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Rechenmaschine.
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Maschine aus, in welcher einzelne der in Fig. 25 gezeigten Teile dargestellt sind. Fig. 27 ist eine rechte Seitenansicht einzelner der in Fig. 25 und 26 dargestellten Teile. Fig. 28 ist eine Draufsicht von der Vorderseite der Maschine aus auf die in den Fig. 25,26 und 27 dargestellten Teile, Fig. 29 ist eine rechte Seitenansicht einzelner der in Fig. 25 dargestellten Teile. Fig. 30 ist eine schaubildliche Ansicht einer Einzelheit. Fig. 31 ist eine rechte Seitenansicht der beim Drucken eines Zeichens für die unteren Addierwerke und das untere Querzählwerk benutzten Teile. Fig. 32 ist eine rechte Seitenansicht von Verriegelungsmechanismen für die Summenzugtasten. Fig. 33 ist eine schaubildliche Einzelansicht von einzelnen der in Fig. 31 dargestellten Teile.
Fig. 34 ist eine Draufsicht von der Vorderseite der Maschine aus auf die in Fig. 31 dargestellten Teile.
Allgemeine Beschreibung.
Die gemäss der Erfindung verbesserte Maschine besitzt einen selbsttätig in einer Reihe von
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eine Reihe von Steuerteilen mit Steuernasen vorgesehen ist, die für die selbsttätige Steuerung einer Anzahl der von dem Tastenfeld aus handgesteuerten Vorgänge dient. Der in den Zeichnungen dargestellte Wagen ist so ausgebildet, dass die Zuführung des Blattes von der Vorderseite oder von der Rückseite aus erfolgen kann. Die Maschine besitzt acht Addierwerke und zwei Querzählwerke. Vier Addierwerke und ein Querzählwerk sind in einer oberen Gruppe, die andern vier Addierwerke und ein Querzählwerk sind in einer unteren Gruppe zusammengefasst. Sämtliche Addierwerke und Querzählwerke sind durch einen gemeinsamen Satz von Antriebsgliedern antreibbar, die durch von den Tasten einstellbare Stifte gesteuert werden.
Die Antriebsglieder steuern ferner die Einstellung der zum Drucken der Beträge und der Summen dienenden Typen. Die Querzählwerke besitzen ferner unabhängige Überzugsmechanismen zum Drucken eines negativen Saldos. Die Auswahl der Addierwerke wird durch Niederdrücken von einer von vier Tasten bewirkt, die dazu dienen, ein bestimmtes Addierwerk in der oberen oder unteren Gruppe auszuwählen, wobei die Gruppe, in welcher das gewünsche Addierwerk angeordnet ist, durch das Niederdrücken einer fünften Taste ausgewählt wird. Das Summenziehen aus den Addierwerken erfolgt durch Niederdrücken der entsprechenden Auswähltasten, worauf ein Leerlauf der Maschine bewirkt wird. Hierauf wird die Addierwerks-Summentaste niedergedrückt und wiederum ein Antrieb der Maschine bewirkt.
Zwischensummen werden aus den Addierwerken in derselben Weise wie die Summen gezogen, nur dass die mit der Addierwerks-Summentaste verbundene Addierwerks-Nichtaddiertaste gedrückt wird.
Die Querzählwerke werden durch einen besonderen Hebel unabhängig von den Auswählmitteln für die Addierwerke ausgewählt. In seiner normalen vorderen Lage wählt dieser Hebel das obere Quer-
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aus. Zur Durchführung einer Subtraktion in dem ausgewählten Querzählwerk ist eine besondere Taste vorgesehen, ferner dient eine andere Taste dazu, das eine Querzählwerk auf Subtraktion und das andere auf Addition zu stellen. Wenn gewünscht wird, in dem oberen Querzählwerk zu addieren und in dem unteren zu subtrahieren, wird eine Querzählwerks-Plus-und-Minustaste niedergedrückt, wobei der Querzählwerks-Auswählhebel sich entweder in seiner normalen oder in seiner Zwischen-
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in dem unteren zu addieren, wird derselbe Einstellvorgang wiederholt und nur die Subtraktionstaste ebenfalls gedrückt.
Für das Summenziehen ist der Mechanismus so ausgebildet, dass die Summen aus dem oberen Querzählwerk gezogen werden können, wenn sich der Hebel entweder in seiner normalen oder in seiner Zwischenstellung befindet, während sie aus dem unteren Querzählwerk gezogen werden
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zählwerke wird der Auswählhebel in die gewünschte Lage gebracht und ein Leerlauf der Maschine bewirkt. Dann wird die Summen-oder Zwischensummentaste gedrückt und die Maschine wiederum betätigt.
Wenn die Maschine einen überzogenen Saldo erhält, wird der richtige algebraische Betrag selbsttätig gedruckt,
Es ist ferner ein Mechanismus vorgesehen, um ein besonderes Zeichen zu drucken, wenn die Addierwerke der unteren Gruppe mit dem Antrieb in Eingriff gebracht sind oder wenn das untere Querzählwerk zwecks Summenzuges in Eingriff gebracht wurde. l. Allgemeine Antriebsmechanismen.
Die Maschine (Fig. 1) besteht aus einem Tastenfeld, Typenstangen 1 zum Drucken auf dem eingeführten Papier, einem längsbeweglichen Papierwagen, welcher in seiner Gesamtheit mit 2 bezeichnet und auf einer Schiene 3 befestigt ist, und aus einer Steuerplatte 4, die auf dem Papierwagen befestigt ist und eine. Anzahl von auf seiner Unterseite befestigten Steuerteilen besitzt, die zur Steuerung der verschiedenen Vorgänge der Maschine in vorher bestimmten Kolonnenstellungen dienen. Der Wagen ist mit der üblichen Schreibwalze 5 versehen, zu der das Papier von hinten eingeführt werden kann.
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in zwei Gruppen übereinander angeordnet sind, u. zw. sind vier Addierwerke in jeder Gruppe vorgesehen.
Diese sind in jeder Gruppe mit A, B, C und D bezeichnet und jedes Addierwerk (Rechenwerk, Zählwerk) besteht aus einer Mehrheit von zehnzähnigen Rädern 7. Diese Addierwerke sind nur für Addition brauchbar. Vor diesen Addierwerken sind zwei Querzählwerke angeordnet. Jedes besitzt eine Anzahl von zwanzigzähnigen Rädern 11 und 12. Die Querzählwerke sind so ausgebildet, dass sie sowohl zur Addition als auch zur Subtraktion verwendet werden können. Der Antrieb der Addierwerke und der Querzählwerke wird durch Anschlagstifte 13 gesteuert, die durch das Niederdrücken der entsprechenden Zählwerkstasten in den Weg einer Stange 14 geschoben werden.
Die Einstellung der Maschine für Addition, Subtraktion, Nichtaddieren, Summenzug, Zwischensummenzug, wahlweises Rechnen in den verschiedenen Addierwerken usw. wird von Hand durch die auf der rechten Seite des Tastenfeldes angeordneten Tasten und Hebel gesteuert (Fig. 1). Diese verschiedenen Arbeitsgänge werden im einzelnen nachstehend beschrieben.
Die Maschine wird durch einen nicht dargestellten Elektromotor angetrieben, der mit einer Antriebswelle 15 (Fig. 2) durch eine Kupplung verbunden ist. Das Anlassen des Motors erfolgt durch Niederdrücken einer Motortaste 16 (Fig. l). Die Antriebswelle ist mit dem Motortrieb derart verbunden, dass sie während jedes Arbeitsganges der Maschine zunächst im umgekehrten Uhrzeigersinne (Fig. 2) und dann im Uhrzeigersinne um 900 verschwenkt wird.
2. Addierwerke im allgemeinen.
Die Zahnräder 7 der acht Addierwerke können mit Antriebszahnstangen 17 und 18 in Eingriff gebracht werden. Die vier Addierwerke der oberen Gruppe sind mit einem Satz von Übertragungsgliedern und die vier Addierwerke der unteren Gruppe mit einem andern Satz von Übertragunggliedern versehen. Die Übertragungsglieder der einzelnen Sätze stimmen miteinander überein. Die Addierwerke und ihre Übertragungsglieder sind an sich bekannt, bilden keinen Gegenstand der Erfindung und sind deswegen hier nicht im einzelnen beschrieben.
Um die erfindungsgemässen Verbesserungen hervorzuheben, soll zunächst auf die verschiedenen, in der oberen Gruppe von Hilfszählwerken durchgeführten Vorgänge Bezug genommen werden. Die Art und Weise, in der diese Vorgänge vor sich gehen, ist an sich bekannt.
3. Auswahl der Addierwerke der oberen Gruppe.
Wie in Fig. 1 und 3 ersichtlich, sind in der am weitesten rechts im Tastenfeld angeordneten Tastenreihe vier mit Addierwerk A, Addierwerk B, Addierwerk C und Addierwerk D bezeichnete Tasten vorgesehen. Durch das Niederdrücken einer dieser Tasten wird das der niedergedrückten Taste entsprechende Addierwerk ausgewählt. Wie insbesondere in Fig. 3 dargestellt, sind auf Achsen 22 vier Bügel 21 angeordnet. Dieselben liegen direkt unterhalb der Tastenschäfte für die Auswahl der Addierwerke A, B, C, D. Der untere Teil dieser Bügel liegt unmittelbar hinter nach oben gerichteten Teilen von Schiebern 23 bis. 26, die sich nach dem hinteren Teil der Maschine erstrecken.
An ihrem hinteren Ende sind die Schieber 23 bis 26 mit nach oben gerichteten Teilen versehen, die unmittelbar hinter sich nach unten erstreckenden Schultern von Bügeln 31 bis 34 (Fig. 4) liegen, die schwenkbar auf der Stange 30 angeordnet sind. An ihren sich gegenüberliegenden Seiten sind die Bügel 31 bis 34 mit vier schwenkbar an ihnen befestigten Lenkern 35 bis 38 versehen, welche an vier Einschaltlenkern 41 bis 44 angelenkt sind. Zwischen den Lenkern 35 bis 38 und den Einschaltlenkern 41 bis 44 ist, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, eine Schlitzzapfenverbindung vorgesehen, durch die es möglich wird, die Lenker 35 bis 38 zu bewegen, ohne dass eine entsprechende Bewegung der Einschaltlenker 41 bis 44 erfolgt.
Durch das eben beschriebene Gestänge wird beim Niederdrücken einer der AddierwerksAuswähltasten A bis D einer der Bügel 21 im Uhrzeigersinne verschwenkt und einer der Schieber 23 bis 26 nach vorne verschoben. Hiedurch wird der entsprechende Bügel 31 bis 34 im Uhrzeigersinne verschwenkt und dadurch der entsprechende Lenker 35 bis 38 angehoben. An einem Glied 49 (Fig. 5 und 6) sind vier Zapfen 45 bis 48 befestigt. Das Glied 49 ist gegen lotrechte Bewegung in einer weiter unten beschriebenen Weise gesichert. Mit den Einschaltlenkern 41 bis 44 sind vier Federn 51 bis 54 verbunden, die an dem Maschinengestell befestigt sind und die Lenker nach oben mit ihrem vorderen Ende gegen die Zapfen 45 bis 48 ziehen. Die hinteren Enden der Einschaltlenker sind an Hebeln 55 bis 58 angelenkt, die auf Wellen 61 bis 64 schwenkbar befestigt sind.
Infolge dieser Konstruktion wird, wenn einer der Lenker 35 bis 38 infolge Niederdrücken seiner entsprechenden Zählwerks-Auswähltaste angehoben wird, der entsprechende Einschaltlenker freigegeben, so dass er sich unter der Wirkung seiner entsprechenden Feder 51 bis 54 um ein kurzes Stück aufwärts bewegen kann, sobald sich die Zapfen 45 bis 48 gegenüber den Nuten 91 befinden.
4. Einschalten der Addierwerke der oberen Gruppe.
Auf der Antriebswelle 15 (Fig. 5) ist ein Arm 65 befestigt, an dem eine Klinke 66 angelenkt ist, die durch eine Feder 67 ständig im Uhrzeigersinne beeinflusst wird. Am hinteren Ende der Klinke ist ein Haken 68 vorgesehen, der in der Ruhelage der Maschine über einen Zapfen 71 greift. Dieser Zapfen 71 ist an einer Platte 72 befestigt, die um einen ortsfesten Zapfen 73 schwenkbar angeordnet
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ist. Auf der Platte ? ist ferner ein anderer Zapfen 74 befestigt, der während des Rechenvorganges innerhalb einer in der hinteren Kante eines Hängegliedes 75 vorgesehenen Aussparung liegt.
Das Hängeglied 75 ist bei 76 mit einem Hebel 77 verbunden, der auf einer ortsfesten Achse 79 schwenkbar
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nach vorne oder hinten in bezug auf die Maschine durch einen Lenker 78 gehalten, der bei 81 an dem unteren Ende des Hängegliedes angelenkt ist und bei 82 an einem Bügel 83 angreift, der um eine Stange 80 schwenkbar ist und normalerweise in Ruhe gehalten wird. Das hintere Ende des Hebels 77 ist mit einer Kurvennut 84 versehen, die über einen in dem Glied 49 befestigten Zapfen 85 greift. Dieses
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Sobald ein Arbeitsvorgang der Maschine beginnt, wirkt bei der Drehung des Armes 65 im umgekehrten Sinne des Uhrzeigers eine Schulter 88 der Klinke 66 auf den Zapfen 71 und stösst denselben um eine kurze Entfernung nach hinten.
Durch diese Bewegung und die entsprechende Bewegung der Platte 72 und des Zapfens 74 wird das Hängeglied 75 angehoben und dadurch das hintere Ende des Hebels 77 gesenkt. Durch das Senken des hinteren Endes des Hebels 77 verschiebt der Kurven-
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unter der Wirkung seiner Feder 51 bis 54 erheben kann, er diese Bewegung ausführen kann, sobald der entsprechende Zapfen 45 bis 48 seine hinterste Lage erreicht hat und den entsprechenden Nuten 91 gegenüberliegt. Durch dieses Anheben eines der Einschaltlenker 41 bis 44 kommt das vordere Ende desselben oberhalb seines entsprechenden Zapfens 92 zu liegen, der in einem ortsfesten Lager 93 (Fig. 3) befestigt ist.
