<Desc/Clms Page number 1>
Rechenmaschine mit selbsttätiger Multipliziervon'ichtnng.
EMI1.1
in der selbsttätigen Multipliziervorriehtung den Multiplikator einzustellen, dann die Maschine für die Durchführung beliebiger anderer Rechnungen oder sonstiger Arbeitsgänge zu benutzen, und erst, nach Ausführung verschiedener Zwischenrechnungen, die Multiplikation mit einem beliebigen, in den Zählwerksantrieben einzustellenden Multiplikanden vorzunehmen. Man kann also den Multiplikator in der Maschine für spätere Verwendung einstellen und aufspeichern.
Diese Möglichkeit ist dadurch gegeben, dass die Anordnung der Multiplikationsregler, d. h. der Organe, die vor der Multiplikation entsprechend dem Zahlenwert des Multiplikators eingestelltwerden, und die während der Ausrechnung des Produktes die Zählwerksverschiebungen sowie die Zahl der zwischen den einzelnen Zählwerksverschiebungen auszuführenden Additionen regeln, so gewählt ist, dass sie auch nach ihrer Einstellung zunächst ausserhalb des Bewegungsbereiches aller sich bewegender Teile der Rechenmaschine bleiben.
Die arbeitenden Teile der Rechenmaschine sind also. auch nach der Einstellung
EMI1.2
Bedienung einer Kupplungsvorrichtung wird das Zusammenarbeiten der Multiplikationsregler mit den sie bewegenden und mit den von ihnen zu steuernden Teilen der Rechenmaschine ausgelöst, so dass sie jetzt die Multiplikation einleiten und in der erforderlichen Weise steuern.
Diese Anordnung der Multiplizierregler wird in den gezeichneten Ausführungsbeispielen erreicht, indem die Multiplizierregler in einem besonderen, vom Zählwerk lösbaren Reglerwagen gelagert werden.
Die erfindungsgemässe Anordnung der Multiplizierregler kann auch Anwendung finden auf Rechen- maschinen, in denen ein und dieselben Einstellmittel sowohl die Rechenantriebe als auch die Multiplizier- regler einstellen. In diesem Falle ist die Anordnung so zu treffen, dass auch diese Einstellmittel nach
EMI1.3
einfachsten erreicht, indem man an irgendwelchen Maschinenteilen, die bei der Einstellung der Zählwerks- antriebe von den Einstellmitteln bewegt werden, Anschläge anbringt, nach denen dann die Multiplizierregler sich einstellen, wenn sie durch eine besondere Vorrichtung zur Einstellung freigegeben werden. Bei schreibenden Rechenmaschinen kann ein weiterer Anschlag vorgesehen sein. nach dem sich die Typenträger einstellen, wenn sie vom Antrieb freigegeben werden.
Bei nichtschreibenden Tastenrechenmasehinen bringt man die Anschläge, nach denen die Multiplizierregler sich einstellen, zweckmässig an den den Tasten zugeordneten Einstellschienen an. bei schreibenden Rechenmaschinen besser an den Typenträgern. Die Typenträger können ausser von den Tasten auch von der Summen-oderZwischensummen-Druckvorrichtung eingestellt werden. BeiAnordnung
EMI1.4
Vorteil, dass in den Zählwerken enthaltene Zahlenwerte selbsttätig auf die Multiplizierregler übertragen werden können.
Bei den gezeichneten und später im einzelnen beschriebenen Ausführungsbeispielen der Multipliziervorriehtung nach der Erfindung sind die Multiplizierregler als Stufenschieber ausgebildet.
Damit bei der Einstellung der Stufenschieber die Bewegungsübertragung von den Einstellschienen bzw. Typenträgern auf die Stufenschieber eine mögliehst einfadhe wird, sind die Stufenselhieber nahe
<Desc/Clms Page number 2>
und parallel zu den feilen angeordnet, mit denen sie bei der Einstellung gekuppelt werden. Durch eine geringfügige Verlagerung eines der beiden zu kuppelnden Teile quer zur Richtung der Einstellbewegung können dann Vorsprünge an einem Teil mit den Anschlägen des andern Teiles in Eingriff gebracht werden.
