DE519103C - Rechenmaschine mit selbsttaetiger Multipliziervorrichtung - Google Patents

Rechenmaschine mit selbsttaetiger Multipliziervorrichtung

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DE519103C
DE519103C DER72910D DER0072910D DE519103C DE 519103 C DE519103 C DE 519103C DE R72910 D DER72910 D DE R72910D DE R0072910 D DER0072910 D DE R0072910D DE 519103 C DE519103 C DE 519103C
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Description

DieRechenmaschine mit selbsttätiger Multipliziervorrichtung nach der Erfindung unterscheidet sich von gleichartigen bekannten Rechenmaschinen durch Einrichtungen, die es ermöglichen, zunächst in der selbsttätigen Multipliziervorrichtung den Multiplikator einzustellen, dann die Maschine für die Durchführung beliebiger anderer Rechnungen oder sonstiger Arbeitsgänge zu benutzen, und erst,
ίο nach Ausführung verschiedener Zwischenrechnungen, die Multiplikation mit einem beliebigen, in den Zählwerksantrieben einzustellenden Multiplikanden vorzunehmen. Man kann also den Multiplikator in der Maschine für spätere Verwendung einstellen und aufspeichern.
Diese Möglichkeit ist dadurch gegeben, daß die Multiplikationsregler, das heißt die Organe, die vor der Multiplikation entsprechend dem Zahlenwert des Multiplikators eingestellt werden und die während der Ausrechnung des Produktes die Zählwerksverschiebungen sowie die Zahl der zwischen den einzelnen Zählwerksverschiebungen auszuführenden Additionen regeln, zwecks Einstellung und nur während der Einstellung mit von den Einstellmitteln der Zählwerksantriebe verschobenen Gliedern in Verbindung gebracht werden, und daß die Anordnung der Multiplizierregler so gewählt ist, daß sie auch nach ihrer Einstellung zunächst außerhalb des Bewegungsbereiches aller sich bewegenden Teile der Rechenmaschine bleiben. Die arbeitenden Teile der Rechenmaschine sind also, auch nach Einstellung der Multiplikationsregler, an der Durchführung beliebiger Arbeitsgänge nicht behindert. Erst durch Bedienung einer Kupplungsvorrichtung wird das Zusammenarbeiten der Multiplikationsregler mit den sie bewegenden und mit den von ihnen zu steuernden Teilen der Rechenmaschine ausgelöst" so daß sie jetzt die Multiplikation einleiten und in der erforderlichen Weise steuern.
Die Multiplizierregler werden mit den Einstellmitteln der Zählwerksantriebe am ein-. fachsten in Verbindung gebracht, indem man au irgendwelchen Maschinenteilen, die bei der Einstellung der Zählwerksantriebe von den Einstellmitteln bewegt werden, Anschläge anbringt, nach denen dann die Multiplizierregler sich einstellen, wenn sie durch eine besondere Vorrichtung zur Einstellung freigegeben werden. Bei schreibenden Rechenmaschinen kann ein weiterer Anschlag vorgesehen sein, nach denen sich die Typenträger einstellen, wenn sie vom Antrieb freigegeben werden.
Bei nichtschreibenden Tasten-Rechenmaschinen bringt man die Anschläge, nach denen die Multiplizierregler sich einstellen, zweckmäßig an den den Tasten zugeordneten Ein-* stellschienen an, bei schreibenden Rechenmaschinen besser an den Typenträgern. Die Typenträger können außer von den Tasten auch von der Summen- oder Zwischensummendruckvorrichtung eingestellt werden. Bei Anordnung der die Multiplizierreglereinstellung bewirkenden Anschläge an den Typenträgem ergibt sich daher der Vorteil, daß in den Zählwerken enthaltene Zahlenwerte
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selbsttätig auf die Multiplizierregler übertragen werden können.
Bei den gezeichneten und später im einzelnen beschriebenen Ausführungsbeispielen der Multipliziervorrichtung nach der Erfindung sind die Multiplizierregler als Stufenschieber ausgebildet.
Damit bei der Einstellung der Stufenschie-. ber die Bewegungsübertragung von den Ein-
Jo stellschienen bzw. Typenträgern auf die Stufenschieber eine möglichst einfache wird, sind die Stufenschieber nahe und parallel zu den Teilen zugeordnet, mit denen sie bei der Einstellung gekuppelt werden. Durch eine geringes fügige Verlagerung eines der beiden zu kuppelnden Teile quer zur Richtung der Einstellbewegung können dann Vorsprünge an einem Teil mit den Anschlägen des anderen Teiles in Eingriff gebracht werden. Es können jedoch auch die Vorsprünge des einen Teiles oder die Anschläge des anderen Teiles in diesem verschieblich angeordnet sein, so daß durch Verschiebung nur dieser Vorsprünge oder" Anschläge der Eingriff hergestellt und
2S die gemeinsame Verschiebung gesichert wird. Schreibende Rechenmaschinen sind vielfach mit einer Papierwalze versehen, deren Bewegung von einem Tabulator so geregelt wird, daß die im Druckwerk eingestellten Zahlenwerte in nebeneinanderliegenden Spalten zum Abdruck kommen. Dienen derartige Maschinen zur dauernd wiederholten Bearbeitung eines unverändert bleibenden Rechenschemas, so entspricht jeder Stellung des Papierwalzenwagens immer wieder ein und derselbe ganz bestimmte Rechnungsvorgang.
Bei Anwendung der Multipliziervorrichtung nach der Erfindung auf diese Art Rechenmaschinen werden Mittel vorgesehen, die selbsttätig den der jeweiligen Wagenstellung zugeordneten Rechnungsvorgang einstellen, z. B. für eine gewisse Stellung des Papierwagens: »Einbringen und Druck des Multiplikators«, für eine andere Stellung: »Einbringen und Druck des Multiplikanden«, für eine weitere Stellung: »Bildung und Druck des Produktes«.
In den Zeichnungen sind drei Ausführungsbeispiele der Rechenmaschine nach der Erfin- dung dargestellt. Es beziehen sich Abb. ι bis 6 auf das erste Ausführungsbeispiel, Abb. 8 bis ιό auf das zweite Ausführungsbeispiel, Abb. 17 und 18 auf das dritte Ausführungsbeispiel.