Sobald der Antriebsarm 65 (Fig. 5) sich zu einem Punkt erhoben hat, in welchem die Feder 67 nicht mehr länger die Klinke 66 gegenüber dem Arm 65 verdreht, bewegt sich die Klinke 66 von dem Zapfen 71 weg, während die Teile 72,75, 77,49 usw. während der übrigen im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gerichteten Bewegung des Armes 65 in ihrer durch die vorhergehende Bewegung
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Sinne des Uhrzeigers stösst die vordere Kante der Klinke 66 auf einen Zapfen 94, so dass bei der folgenden Bewegung des Armes 65 die Feder 67 gespannt und die Klinke 66 im Uhrzeigersinne gegenüber dem Arm 65 verschwenkt wird. Wenn der Arm 65 vollständig im Gegensinne des Uhrzeigers verschwenkt
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Schulter 95 der Klinke 66 liegt hiebei dem Zapfen 94 gegenüber.
Bei Beginn der Rück-, also im Uhrzeigersinne geriehteten Sehwenkbewegung des Armes 65 bewegt die Klinke 66 den Zapfen 94 aufwärts und nach hinten, wodurch der Arm 96, auf welchem der Zapfen 94 befestigt ist, sich im entgegengesetzten Uhrzeigersinne um seinen Zapfen 97 bewegt. Hiedurch wird auch der ebenfalls auf dem Arm 96 befestigte Zapfen 98 in einer entsprechenden Richtung bewegt und hiedurch, da der Zapfen 98 innerhalb eines Schlitzes eines Armes der Platte 72 liegt, diese Platte 72 im Uhrzeigersinne um ihren Zapfen 73 bewegt. Es sei hiebei darauf hingewiesen, dass diese Bewegung der Platte 72 ganz am Anfang der rückwärtsgerichteten Schwenkbewegung stattfindet.
Durch diese Bewegung der Platte 72 wird der Zapfen 74 gesenkt und dadurch das hintere Ende des Hebels 77. angehoben, wodurch er den Teil 49 nach vorne bewegt. Da der ausgewählte Einschaltlenker 41 bis 44 sich hiebei in seiner oberen Stellung befindet, wird er bei der Vorwärtsbewegung des Teiles 49 durch den in die Nut 91 greifenden Zapfen 45 bis 48 nach vorn gezogen, so dass das vordere
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Einschaltlenkers ist an Hand des Einschaltlenkers für das A-Zählwerk der unteren Gruppe (Fig. 5) dargestellt. Durch diese Vorwärtsbewegung des Einschaltlenkers wird sein zugeordneter Hebel 55 bis 58 und die Welle. 61 bis 64 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne verdreht und dadurch das entsprechende Addierwerk A bis D mit der Antriebszahnstange 17 in Eingriff gebracht.
Während des übrigen Teiles der Rückbewegung des Armes 65 (Fig. 5) werden die Teile 72, 75, die Einschaltlenker usw. nicht bewegt, so dass am Ende des Arbeitsvorganges das ausgewählte und in Eingriff gebrachte Addierwerk eingeschaltet bleibt.
Wenn beim Beginn des nächsten Arbeitsvorganges das für den letzten Arbeitsvorgang in Eingriff gebrachte Addierwerk nicht ausgewählt wird, wird am Anfang der im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gerichteten Bewegung der Platte 72 infolge der Bewegung des zugeordneten Einschaltlenkers 41 bis 44 nach hinten dieses Zählwerk ausser Eingriff gebracht. Sobald der Einschaltlenker seine hinterste Stellung erreicht, zieht die eine der sehr starken Federn 101 bis 104, die an den Bügeln 31 bis 34 (Fig. 3 und 4) und am Maschinenrahmen befestigt sind, den entsprechenden Bügel im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers um seinen Zapfen 30.
Zu dieser Zeit wird der Bügel an einer Schwenkbewegung in dieser Richtung nicht behindert, da sein entsprechender Schieber 23 bis 26 während des Arbeitsvorganges nicht durch Niederdrücken seiner entsprechenden Zählwerkstaste nach vorne gezogen wird.
5. Betätigung der Addierwerke der oberen Gruppe.
Wie in Fig. 2 dargestellt, ist eine Anzahl von gleichen Antriebsstangen 105 lotrecht bewegbar angeordnet. Jede dieser Stangen ist mit einem Arm 106 versehen, der an dem unteren Ende der senk-
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recht beweglichen Stangen 14 angeschlossen ist. Die lotrechte Bewegung der Antriebsstangen 105 wird durch die Anschlagstifte 13 begrenzt, die wahlweise in Abhängigkeit von dem Tastenfeld in die Bahn der Stangen 14 gebracht werden. Die unteren Enden der Betätigungsstangen 105 sind mit einem geschlitzten Arm 107 versehen, der einen an dem vorderen Ende des um eine Achse 112 schwenkbaren Hebels 111 vorgesehenen Zapfen 108 umgreift. An den Hebeln 111 und dem Maschinenrahmen sind starke Federn 113 befestigt, die stets bestrebt sind, den Hebel 111 im Uhrzeigersinne zu verschwenken.
Diese Hebel werden normalerweise an einer derartigen Bewegung dadurch gehindert, dass ihre vorderen Arme gegen eine Stange 114 liegen, die zwischen einem um die Achse 112 schwenkbar angeordneten Hebel 115 und einem entsprechenden, nicht dargestellten Hebel an der entgegengesetzten Seite der Maschine angeordnet ist. Diese Hebel werden an einer Schwenkbewegung gehindert, indem sie gegen eine am Arm 65 vorgesehene Rolle 116 und eine nicht dargestellte entsprechende Rolle auf einem an der entgegengesetzten Seite der Maschine angeordneten entsprechenden Arm ruhen. Beide Arme 65 sind auf der Antriebswelle 15 befestigt. Die Antriebswelle wird normalerweise in bekannter Weise gegen Bewegung gesperrt gehalten, wodurch die eben beschriebene Hebelverbindung normalerweise in der in Fig. 2 dargestellten Lage gehalten wird.
Das hintere Ende jedes Hebels 111 ist mit einem weiten Schlitz 117 versehen, in welchem ein Zapfen 118 liegt. Zwischen diesem Zapfen und den Seiten des Schlitzes besteht ein erhebliches Spiel.
Der Zapfen 118 ist an einem um die Achse 112 schwenkbaren Hebel 121 befestigt. Zwischen den unteren Armen der Hebel 121 und den hinteren Armen der Hebel 111 erstrecken sich Federn 122.
Diese Federn bewirken, dass die Zapfen 118 nach dem oberen Ende der Schlitze 117 hin beeinflusst werden.
An dem hinteren Ende des Hebels 121 sind Zapfen 123 befestigt, die in Schlitzen der Zahnstangen 17 liegen. Die Zahnstangen 17 werden gegen Aufwärtsbewegung aus ihrer in Fig. 2 dargestellten Lage normalerweise durch Hebel 124 des Übertragungsmechanismus gehalten. Wenn eine Zehnerübertragung stattfinden soll, wird die Zahnstange 17 in bekannter Weise für einen zusätzlichen Bewegungsschritt freigegeben, wobei die Zahnstange zu einer Lage gehoben wird, in welcher eine an ihr befestigte Schulter 125 eine Führungsstange 126 berührt. Hiebei liegt der Zapfen 118 in dem oberen Ende des Schlitzes 117.
Wenn die Maschine betätigt wird, bewegt sieh die Rolle 116 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers um die Antriebswelle 15, wodurch es möglich gemacht wird, dass die Federn 113 die Antriebsstangen 105 und die Stifte 14 anheben und gleichzeitig die Zahnstangen {7 senken. Diese Teile bewegen sich so lange, bis die Stangen 14 gegen die vorgeschobenen Stifte 13 stossen. Bei der Weiterbewegung der Rolle 116 erheben sieh die Hebel 115, ohne dass eine entsprechende Bewegung der Hebel 111 und der andern Teile erfolgt.
Während des ersten Teiles der Rückbewegung gleitet die Rolle 116 auf einem keinen weiteren Einfluss ausübenden Teil 127 des Kurvenhebels 115 entlang, damit das ausgewählte Zählwerk in Eingriff mit den Zahnstangen 17 kommen kann, bevor diese wieder in ihre oberen Lagen zurückgebracht werden. Bei der darauffolgenden Rückbewegung der Zahnstangen während des übrigen Teiles der Rückbewegung der Rolle 116 werden die Zählwerksräder des in Eingriff gebrachten Zählwerkes gedreht, um dadurch die eingestellte Zahl einzubringen.
6. Drucken des Betrages.
Das Drucken des Betrages durch die Typen 131 auf das auf der Schreibwalze 128 befindliche Blatt erfolgt, nachdem die Rollen 116 ihre äusserste Lage im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers erreicht haben, da zu diesem Zeitpunkt alle Antriebsstangen 105 Gelegenheit gehabt haben, sich zu den Stellungen zu erheben, die der in ihrem entsprechenden Stellenwert eingestellten Zahl entspricht.
7. Nichtaddieren in den Addierwerken der oberen Gruppe.
Wie in Fig. 5 dargestellt, ruht das untere Ende des Tastenschaftes einer Nichtaddiertaste 1 auf einem Bügel 132, der mit einem Schieber 133 zusammenarbeitet. Vom Schieber 133 erstreckt sich ein Arm 134 aufwärts. Dieser ist mit einer Nockenfläche 135 versehen, die mit einem an einem Bügel 137 befestigten Zapfen 136 in Berührung steht. Der Bügel 137 ist um eine Achse 138 schwenkbar angeordnet. An dem vorderen Ende des Bügels 137 ist ein Zapfen 141 befestigt, der in der lotrechten Ebene des Zapfens 94 liegt.
Beim Niederdrücken der Nichtaddiertaste 1 wird der Bügel 132 im Uhrzeigersinne verschwenkt und zieht dadurch den Schieber 133 nach vorne. Bei dieser Vorwärtsbewegung wird durch die Nockenfläche 135 der Zapfen 136 angehoben und infolgedessen der Zapfen 141 gesenkt.
Nachdem die Klinke 66 (Fig. 5) während des folgenden Arbeitsganges die während des vorhergehenden Arbeitsganges in Eingriff gewesenen Addierwerke ausser Eingriff gebracht hat und in ihre obere Lage gelangt ist, in der die Schulter 95 derselben sich normalerweise dem Zapfen 94 gegenüber legen würde, wird sie jetzt durch den Zapfen 141, der dem Zapfen 94 gegenüberliegt, niedergedrückt gehalten. Infolgedessen wird die Klinke 66 nicht den Zapfen 94 aufwärtsschwingen, um das ausgewählte Addierwerk in Eingriff zu bringen, bevor die Antriebszahnstangen 17 sich zurückbewegen, sondern sie wird sich leer unter dem Zapfen 94 hinwegbewegen und das ausgewählte Addierwerk ausser Eingriff lassen, bis die Zahnstangen ihre Rüekbewegung vollendet haben.
Hiedurch ist es
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zeigersinne in ihre normale, in Fig. 5 dargestellte Lage zurück. Obgleich diese letztere Bewegung das ausgewählte Addierwerk mit den Zahnstangen in Eingriff bringt, wird dieses jedoch nicht angetrieben. Eine Feder 140 bringt den Schieber 73. 3 zurück, sobald die Nichtaddiertaste I gelöst wird.
8. Summenzug aus den Addierwerken der oberen Gruppe.
Die Summenzugtaste 11 ruht mit dem unteren Ende ihres Schaftes (Fig. 5) auf einem Bügel 142, der mit einem Schieber 143 zusammenarbeitet. Letzterer besitzt einen nach oben gerichteten Teil 144 mit einem sich nach rückwärts erstreckenden Arm 145. An einem an dem Teil 144 vorgesehenen Zapfen 149 ist eine Feder 146 befestigt, die ausserdem an einem Zapfen 147 des Bügels 83 angreift und stets bestrebt ist, den Zapfen 147 normalerweise in Berührung mit dem Arm 145 zu halten. Der Schieber 143 und der Bügel 88 werden mittels einer Feder 148, die am Bügel 83 und an dem Maschinengestell befestigt ist, in ihrer normalen hinteren Lage gehalten. Diese Feder 148 ist weicher als die Feder 146.
Wenn aus einem der Addierwerke die Summe gezogen werden soll, ist es zunächst erforderlich, die Maschine im Leerlauf zu betätigen und das Addierwerk, aus welchem die Summe gezogen werden soll, in Eingriff zu bringen. Das gewünschte Addierwerk kann während dieses Arbeitsvorganges durch Niederdrücken der entsprechenden Addierwerks-Auswähltaste Abis D und Betätigen der Maschine in der üblichen Weise in Eingriff gebracht werden. Um den Summenzug einzuleiten, ist es dann nur noch erforderlich, die Summenzugtaste 11 (Fig. 5) und die Motortaste niederzudrücken. Beim Niederdrücken der Summenzugtaste bewegt sich der Schieber 148 nach vorne und spannt die Feder 146.
Infolge der Bewegung des Schiebers 143 zusammen mit dem Arm 145 kann ebenfalls der Bügel 83,
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bis die vordere Kante des Hängegliedes 75 gegen einen auf der Platte 72 vorgesehenen Zapfen 151 trifft. Diese Bewegung genügt, um den Zapfen 74 ausser Eingriff aus seiner im Hängeglied 75 vor-
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Sinne des Uhrzeigers gerichteten Bewegung der Platte 72 der Zapfen 151, wie eben erwähnt, in eine Lage gesenkt, in der er der Aussparung 152 gegenüberliegt. Zu dieser Zeit bewegt die Feder 146 das Hängeglied 75 nach vorne und bringt so den Zapfen in Eingriff mit der Aussparung.
