Buchungsmaschine mit mehreren Rechenwerken Die Erfindung betrifft eine Buchungsmaschine mit mehreren Rechenwerken, einer Volltextschreib- einrichtung, einem Motor für den Antrieb des Papier wagens, und mit durch ein Kurventeil versenkbar an geordneten, die Programmsteuerung der Maschine voreinstellenden Stopphebeln.
Bei bekannten Maschinen dieser Art werden die Stopphebel nur während der Wagenrückläufe ab gesenkt. Das Verschwenken der Kurventeile wird durch Freigabe der Kupplung für die Wagenrück läufe zwangläufig bewirkt. Für das sichere Ineingriff- bringen der Kupplung und das Verschwenken der Kurventeile werden verhältnismässig starke Federn benötigt. Diese müssen beim Auskuppeln und beim Heben der Stopphebel überwunden werden, und da das Entkuppeln und Heben in der Regel durch Rand steller oder einen Reiter eines Schaltsteuersatzes er folgt, ist es von der Geschwindigkeit des Wagen rücklaufes abhängig und erfolgt sehr schnell und schlagartig.
Bei einer andern bekannten Maschine erfolgt das Heben der Stopphebel mit dem Rahmen, in dem sie geführt sind, in gleicher Weise. Um die gehobene Stellung jedoch zu gewährleisten, fallen Kurven ein, die durch Federzug in der eingefallenen Lage gehal ten werden. Hier hängt ausserdem von der Kraft die ser Federn die Betriebssicherheit der durch Reiter voreingestellten Funktionen der Maschine ab, und beim Drücken der Handeinstellmittel für Wagenrückläufe muss dieser grosse Federdruck überwunden werden, was eine Ermüdung der Bedienungsperson mit her vorruft.
Es ist noch eine weitere Art von Maschinen be kannt, bei denen die Stopphebel normal gesenkt sind und während eines Maschinenspiels erst in den ver schiedenen Kolonnen gehoben werden, um mittels Stiften die darüberliegenden Reiter abzufühlen und die während des Maschinenspiels auszuführenden Funktionen voreinzustellen. Das bedeutet eine Ver zögerung der Funktionseinstellung sowie eine Ver minderung der Arbeitsgeschwindigkeit oder bei glei cher Geschwindigkeit ein schnelleres Arbeiten der ver schiedenen Steuerungen.
Die Erfindung bezweckt, an einer Buchungs maschine auf Grund gewonnener Erkenntnisse eine neue Art vorbeschriebener Einrichtungen zu schaffen, die sich sehr günstig auf die Sicherheit der Funk tionen, den Verschleiss der Teile und auf die Bedie nungsperson auswirken.
Das wird dadurch erreicht, dass eine Klinke einen durch eine Feder verschwenk- baren Kurvenhebel steuert, der das Absenken der Stopphebel unabhängig von jedem Maschinenspiel veranlasst, und dass die Klinke mit einem Schalthebel derart zusammenarbeitet, dass wahlweise durch das Betätigen einer Wagenrücklauftaste, Teilwagenrück- lauftaste,
Tabulatortaste oder eines Umschalthebels von Hand oder durch das Wirken der Programm steuerung im Buchungswagen das Absenken der Stopphebel geschieht, und dass das Heben der Stopp hebel nach Beendigung eines Wagenrücklaufes, je doch noch vor Beendigung des Maschinenspiels erfolgt, indem ein Schwinghebel über eine in seinen Schwingbereich einschaltbare Hubklinke den Kur venhebel in seine Ausgangslage zurückführt.
Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch die Maschine von links gesehen, Fig.2 eine Ansicht wie Fig. 1, mit der Volltext schreibeeinrichtung, Fig.3 eine perspektivische Gesamtansicht der Buchungsmaschine, Fig.4 eine Einrichtung zum Senken und Heben der Stopphebel in gehobener Stellung und zum Ein- und Auskuppeln der normalen Wagenrückläufe,
Fig. 5 die gleiche Einrichtung mit gesenkten Stopphebeln und eingekuppeltem Wagenrücklauf, Fig.6 eine Einrichtung wie Fig.4, jedoch zum Ein- und Auskuppeln der Teilwagenrückläufe, Fig. 7 eine Einrichtung zum Ein- und Auskuppeln der Gesamt- und Teilwagenrückläufe durch Reiter der Schaltsteuersätze, Fig. 8 und 8a eine Einrichtung zum Senken und Heben der Stopphebel durch Tabulator und Um schalthebel zum Einschalten der Volltextschreibein- richtung,
Fig.9 und 9a eine Einrichtung zum Einschwen ken des Schaltschlosses beim Einschalten der Voll- textschreibeinrichtung, Fig. 10 und 11 einen Antriebs- und Sperrmecha nismus für die Hubklinke und Fig.l2 eine Teilansicht der Kolonnenanschlag- einrichtung.
Der Aufbau der dargestellten Buchungsmaschine ist kurz folgender: Im untern Teil der Buchungsmaschine befinden sich mehrere in Trommeln angeordnete Zählwerke (Fig.l), die entsprechend ihrem Anruf bestimmte Beträge aufnehmen oder abgeben können. Diese Zählwerke werden auf bekannte Art von Zahnstan gen angetrieben, die wiederum ihren Anschlag an einem von einer Zehnertastatur einstellbaren Stell stückwagen erhalten.
Die Buchungsmaschine ist wei terhin mit einem Papierwagen versehen, der einen Steuersatz 167 (Fig. 2, 3) zum Steuern der automati schen Funktionen trägt. Im Tastenfeld der Buchungs maschine ist ferner eine Volltextschreibeinrichtung 164 (Fig. <B>2,3)</B> vorgesehen, die ein Textschreiben auf dem Buchungsformular gestattet und wie die Einrich tung in der Buchungsmaschine von einem Motor 162 angetrieben wird.
