CH326221A - Kontakteinrichtung an einer mit einem Kommandogeber, insbesondere mit einer Recheneinrichtung gekuppelten Schreibmaschine - Google Patents

Kontakteinrichtung an einer mit einem Kommandogeber, insbesondere mit einer Recheneinrichtung gekuppelten Schreibmaschine

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CH326221A
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CH
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typewriter
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column
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Inventor
Erbstoesser Erich
Original Assignee
Siemag Feinmech Werke Gmbh
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  <B>Kontakteinrichtung an einer mit einem Kommandogeber, insbesondere</B>  <B>mit einer Recheneinrichtung gekuppelten Schreibmaschine</B> .    Vorliegende Erfindung betrifft eine Kon  takteinrichtung an einer mit einem Kom  mandogeber, insbesondere mit einer Rechen  einrichtung gekuppelten Schreibmaschine,  bei der der im Schaltschritt vorrückende  Schreibmaschinenwagen Kontakte mit einer  Stromquelle verbindet und damit vorberei  tete Stromkreise zur Betätigung von in der  Schreibmaschine befindlichen Ziffernmagne  ten schliesst, wodurch Zahlenwerte von der  Rechenmaschine auf die Schreibmaschine  spaltenweise übertragen, jedoch innerhalb  der Spalten dezimalstellenweise niederge  schrieben werden.  



  Es sind z. B. Kombinationen einfacher  Addier- oder     Saldiermaschinen    mit Schreib  maschinen bekannt, bei denen die Typen  zahnstangen der Rechenmaschine während  eines     kurzen    Zeitabschnittes, der zeitlich vor  oder hinter dem Druck der Zahl.

   auf dem  Kontrollstreifen der Rechenmaschine liegen  kann, in ihrer ein getreues, im übertragenen  Sinne körperliches Klischee der eingetasteten  Zahl oder der errechneten Summe darstellen  den Lage zueinander festgehalten werden,  und dieses Klischee     dann    über Abnahme  kontakte auf die entsprechenden Ziffern  schreiber des     Ziffernschreibwerkes    der  Schreibmaschine durch das Vorrücken des  Schreibmaschinenwagens dezimalstellenweise  übertragen     wertleii,    wobei die     Einriehtnng    so    getroffen ist,

       daB    der an die höchste Dezimal  stelle der zu druckenden Zahl oder an die  höchstmögliche Stelle der zu schreibenden  Summe     tabulierte    Papierwagen der Schreib  maschine den Stromweg der für diese Dezi  malstelle aus dem Zählwerk der Rechen  maschine übernommenen Ziffer freimacht  und damit die elektromagnetische Tasten  betätigung für die Schreibmaschine auslöst.  Nach dem     Übertragen    der Zahl oder der  Summe werden die festgehaltenen     Zahn-          Stangen    wieder freigegeben, d.     1i.    die Anlage  wird abgeschaltet.  



  Die an sich bekannte Kontakteinrichtung  an der     Schreibmaschine    kann so eingerichtet  sein,     daB        für    jede vorgesehene Spalte auf dem  Buchungsformular eine     Stellenwertkontakt-          reihe    vorgesehen ist, und die einzelnen Kon  takte     durch    einen am Papierwagen der  Schreibmaschine angebrachten Schleifer mit  der Stromquelle nacheinander verbunden  werden. Eine andere Ausführung sieht nur  eine     Stellenwertkontaktreihe,    dafür aber für  jede Buchungsspalte einen Schleifer vor.  



  Solche Kombinationen von Schreib- und  Rechenmaschinen, die zum Buchen von  Geschäftsvorgängen jeglicher Art benutzt  werden, weisen den Nachteil auf,     daB    jedes  mal nach dem     Übertragen    einer Zahl von der  Rechenmaschine in die Schreibmaschine zu-      nächst von Hand die höchste     Stelle    der  nächsten Spalte     antabuliert    werden muss,  bevor die     Übertragung    der nächsten Zahl  beginnen kann. Dieses dauernde     Antabulie-          ren    einer jeden Spalte stellt eine fortwährende  Unterbrechung des     eigentlichen    Buchungs  vorganges dar und ist für einen ordnungs  gemässen Arbeitsablauf höchst unerwünscht.