Es können jedoch auch die Vorsprünge des einen Teiles oder die Anschläge des andern Teiles in diesem verschieblich angeordnet sein, so dass durch Verschiebung nur dieser Vorsprünge oder Anschläge der Eingriff hergestellt und die gemeinsame Verschiebung gesichert wird.
Schreibende Rechenmaschinen sind vielfach mit einer Papierwalze versehen, deren Bewegung von einem Tabulator so geregelt wird, dass die im Druckwerk eingestellten Zahlenwerte in nebeneinander liegenden Spalten zum Abdruck kommen. Dienen derartige Maschinen zur dauernd wiederholten Bearbeitung eines unverändert bleibenden Reehenschemas, so entspricht jeder Stellung des Papierwalzenwagens immer wieder ein und derselbe ganz bestimmte Rechnungsvorgang.
Bei Anwendung der Multipliziervorrichtung nach der Erfindung auf diese Art Rechenmaschinen werden Mittel vorgesehen, die selbsttätig den der jeweiligen Wagenstellung zugeordneten Rechnungs- vorgang einstellen, z. B. für eine gewisse Stellung des Papierwagens :"Einbringen und Druck des Multiplikators", für eine andere Stellung :"Einbringen und Druck des Multiplikanden", für eine weitere Stellung :"Bildung und Druck des Produktes".
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt und es ist : Fig. 1 eine Seitenansicht einer mit der Multipliziervorrichtung nach der Erfindung versehenen niehtschreibenden Rechenmaschine, Fig. 2 eine Rückansicht der Tastatur und des Stufenschieberwagens, Fig. 3 ein Grundriss des Stufenschieberwagens, Fig. 4 eine Einzelheit, Fig. 5 ein Stufensehieber, der mit der Einstellschiene der zugehörigen Tastenreihe verschoben wurde, Fig. 6 ein Reehnungssehema, Fig. 7 eine Seitenansicht der westlichen Teile einer schreibenden Rechenmaschine mit der Multipliziervorriehtung
EMI2.1
anordnung des ersten Ausführungsbeispieles im Grundriss, Fig. 12 desgleichen für das zweite Ausfiihrungsbeispiel, Fig. 13 eine Vorderansicht der wesentlichen Teile einer dritten Ausführungsform der Maschine nach der Erfindung, Fig.
14 eine Ansicht von links zu Fig. 13, teilweise im Schnitt, Fig. 15 die General- auslöschung der Tastatur nebst den Einrichtungen zu deren Betätigung von der Antriebswelle aus (Seitenriss), Fig. 16 und 17 ein Seiten-und Grundriss einer Einrichtung, die selbsttätig den die General- auslöschung der Tastatur von der Antriebswelle her betätigenden Mechanismus ausrückt, sobald die Multipliziervorrichtung eingerückt wird, Fig. 18 und 19 zwei Formen des Bewegungsmechanismus zwischen den Typenträgern und den Tasten.
Im ersten Ausführungsbeispiel ist der auf Kugeln 1 im Maschinengestell, 3 verschiebliche Stufen-
EMI2.2
enthält, unter den Tasten 5 angeordnet. Der Zählwerksschlitten 6, der von einer Feder angetrieben wird, ist an seinem hinteren, unteren Rande 7 mit einer Verzahnung versehen, die über die im Maschinengestell festen Zahnräder 8, 9, die lösbare Kupplung 9a sowie Über die Welle 10, die Zahnräder 11, 12 und die
EMI2.3
die schwächer ist als die Antriebsfeder des Zählwerkswagens 6, nach rechts hin gegen einen im Maschinengestell festen, nicht gezeichneten Anschlag gezogen, der den Reglerwagen so festlegt, dass der unterste Multiplizierregler unter der Tastenreihe der untersten Stelle der Tastatur liegt,
ebenso liegen die anderen Regler unter den nächst höheren Tastenreihen der Tastatur. Die Stufenschieber sind in zwei Führungs- stüeken 14, 15 gelagert, die mittels zweier Winkelhebel 16, 17 am Stufenschiebeiwagen. 3 angelenkt sind.
Die freien Arme der Winkelhebel 16 und 17 durch sind eine Zugstange 18 miteinander und mit einem Schwenkhebel 19 verbunden, der auf einer im Stufensehieberwagen gelagerten Welle 26 befestigt ist.