Hiebei sei bemerkt, dass infolge dieser im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gerichteten Bewegung der Platte 72 das Hängeglied 75 nicht angehoben wurde, da der Zapfen 74 durch die Vorwärtsbewegung des Hängegliedes am Anfang ausser Eingriff mit seiner Aussparung gekommen war. Der Antriebsarm 65 vollendet
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während des vorhergehenden Arbeitsganges in Eingriff gebracht war, in seiner eingeschalteten Lage verbleibt.
Wenn ein Addierwerk mit den Antriebszahnstangen in Eingriff ist, wird während des Anfangshubes des Armes 65 die Summe aus den Addierwerksrädern gezogen und gedruckt. Die an den Addierwerksrädern vorgesehenen, nicht dargestellten Übertragungszähne hemmen die Bewegung der Antriebsstangen 17, sobald die entsprechenden Räder ihre Nullstellung erreichen. Bei Beginn des Rückhubes des Antriebsgliedes 65 hebt die an der Klinke 66 vorgesehene Schulter 95 den Zapfen 94 wie
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infolge des Eingriffes des Zapfens 151 in die Aussparung 152 an. Hiedureh wird der Kurvenschlitz 84 gesenkt und-der Teil 49 nach hinten bewegt, wodurch das Addierwerk ausser Eingriff gebracht wird.
Dieses alles findet statt, während die Rolle 116 (Fig. 2) sich auf dem keinen Einfluss ausübenden Teil 127 des Kurvenhebels 115 befindet, und hat die Wirkung, dass die Zählwerke ausser Eingriff gebracht werden, bevor die Zahnstangen 17 ihre Rückbewegung beginnen. Während des übrigen Rückhubes des Antriebsarmes 65 kehren die Zahnstangen 17 in ihre normalen Stellungen zurück. Wenn die Summenzugtaste Il in an sich bekannter Weise am Ende des Arbeitsvorganges freigegeben wird, zieht die Feder 148 (Fig. 5) das Hängeglied 75 über das Verbindungsglied 78 nach hinten, wodurch der Zapfen 151 ausser Eingriff kommt und die Rückkante des Hängegliedes gegen den Zapfen 74 zur Anlage kommt.
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Sinne des Uhrzeigers gerichteten Bewegung der Platte 72 der Zapfen 74 angehoben, bis er sich seiner Nut gegenüber befindet.
Er wird dann durch die Feder 148 in Eingriff mit der Nut gebracht. Das Hängeglied befindet sich dann in einer Lage, in welcher es in seine normale Stellung zurückgebracht werden kann, wenn die Schulter 95 bei Beginn der Rückbewegung des Antriebsarmes 65 den Zapfen 94 anhebt.
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9. Zwischensummenzug aus den Addierwerken der oberen Gruppe.
Das Ziehen einer Zwischensumme aus irgendeinem der Zählwerke erfolgt durch Niederdrücken der Summenzugtaste II und der Nichtaddiertaste 1. Hiedurch wird derselbe Arbeitsvorgang erreicht wie bei der Summenzugwirkung allein, u. zw. bis fast zum Ende der im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gerichteten Bewegung des Antriebsarmes 65 (Fig. 5). Am Ende dieser Bewegung wird durch den Zapfen 141 verhindert, dass die Schulter 95 mit dem Zapfen 94 in Eingriff kommt, wie es beim Nichtaddierarbeitsvorgang der Fall ist, so dass die Platte 72 nicht im Uhrzeigersinne verschwenkt wird und dadurch das Addierwerk während der Rückbewegung der Antriebszahnstangen nicht ausser Eingriff bringt.
Da das Addierwerk während des ganzen Arbeitsvorganges in Eingriff bleibt, wird die während der ersten Hälfte des Arbeitsvorganges aus demselben herausgenommene Zahl während der letzten Hälfte desselben wieder in das Addierwerk zurückgebracht und in der Mitte des Arbeitsvorganges von dem Druckmeehanismus gedruckt. Im nachfolgenden werden die Verbesserungen gemäss der Erfindung beschrieben.
10. Auswahl der Addierwerke der unteren Gruppe.
An den Bügeln 31 bis 34 sind, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, vier Lenker 153 bis 156 mittels derselben Gelenkzapfen wie die Lenker 35 bis 38 angelenkt. Die Lenker 153 bis 156 sind durch SchlitzZapfenverbindungen an ihren unteren Enden mit vier Einschaltlenkern 161 bis 164 für die unteren Addierwerke verbunden.
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sehaltgliedes gegen den ihm zugehörigen Zapfen 771 bis 774, bis der Zapfen durch den Addierwerks- Einschaltmechanismus, wie erwähnt, nach hinten bewegt wird.
Um ein Addierwerk in der unteren Gruppe unter Ausschluss der Zählwerke A bis D der oberen Gruppe auswählen zu können, ist eine mit "untere Gruppe" bezeichnete Taste III vorgesehen. Unter dem Tastenschaft dieser Taste ist ein Bügel 175 schwenkbar gelagert. Ferner ist ein Schieber 176 vorgesehen, von dem sich ein Arm 177 aufwärts erstreckt, der durch einen Lenker 178 mit einem auf einer Achse 182 schwenkbaren Bügel 181 verbunden ist. Auf der Aehse 182 ist ferncr ein Arm 183 schwenkbar angeordnet. Dieser ist mit einem Zapfen 184 versehen, der über einer an einem Arm 186 des BÜgels 181 vorgesehcnen Schulter 185 liegt. Mit dem Zapfen 184 und einem am Arm 186 angeordneten Zapfen ist eine Feder 187 verbunden.
Es ist ferner ein Schieber 188 (s. auch Fig. 7) senkrecht verschiebbar auf ortsfesten Zapfen 191 und 192 angeordnet. Dieser Schieber ist in seinem oberen Ende mit einer kleinen Öffnung versehen, in welche das hintere Ende des Armes 183 eingreift. An dem
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Ende des Hebels 194 umgriffen. Mit dem Schieber 196 und dem Maschinenrahmen ist eine Feder 202 verbunden. Jeder Schieber 188 und 196 hat vier sich seitlich erstreckende Ansätze, die oberhalb der vorderen Enden der Einschaltlenker 77 bis 74 und 767 bis 767 liegen.
Angenommen, dass die Teile in ihrer normalen, in Fig. 7 dargestellten Lage sind und in keiner Gruppe während des letzten Arbeitsganges ein Addierwerk ausgewählt war, liegen die Schultern des oberen Sehiebers 188 in einer genügenden Entfernung oberhalb der vorderen Enden ihrer entsprechenden Einschaltlenker 41 bis 44, damit der ausgewählte Einschaltlenker der oberen Gruppe während des Arbeitsvorganges hochgehen kann, um, wie weiter oben beschrieben, sein Addierwerk in Eingriff zu bringen. Die an dem unteren Schieber 196 vorgesehenen vier Ansätze stehen dagegen in Berührung mit ihren entsprechenden Lenkern 161 bis 164 und werden in dieser Lage dureil die Spannung der Feder 202 gehalten.
Wenn die Teile sich in dieser Stellung befinden, wird beim Niederdrücken einer der Addierwerks-Auswähltasten A bis D und dem hiedurch bedingten Anheben des entsprechenden Lenkers 153 bis 156 (Fig. 3) der zugehörige Einsehaltlenker 161 bis 164 der Anhebwirkung seiner entsprechenden Feder 165 bis 168 freigegeben. Das Anheben wird jedoch, auch wenn die Zapfen 171 bis 174 sich nach hinten bewegen, verhindert, weil die Feder 202 (Fig. 7) stärker ausgebildet ist als die Federn 165 bis 168.
Infolgedessen kann ein Addierwerk in der oberen Gruppe ausgewählt und in Eingriff gebracht werden, ohne dass das entsprechende Addierwerk in der unteren Gruppe in Eingriff kommt.
Wenn das eine der Addierwerke der unteren Gruppe, z. B. das A-Addierwerk während des letzten Arbeitsganges ausgewählt war, befindet sich sein Einschaltlenker 161 in der in Fig. 5 dargestellten Lage. Infolgedessen wird, wenn die untere Gruppentaste III, der Schieber 176, der Bügel 181, der Schieber 188 und der Lenker 193 am Ende des Arbeitsvorganges in ihre normalen Lagen zurückgekehrt sind, der Schieber 196 in seiner oberen Lage und der Hebel 194 in seiner entsprechenden Lage verbleiben, in der sein Zapfen am Boden des Schlitzes 195 liegt. Wenn während des nächsten Arbeits-
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werk ausser Eingriff gebracht hat.
Sollte die A-Addierwerkstaste für diesen Arbeitsgang niedergedrückt werden, um das A-Addierwerk der oberen Gruppe auszuwählen, würde der Schieber 196 trotzdem in
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ermöglicht.
Nimmt man an, dass der eben beschriebene Arbeitsgang, in welchem das obere A-Addierwerk in Eingriff gekommen ist, vollendet ist, so befindet sich der Einschaltlenker 41 in seiner oberen vorderen
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der Arm 183 durch den Einschaltlenker 41 in ihren oberen Lagen gehalten werden, die Feder 187 gespannt wird. Nachdem nun die entsprechende Addierwerks-Auswähltaste niedergedrückt und die Maschine angetrieben wird, wird unter der Spannung der Feder 187 der Arm 18 : 3 und der Schieber 188 gesenkt, sobald der Einschaltlenker 41 nach hinten bewegt wird, um das zugehörige Addierwerk ausser Eingriff zu bringen.
Durch dieses Senken des Schiebers 188 wird auch der Lenker 193 gesenkt und infolgedessen der Schieber 196 angehoben, so dass der zu dem ausgewählten Addierwerk der unteren Gruppe gehörige Einschaltlenker 161 bis 164 unter Wirkung seiner Feder 165 bis 168 angehoben wird. Dieses Anheben des Schiebers 196 und die Spannung der Feder 202 wird durch die grössere Kraft der Feder 187 ermöglicht. Das Anheben des Schiebers 196 ermöglicht das Anheben des zu dem ausgewählten Addierwerk gehörenden Einschaltlenkers 161 bis 164, so dass das Addierwerk im entsprechenden Zeitpunkt des Arbeitskreislaufes eingeschaltet wird.
11. Einschalten der Addierwerke der unteren Gruppe.
Wie in Fig. 5 dargestellt, ist der Hebel 77 mittels eines Lenkers 203 mit einem ähnlichen Hebel 204 verbunden. Der Hebel 204 ist um eine Achse 205 schwenkbar angeordnet und mit einem dem Kurvenschlitz 84 ähnlichen Schlitz 206 versehen. Ein dem Glied 49 ähnliches Glied 207 ist mittels zweier
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die unteren Addierwerke zusammenwirken.
Die unteren Addierwerke werden in ähnlicher Weise wie die entsprechenden oberen Addierwerke der oberen Gruppe in Eingriff und ausser Eingriff gebracht. Wenn das Hängeglied 75 angehoben und gesenkt wird, um den Teil 49 für die oberen Addierwerke hin und her zu bewegen, wird der Lenker 203 den Hebel 204 und damit das Glied 207 hin und her bewegen, um die unteren Addierwerke in und ausser Eingriff zu bringen. Den Federn 51 bis 54 ähnliche Federn 165 bis 168 sind mit den Einschaltlenkern 161 bis 164 und dem Maschinenrahmen verbunden. An einem festen Teil der Maschine ist bei 226 eine federbeeinflusste Klinke 225 schwenkbar angeordnet, die mit einem an dem vorderen Ende des Hebels 204 vorgesehenen Zapfen 227 zusammenwirkt und die Teile in ihrer jeweiligen Lage hält.
Aus vorstehendem ist somit ersichtlich, dass der Eingriff der Einschaltlenker 41 bis 44, 161 bis 164 mit den sie antreibenden Zapfen 45 bis 48, 171 bis 174 durch die gemeinsame Steuerung zweier Aus- wählmechanismen erfolgt. Der eine dieser Mechanismen, u. zw. die Bügel 31 bis 34, gibt eines der Addierwerke, z. B. das Addierwerk A, zu beiden Gruppen frei und ermöglicht dadurch die Kupplung
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mechanismus wird durch die beiden Schieber 188, 196 dargestellt und gestattet den Eingriff des ausgewählten Einschaltlenkers der einen Gruppe mit seinem Antriebszapfen, verhindert jedoch diesen Eingriff des ausgewählten Einschaltlenkers der andern Gruppe. Der erste der genannten Mechanismen wählt somit die Addierwerke innerhalb beider Gruppen, während der zweite die gewünschte Gruppe selbst wählt.
12. Betätigung der Addierwerke der unteren Gruppe.
Wie in Fig. 2 dargestellt, ist an jeder Antriebsstange 105 bei 231 eine Hilfsantriebsstange : Z28 angeordnet, u. zw. für jeden Stellenwert eine. Die Antriebsstangen 228 werden in einer Führung 232
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und den Zahnstangen 18 ist eine Anzahl den Hebeln 121 ähnelnder Hebel 236 verbunden. Die Arbeitsvorgänge der Hebel 235 und 236 und der Zahnstangen 18 ist den der entsprechenden Teile der oberen
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gliedern vorgesehen, die allgemein mit 237 bezeichnet sind und entsprechend den für die oberen Addierwerke vorgesehenen wirken.
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13. Arbeitsvorgang der Addierwerke der unteren Gruppe.
Die Addition, das Nichtaddieren, der Summenzug und der Zwischensummenzug in den Addierwerken der unteren Gruppe entsprechen den Arbeitsvorgängen in den Addierwerken'der oberen Gruppe, mit Ausnahme, dass für die untere Gruppe zusätzlich zu den andern Tasten für den Beginn des Arbeitsvorganges die untere Gruppentaste III gedrückt werden muss.
