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Schreibende Rechenmaschine mit einem oder mehreren ortsfesten Zählwerken und addierenden und subtrahierenden beweglichen Kolonnenzählwerken.
Den Gegenstand der Erfindung betrifft eine schreibende Rechenmaschine mit ein oder mehreren ortsfesten Zählwerken und addierenden und subtrahierenden beweglichen Kolonnenzählwerken, wie sie z. B. durch das britische Patent Nr. 320610 bekanntgeworden ist.
Diese schreibenden Rechenmaschinen sind mit mehreren ortsfesten Zählwerken und einer addierenden und subtrahierenden beweglich angeordneten Zählrädchenreihe ausgestattet, die nur durch besondere Steuerorgane in einzelne Zählgruppen unterteilbar ist und ausserdem noch den grossen Nachteil aufweist. dass sie nur mit den ein-und ausschaltbaren ortsfesten Zählwerken gemeinsam auf Addition oder Subtraktion einstellbar ist.
Es können daher bei einer solchen Rechenmaschine in die jeweils am Rechenvorgang beteiligten Zählwerke bzw. Zählrädchengruppen Beträge entweder nur im additiven oder nur im subtraktiven Sinne eingebracht werden.
Alle diese Nachteile werden gemäss der Erfindung bei einer schreibenden Rechenmaschine, welche mit einem oder mehreren ortsfesten und addierenden und subtrahierenden beweglichen Kolonnenzählwerken ausgestattet ist, dadurch vollkommen behoben, dass unabhängig vom ortsfesten Zählwerk der Maschine die beweglichen als Einzelzählwerke ausgebildeten Kolonnenzählwerke sowohl auf Addition als auch auf Subtraktion durch ein Antriebswerk einzeln und unabhängig voneinander einstellbar sind.
Diese verschiedenartige Einstellbarkeit der beweglichen Kolonnenzählwerke zum ortsfesten Zähl- werk ermöglicht es, auch bei ein und demselben Arbeitsgang der Maschine einen Einzelbetrag in das ortsfeste Zählwerk, z. B. im additiven, und gleichzeitig in eines der beweglichen Zählwerke, z. B. im subtraktiven Sinne, einzubringen.
Ein weiterer Vorteil dieser erfindungsgemässen Anordnung von addierenden und subtrahierenden beweglichen Kolonnenzählwerken an einer schreibenden Rechenmaschine besteht noch darin, dass Saldi bzw. Summen direkt aus einem ortsfesten Zählwerk heraus in ein beliebiges der beweglichen Kolonnen- zählwerke und umgekehrt übertragen werden können. Dadurch ist es auch bei der Maschine gemäss der Erfindung möglich, nicht mir die in den beweglichen Kolonnenzählwerken gebildeten Summen, sondern auch die dort gebildeten Saldi aus diesen heraus in eines der ortsfesten Zählwerke zu übertragen und in diesem zu einem Totalsaldo zu speichern, welcher als Kreuzprobensaldo unter dem Kolonnenfusssaldo aller Zeilensaldi zum Abdruck gelangt.
Ausserdem ist es auch möglich, einen in eine falsche Kolonne irrtümlich eingebrachten Additionsbetrag durch Subtraktion auszuschöpfen und in das richtige Zählwerk nachträglich einzutragen, wobei nicht nur der falsch eingebrachte Betrag, sondern auch der Korrektions-
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An nachstehenden Rechenbeispielen sei die Verwendungsmöglichkeit einer gemäss der Erfindung ausgebildeten schreibenden Rechenmaschine veranschaulicht :
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<tb>
<tb> Tabelle <SEP> A.
<tb>
I. <SEP> II. <SEP> K <SEP> III. <SEP> + <SEP> IV. <SEP> = <SEP> V. <SEP> *
<tb> 25-24 <SEP> + <SEP> 1235 <SEP> 108-46 <SEP> + <SEP> 133-70 <SEP> *
<tb> 124-20 <SEP> + <SEP> 1426 <SEP> 46'30 <SEP> - <SEP> 77'90 <SEP> *
<tb> 12#59 <SEP> - <SEP> 824 <SEP> 7#34 <SEP> - <SEP> 19#93 <SEP> CR
<tb> 46#25 <SEP> - <SEP> 3108 <SEP> 13#89 <SEP> + <SEP> 32#36 <SEP> CR
<tb> 284-30 <SEP> + <SEP> 124 <SEP> zu
<tb> 25-60 <SEP> 25-60-258-70 <SEP> *
<tb> 85'60 <SEP> ! <SEP> 3 <SEP> 23-GO+
<tb> 23#60 <SEP> + <SEP> 23#60 <SEP> # <SEP> 62#00 <SEP> CR
<tb> 289#30 <SEP> + <SEP> 145#95 <SEP> + <SEP> 79#24 <SEP> - <SEP> 356#01
<tb> 356-01*
<tb>
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* Zeilensaldi, plus OR Zeilensaldi, minus + Addition des beweglichen Kolonnenzählwerkes - Subtraktion des beweglichen Kolonnenzählwerkes < > Korrektur.
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alle Beträge der Kolonne 1 z. B. als bereits bestehende Saldi im Additionssinne (Zeichen +) in das ortsfeste Zählwerk eingebracht worden, während einzelne mit dem Zeichen - versehene Beträge als Minussaldi in das dieser Kolonne zugeordnete bewegliche Kolonnenzählwerk im Subtraktionssinne eingebracht bzw. von der in diesem Zählwerk bereits vorhandenen Summe abgezogen wurden.
Der Kolonne II, welche als Nummerkolonne mit dem Zeichen "n" bezeichnet ist, ist kein bewegliches Zählwerk zugeordnet.
Die Beträge der Kolonne III sind in das ortsfeste wie auch in das betreffende bewegliche Zählwerk eingebracht worden. Das Einbringen des Betrages 25'60 + in die dritte Kolonne war jedoch falsch, denn er ist ein Minusbetrag, der in der vierten Kolonne stehen soll.
Es wurden daher gemäss der Erfindung durch einmalige Betätigung einer einzigen Korrekturtaste das ortsfeste wie auch das betreffende bewegliche Zählwerk derart voreingestellt, dass beim nächsten Arbeitsgang der Maschine derselbe Betrag 25'60, aber im Subtraktionssinne aus beiden Zählwerken gleichzeitig wieder herausgenommen und unter dem oberen gleich grossen Betrag mit dem Zeichen e in der Kolonne III zum Abdruck gebracht wird. Nun kann dieser Betrag 25'60 mit seinem Zeichen-nach Verschiebung des Papierwagens in die Kolonne IV an der richtigen Stelle abgedruckt und in das dazugehörige bewegliche Kolonnenzählwerk wie auch in das ortsfeste Zählwerk eingebracht werden.