Es bedeutet:
Abb. ι eine Seitenansicht einer mit der Multipliziervorrichtung nach der Erfindung versehenen mchtschreib enden Rechenmaschine,
Abb. 2 eine Rückansicht der Tastatur und des Stufenschieberwagens,
Abb. 3 einen Grundriß des Stufenschieberwagens,
Abb. 4 eine Einzelheit,
Abb. 5 einen Stufenschieber, der mit der Einstellschiene der zugehörigen Tastenreihe verschoben wurde,
Abb. 6 eine Gesamtanordnung des ersten Ausführungsbeispiels im Grundriß,
Abb. 7 ein Rechnungsschema, '
Abb. S eine Seitenansicht der wesentlichen Teile einer schreibenden Rechenmaschine mit der Multipliziervorrichtung nach der Erfindung,
Abb. 8a eine Einzelheit der Abb. 8,
Abb. 9 eine Rückansicht des Stufenschieberwagens,
Abb. 10 eine Rückansicht der Typenträger, Abb. 11 eine Einzelheit im Grundriß,
Abb. 12 eine Gesamtanordnung für das zweite Ausführungsbeispiel im Grundriß,
Abb. 13 und 14 einen Seiten- und Grundriß einer Einrichtung, die selbsttätig den die Generalauslöschung der Tastatur von der Antriebswelle her betätigenden Mechanismus 8g ausrückt, sobald die Multipliziervorrichtung eingerückt wird,
Abb. 15 und 16 zwei Formen des Bewegungsmechanismus zwischen den Typenträgern und Tasten,
Abb. 17 eine Vorderansicht der wesentlichen Teile einer dritten Ausführungsform der Maschine nach der Erfindung,
Abb. 18 eine Ansicht von links zu Abb. 17 teilweise im Schnitt.
Im ersten Ausführungsbeispiel ist der auf Kugeln ι im Maschinengestell 2 verschiebliche Stufenschieberwagen 3, der je einen Stufenschieber (Multiplikationsregler) 4 für jede Dezimale des Multiplikators enthält, unter den Tasten 5 angeordnet. Der Zählwerksschlitten 6, der von einer Feder angetrieben wird, ist an seinem hinteren, unteren Rande 7 mit einer Verzahnung versehen, die über die im Maschinengestell gelagerten Zahnräder 8, 9 sowie über die Welle 10, die Zahnräder 11, 12 und die seitlich des Wagens auf den Kugellaufrinnen des Stufenschieberwagens angeordneten Zahnstangen 13 den Stufenschieberwagen (Reglerwagen) so antreibt, daß seine Bewegung nach Richtung und Größe mit der des Zählwerksschlittens 6 übereinstimmt. Die Stufenschieber sind in zwei Führungsstücken 14, 15 gelagert, die mittels zweier Winkelhebel 16, 17 am Stufenschieberwagen 3 angelenkt sind. Die freien Arme der Winkelhebel 16 und 17 sind durch eine Zugstange 18 miteinander und mit einem Schwenkhebel 19 verbunden, der. auf einer im Stufenschieberwagen gelagerten Welle 20 be- lao festigt ist. Ein Ende der Welle 20 ragt rückwärts aus dem Stufenschieberwagen hinaus
und ist mit einem Vierkant 21 (Abb. 2) versehen, dessen Länge durch den größtmöglichsten Verschiebungsweg des Stufenschieberwagens gegeben ist. Auf diesen Vierkant ist verschieblich, aber unverdrehbar, der gegenüber dem Maschinengestell unverschiebliche Hebel 22 gesteckt, der von der im Maschinengestell fest angeordneten Taste 23 verschwenkt wird. Durch Niederdrücken der Taste 23 werden die Stufenschieber 4 angehoben.
Die Stufenschieber 4 werden von Federn 24 (Abb. ι und 5) nach links gezogen, werden aber bei gesenkten Stufenschiebern von im Stufenschieberwagen 3 gelagerten einseitig sperrenden Klinken 25 in der jeweils eingestellten Lage festgehalten; an ihrer oberen Seite tragen sie Vorsprünge 26. Dicht über den Stufenschiebern 4 liegen die Einstellschienen 27 der Tasten. Werden die Einstellschienen durch Druck einer Taste entsprechend dem Zahlenwert derselben verschoben und anschließend durch Bedienung der Taste 23 die Stufenschieber 4 mit ihren Führungsstücken 14 und 15 gehoben, so sperren zunächst die Stifte 28 am Führungsstück 14 die Einstellschienen 27 in der eingestellten Lage, indem sie in deren Aussparungen 29 (Abb. 3) eintreten, alsdann kommen die Stufenschieber 4 mit den Klinken 25 außer Eingriff, so daß sie dem Zuge der Feder 24 folgen können, etwas früher aber kommen durch das Anheben der Schieber 4 deren A^orsprünge 26 mit den Winkeln 30 der Einstellschienen in gleiche Linie, so daß die Vorsprünge 26 sich gegen diese Winkel legen und die Schieber 4 entsprechend dem Zahlenwert der gedrückten Taste aus der Nullstellung verschoben werden. Bei dem nachfolgenden Senken der Stufenschieber 4 kommen diese zunächst mit den Klinken 25 in Eingriff, erst dann kommen die Vorsprünge 26 der Stufenschieber 4 außer Berührung mit den Einstellschienen 27 und diese werden noch später von den Stiften 28 freigegeben. Nach Senkung der Stufenschieber 4 bleiben diese also in der ihnen erteilten Stellung stehen, und die Verbindung mit den Summandentasten ist wieder gelöst. Der Stufenschieberwagen 3 kann sich daher unbehindert unter den Tasten 5 verschieben, ohne daß dadurch die Einstellung der Stufenschieber 4 aufgehoben würde.
Vor den Enden der Stufenschieber 4 liegt der im Maschinengestell feste Anschlag 31; die in der Nullstellung befindlichen Stufenschieber 4 streichen an demselben vorbei, während die außer der Nullstellung befindlichen sich mit den Enden gegen ihn legen und damit eine weitere Bewegung des Stufen-Schieberwagens 3 und des Zählwerkes 6 verhindern. An dem Anschlag 31 ist die bewegliche Klinke 32 (Abb. 4) gelagert, deren Nase 33 durch die Feder 34 etwas über die vordere Fläche des Anschlages 31 vorgeschoben wird. Diese Klinke 32 ist durch irgendein bekanntes Gestänge mit der zwischen Antriebsmotor und der Hauptantriebswelle der Rechenmaschine angeordneten lösbaren Kupplung derart verbunden, 'daß, solange die Nase 33 über die Vorderfläche des Anschlages 31 vorsteht, die Kupplung ausgerückt ist. Werden aber durch die nicht gezeichnete Antriebsfeder des Zählwerksschlittens 6 dieser selbst und der Stufenschieberwagen 3 so verschoben, daß sich einer der außer der Nullstellung stehenden Stufenschieber 4 gegen den Anschlag 31 legt, so wird die Klinke 32 zurückgedrängt und die Kupplung eingerückt.
