CH334366A - Kontakteinrichtung an einer Rechenmaschine, die eine elektromagnetisch betätigte Zahlendruckeinrichtung einer Schreibmaschine steuert - Google Patents

Kontakteinrichtung an einer Rechenmaschine, die eine elektromagnetisch betätigte Zahlendruckeinrichtung einer Schreibmaschine steuert

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CH334366A
CH334366A CH334366DA CH334366A CH 334366 A CH334366 A CH 334366A CH 334366D A CH334366D A CH 334366DA CH 334366 A CH334366 A CH 334366A
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CH
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contact
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Inventor
Erbstoesser Erich
Original Assignee
Siemag Feinmech Werke Gmbh
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Description


      Kontakteinrichtung    an einer     Rechenmaschine,        die    eine     elektromagnetisch    betätigte       Zahlendruckeinrichtung    einer     Schreibmaschine    steuert    Es ist bereits bekannt, in eine Rechen  maschine eingetastete oder von ihr errech  nete Zahlenwerte elektromagnetisch auf eine       Zahlendruckeinrichtung    einer örtlich von der       Rechenmaschine    getrennten Schreibmaschine  zu übertragen.

   Die     Typenzahnstangen    der Re  chenmaschine werden dabei während eines  kurzen Zeitabschnittes, der zeitlich vor oder  hinter dem Druck der Zahl auf dem     Kon-          trollstreifen    liegen kann, in ihrer ein getreues,  im übertragenen Sinne körperliches     Klischee     der eingetasteten Zahl oder der     errechneten     Summe darstellenden Lage zueinander festge  halten.

   An den Typenzahnstangen     sind    Kon  taktschleifer angebracht, die jeweils eine Ver  bindung zwischen der ihr zugeordneten     Stel-          lenwertkontaktschiene    mit der gewünschten       Ziffernkontaktschiene,    beide auf einer gemein  samen Kontaktplatte angeordnet, herstellt.

    In ihrer Ausgangsstellung stehen die Kontakt  schleifer auf einer nicht mit einer Ziffer  besetzten     Ziffernkontaktschiene.    Die Ziffern  kontakte sind an die     entsprechenden    Ziffern  tastenmagnete, die     Stellenwertkontakte    an die  an der Hinterseite des Schreibmaschinenge  stelles befindlichen, für die einzelnen Spalten  des     Buchilngsbogens    vorgesehenen     Abgreif-          kontakte    angeschlossen.  



  Nach dem Eintasten einer Zahl     liegt    diese  also gleichzeitig an den     Zifferntastenmagne-          ten    und den     Abgreifkontakten.    Der vorrük-         kende    Papierwagen der Schreibmaschine  schliesst nun nacheinander, indem er mit  einem Gleitkontakt den abgegriffenen Stellen  wert über eine Sammelschiene und über eine  Stromquelle mit der zweiten     Spulenzuleitung     verbindet, im     Sinne    fallender Dezimalen nach  einander die     Stromkreise    für die Ziffern  tastenmagnete und     bewirkt    das     Anschreiben     des Zahlenwertes auf den Buchungsbogen.  



  Die Einrichtung weist den Nachteil auf,  dass in jeder Buchungsspalte der richtige  Stellenwert     antabuliert    werden muss, das heisst  der Bedienende muss beispielsweise, soll eine  vierstellige, in die     Rechenmaschine    getastete  Zahl in eine     Buchungsspalte    geschrieben wer  den,     erst    die     Tabulatortaste     1T  drücken,  damit der Wagen die vorbereiteten Strom  kreise schliessen kann. Die notwendigen Über  legungen des Bedienenden stören den Ablauf  des Buchungsvorganges empfindlich.  



       Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  eine Kontakteinrichtung     an     einer Rechen  maschine, die eine     elektromagnetisch    betätigte       Zahlendruckeinrichtung    einer Schreibmaschine  steuert, indem sie die     in    der Rechenmaschine  befindliche Zahl     mittels    an den Typenzahn  stangen -angebrachter,<B>_</B>die zu diesen gehören  den     Stellenwertkontaktschienen    verbindender  Kontaktschleifer in - ein elektrisches     Klischee     übersetzt und dezimalstellenweise auf Auf  nahmevorrichtungen der Schreibmaschine      überträgt,

   wobei durch die Kontaktschleifer  der Rechenmaschine vorbereitete Stromkreise  zur Betätigung der     Zifferntastenmagnete     durch am vorrückenden Schreibmaschinen  wagen angebrachte Kontakte geschlossen wer  den, dadurch gekennzeichnet, dass sich die  Kontaktschleifer in ihrer     Ausgangsstellung     auf einer     Ziffernkontaktschiene    befinden, die  mit der     Leertastenmagnetspule    elektrisch ver  binden ist.  