Durch Betätigen einer in der Tastatur angeord neten Wagenrücklauftaste 160 oder Wagenteilrück- lauftaste 161 werden, wie Fig. 8 zeigt, ein entspre chender Gabelhebel 1 und ein entsprechender, da hinterliegender Gabelhebel la mit Gabeln 2 bzw. 2a in Uhrzeigerrichtung um eine nicht gezeigte Achse 165 verschwenkt. Die entsprechenden Gabelhebel 1, la greifen über Stifte 3 und 3a, so dass die Achse 4, auf welcher Sattelhebel 5 und<I>5a</I> gelagert sind, entgegen der Uhrzeigerdrehrichtung verschwenkt wird.
An den Sattelhebeln 5 und 5a sind ferner mittels Stiften 6 und 6a Zugstangen 7 und 7a befestigt, die an ihren andern Enden mittels der Stifte 8 und 8a mit Winkel hebeln 9 und 9a, die auf einer Achse 10 lagern, ver bunden sind. Die Winkelhebel 9 und 9a besitzen Fin ger 11 und 11a. Der Finger 11 greift in eine Boh rung 12 (Fig.4 und 5) eines auf einer Achse 13 ge lagerten Zwischenhebels 14. Auf dem Zwischen hebel 14 lagert eine Klinke 15, die auf einen Sat tel 16 eines Schalthebels 17, der auf einer Achse 18 drehbar befestigt ist, wirkt. Die Klinke 15 wird durch eine Feder 19 mit ihrem Arm 20 gegen eine Nabe 21 des Zwischenhebels 14 gezogen.
Der Schalthebel 17 liegt mit seiner sattelförmig ausgebildeten Nase 22 an einer Bahn 23 einer Schalt stange 24, die durch eine Feder 25 (Fig.5) nach links gezogen wird. Ein Mitnehmer 26 (Fig. 4) zieht eine Klinke 27 nach unten, wobei er einen Vierkant bolzen 28 eines Kurvenhebels 29, der auf einer Achse 30 lagert, verlässt. Eine auf einer Bahn 31 des Kurvenhebels 29 liegende Rolle 32 eines Rollen hebels 33 (Fig. 10) steuert einen Stopphebel 34, wo bei eine Feder 34a den Kurvenhebel 29 nach links zieht.
Eine Rolle 35 (Fig.6) eines Rollenhebels 36 ist durch eine Verbindungsstange 37 mit dem Schalt hebel 17 verbunden.
Eine Rolle 38 (Fig. 5) eines Rollenhebels 39 wird durch einen nichtgezeigten Randsteller in Uhrzeiger richtung verschwenkt. Der Rollenhebel 39 nimmt mittels des Stiftes 40 die Schaltstange 24 mit nach rechts.
Ein nichtgezeigter Reiter läuft von links kom mend auf eine Rolle 41 (Fig.4 und 5) eines Aus schalthebels 42, dessen Arm 43 mittels eines Stif tes 44 einen Winkelhebel 45, der auf einer Achse 46 lagert, derart verschwenkt, dass Stift 47 des Winkel hebels 45, an einer Stufe 48 anliegend, die Schalt stange 27 verstellt. Der Winkelhebel 45 wird durch eine Feder 49 gegen die Stufe 48 gezogen. In Arbeits stellung der soeben beschriebenen Einrichtung drückt der Stift 47 gegen einen Steuerstössel 50, der auf einem Bolzen 51 lagert.
Ein Arm 52 (Fig.6 und 7) eines dreiarmigen Hebels 53, der auf einer Achse 54 im Uhrzeigersinn entgegen dem Zug der Feder 55 verschwenkt wird, erhält seinen Bewegungsantrieb von einem nicht gezeigten Stopphebel. Ein Arm 56 des dreiarmigen Hebels 53 liegt dicht unter einem Stift 57, und ein anderer Arm 58 des dreiarmigen Hebels 51 liegt mit seinem Stift 59 an einer Klinke 60 an, die durch einen Bolzen 61 mit einer Verbindungsstange 62 ge kuppelt ist. Durch eine Feder 63 wird die Klinke 60 gegen einen Anschlag 64 gezogen. Beim Abwärts gehen der Verbindungsstange 62 legt sich die Klinke 60 vor einen Bolzen 65 des Schalthebels 17.
In eine Bohrung 66 eines Zwischenhebels 67 greift, wie schon beschrieben, beim Gesamtwagen rücklauf der Finger 11a des Winkelhebels 9a. Auf dem Zwischenhebel 67 lagert eine Klinke 68, deren einer Arm 70 durch eine Feder 69 gegen eine Nabe 71 gezogen wird.
Durch das Verschwenken des Zwischenhebels 67 wird eine an ihm angelenkte Stange 72 nach links bewegt, wodurch ein schwenkbar gelagerter Winkel hebel 73 sich mit seinem Arm 74 unter einen Stift 75 des Steuerstössels 50 legt und diesen so hoch hebt, dass er neben einen Stift 76 eines Winkelhebels 77 zu stehen kommt. Der Winkelhebel 77 lagert hinter dem Winkelhebel 45 (Fig. 4 und 5) auf der Achse 46. An einem fest auf der Achse 30 angeordneten Steuer glied 78 ist eine Schiene 79 angebracht, die mit einem auf der Achse 18 gelagerten, zweiarmigen Hebel 80 verbunden ist.
Ein Stift 81 des Hebels 80 legt sich auf einen Arm 82 des Steuerstössels 50 (Fig. 7). Eine Feder 82a, die an der Schaltstange 24 angebracht ist, zieht den Winkelhebel 77 mit dem Stift 76 gegen die Stufe 48 der Schaltstange 24, wobei ein mit dem Winkel hebel 77 in Verbindung stehender Ausschalthebel 83 mit seiner Rolle 84 in den Bereich der Reiter 166 des Schaltsteuersatzes 167 geschwenkt wird. Eine an der Schaltstange 24 befestigte Feder 85 zieht den Steuerstössel 50 (Fig.4) nach beendigtem Arbeits gang in seine Normallage zurück. Eine Stange 86 (Fig. 8) ist an einem Arm 87 einer Schwinge 88, die auf einer Achse 89 gelagert ist, befestigt.