Die Beträge der Kolonne IV, welche das Zeichen = hat, sind alle im Subtraktionssinne in das ortsfeste, aber im Additionssinne in das bewegliche Zählwerk eingebracht worden.
Auch in dieser Kolonne ist ein Plusbetrag von 23'60 falsch eingetragen und nach Durchführung der erfindungsgemässen Korrektur im ortsfesten Zählwerk addiert und im beweglichen Zählwerk subtrahiert worden, so dass ein Betrag von 23-60 mit dem Korrekturzeichen 0 zum Abdruck gelangt. Dieser Betrag wird aber nach Rückverschieben des Papierwagens auf die Kolonne III und nochmaligem Eintragen in das ortsfeste Zählwerk und bewegliche Kolonnenzählwerk der dritten Kolonne an der richtigen Stelle zum Abdruck gebracht.
In der Kolonne V, welche die Kolonne der im ortsfesten Zählwerk gebildeten Zeilensaldi darstellt, sind Plus-und Minussaldi vorhanden, die in dem betreffenden beweglichen Kolonnenzählwerk zu einem Endsaldo gespeichert wurden. Da die in den beweglichen Zählwerken gebildeten Saldi aus diesem heraus in einem der ortsfesten Zählwerke beim Abdrucken der Kolonnensaldi zu einem Zeilensaldo gespeichert werden können, ist es möglich, den aus den einzelnen Zeilensaldi gebildeten Endsaldo kontrollieren zu können.
In der nachstehenden Tabelle B ist ein zweites Beispiel veranschaulicht.
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<tb>
<tb>
Tabelle <SEP> B.
<tb>
I. <SEP> + <SEP> II. <SEP> n <SEP> III. <SEP> + <SEP> L <SEP> IV. <SEP> = <SEP> V. <SEP> = <SEP> VI. <SEP> *
<tb> 420 <SEP> 50 <SEP> 300 <SEP> 720s <SEP> 50-50-620 <SEP> *
<tb> 200-30-IM <SEP> 100 <SEP> - <SEP> 20 <SEP> - <SEP> 30 <SEP> - <SEP> 150 <SEP> CR
<tb> 220 <SEP> 20400 <SEP> 620s <SEP> cT <SEP> 80470
<tb> 470 <SEP> *
<tb>
Das Zeichen JL-bedeutet Zwisehensumme, das Zeichen n bedeutet Nichtaddieren.
Auch aus dieser Tabelle ist klar zu ersehen, dass nicht nur in den beweglichen Zählwerken voll- kommen unabhängig von dem ortsfesten Zählwerk addiert und subtrahiert werden kann, sondern dass
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sehen ist, bei ausgeschaltetem ortsfestem Zahlwerk Beträge im Additions-wie auch im Subtraktionssinne zu Kolonnensaldi zu speichern.
Diese beweglichen Zählwerke weisen entweder die gleiche oder eine kleinere Stellenanzal1l wie das in der Maschine befindliche ortsfeste Zählwerk auf und können in gemisehtstelliger Ausführung auf einem geeigneten, von dem Papierwagen abhängig oder unabhängig gesteuerten Rahmen einzeln schwenkbar angeordnet sein.
Ausserdem bilden diese beweglichen addierenden und subtrahierenden Zählwerke mit ihrem Betätigungswerk ein einheitliches Aggregat, das an jede beliebige bereits bestehende schreibende Rechenmaschine ausserhalb deren Organe angebaut und mit den Betätigungsorganen der bestehenden Rechenmaschine durch beliebige Zwischenorgane verbunden werden kann.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfuhrungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 1 eine schematische Gesamtansicht der ortsfesten und beweglichen Zählwerke mit ihren Betätigungsorganen, während die Fig. 2 und 3 das Betätigungswerk für die beweglichen Kolonnenzählwerke in Seitenansicht und in einem Vertikalschnitt nach der Linie A-B der Fig. 2 veranschaulichen.
In den Fig. 4,5 und 6 ist ein Zählwerk in mehreren Ansichten dargestellt. Die Fig. 7,8 und 9 veranschaulichen Schaltorgane und Tasten zum Schalten der beweglichen Zählwerke auf Addition, Subtraktion,
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ist der bewegliche Tragrahmen für die beweglichen Zählwerke in Verbindung mit deren Betätigungswerk dargestellt. Die Fig. 11 zeigt eine Einzelheit.
Das in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Betätigungswerk der beweglichen Zählwerke besteht aus mehreren Rahmen 1, die mit Sehlitzen 2 mittels in Platinen 3 befestigter Führungsbolzen 4 vertikal verschiebbar gelagert sind. Die Anzahl der Rahmen hängt von der Stellenanzahl des ortsfesten Hauptzählwerkes der betreffenden Maschine ab, an die das Betätigungswerk mit den beweglichen Kolonnen- zählwerken angebaut werden soll. In diesem Ausführungsbeispiel ist ein achtstelliges Betätigungswerk veranschaulicht, das demzufolge acht verschiebbare Rahmen 1 besitzt, die im Zählrächenabstand des ortsfesten Hauptzählwerkes nebeneinander angeordnet und parallel zueinander vertikal verschiebbar sind.
An jedem Rahmen sind zwei Zahnstangen 5 und 6 parallel zueinander vertikal verschiebbar angebracht, wobei ihre Verzahnungen einander gegenüberstehen. Zwischen den Zahnstangen 5 und 6 sind
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Transporteinriehtung ausweehselbar angebracht. Jedes der Kolonnenzählwerke 7 ist für sich schwenkbar auf seiner allen Kolonnenzählwerken gemeinsamen Transporteinriehtung angeordnet und wird nur innerhalb des Betätigungswerkes durch eine auf Addition oder Subtraktion einstellbare Schwenkeinrichtung mit der einen oder andern der Zahnstangen 5 bzw. 6 in Eingriff gebracht.
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oder direkt mit dem ihm zugeordneten Zahnsegment des ortsfesten Zählwerkes der schon vorhandenen Rechenmaschine verbunden ist.
In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beweglichen Kolonnenzählwerke 7 samt ihrem Betätigungswerk an eine bereits bestehende Rechenmaschine angebaut, u. zw. in der Weise, dass die beweglichen Zählwerke ausserhalb der Maschine über dem in der Maschine befindlichen ortsfesten Zählwerk 101 und hinter dem Druckwerk 102 zu stehen kommen. Die Verbindungsorgane 8 sind hiebei mit Betätigungsorganen 103 des ortsfesten Zählwerkes 101 durch gelenkige Zwischenglieder M4 verbunden, an denen unter Federwirkung stehende Verbindungsarme 106 der Zahnbogen und der Typenträger 106 angreifen.