  Anhand der Zeichnung sei eine Gesamt  anordnung mit der erfindungsgemässen Kon  taktvorrichtung beispielsweise näher erläu  tert:  In     Fig.    1 werden die     Kontaktschleifer    11  durch die nicht dargestellten Typenzahnstan  gen der Rechenmaschine auf der Kontakt  platte 12; die     Stellenwertskontaktschienen    13  lind     Ziffernkontaktschienen    14 aufweist, in  Längsrichtung der     Stellenwertkontakte    ver  schoben.

   Im gezeichneten     Beispiel    sind sechs  Stellen vor und zwei Stellen nach dem Komma  vorgesehen (100T,     10T,        1T,        10'0,    10, 1, 1110,  1/100) ; jedoch können nach den jeweiligen Er  fordernissen so viele Stellen vor und nach dem  Komma eingerichtet werden, wie es die Ka  pazität der Rechenmaschine zulässt. Die     Stel-          lenwertkontaktschienen    sind durch Leitungen  15 mit an der Rückseite der Schreibmaschine       angebrachten        Abgreifkontakten    der einzelnen  Buchungsspalten     I-VI    verbunden.  



  Der Papierwagen 16 trägt einen Schleifer  17, der eine     Überbrückung    von der an einem  Pol der Stromquelle 18 liegenden Strom  schiene 19     -und    den     Abgreifköntakten    her  stellt. Für die Ziffern 0-9 sind rechtwinklig  zu den     Stellenwertskontaktschienen    13 auf  der Kontaktplatte 12 die Ziffernkontakt  schienen     @14    angeordnet, die durch     Leitungen     20 über die     Wicklungen    der jeweiligen     Zif-          ferntastenmagnete    2.1 am zweiten Pol der  Stromquelle 18 angeschlossen sind.

   In ihrer       Ruhestelhing    befinden sich die Kontakt  schleifer 11 auf einer     mit        der@\Leertastenbe-          tätigungsspüle    22 durch die Leitung 23 ver  bundenen     Ziffernkontaktschiene    L.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  folgende.     Durch    das Eintasten einer Zahl, bei-         spielsweise    536,07, in die     Rechenmaschine     werden die Typenzahnstangen und damit die  Kontaktschleifer 11 verschoben, und zwar       wird    die     Stellenwertschiene        100    mit der Zif  fernschiene 5, die     Stellenwertschiene    10 mit  der Ziffernschiene 3 usw. verbunden, wäh  rend die zu den Stellen     lOOT,        IOT    und 1T  gehörenden Kontaktschleifer 11 noch auf der  Schiene L stehen.

   Die Stromwege sind vorbe  reitet und die Zahl 536,07 liegt jetzt an den       Abgreifkontakten        jederBuchungsspaltel-Z'I.     Es wird angenommen, dass die eingetastete  Zahl in die zweite Buchungsspalte geschrie  ben werden soll. Der Wagen 16 wird durch  Drücken der zweckmässig besonders gekenn  zeichneten     Tabulatortaste    für den höchstmög  lichen Stellenwert (in diesem     Beispiel    100T)  an die entsprechende Stelle gebracht, wobei  der Schleifer 17 die Verbindung     zwisehen     dem     Abgreifkontakt     100T  und der Strom  schiene 19 herstellt und damit den Strom  kreis von einem Pol der Stromquelle 18 über  die Stromschiene 19, Schleifer 17, Leitung 15,

         Stellenwertkontakt     100T  auf die Kontakt  platte 12, Kontaktschleifer 11, Ziffernkontakt  schiene L, Leitung 2<B>3</B>,     Leertastenbetätigungs-          spule    22 zum andern Pol der Stromquelle  schliesst.  