Ein Ende der Welle 20 ragt rückwärts aus dem Stufensehieberwagen hinaus und ist mit einem Vierkant 21 (Fig. 2) versehen, dessen Länge durch den grösstmöglichen Verschiebungsweg des Stufenschiebeiwagens
EMI2.4
EMI2.5
Die Stufenschieber 4 werden von Federn 24 (Fig. 1 und 5) nach links gezogen, werden aber bei gesenkten Stufenschiebern von im Stufenschieberwagen 3 gelagerten einseitig sperrenden Klinken 23 in der jeweils eingestellten Lage festgehalten ; an ihrer oberen Seite tragen sie Vorsprünge 26. Dicht über den Stufenschiebern 4 liegen die Einstellsehienen 27 der Tasten.
Werden die Einstellschienen durch Druck einer Taste entsprechend dem Zahlenwert derselben verschoben und anschliessend durch Bedienung der Taste 23 die Stufenschieber 4 mit ihren Führungsstücken 14 und 15 gehoben, so sperren zunächst die Stifte 28 am Führungsstück 14 die Einstellschienen 27 in der eingestellten Lage, indem sie in deren Aussparungen 29 (Fig.
3) eintreten, alsdann kommen die Stufenschieber 4 mit den Klinken 25 ausser Eingriff, so dass sie dem Zuge der Feder 2- folgen können, gleichzeitig aber kommen durch das Anheben
<Desc/Clms Page number 3>
der Schieber 4, deren Vorsprünge 26 mit den Winkeln- ? der Einstellsehiellell in gleiche Linie, so dass die Vorsprünge 26 sich gegen diese Winkel legen und die Schieber 4 entsprechend dem Zahlenwert der gedrückten Taste aus der Nullstellung verschoben werden. Bei dem nachfolgenden Senken der Stufen schieber 4 kommen diese zunächst mit den Klinken 25 in Eingriff, erst dann kommen die Vorsprünge 26 der Stufenschieber 4 ausser Berührung mit den Einstellschienen 27 und diese werden noch später von den Stiften 28 freigegeben.
Nach Senkungen der Stufenschieber 4 bleiben diese also in der ihnen erteilten
Stellung stehen und die Verbindung mit den Summandentasten ist wieder gelöst. Der Stufenschieberwagen 3 kann sich daher unbehindert unter den Tasten 5 verschieben, ohne dass dadurch die Einstellung der Stufenschieber 4 aufgehoben würde.
Im Maschinengestell ist ein fester Anschlag 31 so angeordnet, dass er bei vom Zählwerk gelösten, also in der Ruhelage befindlichem Reglerwagen. 3 etwas links vom obersten Stufenschieber 4 liegt. Wird derZählwerkswagen 6 ganz nach rechts geschoben und dann durch Einrücken der Kupplung 9a mit dem Reglerwagen 3 gekuppelt, so dass nunmehr die Antriebsfeder des Zählwerkswagen diesen selbst und den Reglerwagen nach links bewegt, so streichen die in der Nullstellung befindliehen Stufenschieber J am Anschlag. 31 vorbei, während die ausser der Nullstellung befindlichen sich mit den Enden gegen ihn legen und damit eine weitere Bewegung des Stufensehieberwagens 3 und des Zählwerkes 6 verhindern.
Wird bei ganz nach rechts verschobenem Zählwerk und in der Ruhestellung befindliehem Reglerwagen die Kupplung 9a. eingerückt. so ist die Verbindung zwischen Zählwerkswagen und Reglerwagen eine derartige, dass stets, wenn ein Stufenschieber 4 am Anschlag 81 anliegt. die Zählwerke mit den Zählwerksantrieben richtig in Eingriff stehen.
An dem Anschlag 31 ist die bewegliche Klinke 3S (Fig. 4) gelagert, deren Nase. 33 durch die Feder 34 etwas über die vordere Fläche des Anschlages. M vorgeschoben wird. Diese Klinke 32 ist durch irgendein bekanntes Gestänge mit der zwischen Antriebsmotor und der Hauptantriebswelle der Rechenmaschine angeordneten nicht gezeichneten lösbaren Kupplung derart verbunden, dass, solange die Nase JJ über die Vorderfläche des Anschlages 81 vorsteht, die Kupplung ausgerückt ist.