An einem Arm 90 der Schwinge 88 ist eine Druckstange 91 angebracht, die an ihrem andern Ende an einem Arm 92 eines Sattelhebels 93 angelenkt ist, welches auf einer Achse 94 beweglich lagert. Beim Ver- schwenken nimmt der Sattelhebel 93 eine Verbin dungsstange 95 mit, die auf einem Bolzen 96 seines Armes 97 lagert. Über einen Winkelhebel 98 wird diese Bewegung der Verbindungsstange 95 auf eine Zugstange 99 (Fig. 1) übertragen.
An einem Umschalthebel 100 (Fig.8) ist eine Umschaltstange 101 angelenkt, die einen Arm 102 eines Rastenhebels 103 um die Achse 94 schwenkt. Die Druckstange<B>91</B> gleitet auf einem Zapfen mittels Längs schlitzes 104. An der Umschaltstange 101 ist ein Schie ber 105 angeordnet, der durch eine Feder<B>106</B> nach links gezogen wird und mit einem Winkel 107 (Fig.9) vor einem Stift 107a eines Winkelhebels 108 liegt.
Der Winkelhebel 108 bewegt einen Verbindungsdraht 109, der mit einem Sperrhebel 110 gekuppelt ist und einen Schaltzahn 111 (Fig.9a) derart steuert, dass das Schaltschloss 112 in Arbeitsstellung geht, wobei ein Ansatz 113 der Umschaltstange 101 eine nicht gezeigte Kolonnenanschlageinrichtung ausser Wirklage bringt.
Eine am Arm 87 (Fig.8) der Schwinge 88 an- gelenkte Zugstange 114 lagert am andern Ende mit ihrem Langschlitz 115 auf einem Bolzen 116 des Schiebers 105. Ein von einem bekannten Stopphebel gesteuerter Freigabehebel 117 steht mit einer Zug klinke 118, die mit ihrem Stufenschlitz 119 auf einem Stift 120 gleitet und mit ihrem andern Ende mit einem Schwinghebel 121 verbunden ist, in Wirk verbindung.
Der Schwinghebel 121 folgt dem Zug der Feder- 122 im Uhrzeigersinn, und die Zug klinke 118 bewegt sich nach rechts, und da sie von einer leichten Feder 123 nach oben gezogen wird, kann sie kurz vor Ende ihrer Bewegung dem Zug der Feder 123 folgen, und der Stift 120 liegt in dem untern Teil des Stufenschlitzes 119.
Durch einen von einem nichtgezeigten Antriebs motor bewegten Exzenter 124 wird eine Kralle 125 in eine Schwingbewegung versetzt, die auf eine dreh bar befestigte Stange 126 übertragen wird. Ein an der Stange 126 angeordneter Stift 127 bringt bei verschwenkter Stellung den Schwinghebel 127 in seine Ausgangslage zurück. Ein Bolzen 128 (Fig.5a) ist auf einem Sperrschieber 129 angeordnet, der sich während des Wagenlaufes mit seinem Winkel 130 über die Zugklinke 118 legt.
Ein an einem Arm 131 des Rastenhebels 103 angelenkter Bügel 132 drückt mittels einer Rolle 133 eine Stange 134 nach oben, die auf bekannte Weise die Zeilenschaltung während des Wagenrücklaufes auslöst.
Eine an dem Steuerglied 78 (Fig. 10 und 11) an geordnete Hubklinke 135 besitzt zwei Arme 136 und 137, deren Arm 136 in der Ruhelage an einem Winkel 138 einer ortsfest gelagerten Klinke 139 liegt. Die Klinke 139 wird durch eine Feder 140 gegen einen ebenfalls ortsfesten Anschlag 141 gezogen. Eine weitere ortsfest gelagerte Klinke 142 liegt durch den Zug einer leichten Feder 143 an einem An schlag 144 an. An der Hubklinke 135 ist ein Bol zen 145 angeordnet, der mit der soeben beschrie benen Einrichtung zusammenarbeitet. Ein Schwing hebel 146 lagert mittels einer Nabe 147 auf einer Achse 148.
Die Schaltstange 24 besitzt einen Stift 149, an dem der Arm 137 angreift. Beim Verschieben der Verbindungsstange 95 (Fig.8) wird ein Winkel 150 mitgenommen, der wiederum einen Freigabehebel 151 (Fig.10) steuert.
Ein Kolonnenanschlag 152 (Fig.12) ist auf einer Achse 153, die von zwei Lagern 154 und 155 auf genommen wird, federnd angeordnet. Zwischen dem Lager 154 und einem auf der Achse 153 angebrach ten Bund 156 befindet sich eine Druckfeder 157, die in ihrer zusammengedrückten Lage die Stellung des Buchungswagens 158 bestimmt, in dem die Kolon nenreiter 159 untergebracht sind.
AbsenkenderStopphebel <I>für</I> Gesamtwagenrücklauf In der Darstellung der Fig. 1 befinden sich sämt liche Teile in der für normale Buchungsarbeiten üblichen Lage. Die Stopphebel sind gehoben, und die Voreinstellung verschiedener Funktionen der Maschine durch Auflaufen von Reitern 166 kann in bekannter Weise erfolgen.
Soll in einer Buchungsformularspalte ein Wagen rücklauf erfolgen, so werden bekannte Handeinstell- mittel, wie zum Beispiel eine Wagenrücklauftaste 160, betätigt. Dadurch wird ein Gabelhebel 1 (Fig. 8) im Uhrzeigersinn verschwenkt, der mit seiner Gabel 2 über einen Stift 3 einen auf der Achse 4 gelagerten Sattelhebel 5 im Gegenzeigersinn bewegt. Eine am Stift 6 des Sattelhebels 5 angelenkte Stange 7 wird nach rechts gezogen und verschwenkt durch Mit nahme des Stiftes 8 einen Winkelhebel 9 um seine Achse 10.
