CH339151A - Werktisch - Google Patents
WerktischInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B13/00—Details of tables or desks
- A47B13/08—Table tops; Rims therefor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Werktisch Die vorliegende Erfindung betrifft einen Werk tisch, der sich dadurch auszeichnet, dass dessen Blatt aus mindestens drei miteinander verleimten Holz schichten mit verschiedener Faserrichtung besteht, und dass die Fasern der obersten Schicht rechtwink lig zur vordern Blattkante verlaufen, an welcher der Arbeiter beim Gebrauch des Werktisches zu stehen hat.
Durch diese Ausbildung ergibt sich eine grössere Haltbarkeit und Lebensdauer der Blattoberfläche, da der Arbeiter seine Werkzeuge und die Werkstücke jetzt parallel zur Faserrichtung an der Blattoberfläche auf dieser bewegen wird, wenn er diese Gegenstände vom Tisch wegnimmt oder auf den Tisch auflegt.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine bevor zugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Werktisches gemäss der Erfindung, schräg von hinten gesehen.
Fig. 2 zeigt einen Teil des Werktisches in An sieht, ebenfalls von hinten.
Fig. 3 ist eine Draufsicht zu Fig. 2 bei abgenom menem Tischblatt.
Fig. 4 zeigt in grösserem Massstab und in perspek tivischer Darstellung einen Teil des Tischblattes allein.
Der dargestellte Werktisch weist vier Beine 11, 12, 13 und 14 auf, die gegen unten hin schräg aus einanderstreben. Die Beine sind paarweise durch Flachschienen 15 miteinander verbunden, die an den obern Enden der Beine angeschweisst sind. Parallel zu den Flachschienen 15 verlaufen Streben 16, die weiter unten die Beine 11 und 12 bzw. 13 und 14 des gleichen Beinpaares miteinander verbinden. Zwei Beine 12 und 13, die nicht durch eine Flachschiene 15 miteinander in Verbindung stehen, sind durch ge- kreuzte Schienen 17 und 18 miteinander verstrebt, die sich an der Rückseite des Tisches befinden, das heisst an derjenigen Seite, welche vom Arbeiter ab gekehrt ist, der den Werktisch benutzt.
Das untere Ende jedes Beines 11, 12, 13 bzw. 14 weist eine Fussplatte 19 auf, die flach auf einem ebenen Boden aufliegt, wenn der Tisch seine Gebrauchslage ein nimmt. Die bereits erwähnten Flachschienen 15 sind je durch eine Längsrippe 20 versteift, die an der Unterseite der betreffenden Flachschiene 15 ange schweisst ist. Alle bisher erwähnten Teile des Tisches sind durch Schweissung unlösbar miteinander ver bunden und bilden das Stützgestell des Werktisches.
Auf die beiden Flachschienen 15 ist das Tisch blatt 21 aufgelegt, das aus mehreren miteinander verleimten Holzschichten 22, 23, 24, 25 und 26 besteht, deren Fasern abwechslungsweise in ver schiedenen Richtungen verlaufen. Die Fasern der obersten, mittleren und untersten Schicht 22 bzw. 24 bzw. 26 verlaufen parallel zu den Flachschienen 15 und rechtwinklig zur vordern Blattkante 27, an welcher der Arbeiter zu stehen hat, der den Werk tisch benutzt. Die Fasern der beiden dazwischenlie genden Holzschichten 23 und 25 hingegen verlaufen parallel zur vordern Blattkante 27. In der obersten Schicht 22 und der untersten Schicht 26 verlaufen die Fasern demnach gleich.
Obschon gemäss Fig. 4 insgesamt fünf verleimte Holzschichten vorhanden sind, könnten zum gleichen Zweck auch nur drei Schichten vorgesehen sein. Die Anzahl der Holz schichten könnte aber auch grösser als fünf sein. Es hat sich als zweckmässig erwiesen, wenigstens die oberste und die unterste Schicht 22 bzw. 26 aus Buchenholz herzustellen.
Das Blatt 21 ist auf den Flachschienen 15 mit Hilfe von Schrauben 28 befestigt, deren Köpfe in der Oberseite des Blattes versenkt sind. Die Schrau- ben 28 gehen durch zugeordnete Bohrungen 29 in den Flachschienen 15 hindurch und tragen unterhalb der letzteren Befestigungsmuttern 30. Eine Beson derheit ist, dass die Schrauben 28, die einer Flach schiene 15 zugehören, in zwei Reihen 31 und 32 an geordnet sind, die in Längsrichtung der betreffenden Flachschiene 15 verlaufen.
Die Schrauben 28 der einen Reihe 31 liegen jeweils der Mitte zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schrauben 28 der andern Reihe 32 gegenüber, so dass die Schrauben längs einer Zickzacklinie angeordnet sind, wie es deutlich Fig. 1 veranschaulicht. Gemäss Fig. 3 sind die Boh rungen 29 in der Flachschiene 15 in analoger Weise in zwei Reihen angeordnet, die beiderseits der Ver steifungsrippe 20 liegen.