14. Sperre zur Verhinderung des Niederdrücken der Zählwerks-Summenzugtaste zu ungeeigneter Zeit.
Die Maschine besitzt eine Sperrvorrichtung, durch die ein Niederdrücken der Summenzugtaste 11 verhindert wird, bis ein Leerkreislauf (bei welchem keine Betragstaste niedergedrückt ist) ausgeführt ist. Dies ist erforderlich, da für einen Summenzug alle Übertragungsglieder sich in ihren normalen Stellungen befinden müssen und weil diese Übertragungsglieder bei irgendwelchen Übertragungen während eines Arbeitsganges verschwenkt werden und erst im ersten Teil des folgenden Arbeitsganges wieder zurückgestellt werden. Infolgedessen ist es erforderlich, die Maschine zu betätigen, damit durch einen Leerkreislauf die Gewissheit erhalten wird, dass keine nicht zurückgestellten Übertragungsglieder vorhanden sind.
Der Mechanismus, der dazu dient, einen solchen Leerkreislauf zu erzwingen, wird durch Bewegung der Antriebsstangen 105 gesteuert, welche diesen Mechanismus, sobald sie sich aus ihrer Nullage bewegen, entsprechend steuern. Nach solcher Bewegung ist es unmöglich, die Summenzugtaste niederzudrücken, um den nächsten folgenden Arbeitsvorgang auszuführen.
Die Einzelheiten dieses Mechanismus sind bekannt und brauchen daher nicht näher beschrieben werden.
Ausser der oben erwähnten Sperre ist noch eine andere zusätzliche Sperre vorgesehen, da es notwendig ist, das Niederdrücken der Summenzugtaste 11 zu verhindern, bis das Addierwerk, aus welchem die Summe gezogen werden soll, mit den Antriebszahnstangen in Eingriff gekommen ist.
Wie weiter oben ausgeführt, bleibt am Ende eines Speichervorganges das während des Arbeitsganges in Eingriff gekommene Addierwerk am Ende des Kreislaufes in Eingriff, wobei sein Einschaltlenker in der in Fig. 5 dargestellten Lage des Lenkers 161 liegt. Ferner wird, wie bereits weiter oben ausgeführt, bei Beginn eines Summenzugvorganges das Hängeglied 75 durch Niederdrücken der Summenzugtaste 11 nach vorne verschwenkt, so dass die im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gerichtete Schwenkbewegung der Platte 72 bei Beginn des Arbeitsvorganges dem Hängeglied 75 keine senkrechte Bewegung erteilt.
Infolgedessen könnte das Addierwerk, aus welchem die Summe gezogen werden soll, nicht während der ersten Hälfte des Arbeitskreislaufes in Eingriff gebracht werden, und da die Summe aus'dem Addierwerk durch die Zahnstangen während dieses Teiles des Arbeitskreislaufes gezogen wird, ist es erforderlich, dass das Addierwerk während des vorhergehenden Arbeitskreislaufes in Eingriff gelangt.
Um diese Bedingungen zu gewährleisten, ist eine Sperre vorgesehen, die ein Niederdrücken der Summenzugtaste 11 verhindert, wenn nicht eines der acht Addierwerke in Eingriff steht. Wie in Fig. 8 und 9 dargestellt, ist ein in seiner Gesamtheit mit 238 bezeichnetes Tragglied vorgesehen (Fig. 9), das aus einer senkrechten Stange 241 und zwei an ihrem oberen und unteren Ende befestigten Platten 242 und 243 besteht. Das Tragglied 238 ist am Maschinenrahmen um eine senkrechte Achse schwenkbar angeordnet. Die Lagerung wird von Ösen 244, 245 der Platte 242 gebildet, die an Armen 251 und 252 des Maschinenrahmens befestigte Zapfen 246 und 247 umgeben. An dem festen Arm 251 und der Platte 242 ist eine Feder 253 (Fig. 8) befestigt, welche das Tragglied 238 in der Nähe der Einschaltlenker 41 bis 44 und 161 bis 164 hält.
Da die für das Verschwenken des Traggliedes um seine Achse erforderliche Kraft sehr gering ist, ist es nicht erforderlich, die gleichen Zapfenbefestigungen an der unteren Platte 243 vorzusehen. Die Platte 242 besitzt einen sich nach vorne erstreckenden Flansch 254, von welchem ein Arm 255 mit einem abwärtsgerichteten Finger 256 vorragt. Der Finger 256 liegt direkt dem auf dem Schieber 143 befestigten Zapfen 149 gegenüber, wenn sich die Teile in ihrer normalen, in den Fig. 8 und 9 dargestellten Lage befinden. Jede der Platten 242 und 243 ist mit vier kurzen Flanschen 257 versehen, die sich vor die vorderen Kanten der Einschaltlenker 41 bis 44 und 161 bis 164 legen können.
Wenn irgendeiner der Einschaltlenker nach vorne bewegt wird, um sein entsprechendes Addierwerk in Eingriff zu bringen, kommt er mit dem zugehörigen Flansch 257 in Berührung und verschwenkt das Tragglied 238 im umgekehrten Uhrzeigersinne um seine Achse. In Fig. 9 ist der Lenker 161 (strichpunktiert) in seiner vorderen Lage dargestellt. Aus dieser Darstellung geht hervor, dass die dem Teil 238 erteilte Bewegung genügt, um den Finger 256 aus der Bahn des Zapfens 149 zu bringen. Infolge der eben beschriebenen Teile wird, wenn irgendeines der acht Addierwerke am Ende eines Arbeitganges in Eingriff bleibt, der Finger 256 sieh ausserhalb der Bahn des Zapfens 149 befinden, so dass für den folgenden Arbeitsgang die Summenzugtaste Il niedergedrückt werden kann.
Infolge der Anordnung dieser Sperre zusammen mit der oben erwähnten, an sich bekannten Sperre kann also die Summenzugtaste 11 nur gedrückt werden, nachdem ein Leerkreislauf erfolgt und hiebei eines der acht Addierwerke in Eingliff gebracht ist.
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15. Querzählwerke im allgemeinen.
Die beiden für Addition und Subtraktion verwendbaren Querzählwerke haben an sich bekannte Form und bestehen aus einer Anzahl von 20zähnigen Rädern 11 und 12 (Fig. 2), die für Addition bzw. Subtraktion bei dem oberen Querzählwerk mit Antriebszahnstangen 261 bzw. 262 und bei dem unteren Querzählwerk mit den Zahnstangen 263 bzw. 264 in Eingriff gebracht werden können. Die beiden Querzählwerke sind mit besonderen unabhängigen identischen Übertragungsgliedersätzen versehen. Die Querzählwerke sind zusammen mit ihren Übertragungsgliedern an sich bekannt.
Es sollen nun die verschiedenen Vorgänge mit Bezug auf das obere Querzählwerk beschrieben werden. Diese Vorgänge gehen in an sich bekannter Weise vor sich.
16. Auswahl der Querzählwerke im allgemeinen.
Der Eingriff der Querzählwerke mit den Antriebsstangen wird wahlweise durch einen Hebel 265 (Fig. 10) gesteuert. Dieser Hebel ist mittels eines Zapfens 266 schwenkbar gelagert und besitzt an seinem unteren Arm einen Zapfen 267. Der Hebel 265 ist in eine der drei in den Fig. 10, 11 und 12 dargestellten Lagen bewegbar. Ein Paar von sich gleichenden gezähnten Armen 268 ist auf einem gemeinsamen Zapfen schwenkbar angeordnet, und jeder derselben hat drei sich gegenüberliegende Nuten, die den Zapfen 267 umfassen können. Eine starke Feder 272 hält die Klinkenarme zusammen, um den Hebel 265 in irgendeiner der eingestellten Lagen festzuhalten. Die Zapfen 266 und 271 sind auf einer fest in dem Maschinenrahmen befestigten Platte 273 angeordnet.
Wenn der Hebel 265 sich in der in Fig. 10 dargestellten Lage befindet, wird das obere Querzählwerk sieh in Eingriff mit seinem Antrieb befinden ; wenn der Hebel sich in seiner in Fig. 11 dargestellten Zwischenlage befindet, sind beide Querzählwerke in Eingriff gebracht und wenn der Hebel sich in der in Fig. 12 dargestellten Lage befindet, wird das untere Querzählwerk in Eingriff stehen.
17. Auswahl des oberen Querzählwerkes.
Wie in Fig. 10 dargestellt, ist an dem unteren Arm des Hebels 265 mittels eines Zapfens 275 ein Schieber 274 angelenkt, der an seinem hinteren Ende mittels eines Zapfens 276 gleitbar an dem Maschinenrahmen befestigt ist. An dem Schieber 274 ist mittels eines Zapfens 278 eine Sperrplatte 277 schwenkbar befestigt, die durch eine an dem vorderen Ende der Sperrplatte 277 und einem sich aufwärts erstreckenden Arm 282 des Schiebers 274 befestigte Feder 281 dauernd im Sinne des Uhrzeigers um ihre Schwenkachse 278 beeinflusst wird. Die Beeinflussung im Sinne des Uhrzeigers wird durch einen andern Zapfen 283 begrenzt, der an dem Schieber 274 hinter dem Zapfen 278 befestigt ist.
Die Sperrplatte 277 ist an ihrer unteren Kante ausgespart, um so auf der Spitze des Zapfens 283 zu ruhen. Die Platte 277 besitzt ferner einen kurzen Arm 284 mit einer senkrechten hinteren Kante.
Wenn der Auswählhebel 265 sich in der in Fig. 10 dargestellten Lage befindet, liegt die hintere Kante an einem Zapfen 285 an, der in einem Arm 286 eines Bügels 287 befestigt ist, welcher schwenkbar auf einer Achse 288 (Fig. 11 und 14) angeordnet ist. Die Antriebswelle 15 (Fig. 10) besitzt einen kurzen Arm 291, an welchem ein Lenker 292 angelenkt ist. Dieser ist an seinem hinteren Ende mit einem Schlitz 293 versehen, durch den ein an einem Hebel 295 befestigter Zapfen 294 greift. Der Hebel 295 ist auf einem in dem Maschinenrahmen befestigten Zapfen 296 schwenkbar angeordnet. Das untere Ende des Hebels 295 (Fig. 11,12 und 14) liegt dem Bügelteil des Bügels 287 gegenüber.
An dem andern Arm 298 des Bügels 287 (Fig. 14) und an dem Maschinenrahmen ist eine starke Feder 297 befestigt, welche dauernd bestrebt ist, den Bügel im Uhrzeigersinne um seine Achse 288 zu verschwenken. Diese Schwenkbewegung im Uhrzeigersinne wird, wenn die Maschine sich in Ruhelage befindet, durch das untere Ende des Hebels 295 begrenzt, der sich in Berührung mit dem Bügel 287 befindet. Es sei hiebei bemerkt, dass in der Ruhestellung der Maschine der Zapfen 294 im vorderen Ende des Schlitzes 293 liegt. Mittels eines am Arm 298 vorgesehenen Zapfens 302 (Fig. 14) ist ein Lenker 301 angelenkt.
Derselbe besitzt einen Schlitz 303, mit welchem er einen an dem unteren Ende des Einschaltlenkers 305 für das obere Querzählwerk vorgesehenen Zapfen 304 umfasst. Der Einschaltlenker 305 besitzt eine Aussparung 306, die einen Zapfen 307 (Fig. 14 und 16) umfasst. Dieser ist auf einem um eine ortsfeste Achse 311 schwenkbar angeordneten Schwenkglied 308 befestigt. Es sei hiebei bemerkt, dass in der Ruhestellung der Maschine (Fig. 14) zwischen dem Zapfen 304 und dem hinteren Ende des Schlitzes 303 sich ein Zwischenraum befindet und dass die untere vordere Kante des Einschaltlenkers 305 gegen die Stange 311 liegt.
Mit dem Einschaltlenker 305 und dem Maschinenrahmen ist eine weiche Feder 312 verbunden, welche ständig bestrebt ist, den Lenker im umgekehrten Uhrzeigersinne um seine durch einen Zapfen 313 (Fig. 14 und 16) gebildete Schwenkachse zu verschwenken. Der Zapfen 313 ist an einem um eine ortsfeste'Achse 315 schwenkbar angeordneten Kurvenhebel 314 befestigt.
Wenn sich der Auswählhebel 265 in der in Fig. 10 dargestellten Lage befindet und wenn die Antriebswelle 15 im umgekehrten Uhrzeigersinne angetrieben wird, wird der Lenker 292 nach vorwärts bewegt und dadurch der Bügel 287 der Wirkung der Feder 297 (Fig. 14) freigegeben. Der Zapfen 285 (Fig. 10) ist gegen eine Vorwärtsbewegung durch Berührung des Armes 284 gesichert, der durch die Feder 272, die am vorderen Ende der Maschine angeordnet ist, gegen jede Bewegung gesperrtgehalten wird. Infolge des Haltens des Bügels 287 (Fig. 14) in seiner hinteren Lage verbleibt
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der Einsehaltlenker 305 mit dem Zapfen 307 in Eingriff. Dies ist notwendig, um den Eingriff des oberen Querzählwerkes für die Betätigung während des Arbeitsganges zu bewirken.
Am Ende des Vorganges werden durch die Rückkehr der Antriebswelle 15 zu ihrer normalen Lage der Lenker 292 und der Hebel 295 in ihre normalen Stellungen zurückgebracht.
18. Einschalten des oberen Querzählwerkes.
Wie in Fig. 15 dargestellt, ist auf der Antriebswelle 15 ein Antriebsarm 316 befestigt, der mit einer Klinke 317 versehen ist, die mittels eines Zapfens 318 schwenkbar angeordnet ist und durch eine an der Klinke 317 und am Arm 316 befestigte Feder 321 ständig im Uhrzeigersinne um ihren Schwenkzapfen aus ihrer in Fig. 15 dargestellten Lage beeinflusst wird. Auf einem ortsfesten Zapfen 323 ist eine Platte 322 schwenkbar angeordnet. Diese ist mit einem Zapfen 324 versehen, der normalerweise durch einen an der Klinke 317 vorgesehenen Haken 325 umfasst wird. Auf einer ortsfesten Achse 327 ist ferner ein Hebel 326 schwenkbar angeordnet, der durch eine Feder 328 im umgekehrten Uhrzeigersinne beeinflusst wird. Ein Zapfen 331 liegt innerhalb eines in der Platte 322 vorgesehenen Schlitzes und dient dazu, die Bewegungen der Platte und des Hebels 326 auszugleichen.