Ein Finger 11 des Winkelhebels 9 greift in eine Bohrung 12 eines auf einer Achse 13 gelager ten Zwischenhebels 14 (Fig.4).
Durch die Bewegungsübertragung wird der Zwi schenhebel 14 im Uhrzeigersinn verschwenkt, und an ihm beweglich befestigte Klinke 15 geht nach oben und nimmt den Sattel 16 eines Schalthebels 17 mit, der auf einer ortsfesten Achse 18 gelagert ist. Die Klinke 15 wird durch eine Feder 19 mit ihrem Arm 20 gegen eine Nabe 21 des Zwischenhebels 14 gezogen. Der Schalthebel 17 gleitet mit seiner sattel- förmig ausgebildeten Nase 22 von einer Bahn 23 einer Schaltstange 24 ab und hebt somit deren Arre tierung auf.
Die Schaltstange folgt dem Zug einer Feder 25 (Fig. 5) und kuppelt dabei das Wagenrück- laufgetriebe in bekannter Weise mit dem Antriebs motor 162 der Buchungsmaschine. Gleichzeitig wird durch einen Mitnehmer 26 des Schalthebels 17 eine Klinke 27 mit nach unten gezogen und verlässt einen Vierkantbolzen 28 eines Kurvenhebels 29.
Der Kur venhebel lagert fest auf einer Achse 30 und eine nichtgezeigte Feder bewegt jenen im Gegenzeiger- sinn. Eine auf einer Bahn 31 des Kurvenhebels 29 liegende Rolle 32 eines Rollenhebels 33 (Fig.10) fällt in die Vertiefung der Bahn 31. Dabei werden die mit dem Rollenhebel in Verbindung stehenden Stopp hebel 34 gesenkt und kommen somit aus dem Be reich der im Schaltsteuersatz 167 des Buchungs wagens befindlichen Funktionsreiter 166.
Das Sen ken der Stopphebel und das Einkuppeln des Wagen rücklaufes erfolgt gleichzeitig, und beide Einrichtun- gen haben die in Fig. 5 gezeigte Lage eingenommen. Wird zum Beispiel eine Wagenrücklauftaste 160 noch gedrückt gehalten, wenn der Wagenrücklauf be endet ist, so kann der Schalthebel 17 trotzdem die Schaltstange 24 arretieren, da die Klinke 15 am Sattel 16 bei gedrückter Taste 160 vorbeigeglit- ten ist.
Diese Einschaltung des Wagenrücklaufes in Ver bindung mit dem Absenken der Stopphebel 34 mittels Handeinstellmitteln 160 kann auch dann erfolgen, wenn sich kein Schaltsteuersatz 167 im Buchungs wagen befindet. Der Wagen fährt ohne Steuer satz 167 jedesmal in seine äusserste Endstellung, da kein Kolonnenanschlag den Wagenlauf begrenzt. In dieser Endstellung gleitet ein nichtgezeigter Rand steller auf eine Rolle 35 eines Einschalthebels 36 Fig.6), der mittels einer Verbindungsstange 37 be weglich mit dem Schalthebel 17 verbunden ist, und bewegt diesen nach unten.
Dadurch wird von der Nase 22 die Arretierung der Schaltstange 24 freigege ben, und das Einschalten des Wagenrücklaufes:und das Absenken der Stopphebel 34 erfolgt in der oben be schriebenen Weise.
Das Ausschalten des Wagenrücklaufes kann ver schieden bewirkt werden. Befindet sich kein Steuer satz 167 im Buchungswagen oder ist im Steuersatz kein Reiter 166 für das Ausschalten gesteckt, so läuft der Wagen in seine äusserste Anfangsstellung. Ein nichtgezeigter Randsteller drückt auf die Rolle 38 eines Rollenhebels 39 und verschwenkt diesen im Uhrzeigersinn (Fig.5). Der Rollenhebel 39 nimmt mittels seines Stiftes 40 die Schaltstange 24 so weit mit nach rechts, dass sich der Schalthebel 17 hinter die Bahn 23 legen kann und die Schaltstange 24 wie der arretiert. Während der Bewegung der Schalt stange 24 wird auch der Kurvenhebel 29 in seine Ruhestellung zurückgebracht und wird von der Klinke 27 wieder arretiert.
Würde beim Buchen der Wagenrücklauf stets durch Randsteller ausgeschaltet, so bedeutete das einen Zeitverlust, da der Wagen erst in die äusserste Stellung fährt, oder der Randsteller muss bei jedem Formularwechsel so verstellt werden, dass das Aus schalten des Rücklaufes etwa in Höhe der ersten Formularspalte erfolgt. Deshalb wird das Ausschal ten des Rücklaufes durch Reiter 166 der Schalt steuersätze 167 vorgenommen, wodurch eine zusätz liche Einstellung gespart wird. Ein nichtgezeigter Rei ter läuft auf die Rolle 41 eines Ausschalthebels 42 und verschwenkt ihn im Uhrzeigersinn. Der Aus schalthebel 42 ist mit seinem Arm 43 durch einen Stift 44 mit einem Winkelhebel 45 beweglich ver bunden.
Der Winkelhebel 45 lagert schwenkbar auf einer Achse 46 und liegt mit seinem Stift 47 an einer Stufe 48 der Schaltstange 24. Der Winkelhebel 45 wird durch eine Feder 49 gegen die Stufe- 48 in Richtung der Einkupplungsbewegung gezogen. Durch die Schwenkung des Ausschalthebels 42 bewegt sich der Winkelhebel 45 entgegen dem Zug der Feder 49. Bei Beginn dieser Bewegung drückt der Stift 47 gegen einen Steuerstössel 50, der auf einem Bolzen 51 der Schaltstange 24 lagert. Dabei wird die Schaltstange 24 nach rechts verschoben, dass der Schalthebel 17 und die Klinke 27 einfallen können und, wie bereits be schrieben, die Schaltstange 24 und den Kurven hebel 29 arretieren.