Werden aber durch die nicht gezeichnete Antriebsfeder des Zählwerksschlittens dieser selbst und der Stufenschieberwagen. 3 so verschoben, dass sich einer der ausser der Nullstellung stehenden Stufenschieber -1 gegen den Anschlag 31 legt, so wird die Klinke 82 zurückgedrängt und die Kupplung eingerückt.
Der am Anschlag anliegende Stufenschieber kommt mit dem von der Hauptantriebswelle der Maschine bewegten Klinkenantrieb 85 (Fig. 5) in Eingriff und wird bei jeder Umdrehung der Antriebswelle um die von Zahlenwert"eins"entspreehende Strecke zurückgeschoben. Sobald der Stufensehieber 4
EMI3.1
daher werden der Stufenschieberwagen 3 und der Zählwerkschlitten freigegeben und die Kupplung durch die Feder 34 ausgerückt.
Da der Abstand der Stufenschieber 4 gleich der Strecke ist, um die sich der Stufenschieberwagen 3 beim Übergang des Zählwerkes in die nächste Dezimale verschiebt, so kommt, wenn das Zählwerk gerade in die nächste Stelle gekommen ist, der benachbarte Stufenschieber 4 mit dem Anschlag 81 in Berührung, rückt mittels der Klinke 32 die Kupplung wieder ein und kommt mit dem die Stufenschieber zurückstellenden Klinkenantrieb 3o in Eingriff. Das gleiche Spiel wiederholt sich, bis alle Schieber in der Nullstellung stehen, die Maschine wird dann selbsttätig stillgesetzt, da kein weiterer Stufenschieber die Kupplung einrückt. Falls in irgendwelchen Stellen des Multiplikators Nullen enthalten sind, springt das Zählwerk selbsttätig um zwei oder mehrere Stellen weiter.
Ist in den Multiplizierreglern z. B. der Multiplikator 804 eingestellt, so ist der ganz rechts liegende Muliplizierregler um vier Schritte aus der Nullstellung zu verschieben, der links daneben liegende in der Nullstellung zu belasten und der nächsthöhere um acht Schritte aus der Nullstellung zu verschieben.
Wird jetzt in den Zählwerksantrieben der Multiplikand 426 eingestellt und der Zählwerkswagen ganz nach rechts verschoben, mit dem Reglerwagen gekuppelt und freigegeben, so dass beide von der
EMI3.2
Regler in der Nullstellung verblieben sind, dann legt sich der um acht Einheiten verschobene Multiplizierregler gegen den Anschlag 31 und Klinke 32. Nachdem die Hauptantriebswelle acht Umdrehungen gemacht hat und der Multiplikand achtmal im Resultatzählwerk addiert worden ist, gelangt dieser Multiplizierregler in die Nullstellung. Er gibt damit das Zählwerk frei und die Kupplung wird ausgerückt.
Da der folgende Multiplizierregler in der Nullstellung verblieben ist, rückt das Zählwerk um zwei Dezimalstellen nach links, bis der unterste, um vier Schritte aus der Nullstellung verschobene Regler sich gegen Anschlag 31 und Klinke 32 legt und das Zählwerk wieder festhält und die Kupplung wieder einrückt. Der Multiplikand wird daher zunächst achtmal und nach Verschiebung des Zählwerkes um zwei Dezimalstellen viermal im Resultatzählwerk addiert. Damit ist die Multiplikation beendet, da der letzte Multiplizierregler in die Nullstellung gelangt ist und damit die ausgerückte Kupplung nicht wieder eingerückt wird. Im Resultatwerk steht jetzt das Produkt 342504.
Zwecks Ausrechnung eines Produktes ist also die Maschine wie folgt zu handhaben : Zunächst wird in der Tastatur der Multiplikator eingestellt und durch Niederdrücken der Taste 23 in die Stufen- schieber übertragen. Hierauf wird in der Tastatur der Multiplikator gelöscht und der Multiplikand eingestellt, Anschliessend wird der Zahlwerksschlitten ganz nach rechts geschoben, mit dem Reglerwagen
<Desc/Clms Page number 4>
gekuppelt und freigegeben. Die Maschine setzt sich dann selbsttätig in Gang und der gesamte Rechnungs- vorgang wird ohne weiteres Zutun des Rechners durchgeführt.