Der Hebel 326 trägt ferner einen Zapfen 332, welcher mit einer an der Klinke 317 vorgesehenen Schulter 333 zusammenwirkt. Auf der Platte 322 ist ein Zapfen 334 angeordnet, welcher von einer Nut 335, die in der hinteren Kante eines Hängegliedes 336 vorgesehen ist, umfasst wird. Das obere Ende des Hängegliedes 336 ist schwenkbar auf einem Zapfen 337 angeordnet, der an einem Schwinghebel 338 befestigt ist. Dieser ist auf einer ortsfesten Achse 341 schwenkbar angeordnet. An einem Zapfen 343 des Schwinghebels 338 ist ein anderes Hängeglied 342 schwenkbar angeordnet. Dieses besitzt eine Aussparung 344 und umfasst damit einen Zapfen 345 eines um eine ortsfeste Achse 315 schwenkbaren Schwinghebels 346. An dem vorderen Ende des Schwinghebels 346 ist mittels eines Zapfens 351 ein Lenker 348 befestigt. Dieser ist ferner mittels eines Zapfens 352 an einem Schwinghebel 308 angelenkt.
Wie bereits vorstehend erwähnt, ist ferner der Kurvenhebel 314 (Fig. 16) mittels des Lenkers 305 mit dem Schwinghebel 308 verbunden. In dem Maschinenrahmen ist bei 354 ein Hebel 353 schwenkbar angeordnet und an seinem unteren Ende mittels einer Verbindungsstange 355 unmittelbar mit der Welle des oberen Querzählwerkes verbunden. Der Einfachheit wegen sind die Räder. des oberen Querzählwerkes und die Einzelheiten der Verbindungsstange 355 nicht in Verbindung mit diesen Teilen gezeigt. Eine Verbindungsstange 356 (Fig. 15), welche der Verbindungsstange 355 gleicht, greift am unteren Querzählwerk an.
Bei Betätigung der Maschine wird am Anfang der im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gerichteten Bewegung des Antriebsarmes 316 die Platte 322 im umgekehrten Uhrzeigersinne verschwenkt, wie es bezüglich der Platte 72 (Fig. 5) ausgeführt wurde. Durch diese Bewegung der Platte 322 wird das Hängeglied 336 angehoben und das Hängeglied 342 gesenkt. Durch das Senken des Hängegliedes 342 wird der Schwinghebel 346 verschwenkt und dadurch der Lenker 348 angehoben und der Schwinghebel 308 verschwenkt. Durch das Verschwenken des Schwinghebels 308 wird der mit ihm in Eingriff stehende Lenker 305 (Fig. 16) gesenkt und mit ihm der Kurvenhebel 314. Diese erste Bewegung dieser Teile genügt, um die Schwinghebel346 und 308 und den Hebel 314 in eine im wesentlichen waagrechte Lage zu bringen.
Wenn sieh der Hebel 314 in dieser Lage befindet, liegt ein an dem oberen Ende des Hebels 353 befestigter Zapfen 357 in dem mittleren Teil 358 des Kurvenschlitzes des Hebels 314. Die Bewegung der Teile bewirkt, dass der Hebel 353 das obere Querzählwerk in eine Lage bringt, die gleich weit entfernt von beiden Zahnstangensätzen 261 und 262 (Fig. 2) ist. In dieser Lage ist das Zählwerk mit keinem der Zahnradsätze in Eingriff, wobei seine Räder gegen Drehbewegung durch ein Ausrichtglied, ähnlich dem Ausrichtglied 361 (Fig. 15), gehalten werden. Die Lage, die der Ausrichtmechanismus einnimmt, wenn das Querzählwerk sich ausser Eingriff befindet, ist durch die Lage des Ausriehtmeehanismus am unteren Querzählwerk dargestellt (Fig. 17).
Die Platte 322 (Fig. 15) und ihre Verbindungen mit dem Querzählwerk verbleiben in dieser Lage während der übrigen im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gerichteten Bewegung des Antriebsarmes 316. Am Ende dieser Bewegung liegen der Antriebsarm und die andern Teile in ihrer in Fig. 17 dargestellten Lage, in welcher die Schulter 333 unmittelbar dem Zapfen 332 gegenüberliegt.
Beim ersten Teil der Rückbewegung des Antriebsarmes 316 bewegt sich der Zapfen 332 im umgekehrten Uhrzeigersinne um die Achse 323, ähnlich wie es in Verbindung mit Zapfen 94 (Fig. 5) beschrieben ist. Hiedureh wird die Platte 322 im Uhrzeigersinne verschwenkt und die Hängeglieder 336 und 342, die Schwinghebel 346 und 308, die Hebel 314 und 353 und die Querzählwerke in ihre normalen Lagen zurückgebracht, in welcher das Querzählwerk sich in Eingriff mit den Additionszahnstangen 261 (Fig. 2) befindet. Die Bewegung dieser Teile in ihre ursprünglichen Lagen findet während des ersten Teiles der Rückkehrbewegung des Antriebsarmes 316 statt, wodurch der grössere Teil des Rückhubes für die Querzählwerks-Antriebszahnstangen zur Erfüllung ihrer Funktion übrig bleibt, wie es nunmehr ausgeführt wird.
19. Antrieb des oberen Querzählwerkes.
An jeder der Hauptantriebsstangen 105 (Fig. 2) ist ein Paar Zahnstangen 261 und 262 vorgesehen. Diese Zahnstangen sind in ortsfesten Lagern 362 und 363 verschiebbar angeordnet. Sie
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sind an Armen 364 der Antriebsstangen 105 befestigt. Die Befestigung erfolgt durch ein Paar Zapfen 365 und 366, die in Schlitze 367 und 368 der Zahnstangen eingreifen.
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bei Beginn der Betätigung ausser Eingriff mit den Zahnstangen gebracht ist, die Zahnstangen angehoben, bis ihre entsprechende Stange 14 durch einen der Stifte 13 angehalten wird. Die Teile nehmen diese
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Antriebsarmes 65 ein. Wie weiter oben ausgeführt, wird beim ersten Teil des Rückhubes des Armes 65 keine Bewegung der Antriebsstangen 105 erzielt, mit Rücksicht auf den keinen Einfluss ausübenden Teil 127 des Hebels 115.
Während dieser Periode wird, wie weiter oben ausgeführt, das Querzählwerk mit den Zahnstangen wieder in Eingriff gebracht, so dass bei der folgenden Abwärtsbewegung der Zahnstangen die Räder 11 angetrieben werden. Am Ende des Arbeitsvorganges verbleiben die Räder mit den Zahnstangen in Eingriff. Die zusätzliche Bewegung, die infolge der Schlitze 367 und 368 zwischen
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von Einheiten von der niederen zur höheren Stelle benutzt. Die Einzelheiten des Querzählwerkes selbst als auch dieses Übertragungsmechanismus sind bekannt.
Im nachfolgenden werden weitere Verbesserungen gemäss der Erfindung beschrieben.
20. Auswahl des oberen und unteren Querzählwerkes zur gemeinsamen Betätigung.
Wenn gewünscht wird, dass in beiden Querzählwerken 11 und 12 gemeinsam gerechnet wird,
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er den Schieber 274 und die Platte 277 nach vorne, wodurch ein geringer Zwischenraum zwischen dem Arm 284 und dem auf dem Bügel 287 vorgesehenen Zapfen 285 entsteht. Wenn die Maschine nunmehr betätigt wird, bewegt sich der Bügel 287 unter der Wirkung der Feder 297 (Fig. 14) vorwärts, bis der Zapfen 285 (Fig. 10) gegen die hintere Kante des Armes 284 stösst, welche infolge der Wirkung der Feder 272 an der Vorderseite der Maschine den Bügel gegen eine weitere Vorwärtsbewegung festhält.
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Schlitzes 303 (Fig. 14) in Berührung mit dem Zapfen 304 zu bringen.
Da die weiche Feder 312 bestrebt ist, den Einsehaltlenker 305 nach hinten zu ziehen, bleibt die Aussparung 306 des Lenkers 305 in Eingriff mit dem auf dem Schwingglied. 308 vorgesehenen Zapfen 307 am Anfang des Arbeitsvorganges.
Wie weiter oben ausgeführt, wird durch diese Verbindung erreicht, dass das obere Querzählwerk sich während des Arbeitsvorganges in Eingriff befindet.
Um das untere Querzählwerk in Eingriff zu bringen, ist folgender Mechanismus vorgesehen.
Auf einer Achse 372 ist ein Bügel 371 (Fig. 14) schwenkbar angeordnet. Derselbe ist mit zwei sich
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Flansch 375, welcher in der senkrechten Ebene einer Rolle 376 liegt, die an einem auf der Antriebswelle 15 befestigten Arm 377 angeordnet ist. Zwischen dem Arm 373 und dem Maschinenrahmen ist eine starke Feder 378 angeordnet, welche den Flansch 375 gegen die Rolle 376 hält. Das untere Ende des Armes 374 trägt einen Zapfen 381, der'innerhalb eines Schlitzes 382 eines Lenkers 383 liegt, der mittels eines Zapfens 384 an einem Einschaltlenker 385 für das untere Querzählwerk angelenkt ist. Dieser Einsehaltlenker ist an seinem unteren Ende bei 386 (Fig. 15) schwenkbar mit einem Kurvenhebel 387 verbunden, der um eine Achse 388 schwenkbar ist.
Mit dem Einschaltlenker 385 und dem Maschinenrahmen ist eine weiche Feder 391 verbunden, die dauernd bestrebt ist, das obere Ende des Einschaltlenkers 385 nach dem hinteren Teil der Maschine hin zu verschwenken.
Beim Beginn eines Maschinenkreislaufes schwenkt der Arm 377, Fig. 14, im umgekehrten Sinne des Uhrzeigers und bewegt dadurch die Rolle 376 nach der Vorderseite der Maschine hin. Durch die Wirkung der Feder 378 wird dann der Arm 374, der Lenker 383 und das obere Ende des Einsehalt- lenkers 385 nach vorwärts verschwenkt, wodurch eine in der vorderen Kante des Einseha1tlenkers vorgesehene Aussparung 392, Fig. 16, mit dem Zapfen 352 in Eingriff kommt. Der Zapfen hat an diesem Punkt des Arbeitsvorganges bereits seine in Fig. 17 dargestellte Zwischenstellung eingenommen,
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geführt, gebracht wurde. Hiebei sei bemerkt, dass die Feder 378 genügend stark ist, um diese Teile entgegen der Wirkung der Feder 391 nach vorwärts zu bewegen.
Durch das Ineingriffkommen der Aussparung 392 mit dem Zapfen 352 wird das untere Querzählwerk ausgewählt.
Die Feder 378 bringt die Aussparung 392 mit dem Zapfen 352 in Eingriff, wenn der Querzählwerks-Auswählhebel 265 (Fig. 10) zwecks Auswahl des oberen Querzählwerkes sich in seiner vorderen Lage befindet. Ebenso erfolgt dies, wenn derselbe sich in seiner Zwisehenlage zwecks gemeinsamer Betätigung beider Querzählwerke befindet. Um die Wirkung der Feder infolgedessen aufzuheben, wenn sich der Hebel 265 in seiner vorderen Stellung befindet, sind folgende Teile vorgesehen. An einem ortsfesten Zapfen 394 ist ein Haken 393 (Fig. 10) schwenkbar befestigt und umfasst einen an dem unteren Ende des Armes 373 (Fig. 14) vorgesehenen Zapfen 395. Der Haken wird durch eine Feder 396 (Fig. 10) im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers beeinflusst.
An dem Haken 393 ist bei 398 eine Verbindungsstange 397 angelenkt, die an ihrem hinteren Ende mit einem Schlitz 401 versehen ist, der einen Zapfen 402 eines Armes 403 umfasst. Dieser Arm 403 gehört zu einem Bügel 404,
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Eingriff mit dem Zapfen 307 steht, wird bei der im Uhrzeigersinne gerichteten Bewegung der Platte 322 (Fig. 15) beim Beginn des Rückhubes der Antriebswelle 15 das untere Querzählwerk in Eingriff kommen und das obere Querzählwerk ausser Eingriff bleiben. Der folgende Antrieb des unteren Querzählwerkes findet in derselben Weise statt, wie oben beschrieben wurde.
24. Subtraktion in den Querzählwerken.
Wie in Fig. 18 dargestellt, ist eine Querzählwerks-Subtraktionstaste IV vorgesehen, die mit dem unteren Ende ihres Schaftes auf einem Bügel 414 ruht, der auf einer Achse 415 schwenkbar angeordnet ist. Ein gleitbarer Schieber 416 ist mit einem Ansatz versehen, der vor dem Bügel 414
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mit der er einen Zapfen 431 am Hängeglied 342 umfasst.
Wenn an Stelle von Addition Subtraktion im Querzählwerk durchgeführt werden soll, wird die Querzählwerks-Subtraktionstaste IV gedrückt und dadurch der Schieber 416 nach vorne bewegt
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in Eingriff und die Aussparung 344 von dem Zapfen 345 ausser Eingriff kommt, wie es in Fig. 19 gezeigt ist.
Infolgedessen wird bei der im Uhrzeigersinne gerichteten Bewegung der Platte 322 bei Beginn des Rückhubes der Antriebswelle 15 der Lenker 348 (Fig. 15,17) nicht gesenkt und die Kurvenhebel, 314 und 387 nicht angehoben, sondern das Hängeglied 342 wird angehoben werden, um die Kurvenhebel. 314
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sinne, wie beim Additionsvorgang, durch die oberen Enden der Kurvenschlitze in den Hebeln 314 und 387 im Uhrzeigersinne verschwenkt werden und dadurch die Querzählwerke mit den vorderen Zahnstangensätzen 262 und 264 (Fig. 2) für Subtraktion in Eingriff bringen. Während des übrigen Rückhubes der Antriebswelle werden die Querzählwerke durch diese Zahnstangen angetrieben. Die Querzahl-
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in der sie ausser Eingriff stehen.