Das Absenken der Stopphebel 34 in Verbindung mit dem Wagenrücklauf kann auch in den verschie densten Formularspalten durch Voreinstellglieder oder Reiter 166 des Schaltsteuersatzes 167 erfolgen. Ein nichtgezeigter niedriger Reiter steht auf einem Stopphebel und bewegt diesen in bekannter Weise.
Die Bewegung wirkt auf einen Arm 52 eines drei armigen Hebels 53, der auf seiner Achse 54 im Uhr zeigersinn so weit entgegen dem Zug der Feder 55 verschwenkt, dass sein Arm 56 dicht unter dem Stift 57 des Steuerstössels 50 zu liegen kommt, ohne diesen zu verschwenken. Dabei verlässt der auf dem Arm 58 des dreiarmigen Hebels 53 befestigte Stift 59 die Klinke 60, der er als Widerlager dient.
Die Klinke 60 lagert schwenkbar auf einem Bolzen 61 einer Ver bindungsstange 62, und eine Feder 63 ist bestrebt, die Klinke im Gegenzeigersinn zu verschwenken. In der in Fig.6 gezeigten Ruhestellung verhindert ein Anschlag 64 die Klinke 60 am Ausschwenken.
Durch ein Maschinenspiel erhält die Verbindungs stange 62 eine Bewegung nach unten, die Klinke 60 verlässt den Anschlag 64 und schwenkt im Gegen zeigersinn so weit aus, dass sie sich unter den Bolzen 65 des Schalthebels 17 legt (Fig.7). Durch die im weiteren Verlauf eines Maschinenspiels er haltenen umgekehrten Bewegung gleitet die Stange 62 wieder nach oben und die Klinke 60 schwenkt den Schalthebel 17 aus seiner Lage, die Schaltstange 24 springt nach links und der Wagenrücklauf kuppelt ein. Der Schalthebel 17 nimmt die Klinke 27 mit und der Kurvenhebel 29 verschwenkt ebenfalls, wo durch die Stopphebel 34 gesenkt werden.
Nach Be endigung des Wagenrücklaufes werden sämtliche Teile, wie bereits beschrieben, in ihre Ruhestellung zurückgebracht.
<I>Absenken der Stopphebel für</I> Teilwagenrücklauf Zum Einschalten der Teilwagenrückläufe ist eine gleiche Einrichtung wie für die normalen Rückläufe vorgesehen (Fig. 5). Diese Einrichtung ist mit auf den Achsen 4 und 10 hinter den Teilen 1 bis 11 gelagert.
Somit wird beim Betätigen einer zweiten Wagenrück- lauftaste 161 oder ähnliche Handeinstellmittel ein Gabelhebel l a, der sich hinter dem Gabelhebel 1 befindet, im Uhrzeigersinn verschwenkt. Mit seiner Gabel 2a erfasst der Gabelhebel la den Stift 3a des Sattelhebels 5a, der auf der Achse 4 hinter dem Sattelhebel 5 lagert, und bewegt im Gegenzeigersinn. Der Stift 6a des Sattelhebels 5a trägt eine Stange 7a, die an ihrem andern Ende auf Stift 8a des. Winkel hebels 9a beweglich befestigt ist.
Der Winkelhebel 9a lagert auf der Achse 10 hinter dem Hebel 9, und sein Finger 11a greift in eine Bohrung 66 eines Zwischen hebels 67 (Fig. 6), der auf der Achse 13 hinter dem Zwischenhebel 14 (Fig.4) gelagert ist und eine Be wegung im Uhrzeigersinn erhält. Eine Klinke 68 (Fig.6) lagert beweglich auf dem Zwischenhebel 67 und eine Feder 69 zieht die Klinke 68 im Gegen zeigersinn. Dabei legt sich ihr Arm 70 an eine Nabe 71 des Zwischenhebels 67.
Die Klinke 68 liegt unter dem Sattel 16 des Schalthebels 17 und ver- schwenkt diesen ebenfalls so weit, dass die Schalt stange 24 sowie die Klinke 27 aus ihrer Arretierung freigegeben werden, wodurch das Absenken der Stopphebel 34 und das Einkuppeln des Wagenrück- laufes in der gleichen Weise erfolgt, wie im Vor abschnitt bereits beschrieben.
Gleichzeitig wird durch das Verschwenken des Zwischenhebels 67 eine an ihm angelenkte Stange 72 nach links bewegt. Ein ortsfest und schwenkbar ge lagerter Winkelhebel 73, der mit der Stange 72 be weglich verbunden ist, legt sich dadurch mit seinem Arm 74 unter einen Stift 75 des Steuerstössels 50 und hebt diesen hoch, dass er neben dem Stift 76 eines Winkelhebels 77 zu stehen kommt. Der Winkel hebel 77 lagert hinter dem Winkelhebel 45 (Fig.4) auf der Achse 46. Mit der Freigabe des Kurven hebels 29 durch die Klinke 27 dreht sich die Achse 30 im Gegenzeigersinn und ebenso ein fest mit ihr ver bundenes Steuerglied 78.
Eine am letzteren angelenkte Stange 79 führt diese Bewegung mit aus, und durch seinen Langschlitz wird ein auf der Achse 18 gelagerter Doppelhebel 80 freigegeben, der dem Zug einer nichtgezeigten Feder folgend in gleicher Richtung verschwenkt. Dabei legt sich ein Stift 81 des Doppelhebels 80 auf den Arm 82 des Steuerstössels 50 und arretiert diesen in seiner gehobenen Stellung (Fig.7). Durch das Anspringen der Schaltstange 24 nach links folgt der Winkel hebel 77 dem Zug einer Feder 82a und bringt einen mit ihm in Verbindung stehenden Ausschalthebel 83 mit seiner Rolle 84 in den Bereich der Reiter 166 der Schaltsteuersätze 167.
