CH338208A - Einrichtung zum Aufdrucken von Farbmarkierungen auf Werkstückflächen und Verfahren zur Herstellung derartiger Einrichtungen sowie Anwendung der Einrichtung - Google Patents

Einrichtung zum Aufdrucken von Farbmarkierungen auf Werkstückflächen und Verfahren zur Herstellung derartiger Einrichtungen sowie Anwendung der Einrichtung

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CH338208A
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Zeller Albert
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Radium Chemie A Zeller
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    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/0002Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe
    • G04D3/0043Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of the time-indicating mechanisms
    • G04D3/0048Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of the time-indicating mechanisms for dials
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Description


  Einrichtung zum Aufdrucken von Farbmarkierungen auf     WerkstückflächeA     und Verfahren zur Herstellung derartiger Einrichtungen     sowie    Anwendung der Einricntmg-    Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Ein  richtung zum Aufdrücken von Farbmarkierungen  auf     Werkstückflächen,    insbesondere von     Leuchtfarb-          markierungen    auf Skalenscheiben von Instrumenten  und Uhrzifferblättern.  



  Bekannte Einrichtungen dieser Art umfassen ein  auf einen Rahmen gespanntes, feinmaschiges Ge  webenetz     (Müllergaze    aus Seiden- oder Kunstharz  fäden), auf dessen Druckseite eine     Filmemulsions-          schicht    anhaftet, wobei die Skalenmarkierungen, die  auf photographischem Weg erzeugt worden sind,       Schablonendurchbrechungen    der Filmschicht bilden,  durch welche die Farbmasse auf die zu bedruckende       Werkstückfläche    durchgetrieben wird.  



  Beim Abheben der Schablone von der bedruck  ten     Werkstückfläche    reisst die Farbe in der Gewebe  netzfläche sauber ab. Die schmiegsame Nachgiebig  keit einer derartigen Schablone bewirkt einen scharf  umrissenen     Schablonendruck,    ohne dass sie mit  grosser Kraft auf das Werkstück     aufgepresst    werden  muss, und das Gewebenetz ermöglicht die Verwen  dung relativ dickflüssiger, rasch trocknender     Farb-          massen.    Zum Durchtreiben der Farbmasse durch  die Schablone benützt man drehbare Streichmesser  sterne oder von Hand gezogene     Rakeln.     



  Weil aber die Dicke der auf dem Gewebenetz  haftenden     Filmemulsionsschicht    naturgemäss nur sehr  gering sein kann (etwa 0,02 mm), ist die in einem  Druckvorgang erzielbare     Farbschichtdicke    ebenfalls  entsprechend gering und beträgt kaum mehr als  0,03 mm. Nun sind aber     Leuchtfarbmarkierungen     nur dann genügend prägnant und leuchtfähig, wenn  ihre Schichtdicke wesentlich grösser ist, beispielsweise  0,1-0,2 mm.

   Vor allem die in neuerer Zeit zur  Verwendung gelangenden     Leuchtfarbmassen    mit  reinen     f-Strahleratomen    als beigemischte Erreger-         strahlungsquellen    leuchten nur dann in wünschbarer       Intensivität    und Gleichmässigkeit, wenn die     Farb-          schichtdicke    der Markierungen genügend gross ist.  Mit den oben genannten Einrichtungen ist eine ge  nügende Schichtdicke der Farbmarkierungen nur  dadurch erreichbar, dass dieselbe     Werkstückfläche     mehrmals nacheinander (bis zu 10 Mal) mit Hilfe  derselben Schablone überdruckt wird.  



  Abgesehen davon, dass eine     derartige    Wieder  holung des Arbeitsvorganges, wobei jeweils gewartet  werden muss, bis die zuletzt aufgedruckte Schicht  wieder angetrocknet ist, sehr zeitraubend ist, bedingt  ein derartiges Vorgehen die Anwendung besonderer  Massnahmen zur Sicherung einer genauen Über  deckung der bei den einzelnen Stufen erzeugten  Schichten. All dies führt zu teuren und unwirtschaft  lichen Fertigungsverfahren.  