Der am Anschlag anliegende Stufenschieber kommt mit dem von der Hauptantriebswelle der Maschine bewegten Klinkenantrieb 35 (Abb. 5) in Eingriff und wird bei jeder Umdrehung der Antriebswelle um die dem Zahlenwert »eins« entsprechende Strecke zurückgeschoben. Sobald der Stufenschieber 4 in der Nullstellung angelangt ist, kommt sein Ende mit dem Anschlag 31 und der Klinke 32 außer Eingriff, daher werden der Stufenschieberwagen 3 und der Zählwerksschlitten 6 freigegeben und die Kupplung durch die Feder 34 ausgerückt. Da der Abstand der Stufenschieber 4 gleich der Strecke ist, um die sich der Stufenschieberwagen 3 beim übergang des Zählwerks in die nächste Dezimale verschiebt, so kommt, wenn das Zählwerk gerade in die nächste Stelle gekommen ist, der benachbarte Stufenschieber 4 mit dem Anschlag 31 in Berührung, rückt mittels der Klinke 32 die Kupplung wieder ein und kommt mit dem die Stufenschieber zurück- too stellenden Klinkenantrieb 35 in Eingriff. Das gleiche Spiel wiederholt sich, bis alle Schieber in der Nullstellung stehen, die Maschine wird dann selbsttätig stillgesetzt, da kein weiterer Stufenschieber die Kupplung einrückt. Falls in irgendwelchen Stellen des Multiplikators Nullen enthalten sind, springt das Zählwerk selbsttätig um zwei oder mehrere Stellen weiter.
Zwecks Ausrechnung eines Produktes ist die Maschine wie folgt zu handhaben.
Zunächst wird der Zählwerksschlitten in seine rechte Endstellung verschoben, alsdann wird in den jetzt über den Stufenschiebern 4 liegenden Tastenreihen der Multiplikator eingestellt und durch Niederdrücken der Taste 23 in die Stufenschieber übertragen. Hierauf wird die Tastatur gelöscht und in den unter dem Zählwerk liegenden Tastenreihen der Multiplikand eingestellt und die Repetiertaste gedrückt. Jetzt wird der Zählwerkschlitten freigegeben, wodurch selbsttätig die
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Maschine in Gang gesetzt wird und der gesamte Rechnungsvorgang ohne weiteres Zutun des Rechners ausgeführt wird.
Bei der Einstellung des Multiplikators in der Tastatur wird mit der Einstellschiene 27 zugleich das Einstellrädchen 80 so verschoben, daß es mit der Staffelwalze 81 in Eingriff kommt. Indem also der Multiplikator in den Zählwerksantrieben eingestellt ist, wird er auch, ohne die Tasten neu einzustellen, in die Multiplikationsregler eingebracht. Diese Eigenart der Maschine ist besonders vorteilhaft, wenn die Multiplikatoren aus mehreren, nacheinander erfolgenden Multiplikationen addiert werden sollen. Das ist z. B. erwünscht bei der Ausstellung von Elektrizitätswerksrechnungen nach Schema Abb. 7.
Jedes Elektrizitätswerk hat ein lebhaftes Interesse daran, zu wissen, wieviel· Strom es laut den von ihm ausgestellten Rechnungen an - die Gesamtheit der von ihm belieferten Stromverbraucher abgegeben hat. Es ist also erforderlich, den Stromverbrauch aller Rechnungen des Werkes zu addieren, um so den Gesamtstromverbrauch der belieferten Verbraucher zu ermitteln. Andererseits ist aber in jeder Rechnung durch Multiplikation des Stromverbrauchs mit dem Einheitspreis der Kilowattstunde der Strompreis zu ermitteln. Es ist also in diesem Falle erforderlich, die Verbrauchsziffer einmal als Multiplikator in den Multiplikationsregler einzustellen, um den Strompreis der einzelnen Rechnungen zu ermitteln, und ihn gleichzeitig als Summand in den Rechenantrieben einzustellen, um die Summe des Stromverbrauchs aller Rechnungen zu ermitteln.
Der Gesamtstromverbrauch wird ermittelt, indem nach Einstellung jedes Einzelpostens durch einmalige Drehung der Antriebskurbel die im Staffelwalzenantrieb eingestellte Verbrauchsziffer zunächst in das Resultatzählwerk gebracht wird und aus diesem in bekannter Weise durch Nullstellung des Resultatwerkes in ein nicht gezeichnetes Speicherzählwerk übertragen wird. Die Summenbildung muß im Speicherzählwerk erfolgen, weil ja das Resultatzählwerk für die später erfolgende Bildung des Produktes freigemacht werden muß.
Nachdem der Multiplikator in den Multiplikationsreglern eingestellt und über das Resultatzählwerk in das Speicherzählwerk übertragen ist, wird die Tastatur 5 gelöscht und dann der Multiplikand in üblicher Weise eingestellt. Die Taste 23 wird in diesem Falle nicht gedrückt, es werden daher jetzt nur die Einstellrädchen 80 eingestellt. Nach Einstellung des Multiplikanden wird durch Einrücken des Antriebes die Multiplikation durchgeführt.
In Abb. 8 bis 16 ist die Erfindung dargestellt in Anwendung auf eine schreibende Rechenmaschine, die Elektrizitätswerksrechnungen nach dem in Abb. 7 dargestellten Schema ausrechnen soll. Soweit in dieser Maschine die gleichen Teile wiederkehren wie im ersten Ausführungsbeispiel, sind sie mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in Abb. 1 bis 6.
Der die Stufenschieber 4 enthaltende Stufenschieberwagen3 ist hier so angeordnet, daß die Stufenschieber 4 dicht neben und parallel zu den in senkrechter Richtung verschieblichen Typenträgern 36 liegen. Der gegenseitige Abstand der Stufenschieber 4 ist auch hier gleich der Strecke, um die sich der Stufenschieberwagen 3 beim Übergang des Zählwerksschlittens in die nächsteDezimale weiterbewegt und zugleich gleich dem Abstand der Typenträger 36. Je ein Typenträger und ein. Stufenschieber liegen in einer in Abb. 8 zur Papierfläche parallelen Ebene. Die Stufenschieber 4 tragen an ihren unteren Enden Nasen 26, die Typenträger 36 in ihren Füßen horizontal bewegliche Schieber 30, die in Abb. 8 mit den Nasen 26 in Eingriff stehen. Diese Schieber greifen im Rahmen 39 (Abb. 8 und 10) in senkrechte Schlitze ein, deren senkrechte Ränder sie mit seitlichen Vorsprüngen umfassen. Bei Verschiebung des Rahmens 39 nach rechts werden daher die Schieber 30 mitgenommen, wodurch sie mit den Nasen 26 der Stufenschieber 4 außer Eingriff kommen. Nach Verschiebung in seine rechte Endlage kann der Rahmen 39 durch die Klinke 40 (Abb. 8) am Vorsprung 41 im Maschinengestell 2 festgelegt werden. Die Stufenschieber 4 werden auch hier durch im Stufenschieberwagen 3 gelagerte, einseitig sperrende, ausrückbare Klinken 25 in der jeweils eingestellten Lage festgehalten und werden bei freigegebenen Klinken 25 von Federn 24 nach oben gezogen. Falls die Nasen 26 der Stufenschieber 4 durch geeignete Einstellung des Rahmens 39 mit den Schiebern 30 in Eingriff gebracht und die Klinken 25 ausgerückt sind, verschieben sich daher die Stufenschieber 4 mit den Typenträgern 36. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel werden auch hier die eingestellten Stufenschieber durch einen von der Hauptantriebswelle bewegten Klmkenantridb 35 stufenweise zurückgestellt. Auch steuern (wie beim ersten Ausführungsbeispiel) die Stufenschieber 4 die Hauptkupplung und die Zählwerksbewegung, indem sie sich gegen einen am Maschinengestell festen Anschlag 31 und gegen eine an diesem gelagerte, bewegliche, die Kupplung steuernde Klinke 32 (Abb. 8) legen. Die Wirkungsweise der Multipliziervorrichtung ist also im wesentlichen dieselbe wie beim ertten Ausführungsbeispiel.