    Erfindungsgemäss wird eine Kontaktein  richtung vorgeschlagen, bei der in Bewe  gungsrichtung der Schreibmaschine gesehen       hinter    dem     stellenwertniedrigsten    Kontakt  einer Kontaktreihe mit der     Leertasten-          magnetspule    verbundene Kontakte angeord  net sind, die von dem vorrückenden Papier  wagen nacheinander mit der Stromquelle  verbunden werden, bis der Schreibmaschinen  wagen in     die    höchste Stelle der nächsten  Spalte eingefahren ist.

   Zweckmässig wird mit  dem letzten     Leertastenkontakt    gleichzeitig  ein Kontakt an die Stromquelle angeschlos  sen, der mit einem     ein    Abschalten der Anlage       bewirkenden    Magneten verbunden ist. An  Hand der schematischen Zeichnung sei ein  Ausführungsbeispiel näher beschrieben.  



  Die Kontaktschleifer 11 werden durch die  nicht dargestellten     Typenzahnstangen    der       Rechenmaschine    auf der Kontaktplatte 12,  die     Stellenwertskontaktschienen    13 und     Zif-          fernkontaktschienen    14 aufweist, in Längs  richtung der     Stellenwertskontaktschienen    13  verschoben.

   Im gezeichneten Beispiel sind  sechs Stellen vor und zwei Stellen nach dem  Komma vorgesehen (100 T, 10 T, 1 T, 100,  10, 1,     1/1o1        1/10o),    jedoch     können    nach den  jeweiligen Erfordernissen so viele Stellen vor  und nach dem Komma eingerichtet werden,  wie es die Kapazität der     Rechenmaschine     zulässt. Die     Stellenwertskontaktschienen    sind  durch Leitungen 15 mit an der Rückseite der       Schreibmaschine    angebrachten     Abgreifkon-          takten    der einzelnen Buchungsspalten     I-IV     verbunden.

   Der Papierwagen 16 trägt einen       Schleifer    17, der     eine    Überbrückung von der  über einen Schalter 18 an einen Pol der  Stromquelle 19 liegenden Stromschiene 20  und den     Abgreifkontakten    herstellt. Der       Komma-Kontakt    zwischen den Stellen     1/1o       und 1 ist an der Magnetspule 21 der Komma.  taste angeschlossen.  



  Für die Ziffern 0-9 sind rechtwinklig zu  den     Stellenwertskontaktschienen    13 auf der  Kontaktplatte 12 die     Ziffernkontaktschienen     14 angeordnet, die durch Leitungen 22 über  die Wicklungen der jeweiligen     Zifferntasten-          magriete    am zweiten Pol der     Stromquelle    19  angeschlossen sind. In ihrer Ruhestellung  befinden sich die Kontaktschleifer 11 auf  einer mit der     Leertastenmagnetspule    25  durch die Leitung 26 verbundenen     Ziffern.-          kontaktschiene    L.  



  Jeweils zwischen dem     stellenwertniedrig-          sten    und dem     stellenwerthöchsten        Abgreif-          kontakt    der Kontaktgruppen     I-IV    an der  Rückseite der Schreibmaschine sind Leer  tastenkontakte     L1    und     L2    angebracht, die die  Leitung 27 und die Kontaktschiene L mit der       Leertastenmagnetspule    25 verbindet. Auf  gleicher Höhe mit dem letzten Leertasten  kontakt     L2    liegt ein     Abschaltkontakt.     



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  folgende  Durch das Eintasten einer Zahl, beispiels  weise 536,07 in die Rechenmaschine und (bei  einer handbetätigten Maschine) durch das  nachfolgende Herunterziehen der Handkur  bel 28 werden die Typenzahnstangen und  damit die Kontaktschleifer 11 verschoben,  und zwar wird die     Stellenwertschiene    100 mit  der     Ziffernschiene    5, die     Stellenwertschiene    10  mit der Ziffernschiene 3 usw. verbunden,       während    die zu den Stellen 100 T bis 1 T  gehörenden Kontaktschleifer in ihrer Aus  gangsstellung auf der Schiene L stehen.

