schutze des Farbstoffes während der Trocknung ver wendet werden. Ebenso lassen sich statt der üblichen Walzentrockner bzw. Schnelltrockner auch andere be- kannte Einrichtungen dieser Art, z. B. Vakuum walzentrockner, anwenden.
<I>Beispiel 1</I> In 80 kg blankfiltriertem Rote-Beete-Presssaft von etwa 10% Trockensubstanz werden 20 kg Stärke suspendiert. Diese 20%ige, homogene Stärkesuspen sion wird auf einem Sprühwalzentrockner bei etwa l05-110 in ein rotes, nicht hygroskopisches Trok- kenprodukt übergeführt, das nach Vermahlung zum Anfärben von Stärkespeisen verwendet werden kann.
<I>Beispiel 2</I> 100 kg lufttrockene Stärke (Wassergehalt etwa 12%) werden in einem Vormischer oder einer Knet maschine mit 30 kg blankfiltriertem Rote-Beete-Press- saft (Wassergehalt etwa 90%) homogen vermischt. Die Mischung (Wassergehalt etwa 30%) wird unmittelbar anschliessend in einem Schnell-Umlauftrockner ge trocknet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Gewinnung eines haltbaren roten Farbstoffes nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass im klarfiltrier- ten Presssaft ein Kohlenhydrat oder ein kohlenhydrat- haltiges Produkt suspendiert wird und die Suspension in dünner Schicht in ein Trockengut übergeführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknung bei l00-120 erfolgt. 2. Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Suspension auf einen Walzen trockner aufgetragen wird. 3.Verfahren nach dem Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sus pension durch eine Auftragswalze auf die Trocken walze aufgetragen wird, ohne dass eine Sumpfbildung zwischen den beiden Walzen auftritt. 4. Verfahren nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trocknungsvorgang innerhalb von 10-15 Sekunden erfolgt. 5. Verfahren nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Trocknung mittels eines Dünnschicht- Trockners durchführt.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE344291X | 1955-09-02 |
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| CH344291D CH344291A (de) | 1955-09-02 | 1956-08-30 | Verfahren zur Gewinnung eines haltbaren roten Farbstoffes |
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