  Die stromdurchflossene Spule 22 zieht  den unter der Leertaste L angebrachten       Magnetkern    24 nach unten, und der Papier  wagen 16 wird um einen Schaltschritt weiter  bewegt. Hier wiederholt sich der beschriebene  Vorgang. Kommt der Schleifer 17 in den Be  reich des     Abgreifkontaktes     100 , wird statt  der Leertaste die Taste 5 betätigt. Der Ab  greifkontakt an der Schreibmaschine für das       Komma    ist durch die Leitung 25 direkt an  der Magnetspule 26 für die     Kommataste    an  geschlossen.  



  Soll eine weitere Zahl in die nächste Spalte  geschrieben werden, wiederholt sich derselbe  Vorgang: Nach dem Eintasten der Zahl in  die Rechenmaschine wird wieder die -     Tabula-          tortaste     100T  gedrückt und der Wagen so  lange durch die Leertaste weiterbewegt, bis  der     Schleifer    auf die     erste,    mit einer Ziffer  besetzte     Stelle    trifft.      Es kann vorkommen, dass Zahlen gebucht  werden müssen, die nur aus einer Ziffer in  der Stelle  1J100  bestehen.

   Beim Übertragen  dieser Zahl von der Rechen- auf die Schreib  maschine wird in - allen Stellen vor dem  Komma die Leertaste, dann die     Kommataste     und anschliessend     nochmals    die Leertaste be  tätigt. Danach wird erst die gewünschte Zif  fer, beispielsweise 7, geschrieben. Beim Lesen  dieser Zahl kann leicht der Eindruck ent  stehen, als hiesse es nicht     0,0'7,    sondern 0,7.  Es wäre also in diesen Fällen zweckmässig,  bei den nicht mit einer Ziffer besetzten Stel  len  1 ,      1j10     und  1/100  statt die Leer  taste immer die Nulltaste zu ziehen.

   Das wird  erreicht durch Unterbrechen der     Ziffernkon-          taktschiene    L zwischen den     Stellenwertkon-          taktschienen     1  und  10  (vgl.     Fig.2).    Im  Bereich der     Stellenwertkontakte     1 ,  1/10   und      11100         wird    die Schiene     L'2    mit der  Magnetspule der     Nulltaste    verbunden, wäh  rend der andere Teil L1 an der Leertasten  magnetspule angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH ontakteinrichtung an einer Rechenma schine, die . eine elektromagnetisch betätigte Zahlendruekeinrichtung einer Schreibma schine steuert, indem sie die in der Rechen- maschine befindliche Zahl mittels an den Typenzahnstangen angebrachter, die zu diesen gehörenden Stellenwertkontaktschienen ver bindender Kontaktschleifer in ein elektrisches Klischee übersetzt und dezimalstellenweise auf Aufnahmevorrichtungen der Schreibmaschine überträgt,
    wobei durch die Kontaktschleifer der Rechenmaschine vorbereitete Stromkreise zur Betätigung der Zifferntastenmagnete durch am vorrückenden Schreibmaschinen wagen angebrachte Kontakte geschlossen wer den, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kontaktschleifer (11) in ihrer Ausgangs- stellung auf einer Ziffernkontaktschiene (L) befinden, die mit der Leertastenmagnetspule (22) elektrisch verbunden ist.- UNTERANSPRUCH Kontakteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet' dass die.
    Ziffern kontaktschiene (L) zwischen den Stellenwert kontaktschienen 1 und 10 unterbrochen und im Bereich der Stellenwertkontaktschie- nen 1 , 1110 , 1/100 und niedriger mit der Nulltastenmagnetspule elektrisch verbun den ist.
CH334366D 1954-04-15 1955-03-21 Kontakteinrichtung an einer Rechenmaschine, die eine elektromagnetisch betätigte Zahlendruckeinrichtung einer Schreibmaschine steuert CH334366A (de)

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DE334366X 1954-04-15

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CH334366D CH334366A (de) 1954-04-15 1955-03-21 Kontakteinrichtung an einer Rechenmaschine, die eine elektromagnetisch betätigte Zahlendruckeinrichtung einer Schreibmaschine steuert

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1131435B (de) * 1959-12-01 1962-06-14 Olympia Werke Ag Fernsteuernde oder fernsteuerbare Saldiermaschine mit in mehreren Dekaden angeordneten elektrisch betriebenen Organen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1131435B (de) * 1959-12-01 1962-06-14 Olympia Werke Ag Fernsteuernde oder fernsteuerbare Saldiermaschine mit in mehreren Dekaden angeordneten elektrisch betriebenen Organen

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