Die ortsfesten Zählwerke M sind auf schwenkbaren Armen gelagert, so dass sie wie die beweglichen Kolonnenzählwerke entweder beim Aufwärtsgang oder beim Abwärtsgang der Betätigungsorgane 103 in deren Verzahnungen eingeschwenkt werden können. Diese Anordnung der ortsfesten wie der beweglichen Zählwerk gestattet es dem Rechnenden, unter Vermittlung von getrennt steuerbaren und einstellbaren Schaltorganen eine voneinander vollkommen unabhängige Einstellung des ortsfesten und der beweglichen Zählwerke zu bewirken, so dass entweder in beiden Zählwerken gleichzeitig die gleichen oder auch die einander entgegengesetzten Rechenoperationen ausgeführt werden können.
Um den Steuerorganen der vorhandenen Rechenmaschine durch den Antrieb des Betätigungswerkes für die beweglichen Vielzählwerke 7 keine Mehrbelastung aufzuerlegen, sind die Rahmen 1 durch beispielsweise an den Verbindungsorganen 8 angreifende, an den Platinen 3 angebrachte Ausgleichsfedern 9 (Fig. 2) vollkommen ausbalanciert.
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Eingriff gebracht werden, weisen beispielsweise 20 Zähne auf, die durch zwei diametral an jedem Zahnrad angeordnete Zehnerzähne-M, H in zwei Gruppen von je zehn Zähnen unterteilt sind, von denen die eine Gruppe immer mit der auf Addition arbeitenden Zahnstange 5 und die andere Gruppe immer mit der auf Subtraktion arbeitenden Zahnstange 6 in Zusammenwirkung kommt (Fig. 2).
Die Zählrädchen jedes dieser Zählwerke sind, wie in den Fig. 4, 5 und 6 veranschaulicht ist, auf einer gemeinsamen Achse '2 frei drehbar gelagert, die eine Seite eines Schwenkrahmens 1. 3 bildet, dessen Sehwenkaehse 14 in einem fixen Rahmen 15 drehbar gelagert ist. Die Rahmen 15 der Zählwerke 7 sind zwischen zwei Tragschienen 16 und 17 auswechselbar eingesetzt, die entweder direkt am Papierwagen angebracht oder für sich als Rahmen an der betreffenden Rechenmaschine beweglich gelagert sind und durch einen besonderen Transportmechanismus von der bereits bestehenden Rechenmaschine aus gesteuert werden können.
Um die Zählwerke unabhängig voneinander leicht in die Tragschienen16, 17 einsetzen zu können, sind in den Rahmen- seitenteilen Kerben 18 vorgesehen, welche beim Einsetzen der Zählwerke in die Schienen an der Keil- fläche der oberen Schiene 16 zur Anlage kommen und den auf der unteren Schiene 17 aufruheuden Z1ihl- werksrahmen 15 in seiner Lage halten. Um jedes Zählwerk sofort in der richtigen Eingriffslage zwischen den Tragsehienen 16, 17 einzusetzen, ist an der Schiene 17 eine entsprechend dem Zählrädchenabstand geteilte Verzahnung 19 vorgesehen, in welche beim Einsetzen eines Zählwerkes eine die gleiche Teilung aufweisende Verzahnung 20 des fixen Zählwerksrahmens.
M eingreift, die mit den zugehörigen Zählrädehen
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aus einem an einem der Seitenteile des fixen Zählwerksrahmens 15 längsverschiebbar gelagerten, unter der Wirkung einer Feder 22' (Fig. 5,6) stehenden Sperrorgan 22 und einem am schwenkbaren Zählwerks-
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rahmen 13 befestigten in einem T-förmigen Schlitz 23 des Sperrorgans 22 eingreifenden Zapfen 24. In der Normalstellung des Sperrorgans 22 (Fig. 4) steht der Zapfen 24 in dem Längsteil des Schlitzes 23 und hält dadurch den beweglichen Zählwerksrahmen. 13 in seiner Mittellage innerhalb des fixen Zählwerksrahmens fest.
Diese Sperre wird im Augenblick, als das betreffende Kolonnenzählwerk beim Kolonnenschalten seine richtige Stellung zu den Zahnstangen des Betätigungswerkes erreicht, durch einen im Betätigungswerk neben der Zahnstange des niedersten Stellenwertes fix angeordneten Anschlag 25
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ausgebildeten Anschlag 26 des Sperrorgans 22 zusammentrifft und letzteres entgegen der Wirkung seiner Feder 22'hinunterdrÜckt, so dass der Zapfen 24 in den Querteil des Schlitzes 23 zu stehen kommt und der die Zählrädchen tragende schwenkbare Zählwerksrahmen 13 frei beweglich auf seiner Schwenkachse 14 hängt.
Verlässt das in Rechnungsstellung befindliche Zählwerk bei der nächsten Transportschaltung das Betätigungswerk, so gleitet die Rolle 26 vom Anschlag 25 ab, und das Sperrorgan 22, welches unter der Wirkung seiner Feder 22'sofort in die Sperrlage zurückkehrt und den Zapfen 24 mit dem Längsteil seines Schlitzes 23 abfängt, hält den die Zählrädchen tragenden schwenkbaren Zählwerksrahmen 13 in seiner Mittellage innerhalb des fixen Zählwerksrahmens 15 fest.
Zur Fixierung der Zählrädchen selbst dient ein in den Fig. 4,5 und 6 dargestellter Sperrechen 27, der im beweglichen Zählwerksrahmen 18 mittels in Schlitzen 28 angreifende Zapfen 29 radial zum Zahnradmittel verschiebbar gelagert ist und in seiner Mittelstellung in die Zählrädehen eingreift. Seine Lagerzapfen 29 des Sperrechens greifen ausserdem noch in je einen bogenförmigen Fiihrungsschlitz 30, je einer am fixen Rahmen 15 befestigten Kulisse 30'ein, die bei Verschwenkung des Rahmens13 in der einen oder andern Richtung die Zapfen 29 zurückziehen und dadurch den sich mit dem Rahmen 13 mitver- schwenkenden Rechen 27 ausser Eingriff mit den Zählrädchen bringen (Fig. 6).
An jedem der schwenkbaren Zählwerksrahmen18 ist eine Backe : 31 angebracht, und im Betätigungs-
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Dieser Schwenker greift nur an der Backe 31 des im Betätigungswerk stehenden Kolonnenzählwerkes an und verschwenkt letzteres in die Eingriffstellung auf Addition oder Subtraktion.