In obigen Ausführungen wurde unterstellt, dass beide Querzählwerke für den Subtraktionsvorgang in Eingriff gebracht wurden. Wenn nur eines derselben in Eingriff gebracht werden soll, werden die Teile in derselben Weise wirken, wie oben beschrieben, nur dass der Einschaltlenker 305 oder 385 (Fig. 16) des nicht ausgewählten Zählwerkes nicht betätigt werden würde, um das Querzählwerk in Eingriff mit den Subtraktionszahnstangen zu bringen, nachdem der Einschaltlenker in seine in
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25. Addition in einem und Subtraktion im andern Querzählwerk.
Um einen Betrag in dem oberen Querzählwerk addieren und gleichzeitig denselben von dem unteren Querzählwerk subtrahieren zu können, ist eine mit Plus und Minus bezeichnete Taste V (Fig. 14) vorgesehen. Durch gemeinsames Niederdrücken dieser Taste und der Querzählwerks-Subtraktionstaste
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untere Zählwerk addiert werden. Die Taste V ist um eine Achse 372 schwenkbar angeordnet und mit einem Winkelhebel 433 durch eine Feder 434 verbunden, die stärker ist als die Feder 378. Am Winkelhebel 433 ist ein Zapfen 439 vorgesehen, der normalerweise auf der Taste V ruht und gegen diese durch die Feder 434 gezogen wird. Der Winkelhebel 433 besitzt noch einen andern Zapfen 435, der an seinem unteren Arm angeordnet ist und in der senkrechten Ebene des Armes 373 liegt.
Die Taste V wird in der niedergedrüekten Lage durch einen an ihr angeordneten Zapfen 436 gesperrt, der mit einem bei 138 am Maschinenrahmen angeordneten, mit Stufen versehenen Hebel 437 zusammenwirkt. Dieser Hebel wird ständig durch eine Feder 441 nach hinten gezogen.
Beim Niederdrücken der Taste V nimmt der Zapfen 435 den Arm 373 so weit nach hinten mit, bis der an dem unteren Ende des Armes 373 angeordnete Zapfen 381 durch Anschlagen an das hintere Ende des Schlitzes 382 angehalten wird.
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bewegt, der Zapfen 307 in Flucht mit einer in der hinteren Kante des Einschaltlenkers 385 vorgesehenen Aussparung 442 gebracht und infolge der Spannung der Feder 434 der Einschaltlenker 385 nach hinten gezogen und dadurch die Aussparung 442 mit dem Zapfen 307 in Eingriff gebracht.
Da nunmehr
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beide Einschaltlenker 305 und 385 für das obere und das untere Querzählwerk mit dem Zapfen 307 in Eingriff stehen, wird ein Heben des Zapfens bei Beginn des Rückhubes der Antriebswelle den Kurvenhebel 314 anheben, um das obere Querzählwerk zur Durchführung einer Addition, und den Kurvenhebel 387 (Fig. 15) senken, um das untere Zählwerk für Durchführung einer Subtraktion in Eingriff zu bringen.
Wenn für diesen Arbeitsgang die Querzählwerks-Subtraktionstaste IV gedrückt ist, wird der Zapfen 307 gesenkt anstatt gehoben, wodurch die Lenker 305 und 385 gesenkt werden und ebenfalls der Kurvenhebel 314 zwecks Durchführung einer Subtraktion in dem oberen Querzählwerk gesenkt und der Kurvenhebel 387 zur Durchführung einer Addition in dem unteren Querzählwerk gehoben wird.
26. Summenzug im oberen Querzählwerk.
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bringens des Querzählwerkes mit seinen Antriebszalmstangen, wie es oben in Verbindung mit dem Summenzug aus den Addierwerken dargelegt wurde. Wenn sich der Hebel 265 in dieser Lage befindet, bleibt der Einschaltlenker 305 (Fig. 16) für das obere Querzählwerk während des Arbeitsganges in Eingriff mit dem Zapfen 307, um so das obere Querzählwerk in Eingriff zu bringen, während der Einschaltlenker 385 für das untere Querzählwerk ausser Eingriff mit dem Zapfen 352 bleibt, um so das untere Querzählwerk ausser Eingriff zu halten.
Um die Schaltwirkung des Querzählwerks-Einschaltmeehanismus für die Summenzugvorgänge zu verändern, ist eine Querzählwerks-Summenzugtaste VI (Fig. 20) vorgesehen. Das untere Ende dieser Taste ruht auf einem Bügel 443, welcher um eine Achse 444 schwenkbar ist. Der Bügel liegt hinter einem Ansatz eines Schiebers 445, der einen Ansatz 446 mit einem sich nach hinten erstreckenden Arm 447 besitzt. Ein auf einer Achse 451 schwenkbarer Bügel 448 besitzt einen an seinem einen Arm 453 befestigten Zapfen 452. Zwischen dem Schieber 445 und dem Zapfen 452 ist eine starke Feder 454 angeordnet, die normalerweise den Arm 447 in Berührung mit dem Zapfen 452 hält. An dem oberen Ende des Armes 453 und an dem Maschinengestell ist eine schwache Feder 455 befestigt, die normalerweise den Arm 453 und den Schieber 445 in ihren hinteren Lagen hält.
An dem oberen Ende des andern Armes (ähnlich dem Arm 453) des Bügels 448 ist ein Lenker 456 schwenkbar angeordnet, der mit dem unteren Ende des Hängegliedes 336 schwenkbar verbunden ist.
Wenn die Querzählwerks-Summenzugtaste VI niedergedrückt wird, wird der Schieber 445 nach vorne bewegt und infolge der Spannung der Feder 454 das Hängeglied 336 nach vorne bewegt, so dass der Zapfen 334 ausser Eingriff mit der Aussparung des Hängegliedes kommt. Die Bewegung wird dadurch begrenzt, dass die vordere Kante des Hängegliedes 336 gegen einen nun an der Platte 322 befestigten Zapfen 457 stösst. Hiedurch wird auch die Bewegung des Zapfens 452 gehemmt, so dass bei dem folgenden Niederdrücken der Summenzugtaste VI in ihre vollständig niedergedrückt Lage der Arm 447 sich vom Zapfen 452 unter Spannung der Feder 454 wegbewegt.
Bei Betätigung der Maschine kommt àm Anfang des Arbeitsganges infolge der im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gerichteten Bewegung der Platte 322 der Zapfen 457 gegenüber einer Aussparung 458 des Hängegliedes 336 zu liegen, wobei die Feder 454 das Hängeglied um einen zusätzlichen Betrag nach vorne bewegt, um so den Zapfen mit der Aussparung in Eingriff zu bringen. Während der übrigen im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gerichteten Bewegung der Antriebswelle 15 wird die Summe aus den Querzählwerksrädern in bekannter Weise gezogen. Bei Beginn des Rückhubes der Antriebswelle hebt die Schulter 333 den Zapfen 332 an und dreht dadurch die Platte 322, wie weiter oben ausgeführt, im Uhrzeigersinne, wodurch der Zapfen 457 und mit ihm das Hängeglied 336 angehoben wird.
Hiedurch wird das obere Querzählwerk mit den Antriebszahnstangen vor Beginn ihres Rückhubes ausser Eingriff gebracht.
27. Zwischensummenzug in dem oberen Querzählwerk.
Zum Ziehen von Zwischensummen aus dem oberen Querzählwerk ist folgende an sich bekannte Einrichtung vorgesehen.
Wie in Fig. 21 dargestellt, ruht eine Zwischensummenzugtaste VII auf einem Bügel 461, welcher einen Schieber 462 betätigt, dessen Arm 463 eine Nockenfläche 464 besitzt. Dieselbe steht mit einem an dem hinteren Ende eines bei 138 schwenkbar gelagerten Bügels 466 angeordneten Zapfen 465 in Berührung. Das vordere Ende des Hebels 466 trägt einen Zapfen 467, der in derselben lotrechten Ebene wie der Zapfen 332 liegt. Beim Niederdrücken der Taste VII wird daher der Zapfen 467 in die in Fig. 23 dargestellte Lage gesenkt, wo er verhindert, dass der Ansatz 333 der Klinke 317 mit dem Zapfen 332 in Eingriff kommt.
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bunden und erstreckt sich unter einen am Lenker 471 vorgesehenen Zapfen 473.
Durch diese Verbindungen wird beim Niederdrücken der Zwisehensummentaste VII der Lenker 468 und ebenso die
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Summentaste VI niedergedriieht. Wenn diese beiden Tasten niedergedrückt werden, während sich der Querzählwerks-Auswählhebel 265 in seiner vorderen, in Fig. 10 dargestellten Lage befindet und wenn dann die Maschine betätigt wird, bleibt das obere Querzählwerk mit den Antriebszahnstangen während ihrer Anfangsbewegung in Eingriff, wie dies oben für den Summenzug beschrieben wurde.
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Anheben des Zapfens 332 und damit des Hängegliedes 336 durch die Klinke 317, die das Querzählwerk ausser Eingriff bringen würden, so dass dasselbe in Eingriff bleibt, während die Antriebszahnstangen
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Haken 325 mit dem Zapfen 324 in Eingriff und verschwenkt dadurch die Platte 322 in ihre normale, in Fig. 20 dargestellte Lage im Uhrzeigersinne.
28. Summenzug und Zwischensummenzug im unteren Querzählwerk.
Wenn eine Summe oder eine Zwisehensumme aus dem unteren Zählwerk gezogen werden soll, muss der Querzählwerks-Auswählhebel265 (Fig. 10) in seine in Fig. 12 dargestellte hintere Lage gebracht und die Maschine im Leerlauf angetrieben werden, um, wie oben ausgeführt, irgendwelche verschwenkten Übertragungsglieder zurückzustellen und das untere Querzählwerk für den Summenzug in Eingriff
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Querzählwerk während des. Summenzugvorganges einzuschalten, während der obere QuerzählwerksEinschaltlenker 305 ausser Eingriff mit dem Zapfen 307 steht und mit der Stange 311 verbunden ist, um das obere Querzählwerk während dieses Arbeitsvorganges in Ruhe zu halten.
Nunmehr wird beim Niederdrücken der Tasten VI oder VII und Betätigung der Maschine die Summe oder Zwischensumme aus dem unteren Zählwerk in derselben Weise, wie für das obere Zählwerk geschildert, gezogen.
29. Sperre zur Verhinderung des Niederdrücken der Querzählwerks-Summenzug- tasten zu ungeeigneter Zeit.
Wie oben erwähnt, ist ein Riegelmechanismus bekannter Art vorgesehen, der dazu dient, ein Niederdrücken der Querzählwerks-Summenzugtasten zu verhindern, solange nicht ein Leerlauf der Maschine stattgefunden hat.
Ferner ist ein anderer Riegelmechanismus vorgesehen, um es zu ermöglichen, eine Summe aus dem oberen Querzählwerk zu ziehen, während sich der Querzählwerks-Auswählhebel 265 in seiner mittleren Lage befindet, in welcher er beide Querzählwerke für gemeinsamen Antrieb bei Speichervorgängen einstellt. Da aber eine fehlerhafte Summe erhalten werden würde, wenn beide Querzählwerke während des Summenziehens eingeschaltet wären, ist dieser zusätzliche Riegelmechanismus vorgesehen, der verhindert, dass das untere Querzählwerk während der Summenzugvorgänge in Eingriff kommt.
Da während der Summenzugvorgänge keine Betragstasten gedrückt sind, wird die Wirkung dieses Riegelmechanismus davon abhängig gemacht, ob eine Betragstaste für einen Arbeitsgang niedergedrückt ist. Wenn eine Betragstaste niedergedrückt ist, so befindet sich der Riegelmechanismus ausser Wirklage, so dass das untere Querzählwerk in Eingriff kommen wird, und wenn keine
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unteren Querzählwerkes zu verhindern, so dass eine Summe von dem oberen Querzählwerk während des nächsten Arbeitsganges gezogen werden kann.
Dieser Riegelmechanismus besteht aus einer Stange 474 (Fig. 14), die an dem unteren Ende des Armes 373 mittels eines Zapfens 395 angelenkt ist. Zwischen der Stange 474 und dem Maschinenrahmen ist eine Feder 475 befestigt, die normalerweise die Stange in der angehobenen, in Fig. 14 dargestellten Lage hält. Die Aufwärtsbewegung der Stange wird durch einen an einem Winkelhebel 477 befestigten Zapfen 476 begrenzt, wobei der Winkelhebel 477 um einen Zapfen 478 schwenkbar ist. Ein am Winkelhebel 477 vorgesehener Zapfen 481 stösst gegen die obere Kante einer in dem Schieber 274 vorgesehenen Aussparung 482. Ein quer verlaufender Schieber 483 (s. auch Fig. 30) besitzt einen schmalen Finger 484, der direkt vor der Stange 474 liegt. Durch das Einstellen einer Zahl in dem Rechentastenfeld wird der Schieber 483 um einen Schritt quer bewegt (nach rechts in Fig. 3).
Dieser Schritt genügt, um den Finger 484 aus der Bahn der nach vorne gerichteten Bewegung der Stange 474 zu bringen. Durch diese Verbindungen wird, wenn der Auswählhebel 265 sich in seiner in Fig. 11 dargestellten Lage befindet, um einen Betrag in beide Querzählwerke gemeinsam einzubringen, beim Einstellen eines Betrages in das Tastenfeld der Finger 484 aus seiner Lage, in der er der Stange 474 gegenüberliegt, bewegt, so dass bei Betätigung der Maschine diese Stange, die Arme 373 und 374 (Fig. 14), der Lenker 383 und der Einschaltlenker 385 für das untere Querzählwerk sich nach vorne bewegen können, um das untere Querzählwerk zur Durchführung einer Rechnung in Eingriff zu bringen.
Wenn nun eine Summe gezogen werden soll, wird der unmittelbar vor dem Summenzugvorgang erforderliche Leerlauf durchgeführt, während sich der Finger 484 in der Bewegungsbahn der Stange 474 befindet, so dass am Ende des Kreislaufes das untere Querzählwerk sich ausser Eingriff befindet. Infolgedessen kann nunmehr der Summenzugvorgang durchgeführt und die Summe aus dem oberen'Querzählwerk gezogen werden.-
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Wenn eine Summe aus dem unteren Querzählwerk gezogen werden soll, ist es erforderlich, dass das untere Querzählwerk während eines Leerlaufganges sich in Eingriff befindet. Es ist deshalb notwendig, dass der Finger 484 unwirksam ist, wenn sich der Auswählhebel 265 in seiner hinteren Lage befindet, um das untere Querzählwerk für einen Summenzugvorgang auszuwählen.