Der Stufenscbieberwagen 3 wird bei diesem Ausführungsbeispiel nur während des Multiplikationsvorganges' vom Zählwerksschlitten 6 bewegt und wird dann durch den am Zählwerksschlittens 6 gelagerten und sich gegen die Nase 64 (Abb. 8) an der Seitenwand des Stuf enschieberwagens 3 legenden Hebel 42 vom Zählwerkswagen 6 mitgenommen. Im allgemeinen ist also der Stufenschieberwagen 3 vom Zählwerksschlitten 6 losgelöst und wird von einer nicht gezeichneten, ihn nach rechts ziehenden Feder gegen einen die Ruhelage des Stufenschieberwagens 3 bestimmenden, nicht gezeichneten Anschlag gezogen. Dieser Anschlag ist im Maschinengestell so angeordnet, daß in der Ruhelage des Stufenschieberwagens der am weitesten links liegende Stufenschieber 4 mindestens um einen Stufenschieberabstand rechts vom Anschlag 31 liegt.
Der Zählwerksschlitten 6 gleitet auf Kugeln 43 im Maschinengestell 2 und wird von einer Feder nach links gezogen.
Der Zählwerksschlitten 6 trägt mehrere ί5 Steilzählwerke 44°, 44*, 44C (Abb. 7) sowie eine Papierwalze4S (Abb. 8); seine Bewegung wird von einem Tabulator bekannter Art geregelt. Im Maschinengestell ist ein festes Querzählwerk 46 (Abb. 8) vorgesehen. Die Maschine ist mit selbsttätiger Summen- und Zwischensummendruckvor richtung au sgerüstet sowie mit einer Vorrichtung zur Übertragung der in den Zählwerken enthaltenen Zahlenwerte vom Steil- zum Ouerzählwerk und umgekehrt. Jedoch sind diese Vorrichtungen nicht gezeichnet und beschrieben. Da bei der Weiterschaltung des Zählwerksschlittens 6 auch die in ihm gelagerte Papierwalze 25 -mitbewegt wird, kommen die nacheinander von der Tastatur oder von der Summendruckvorrichtung im Druckwerk eingestellten Zahlenwerte in nebeneinanderliegenden Spalten zum Abdruck. Dabei müssen die in der gleichen Spalte zum Abdruck kommenden Werte immer wieder in der gleichen Weise in den Rechnungsgang eingebracht werden. In einer ersten Spalte werden sie z. B. im Ouerzählwerk summiert, in einer anderen Spalte subtrahiert. In einer dritten Spalte werden sie als Multiplikator in den Stufenscbiebern, in einer vierten als Multiplikand im Zählwerksantrieb eingestellt usw. Die Einschaltung der jeweils erwünschten Arbeitsvorgänge erfolgt bei der gezeichneten Rechenmaschine selbsttätig durch am Zählwerksschlitten 6 einstellbar angeordnete Anschläge. Die das Ouerzählwerk auf Addition bzw. Subtraktion einstellenden sowie die die Summendruck- und Übertragungsvorrichtung einrückenden Vorrichtungen sind nicht gezeichnet und nicht beschrieben.
Damit jeder in der Tastatur eingestellte Zahlenwert auch gedruckt werden kann,-sind auf den Einstellschienen 27 Anschläge 82 (Abb. 15) vorgesehen, die im Falle der Ver-Schiebung der Einstellschienen 27 gegen die Köpfe der Schubstangen 83 stoßen und mittels der Winkelhebel 84 die Typenträger 36 entsprechend den Beträgen der eingestellten Ziffernwerte anheben. Die Schubstangen 83 ruhen in einem über die ganze Breite der Maschine sich erstreckenden Führungsstück 85. Durch Anheben dieses Füll·· rungsstückes 85 kommen die Schubstangen 83 mit den Anschlägen 82 außer Eingriff, so daß jetzt die Typenträger von den Einstellschienen 27 unabhängig sind und von der Summendruckvorrichtung eingestellt werden können.
Anstatt dieses direkten Antriebes der Typenträger kann auch der in Rechenmaschinen , bekannte Antrieb der Typenträger nach Abb. 16 gewählt werden, bei der die Typenträger 36, die von nicht gezeichneten Federn nach aufwärts gezogen werden, im allgemeinen vom Antrieb der Rechenmaschine mittels der über die ganze Breite des Druckwerkes sich erstreckenden Mitnehmerstange 107 in ihrer tiefsten Lage der Nullstellung gehalten werden und erst freigegeben werden, wenn so die Antriebswelle die Nullage verläßt und die Kurbel 108 so verdreht, daß die Mitnehmerstange 107 durch das Gestänge 109, 110 angehoben wird.
Mit den Einstellschienen 27 sind Treppen^ anschlage 106 verbunden, die sich entspre- ., chend den eingestellten Zahlenwerten mit höherer oder niederer Stufe in den Weg von seitlich an den Typenträgern 36 vorgesehenen Stiften 36° legen und so die Einstellung der Typenträger gemäß dem eingestellten Zahlenwert bewirken. Nach dem Druck werden dann die Typenträger durch den Antrieb wieder in die Nullstellung gebracht.
Bei eingerückter Summendruckvorrichtung löscht der Antrieb der Maschine zunächst die Tastatur, so daß die Treppenanschläge ΐοό alle in einer Linie liegen, dann schwenkt der Antrieb die Schiene 111, die sich über die ganze Breite der Tastatur erstreckt, mittels-110 des um Punkt 112 drehbaren Armes 113 so nach rechts abwärts, daß sie an den Haken io6a die Treppenanschläge 106, die auf der Einstellschiene 27 begrenzt verschiebbar sind und durch eine Feder 1066 im allgemeinen in der in der Abb. 16 voll ausgezogenen Lage gehalten werden, nach rechts hin in die strichpunktiert gezeichnete Lage verschiebt. Die Treppenanschläge 106 liegen dann vollständig außerhalb des Bewegungsbereiches der seitliehen Anschlagstifte 36« der Typenträger 36, so daß die Typenträger jetzt von der Sum-
mendruckvorrichtung in irgendeiner bekannten Weise, eingestellt werden können.