Durch die beschriebene Verbindung des Blattes 21 mit dem Unterteil des Tisches ergibt sich eine bisher nicht gekannte Stabilität des Werktisches, zu der auch die beschriebene Ausbildung des Blattes 21 und des Unterteils des Tisches beiträgt. Besonders die gegen unten hin auseinanderstrebenden Beine 11 bis 14 verleihen dem Tisch eine erhöhte Stabilität, und die Streben 16, 17 und 18 wirken einem Federn des Tisches in der Ebene seines Blattes wirksam ent gegen, so dass auch bei schweren Schraubstockarbei- ten der Oberteil des Tisches nicht nennenswert nach gibt.
Zwischen den Beinen 11 und 14 sind keine Querverstrebungen vorhanden, damit dort an der Vorderseite des Tisches mindestens eine Schublade unterhalb des Blattes 21 angebracht werden kann; und damit der Arbeiter gegebenenfalls an der Vor derkante 27 des Blattes mit einem Stuhl an den Tisch hinsitzen kann.
Im Gegensatz zu den bisher bekannten Werk tischen verlaufen die Fasern an der Oberfläche des Blattes 21 rechtwinklig und nicht parallel zur Vor derkante 27. Wenn der Arbeiter, an der Kante 27 stehend, Gegenstände, wie Werkzeuge und Werk stücke, auf den Tisch auflegt oder vom Tisch weg nimmt, so bewegt er diese Gegenstände im allgemei nen in senkrecht zur@vordern Blattkante 27 verlau fender Richtung, das heisst im vorliegenden Fall par allel zu den Fasern an der Blattoberfläche. Eine all fällige Reibung der Gegenstände auf dem Blatt er folgt somit in Länsgrichtung der obersten Fasern und nicht quer dazu,
wie es bisher der Fall war. Dadurch wird die Blattoberfläche bedeutend weniger angegriffen, weshalb das Blatt länger ein gutes Aus sehen bewahrt und länger brauchbar ist.
Wenn wie beim beschriebenen Beispiel auch die Fasern in der untersten Holzschicht 26 rechtwinklig zur vordern Blattkante 27 verlaufen, so kann das Blatt nach Abnützung der obern Fläche umgewendet werden, so dass dann die Schicht 26 zuoberst zu lie gen kommt.
Anstelle von rohrförmigen Beinen 11 bis 14 und Streben 16 könnten auch anders profilierte Teile ver wendet werden.
Claims (1)
- YA <B>1</B> LN-1 ADN JYK UUH Werktisch, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Blatt (21) aus mindestens drei miteinander verleim ten Holzschichten (22-26) mit verschiedener Faser richtung besteht und dass die Fasern der obersten Schicht (22) rechtwinklig zur vordern Blattkante verlaufen, an welcher der Arbeiter beim Gebrauch des Tisches zu stehen hat. UNTERANSPRÜCHE 1. Werktisch nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fasern der obersten und der untersten Holzschicht (22 bzw. 26) parallel zueinan der verlaufen. 2. Werktisch nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Blatt (21) fünf Holzschichten (22-26) aufweist. 3.Werktisch nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Blatt auf zwei Flachschienen (15) aufliegt, welche je zwei der Tischbeine (11 und 12 bzw. 13 und 14) miteinander verbinden, und dass das Blatt an jeder der Flachschienen (15) durch zwei Reihen (31 und 32) von Schrauben (28) befestigt ist, welche Reihen (31 und 32) in Längsrichtung der Flachschiene (15) verlaufen. 4. Werktisch nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schrauben (28) in der einen Reihe (31) je der Mitte zwischen zwei aufeinander folgenden Schrauben (28) der andern Reihe (32) gegenüberliegen. 5. Werktisch nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flachschienen (15) parallel zur den Fasern der obersten Holzschicht (22) des Blattes (21) verlaufen. 6.Werktisch nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die vier Tischbeine (11 bis 14) gegen unten hin auseinanderstreben. 7. Werktisch nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden hintern Beine (12 und 13) durchgekreuzte Schienen (17 und 18) miteinan der verstrebt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH339151T | 1955-12-03 |
Publications (1)
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ID=4504911
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH339151D CH339151A (de) | 1955-12-03 | 1955-12-03 | Werktisch |
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| CH (1) | CH339151A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0446160A1 (de) * | 1990-03-09 | 1991-09-11 | Jean-Marie Riquelme | Massive, geleimte Tisch- oder Geschirrschrankoberfläche |
-
1955
- 1955-12-03 CH CH339151D patent/CH339151A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0446160A1 (de) * | 1990-03-09 | 1991-09-11 | Jean-Marie Riquelme | Massive, geleimte Tisch- oder Geschirrschrankoberfläche |
| FR2659207A1 (fr) * | 1990-03-09 | 1991-09-13 | Riquelme Jean Marie | Procede de fabrication de dessus de table ou de buffets massifs colles. |
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