   Da  die Handkurbel 28 durch den Hebel 29 in  ihrer gezogenen Stellung festgehalten wird,  verbleiben auch die Typenzahnstangen und  die Kontaktschleifer 11 in ihrer der einge  tasteten Zahl entsprechenden Lage. Die Strom  wege sind vorbereitet, und die     Zabl    536,07  liegt jetzt an den     Abgreifkontakten    jeder  Buchungsspalte     I-IV.    Da die Handkurbel 28  gleichzeitig auch die     Federkontakte    30 des  Schalters 18 zusammendrückt,     liegt    die  Stromschiene 20 an der Stromquelle 19.

   Der      Schleifer 17 des in der höchsten Stelle (100T)  der Buchungsspalte I befindlichen Wagens 16  schliesst. den Stromkreis von einem Pol der  Stromquelle 19 über Schalter 13, Leitung 31,  Stromschiene 20, Schleifer 17,     Abgreifkon-          takt    100 T,     Leitung    15,     Stellenwertkontakt-          schiene    13, Kontaktschleifer 11, Ziffern  kontaktschiene L, Leitung 26,     Leertasten-          niagnetspule    25 zum andern Pol der Strom  quelle 19.

   Die stromdurchflossene Spule 22       zielst    den unter der Leertaste L angebrachten  Magnetkern 32 nach unten und der Papier  wagen 16 wird     uni    einen Schaltschritt weiter  bewegt. Hier wiederholt sich der beschriebene  Vorgang; die zu     übertragende    Zahl     wird     dezimalstellenweise     abgedruckt.    Sobald die  letzte Ziffer (hier die 7) in der Stelle     1/l00     geschrieben ist,

   kommt der Schleifer in den  Bereich der     Leertastenkontakte        L1    und     L2.     Gleichzeitig mit Kontakt     L2    wird auch der       Abschaltkontakt    A durch den Schleifer 17  mit der Stromschiene 20 verbunden. Die  Magnetspule 33 erhält Strom und zieht den  Kern 34 an. Der Hebel 29 wird entgegen der  Kraft der Feder 35     verschwenkt    und gibt die  Handkurbel 28 frei. Diese wird durch die  Feder 36 in ihre Ausgangslage zurück  gezogen, wodurch auch die Typenzahnstan  gen in ihre ursprüngliche Stellung zurück  kehren und die Federkontakte 30 geöffnet  werden.

   Der nunmehr in der Stelle 100 T der  Buchungsspalte     II    stehende Wagen kann  erst nach Eintasten einer neuen Zahl (bzw.  in der letzten Spalte nach Drücken der       Summentaste)    und Ziehen der Handkurbel 28  weiterbewegt werden.  



  Die Erfindung ist auch anwendbar bei  Einrichtungen, die nur eine Stellenwert-         kontaktreihe,    jedoch     für    jede Buchungs  spalte einen     Schleifer    aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kontakteinrichtung an einer mit einem Kommandogeber, insbesondere mit einer Recheneinrichtung gekuppelten Schreibma schine, bei der der im Schaltschritt vor rückende Schreibmaschinenwagen Kontakte mit einer Stromquelle verbindet und damit vorbereitete Stromkreise zur Betätigung von in der Schreibmaschine befindlichen Ziffern magneten schliesst, wodurch Zahlenwerte von der Rechenmaschine auf die Schreibmaschine spaltenweise übertragen, jedoch innerhalb der Spalten dezimalstellenweise niederge schrieben werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass in Bewegungsrichtung des Schreib maschinenwagens gesehen hinter dem stellen wertniedrigsten Kontakt einer Kontaktreihe mit der Leertastenmagnetspule verbundene Kontakte angeordnet sind, die von dem vorrückenden Papierwagen nacheinander mit der Stromquelle verbunden werden, bis der Schreibmaschinenwagen in die höchste Stelle der nächsten Spalte eingefahren ist. UNTERANSPRUCH Kontakteinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontakt, der mit einem das Abschalten der Anlage nach einer Spaltenübertragung be wirkenden Magneten verbunden ist, gleich zeitig mit dem letzten Leertastenkontakt an die Stromquelle angeschlossen ist.
CH326221D 1954-10-15 1955-09-06 Kontakteinrichtung an einer mit einem Kommandogeber, insbesondere mit einer Recheneinrichtung gekuppelten Schreibmaschine CH326221A (de)

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ID=6183699

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CH326221D CH326221A (de) 1954-10-15 1955-09-06 Kontakteinrichtung an einer mit einem Kommandogeber, insbesondere mit einer Recheneinrichtung gekuppelten Schreibmaschine

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