Um dies zu erreichen, ist die Aussparung 482 (Fig. 12) so bemessen und angeordnet, dass bei Bewegen des Hebels 265 aus seiner Zwischen-in seine hintere Lage die hintere Kante der Aussparung 482 den Zapfen 481 nach vorne und den Zapfen 476 abwärts bewegt. Dieser senkt das vordere Ende der Stange 474 unter den Finger 484, so dass die Stange 474 und die mit ihr verbundenen Teile sich nach vorn bewegen können, um das untere Querzählwerk in Eingriff zu bringen.
Es ist ferner ein Riegelmechanismus vorgesehen, um den Eingriff des Querzählwerkes, aus welchem die Summe gezogen werden soll, bei Beginn des Summenzugvorganges zu sichern. Diese
Sicherheit wird durch die Anordnung eines Mechanismus erhalten, der die Summenzugtaste VI gegen Niederdrücken verriegelt, wenn der Auswählhebel 265 von einer seiner beiden vorderen Stellungen, in welchen er das obere Querzählwerk für den Summenzug auswählt, in seine hintere Stellung gebracht wird, in welcher er das untere Querzählwerk für den Summenzug auswählt, oder umgekehrt. Infolge dieses Riegelmechanismus muss ein Summenzugvorgang ausgeführt werden, während der Auswählhebel 265 sich in einer Lage befindet, in welcher er dasselbe Querzählwerk auswählt, welches am Ende des vorhergehenden Arbeitsvorganges sich in Eingriff befand.
Eine Platte 485, Fig. 32, ist um einen Zapfen 486 schwenkbar angeordnet und besitzt eine mittels eines Zapfens 488 an ihr angelenkte Klinke 487. Zwischen der Klinke und dem unteren Ende eines
Hebels 492 ist eine Feder 491 angeordnet. Der Hebel 492 ist um einen Zapfen 493 schwenkbar und mit einem Flansch 501 versehen, der normalerweise an der Kante der Platte 485 anliegt. Der Hebel 492 ist an seinem oberen Ende mit einer Verbindungsstange 494 verbunden, die auf einem ortsfesten
Zapfen 495 gleitbar gelagert ist. Das hintere Ende der Verbindungsstange 494 liegt in solcher Entfernung vom Arm 291, dass beim Antrieb der Welle 15 im umgekehrten Uhrzeigersinne der Arm 291 die Stange 494 um ein kurzes Stück vorwärts bewegt.
Wenn der Auswählhebel 265 von einer seiner beiden vorderen Lagen in seine hintere Lage bewegt wird oder umgekehrt, gleitet ein an dem unteren Ende desselben vorgesehener Zapfen 497 über einen
Zahn 498 der Platte 485 und hebt diese um ein kurzes Stück an. Da hiebei eine Feder 491 das untere
Ende des Hebels 492 nach vorne zieht, kommt ein sich seitlich erstreckender Flansch 501 mit einer
Aussparung 502 der Platte 485 in Eingriff, so dass diese in ihrer oberen Lage gehalten wird. Durch dieses Anheben der Platte 485 wird in gleicher Weise die Klinke 487 angehoben, wodurch eine Aus- sparung 503 mit einem an dem Bügel 443 befestigten Haken 504 (s. auch Fig. 22) in Eingriff kommt. Der Bügel 443 liegt unterhalb der Querzälllwerks-, Summenzugtaste Vl.
Infolgedessen wird, wenn der Auswählhebel 265 von einer seiner beiden vorderen Lagen in seine hintere Lage oder umgekehrt bewegt wird, die Taste VI und ebenso (infolge des Armes 472, Fig. 22) die Zwischensummentaste VII gegen Niederdrücken verriegelt, und diese Tasten bleiben so lange verriegelt, bis die Maschine wieder betätigt wird, um den Flansch 501 ausser Eingriff mit der Aussparung 502 zu bringen, wodurch die Feder 491 die Platte 485 in ihre untere Lage zurückführen kann.
Um zu verhindern, dass der Bedienende diesen Riegelmechanismus umgeht, indem er zunächst eine der Summenzugtasten VI oder VII drückt und dann den Hebel 265 bewegt, ist die Platte 485 an ihrer oberen Kante mit einem herausragenden Teil 505 versehen. Dieser Teil liegt unmittelbar unter dem Haken 504, wenn der Haken nach hinten und abwärts durch Niederdrücken einer dieser Tasten bewegt ist, wodurch es dem Zapfen 497 unmöglich ist, den Zahn 498 aus seiner Bahn zu heben.
Eine Bewegung des Auswählhebels 265 aus einer seiner beiden vorderen Lagen in seine hintere Lage oder umgekehrt ist daher verhindert.
30. Ziehen einer überzogenen Summe aus dem oberen Querzählwerk.
Wenn sich in dem Querzählwerk eine negative oder überzogene Summe befindet und diese Summe gedruckt werden soll, ist es erforderlich, dass das Zählwerk bei dem Leerlauf oder Zwischenhub anstatt mit den Addierzahnstangen mit den Subtraktionszahnstangen in Eingriff kommt. Dies kann dadurch erreicht werden, dass die Subtraktionstaste IV während des Zwischenhubes niedergedrückt gehalten wird. Da es jedoch erwünscht ist, dass dieser Mechanismus vollkommen selbsttätig betätigt wird, sind Mittel vorgesehen, um das Querzählwerk selbsttätig unter solche Bedingungen zu bringen, dass eine negative Summe erhalten wird, wenn dasselbe solch eine Summe enthält. Ein Schieber 506 (Fig. 24) wird nach vorne durch eine Feder 507 gezogen.
An dem hinteren Ende des Schiebers 506 ist ein Arm 508 (Fig. 28) so angeordnet, dass er mit einem Arm 511 des durch die Subtraktionstaste IV betätigten Schiebers 416 (Fig. 18 und 24) in Eingriff kommen kann, um den Schieber 416 nach vorne in Wirklage zu stossen. Nach jeder Betätigung des Schiebers 506 wird dieser in seine normale hintere Lage durch einen auf der Antriebswelle 15 befestigten Nocken 512 zurückgeführt. Der Nocken kommt mit einer am Schieber 506 vorgesehenen Rolle 513 nahe am Ende des Rückhubes der Antriebswelle in Eingriff. Der Schieber 506 wird, ausser wenn eine negative Bilanz oder ein Überzug in dem Querzählwerk vorhanden ist, daran gehindert, den Schieber 416 in seine Wirklage zu bringen.
Ein quer
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zur Maschine beweglicher Schieber-514 (Fig. 28) ist mit einem aufwärtsgeriehteten Zapfen 515 ver- sehen, der normalerweise in der Bahn eines Ansatzes 516 des Schiebers 506 liegt, um zu verhindern, dass sich der Schieber unter dem Einfluss seiner Feder 507 nach vorne bewegt. Eine mit dem Schieber 514 und dem Maschinenrahmen verbundene Feder 517 ist ständig bestrebt, den Schieber 514 nach links zu bewegen, um den Zapfen 515 aus der Bahn des Ansatzes 516 zu bewegen.
Wenn sich in dem Querzählwerk ein positiver Saldo befindet, wird der'Schieber 514 daran gehindert, sich unter dem Einfluss der Feder 517 zu bewegen, um den Schieber 506 freizugeben, u. zw. erfolgt dies durch einen an einem Bügel 521 befestigten Anschlagarm J. M (s. auch Fig. 29). Der Bügel 521 ist um eine Achse 522 schwenkbar angeordnet. Das obere Ende des Bügels 521 ist so angeordnet, dass er durch einen Lenker 523 bewegt wird, wenn das Querzählwerk in jeder von beiden Richtungen die Null übersehreitet. Beim Übergang von einer positiven zu einer negativen Summe bewegt sich der Lenker 523 nach rechts (Fig. 29) und senkt dadurch den Anschlagarm 518.
Beim Übergang von einer negativen zur positiven Summe erhebt er dagegen den Anschlagarm 518 in die
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durch eine zwischen dem Hebel und dem Schieber 514 befestigte Feder 526 dauernd in entgegengesetztem Uhrzeigersinne beeinflusst wird. Ein am Schieber 514 vorgesehener Zapfen 527 hält den Hebel 524 in seiner in Fig. 28 dargestellten Lage. An dem linken Ende des Hebels 524 ist ein kurzer Flansch 528 (Fig. 25) angebogen, der normalerweise in derselben waagrechten Ebene wie das Ende des Anschlagarmes 518 liegt. Wenn in dem Querzählwerk ein positiver Saldo vorhanden ist, wird
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der Schieber 506 an einer Vorwärtsbewegung gehindert ist.
Wenn dagegen ein negativer Saldo in dem Querzählwerk vorhanden ist, kann sich der Schieber 514 unter dem Einfluss der Feder 517 nach
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Querzählwerk auf Subtraktion einzustellen. Bei Arbeitsvorgängen, bei welchen sich der Schieber 514 nach links (Fig. 28) bewegen kann, wird er in seiner rechten oder normalen Lage am Ende desselben Arbeitsganges durch einen Hebel 531 (Fig. 25, 26 und 27) gehalten, der bei 532 an einem ortsfesten
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die in der nach hinten gerichteten Bewegungsbahn des hinteren Endes des Schiebers 506 liegt. Sobald der Hebel 506 in seine hintere Lage zurückkehrt, trifft er auf die Nase 534 und schwenkt den Hebel 531 um seinen Gelenkzapfen, wodurch der Hebel auf einen am Schieber 514 vorgesehenen Zapfen 535 stösst und den Schieber nach rechts bewegt (Fig. 26).
Wenn infolgedessen während desselben Arbeitganges das Querzählwerk von einer negativen zu einer positiven Stellung zurückkehrt, kann sich der
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(Fig. 28) während des nächsten Arbeitsganges zu verhindern.
Es sind ferner Mittel vorgesehen, um zu verhindern, dass sich der Schieber 506 während des Einbringens von Beträgen nach vorne bewegt, wenn sich in dem Zählwerk ein negativer Saldo befindet.
Wenn nämlich in einem solchen Falle der Schieber nicht an einer Vorwärtsbewegung verhindert werden würde, würde der Betrag eher subtrahiert als addiert werden. Dieses Mittel besteht aus einem an der oberen Kante des Schiebers 483 vorgesehenen Ansatz ? ? (Fig. 30), der normalerweise ausserhalb der Bahn des vorderen Endes des Schiebers 506 liegt. Wie oben erwähnt, wird beim Einbringen eines Betrages in das Tastenfeld der Schieber 483 um einen Schritt nach rechts bewegt. Durch eine solche Bewegung kommt die Schulter 536 in die Bahn des Schiebers 506 und verhindert dadurch eine Vorwärtsbewegung desselben während der folgenden Vorgänge.
Infolge des oben beschriebenen Mechanismus wird sich der Zapfen 515 (Fig. 28) ausserhalb der nach vorwärts gerichteten Bahn des Schiebers 506 befinden, wenn das Querzählwerk einen negativen Saldo enthält, so dass dieser Schieber 506 den Schieber 416 nach vorne ziehen kann, um das Querzählwerk während des den Summenzug vorbereitenden Leerkreislaufes mit seinen Subtraktionszahnstangen in Eingriff zu bringen. Wenn das Zählwerk sich mit den Subtraktionszahnstangen in Eingriff befindet, wird beim Niederdrücken der Summenzugtaste VI und Betätigung der Maschine in der üblichen Weise eine negative Summe gezogen werden.
31. Ziehen einer überzogenen Summe aus dem unteren Querzählwerk.
Um eine überzogene Summe aus dem unteren Querzählwerk zu ziehen, ist es wie im Falle des oberen Querzählwerkes erforderlich, das Querzählwerk anstatt mit seinen Additionszahnstangen mit seinen Subtraktionszahnstangen in Eingriff zu bringen. Da der Eingriff beider Querzählwerke mit ihren Subtraktionszahnstangen durch denselben Schieber 416 gesteuert wird, ist es nur erforderlich, bei Vorhandensein eines positiven Saldos in dem unteren Querzählwerk den Schieber 514 (Fig. 28) an einer Längsbewegung zu verhindern und beim Vorhandensein eines negativen Saldos zu ermöglichen, dass der Schieber 514 sich nach links bewegt, um mit den Subtraktionszahnstangen in Eingriff zu kommen. Der hiezu dienende Mechanismus (Fig. 29) besitzt einen dem Bügel 521 ähnelnden Bügel 537, an welchem ein Arm 538 befestigt ist, der an einem Verbindungsglied 541 angelenkt ist.
Das obere
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Querzählwerk von positiv auf negativ übergeht, wird ein Lenker 544 nach rechts bewegt, und wenn das Querzählwerk von negativ auf positiv übergeht, wird er in derselben Weise, wie oben in Verbindung mit dem Lenker 523 beschrieben, nach links bewegt. Dies hat die Wirkung, dass der Anschlagarm 543 ähnlich den Bewegungen des Armes 518 gesenkt und gehoben wird. Wie in Fig. 28 dargestellt, erstreckt sich ein an dem rechten Ende des Hebels 524 angeordneter Ansatz 545 an dem Schieber 274 vorbei und liegt, wie in Fig. 10 dargestellt, in einer kurzen Entfernung vor einem sich aufwärts erstreckenden, an dem Schieber vorgesehenen Arm 546.