  Das konkrete Ziel der vorliegenden Erfindung  ist darin zu erblicken, dass unter Beibehaltung der  Vorteile von Druckeinrichtungen der erwähnten Art  in einem einzigen Druckvorgang eine wesentlich  grössere     Farbschichtdicke    der aufgedruckten Markie  rungen, das heisst Schichtdicken von     mehr    als  0,05 mm, vorzugsweise 0,1-0,2 mm erzielt werden  können.  



  Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäss vorge  sehen, dass die zur Verwendung gelangenden Scha  blonen aus mit den     Schablonendurchbrechungen     versehenen Platten von 0,05-0,25 mm Dicke, vor  zugsweise einer Metallplatte und auf deren Rück  seite flächenhaft aufgehefteten Netzen mit einer  Maschenweite von höchstens 0,1 mm bestehen.  



  Mit Vorteil ist das Netz ein Feindrahtnetz aus  2-10     ,ct    starkem Stahl- oder     Broncedraht    und einer  Maschenweite von 10-50     /c,    wobei ein solches       zweckmässigerweise    an möglichst allen Flächenteilen      der Plattenrückseite festgelötet oder auch auf andere  Weise, beispielsweise mit Hilfe von klebfähigen  Massen, befestigt sein kann.  



  Ausführungsbeispiele von Schablonen dieser Art  für erfindungsgemässe Druckeinrichtungen sowie Ver  fahrensstufen zu deren Herstellung sind in der Zeich  nung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen Ausschnitt aus einer     Bedruckungs-          einrichtung    für Skalenscheiben oder Uhrzifferblätter  im     Axialschnitt,          Fig.    2 eine Vorstufe zur Herstellung einer Scha  blone,       Fig.    3 eine Zwischenstufe bei der Schablonen  herstellung,       Fig.    4 die Endstufe bei der     Schablonenherstel-          lung.     



       Fig.    5 eine Ansicht einer     Schablonendurchbre-          chung    von der Druckseite her.  



  Am Boden eines     Leuchtfarbbehälters    1 mit ein  gesetztem, drehbarem     Streichmesserkreuz    2 ist eine  Schablone 3 befestigt, die aus einer dünnen Metall  platte 30 von beispielsweise 0,15 mm Dicke und  einem auf deren Oberseite aufgehefteten, mit ihr  flächenhaft verbundenen Feindrahtnetz 31 aus Stahl  oder     Broncedraht    von beispielsweise 5     ,u    Stärke und  einer Maschenweite von beispielsweise 50     ,u    Ma  schenweite besteht.  



  Die eigentliche Schablone, das heisst die Metall  platte 30, ist mit     Schablonendurchbrechungen    32  versehen, durch welche die     Leuchtfarbmasse    4 beim  Drehen des     Streichmesserkreuzes    2 durchgetrieben  und auf die zu bedruckende Skalenscheibe 5     aufge-          presst    wird. Die biegsam-elastische Schablone 30-31       schmiegt    sich beim Aufdrücken der Einrichtung  gleichmässig an die     Oberfläche    der Skalenscheibe 5  an.  



  Beim Abheben der Einrichtung reissen die     Farb-          schichten    in der Ebene des Drahtnetzes 31 sauber  ab und es bleiben scharf umrissene, prägnante     Farb-          markierungen    von gleicher Dicke wie die     Schablo-          nenplatte    30.  



  Weil viele Ziffern, wie z. B. 0, 4, 6, 8, 9 Innen  teile 34 aufweisen (s.     Fig.    5), die normalerweise  beim Ausschneiden der     Schablonendurchbrgchungen     32 aus der Platte 30 ausfallen würden, kann man  mit     Vorteil    bei der Herstellung der Schablonen wie  folgt verfahren:  Zuerst wird die Oberseite einer Metallplatte 30  von beispielsweise 0,5-1 mm Dicke verzinnt und  dann auf dieser Oberseite mit Hilfe eines Gravier  instrumentes auf eine Tiefe von 0,3-0,7 mm gra  viert, so dass Rillen 33 gemäss     Fig.    2 entstehen.  Dann wird auf die gravierte Seite ein Feindrahtnetz  31 aufgelegt und durch Erhitzen festgelötet, so dass  eine Zwischenstufe gemäss     Fig.    3 entsteht.