Läuft ein Reiter während des Wagenrücklaufes auf die Rolle 84 auf, so wird diese so weit nach unten bewegt, dass der Winkel hebel 77 mit seinem Stift 76 den Steuerstössel 50 so weit nach rechts bringt, bis die Schaltstange 24, wie bereits beschrieben, und der Kurvenhebel 29 arre tiert werden. Während des Zurückschwenkens des Kurvenhebels 29 wird durch die Stange 79 auch der Doppelhebel 80 in seine in Fig. 4 gezeigte Normallage zurückgebracht, und der Steuerstössel 50 wird durch die Feder 85 wieder nach unten gezogen.
Soll das Einschalten des Teilwagenrücklaufes in Verbindung mit dem Absenken der Stopphebel 34 automatisch, d. h. durch einen Reiter 166 der Schalt steuersätze 167 in einer oder mehreren gewünschten Formularspalten erfolgen, so wird der dreiarmige Hebel 53 (Fig. 6) von einem hohen Reiter im Uhr zeigersinn verschwenkt. Durch diesen hohen Reiter bewegt er sich weiter als im Vorabschnitt beschrieben und nimmt mittels seines Armes 56 und des Stiftes 57 den Steuerstössel 50 in die obere Stellung, wie in Fig.7 ersichtlich.
Dabei wird die Klinke 60 eben falls von dem Stift 59 freigegeben, und durch ein Maschinenspiel geht, wie bereits beschrieben, die Ver bindungsstange 62 nach unten, und die Klinke 60 kann während der Aufwärtsbewegung den Wagen rücklauf und das Absenken der Stopphebel bewirken. Das Heben der Stopphebel 34 und das Ausschalten des Wagenrücklaufes erfolgt auch hiernach durch Auflaufen eines Reiters auf die Rolle 84 des Aus schalthebels 83.
Wie aus der bisherigen Beschreibung hervorgeht, werden beide Wagenrückläufe durch Reiter 166 der Schaltsteuersätze 167 ausgekuppelt, und es ist deshalb gleichgültig, welche Einrichtung für Gesamt- und welche für Teilwagenrückläufe verwendet wird.
<I>Absenken der Stopphebel durch Betätigung</I> <I>des Tabulators oder der</I> Volltextschreibeinrichtung Wird der Buchungswagen mittels Taste 163 ta- buliert oder erfolgt die Schrittschaltung über das Schaltschloss der Volltextschreibeinrichtung 164, so brauchen keine Funktionen der Maschine durch Rei ter 166 der Schaltsteuersätze 167 voreingestellt oder ausgelöst zu werden. Die Stopphebel 34 werden des halb bei diesen Arbeitsgängen abgesenkt, wodurch das Geräusch des Wagenlaufes sowie der Verschleiss der Reiter 166 und Stopphebel 34 vermindert wer den.
Bei Betätigung einer Tabulatortaste 163 wird eine Stange 86 (Fig. 8), die an einem Arm 87 einer Schwinge 88 angeordnet ist, nach rechts gezogen. Die Schwinge 88 wird dabei um ihr ortsfestes Lager 89 im Gegenzeigersinn und eine an ihrem Arm 90 an gelenkte Druckstange 91 in Pfeilrichtung bewegt. Die Druckstange 91 ist an einem Arm 92 eines Sattel hebels 93 angelenkt, der auf seiner Achse 94 beweg lich lagert.
Durch die im Uhrzeigersinn erhaltene Bewegung nimmt der Sattelhebel 93 eine Verbin- dungsstange 95, die auf einem Bolzen 96 seines Armes 97 lagert, mit nach links. über einen Winkel hebel 98 wird diese Bewegung auf eine Zugstange 99 (Fig.4) übertragen, diese wird nach unten gezogen, und die Klinke 27 gibt den Kurvenhebel 29 zum Absenken der Stopphebel 34 frei. Da die Klinke 27 direkt gezogen wird, bleibt der Schalthebel 17 in seiner in Fig.4 gezeigten Lage, und der Wagenrück lauf wird nicht getätigt.
Soll in einer beliebigen Formularspalte das Schreibwerk 164 betätigt werden, so wird ein Um schalthebel 100 aus der in Fig. 8 gezeigten Stellung von Buchen auf Schreiben im Uhrzeigersinn verschwenkt, und eine an ihm angelenkte Umschalt stange 101 bewegt sich in Pfeilrichtung. Letztere ist mit einem auf der Achse 94 gelagerten Arm 102 eines Rastenhebels 103 verbunden, der durch be kannte Mittel in zwei Stellungen arretiert wird. Der Arm 102 des Rastenhebels 103 legt sich gegen den Bolzen 96 und nimmt den Sattelhebel 93 mit.
Der Sattelhebel 93 beschreibt den gleichen Weg wie beim Verschwenken durch die Druckstange 91, und das Absenken der Stopphebel 34 erfolgt in gleicher Weise wie eben beschrieben.
Da die Druckstange 91 am Sattelhebel 93 an gelenkt ist, hat sie sich somit wieder in Pfeilrichtung bewegt. Da keine Tabulatortaste gedrückt ist, bleibt die Schwinge 88 in ihrer in Fig.8 gezeigten Lage. Die Druckstange 91 gleitet wirkungslos in ihrem Langschlitz 104.
An der Umschaltstange 101 ist ein Schieber 105 angeordnet, der durch eine Feder 106 nach links ge zogen wird. Der Schieber<B>105</B> besitzt einen Win kel 107, der vor einem Stift eines Winkelhebels <B>108</B> liegt (Fig.9). Bewegt sich die Umschaltstange 101 nach links, so gibt der Winkel 107 den Winkel hebel 108 frei, dieser bewegt sich durch Kraftspei cher im Gegenzeigersinn, und über einen Verbin dungsdraht 109 wird ein Sperrhebel 110 von dem Schaltzahn 111 wegbewegt und dieser geht federnd mit dem Schaltschloss 112 der Volltextschreibeinrich- tung in Eingriff.