Mit dem Schwenker 32 ist durch einen Lenker 107 eine mit einem Zapfen 113 in einen Schlitz 114 des letzteren eingreifende Sperrsehiene 108 verbunden, welche in den Platinen 3 des Betätigungswerkes schwenkbar gelagert und quer zu allen Rahmen 1 angeordnet ist (Fig. 2). Jeder Rahmen 1 hat eine Sperr- verzahnung 109, welche mit der allen Rahmen gemeinsamen Sperrschiene 108 zusammenwirkt. Diese Sperrschiene 108 wird durch einen im Betätigungswerk gelagerten zweiarmigen Hebel 110 (Fig. 2), welcher durch die Wirkung einer Feder m gegen einen fixen Anschlag 112 gedruckt wird, bei der normalen Addition oder Subtraktion ausser Eingriff mit den Sperrverzahnungen 109 aller Rahmen 1 gehalten.
Beim Drucken der Totalsummentaste (nicht gezeichnet) wird der Hebel 110 durch Zwisehenorgane der Rechenmaschine von der Sperrsehiene 108 abgehoben, so dass letztere wohl vom Hebel 110 freigegeben, jedoch von dem mit dem Schwenker 32 verbundenen Lenker 107 (Fig. 1) bei einem in Eingriff befindlichen Kolonnenzählwerk in der unwirksamen Lage gehalten wird und in der Mittelstellung des Schwenkers 32 in die Verzahnungen J ! 09 der Rahmen j ! einfallen kann.
Beim Ziehen der Totalsumme schwenkt der Schwenker 32 das betreffende Kolonnenzählwerk 7 am Beginn des Kurbelzuges in die Verzahnungen der Zahnstangen 5 ein und hebt gleichzeitig mittels des Lenkers 107 die Sperrsehiene 108 aus den Rahmenver- zahnungen 109 aus (siehe Fig. 2), so dass die Rahmen 1 entsprechend der in den einzelnen Zählrädehen enthaltenen Einheiten nach abwärts bewegt werden können. Im Augenblick des Ausschwenkens des beweglichen Kolonnenzählwerkes aus den Zahnstangen 5 wird die von dem zurückweichenden Lenker 107
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werk eingestellten Lage bis zum Einschwenken des ortsfesten Zählwerkes 101 in die Betätigungsorgane der Maschine festhalten.
Beim darauffolgenden Einschwenken des ortsfesten Zählwerkes 101 in seine Zahnstangen wird der Hebel HO durch Zwischenorgane der Rechenmaschine gegen den Anschlag 112 verschwenkt und dadurch die Sperrschiene 108 aus den Verzahnungen 109 der Rahmen 1 ausgehoben,
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ausgeschöpften Saldos in das ortsfeste Zählwerk in ihre Ausgangsstellung hochgehen.
Der Steuermechanisnus für den Schwenker 32 besteht aus einem an letzterem befestigten Hebelarm 33 (Fig. 9), der an seinem freien Ende einen Zapfen 34 trägt, welcher in einen Kurvenschlitz 35 eines
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bewirkt. Der Hebel 36 steht durch einen Lenker 37 mit einer Kulisse 38 in Verbindung, die schwenkbar in der Maschine gelagert ist und durch einen Lenker 39 mit einem an der Antriebsachse 40 der Maschine festsitzenden Hebel 41 in Verbindung steht.
Bei jedem Arbeitsgang der Maschine verschwenkt der Hebelarm 41 die Kulisse. 38 um ihren Mittel- punkt. Der an der Kulisse 38 verstellbar angeordnete Lenker 37 ist durch einen Lenker 42 mit einem Hebelarm 46 verbunden, welcher lose auf der Achse 43'eines Umschalthebels 43 schwenkbar gelagert ist. Der Umschalthebel 43 ist ein Winkelhebel, von dem ein Schenkel als Griff, der andere als Sektor 45
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den ein am Hebel 46 befestigter Zapfen 47 eingreift. Der Hebel 46 steht unter der Wirkung der Feder 46', die ihn mit dem Umsehalthebel 43 ständig in die Additionsstellung zu drücken sucht.
In der in Fig. 9 gezeichneten Stellung steht der Umschalthebel 43 in der Mittelstellung, in der er den Lenker 37 im Drehpunkt der Kulisse 38 mittels des Hebels 46 und des Lenkers 42 hält. Dadurch steht auch das durch die Organe 33-36 mit dem Lenker 37 verbundene Steuerorgan 32 in der Mittelstellung, in welcher es die beweglichen Kolonnenzählwerke 7 in der unwirksamen Lage erhält. Durch diese Schaltstellung des Umschalthebels 43 sind die beweglichen Zählwerke vollkommen von der Rechenmaschine abgeschaltet, so dass letztere auf ihre ortsfesten Zählwerke beschränkt ist, mit denen jetzt ohne Beeinflussung der beweglichen Zählwerke normal weitergerechnet werden kann.
Soll aber eine in die Maschine eingetastete Zahl nicht nur in das ortsfeste, sondern auch gleichzeitig in eines der beweglichen Zählwerke eingetragen werden, so wird der Umsl'halthebel 43, je nachdem
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Schlitz der Kulisse 38 nach abwärts oder aufwärts ausserhalb des Drehungsmittelpunktes der Kulisse eingestellt.
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mittels des Hebelarmes 41 in der Pfeilrichtung (Fig. 9) verschwenkt, wobei der Lenker 57 den Hebel 36 mitnimmt und der in den Schlitz 35 eingreifende Zapfen 34 seinen Hebelarm B. 3 und damit das Schwenkorgan 32 in diejenige Stellung verstellt, in der eines der beweglichen Zählwerke mit den Zahnstange o oder 6 des Betätigungswerkes in Eingriff kommt.
Diesem die beweglichen Zählwerke steuernden Schaltmechanismus ist eine auf der Achse 40 schwenk- bar gelagerte Korrekturtaste 48 zugeordnet, mittels der der Schaltmeehanismus derart eingestellt werden
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Zur Übertragung einer sogenannten Zehnereinheit von einem Stellenwert auf den nächsthöheren sind im Betätigungswerk so viele Zehnersehaltorgane vorgesehen, als Zahnstangen a und 6 vorhanden sind.
Die Zehnerschaltorgane werden von zweiarmigen Sperrhebeln 50 (Fig. 2) gebildet, die auf in den Pla- tinen 3 sitzenden Achsen 51 zwischen den Zahnstangen 5 und 6 schwenkbar gelagert und durch in ihre Kerben 52 eingreifende, auf Verbindungsleisten der Platinen 3 befestigte Federn 53 in den beiden Begrenzungslagen gesichert sind. Die unteren Enden der Sperrhebel 50 weisen einen Zahn 54 auf, der mit dem Zehnerzahn des betreffenden Zählrädchens beim Übergang von 9 auf 0 bzw. von 0 auf 9 zusammenwirkt.