Bei Addition oder Subtraktion wird nach
jeder Umdrehung der Antriebswelle der Maschine die Generalauslöschung der Tastatur ausgelöst, und zwar auf folgendem Wege
(s. Abb. 13 und 14).
Die Antriebswelle 86 der Maschine, die in Richtung des Pfeiles 87 umläuft, trägt einen Anschlag 88. Dieser Anschlag 88 trifft kurz vor Beendigung einer jeden Umdrehung die Spitze des um 89 drehbaren Hebels 90, der seinerseits durch den Stift 91 auf den um 92 drehbaren Hebel 93 wirkt. Bei 94 ist eine über die ganze Breite der Tastatur sich erstreckende Klappe 95 im Maschinengestell gelagert, die mit ihrem oberen Rande hinter hakenförmige Abbiegungen der Tastensperrschienen 96 greift. Diese Klappe 95 trägt ao einen seitlichen Arm 97 mit einem Stift 98, unter den der Hebel 93 greift. Jedesmal wenn die Nase 88 die Spitze des Hebels 90 anhebt, wird also die Tastatur gelöscht. Die Generalauslöschung der Tastatur kann auch durch Drude auf die Taste 99 ausgelöst werden. Wird die Repetiertaste 100 gedrückt, so wird der den Hebel 90 tragende Hebel 101 verschwenkt; dadurch wird die Spitze des Hebels 90 aus dem Bereich des Anschlagstiftes 88 gebracht, so daß jetzt die Generalauslöschung der Tastatur nicht mehr von der Antriebswelle 86 aus erfolgt und ein in der Tastatur eingestellter Wert wiederholte Male ins Zählwerk eingebracht werden kann. Jedesmal wenn die Multipliziervorrichtung wirksam wird, wird in der Maschine nach der Erfindung der Hebel ιοί selbsttätig so verschwenkt, daß die Antriebswelle die Tastatur nicht mehr löscht. Zwecks selbsttätiger Herbeiführung der Schwenkung des Hebels 101 ist dicht hinter dem Reglerwagen 3 ein am Maschinengehäuse 2 gelagerter Winkelhebel 102 vorgesehen, der mit einem Arm 102" in den Bewegungsbereich des Reglerwagens 3 hineinragt, derart, daß er verschwenkt wird, sobald der Reglerwagen seine Ruhelage verläßt. Der zweite Arm dieses Winkelhebels ist durch das Hebelgestänge 103, 104, 105 mit dem nach abwärts ragenden Arm ΐοΐα des Hebels 101 verbunden. Sobald also die Multipliziervorrichtung zur Wirkung kommt, betätigt der Antrieb nicht mehr die Generalauslöschung der Tastatur. Der in den Rechenantrieben eingestellte Multiplikand kann also wiederholte Male in das Resultatzählwerk eingebracht werden.
Bei Bearbeitung des Rechnungsscliemas nach Abb. 7 wird zunächst der Zählwerksund Papierschlitten 6 ganz nach rechts verschoben, wobei selbsttätig das im Maschinengestell feste Querzählwerk 46 auf Addition geschaltet wird. Darauf wird in der Tastatur der neue Zählerstand eingestellt und durch Niederdrücken der Kupplüngstaste in der ersten Spalte gedruckt und additiv in das Ouerzählwerk 46 übertragen, worauf selbsttätig der Zählwerksschlitten 6 in die zweite Spalte springt und dabei selbsttätig das Querzählwerk 46 auf Subtraktion umschaltet. Jetzt wird der alte Zählerstand in der Tastatur eingestellt und durch Niederdrücken der Kupplungstaste gedruckt und subtraktiv ins Querzählwerk übertragen, worauf der Zählwerksschlitten 6 abermals selbsttätig in die nächste Spalte springt und dabei selbsttätig das Querzählwerk mit dem Maschinenantrieb außer Eingriff bringt und gleichzeitig die Summendruck- und übertragungsvorrichtung einrückt.
Kurz bevor der Zählwerksschlitten 6 von dem der dritten Spalte entsprechenden Tabulatoranschlag aufgehalten wird, trifft ein am Zählwerksschlitten angeordneter Anschlag 47 auf einen Hebel 48, der an einer Schiene 49 (Abb. 8 und 9) befestigt ist und nimmt diese ein kurzes Stück mit. Die Schiene 49 ist in schrägen Schlitzen 50 auf Stiften 51 am Maschinengestell 2 verschiebbar gelagert, eine Feder 52 zieht sie im allgemeinen nach rechts. Wenn der am Zählwerksschlitten 6 angeordnete Anschlag 47 am Hebel 48 die Schiene 49 mitnimmt, so verschiebt sie sich infolge der schrägen Schlitze 50 in Richtung des Pfeiles 53 und bringt dadurch die Klinken 25 (Abb. 8) außer Eingriff mit den Stu- fenschiebern 4. Bei der Verschiebung der Schiene 49 trifft eine an ihr angebrachte, nach abwärts gerichtete Abbiegung 49" auf die Schrägfläche 54 eines im Maschinengestell 2 geführten Gleitstückes 55, das über einen im Maschinengestell schwingbar gelagerten Hebel 56 (Abb. 8), die Zugstange 57 und den Schwinghebel 58 die Klinke 40 auslöst, die vorher den Rahmen 39 so festhielt, daß die Schieber 30 der Typenträger 36 mit den Nasen 26 der Stufenschieber 4 außer Eingriff waren. Nach dem Einrücken des Zählwerksschlittens 6 in die dritte Spalte sind also durch Verschiebung der Schiene 49 die Stufenschieber 4 von den Klinken 25 freigegeben und durch die Stufenschiebernasen 26 und die Typenträgerschieber 30 mit den Typenträgern 36 in Eingriff gebracht. Nunmehr erfolgt durch Druck auf die Kupplungstaste zunächst die Übertragung der im Querzählwerk 46 enthaltenen Differenz" auf die Typenträger 36 und die Stufenschieber 4 sowie in das Steilzählwerk 44tt der dritten Spalte, anschließend der Druck und zuletzt die Auslösung des Zählwerkstransportes.