Infolge dieser Verbindungen wird, wenn der Hebel 265 von einer seiner beiden vorderen Lagen in eine hintere Lage bewegt wird, um das untere Querzählwerk auszuwählen, der Arm 546 den Ansatz 545 nach vorwärts bewegen und dadurch das linke Ende des Hebels 524 (Fig. 28) entgegen der Wirkung der Feder 526 nach hinten verschwenken, bis es dem Anschlagarm 543 gegenüberliegt. Bei Betätigung der Maschine im Leerlauf wird nunmehr der Schieber 514 an einer Bewegung nach links gehindert, wenn der Saldo in dem unteren Querzählwerk positiv ist, und diese Bewegung wird ermöglicht, wenn der Saldo negativ ist. Wie in Verbindung mit dem oberen Querzählwerk beschrieben wurde, wird durch die Bewegung nach links es dem Schieber 506 ermöglicht, sich nach vorne zu bewegen und so das Querzählwerk mit den Subtraktionszahnstangen in Eingriff zu bringen.
Beim Betätigen der Summenzugtaste VI und Betätigen der Maschine in der üblichen Weise wird somit eine Summe aus dem unteren Querzählwerk gezogen werden, unabhängig davon, ob dieselbe positiv oder negativ ist.
32. Steuerung der verschiedenen Arbeitsgänge durch den Papierwagen.
Der in Fig. 1 allgemein mit 2 bezeichnete Papierwagen kann durch entsprechende Mechanismen, die mit der mit dem Wagen mitbewegten Steuerplatte 4 in an sich bekannter Weise zusammenwirken, die verschiedenen Addierwerke und Querzählwerke steuern. Dieser Steuermechanismus besteht aus an der Steuerplatte in den verschiedenen Tabulatorstellungen des Wagens entfernbar angeordneten Steuerteilen, die ein oder mehrere abwärtsgerichtete Nasen besitzen, die mit niederdrückbaren Hebeln zusammenwirken. Durch das wahlweise Niederdrücken dieser Hebel, deren Enden mit 547 (Fig. 10) bezeichnet sind, werden die Stangen 548 (s. auch Fig. 3), die auf Winkelhebeln 551 ruhen, niedergedrückt. Die unteren Enden stossen gegen die hinteren Enden der Schieber 23 bis 26 (Fig. 3), welche mit den verschiedenen Steuertasten verbunden sind.
Infolge dieser Verbindung wird bei der Bewegung des Papierwagens in eine Kolonnenstellung wahlweise ein Niederdrücken von Stangen 548 und ein Verschieben ihrer entsprechenden Schieber erhalten, wie es durch Niederdrücken der entsprechenden Tasten von Hand erzielt wird. Da diese Verbindungen bekannt sind, werden dieselben nur insoweit beschrieben, als sie den neuen Mechanismus betreffen.
Ähnlich wie die Stangen 548 ist eine Stange 552 (Fig. 3) angeordnet, die durch ihren Hebel zwecks Auswahl der Addierwerke der unteren Gruppe niedergedrückt werden kann. Diese Stange drückt auf ihren entsprechenden Winkel hebel 551 und bewegt dadurch den Schieber 176 nach vorne, genau so, als ob die untere Gruppentaste 111 von Hand niedergedrückt wäre. Am Ende der Betätigung werden die Stange 552 und die andern Teile durch eine Feder 553 in ihre normale Lage zurückgebracht.
Es ist ferner eine besondere Steuereinrichtung vorgesehen, damit der Papierwagen das untere
Querzählwerk auswählen kann, wenn der Auswählhebel 265 das obere Querzählwerk auswählt. Hiezu ist es erforderlich, dass durch den Wagen dieselben'Glieder eingestellt werden wie durch den Auswählhebel 265, wenn derselbe in seine in Fig. 12 dargestellte Lage bewegt wird. Diese Einstellvorgänge bestehen aus dem Anheben des Hakens 393 von dem Zapfen 395, das Bewegen des Armes 284 aus der Bahn der Vorwärtsbewegung des Zapfens 285, das Senken der Stange 474 aus ihrer Lage hinter dem Finger 484 und Verschieben des Ansatzes 545 nach vorne zwecks Steuerung der Überzugssaldi.
Zu diesem Zweck sind folgende Mechanismen vorgesehen.
Der oben beschriebene Bügel 404 (Fig. 10) ist so angeordnet, dass er durch Niederdrücken der unterhalb des hintersten Wagensteuerhebels 547 angeordneten Stange 548 nach vorne geschwenkt wird. Durch die Vorwärtsbewegung des Bügels 404 wird, wie in Fig. 13 dargestellt, das Verbindungsglied 397 nach vorne geschoben, und dieses hebt dadurch den Haken 393 von dem Zapfen 395 ab.
Durch die Vorwärtsbewegung der Verbindungsstange 397 wird ferner mittels einer an ihr angeordneten Steuerfläche 554, die gegen einen an der Platte 277 vorgesehenen seitlichen Flansch 555 stösst, das hintere Ende der Platte entgegen der Wirkung der Feder 281 (vgl. Fig. 10 und 13) angehoben, um den Arm 284 über die Bahn des Zapfens 285 bei seiner Vorwärtsbewegung zu bewegen. Durch die Aufwärtsbewegung des Flansches 555 wird ferner ein um den Zapfen 394 schwenkbarer Hebel 556 verschwenkt. Da das vordere Ende dieses Hebels auf einen. an der Stange 474 befestigten Zapfen 557 ruht, wird die Stange niedergedrückt.
Ein an dem Verbindungsglied 397 vorgesehener Arm 558 ist mittels einer Schlitzzapfenverbindung mit einem Hebel 561 verbunden, der bei 562 schwenkbar am Rahmen angeordnet ist und einen hinter einen Flansch 564 des Schiebers 565 (s. auch Fig. 10) greifenden Finger 563 besitzt. Der Schieber 565 wird ständig durch eine Feder 566 nach hinten gezogen. Ein
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In der oben beschriebenen Weise werden die zum Einschalten des unteren Querzählwerkes unter Ausschluss des oberen Querzählwerkes dienenden Steuerglieder durch den Papierwagen gesteuert.
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lage der Hebel 561 den Ansatz 545 mittels des Schiebers 565 nach vorne bewegen würde.
Da, wie weiter oben ausgeführt, beim Summenzug aus dem oberen Querzählwerk sich der Hebel 265 in der Zwischenlage befindet, ist es erwünscht, dass der Ansatz 545 in seiner hinteren Lage verbleibt, wenn der Hebel so eingestellt ist. Es ist deshalb eine Einrichtung vorgesehen, durch die das hintere Ende des Schiebers 565 angehoben wird, um den Flansch 564 über den Finger 563 zu bringen, sobald der Hebel seine vordere Lage verlässt. Diese Einrichtung besitzt einen an dem Arm 546 befestigten Zapfen 568, der unmittelbar hinter einer schrägen Kante des Ansatzes 567 liegt. Infolge dieser Anordnung wird bei Beginn der Rückwärtsbewegung des Hebels 265 der Flansch iiber den Finger 563 gehoben. Hiebei schliesst der am Schieber 274 vorgesehene Zapfen 406 den zwischen ihm und der Schulter 407'bestehenden schmalen Raum (vgl.
Fig. 10 und 11), so dass bei dem Beginn der Vorwärtsbewegung des Verbindungsgliedes 397 der Finger 563 den Ansatz 545 nicht nach vorne mitnehmen kann.
33. Drucken eines Zeichens für die unteren Addierwerke und das untere Querzählwerk.
Für das Drucken eines Zeichens, wenn die Addierwerke der unteren Gruppe in Eingriff gebracht werden oder eine Summe aus dem unteren Querzählwerk gezogen wird, ist ein besonderer Mechanismus vorgesehen. Dieses Zeichen, welches aus zwei quadratischen Punkten besteht, wird durch eine besondere Type 571 (Fig. 31) gedruckt, welche durch einen Druckhammer 572 für die rechte Typenstange 573 (Fig. 34) betätigt wird. Wie in dieser Figur dargestellt, besitzt die Type 571 einen seitlichen Ansatz 574, welcher sieh in die lotrechte Ebene des Typenhammers 572 erstreckt. Der Ansatz 574 liegt normalerweise unterhalb der Bewegungsbahn des Hammers, wie es in Fig. 31 dargestellt ist.
Es ist deshalb nur erforderlich, die Type 571 so zu verschwenken, dass ihr vorderes Ende in die Bahn des Hammers 572 gelangt, um dadurch das Abdrucken des die untere Gruppe bezeichnenden Zeichens zu bewirken.
Zu diesem Zweck ist ein Lagerstück 575 (Fig. 34), in welchem die Type 571 gleitbar ist, mit einer kurzen Welle 576 versehen, die in einem ortsfesten Lager 577 liegt. An dem äusseren Ende der Welle 576 ist ein Hebel 578 befestigt, der schwenkbar mit einem Lenker 581 verbunden ist. Mit dem unteren Ende des Lenkers 581 ist ein waagrechter Arm 583 (Fig. 31) eines um die Achse 182 schwenkbaren Bügels 582 verbunden. Ein sich nach unten erstreckender Arm 584 des Bügels 582 besitzt einen seitlichen Ansatz 585, dessen Ende sich gegenüber dem sich abwärts erstreckenden Arm des Bügels 181 (Fig. 31 und 34) befindet. Wie weiter oben ausgeführt, wird beim Niederdrücken der unteren Gruppentaste III, um eines der Addierwerke in der unteren Gruppe auszuwählen, der Lenker 178 (Fig. 3) und der abwärtsgerichtete Arm des Bügels 181 nach vorne gezogen.
Hiedurch wird der Bügel 582 um seine Schwenkachse 182 verschwenkt, wodurch der Hebel 578 angehoben wird und den Ansatz 574 der Type 571 in Flucht mit dem Druckhammer 572 bringt, zwecks Betätigung durch denselben.
Um nun auch einen Abdruck der Type 571 zu erhalten, wenn eine Summe aus dem unteren Querzählwerk gezogen wird, sind zusätzliche Teile vorgesehen, durch die die Type 571 in Wirklage bewegt wird, sobald der Auswählhebel 265 in seine hintere Lage gelangt und eine der QuerzählwerksSummenzugtasten VI bzw. VII niedergedrückt wird. Dieser Mechanismus besteht aus einem Lenker 586, welcher mittels einer Sehlitzzapfenverbindung mit einem Arm 546 verbunden ist und normalerweise in der in Fig. 31 durch strichpunktierte Linien dargestellten Lage liegt. In dem vorderen Ende des Lenkers 586 ist ein Kurvenschlitz 587 eingeschnitten, welcher einen an dem unteren Ende des Armes 584 angeordneten Zapfen 588 umfasst.
Das vordere Ende des Lenkers 586 trägt ferner einen viereckigen Zapfen 591 (Fig. 33), der in der senkrechten Ebene eines Sektors 592 liegt, der bei 593 am Maschinenrahmen schwenkbar befestigt ist.
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nach vorne in seine in vollen Linien in Fig : 31 dargestellte Lage, wobei der Zapfen 591 infolge des nach oben gerichteten hinteren Teiles des Kurvenschlitzes 587 vor die vordere Kante des Sektors 592 zu liegen kommt. Wie in Fig. 33 dargestellt, besitzt der Sektor 592 einen langen Zapfen 594, der mit dem aufwärtsgeriehteten Teil 446 des Schiebers 445 verbunden ist, der selbst in Verbindung mit der
Summentaste VI steht. Diese Verbindung besteht aus einer starken Feder 595 zwischen dem Zapfen 594 und einem an einem Arm 596 vorgesehenen seitlichen Flansch 600. Der Arm 596 ist schwenkbar an dem Teil 446 angeordnet.
Infolge dieser Anordnung wird beim Niederdrücken der Summentaste VI oder (mit Rücksicht auf den Arm 472, Fig. 22) der Zwischensummentaste VII der Sektor 592 nach vorne bewegt. Da sich zu dieser Zeit der Zapfen 591 vor dem Sektor 592 befindet, wird der Lenker-586 nach vorne gezogen und dadurch der Bügel 582 verschwenkt und die Type 571 in Flucht mit dem
Hammer 572 gebracht. Diese eben beschriebene Vorwärtsbewegung des Lenkers 586 wird durch die an seinem hinteren Ende vorgesehene Sehlitzzapfenverbindung ermöglicht. Der Lenker 586 wird durch eine Feder 597 in seine in Fig. 31 in vollen Linien dargestellte Lage zurückgebracht, wenn die
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Alle niedergedrückten Tasten einschliesslich der Querzählwerks-Plus-und-Minustaste V (Fig. 40), werden am Ende jedes Maschinenkreislaufes mittels einer Stange 601 (Fig. 14), die sich quer an der Vorderseite der Maschine erstreckt, in die Ausgangslage zurückgebracht. Bei ihrer Betätigung schwingt die untere Kante dieser Stange nach vorne und bewegt dadurch Schieber, wie 602, nach vorne, um die verschiedenen Tasten zu lösen. Um die Taste V zu lösen, ist an dem unteren Ende des Hebels 437 ein seitlicher Flansch 603 vorgesehen, der einer der nach oben gerichteten Nasen des Schiebers 602 gegenüberliegt. Wenn infolgedessen dieser Schieber nach vorne bewegt wird, wird der Hebel 437 nach vorne mitgenommen und dadurch tritt der Zapfen 436 aus seiner Aussparung aus, so dass die Feder 434 die Taste zurückführen kann.
Die übrigen in den Zeichnungen dargestellten Tasten kehren in ihre Ausgangslage zurück, wenn sie durch die übliehen Winkelhebel 604 (Fig. 3), Stangen 605 und Federn 606 freigegeben werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rechenmaschine, bei der der Papierwagen in seinen Tabulierstellungen eine Vorrichtung zur wahlweisen Einschaltung eines Addierwerkes in einer von zwei Addierwerksgruppen steuert, wobei den Addierwerken zugeordnete Einschaltglieder fallweise mit zugehörigen Antriebsgliedern in Eingriff
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der andere Mechanismus (188, 196) die gewünschte Gruppe auswählt, indem er den Eingriff des ausgewählten Einschaltgliedes der einen Gruppe gestattet, hingegen den Eingriff des ausgewählten Einschaltgliedes der andern Gruppe verhindert, so dass das gewünschte Addierwerk der gewünschten Gruppe durch sein Antriebsglied eingeschaltet wirtr.