CH344291A - Verfahren zur Gewinnung eines haltbaren roten Farbstoffes - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung eines haltbaren roten Farbstoffes

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CH344291A
CH344291A CH344291DA CH344291A CH 344291 A CH344291 A CH 344291A CH 344291D A CH344291D A CH 344291DA CH 344291 A CH344291 A CH 344291A
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CH
Switzerland
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drying
suspension
obtaining
red dye
roller
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Application number
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English (en)
Inventor
Hugo Dr Koch
Hans Dr Traut
Original Assignee
Oetker August Dr
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L5/00Preparation or treatment of foods or foodstuffs, in general; Food or foodstuffs obtained thereby; Materials therefor
    • A23L5/40Colouring or decolouring of foods
    • A23L5/42Addition of dyes or pigments, e.g. in combination with optical brighteners
    • A23L5/43Addition of dyes or pigments, e.g. in combination with optical brighteners using naturally occurring organic dyes or pigments, their artificial duplicates or their derivatives

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 335935    Verfahren zur Gewinnung eines haltbaren roten     Farbstoffes       Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Ge  winnung von roten Farbstoffen aus pflanzlichen Aus  gangsstoffen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass  man das Ausgangsmaterial nach     Vorzerkleinerung    in  einer     Kolloidmühle    bei Zimmertemperatur und ohne  Wasserzusatz zu einer Paste vermahlt, die man aus  presst, worauf der anfallende Saft sofort klarfiltriert  und, gegebenenfalls bis zur Trockne, eingeengt wird.  



  Dadurch, dass man den     Presssaft    nach seiner Ge  winnung ohne Verzug konzentriert bzw. in eine     Trok-          kensubstanz    überführt, kann eine Veränderung des  Farbstoffes während dessen Gewinnung vermieden  werden.  



  Ein in dieser Hinsicht besonders schonendes       Trocknungsverfahren    würde darin bestehen, dass man  den Saft einer     Zerstäubungstrocknung    unterwirft. In  dessen ist damit die Schwierigkeit verbunden, dass  Vorrichtungen zur     Zerstäubungstrocknung    nicht über  all zur Verfügung stehen, abgesehen davon, dass das  Verfahren im Vergleich zu andern Verfahren teuer  ist.  



  Wenn man versucht, den Saft auf Walzen zu  trocknen, muss man im Hinblick auf das notwendige  schnelle Arbeiten hohe Temperaturen anwenden,  z. B. solche von 120  C. Hierbei entstehen aber wie  der schädliche Einflüsse auf den Farbstoff.  



  überraschenderweise hat sich nun gezeigt, dass  durch einen Zusatz von Kohlenhydraten oder     kohlen-          hydrathaltigen    Produkten zum klarfiltrierten     Presssaft     die Trocknung in dünner Schicht bei hohen Tempera  turen, wie z. B. 120 , ohne schädigenden Einfluss auf  den Farbstoff erfolgen kann.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Gewinnung  eines haltbaren roten Farbstoffes nach dem Patent  anspruch des Hauptpatentes ist dadurch gekenn  zeichnet, dass im klarfiltrierten     Presssaft    ein Kohlen  hydrat oder ein     kohlenhydrathaltiges    Produkt suspen-         diert    wird und die Suspension in dünner Schicht in  ein Trockengut übergeführt wird. Hierbei übt das  Kohlenhydrat, beispielsweise Stärke, oder das     kohlen-          hydrathaltige    Produkt in merkwürdiger Weise eine  schützende Wirkung auf den Farbstoff aus. Man wird  z.

   B. bei Verwendung eines Walzentrockners, bei wel  chem das zu trocknende Gut durch eine Auftrags  walze auf die Trockenwalze aufgebracht wird, eine       Sumpfbildung    zwischen Auftrags- und     Trockenwalze     vermeiden, so dass bei hohen     Trocknungstemperaturen     von durchschnittlich l00-120  schon nach etwa  10-15 Sekunden     Trocknungszeit    ein dünnes Flies  anfällt, und im Falle der Verwendung stärkehaltiger  Produkte keine Verkleinerung auftritt. Das Trocken  gut wird dann zweckmässig zu einem feinen Pulver  vermahlen und kann in dieser Form     unmittelbar    zur  Herstellung von Speisen oder dergleichen verwendet  werden.  



  Unter dem Ausdruck  Sumpf  ist eine Flüssig  keitsansammlung zwischen Auftrags- und Trocken  walze zu verstehen.  



  Um eine möglichst feine Verteilung der Suspen  sion sicherzustellen und übermässige     Trocknungs-          zeiten    zu verhüten, wird die Suspension zweckmässig  mittels Düsen auf die     Heizwalzen    aufgesprüht. Weiter  hin hat sich für die Konzentrierung des Saftes in  Verbindung mit Stärke die Verwendung eines als       Schnellumlauftrockner    bekannten     Dünnschichttrock-          ners    bewährt, da auch hierbei das zu trocknende  Material nur sehr kurze Zeit erhöhten Temperaturen  ausgesetzt ist.  



  Gewöhnlich wird Stärke verwendet. Es können  statt dieser gegebenenfalls auch andere Substanzen,  z. B. Dextrose, Mehl, Zucker und dergleichen zum  Schutze des Farbstoffes während der Trocknung ver  wendet werden. Ebenso lassen sich statt der üblichen       Walzentrockner    bzw. Schnelltrockner auch andere be-      kannte Einrichtungen dieser Art, z. B. Vakuum  walzentrockner, anwenden.  



  <I>Beispiel 1</I>  In 80 kg     blankfiltriertem        Rote-Beete-Presssaft     von etwa 10%     Trockensubstanz    werden 20 kg Stärke  suspendiert. Diese 20%ige, homogene Stärkesuspen  sion wird auf einem     Sprühwalzentrockner    bei etwa  l05-110  in ein rotes, nicht hygroskopisches     Trok-          kenprodukt    übergeführt, das nach     Vermahlung    zum  Anfärben von Stärkespeisen verwendet werden kann.

    <I>Beispiel 2</I>  100 kg lufttrockene Stärke (Wassergehalt etwa  12%) werden in einem     Vormischer    oder     einer    Knet  maschine mit 30 kg     blankfiltriertem        Rote-Beete-Press-          saft    (Wassergehalt etwa 90%) homogen vermischt. Die  Mischung     (Wassergehalt    etwa 30%) wird unmittelbar       anschliessend    in einem     Schnell-Umlauftrockner    ge  trocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Gewinnung eines haltbaren roten Farbstoffes nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass im klarfiltrier- ten Presssaft ein Kohlenhydrat oder ein kohlenhydrat- haltiges Produkt suspendiert wird und die Suspension in dünner Schicht in ein Trockengut übergeführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknung bei l00-120 erfolgt. 2. Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Suspension auf einen Walzen trockner aufgetragen wird. 3.
    Verfahren nach dem Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sus pension durch eine Auftragswalze auf die Trocken walze aufgetragen wird, ohne dass eine Sumpfbildung zwischen den beiden Walzen auftritt. 4. Verfahren nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trocknungsvorgang innerhalb von 10-15 Sekunden erfolgt. 5. Verfahren nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Trocknung mittels eines Dünnschicht- Trockners durchführt.
CH344291D 1955-09-02 1956-08-30 Verfahren zur Gewinnung eines haltbaren roten Farbstoffes CH344291A (de)

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