Kurz vor dem Drucken, also vor Auslösung des Zählwerkstransportes, wird vom Maschi-
nenantrieb das Ausrichtelineal 59 (Abb. 8 und 10) in die an den Typenträgern 36 angeordneten, schwach keilförmigen Schlitze 60 eingedrückt, wodurch die Typenträger 36 genau ausgerichtet werden. Das Ausrichtelineal 59 ist auf Armen 61, die hinter seitliche Vorsprünge 62 des Rahmens 39 greifen und die durch Zugstangen 63 (Abb. 8 und 9) mit dem Hebel 48 der Schiene 49 verbunden sind, im Maschinengestell schwingbar gelagert. Wird das Lineal 59 kurz vor dem Druck in die Schlitze 60 der Typenträger 36 gedruckt, so wird der Hebel 48 der Schiene 49 so verschwenkt, daß er mit dem Anschlag 47 außer Eingriff kommt, die Schiene 49 wird infolgedessen von der Feder 52 wieder nach rechts gezogen, wodurch die Klinken 25 wieder eingerückt werden. Gleichzeitig wird der Rahmen 39 an den Vorsprüngen 62 zurückgedrängt und von der Klinke 40 im Maschinengestell so festgelegt, daß die Schieber 30 mit den Xasen 26 der Stufenschieber 4 außer Eingriff kommen und außerhalb der Bewegungsbahn aller am Stufenschieberwagen 3 gelagerten Teile liegen. Die Klinken 25 kommen etwas eher in Eingriff als die Schieber 30 außer Eingriff, so daß die Stufenschieber 4 in der ihnen von den Typenträgern 36 erteilten Stellung festgelegt werden. Durch den selbsttätig in die vierte Spalte rückenden Zählwerksschlitten 6 wird selbsttätig durch die vorher beschriebene Einrichtung die .Repetiertaste gedrückt. In der vierten Spalte wird der für die Kilowattstunde zu zahlende Preis in der Tastatur und im Zählwerksantrieb als Multiplikand eingestellt. Da die Repetiertaste gedrückt ist, bleibt, wenn nach Auslösung der Kupplung der Druck erfolgt und der Zählwerkstransport ausgelöst wird, diese Einstellung bestehen.
Am Zählwerksschlitten 6 ist der Hebel 42 (Abb. 8) so gelagert, daß er, wenn der Zählwerksschlitten in der vierten Spalte angelangt ist, mit seinem vorderen Ende dicht vor der Nase 64 der Wand des Stufenschieberwagens 3 steht. Beim Übergang des Zählwerksschlittens 6 in die fünfte Spalte wird daher der Stufenschieberwagen 3 vom Zählwerksschlitten mitgenommen, wodurch die eingestellten Stufenschieber 4 sich gegen den Anschlag 31 und gegen die die Kupplung steuernde bewegliche Klinke 32 legen. Die Maschine wird also durch die Multipliziervorrichtung in Gang gesetzt und die Multiplikation wird selbsttätig vollzogen. Die PiO-duktbildung erfolgt in dem Steilzählwerk 44* der fünften Spalte. Erst nachdem das Produkt gebildet ist, ist der Zählwerksschlitten 6 voll in die fünfte Spalte gelangt. Bei der letzten für den Multiplikationsvorgang erforderlichen Zählwerksverschiebung gleitet ein Arm des Hebels 42 eine im Maschinengestell vorgesehene Schräge hinauf und verschwenkt ! dadurch den Hebel 42 derart, daß er mit der Nase 64 der Seitenwand des Stufenschieberwagens 3 außer Eingriff kommt und sich gegen das obere Ende des Winkelhebels 74 legt, der links außen an der Seitenwand des Reglerwagens 3 mittels des Stiftes 75 schwenkbar gelagert ist (s. Abb. 8 und 8a). An seinem unteren waagerechten Arm trägt dieser Winkelhebel einen seitlich vorspringenden Stift y6, der durch eine Aussparung 77 der Seitenwand des Reglerwagens hindurch in den Bewegungsbereich der am oberen Ende des letzten Multiplikationsreglers angebrachten Xase 78 hineinreicht. Diese Nase schiebt, wenn der letzte Multiplikationsregler in die Nullstellung gelangt, den Stift 76 etwas nach abwärts und schwenkt dadurch den Winkelhebel 74, der im allgemeinen von der Feder 79 in der gezeichneten Lage gehalten wird, im Sinne des eingezeichneten Pfeiles. Dadurch kommt der Hebel 74 mit dem Hebel 42 außer Eingriff. Der Reglerwagen 3 ist somit vom Zählwerkswagen 6 losgelöst, sobald der letzte Multiplikationsregler in seineNullage zurückgeht. Ist am letzten Multiplikationsregler der Zahlenwert Null eingestellt, so daß er von Anfang an sich in der Nullage befindet, so ist der Winkelhebel 74 schon vor dem Verschwenken des Hebels 42 ausgeschwungen, der Reglerwagen wird dann schon beim Verschwenken des Hebels 42 vom Zählwerkswagen abgekuppelt. Bei der letzten für die Multiplikation erforderlichen Zählwerksverschiebung wird des weiteren die Übertragungs- und die Summendruckvorrichtung eingerückt. Wenn dann nach Vollendung des Multiplikationsvorganges die Kupplungstaste bedient wird, erfolgt zunächst die Übertragung des Produktes in die Typenträger 36 und in das Querzählwerk 46 und anschließend der Druck und schließlich die Auslösung des Zählwerkstransportes. Der Zählwerksschlitten 6 schaltet beim Sprung in die nächste (sechste) Spalte das Querzählwerk 46 auf Addition, so daß der in der nächsten Spalte eingestellte Betrag der Zählermiete zu dem ins Querzählwerk 46 übertragenen Produkt hinzuaddiert wird. Beim Druck in der sechsten Spalte wird nochmals selbsttätig der Zählwerkstransport ausgelöst. Der Zählwerkswagen 6 schaltet beim Sprung in die siebente Spalte die Maschine auf Summendruck und Übertragung aus dem Querzählwerk 46 ins Steilzählwerk, so daß, λνεηη bei Stellung des Zählwerksschlittens 6 in der siebenten Spalte die Kupplungstaste bedient wird, der im Querzählwerk 46 enthaltene Betrag gedruckt und ins Steilzählwerk 44^ der siebenten Spalte übertragen wird.
5191OB
Die Steilzählwerke 44° der dritten Spalte und 44C der siebenten Spalte addieren, falls mit der Maschine nacheinander mehrere Rechnungsformulare nach . Abb. 6 ausgefüllt werden, die in der dritten bzw. siebenten Spalte der verschiedenen Rechnungen enthaltenen Beträge, so daß, wenn alle Rechnungsformulare ausgefüllt sind, aus dem Steilzählwerk 44" der dritten Spalte der gesamte Elektrizitätsverbrauch und aus dem Zählwerk 44C der siebenten Spalte der gesamte einzuziehende Geldbetrag abgelesen werden kann. Das Steilzählwerk 44* der fünften Spalte dient nur zur Produktbildung und wird nach jedem Rechnungsgang auf »Null« gestellt.