In Fig. 7-10 ist die Erfindung dargestellt in Anwendung auf eine schreibende Rechenmaschine, die Elektrizitätswerksrechnungen nach dem in Fig. 6 dargestellten Schema ausrechnen soll. Soweit in dieser Maschine die gleichen Teile wiederkehren, wie im ersten Ausführungsbeispiel, sind sie mit dem gleichen Bezugszeichen versehen wie in Fig. 1-5.
Der die Stufenschieber -1 enthaltende Stufenschieberwagen 3 ist hier so angeordnet, dass die Stufen-
EMI4.1
liegen. Der gegenseitige Abstand der Stufenschieber 4 ist auch hier gleich der Strecke, um die sich der Stufenschieberwagen 3 beim t'bergang des Zählwerkssehlittens in die nächste Dezimale weiterbewegt und zugleich gleich dem Abstand der Typenträger 36. ein Typenträger und ein Stufenschieber liegen in einer in Fig. 7 zur Papierfläehe parallelen Ebene. Die Stufenschieber 4 tragen an ihren unteren Enden
EMI4.2
den Vorsprüngen 26 in Eingriff stehen. Diese Schieber greifen im Rahmen 39 (Fig. 7 und 9) in senkrechte Schlitze ein, deren senkrechte Ränder sie mit seitlichen Vorsprüngen umfassen.
Bei Verschiebung des Rahmens 89 nach rechts werden daher die Schieber 30 mitgenommen, wodurch sie mit den Nasen 26 der Stufenschieber 4 ausser Eingriff kommen. Nach Verschiebung in seine rechte Endlage kann der Rahmen 39 durch die Klinke 40 (Fig. 7) am Vorsprung 41 im Maschinengestell2 festgelegt werden. Die
EMI4.3
EMI4.4
sich daher die Stufensehieber 4 mit den Typenträgern. 36. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel werden auch hier die eingestellten Stufenschieber durch einen von der Hauptantriebswelle bewegten Klinkenantrieb 85 stufenweise zurückgestellt.
Auch steuern (wie beim. ersten Ausführungsbeispiel) die Stufenschieber 4 die Hauptkupplung und die Zählwerksbewegung, indem sie sieh gegen einen am Masehinen-
EMI4.5
Klinke 12 (Fig. 7) legen. Die Wirkungsweise der Multipliziervorrichtung ist also im wesentlichen dieselbe wie beim ersten Ausführungsbeispiel.
Der Stufenschieberwagen 3 wird bei diesem Ausführungsbeispiel nur während des Multiplikations- vorganges vom Zählwerkssehlitten 6 bewegt und wird dann durch den am Zählwerks schlitten gelagerten und sich gegen die Nase 64 (Fig. 7) an der Seitenwand des Stufenschieberwagens legenden Hebel. J2 vom Zählwerkswagen mitgenommen. Im allgemeinen ist also der Stufenschieberwagen. 3 vom Zählwerks-
EMI4.6
die Ruhelage des Stufenschieberwagens 3 bestimmenden, nicht gezeichneten Anschlag gezogen.
Dieser Ansehlag ist im Maschinengestell so angeordnet, dass in der Ruhelage des Stufenschieberwagens der am weitesten links liegende Stufenschieber 4 mindestens um einen Stufenschieberabstand rechts vom
EMI4.7
EMI4.8
gestell ist ein festes Querzählwerk 46 (Fig. 7) vorgesehen. Die Maschine ist mit selbsttätiger Summenund Zwischensummendruckvorrichtung ausgerüstet sowie mit einer Vorrichtung zur Übertragung der in den Zählwerken enthaltenen Zahlenwerte vom Steil-zum Querzählwerk und umgekehrt. Jedock sind diese Vorrichtungen nicht gezeichnet und beschrieben.
Da bei der Weiterschaltung des Zählwerks-
EMI4.9
der Tastatur oder von der Summendruckvorrichtung im Druckwerk eingestellten Zahlenwerte in neben- einander liegenden Spalten zum Ausdruck. Dabei müssen die in der gleichen Spalte zum Abdruck kommenden Werte immer wieder in der gleichen Weise in den Rechnungsgang eingebracht werden. In einer ersten Spalte werden sie z. B. im Querzählwerk summiert. in einer anderen Spalte subtrahiert.