Es wird also bei Betätigung des Umschalthebels 100 der Schaltzahn sofort in Eingriff mit dem Schaltschloss 112 der Volltextschreibeinrich- tung und durch den Ansatz 113 der Umschalt stange 101 eine nichtgezeigte Kolonnenanschlagein- richtung des Buchungswagens ausser Wirklage ge bracht.
Soll in der Stellung Schreiben des Um schalthebels 100 tabuliert werden, so wird durch Drücken der Tabulatortaste 163 die Stange 86 nach rechts bewegt, und die Schwinge 88 verschwenkt, wie schon beschrieben, im Gegenzeigersinn. Da die Druckstange 91 schon in Pfeilrichtung verschoben ist und die Stopphebel 34 schon gesenkt sind, gleitet der Arm 90 nun im Langschlitz 104, ohne die Druck stange 91 zu bewegen. Eine am Arm 87 der Schwinge 88 angelenkte Zugstange 114 lagert am andern Ende mit ihrem Langschlitz 115 auf einem Bolzen<B>116</B> des Schiebers 105 und zieht diesen da durch nach rechts.
Sein Winkel 107 schwenkt dabei den Winkelhebel 108 im Uhrzeigersinn, und über den Verbindungsdraht 109 und den Sperrhebel 110 wird der Schaltzahn 111 ausser Eingriff mit dem Schaltschloss 112 gebracht, und der Wagen läuft so lange, bis die Tabulatortaste 163 losgelassen wird und der Schieber 105 durch seine Feder 106 den Stift des Winkelhebels 108 verlässt und der Schalt zahn 111 wieder in Eingriff mit dem Schaltschloss 112 gelangt.
Beim Zurückschalten des Umschalthebels 100 in die Stellung Buchen befinden sich alle Teile wieder in der in Fig.8 gezeigten Lage, wobei die Stopp hebel 34 durch eine im nächsten Abschnitt beschrie bene Einrichtung gehoben werden. Es können wieder Rechenoperationen, übertragungs- oder andere Bu chungsarbeiten durchgeführt werden. Der vom Ra stenhebel 103 verschwenkte Sattelhebel 93 geht durch Kraftspeicher in seine in Fig. 8 gezeigte Lage zurück.
Da in der Regel nur bestimmte Spalten der For mulare durch Buchstaben beschriftet werden, müsste in jeder Buchungszeile der betreffenden Spalte der Umschalthebel 100 in die Stellung Schreiben ver stellt werden. Um die Bedienenden zu entlasten, kann die Einschaltung ebenso durch Reiter 166 der Schalt steuersätze 167 erfolgen. In der betreffenden Formu larspalte läuft ein Reiter in bekannter Weise auf einen Stopphebel 34 auf, drückt diesen an, und ein mit dem Stopphebel 34 in Wirkverbindung stehender Freigabehebel 117 geht nach oben. Dadurch wird eine Zugklinke 118 freigegeben, die mit ihrem Stu fenschlitz 119 auf einem Stift 120 gleiten kann und an ihrem andern Ende mit einem Schwinghebel 121 verbunden ist.
Der Schwinghebel 121 folgt dem Zug einer Feder 122 im Uhrzeigersinn und die Zug klinke 118 bewegt sich nach rechts, und da sie von einer leichten Feder 123 nach oben gezogen wird, kann sie kurz vor Ende ihrer Bewegung dem Zug der Feder 123 folgen, und der Stift 120 liegt in dem un tern Teil des Stufenschlitzes 119. Durch einen von einem Antriebsmotor bewegten Exzenter 124 wird eine Kralle 125 in Schwingbewegung versetzt, und eine an ihr befestigte Stange 126 erhält eine hin und her gehende Bewegung. Die Stange 126 bewegt mit tels ihres Stiftes 127 den im Uhrzeigersinn ver- schwenkten Schwinghebel 121 in seine Ausgangslage zurück.
Durch den im untern Teil des Stufenschlit zes 119 liegenden Stift 120 wird der Rastenhebel 103 im Uhrzeigersinn verschwenkt und erhält die gleiche Lage wie durch Verstellen des Umschalthebels 100. Der Sattelhebel 93 wird von dem Arm 102 erfasst und verschwenkt, wodurch das Absenken der Stopp hebel 34, wie bereits beschrieben, veranlasst wird. Die Stopphebel 34 kommen mit den Reitern 166 ausser Berührung. Der Freigabehebel 117 fällt mit ab, drückt die Zugklinke nach unten und arretiert sie in ihrer zurückgezogenen Stellung.
Wird diese Formularspalte nicht beschrieben, so muss der auflaufende Reiter 166 unwirksam gemacht werden. Das geschieht in Verbindung mit dem Ko lonnenanschlag, da der Wagen nicht in der Ko- Tonne zu halten braucht, wenn nicht geschrieben wird. Wie bekannt, ist der Kolonnenanschlag der meisten Buchungswagen gefedert und wird beim An schlag eines Kolonnenreiters entgegen seiner Fede rung eine bestimmte Strecke in Wagenlaufrichtung bewegt. Bei Beginn eines Wagensprunges, sobald der Reiter 166 den Anschlag verlässt, folgt dieser dem Zug seiner Feder und verstellt sich eine bestimmte Strecke entgegen der Wagenlaufrichtung und bleibt so lange in dieser Lage, bis der gewünschte Kolon nenreiter dort anschlägt und den Wagen anhält.