In den Abb. 17 und 18 ist eine Rechenmaschine mit einer Multipliziervorrichtung dargestellt, die sich durch kinematische Umkehrung der Multipliziervorrichtung der ersten zwei Ausführungsbeispiele ergibt. Soweit in diesen Abbildungen die gleichen Maschinenteile dargestellt sind wie in den vorhergehenden Abbildungen, sind sie mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei der in Abb. 17, 18 dargestellten Ausführungsform der Maschine nach der Erfindung wirkt der Reglerwagen 3 unmittelbar auf das Schaltgestänge der Hauptkupplung, von dem in Abb. 17 nur die Klinke 32 gezeichnet ist. Ein während des Multiplikation sVorganges vom Zählwerkswagen 6 zwangläufig bewegter Anschlag 66 arbeitet mit den Multiplikationsreglern 4 so zusammen, daß er an den in der Nullstellung befindlichen Reglern vorbeistreicht, von den außer der Nullstellung befindlichen hingegen, unter geringfügiger Verschiebung des Reglerwagens 3, festgehalten wird. Durch das Festhalten des Anschlages 66 wird zugleich der Zählwerkswagen in der erforderlichen Lage festgestellt und durch die Verschiebung des Reglerwagens die Hauptkupplung eingerückt.
Der Reglerwagen 3 wird, solange der Anschlag 66 keinen der Regler 4 trifft, von einer nicht gezeichneten Feder in Abb. 17 nach links gegen den Anschlag 67 gezogen; er wird aber, wenn der von der Antriebsfeder des Zählwerkswagens in Abb. 17 nach rechts bewegte Anschlag 66 einen der Regler 4 trifft bis zur Anlage an den Anschlag 68 nach rechts verschoben, wobei die Klinke 32 (Abb. 17) etwas zurückgeschoben und damit die Hauptkupplung eingerückt wird.
Der mit den Reglern 4 zusammenarbeitende Anschlag 66 wird bewegt und gehalten von dem seitlichen Arm 70 der im Maschinengestell gelagerten, parallel mit dem Zählwerkswagen verschieblichen Zahnstange 71, die ihrerseits vom Zählwerkswagen 6 unter Vermittlung des A^erbindungsbleches Ja, der einstellbaren Zahnstange 7 und des Zwischenzahnrades 8 bewegt wird. Der Anschlag 66 wird demnach vom Zählwerkswagen 6 nur angetrieben, solange die, bezogen auf den gesamten Verschiebungsweg des Zählwerkswagens, kurze Zahnstange 7 mit dem Zwischenrad 8 in Eingriff ist.
Der die Multiplikationsregler 4 schrittweise in die Nullstellung zurückbewegende Klinkenantrieb 35 wird von einer parallel zur Verschiebungsrichtung der Zahnstange 71 im Reglerwagen 3 gelagerten und von der Hauptantriebswelle mittels des Kettentriebes 72 be- wegten Vierkantwelle 35s angetrieben und wird von dem nach abwärts gerichteten Arm 73 der Zahnstange 71 jeweils um den gleichen Betrag verschoben wie der Anschlag 66. Die gegenseitige Lage des Anschlages 66 und des Klinkenantriebes 35 bleibt daher stets unverändert bestehen und ist so gewählt, daß der Klinkenantrieb stets auf den zur Zeit den Anschlag 66 und den Zählwerkswagen festhaltenden Regler 4 wirkt. Sobald dieser den Zählwerkswagen und den Anschlag 66 festhaltende Multiplikationsregler von dem Klinkenantrieb 35 in seine Nullstellung geschoben wird, wird sowohl der Zählwerks- \vagen 6 als auch der Reglerwagen 3 freigegeben. Der Reglerwagen wird daher von der für diesen Zweck vorgesehenen nicht gezeichneten Feder vom Anschlag 68 zum Anschlag 67 hinübergezogen und eine nicht gezeichnete Feder schwingt die Klinke 32 zurück und rückt die Hauptkupplung aus. Zugleich aber wird von der Antriebsfeder des Zählwerkswagens 6 das Zählwerk und damit auch der Anschlag 66 in Bewegung gesetzt, bis dieser den nächsten Multiplikationsregler trifft und von demselben festgehalten wird, nachdem vorher der Reglerwagen wieder zum Anschlag 68 hinübergeschoben wurde. Das Zählwerk ist jetzt in die nächste Dezimale übergegangen, die Antriebskupplung der Masch-ine wieder eingerückt und der Klinkenantrieb 35 mit dem zweiten, jetzt den Anschlag 66 festhaltenden Multiplikationsregler 4 in Eingriff gekommen, so daß jetzt dieser zweite Regler schrittweise in die Nullstellung zurückgebracht wird. Dieses1 Spiel wiederholt sich, bis alle Multiplikationsregler in die Nullage zurückgestellt sind.

Claims (23)

  1. Patentansprüche: tl
    i. Rechenmaschine mit selbsttätiger Multipliziervorrichtung, die mit Multiplikationsreglern versehen ist, welche vor der Multiplikation entsprechend dem Zahlenwert des Multiplikators eingestellt werden und während der Ausrechnung des Produktes die Zählwerksverschiebungen
    und die Zahl der zwischen den Zählwerksverschiebungen auszuführenden Additionen regeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Multiplikationsregler (4) zwecks Einstellung und nur während der Einstellung mit von den Einstellmitteln (Tasten 5) verschobenen Einstellgliedern (80, 81) für den Zählwerksantrieb in Verbindung gebracht werden, und daß die Multiplikationsregler nach ihrer Einstellung zunächst außer Berührung mit in ihrem Bewegungsbereich liegenden Organen (Anschlag 31, Kupplungsklinke 32), die den Maschinenantrieb und die Zähl-Werksverschiebung steuern, und außerhalb des Bewegungsbereiches der sie zurückstellenden Organe (Klinkenantrieb 35) gehalten werden und erst im Verlauf der weiteren Rechnung zu beliebiger Zeit
    ao durch die Bewegung des Zählwerkswagens in eine Lage gebracht werden, in der sie mit den genannten Organen (31, 32 und 35) in der zur Einleitung und Durchführung der Multiplikation erforderlichen Weise zusammenarbeiten.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an je einem der zu jedem Einstellmittel (Taste 5) gehörigen Einstellglieder (27, 80 usw.) ein Anschlag (30) angeordnet ist, nach dem sich die Multiplikationsregler (4) einstellen, und daß bei Rechenmaschinen mit Druckwerk noch ein zweiter Anschlag (106, Abb. 16) angeordnet ist, nach dem sich der zugehörige Typenkörper (36) einstellt.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Multiplikationsregler (4) nur nach Betätigung einer Umschaltvorrichtung (Taste 23, Schieber 49) sich nach den von den Einstellmitteln (Tasten 5) verschobenen Anschlägen (30) einstellen.
  4. 4. Tasten-Rechenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (30), nach denen die Multiplikationsregler (Stufenschieber 4) sich einstellen, an den Einstellschienen (27) der Einstelltasten (5) angeordnet sind.
  5. 5. Schreibende Rechenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (30), nach denen die Multiplikationsregler (Stufenschieber 4) sich einstellen, an den Typenträgern (36) angeordnet sind, wobei die Typenträger in bekannter Weise von den Einstellmitteln (Tasten 5) oder von der Summen- bzw. Zwischensummendruckvorrichtung eingestellt werden.