Der Zahn 54 jedes den auf Subtraktion arbeitenden Zahnstangen 6 zugeordneten Sperrhebels 50 ist um eine Zahnteilung zum Zahn 54 der gegenüberstehenden, den Zahnstangen 5 zugeordneten Sperrhebel 50 der Höhe nach versetzt angeordnet, um die Stellungsdifferenz des Zehnerzalmes durch die bei Subtraktion erforderliche Drehungsänderung der Zählrädehen bzw. des Zehnerzahnes auszugleichen.
Die verschiebbar an den Rahmen 7 gelagerten Zahnstangen 5 und 6 tragen Zapfen 55 oder Anschläge, die durch an den Zahnstangen angreifende Federn 56 gegen die unteren Enden der Sperrhebel 50 des jeweils niederen Stellenwertes gedruckt werden. Diese ZelmerschaIteinricl1tung ist als eingliedrige zu bezeichnen, da ein und derselbe Zehnerhebel 50 eines Stellenwertes, welcher mit dem Zehnerzahn des betreffenden Zählrädchens zusammenwirkt, unmittelbar an der Zahnstange des nächsthöheren Stellenwertes angreift.
Tritt nun bei einem der Zählrädchen eines Zählwerkes eine Zehnerschaltung im additiven Sinne ein, so verschwenkt dessen Zehnerzahn 10 beim Übergang von 9 auf 0 durch Abdrücken des Zahnes 54 seinen Sperrhebel 50. Der Zapfen 55 der zahnstange 5 des nächsthöheren Stellenwertes wurde bei der Verschwenkung des Sperrhebels von dessen Ende freigegeben und lässt die betreffende Zahnstange 5 unter der Wirkung ihrer Feder 56 um eine Zahnteilung bis zu ihrem Führungsanschlag 57 hochgehen, so dass dem im Stellenwert näehsthöher stehenden Zählrädchen des in Eingriff befindlichen Zählwerkes eine Zusatzdrehung um eine Zahnteilung bzw. um eine Einheit erteilt wird.
Diese Zusatzdrehung eines Zählrädc. hens bei einer Zehnerschaltung erfolgt erst am Ende des Hochganges einer jeden Zahnstange 5 oder 6, bei welcher der ihr zugeordnete Sperrhebel 50 durch den Zehnerzahn 10 des betreffenden Zählrädchens verschwenkt wurde.
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Der gleiche Schaltvorgang der Zehnerschaltung erfolgt auch bei den Zahnstangen 6, jedoch wirkt sich hier infolge der umgekehrten Drehrichtung der Zählrädchen die Zehnerschaltung im subtraktiven
Sinne aus.
Die Sperrhebel50, welche durch die in ihre Kerben 52 eingreifenden Federn 53 in der ausgeschwenkten Lage erhalten werden, müssen während des Abwärtsganges der Zahnstangen 5, 6 wieder in ihre Sperrstellung zurückkehren. Zu diesem Behufe sind in den beiden Platinen 3 des Betätigungswerkes zwei Leisten 58 schwenkbar gelagert und quer zu den beiden Sperrhebelreihen angeordnet. An den beiden Leisten 58 sind Lenker 59 angeordnet und in einem Gelenkspunkt mit einem Hebelarm 60 verbunden, der in der einen Platine des Betätigungswerkes schwenkbar gelagert ist.
Dieser Hebelarm 60 steht mit einem beliebigen Betätigungsorgan der Maschine in Verbindung und wird immer nur am Beginn jedes Kurbelhubes verschwenkt, wobei er die beiden mit den Lenkern 59 verbundenen Leisten um ihre Drehachsen 58'verdreht, so dass sämtliche ausgeschwenkten Sperrhebel 50 durch die Leisten 58 in ihre Sperrlage zurüekgeschwenkt und durch ihre in die Kerben 52 einschnappenden Federn 53 in dieser gehalten werden. Ausserdem wird der Hebelarm 60 beim Ziehen der Zwischen-oder Totalsumme durch entsprechende mit den Zwischen-und Totalsummentasten in Zusammenwirkung stehende Verbindungsorgane 68' (Fig. 7) derartig eingestellt, dass alle Zehnerhebel 50 in ihrer Sperrstellung fixiert sind.
Zum Ziehen der Totalsumme oder einer Zwischensumme aus einem oder allen beweglichen Zählwerken sind an der Maschine zwei Tasten 61, 62 (Fig. 7 und 8) vorgesehen, die durch besondere Steuerorgane auf den die Kulisse 38 betätigenden Hebelarm 41 derart einwirken, dass er die beweglichen Zählwerke entweder nur während des Abwärtsganges oder während des Abwärts-und Aufwärtsganges der Zahnstangen 5 und 6 mit diesen in Eingriff hält (Fig. 7 und 8). Die Tasten 61, 62 bestehen aus zweiarmigen, um die gemeinsame Achse 40 schwenkbaren Hebeln, die unter der Wirkung von Federn 64 stehen, die sie stets in der unwirksamen Lage zu erhalten suchen. Die andern Enden der Tasten 61, 62 tragen Zapfen 65, die in schräge Schlitze 66 und 67 von Schiebern 68. 69 eingreifen.
Zu diesen beiden Schiebern ist eine mit zwei Mitnehmerhaken 70, 71 versehene Gleitschiene 72 parallel verschiebbar gelagert, die durch ein entsprechendes Hebelgestänge 73 mit dem Kurbelmechanismus 74 oder einem andern Antriebs-
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ordnet, die auf einem im Gehäuse der Maschine schwenkbar gelagerten Steuerhebel 76 lose sitzt und durch ihren Anschlag 77, welcher auf der Kante des Schiebers 68 aufruht, die Klinke 75 in der Eingriffslage zum Mitnehmerhaken erhält. Der Steuerhebel 76 hat eine-n Kurvenschlitz 78, in den ein Zapfen 79 eines auf der Achse 40 befestigten Schaltarms 80 eingreift. Zur Fixierung des Steuerhebels 76 in seinen beiden Endstellungen dient ein unter Federwirkung stehender Rastenhebel 81, dessen Bolzen in entsprechende Rasten 82 des Steuerhebels 76 eingreift.
Diese Rasten 82 sind derart geformt, dass der in sie eingreifende Rastenhebel 81 den Steuerhebel 76 nach einer gewissen Anfangsbewegung, die letzterer mit dem einen oder andern Mitnehmerhaken 70, 71 zwangsläufig ausführt, eine zusätzliche Bewegung in der einen oder
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mechanismus 32-41 vollkommen unabhängig von der Kurbelbewegung erfolgt. An dem Steuerhebel 76 ist noch ein Lenker 83 angebracht, der mit einem Rückstellhebel 84 in Verbindung steht, dessen einer Arm in die Bewegungsbahn des einen Mitnehmerhakens 70 ragt. Beim Rückgang des Mitnehmerhakens 70 wird der Rüekstellhebel 84 verschwenkt und dadurch der Steuerhebel 76 in seine Ausgangslage zurückgestellt.