   Das Fest  löten oder ein allfälliges andersartiges flächenhaftes  Verbinden des Drahtnetzes auf der Oberseite der Platte  30 soll so erfolgen, dass alle Flächenteile der Platten  oberseite, insbesondere auch die von Gravierrillen    33 umschlossenen Innenteile der eingravierten Mar  kierungen mit dem Netz verbunden sind, die Gra  vierrillen 33 aber nicht ausgefüllt werden.  



  Nun wird durch Abschleifen, Abhobeln oder  Abdrehen der Plattenunterseite die Dicke der Platte  so weit reduziert, dass sie nur noch den angestrebten  Wert von beispielsweise 0,l5-0,2 mm hat.  



  Dabei werden aus den Gravierrillen 33 Durch  brechungen 32, und weil die Innenteile 34 der  so entstehenden     Schablonendurchbrechungen    vom  Drahtnetz 31 gehalten werden, können sie nicht aus  fallen. Es ist vorteilhaft, die untere Druckfläche der  so entstehenden Schablonen 30 auf Hochglanz zu  polieren und sie auf galvanischem Wege zu veredeln,  beispielsweise zu vernickeln oder zu     cadmieren.     



  Man kann auch von Anfang an eine dünne       Folienplatte    30 von der gewünschten Dicke verwen  den und die     Schablonendurchbrechungen        einfräsen,     wobei aber Innenteile 34 dadurch am Ausfallen ge  hindert werden, dass noch Verbindungsbrücken  stehen bleiben. Wenn dann das Netz 31 auf die  Plattenoberseite festgeheftet worden ist, können die  genannten Verbindungsbrücken von der Unterseite  her weggeschnitten werden.  



  Sofern nicht metallische Materialien bekannt  werden, die unter der Einwirkung der üblichen       Leuchtfarbbindemittel    nicht quellen, und sofern das  Problem des flächenhaften     Anhaftens    von feinma  schigen Netzen auch von Seiden- oder Kunstharz  fadengazen auf derartige Platten auch praktisch ge  löst werden kann, können auch erfindungsgemässe  Einrichtungen mit solchen     Schablonenplatten    ausge  rüstet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR'UCHE I. Einrichtung zum Aufdrücken von Farbmar- kierungen auf Werkstückflächen, in Schichtdicken von mehr als 0,05 mm, wobei Farbmasse durch Durchbrechungen von Schablonen durchgetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Ver wendung gelangenden Schablonen aus mit den Scha- blonendurchbrechungen versehenen Platten einer Dicke von 0,05-0,25 mm und auf deren Rück seite flächenhaft aufgehefteten Netzen mit einer Maschenweite von höchstens 0,1 mm bestehen. Il.
    Verfahren zur Herstellung von Einrichtungen gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Platten von mehr als 0,5 mm Dicke auf einer Seite mit Gravierungen versehen werden, dass auf die gravierte Seite ein Netz mit einer Maschenweite von höchstens 0,1 mm gleichmässig flächenhaft auf geheftet wird, dass auf der andern Plattenseite Mate rial entfernt wird, bis nur noch die angestrebte Plat tendicke übrig bleibt, wobei aus den Gravierungen Schablonendurchbrechungen geworden sind. III. Anwendung der Einrichtung nach Patentan spruch I, auf das Aufdrucken von Leuchtfarbmarkie- rungen auf Uhrzifferblätter und Skalenscheiben von Instrumenten. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eigentliche Schablonenplatte aus einer Metallplatte besteht und dass auf ihrer Oberseite ein Feindrahtnetz flächenhaft festgelötet ist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfläche der eigentlichen Schablonenplatte auf Glanz poliert ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfläche der eigentlichen Schablonenplatte mit einer Veredelungsschicht ver sehen ist. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Metallplatten graviert werden, nachdem ihre Oberseite verzinnt worden ist, und dass nach dem Gravieren auf der verzinnten, mit Gravie rungen versehenen Oberseite Feindrahtnetze flächen haft festgelötet werden.
CH338208D 1957-01-10 1957-01-10 Einrichtung zum Aufdrucken von Farbmarkierungen auf Werkstückflächen und Verfahren zur Herstellung derartiger Einrichtungen sowie Anwendung der Einrichtung CH338208A (de)

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