  6. 6. Rechenmaschine nach Anspruch 4 oder S, deren Multiplikationsregler als Stufenschieber ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenschieber (4) nahe und parallel den Maschinenteilen (Einstellschienen 27 oder Typenträgern 36) angeordnet sind, die die Anschläge (30) tragen, nach denen sie sich einstellen.
  7. 7. Rechenmaschine nach Anspruch 6, deren Stufenschieber bei der Einstellung durch Federn bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenschieber (4) mit Vorsprüngen (26) versehen sind, die sich während der Einstellung unmittelbar gegen die an den Einstellschienen oder an den Typenträgern angeordneten Anschläge (30) legen, so daß nach Freigabe der Stufenschieber (4), infolge der sie bewegenden Federn (24), deren Verschiebung mit den Einstellschienen (27) bzw. Typenträgern (36) gesichert ist.
  8. 8. Rechenmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Einstellung der Multiplikationsregler mit den Einstellschienen oder den Typenträgern einer der beiden zu kuppelnden Teile (Stufenschieber 4 oder Typenträger 36) quer zur Einstellbewegung als Ganzes so verschoben wird, daß die Anschläge (26) des einen Teiles an den Vorsprüngen (30) des anderen Teiles in Anlage kommen.
  9. 9. Rechenmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (26) in den Stufenschiebern (4) oder die Vorsprünge (30) an den Einstellschienen (27) bzw. Typenträgern (36) quer zur Einstellbewegung einstellbar sind, so daß durch Verschiebung nur dieser Anschläge (26) oder Vorsprünge (30) die Verbindung zwischen den Stufen-Schiebern (4) und den Einstellschienen (22) bzw. den Typenträgern (36) hergestellt und ihre gemeinsame Einstellung gesichert wird.
  10. 10. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Multiplikationsregler (Stufenschieber 4) in einem besonderen Reglerwagen (Stufenschieberwagen 3) gelagert sind.
  11. 11. Rechenmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Reglerwagen (3) während des Multiplikationsvorganges vom Zählwerksschlitten (6) zwangläufig bewegt wird.
  12. 12. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangläufige Mitnahme des Reglerwagens durch das Einrücken eines Kupplungsgliedes selbsttätig durch vom Zählwerkswagen (6) bewegte Organe (Hebel 42 in Abb. 8, Zahnstange 7 in Abb. 17) herbeigeführt wird.
    IO
    510103
  13. 13· Rechenmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Multiplikationsregler (Stufenschieber 4) mit einem im Maschinengestell festen Anschlag (31) und mit einer an diesem gelagerten, beweglichen, die Antriebskupplung steuernden Klinke (32) so zusammenarbeiten, daß die in der Nullstellung befindlichen Multiplikationsregler (Stufen-ίο schieber 4) an Anschlag und Klinke vorbeistreichen, während die außer der Nullstellung befindlichen sich gegen Anschlag und Klinke legen und dadurch die Zählwerksbewegung aufhalten und die Kupplung einrücken.
  14. 14. Rechenmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der Multiplikationsregler (4), in der Bewegungsrichtung des Reglerwagens (3) gemessen, gleich der Strecke ist, um die sich der Reglerwagen (3) beim Übergang des Zählwerksschlittens (6) in die nächste Dezimale verschiebt.
  15. 15. Rechenmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Reglerwagen (3) unmittelbar auf das Schaltgestänge der Hauptkupplung (Klinke 32 in Abb. 17) wirkt.
  16. 16. Rechenmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein während des Multiplikationsvorganges vom Zählwerk (6) zwangläufig bewegter Anschlag (66 in Abb. 17 und 18) mit den Multiplikationsreglern (4 in Abb. 17 und 18) so zusammenarbeitet, daß er an den in der Nullstellung befindlichen Reglern vorbeistreicht, von den außer der Nullstellung befindlichen festgehalten wird.
  17. 17. Rechenmaschine nach Anspruch i6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anlegen des vom Zählwerk (6) verschobenen Anschlages (66) gegen einen der Multiplikationsregler (4) der Reglerwagen (3) um einen geringen Betrag verschoben und dadurch die Hauptkupplung eingerückt wird.
  18. 18. Rechenmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß, zusammen mit dem vom Zählwerk (6) zwangläufig bewegten Anschlag (66), der die Multiplikationsregler (4) zurückstellende Klinkenantrieb (35) derart verschoben wird, daß er die Regler (4) nacheinander in die Nullstellung zurückbringt.
  19. 19· Schreibende Rechenmaschine nach Anspruch 5, deren Zählwerksschlitten von einem Tabulator sprungweise weitergeschaltet wird und die zur oft wiederholten Durchrechnung des gleichen Rechnungschemas dient, dadurch gekennzeich- 6d net, daß beim Einrücken des Zählwerksschlittens (6) in die zur Einstellung und zum Druck des Multiplikators bestimmte Lage (Spalte 3 in Schema Abb. 7) ein an diesem angeordnetes Organ (Anschlag 47) selbsttätig, durch Ausrücken der sie im allgemeinen feststellenden Klinken (25), die Multiplikationsregler (Stufenschieber 4) zur Einstellung freigibt und gleichzeitig die Teile (Nasen 26, Schieber 30), die die Multiplikationsregler (Stufenschieber 4) mit den sie einstellenden Organen (Typenträgern 36) kuppeln, in Eingriff bringt.
  20. 20. Multiplikationsvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß kurz vor dem Weiterrücken des Zählwerksschlittens (6) aus der zur Einstellung des Multiplikators bestimmten Stellung (entsprechend Spalte 3 des Schemas Abb. 7) durch vom Maschinenantrieb bewegte Organe (Ausrichtelineal 59) die die Multiplikationsregler (Stufenschieber 4) festlegenden Klinken (25) wieder eingerückt und die die Multiplikationsregler (Stufenschieber 4) mit den Typenträgern (36) kuppelnden Teile (Nasen 26 und Anschläge 30) außer Eingriff gebracht werden.
  21. ■21. Multiplikationsvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einrücken des Zählwerksschlittens (6) in die zur Einstellung des Multiplikanden bestimmte Lage (entsprechend Spalte 4 des Schemas Abb. 7) selbsttätig die Repetiertaste gedrückt wird.
  22. 22. Multiplikationsvorrichtung nach Anspruch 2 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einrücken des Zählwerksschlittens in die zur Bildung und zum Druck des Produktes bestimmte Stellung (entsprechend Spalte S in Schema Abb. 7) ein am Zählwerksschlitten angeordneter ausrückbarer Mitnehmer (Hebel 42) den Reglerwagen (Stufenschieberwagen 3) mitnimmt und dadurch den Multiplikationsvorgang auslöst.
  23. 23. Multiplikationsvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß bei der letzten im Laufe des Multiplikationsvorganges eintretenden Zählwerksverschiebung durch Verschwenken des Mitnehmers (Hebel 42) die Entkupplung des Reglerwagens (Stufenschieberwagen 3) vom Zählwerksschlitten vorbereitet wird.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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