Die Form der Rasten 82 ist hiebei so gewählt, dass der Steuerhebel 76 unter dem Druck des Rastenhebels 81 nach Ausheben seines Zapfens aus der Rast 82 selbsttätig in seine Ausgangslage zurückkehrt, wobei er gleichzeitig den Schaltarm 80 verstellt, der durch die Achse 40 mit dem Hebelarm 41 verbunden ist, welcher bei seiner Rückschwenkung mittels der Organe 32-39 die beweglichen Zählwerke in die unwirksame Stellung zurücksehwenkt.
Der Schaltvorgang des Steuermechanismus für die beweglichen Zählwerke ist nun folgender :
Nach dem Eintasten einer beliebigen Zahl in die Maschine betätigt der Rechnende die Kurbel im Sinne der Pfeilriehtung (Fig. 9). Die Gleitschiene 72, welche durch die Verbindungselemente 73 und 74 mit der Kurbel in Verbindung steht, wird hiebei nach vorne verschoben, so dass der Mitnehmerhaken 70 die Klinke 75 beim Vorübergleiten hebt und hinter seiner Nase wieder fallen lässt. Die Schaltorgane 76 und 80 bleiben also während des Vorwärtsganges der Gleitsehiene 72 unbeeinflusst, so dass die Zählwerke 7 von den in der Mittelstellung stehenden Steuerorganen 32-39 während des gleichzeitig erfolgenden Abwärtsganges der Zahnstangen 5 und 6 in der unwirksamen Lage gehalten werden.
Am Beginn der Kurbelrückbewegung fängt der Mitnehmerhaken 70 sofort die Klinke 75 ab und nimmt sie und den Steuerhebel 76 während seiner Rückbewegung so lange mit, bis sie durch ihren auf eine Erhöhung 85 des Schiebers 68 auflaufenden Anschlag 77 von der Nase des Mitnehmerhakens 70 abgehoben wird. Hiebei hat der Steuerhebel 76 den Schaltarm 80 und dadurch auch den Hebelarm 41 verschwenkt, der seinerseits das innerhalb des Betätigungswerkes befindliche Kolonnenzählwerk 7 mit der einen oder andern Zahnstange 5 oder 6 vor ihrem Rückgang in Eingriff bringt.
Das Anheben der Klinke 75 sowie der Klinken 89 und 91 erfolgt ohne weitere Belastung des Maschinenantriebes, da das unter der Wirkung des Rastenhebels 81 stehende Steuerorgan 76 infolge der besonderen Ausbildung seiner Rasten 82 während seiner Schwenkbewegung im Verhältnis zur Gleitschienenbewegung voreilt.
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Am Ende des Zahnstangenhubes trifft der Mitnehmerhaken 70 auf den Rückstellhebel 84 und verschwenkt ihn während des Resthubes der Kurbel in seine Ausgangsstellung zurück. Der Steuerhebel 76, welcher unter Einwirkung des Rüekstellhebels 84 und des Rastenhebels 81 selbsttätig in die Ausgangslage zurückkehrt, schwenkt mittels des Schaltarms 80, des Hebelarmes 41 und des Sehwenk- organs 32 die Kolonnenzählwerke aus den Verzahnungen der Zahnstangen 5 oder 6 wieder aus.
Vor dem Summen-bzw. Zwisehensummenziehen ist ein leerer Kurbelzug erforderlieh, durch den
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Der Schaltvorgang beim Zwischen-und Totalsummenziehen, bei denen die beweglichen Kolonnenzählwerke nur in die additiv arbeitenden Zahnstangen 5 eingreifen dürfen, ist folgender :
Zum Ziehen einer Zwischensumme ist es notwendig, dass die Kolonnenzählwerke während des Abwärts- und Aufwärtsganges der Zahnstangen 5 und 6 mit den Zahnstangen 5 in Eingriff bleiben, um sie einerseits auszuschöpfen, anderseits auf ihre frühere Summe wieder zurückzustellen. Zur Einstellung des Schaltmechanismus (Fig. 7 und 8) auf den erforderlichen Schaltvorgang ist die Zwischensummentaste 61 vorgesehen, welche mit dem Schieber 68 durch den in den Schrägschlitz 66 eingreifenden Zapfen 65 verbunden ist.
Der Schieber 68 wird bei Betätigung der Taste 61 gegen die Wirkung einer Feder 86 vorgeschoben und durch die in der gedrückten Lage durch eine unter Federwirkung stehende Sperrsehiene 87 gesperrte Taste 61 gehalten. Die erhöhte Kante 85 des Schiebers 68 hebt in dieser Stellung die Klinke 75 mittels ihres Anschlages 77 dauernd über den Bewegungsbereich der Nase des Mitnehmerhakens hinaus und lässt eine am RücksteIDiebeI angebrachte, mit einem Anschlag 88 versehene Klinke 89 in den Bewegungsbereich der Nase des andern Mitnehmerhakens 71 einfallen.
Am Beginn des Kurbelzuges zum Zwisehensummenziehen ergreift die Nase des Iitnehmerhakens 71
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des durch die Taste 61 verstellten Schiebers 68 aufläuft und die Klinke 89 von der Nase des Mitnehmer- hakens 71 abgehoben wird. Der Schaltarm 80 hat im Augenblick seiner Betätigung die Kolonnenzähl- werke in die Verzahnung der Zahnstangen 5 eingeschwenkt, die erst jetzt von den Betätigungsorganen des ortsfesten Zählwerkes nach abwärts bewegt werden. Während der Ab-und Aufwärtsbewegung der
Zahnstangen 5 gehen die beiden Mitnehmerhaken 70, M leer hin und zurück.
Erst am Ende der Auf- wärtsbewegung der Zahnstangen 5 trifft der l\ {itnehmerhaken 70 auf den Rüekstellhebel 84 auf und stellt ihn während des Resthubes der Kurbel in seine Ausgangslage zurück, in der die Klinke 89 sofort wieder in ihre Eingriffsstellung herabfällt. Der Rückstellhebel 84 hat bei seiner Betätigung den Steuerhebel 76 und den Schaltarm 80 wieder zurückgestellt und dadurch das betreffende Kolonnenzählwerk ausser Eingriff mit den Zahnstangen 5 gebracht.