In einer dritten Spalte werden sie als Multiplikator in den Stufenschiebern, in einer vierten als Multiplikand im Zählwerksantrieb eingestellt usw. Die Einschaltung der jeweils eiwiinsehten Arbeitsvorgänge erfolgt bei der gezeichneten Rechenmaschine selbsttätig durch am Zählwerks schlitten 6 einstellbar angeordnete Anschläge. Die das Querzählwerk auf Addition bzw. Subtraktion einstellende sowie die die Summendruck- und Übertragungsvorrichtung einrücjkenden Vorrichtungen sind nicht gezeichnet und nicht beschrieben.
Damit jeder in der Tastatur eingestellte Zahlenwert auch gedruckt werden kann. sind auf den
EMI4.10
<Desc/Clms Page number 5>
EMI5.1
werden können.
Anstatt dieses direkten Antriebes der Typenträger kann auch der in Rechenmaschinen bekannte
EMI5.2
Federn nach aufwärts gezogen werden, im allgemeinen vom Antrieb der Rechenmaschine mittels der über die ganze Breite des Druckwerkes sich erstreekenden Mitnehmerstange 107 in ihrer tiefsten Lage der Nullstellung gehalten werden und erst freigegeben werden, wenn die Antriebswelle die Nullage verlässt und die Kurbel 108 so verdreht, dass die Mitnehmerstange 7C7 durch das Gestänge 109. 110 angehoben wird.
Mit den Einstellschienen 27 sind Treppenanschläge 106 verbunden, die sich entsprechend den
EMI5.3
bewirken. Nach dem Druck werden dann die Typenträger durch den Antrieb wieder in die Nullstellung gebracht.
EMI5.4
sein und als Zählwerksantriebe dienen. Im Falle additiver Rechnungen (Addition, Multiplikation) werden dann die Zählwerke beim Aufwärtsgang mit den Zahnstangen (Typenträgern) in Eingriff gebracht und
EMI5.5
dem Ziffernwert der jeweilig wirksamen Multiplikatorstelle entspricht.
Bei eingerückter Summendruckvorrichtung löscht der Autrieb der Maschine zunächst die Tastatur, so dass die Treppenanschläge 106 alle in einer Linie liegen, dann schwenkt der Antrieb die Schiene 111. die sich über die ganze Breite der Tastatur erstreckt, mittels des um Punkt 112 drehbaren Armes 113 so nach rechts abwärts, dass sie an den Haken 106 a die Treppenanschläge 106- kdie auf der Einstellschiene 27 begrenzt verschiebbar sind und durch eine Feder 106b im allgemeinen in der in der Fig. 19 voll ausgezogenen Lage gehalten werden-nach rechts hin in die strichpunktiert gezeichnete Lage verschiebt. Die Treppenanschläge 106 liegen dann vollständig ausserhalb des Bewegungsbereiches der
EMI5.6
Vorrichtung in irgendeiner bekannten Weise eingestellt werden können.
Bei Addition oder Subtraktion wird nach jeder Umdrehung der Antriebswelle der Maschine die Generalauslöschung der Tastatur ausgelöst, u. zw. auf folgendem Wege (s. Fig. 15) : Die Antriebswelle 86 der Maschine, die in Richtung des Pfeiles 87 umläuft, trägt einen Anschlag 88. Dieser Anschlag 88 trifft kurz vor Beendigung einer jeden Umdrehung die Spitze des um 89 drehbaren Hebels 90. der seinerseits durch den Stift 91 auf den um. 92 drehbaren Hebel ? wirkt. Bei 94 ist eine über die ganze Breite der Tastatur sieh erstreckende Klappe M im Maschinengestell gelagert, die mit ihrem oberen Rande hinter hakenförmige Abbiegungen der Tastensperrschienen 96 greift.
