CH340591A - In einen Wettermantel umwandelbare Zeltbahn - Google Patents

In einen Wettermantel umwandelbare Zeltbahn

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CH340591A
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Funk Walter
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Funk Walter
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F4/00Travelling or camp articles which may be converted into other articles or into objects for other use; Sacks or packs carried on the body and convertible into other articles or into objects for other use
    • A45F4/14Coats or capes convertible into tent coverings

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  • Tents Or Canopies (AREA)

Description


  In einen Wettermantel umwandelbare Zeltbahn    Diese Erfindung betrifft eine Zeltbahn, welche  in einen Wettermantel umgewandelt werden kann.  



  Zeltbahnen, die ausser zur Errichtung von Zel  ten auch     unmittelbar    als Umhang verwendet werden  können, sind schon in den verschiedensten Formen  hergestellt worden. Bei vorliegender Erfindung ist  das Ziel, ein gemeinsames     Bekleidungs-    und Aus  rüstungsstück zu schaffen, um dadurch den Wetter  schutz gegenüber bereits bekannten Zeltbahnen zu  vergrössern und zugleich die Gesamtausrüstung für  eine Person zu verringern. Nachstehend werden  anhand der Zeichnung Ausführungsbeispiele der  Erfindung erläutert. Ein solches Beispiel der Zelt  bahn kann noch für eine Behelfskrankentrage Ver  wendung finden und kann im Zeltbau für den Auf  bau eines Zwei-, Sechs- und     Mehrmannzeltes    ver  wendet werden.  



  Die dargestellte Zeltbahn besteht aus einem  mittleren, rechteckigen     (Nr.    1) und zwei dreieckigen       (Nr.    2 und 3) Teilen. Die beiden dreieckigen Teile  Nr. 2 und 3 sind an je einer Schmalseite des recht  eckigen Teils Nr. 1 fest angeschnitten bzw. ange  näht. Alle drei Teile Nr. 1, 2 und 3 bilden so ein  Sechseck. Die Kanten 4, 5, 6, 8 und 9 sind durch  aufgenähte Streifen in einer Breite von 7 cm ver  stärkt und mit Knopflöchern und doppelseitigen  Knöpfen versehen. Die     Firstkante    4 ist im Ver  stärkungsstreifen 15 mm breiter gehalten und als  Durchzug ausgebildet. Durch diesen Durchzug 4a  führt eine Schnur, mit der man die Zeltbahn bei  Verwendung als Mantel zu einer Halskrause zusam  menzieht.  



  In den beiden Ecken 7 sind Ösen eingelassen  und dienen zur Aufnahme der Zeltstöcke. Weitere  Ösen sind an den Ecken der Bodenkanten 8 und 9  eingelassen und dienen zur Befestigung und Auf  nahme der Befestigungsschnüre.    Im rechteckigen Teil 1 sind von der     Firstkante    4  aus Armlöcher ausgeschnitten, welche die Ärmel       Fig.    4 Nr. 11 aufnehmen. Der     Ärmel    11 ist so  geformt und konstruiert, dass er, in dem Ärmel  ausschnitt eingenäht, den ausgeschnittenen Teil in  seiner gesamten Fläche ersetzt und dadurch die  Form, Länge und Festigkeit der Zeltbahn wieder  herstellt.

   Bei aufgestelltem Zelt liegt der Ärmel auf  der Zeltdecke glatt auf oder wird eingerollt und  mit einer am Ärmel befestigten     Knopflochschlaufe     an der     Zeltbahndecke    angeknöpft.  



  Für den Gebrauch als Mantel wird die Zeltbahn  mittels des     Schnurdurchzuges    4a an der     Firstkante     zusammengezogen, mit dem zusammengezogenen  Teil um den     Hals    gelegt und die Kanten 5 und 6       übereinandergeknöpft.    Bei der Umwandlung der  Zeltbahn zum Mantel erhält der Ärmel eine äusserst  günstige Weite in der Schulterpartie, durch welche  grösste Bewegungsfreiheit des Trägers gewährleistet  ist. Damit die Zeltbahn sich auch wirklich als gut  tragbares Bekleidungsstück verwenden lässt, befin  det sich im Rückenteil     Fig.    1 Nr. 13 ein     Taillenzug     zum Regulieren der Weite entsprechend der Grösse  des Mannes.

   Der Taillenzug wird so eingestellt, dass  sich die überschüssige Weite im Rücken gleichmässig  verteilt.  



  Aus zwei solchen Zeltbahnen (zu jedem Zelt  gehört noch     ein    vierteiliger Zeltstab, 5 Stück Heringe  und 1     Abspannseil)    kann man schnellstens ein Zwei  mann-Zelt errichten. Aus sechs und mehr Zelt  bahnen können beliebig grössere Zelte errichtet wer  den.  



  In der Hauptsache findet das     Zweimann-Zelt     Verwendung. Beim Aufstellen werden erst die bei  den     Firstkanten    4, dann die Giebelkanten 5 und 6  zusammengeknöpft.      In die eingelassenen     CSsen    7 werden die Zelt  stöcke gesteckt und nach vorn und hinten abge  spannt. Die seitliche Abspannung geschieht mittels  der Befestigungsschnüre an den Heringen.  



  Die     Form    des so     errichteten    Zeltes ist beson  ders günstig, da es dem Wind wenig Widerstand  bietet.  



  Die Kapuze, gleichzeitig Verpackungstasche für  die Zeltbahn, ist rechteckig und im     untern    Teil zu  einem Kragen erweitert.     über    dem     Kragen    ist ein  Durchzug mit einer Schnur, durch welche die Ka  puze am Hals des Trägers     zusammengehalten    wird.  Durch eine zweite Schnur am vordern Rande der  Kapuze kann die Gesichtsöffnung     reguliert    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH In einen Wettermantel umwandelbare Zeltbahn, gekennzeichnet durch an der Firstkante eingesetzte Ärmel und einen aufgenähten Taillenzug in einem viereckigen Mittelstück. UNTERANSPRUCH Zeltbahn nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Taillenzug auf der Innenseite des rechteckigen Mittelstückes aufgenäht und auf ver schiedene Weiten verstellbar ist.
CH340591D 1955-01-28 1956-01-27 In einen Wettermantel umwandelbare Zeltbahn CH340591A (de)

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