Sollen nun weitere Beträge in das betreffende Kolonnenzählwerk eingetragen werden, so muss der Schaltmechanismus durch Auslösen der Zwisehensummentaste 61 auf seine Normalstellung gebracht werden. Dies erfolgt durch eine Auslösetaste 63, die bei ihrer Betätigung die Sperrsehiene 87 verschwenkt, so dass die Zwisehensummentaste 61, welche von der Schiene in der gedrückten Lage gehalten wurde, unter der Wirkung ihrer Feder 64 mit der unter Federwirkung stehenden Auslösetaste 63 in die Gebrauchslage hochgehen kann.
Ist aber beispielsweise die Zwischensummentaste 61 irrtümlich statt der Totalsummentaste 62 gedruckt worden, so wird erstere durch Niederdrücken der letzteren ausgelöst. Diese gegenseitige Auslösung der Zwischensummen-und Totalsummentaste 61, 62 bewirkt, dass die mit ihnen zusammenwirkende Schiene 87, welche die Nase der einen oder andern gedrückten Taste übergreift, und bei Betätigung der andern in Arbeitsstellung befindlichen Taste durch Abgleiten an deren Nase zur gleichzeitigen Freigabe der ersteren gedrückten Taste verschwenkt wird.
Beim Ziehen der Totalsumme müssen die Kolonnenzählwerke vor dem Abwärtsgang der Zahnstangen 5 in deren Verzahnung eingeschwenkt und vor dem Rückgang der Zahnstangen wieder aus deren Verzahnung ausgehoben werden, um die Zählwerke bis auf den Nullwert ausschöpfen zu können und um sie darauf in dieser Stellung zu erhalten.
Durch Betätigung der Totalsummentaste 62 verschiebt der in den schrägen Schlitz 67 eingreifende Zapfen 65 den Schieber 69 und den durch einen Arm 90 mit ersteren verbundenen Schieber 68, dessen Schlitz 66 winkelförmig ausgebildet ist und ihm eine vom Zapfen 65 der Taste 61 unabhängige Verschiebung gegen die Wirkung der Feder 86 ermöglicht. Beide Schieber 68, 69 werden in der Schaltstellung von der betätigten Taste 62 gehalten. Durch die Verstellung des Schiebers 68 wurde die Klinke 75 von der erhöhten Kante 85 aus dem Bewegungsbereich des Mitnehmerhakens 70 gehoben und die am Rückstellhebel 84 angelenkte Klinke 89 in die Bewegungsbahn des andern Mitnehmerhakens 71 einfallen gelassen.
Ferner wurde noch eine am Rückstellhebel < M angelenkte, mit ihrem Anschlag 92 in der Grund-
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an sich beliebigen Hebelanordnung (nicht gezeichnet) mit dem Hebel 60 in Zusammenwirkung steht und bei Betätigung einer der Tasten 61 oder 62 die Zehnerhebel 50 sofort in ihrer Sperrlage fixiert, so dass die Zehnerzähne der Zählrädchen des in Eingriff kommenden beweglichen Zählwerkes in der Nullstellung aufgehalten werden. Am Beginn des nun folgenden Kurbelzuges wird die Klinke 89 sofort von dem Mitnehmerhaken 71 mitgenommen. versehwenkt dadurch den Rückstellhebel 84 mit den Schaltorganen 76, 80 und 41, welche das in Betracht kommende Kolonnenzahlwerk in der Verzahnung der Zahnstangen 5 gleichzeitig einschwenken.
In diesem Augenblick wurde die Klinke 89 durch die erhöhte Kante 5 des mittels der betätigten Totalsummentaste verstellten Schiebers 69 von demMitnehmerbaken M abgehoben und in dieser Lage während des ganzen Vorwärtsganges der Gleitschiene 72 erhalten. Am Ende dieser Bewegungsperiode sind die Zählrädehen des in Eingriff befindlichen Zählwerkes auf "Null"gestellt bzw. die ausgesehöpfte Summe abgedruekt und der vom Mitnehmerhaken 71 freigegebene Hebelarm 91 in die Bewegungsbahn des letzteren gerUckt.
Der l\Iitnehmerhaken 71 stösst im ersten Augenblick der Rückbewegung der Gleitschiene 72 sofort gegen den Hebelarm 91, der seinerseits mittels des Rückstellhebels 84 und der Sehaltorgane 76, 80 und 41 das in Eingriff befindliche Zählwerk 7 vor dem Beginn des Rückgangs der Zahnstangen 5 ausrückt. Die Zahnstangen gehen somit leer in ihre Ausgangs-
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stehenbleiben.
Durch Betätigung der Auslösetaste 63 wird die Totalsummentaste 62 von der ausgeschwenkten Sperrschiene 87 freigegeben, so dass die Taste unter der Wirkung ihrer Feder 64 mit der Auslösetaste in die Gebrauchslage hochschwenkt und dabei den Schieber 69 in seine Ausgangsstellung zurückschiebt.
Der von dem Arm 91 freigegebene Schieber 68 kehrt unter der Wirkung seiner Feder 86 ebenfalls in die Normalstellung zurück, in der die Klinke 89 angehoben und die Klinke 75 in der Bewegungsbahn des Mitnehmerhakens 70 zu stehen kommt.
Der aus den beiden Tragschienen 16 und 17 bestehende Tragrahmen, in dem die beweglichen Kolonnenzählwerke 7 angeordnet sind, wird von einem durch die vorhandene Maschine abhängig oder unabhängig vom Papierwagen Betätigbaren Transportschaltmechanismus von Kolonne zu Kolonne geschaltet (Fig. 4 und 11).
Dieser besteht aus einem an dem Maschinengehäuse gelagerten zweiarmigen Hebel 92, auf dem ein bewegliches Schaltmesser 9. 3 und ein Sperrzahn 94 angeordnet sind, welche in die auf den einzelnen Zählwerkrahmen 15 angeordneten Haken 97 eingreifen. Ein durch Zwischenorgane mit der Hauptkurbel verbundener Auslösearm 98 drucke mittels einer einseitig wirkenden Klinke 95 den Hebel 92 am Ende des Kurbelzuges nach abwärts, um ihn gleich darauf wieder freizugeben. In dem kurzen Momente der Bewegung hat das bewegliche Messer 9. 3 die Möglichkeit, in die in der Fig. 11 angegebene strichlierte Stellung zu gehen, wobei aber der Zählwerkrahmen durch den festen Sperrzahn 94 noch in derselben Lage gehalten wird.
Nach Rückgang des Hebels 92 in die Grundstellung werden die Zählwerke freigegeben, und das bewegliche Schaltmesser 93 fängt den nächstfolgenden Haken 97 ab.