Diese Klappe 95 trägt einen seitlichen Arm 97 mit einem Stift 98, unter den der Hebel 9. 3 greift. Jedesmal, wenn die Nase 88 die Spitze des Hebels 90 anhebt, wird also die Tastatur gelöscht. Die Generalauslöschung der Tastatur kann auch durch Druck auf die Taste 99 ausgelöst werden. Wird die Repetiertaste 70C gedruckt, so wird der den Hebel 90 tragende Hebel 101 verschwenkt ; dadurch wird die Spitze des Hebels 90 aus dem Bereich des Anschlagstiftes ? gebracht, so dass jetzt die Generalauslösehung der Ta statur nicht mehr von der Antriebs-
EMI5.7
repetieren, deshalb Repetiertaste) ins Zählwerk eingebracht werden kann.
Jedesmal, wenn die Multip1iziprvorrichtung wirksam wird, wird in der Maschine nach der Erfindung der Hebel 101 (s. die Fig. 15, 16 und 17) selbsttätig so verschwenkt, dass die Antriebswelle die Tastatur nicht mehr löscht. Zwecks selbsttätiger Herbeifühmng der Schwenkung des Hebels 101 ist dicht hinter dem Reglerwagen, 3 ein am Maschinengehäuse 2 gelagerter Winkelhebel 102 vorgesehen, der mit einem Arm 102a in den Bewegungsbereich des Reglerwagens 3 hineinragt. derart, dass er verschwenkt wird, sobald der RegJerwagen seine Ruhelage verlässt. Der zweite Aim dieses Winkelhebels ist durch das Hebel-
EMI5.8
auslöschung der Tastatur. Der in den Rechenantrieben eingestellte Multiplikand kann also wiederholte Male in das Resultatzählwerk eingebracht werden.
Bei Bearbeitung des Rechnung'sschemas nach Fig. 6 wird zunächst der Zählwerks- und Papier-
EMI5.9
übertragen, worauf selbsttätig der Zählwerk, ; schlitten 6 in die zweite Spalte springt und dabei selbsttätig das Querzählwerk 46 auf Subtraktion umschaltet. Jetzt wird der alte Zählerstand in der Tastatur ein-
EMI5.10
<Desc/Clms Page number 6>
selbsttätig das Querzählwerk mit dem Maschinenantrieb ausser Eingriff bringt und gleichzeitig die Summendruck-undÜbertragungsvorrichtungeinrückt.
Kurz bevor der Zählwerksschlitten 6 von dem der dritten Spalte entsprechenden Tabulator-
EMI6.1
zieht sie im allgemeinen nach rechts. Wenn der am Zählwerkssehlitten 6 angeordnete Ansehlag 47 am Hebel 48 die Schiene 49 mitnimmt, so verschiebt sie sich infolge der schrägen Schlitze 50 in Richtung
EMI6.2
der Stufensehieber 4 ausser Eingriff waren. Nach dem Einrücken des Zählwerkssehlittens 6 in die dritte Spalte sind also durch Verschiebung der Schiene 49 die Stufenschieber 4 von den Klinken 25 freigegeben
EMI6.3
der im Querzählwerk 46 enthaltenen Differenz auf die Typenträger 36 und die Stufenschieber 4 sowie in das Steilzählwerk 44a der dritten Spalte, anschliessend der Druck und zuletzt die Auslösung des Zählwerkstransportes.
Kurz vor dem Drucken, also vor Auslösung des Zählwerkstransportes, wird vom Maschinenantrieb das Ausriehtelineal 59 (Fig. 7 und 9) in die an den Typenträgern 36 angeordneten, schwach keilförmigen
EMI6.4
Klinken 25 kommen etwas eher in Eingriff, als die Schieber 30 ausser Eingriff, so dass die Stufenschieber 4 in der ihnen von den Typenträgern 36 erteilten Stellung festgelegt werden.
In der vierten Spalte wird der für die Kilowattstunde zu zahlende Preis in der Tastatur und in
EMI6.5
Am Zählwerksschlitten 6 ist der Hebel 42 (Fig. 7) so gelagert, dass er, wenn der Zählwerkswagen in die vierte Spalte geht, mit seinem vorderen Ende die Nase 64 der Wand des Stufemchieberwagen 3 erfasst und den Stufensehieberwagen um ein geringes Mass verschiebt. Es wird daher durch die vorher beschriebene Einrichtung die Repetiertaste gedrücket. Beim Übergang des Zählwerksschlittens 6 in
EMI6.6
<Desc/Clms Page number 7>
EMI7.1
Druck und schliesslich die Auslösung des Zählwerkstransportes.