Die ser bestimmte Weg wird auf einen Bolzen 128 über tragen, der auf einem Sperrschieber 129 angeordnet ist. Der Sperrschieber legt sich während des Wagen laufes mit seinem Winkel 130 über die Zugklinke 118 und verhindert ein Verschwenken der freigegebenen Zugklinke nach oben, wodurch eine Mitnahme des Armes 102 des Rastenhebels 103 verhindert wird, da sie nur im obern Teil des Stufenschlitzes ohne Wirkung gleitet.
Durch den bei Umschalten auf Schreiben im Uhrzeigersinn verschwenkten Rastenhebel 103 wird ein an seinem Arm 131 angelenkter Bügel 132 mit nach oben bewegt. Eine an dem Bügel 132 befestigte Rolle 133 drückt eine Stange 134 nach oben, die in dieser Stellung eine an sich bekannte Zeilenschaltung während des Wagenrücklaufes auslöst.
<I>Heben der gesenkten Stopphebel</I> Das mit dem Kurvenhebel 29 auf gleicher Achse 30 gelagerte Steuerglied 78 (Fig. 11) trägt eine schwenkbare Hubklinke 135. Diese besitzt zwei Arme 136 und 137. Der Arm 136 liegt in der Ruhe lage an einem Winkel 138 einer ortsfest gelagerten Klinke<B>139.</B> Die Klinke 139 wird durch eine Fe der 140 gegen einen ebenfalls ortsfesten Anschlag 141 gezogen. Eine zweite ortsfest gelagerte Klinke 142 liegt durch den Zug einer leichten Feder 143 an einem Anschlag 144. An ihrem andern Ende ist die Feder 143 an der Hubklinke 135 befestigt. Dadurch wird die Anlage des Armes 136 am Winkel 138 gewährleistet. Verschwenkt der Kurvenhebel 29 zum Absenken der Stopphebel 34, so verlässt der Arm 136 die Klinke 139.
Die Hubklinke 135 will dem Zug der Feder 143 folgen, wird aber durch die Klinke 142 daran gehindert, da sich diese gegen einen Bolzen 145 der Hubklinke 135 legt. Beim weiteren Abwärtsglei- ten verlässt der Bolzen 145 die Klinke 142, könnte dem Zug der Feder 143 folgen (Fig. 10) und gelangt in den Bereich eines Schwinghebels 146, der mittels einer Nabe 147 fest auf eine Achse 148 gelagert, eine Schwingbewegung ausführt. Die Hubklinke 135 würde sofort nach ihrem Abwärtsgleiten wieder ge hoben.
Da aber die Stopphebel erst dann gehoben werden sollen, wenn die Funktionen, wie Wagen rücklauf, Tabulierbewegung oder der Schreibvorgang, beendet sind, muss die Hubklinke 135 solange wie erforderlich ausser Eingriff mit dem Schwinghebel 146 gehalten werden. Erfolgt das Absenken der Stopp hebel 34 in Verbindung mit dem Wagenrücklauf, so wird, wie bereits beschrieben, die Schaltstange 24 nach links zum Kuppeln des Wagenrücklaufes frei gegeben. Diese Schaltstange 24 besitzt einen Stift 149 (Fig. 10), der sich bei eingekuppeltem Wagenrück lauf gegen den Arm 137 der Hubklinke 135 legt, und diese bleibt ausser Eingriff mit dem Schwing hebel 146.
In dem Augenblick der Abwärtsbewegung der Hubklinke, wo der Bolzen 145 die Klinke 142 verlassen will, liegt der Stift 149 bereits am Arm 137 der Hubklinke an. Beim Auskuppeln des Wagen rücklaufes wird durch schon erwähnte Mittel die Schaltstange 24 nach rechts bewegt. Der Stift 149 gibt den Arm 137 frei, die Hubklinke 135 schwenkt im Uhrzeigersinn und gelangt in den Bereich des Schwinghebels 146. Dieser legt sich durch seine von einem Antriebsmotor erhaltenen oszillierenden Be wegung unter die Hubklinke 135 und nimmt diese mit nach oben. Dabei schwenkt der Kurvenhebel 29 so weit im Uhrzeigersinn, dass die Klinke 27 sicher einfallen kann.
Die Stopphebel 34 sind durch Ablauf der Rolle 32 auf der Bahn 31 in ihre Ausgangslage gehoben worden.
Durch die Aufwärtsbewegung der Hubklinke 135 wird durch den Bolzen 145 die Klinke 142 aus geschwenkt. Der Arm<B>136</B> legt sich gegen den Win kel 138 und verschwenkt dabei die Klinke 139 im Uhrzeigersinn, wodurch die Feder 140 gespannt wird. Ist der Kurvenhebel 29 arretiert und geht der Schwinghebel 146 nach unten, ist die Hubklinke 135 entlastet. Die Klinke 139 schwenkt, ihrem Federzug folgend, nach unten bis an den Anschlag 141. Da durch wird die Hubklinke 135 im Gegenzeigersinn verschwenkt, und die Klinke 142 kann wieder hinter den Bolzen 145 einfallen. Alle Teile haben die in Fig. 11 gezeigte Lage erhalten.
Werden die Stopphebel 34 durch Tabulator 163 oder beim Einschalten 100 der Volltextschreibein- richtung gesenkt, also ohne dass ein Wagenrücklauf erfolgt, so wird die Verbindungsstange 95 (Fig.8) nach links verschoben und nimmt die mit ihrem Winkel 150 einen Freigabehebel 151 mit, der sich in gleicher Weise wie der Stift 149 (Fig. 10, 11) gegen den Arm 137 der Hubklinke 135 legt und sie so lange mit dem Schwinghebel 146 ausser Eingriff hält,
bis die Tabulatortaste 163 losgelassen oder der Umschalt= hebel 100 in die Stellung Buchen zurückver- schwenkt ist, wodurch die Verbindungsstange 95 und der Freigabehebel 151 in ihre Ausgangslage zurück gehen (Fig. 10). Die Hubklinke 135 schwenkt in den Bereich des Schwinghebels, und das Heben der Stopp hebel 34 erfolgt in der eben beschriebenen Weise.