Um während des Rechnungsvorganges eine feste und richtige Stellung der Zählwerke zu gewährleisten, tragen dieselben auf der entgegengesetzten Seite einen Haken 99. In diesen greift ein Gleichrichter 100 ein, der in der Normalstellung, d. h. wenn keine Rechnungsoperatioa stattfindet, in der in Fig. 11 angegebenen Stellung steht, bei einer Operation hingegen in die strichliert gezeichnete Stellung von einem Schaltorgan der Maschine gedrückt wird.
Im nachstehenden wird die Wirkungsweise der Einrichtung zum Schalten der auf Addition und Subtraktion arbeitenden Kolonnenzählwerke an Hand eines Beispieles erläutert.
In die Maschine ist eine Zahl, z. B. 48'96, eingetastet worden. Dieser Betrag soll in eines der beweglichen Zählwerke im additiven Sinne eingebracht werden. Zu diesem Behufe wird der Umschalthebel 43 auf Plus"hinaufgerückt und dadurch der Lenker 37 auf den unteren Schwenkarm der Kulisse 38 eingestellt. Nun wird der Antrieb der Maschine eingeschaltet oder deren Kurbel betätigt.
Während des Kurbelvorganges werden die Zahnstangen 5 und 6 mittels der Rahmen 1 nach abwärts bis auf die eingestellte Ziffer bewegt und die Gleitschiene 72 mit ihren beiden Mitnehmerhaken 70, 71 ohne Beeinflussung der andern Schaltorgane gleichzeitig nach vorne geschoben. Am Beginn der Rück- bewegung der Gleitschiene 72 fängt der : Mitnehmerhaken 70 die Klinke 75 ab und zieht letztere unter gleichzeitiger Versehwenkung des Steuerhebels 76 so lange mit, bis sie von ihrem auf dem erhöhten Rand 85 des Schiebers 68 auflaufenden Anschlag 77 von dem Mitnehmerhaken 70 abgehoben wird.
Der Schalthebel 76 hat im Augenblick seiner Verstellung den Sehaltarm 80 und damit auch den an der Kulisse 38 angreifenden Hebelarm 41 verschwenkt, durch die der auf Plus"gestellte Lenker 37 das Einschwenken der beweglichen Kolonnenzählwerke in die Zahnstangen 5 mittels der Schaltorgane 32, 33 und. 36 bewirkt. Nach dem Einschwenken setzt jetzt die Aufwärtsbewegung der Zahnstangen 5 ein, während der die eingetastete Zahl in das betreffende Kolonnenzählwerk und gleichzeitig auch in das ortsfeste Zählwerk der Maschine eingebracht wird.
Am Ende der Aufwärtsbewegung der Zahnstangen 5 und vor dem Ende des Kurbelrückganges stösst der Mitnehmerhaken 70 den Rückstellhebel 84 in die Ausgangslage zurück, welcher mittels der Schaltorgane 76, 80, 41, 38 und 32 die beweglichen Kolonnenzählwerke wieder aus den Verzahnungen der Zahnstangen 5 ausschwenkt.
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Soll z. B. in die gleiche Kolonne ein Minusbetrag von 30'60 eingetragen werden, so ist der Um- sehalthebel 43 auf Minus umzustellen, wodurch der Lenker 37 im oberen Teil der Kulisse 18 zu stehen kommt. Der Schaltvorgang während des Arbeitsganges der Maschine ist hiebei ganz der gleiche wie bei Addition, nur steht bei einer in subtraktivem Sinne erfolgenden Einbringung einer Zahl das betreffende Kolonnenzählwerk nicht mit den Zahnstangen 5, sondern mit den Zahnstangen 6 in Eingriff, welche bei ihrem Aufwärtsgang eine Verdrehung der Zählrädchen im entgegengesetzten Sinne bewirken und dadurch die eingestellte Zahl aus dem betreffenden Kolonnenzählwerk ausschöpfen.
Es verbleibt somit in den beweglichen Kolonnenzählwerken eine Summe, die gleichzeitig den Saldo einer Kolonne darstellt und beim Summenziehen als Fusssumme der betreffenden Kolonne ausgeworfen wird.
Diese Einrichtung zum Schalten von beweglichen addierenden und subtrahierenden Kolonnen- zählwerken ermöglicht es dem Rechnende, durch entsprechende Umstellung des Umschalthebels Fehl- eintragungen auf einfache Weise bei einem weiteren Arbeitsgang der Maschine in den ortsfesten wie auch in den beweglichen Zählwerken auszubessern.
Beim Zwischensummenziehen wie auch beim Ziehen einer Totalsumme für alle Kolonnenzählwerke ist nur eine einmalige Einstellung einer der Tasten 61 oder 62 erforderlich, so dass zum Ausschöpfen jedes Kolonnenzählwerkes nur einmal die Handkurbel betätigt werden muss.
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lonnenzählwerke und einem fixen Betätigungswerk auch bewegliche, starr in einem Rahmen od. dgl.
gelagerte Kolonnenzählwerke mit einem quer zum Zählwerksrahmen verschiebbaren Betätigungswerk verwendet werden, wobei das Betätigungswerk direkt mit dem Lenker 37 des Steuermechanismus der Kolonnenzählwerke verbunden ist, um die für den jeweils erforderlichen Zahneingriff der Zahnstangenreihen 5 oder 6 mit dem betreffenden Kolonnenzählwerk notwendige seitliche Verschiebung des Betätigungswerkes zu erreichen.
Zur Verringerung der Kolonnenbreite können die beweglichen Kolonnenzählwerke auch eine kleinere Stellenanzahl haben wie das ortsfeste Zählwerk der Maschine. Es sind dann verschiedenstellige Kolonnenzählwerke in ihrem Zählwerksrahmen 16, 17 einzeln schwenkbar gelagert und dicht aneinandergereiht, so dass z. B. vier-, fünf-, sechs-, sieben-oder achtstellige Kolonnen gebildet werden können, deren Breite auf ihren Stellenwert selbsttätig durch die Breite des betreffenden Kolonnenzahlwerkes begrenzt ist.
Dass sich diese beweglichen Zählwerke innerhalb des Betätigungswerkes gegenseitig nicht beeinflussen können, ist durch ihre nur in der richtigen Lage zum Betätigungswerk ausgelöste Sperre 2. 3-25 verhindert, welche das noch nicht gegenüber dem niedersten Stellenwert stehende Kolonnenzählwerk in seiner unwirksamen Stellung festhält.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schreibende Rechenmaschine mit ein oder mehreren ortsfesten Zählwerken und mehreren addierenden und subtrahierenden beweglichen Kolonnenzählwerken, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen, als Einzelzählwerke ausgebildeten Kolonnenzählwerke sowohl auf Addition als auch auf Subtraktion durch ein Antriebswerk einzeln und unabhängig voneinander und unabhängig von dem bzw. von den ortsfesten Zählwerken der Maschine einstellbar sind.