Der Zählwerksschlitten 6 schaltet beim Sprung in die nächste (sechste) Spalte das Querzählwerk 46 auf Addition, so dass der in der nächsten
EMI7.2
addiert wird. Beim Druck in der sechsten Spalte wird nochmals selbsttätig der Zählwerkstransport ausgelöst.
Der Zählwerkswagen 6 schaltet beim Sprung in die siebente Spalte die Maschine auf Summendruck und Übertragung aus dem Querzählwerk 46 ins Steilzählwerk, so dass, wenn bei Stellung des Zählwerksschlittens 6 in der siebenten Spalte die Eupplungstaste bedient wird, der im Querzählwerk 46
EMI7.3
Die Steilzählwerke 44a der dritten Spalte und 44 ( : der siebenten Spalte addieren, falls mit der Maschine nacheinander mehrere Rechnungsformulare nach Fig. 6 ausgefüllt werden, die in der dritten
EMI7.4
formulare ausgefüllt'sind, aus dem Steilzählwerk 44a der dritten Spalte der gesamte Elektrizitätsverbrauch und aus dem Zählwerk 44c der siebenten Spalte der gesamte einzuziehende Geldbetrag abgelesen werden kann.
Das Steilzählwerk 44b der fünften Spalte dient nur zur Produktbildung und wird nach jedem
EMI7.5
In den Fig. 13 und 14 ist eine Rechenmaschine mit einer Multipliziervonichtung dargestellt, die sich durch kinematische Umkehrung der Multipliziervorrichtung der ersten zwei Ausführungsbeispiele ergibt. Soweit in diesen Abbildungen die gleichen Maschinenteile dargestellt sind wie in den vorhergehenden Abbildungen, sind sie mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei der in Fig. 13,14 dargestellten Ausführungsform der Maschine nach der Erfindung wirkt der
EMI7.6
stellung befindlichen Reglern vorbeistreicht, von den ausser der Nullstellung befindlichen hingegen, unter geringfügiger Verschiebung des Reglerwagens 3, festgehaltEll wird. Durch das Festhalten des Anschlages 66 wird zugleich der Zählwerkswagen in der erforderlichen Lage festgestellt und durch die Verschiebung des
EMI7.7
gezeichneten Feder in Fig. 13 nach links gegen den Anschlag 67 gezogen ; er wird aber, wenn der von der Antriebsfeder des Zählwerkswagens in Fig. 13 nach rechts bewegte Anschlag 66 einen der Regler 4
EMI7.8
zurückgeschoben und damit die Hauptkupplung eingerückt wird.
Der mit den Reglern 4 zusammenarbeitende Anschlag 66 wird bewegt und gehalten von dem
EMI7.9
vom Zählwerkswagen 6 nur angetrieben, so lange die, bezogen auf den gesamten Verschiebungsweg des Zählwerkswagens, kurze Zahnstange 7 mit dem Zwischenrad 8 in Eingriff ist.
EMI7.10
wird von einer parallel zur Verschiebungsrichtung der Zahnstange im Regleiwagen. 3 gelagerten und von der Hauptantriebswelle mittels des Kettentriebes 7x bewegten Vierkantwelle 35a angetrieben und
EMI7.11
bleibt daher stets unverändert bestehen und ist so gewählt, dass der Klinkenantrieb stets auf den zur Zeit den Anschlag 66 und den Zählwerkswagen festhaltenden Regler 4 wirkt.
Sobald dieser den Zählwerkswagen und den Anschlag 66 festhaltende MultipHkatilonsregler von dem Klinkenantrieb 35 in
EMI7.12
Multiplikationsregler trifft und von demselben festgehalten wird, nachdem vorher der Reglerwagen wieder zum Anschlag 68 hinübergeschoben wurde. Das Zählwerk ist jetzt in die nächste Dezimale übergegangen, die Antriebskupplung der Maschine wieder eingerückt und der Klinkenantrieb. 35 mit dem
EMI7.13
jetzt dieser zweite Regler schrittweise in die Nullstellung zurückgebracht wird. Dieses Spiel wiederholt sich, bis alle Multiplikationsregler in die Nullage zurückgestellt sind.
EMI7.14
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.